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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Hat was

Die Erfindung des Lächelns von Tom Hillenbrand

Zum Inhalt:
Wie kann das passieren? Die Mona Lisa ist aus dem Louvre verschwunden. Die Polizeipräfektur wird in höchste Alarmbereitschaft versetzt, sperrt Straßen, Bahnhöfe und Häfen, doch La Joconde ist verschwunden. Juhel Lenoir soll das Bild finden und das während die Welt dabei zusieht und die Pariser Polizei durch die Presse ausgelacht wird.

Eine wilde Jagd beginnt, wer wird sie gewinnen?
Meine Meinung:
So richtig beschäftigt hat mich der damalige, historische Raub der Mona Lisa noch nie. Wenn dann aber sehr gekonnt daraus ein historischer Krimi gezaubert wird, ist das plötzlich doch anders. So anders, dass ich zu dem historischen Ereignis auch mal ein wenig mehr recherchiert habe. Die Geschichte fand ich anfangs etwas zäh, musste mich auch erst mal an die Namen gewöhnen. Zunehmend hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und am Ende fand ich das Buch gut.
Fazit:
Hat was

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Rezensionen von Petra:

Ein Buch für Frauen

Das Buch Eva von Meg Clothier

Im fünfzehnten Jahrhundert ist das Frauenbild sehr beschränkt. Bildung gehört eindeutig nicht dazu, war eine Frau auffällig intelligent kam sie ins Kloster dort war sie aufgrund ihrer Fähigkeiten für die Bibliothek zuständig. Denn diese war eine Geldquelle, die vorhandenen Bücher wurden handschriftlich kopiert und dann an Reiche verkauft.

Beatrice ist eine solche Frau, sie stammt aus einer vermögenden Familie und verwaltet die Bibliothek des Klosters, sie ist menschenscheu und extrem wissbegierig, dadurch ist sie nicht sehr beliebt und hat Neiderinnen. Das Leben außerhalb des Klosters ist besonders für Frauen gefährlich. Eines Nachts bitten zwei schwer verletzte Frauen um Asyl, kurz vor ihrem Tod übergibt eine von ihnen Beatrice ein seltsames Buch. Hinter dem sind auch Inquisitoren her. Sie verfolgen das Buch bis ins Kloster und Beatrice verteidigt es mit ihrem Leben. Denn das Wissen darin kann für Frauen über lebenswichtig sein.
Der Einstieg in das Buch war nicht ganz einfach. Die Beschreibung und die Einstellung der Hauptfigur waren für mich nicht so leicht nach zu vollziehen. Erst im Laufe des Buchs und nochmaligen Kramen in meinen Geschichtskenntnissen der Zeit wurde die Geschichte spannend. Die Aussagen Gottvater will keine Veränderungen und Frauen plappern nur Lügen, prägen das Bild von allen Frauen. Auch die Nonnen sind davon nicht verschont. Ein charismatischer, manipulativer Gegenspieler hat die Fäden in der Hand.
Das fiktive Buch Eva hat magische Kräfte und setzt Fähigkeiten wie Widerstandskraft und Mut bei den Frauen frei. Der Roman ist gleichzeitig Fantasy und Historie. Das Mitleid was ich für die Frauen in diesem Roman empfunden habe war gepaart mit Bewunderung für diejenigen die sich gewehrt haben.
Ich würde dieses Buch als Weckruf betrachten, denn auch heute muss man sich gegen vorgefasste Meinungen wehren.

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Rezensionen von Anno:

Buchmagie

Das Buch der gestohlenen Träume (Das Buch der gestohlenen Träume 1) von David Farr

Fast hätte dieses Cover mich um ein wunderbares Hörerlebnis gebracht! Denn dass sich solch eine komplexe Handlung hinter diesem eher kindlich gestalteten, wenn auch thematisch gut passenden Cover versteckt, hätte ich nicht erwartet.
In Krasnia sind Kinder unerwünscht. Einzig für den Schulweg dürfen Sie ihr zu Hause verlassen.

Und auch die Bildung ist reglementiert. Rachels und Roberts Vater jedoch beugt sich den Vorschiften des herrschenden Präsidenten Charles Malstain nicht und versucht seinen Kindern ein so unbeschwertes Leben wie nur möglich zu bieten. Bis er eines Tages beim Versuch ein Buch aus einer Bibliothek zu entwenden aufgegriffen und verurteilt wird. Fortan liegt es an den Kindern Rachel und Robert sich um die Sicherheit dieses Buches zu bemühen. Und plötzlich stecken die Kinder in einem rasanten, düsteren und ungeheuer spannenden Abenteuer. Denn einer lässt nichts unversucht um genau dieses Buch in seinen Besitz zu bekommen.
Ich als Erwachsener bin von diesem Jugendbuch, welches ab 11 Jahren empfohlen wird, wirklich begeistert! Aber, ich muss auch anmerken, dass es teilweise echt ganz schön zur Sache geht. Die Handlung erzählt von Angst, Gewalt, Unterdrückung und auch Tod. Ob dies für jede oder jeden 11 jährigen geeignet ist, muss daher individuell entschieden werden. Dennoch macht genau diese düstere Stimmung auch den Reiz der Geschichte aus. Zudem enthält es auch mystische Anteile, die sich toll und harmonisch in die Handlung einfügen.
Für ist es ein äußerst gelungenes Abenteuer, jedoch eher für ältere Kinder oder Jugendliche.

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Rezensionen von Anno:

Problembeladen

Selbst in dunkelster Nacht von Ali Kassemyar

Selbst in dunkelster Nacht reiht sich für mich in die Liste typischer YA Romane ein, die nicht mit Theatralik geizen. Beide Hauptcharaktere Liora und Kieran, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, kämpfen mit den Schatten ihrer jeweiligen Vergangenheit. Wobei mir Kieran authentischer agierte und auf mich sympathischer wirkte als Liora.

Beide eint die Liebe zu Blumen und beide zieht es zueinander hin, doch lässt sich die Vergangenheit überwinden?

Die Handlung macht einen sehr soliden Eindruck, auch wenn große Überraschungen ausbleiben, sich stellenweise das Hin und Her zwischen Problemen und Anziehung zieht und etwas zu viel Theatralik eingebaut wurde. Generell aber agieren die Protagonisten recht wertschätzend und achtsam. Geschieht dies nicht scheint es zum Wohle des anderen zu sein und in guter Absicht.

Fazit: ein netter Roman für zwischendurch mit typischen YA Elementen. In der Hörbuchversion mit verschiedenen Stimmen sehr gut gesprochen.

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Rezensionen von Ele:

Seuchendetektive

Die Formel der Hoffnung von Lynn Cullen

Die Formel der Hoffnung, Biografie-Roman von Lynn Cullen, Fisher Ebooks
Der verzweifelte Wettkampf der Medizinpioniere gegen Polio.
Dr. Dorothy Millicent Horstmann fällt auf, sie ist größer als die meisten ihrer männlichen Kollegen. Ihre wahre Größe jedoch zeigt sie bei ihrem erbitterten Kampf gegen die Kinderlähmung.

Als sie die Stelle im Vanderbilt-Hospital antritt, handelt es sich um eine Verwechslung. Ihre Vorgesetzten dachten Dr. Horstmann wäre ein Mann. Zeitlebens und ganz besonders bei ihrem unaufhörlichen Kampf gegen diese schreckliche Krankheit die die ganze Welt erschüttert, wird sie gegenüber ihren männlichen Kollegen zurückgesetzt.
Das Buch beinhaltet 40 Kapitel in angenehmer Leselänge. Das Personenregister am Ende war äußerst hilfreich, die vielen verschiedenen Ärzte haben mich verwirrt.
Die Polioepidemie erschüttert seit den 40er Jahren jeden Sommer die ganze Welt immer wieder kommt es zu schlimmen Ausbrüchen, Kinder sterben oder bleiben gelähmt. Die Behandlungsmaßnahmen sind grausam. Dass Frauen in der Wissenschaft arbeiten, ist in dieser Zeit nicht vorgesehen, sie sollen Kinder gebären darauf aufpassen und ihren großartigen Männern zur Seite stehen. Doch Dr. Horstmann lässt sich nicht unterkriegen, trotz schrecklicher Rückschläge und gegen die Zweifel ihrer Kollegen und Vorgesetzten, die sie immer wieder um die verdienten Lorbeeren bringen, findet sie den entscheidenden Ansatzpunkt, dass ein Impfstoff gefunden werden kann. Dafür opfert sie sogar ihr privates Glück. Ich habe diese Frau bewundert. Obwohl ihre männlichen Kollegen ihre Forschungsergebnisse für die eigenen ausgaben, oder sie, um die ihr zustehende Anerkennung betrogen wurde. Sie hat niemals verzagt. Deshalb ist Dr. Dorothy Horstmann meine Lieblingsfigur im Roman.
Hier wird der Kampf um die verheerenden Folgen von Polio und die Arbeit der Medizinpioniere, dass endlich ein geeigneter Impfstoff gefunden werden kann, sehr lebendig dargestellt. Die Autorin hat eine hervorragende Recherchearbeit geleistet. Die Lektüre setzt, finde ich, ein gewisses Maß an medizinischer Vorbildung voraus. Allen voran die beiden Mediziner Salk und Sabin werden ebenfalls gut charakterisiert. Das Ringen darum als Erster einen wirksamen Impfstoff zu finden ist wirklich sehr dramatisch dargestellt. Trotz der Wichtigkeit der Menschheit zu helfen, sind die Hahnenkämpfe darum der Erste zu sein, wirklich deutlich hervorgehoben. Die parallel geschilderte private Liebesgeschichte von Dorothy wäre nicht nötig gewesen.
Auch heute noch sind die Namen Dr. Jonas Salk und Dr. Albert Sabin ein Begriff beim Thema Polio, die Frauen die bei dieser epochalen medizinischen Erfindung beteiligt waren, werden nach wie vor unter den Tisch gekehrt. Auf der berühmten Polio Wall of Fame, einer Ansammlung von siebzehn Bronzebüsten von Personen die die Entwicklung des Impfstoffs vorangebracht haben ist wirklich nur eine einzige Frau abgebildet.
Die Entdeckung der Schluckimpfung hat weiteres Leid verhindert, Poliomyelitis ist noch nicht ausgerottet. Die Krankheit kann nicht geheilt, nur durch die Impfung verhindert werden.
Eine Leseempfehlung an die Leser die sich für Medizingeschichte interessieren. Serologische Vorbildung, bzw. medizinisches Wissen ist hilfreich. Stellenweise war die Ausführung schon etwas langatmig. Von mir 4 Sterne.

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Rezensionen von gerlisch:

Erster Fall für Staatsanwältin Greta Vogelsang

Die Spur der Aale von Florian Wacker

In Frankfurt wurde der Zollfahnder Lars Mathissen tot aus dem Main geborgen. Seine Tochter glaubt nicht an einen Unfall und wendet sich an die Oberstaatsanwältin Greta Vogelsang. Auch sie hat die Befürchtung, dass es sich hierbei um Mord handelt, denn Mathissen war einem Netzwerk von Schmugglern auf der Spur.

Als eine zweite Leiche aufgefunden wird, beschäftigt sie sich intensiver mit seinen Hinweisen auf den Schmuggel mit Glasaalen und gerät selbst in den Fokus des internationalen Schmugglerrings.
Florian Wacker hat mit "Die Spur der Aale" ein ungewöhnliches Thema für den Auftakt seiner neuen Krimi-Serie gewählt. Es war mir bisher nicht bewusst, dass der Handel mit Glasaalen eines der größten Wildtierverbrechen der Welt ist und damit Margen in Milliardenhöhe gemacht werden können. Damit ist dieses Thema sehr interessant und mal etwas anderes.
Der Schreibstil ist lesefreundlich durch eine einfache klare Sprache. So wie das Cover des Buches, ist auch die Stimmung der Story sehr düster. Trotz des sehr interessanten Themas konnte mich die Handlung aber leider nicht besonders fesseln. Die Geschichte verliert sich oft in Belanglosigkeiten, sodass sich kaum Spannung aufbauen konnte.
Die Hauptprotagonistin Greta wurde sympathisch gut in Szene gesetzt, allerdings hat es mich gestört, dass oft von ihr nur als Vogelsang die Rede war. Alle anderen Charaktere blieben eher blass, ein paar mehr Infos dazu hätten sicherlich nicht geschadet. So war das Ganze eher unspektakulär, schade, die Story hat sicherlich mehr Potenzial zu bieten.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Rührend, aber vorhersehbar

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn von Olivia Ford

Jennifer Quinn geht auf die achtzig zu und backt für ihr Leben gern.
Seit fast sechzig Jahren ist sie mit ihrer großen Liebe Bernard verheiratet und immer noch glücklich.
Heimlich bewirbt sie sich bei einer Fernseh-Backshow und wie sich herausstellt, ist das nicht ihr einziges Geheimnis, dass sie vor Bernard hat.

..

Das Buch ist so warmherzig geschrieben! Jennifer und Bernard gehen so liebevoll miteinander um, dass es mir richtig warm ums Herz wurde.
Auch ihre erweiterte Familie ist sehr sympathisch.

In Rückblenden reist man dann mit ins Jennifers Vergangenheit und Stück für Stück erfährt man mehr von ihrer Lebensgeschichte und dem einen großen Geheimnis.

Bezüglich des Gesamtfazits bin ich hin- und hergerissen.
Einerseits ist diese Wärme des Buches so schön, es bewegt und am Ende hatte ich Tränen in den Auge
Andererseits ist es aber auch sehr vorhersehbar - das und die sich irgendwann ständig wiederholenden Backszenen haben mir den Lesegenuss auch ein wenig verleidet.

Ein kleiner Hinweis: es gibt keine Rezepte zum Nachbacken - das habe ich aber auch nicht vermisst.

Ich empfehle das Buch für alle, die große Emotionen mögen und ein Wohlfühlbuch für die stürmischen Herbsttage suchen. Eingemuckelt in eine Decke, eine schönen Tasse Tee nebendran und idealerweise auch das ein oder andere Gebäckstück. Dafür ist es prima - ein wirklich herausragendes Buch ist es allerdings für mich nicht.

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Rezensionen von Amena25:

Kann man lesen

Die letzte Nacht von Karin Slaughter

Während der Nachtschicht der Ärztin Sara Linton wird eine junge Frau in die Notaufnahme eingeliefert, die offenbar einen Autounfall hatte. Doch Sara bemerkt schnell, dass die Verletzungen der 19-jährigen Dani Cooper nicht zu einem Autounfall passen. Kurz bevor Dani stirbt, vertraut sie Sara an, dass sie vergewaltigt und schwer misshandelt wurde.

Sara verspricht Dani, dass sie den Täter finden und vor Gericht bringen wird.
Der Tod der jungen Frau reißt für Sara alte Wunden auf. Auch sie wurde als junge Studentin überfallen und vergewaltigt, was ihr gesamtes Leben von Grund auf veränderte. Sie hat Jahrzehnte gebraucht, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Als Sara herausfindet, dass Danis Geschichte so einige Parallelen zu ihrer eigenen aufweist, schrillen bei ihr die Alarmglocken, besonders da sie mit dem Tatverdächtigen auf den Sohn einer ihr nur zu gut bekannten Familie trifft.
Da ich schon sehr viel Gutes über die Autorin Karin Slaughter gehört habe, war ich sehr gespannt auf das Buch. Allerdings wurde ich eher enttäuscht, da sich die Spannung eher in Grenzen hielt und einige Passagen sehr detailliert erzählen, was die Lektüre teilweise recht zäh werden ließ.
Die Auflösung am Ende war zwar überraschend, aber für mich nicht sehr realistisch.
Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein sehr persönlicher Fall für Sepp Semper

Grazer Zunder von Astrid Schilcher

Nicht mal an einem Samstag Morgen hat Chefinspektor Sepp Semper, Leiter der Ermittlungseinheit Leib und Leben des LKA Steiermark in Graz seine Ruhe und wird zu einer Leichenfundstelle gerufen. Bei der Toten, Jasmine Hiebler, 34, hinterlässt der Täter einen beschriebenen Zettel, eine so genannte Calling Card mit einer englischsprachigen Gedichtzeile.

Die Ermittlungen führen ins Uni-Milieu, wo die Ermordete gearbeitet hat und in die Welt des Online-Datings, wo sie recht aktiv war. Der Mord an einer weiteren Frau mit der gleichen Calling Card geht Sepp Semper aus persönlichen Gründen ganz besonders nahe. Aber er tut alles in seiner Macht stehende um diese Taten aufzuklären. Auch wenn es dabei fast eine junge Kollegin erwischt.

Nachdem mir der erste Kriminalroman von Autorin Astrid Schilcher „Grazer Irrwege“ richtig gut gefallen hat, wollte ich natürlich den Ermittlern Sepp Semper, Christoph Leitner und Markus Steiner auch bei ihrem zweiten Fall über die Schulter schauen. Und es hat sich richtig gelohnt. Einziges Manko: Durch den eingängigen, packenden und bildhaften Erzählstil der Autorin konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und war viel zu schnell am Ende des Buches angelangt. Nun muss ich wieder warten bis Fall Nr. 3 zu klären ist.
Dass Gerichtsmedizinerin Sonja Adelmann nicht mehr dabei ist, tut mir schon leid. Wäre sie doch nur früher zu ihren Gefühlen zu Semper gestanden…
Sehr gut gefällt mir die Entwicklung, die der Kollege Markus Steiner macht. Langsam mausert er sich zu einer echten Bereicherung für das Ermittlerteam, was mir sehr gut gefällt.
Immer wieder habe ich mich gefragt, wie sich die dauerbetrunkene Mutter, ein kleiner Bub und seine drei Jahre ältere Schwester, die ich in kurzen Kapiteln mit der Überschrift „Damals“ kennenlerne, wohl in die Geschichte einfügen werden. Um so schockierter war ich, als mir dies dann durch die Ermittlungsergebnisse nach und nach bewusst wurde. Mehr wird aber nicht verraten. Dazu ist die ganze Geschichte um die Frauenmorde einfach zu interessant.
Sepp Semper und seine Kollegen haben es bei diesen beiden Fällen nicht leicht. Jede neue Spur oder Überlegung zieht einen neuen Rattenschwanz an neuen Fragezeichen hinter sich her. Schön finde ich auch, dass Sepp bei seinen Fragen auch immer wieder mal Rücksprache mit seiner verstorbenen Frau Christa hält. Da kann ich irgendwie sogar verstehen, dass er für eine neue Liebe noch nicht bereit zu sein scheint.
Für mich immer sehr wichtig, dass ich das Geschehen nachvollziehen kann und dass es sich nicht wie an den Haaren herbei gezogen liest. Dies ist hier absolut nicht der Fall. Ich kann mir die ganzen Vorgänge sehr gut vorstellen, auch wenn sie mich erschüttert haben. Für mich ist immer wieder erstaunlich welche Gedankengänge in manch krankem Kopf vor sich gehen.

Mir hat auch der zweite Fall für das LKA Graz sehr gut gefallen. Spannung, interessante Charaktere und gründliche, gewissenhafte Ermittlungen haben mich sehr gut unterhalten. Nun warte ich gespannt auf Fall 3 für Semper, Leitner und Steiner und ihre Kollegen.

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Rezensionen von Lerchie:

Wunderschöner Roman

Weihnachtszauber und Hundepfoten von Petra Schier

Melissa hat ihren gewalttätigen Mann verlassen und lebt in großer Angst. Sie fürchtet sich vor jedem Menschen in der Hauptsache vor Männern und schreckt dementsprechend vorn dem Sicherheitsexperten Lennart und seiner Hündin zurück. Die Angst vor Nähe ist groß und sie will ihren kleinen Sohn Andy vor jeglicher Gefahr schützen.

Doch Lennart ist nicht wie ihr Ex und will sie unbedingt näher kennenlernen. Und schon bald kann sie sich ihrer Gefühle für ihn nicht mehr erwehren. Dann überschlagen sich die Ereignisse und Santa Claus und seine Helfer haben alle Hände voll zu tun, damit Weihnachten doch noch zum Fest der Liebe wird.

Meine Meinung
Ich liebe die Bücher dieser Autorin und hier im Besonderen die Liebes-Weihnachtsromane mit Hund. Sie hat schon sehr viele davon geschrieben, doch immer wieder kann sie mich überraschen, denn jedes Buch ist total anders. Auch wenn natürlich ein Pärchen und ein Hund vorkommen, aber ansonsten lässt sie sich immer etwas anderes einfallen und ich bin schon gespannt auf das nächste Buch. Dieses ist, wie immer, so geschrieben, dass keine Unklarheiten im Text meinen Lesefluss störten konnten. Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen, so sehr hat es mich gefesselt. Auch war ich in der Geschichte schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In die arme Melissa, die viel zu lange vor ihrem Mann gekuscht hatte um ihn dann endgültig zusammen mit ihrem Sohn Andy zu verlassen. Doch wer denkt dieses Scheusal habe aufgegeben, der irrt sich. Näheres ist in dem Buch nachzulesen. Was mir auch immer wieder gefällt ist, dass Personen in den Büchern vorkommen, die man in den vorhergehenden Bänden bereits kennengelernt hat. Das Buch war richtig spannend und ist sehr empfehlenswert. Es hat mir richtig gut gefallen, hat mich gefesselt und ich habe mit Melissa mitgefiebert, mich für sie gefreut und auch mit ihr Ängste ausgestanden. Und dann ist da natürlich auch noch die Hündin Sissy, von der man immer wieder die Gedanken lesen kann, was ich sehr lustig finde und mir ach super gefällt. (Ist dann kursiv geschrieben). Nicht zu vergessen Santa Claus, der Andys Weihnachtswunsch erfüllen will. Von mir also definitiv eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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