Kunden em pfehlungen
Rezensionen von linsen_liest:
Einfach schön.
Fred und ich von Lena Hach
Die schönste junge Liebesgeschichte die ich seit sehr lange gelesen habe. Rein, ehrlich, leicht, weich, wie frische verpackte Kuchen von der Konditorei. Zum Thema Transidentität und die Normalisierung der Geschlechter-Bewusstseinsreflektion und die Annahme der anderen ohne Urteil und voll mit Respekt.
Wirklich süß!
Rezensionen von linsen_liest:
Augenöffnend!
I'm Glad My Mom Died von Jennette McCurdy
iCarlys aufstrebende Schauspielerin Jennette McCurdy kehrt mit Humor und Ehrlichkeit in ihre frühe Kindheit als Kind der Mittelschicht zurück, gefangen im Griff einer Mutter, die ihren Traum vom Ruhm auf ihr Kind projiziert. Sie beschreibt die anstrengenden Herausforderungen von Castings, Proben, Tourneen mit einem scharfen Blick auf die Hollywood-Welt und ihre Heuchelei.
Sie analysiert ihre toxische Beziehung zu ihrer Mutter, die sie zum Erfolg führte, aber auch zu Depressionen, Alkoholmissbrauch und Essstörungen. Das Buch ist trotz der schweren Themen ein faszinierender Pageturner. Sie müssen nichts über iCarly vorher wissen, um die charmante Persönlichkeit von Jennette zu schätzen, die ihre eigene Individualität erfolgreich gezähmt hat, um ihren Weg zu Belastbarkeit, Verständnis und Vergebung zu finden. Schöne Botschaft der Akzeptanz, des Mutes und des Beispiels der Reife. Liebe es!
Rezensionen von linsen_liest:
Unglaublich schön!
Das Café ohne Namen von Robert Seethaler
Wien, 1966. Ein Café am Karmelitermarkt und seine Menschen. Simon öffnet sein eigenes Café um etwas Neues anzufangen und einen Sinn in seinem Leben zu finden. Durch die täglichen Unterhaltungen – und Bier – wird ein Porträt der Wiener Gesellschaft gemalt. Spaziergänge im Augarten und am Prater, einkaufen am Markt, Weinachtspunsch trinken, Arbeitslosigkeit bekämpfen, sogar die Liebe zu finden, Verlust beruhigen, und ein Überblick über eine wachsende Stadt werden uns, Leser, direkt in die Vergangenheit transportieren.
Rezensionen von linsen_liest:
Berührend und wichtig.
Die Postkarte von Anne Berest
Aus der französisch „La carte postale“, Anne Berest nimmt uns mit, ihre Familiengeschichte zu erläutern. Zwischen Epochen und historischen Ereignissen, ermittelt Anne um ihre Vergangenheit ohne Geheimnisse zu ihre Tochter zu erklären. Wer waren ihre Großeltern, und warum fühlt sich Anne immer fremd? Was bedeutet es, in unserer Zeit Jüdin zu sein? Warum sollte sie noch das Gewicht des Faschismus und Antisemitismus auf ihren Schultern tragen?
Dieser Roman ist unglaublich schön aber selbstverständlich tragisch.
Er ist ehrlich, voll mit Liebe und er hat mich direkt im Herz berührt. Ich habe mich einem Teil der Rabinowicz gefühlt und ich konnte sie nicht im Stich lassen. Der Macht der Geschichte liegt in dem, dass es ein autofiktionaler Roman ist und es macht ihn unmöglich weg zu legen!
Rezensionen von brauneye29:
Toll!
Die Butterbrotbriefe von Carsten Henn
Zum Inhalt:
Kaum einer schreibt heute noch Briefe, zumindest keine mit der Hand auf richtigem Papier, höchstens als Email. Kati hat aber genau das getan, Briefe an alle geschrieben von denen sie sich verabschieden will als sie ein neues Leben beginnen will. Geschrieben auf Butterbrotpapier, dass ihr Vater für sie gesammelt hat.
Und in diesen Briefen wird sie sehr klar und offen, was nicht immer so schön für die Betroffenen ist.
Meine Meinung:
Was ist das denn für ein schönes Buch? In meinem Fall Hörbuch. Die Idee allen mal quasi in Briefform die Meinung zu sagen und damit auch keiner die Chance, diese einfach nicht zu lesen, direkt vorzulesen ist einfach klasse. Aber auch die Erkenntnis, dass man nicht unbedingt der Vergangenheit Goodbye sagen muss um eine neue Zukunft zu haben war so richtig schön. Ich fand das Hörbuch auch sehr gut gelesen und habe es sehr genossen.
Fazit:
Toll!
Rezensionen von brauneye29:
Hat was
Die Butterbrotbriefe von Carsten Henn
Zum Inhalt:
Kann man Trost finden in einer Welt, die immer beängstigender, fordernder aber auch überwältigend? Kann Schönheit dieses Gefühl geben? Oder dürfen wir in Krisenzeiten etwas wie Schönheit überhaupt als Trost empfinden? In einer Erzählung, die den Blick weitet wird Mut gemacht, sich einfach mal auf Dinge wie Schönheit einzulassen.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich nicht groß auf den Klappentext geachtet hat, sondern eher vom Cover angezogen wurde und zunächst mal brauchte, um überhaupt rein zu kommen und zu begreifen, was für eine Art Buch das überhaupt ist. Ich könnte es tatsächlich auch nicht wirklich einem Genre zuordnen, aber das muss man auch nicht. Ich habe das Hörbuch gehabt und habe es genossen. Es bringt einen zum Nachdenken, aber auch zum einfach mal los lassen. Gelesen fand ich es recht gut.
Fazit:
Hat was
Rezensionen von brauneye29:
Sehr emotional
Das Chaos eines Augenblicks von Becky Hunter
Zum Inhalt:
Scarlett und Evie sind beste Freunde. Und Scarlett steht Evie bei als sie die erschütternde Diagnose MS bekommt. Dann wird Scarlett mitten aus dem Leben gerissen, weil sie einem Fremden half und ausgerechnet dieser Fremde nimmt immer mehr Platz in Evies Leben ein und das obwohl sie ihm die Schuld dafür gibt.
Sie ist hin und her gerissen zwischen den aufkeimenden Gefühl und dem Gefühl, dadurch ihre Freundin zu verraten
Meine Meinung:
Wie gut kennt man eine Freundin wirklich? Diese Frage stellt sich Evie auch, als sie einen Brief an Scarlett entdeckt, der etwas offenbart, mit dem sie nicht gerechnet hat und dennoch plagen sie Schuldgefühle der Freundin gegenüber, weil sie Nate sehr mag. Dieses Buch spielt sehr bewusst mit der Schuld und schlechtem Gewissen. Durch die Gedanken der Verstorbenen werden immer wieder auch beide Seiten der Gefühlswelt gezeigt. Das macht das Buch besonders lebhaft und das hat mir gut gefallen. Ich hatte die Hörbuchversion, die sehr gut gelesen war.
Fazit:
Sehr emotional
Rezensionen von kabo16:
Fantasievoll, spannend und lustig
Stadt der bösen Tiere, Band 1 - Die Burg von Gina Mayer
Das aufwendige Cover gefiel den Kindern in meiner AG sehr. Sofort fielen ihnen die verschieden farbigen Augen des Tigers Raj auf. Dieses starke Tier spielt eine große Rolle in der Geschichte.
Der Anfang ist für Mädchen und Jungen gleichermaßen fesselnd geschrieben. Die coole Kickboxerin Lizard wird in eine Falle gelockt, noch dazu von einem Jungen, für den sie schwärmt.
Auf einmal steht sie drei Jungen gegenüber, die sie fertig machen wollen.
Im letzten Augenblick erscheint Hilfe in Form einer Möwe, die Lizard in ihrem Kopf hören kann. Es ist das erste Mal, dass ein Tier zu ihr spricht und sie es versteht.
Gina Mayer ist hier der perfekte Start in eine neue Staffel gelungen, die sich wieder um besondere Menschen und Tiere dreht. Sie alle wollen versuchen von einander zu lernen und sich gegenseitig zu helfen. Das Ziel ist ein friedvolles Miteinander, halt eine bessere Welt für alle.
Wo bliebe die Spannung, wenn es da keine Gegenspieler gäbe. Ihnen geht es mehr um die Macht und den Reichtum.
Absolute Leseempfehlung für Jungen und Mädchen.
Wir fiebern alle dem 2. Band entgegen.
Rezensionen von nil_liest:
Manipulierte Welt
Die Lügnerin von Friedemann Karig
Ich fand Friedemann Karigs Roman „Dschungel“ vor einigen Jahren grandios und somit wollte ich natürlich gleich „Die Lügnerin“ lesen!
Die Idee, dass jemand so gut lügen kann, dass alles geglaubt wird, ist für mich eine Faszination. Ich kann einfach nicht lügen, werde knallrot und man sieht es mir einfach an, dass das was ich sage nicht stimmt.
Also NULL Pokerface. Daher war diese Geschichte besonders reizvoll.
Es geht um Clara, die in einer Privatklinik behandelt wird und Gespräche mit ihrer Therapeutin führt und ihr deutlich macht, dass alles was sie anderen auftischt uneingeschränkt geglaubt wird. Clara ist faszinierend und bedenklich zugleich, schafft sie sich doch eine parallele Realität, die nichts mit der Wirklichkeit gemein hat.
Ein Konstrukt aus Schein und Sein, aus Lüge und Wahrheit, Täuschung und Enttäuschung, genau wie Manipulation. Friedemann Karig schreibt es unheimlich präzise und gut diese Figur Clara zum Leben zu erwecken. Humorvoll und mit vielen unerwarteten Wendungen punktet dieser Roman.
Fazit: Raffiniert konstruiert, gut geschrieben, eine klare Leseempfehlung meinerseits!
Rezensionen von Murksy:
Die isländische Saga
60 Kilo Kinnhaken von Hallgrímur Helgason
Halt! Bevor der Leser zurückschreckt: "Island? Kenne ich nicht, zu komplizierte Namen", sollte er diesem wundervollen Buch eine Chance geben. Denn wenn nicht, entgeht ihm ein sprachliches Meisterwerk voller Poesie aber auch bissiger Bemerkungen zu isländischen Gebräuchen und dem eigenwilligen Volk.
Das Buch ist der zweite Band der großen Saga. Allerdings bietet das Buch auch ohne Kenntnis des ersten Teiles genügend Lesevergnügen, um eine großartige Erzählkunst zu genießen, die ich seit John Irving und seinem Garp nicht mehr erlebt habe. Bildgewaltig und voller malerischer Zitate, führt uns der Autor gemeinsam mit dem jungen Gestur und seinen isländischen Mitbewohner auf dem Weg in die Zukunft. Aus den schlammigen Pfaden des fiktiven Dorfes und den kleinen Hütten erwächst eine florierende Fischereigemeinde. Der Einfluss des ersten Autos, Telefons, der Elektrizität muss einen noch größeren Effekt auf das Leben gehabt haben, als es in unserer Zeit Computer und Internet hatten. Wie die gefürchteten Lawinen rollt das Neue in den Fjord, verändert Leben und Ansprüche.
Der Autor geht manchmal hart mit seinen Landsleuten ins Gericht. Mit teilweiser derber Sprache, ganz im Gegensatz zu den poetischen Wortmalereien im Buch, beschreibt er die Trägheit, Sturköpfigkeit und ruppige Sexualität eines in den Traditionen verhafteten Volkes. Doch dem Fortschritt und dessen Verlockungen kann sich auch das Leben in der scheinbaren Gefangenschaft der Fjorde nicht entziehen. Die Verheißung des Meeres und der dahinterliegenden Möglichkeit eines Ausbruchs in fremde Welten nagt an dem in Armut lebenden Menschen. Der Zuzug der Norweger und Dänen mit ihrer neuen Art zu leben, verändert die Gemeinschaft. Ein Sinnbild durchaus auch für unsere modernen Gesellschaften und der Migration, die neue Einflüsse, aber natürlich auch neue Problemstellungen aufwirft. Gestur wird im Laufe der Geschichte erwachsen, lernt die Liebe kennen und ist mit seiner Jugend offen für große Träume. Oft wirkt er dabei wie ein tragischer Held einer griechischen Sage. So wie die Jahre vergehen, Kriege die Welt verändern, Generationen entstehen, so erlebt Gestur den Wandel der Zeit, der Umgebung und auch seiner selbst. Das Buch beschreibt somit das Erwachsenwerden des Helden, aber auch einer Nation. Vorzüglich gelingt es dem Autor den Elan des Fortschritts, aber auch das Platzen von Illusionen in allen Farben des literarischen Kaleidoskops zu beschreiben. Ein großes Werk, ein Werk das vielleicht ungeeignet ist für Schnellleser oder Konsumenten einfacher Literatur. Wer sich aber darauf einlässt, bekommt neben einigem Wissen über die isländische Geschichte und Kultur auch eines der herrlichsten Wortzaubereien der letzten Jahre serviert, jeder Satz ein Genuss, jede Umschreibung ein Kleinod der Brillanz.
Diese subjektive Rezension wurde persönlich ohne Zuhilfenahme von KI durch einen Hobbyleser ohne jegliche Beziehungen zu Verlag oder Autor erstellt. Der Inhalt der Rezension ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne Zustimmung des Verfassers auch nicht in Teilen kopiert werden.










