Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Mit Wilma Walnuss Richtung Weihnachten
Wilma Walnuss - Winter und Weihnachten im kleinen Baumhotel, Band 3 von Katharina E. Volk
Im Wäldchen zwischen dem kleinen Fluss und dem Kornfeld, wo Wilma Walnuss´ kleines Baumhotel steht, wird es langsam Winter und es weihnachtet schon sehr. Immer wieder treffen neue Gäste ein, die neue Winter- oder Vorweihnachtsbräuche mitbringen. So sorgt der Wichtel Julenisse für dänische Überraschungen; durch Ylvie Elch lernen wir das schwedische Luciafest kennen und ein echter Detektiv sucht den Weihnachtsmann.
Es wird gebastelt, geschmückt und gebacken. Und dann feiern alle zusammen ein gemütliches Weihnachtsfest.
Was für ein zuckersüßes Buch. Schon das Cover mit den glitzernden Schneeflocken stimmt so richtig auf den Winter, die Vorweihnachtszeit und das Weihnachtsfest ein. Das Hardcover, die glänzenden Buchseiten und das Lesebändchen machen zusammen einen sehr hochwertigen Eindruck. Am Schluss der Geschichte finde ich einen Stickerbogen mit 24 kleinen Bildern zum Ausschneiden und Aufkleben. Hier hätte ich mir eine Perforierung gewünscht. So habe ich das Blatt ganz vorsichtig abgetrennt. Mittels eines QR-Codes kann ich mir die Sticker aber auch nochmal aus dem Internet herunter laden.
Wenn ich das Buch aufschlage, erwartet mich eine doppelseitige Karte, wo die Behausungen der Tiere, denen ich hier immer wieder begegne und die Straßen in den sie leben, eingezeichnet sind. So kann ich immer nachschauen, wo die gerade gelesene Geschichte angesiedelt ist. In der Mitte thront das kleine Baumhotel von Wilma Walnuss.
Dann geht es weiter mit einer kurzen Vorstellung von Wilma und ihren Freunden Balduin Biber, Dr. Karl Kautz, Nobbi Maulwurf, Fiona Eichhörnchen, Amalie Wildschwein und der Postschnecke Linda. Da ich Wilma bisher noch nicht kannte, hat mir diese Bekanntschaft geholfen, schnell in die einzelnen Geschichten hinein zu finden.
Und los geht´s mit 14 kleinen Geschichten rund um Winter und Weihnachten. Immer wieder treffen neue Gäste im Baumhotel ein, die unvoreingenommen und liebevoll begrüßt werden. Überhaupt gehen die Tiere alle sehr achtsam und unbefangen miteinander um. Jeder hilft jedem und jung und alt halten zusammen. Die Werte, die hier so spielerisch vermittelt werden, kommen durch viele kleine Gesten sehr gut rüber. Und ich lerne neue Gebräuche rund um das Weihnachtsfest kennen.
Die einzelnen Geschichten haben eine angenehme Länge und überfordern die kleinen Zuhörer oder die größeren Kinder, die schon selbst lesen können, nicht. Autorin Katharina E. Volk hat einen leichten und gut zu verstehenden Erzählstil. Dazu kommen die wunderschönen Illustrationen von Nora Paehl, die die einzelnen Geschichte zauberhaft ergänzen.
Ein absolutes Winter-Weihnachts-Wohlfühlbuch mit einigen Anregungen für die ganze Familie. Wir legen das Buch nun erst mal ein paar Wochen zur Seite und besuchen Wilma Walnuss und ihre Freunde in der Vorweihnachtszeit wieder.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Fürsorge für alle Menschen am Ende ihres Lebens?
Zwischen Mauern von David Fuchs
Im Mittelpunkt des neuen Romans von David Fuchs steht die junge Bankangestellte Meta Blum, die während ihres Urlaubs ihr Ehrenamt in einem Pflegeheim antritt, das bald geschlossen wird. Ihre Aufgabe ist es, in den kommenden Nächten am Bett des schwerkranken Herrn T. Sitzwache zu halten. Er schreit, wenn er allein ist, und wenn es dunkel ist.
Im Pflegeheim sind nur noch zwei Stationen belegt, für die Nacht gibt es lediglich einen einzigen Pfleger, den engagierten Moses, der für 52 Personen zuständig ist. Der betreuende Arzt des Heims ist Dr. Wendelin Pomp, der bald in Rente gehen wird und nur noch gelegentlich in seiner Praxis arbeitet.
Meta hat im Umgang mit Herrn T. viel Geduld, singt Kinderlieder für ihn und liest ihm Märchen vor. Zu ihrer Freude beruhigt sich Herr T. und schläft bald ein. Als Moses ihr etwas Schlimmes über Herrn T.'s Vergangenheit erzählt, gerät Meta in einen Gewissenskonflikt. Soll sie weiter an Herrn T's Bett sitzen und seine Hand halten, oder soll sie gehen?
In seinem Roman stellt der Autor die zentrale Frage, ob ein Mensch, der einmal etwas Böses getan hat, es verdient hat, dass man ihn so behandelt wie jeden anderen Menschen. Verdienen alle Menschen die gleiche Fürsorge, unabhängig davon, wie sie ihr Leben gelebt haben?
Das Buch ist in 6 Kapitel mit kurzen Abschnitten gegliedert, jeder Nacht ist ein Kapitel gewidmet. Es ist in klarer Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Dem Autor ist es gelungen, nicht nur die bedrückende Atmosphäre im Pflegeheim, das keine Zukunft mehr hat, sondern auch den allgemeinen Pflegenotstand sehr treffend aufzuzeigen. Er beschreibt neben Moses' und Pomps professioneller Arbeit während der letzten Tage im Heim auch Metas Ringen um die richtige Entscheidung sehr eindrücklich. Neben Meta, Moses, Pomp und Herrn T. begegnen wir auf eine ganz besondere Weise Frau Else, die seit vielen Jahren im Heim lebte, und der Krankenschwester Angelika, die Tagesdienst hat.
Meta zeigt vom ersten Tag an sehr viel Einsatz und versucht, beruhigend auf Herrn T. einzuwirken und ihm seine Situation zu erleichtern. Das hat mich sehr berührt, ebenso wie Moses' Rituale vor der letzten Reise eines Bewohners.
Ich habe das Buch gern gelesen, hätte aber auch gern mehr über das Leben der Protagonisten erfahren.
Die Geschichte hat mich betroffen und nachdenklich gemacht - Leseempfehlung!
Rezensionen von marsu:
Fantasievoll
Das Vogelmädchen von London von Mat Osman
Dieses Buchcover ist einfach traumhaft schön und obwohl ich mir beim ersten Blick auf das Cover nicht sicher war, um welches Genre es sich hier handelt (den kleinen Hinweis hatte ich erst übersehen), war ich sofort neugierig auf diese Geschichte - perfekter Einstieg.
Und so traumhaft wie das Cover ist auch diese ungewöhnliche Geschichte - sehr magisch und eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss.
Sie "entführt" uns nach London zu Beginn des 15. Jahrhunderts, in die Welt des Theaters, aber auch die Geschicke des elisabethanischen Zeitalters spielen hier eine Rolle.
Die Protagonisten Shay und Nonesuch sind wunderbar ausgestaltet und mit ihnen werden wir in ganz unterschiedliche Viertel und Schichten des elisabethanischen Londons geschickt und erleben neben der Welt des Theaters auch viel Elend und Leid, aber auch Liebe.
Ein wunderbarer Schreibstil vervollständigt das Bild - ich hatte jedenfalls Mühe, aus diesem Roman wieder "aufzutauchen".
Rezensionen von Lesemama:
Eine besondere Geschichte
Henriette lächelt von Andrea Heinisch
Zum Buch:
Henriette lebt ihr Leben zuhause in ihrer Wohnung, kommentiert von ihrer Mutter, die über ihr wohnt. Henriette hat Adipositas und diese Krankheit bestimmt ihr Leben. Sie hat keine sozialen Kontakte, da sie auch von zuhause aus arbeitet. Ein Lichtblick ist ihr Kollege Martin, den sie aber nur vom Bildschirm kennt.
Und er sie auch.
Meine Meinung:
Irgendwas an dem Cover und der Kurzbeschreibung sprach mich an, ich wollte die Geschichte lesen.
Und es ist eine besondere Geschichte. Ein sehr gut zu lesender Schreibstil, man ist auch schnell durch, kein Wunden bei gerade mal gur zweihundert Seiten. Mich konnte die Geschichte von Henriette sehr berühren, stellenweise war ich auch bestürzt, was Henriette, die die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, alles erleiden musste. Vor allem ihre Mutter fand ich ganz schrecklich. Die Veränderung, die Henriette durchmachte, konnte ich gut nachvollziehen und trotz des schweren Themas ist es ein unterhaltsames Buch. Mir hat es jedenfalls gefallen.
Rezensionen von Lesemama:
Auftakt einer Reihe
The Romeo & Juliet Society, Band 1 - Rosenfluch von Sabine Schoder
Zum Buch:
Die Geschichte von Romeo und Julia kennt jeder. Auf dieser besonderen Akademie wiederholt sie sich alle siebzehn Jahre. Die Familien Montague und Capulet sind immer noch im Clinch, sie sind immer noch verflucht.
Joy Capulet ahnt allerdings nichts davon als sie unter besonderen Umständen auf die Akademie kommt, sie weiß nur, sie darf sich nicht in einen Montague verlieben.
Meine Meinung:
Das Cover ist ein Traum und hat mich sofort in seinen Bann gezogen und, mal ehrlich, wer kann Romeo und Julia widerstehen.
Natürlich ist es keine "normale" Liebesgeschichte, sondern sie ist mystisch, magisch und besonders. Joy mochte ich sehr gerne und das Setting auf der Akademie war auch gut, es machte Spaß, die Personen alle kennenzulernen und mit Joy in die Wirren der Liebe bzw. des Verbots dergleichen einzutreten.
Die Häuser, die Regeln, die Charaktere, alles zusammen ergab eine großartige Story, die mich sehr gut unterhalten hat und ich freue mich schon auf jedes weitere Buch der Trilogie.
Rezensionen von Lesemama:
Das fängt ja gut an
Dachs Naseweiß Phantastische Geschichten aus dem Wunderlichen Wald von Christian Wunderlich
Zum Buch:
Dachs Naseweiss lebt im wunderlichen Wald und erlebt zusammen mit seinen Freunden ganz wundervolle Abenteuer. Auch wenn er nur von dem einen Ort zum anderen kommen möchte.
Meine Meinung:
Das fängt ja gut an bezieht sich auf die erste Geschichte als Dachs Naseweiss zu Dachsima möchte.
Es passiert so viel auf dem Weg.
Das Buch ist toll. Acht Geschichten, acht Abenteuer und so viele tolle Figuren mit ganz wundervollen Namen. Ich nenne jetzt nur mal Glüh, das Glühwürmchen, den Marder Herr Jemine, ratet was er am liebsten sagt, oder der Kuckuck in der Kuckucks, der gerne mal zu spät ist. Und noch so viele mehr, sie alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Die Geschichten sind, wie schon gesagt, sehr abenteuerlich. Sie finden zu unterschiedlichen Jahreszeiten statt und haben unterschiedliche Botschaften, die sie übermitteln wollen.die Länge der Kapitel ist schon ordentlich, das zuhörende Kind sollte bei Vorlesen schon etwas Geduld haben. Aber es lohnt sich. Es macht einfach Spaß in den wunderlichen Wald zu reisen und gemeinsam einiges zu erleben.
Für mich ein ganz wunderbares Vorlesebuch für Kinder ab dem Vorschulaltermit ganz zauberhaften Illustrationen und abenteuerlichen Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und noch viel mehr. Sollte in jedem Kinderbuchregal stehen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
sehr gut
Feuer. Wasser. Erde. Sturm. - Zum Überleben brauchst du alle Sinne von Boris Pfeiffer
Das Cover finde ich leider ist so gar nicht gelungen, da es sehr altmodisch wirkt und nicht in die heutige Zeit passt. Wenn man dies aber überwindet, dann hält man ein sehr beeindruckendes und super geschriebenes Jugendbuch über eine Dystopie, welches sich lohnt gelesen zu werden. Es handelt von einer Welt in der die Natur und die Tierwelt nahezu komplett zerstört wurde.
In dieser Welt findet ein Junge der ganz alleine lebt, Zuflucht in einer Rinderherde. Diese Herde nimmt ihn auf und er lernt auf die Natur und die Tiere zu hören und lebt nun in Einklang mit seiner neuen tierischen Familie. Als die Herde von Jägern gefangen genommen wird, muss er all seine Kräfte bündeln um seine Familie zu beschützen. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, da es voller Spannung ist geschrieben wurde und wichtige Themen unserer Zeit behandelt. Ein super Buch.
Rezensionen von liesmal:
Emotional und abenteuerlich
Der verschwundene Wal von Hannah Gold
Rio ist ein toller Junge, der mit großer Liebe an seiner Mutter hängt und immer für sie da ist. Als sie jedoch im Krankenhaus liegt, muss Rio zu seiner Großmutter im entfernten Kalifornien. Zu ihr, die er kaum kennt, kann und will er keine Verbindung aufbauen, sondern er wartet nur darauf, nach Hause zurückkehren zu dürfen.
Erst als er ein gleichaltriges Mädchen kennen lernt und die Gelegenheit erhält, an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen, beginnt für ihn etwas Neues, Schönes und damit ein großes Abenteuer.
Ich möchte am liebsten meine Begeisterung teilen, indem ich ganz viel aus der Geschichte erzähle, weil sie nicht nur berührend und spannend, sondern einfach sensationell ist. Aber verraten möchte ich natürlich nichts und darum müsst Ihr die Geschichte schon selbst lesen. Es lohnt sich – und ich lege sie nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen ans Herz, weil sie ganz viel zu geben hat.
Dass die Illustrationen von Levi Pinfold nicht nur wunderschön sind, sondern sich auch emotional sehr gut in die Geschichte einfügen, möchte ich nicht unerwähnt lassen.
Rezensionen von Katzenmicha:
So spannend....
Der Mondmann - Rote Spur von Fynn Haskin
Der GrönlandThriller „DER MONDMANN – ROTE SPUR“ von Fynn Haskin handelt von einer Mordserie in Kopenhagen. Die den Kommissar Jens Lerby beschäftigt und die ihn zurück nach Grönland führt.Wo er schon im ersten Thriller „Der Mondmann – Blutiges Eis“ ermittelt hat-den ich leider nicht gelesen habe.
Jens Lerby ist Profiler in Kopenhagen,er gilt als sehr schwierig und hat sich aber nach einem Fall in Grönland sehr verändert.Nun ist Lerby wieder zurück in Grönland, um den schwer kranken Schamanen Magnus zu besuchen.Mit diesem hat er sich bei einem früheren Fall angefreundet.In Grönland -Illokarfiq wird er pötzlich in einen rätselhaften Kriminalfall hineingezogen.Es entwickelt sich eine blutige Spur aus der Vergangenheit weiter,mit Freunden und gegen alte Feinde ermittelt er, um das Rätsel lösen zu können…..
Der Autor Fynn Haskin hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Leider habe ich das erste Buch der Reihe nicht gelesen,aber auch so war es sehr spannend.Was mir sehr gut gefallen hat ,das man tief in die Lebens- und Mythenwelt Grönlands eintauchen konnte.Was alles sehr interrisannt war-sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von nanu?!:
Was macht die Kunst?
Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst von Jakob Schwerdtfeger
Jakob Schwerdtfeger folge ich auf YouTube schon eine ganze Weile. Mir gefallen seine kurzen, aber knackigen Videos über Kunst, denn sie sind witzig und trotzdem informativ. Deshalb war dieses Buch hier auch ein Muss für mich, und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Buch hat Schwerdtfeger wie ein Museum aufgebaut.
Mir gefällt die Idee, wie man so von Raum zu Raum und von Thema zu Thema, durch seine imaginäre Ausstellung wandert und sich dabei die Kunstwerke anschaut.
Der Autor kann wirklich toll und fesselnd erzählen und erklären.
Er geht dabei um die wichtigen Fragen, wie was Kunst überhaupt ist, was Kunst darf und wo ihre Grenze ist. Und kann jedes Kinkerlitzchen zur Kunst erklärt werden?
Warum ist eine Banane an der Wand plötzlich ein Vermögen wert, und warum sorgte ein schwarzes Quadrat für Furore?
Sehr gefreut habe ich mich über das Kapitel mit der abstrakten Kunst. Jetzt weiß ich, warum ich sie nicht verstehe und das ich damit nicht alleine bin.
Es geht um die größten Diebstähle, die geschicktesten Fälscher und um Kunst, die aus Versehen zerstört wurde.
Es gibt unsichtbare Kunstwerke und Kunst, die im Museum vor sich hin gammelt. Man glaubt gar nicht, was Kunst alles sein kann und das es Menschen gibt, die für "so etwas", unfassbar viel Geld bezahlen.
Der Schreibstil von Jakob Schwerdtfeger ist genau wie in seinen Videos: Sehr sympathisch und humorvoll, locker und überhaupt nicht besserwisserisch. Es ist so geschrieben, als würde er sich ganz entspannt mit dem Leser unterhalten. So macht es Spaß, Wissen vermittelt zu bekommen.
Überall im Buch sind die Kunstwerke die besprochen werden, auch abgebildet. So kann man sich sofort ein Bild davon machen und muss nicht erst googeln, um was es überhaupt geht.
Bespickt sind die Seiten zusätzlich mit unterhaltsamen Funfacts und Zitate, berühmter Künstler. Das lockert die Texte zusätzlich auf.
Beide Daumen hoch, von mir gibt es eine volle Lese-Empfehlung!











