Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Eher für ältere Leser
Schneekinder von Andreas Langer
Zum Inhalt:
Elin und Kjell leben im Land der Vulkane und Geysire und es herrscht Krieg. In ihrem Dorf leben nur noch Kinder und die Alten. Die Jungen werden zum Arbeiten fortgeschickt, auch Kjell. Als Elin mit anderen aus dem Dorf fliehen muss muss sie davon ausgehen, dass ihr Zwillingsbruder tot ist.
Auf dem gefährlichen Weg durch Schnee und Eis wird Elin ungewollt zur Anführerin.
Meine Meinung:
Dass das Buch schon ab elf Jahren sein, finde ich persönlich schon ganz schön früh, denn die Geschichte ist schon ganz schön heftig. Gleich am Anfang sterben schon Kinder und auch im Fortgang der Geschichte, die eher düster ist, hatte ich den Eindruck, dass der Leser dieses Buches doch besser etwas älter sin sollte. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, liest sich sehr flüssig. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, ich finde aber , dass es durch die blasse Gestaltung in einer Buchhandlung untergehen wird.
Fazit:
Eher für ältere Leser
Rezensionen von brauneye29:
Wieder gut
Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam,2 Audio-CD, 2 MP3 von Robert Thorogood
Zum Inhalt:
Am Tag vor der Hochzeit von Sir Peter und seiner sehr viel jüngeren Krankenschwester und Verlobten Jenny findet eine große Party in seinem Haus statt. Ausgerechnet der Bräutigam stirbt während der Feier, erschlagen von einem Schrank im Arbeitszimmer, dass von innen verschlossen ist, so dass die Polizei von einen Unfall ausgeht.
Doch Judith Potts ist da ganz anderer Meinung. Wird sie Recht behalten?
Meine Meinung:
Wie auch schon im ersten Teil habe ich mich wieder gut unterhalten gefühlt. Judith und ihr Mordclub sind einfach charmant und auch gewitzt und lösen Fälle auf ihre Art, die einfach ein bisschen cleverer ist als die Polizei erlaubt. Ich hatte die Hörbuchversion, die mir sehr gut gefallen hat, denn sie war sehr gut gelesen so dass es ein sehr kurzweiliges Hörvergnügen war. Hoffentlich wird es weitere Teile geben.
Fazit:
Wieder gut
Rezensionen von _ich.lese_:
Humorvolle Unterhaltung
Alaskan Boss - Plötzlich verlobt von Samanthe Beck
Isabelle ist Anwältin und möchte unbedingt Partnerin der Kanzlei werfen. Zwischen ihr und der Partnerschaft steht nur noch der Auftrag in Alaska. Aber eh sie sich versieht, ist sie die Fastverlobte ihres Klienten. Dabei hatte sie für die Kleinstadt in Alaska ganz andere Pläne, gibt es dort doch jede Menge attraktive Singlemänner .
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Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an sehr amüsiert. Unglaublich witzige Momente, Izzy tritt in einige Fettnäpfchen, aber das sehr charmant und vor allem sehr unterhaltsam. Die Chemie zwischen Izzy jnd ihrem Klienten Trace stimmt auch, auch wenn sich Izzy gegen eine Liaison sträubt. Am Ende kommt es eh anders als gedacht.
Die Story hat aber nicht nur humorvolle Momente, sondern auch welche die mich sehr berührten. Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, habe mich gut amüsiert, gut unterhalten jnd fast jede Seite genossen. Es gab aber auch Momente bzw Ausdrücke in der Geschichte, die nichr so toll waren. Dennoch war es gute, humorvolle Unterhaltung in einem wunderschönen Setting.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Ein Jahr im Wald von Dziubak Emilia
Ich bin ehrlich gesagt gar nicht sooo ein Wimmelbuch Fan. Aber dieses hat mich voll und ga rüberzeugt. Denn es gibt so viel zu lernen und zu entdecken. Ich hab das Buch mit meinem 4 Jahre alten Sohn gelesen und wir haben wirklich lange darin geblättert. Es gibt viele Details und oft machte es uns auch Spaß, ein einzelnes Tier herauszunehmen und nur dieses über das Jahr hin zu beobachten.
In welchen Monaten schläft es? Legt es Eier? Brütet es? Werden Babys gefüttert? Wie schauen die Babys überhaupt aus? Es gibt einfach so viel zu entdecken und uns hat das riesigen Spaß gemacht. Spielerisch kann man einiges lernen und beobachten. Auch gibt es einige Tiere, wo zumindest kleinere Kinder die Namen vielleicht noch gar nicht kennen, denn das Buch geht über Hase, Reh und Eule weit hinaus. Toll fand ich, dass man so viel unter der Erde entdecken konnte und so auch in die Welt der Insekten eintauchen konnte, die nicht allen immer so präsent sind. Es ist ein wirklich gelungenes und stimmungsvolles Buch, bei dem man nicht nur vieler über die Monate und Jahreszeiten und den Wald an sich lernen kann, sondern auch über das ganze Ökosystem.
Rezensionen von Ruth:
Ein Emanzipationsroman im doppelten Sinne
Jenny | Der große Frauen- und Emanzipationsroman von Fanny Lewald | Reclams Klassikerinnen von Fanny Lewald
Während englischsprachige Autorinnen des 19. Jahrhunderts weltweit bekannt sind und immer noch gerne gelesen werden ( man denke nur an „ Sturmhöhe“ oder „ Middlemarch“ ), ist Fanny Lewald heute sogar in Deutschland nur wenigen ein Begriff. Dabei war sie eine der erfolgreichsten und bedeutsamsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit.
Sie gehört zu den ersten Berufsschriftstellerinnen in Deutschland; ihre Bücher waren Bestseller. 27 Romane, dazu Erzählungen, Essays und politische Schriften umfasst ihr Werk. Ihre ersten beiden Romane, darunter „ Jenny“ , veröffentlichte sie, aus Rücksicht auf ihre Familie, aber noch unter Pseudonym.
Geboren wurde Fanny Lewald 1811 in Königsberg als Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Schon früh konvertierte sie zum Protestantismus, um der ständigen Diskriminierung zu entgehen, bereute aber schon bald diesen Schritt.
Fanny Lewald gilt als eine der ersten Feministinnen und führte mehr als 30 Jahre lang einen literarischen Salon, in dem nicht nur literarische Themen zur Debatte standen, sondern darüber hinausgehend auch politische und wissenschaftliche Fragen erörtert wurden.
Es ist an der Zeit, dieser bedeutenden Frau den Platz im Kanon einzuräumen, der ihr zusteht. Dazu dürfte der äußerst lesenswerte Roman „ Jenny“ beitragen, den der Reclam- Verlag in einer wunderschönen Ausgabe in seiner Reihe „ Reclams Klassikerinnen“ herausgebracht hat.
Wir sind im Jahr 1832 in einer großen deutschen Handelsstadt. Im Zentrum des Romans steht Jenny, Tochter der wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie Meier. Sie hat noch einen älteren Bruder Eduard, er ist Arzt. Die Meiers führen ein offenes Haus, sind aufgeklärte assimilierte Juden. Doch der Makel des Judentums haftet trotzdem an ihnen. In der preußischen Gesellschaft sind sie Bürger zweiter Klasse.
Im Haus lebt noch Joseph, ein Neffe, der als Nachfolger im elterlichen Geschäft vorgesehen ist und der sehr gerne Jenny heiraten würde. Doch die junge Frau hat sich längst in einen anderen Mann verliebt, Reinhard, Studienfreund des Bruders, Sohn einer armen Pfarrerswitwe und selbst angehender Pfarrer. Er liebt sie ebenfalls, „ Aber alles lag trennend zwischen ihm und ihr: Religion und Verhältnisse…“ Doch Jenny ist bereit alles aufzugeben, die Annehmlichkeiten ihres reichen Elternhauses und vor allem ihren Glauben. Aus Liebe zu dem jungen Mann konvertiert sie, aber bald kommen ihr Glaubenszweifel, was Reinhard nicht verzeihen kann. Er löst die Verbindung. Zum Glück, möchte man sagen. Denn unabhängig vom Glauben trennt die Beiden noch viel mehr. Jenny ist eine rebellische und aufgeschlossene Frau, die selbstbewusst ihren eigenen Weg gehen will. Während Reinhard strenge Prinzipien hat und sich eine brave Pfarrersfrau an seiner Seite wünscht. Trotz aller Verliebtheit erkennt Jenny, dass sie diese Rolle nicht einnehmen will und kann.
Es ist ein sehr unkonventionelles, fortschrittliches Frauenbild, für das die Autorin hier plädiert. Eine andere Frauenfigur wird als Gegenbild zu Jenny entwickelt. Diese geht völlig auf in ihrer Rolle als treu sorgende Ehefrau und Mutter. Doch die Sympathie von Autorin und Leserin gilt eindeutig Jenny.
Reinhard und Jenny sind aber nicht das einzige Liebespaar im Roman, das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Auch Eduards Liebe gilt einer Christin, doch anders als Jenny ist er nicht bereit, sich taufen zu lassen. Er hat das schon aus Karrieregründen abgelehnt, obwohl ihm als Jude viele berufliche Türen verschlossen blieben. Eduard ist zwar nicht gläubig, fühlt sich aber seinem Volk verbunden und will nicht zum Verräter an ihm werden. Ihm geht es um die Gleichstellung der Juden. Eduard versucht nun an höchster Stelle zu intervenieren, um eine Erlaubnis für eine Heirat mit Clara zu bekommen, doch vergeblich. In Preußen ist eine Ehe zwischen Juden und Christen gesetzlich untersagt.
Ständig stoßen die Meiers und ihre Glaubensbrüder an gesellschaftliche Schranken. Überall schlägt ihnen der allgegenwärtige Antisemitismus entgegen, mal in diffamierenden Bemerkungen, dann in konkreten Auswirkungen. Das demonstriert die Autorin an vielen Beispielen.
Mit „ Jenny“ hat Fanny Lewald einen Emanzipationsroman im doppelten Sinne vorgelegt. Ihr Anliegen war die Gleichberechtigung von Juden und Frauen. Ihre Hoffnung und Zuversicht formuliert Eduard am Ende des Romans. „ Wir wollen leben, um eine freie Zukunft, um die Emanzipation unseres Volkes zu sehen!“ Wir lesen diesen Roman heute mit dem Wissen um die Shoa, dadurch bekommt das Buch eine zusätzliche Dimension.
Mir hat der Roman ausgesprochen gut gefallen. Die „ altertümliche“ Sprache habe ich sehr genossen und ich bin eingetaucht in eine vergangene Welt voller Konventionen und Einschränkungen. Dabei durfte ich eine mir bisher unbekannte Schriftstellerin kennenlernen. Es ist zu hoffen, dass weitere Romane von ihr wieder publiziert werden.
Rezensionen von froschman:
Der Vatikan und die Grauen Wölfe
Der achte Kreis von Philipp Gravenbach
Ishikli Caner, in jungen Jahren zur Auftragskillerin der türkischen Mafia ausgebildet, will nichts mehr mit den Grauen Wölfen zu tun haben und aussteigen, doch ihr Bruder, den sie sehr liebt, wird im Auftrag von Kardinal Stefano di Malatesta in den Vatikan entführt. Der Vatikan, der die katholische Kirche wieder stärken will, zwingt Ishikli rund um die Osterfeierlichkeiten zu einigen Anschlägen auf Pilgerstätten, damit ihr Bruder freigelassen wird.
Sie ahnt jedoch nicht, welche Opfer sie dafür bringen muss.
Philipp Gravenbach schreibt im Stile von Dan Brown einen rasanten Thriller, den man kaum mehr aus der Hand legen kann. Die Ortsbeschreibungen in Rom sind authentisch dargestellt, Hintergrundinformationen lassen weitere Einblicke zu. Spannend geschrieben, ich bin schon auf den nächsten Teil der Ishikli-Caner-Reihe gespannt.
Rezensionen von seb73:
Faszinierend bis hin zur Suchtgefahr
69 Stunden ins Paradies von Gerhard Blaboll
Dieses Buch ist faszinierend. Ich habe es vorige Woche geschenkt bekommen und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Es liest sich so, dass man ständig wissen will, wie es weitergeht. Und am Ende bedauert man, dass es schon aus ist. Nebenbei erfährt man über Afrika so einiges, was man sich nicht träumen hätte lassen.
Rezensionen von Gerhard Blaboll:
Dieses Buch existiert nicht
69 Stunden ins Paradies von Gerhard Blaboll
Dieses Buch existiert nicht und darf es auch aus urheberrechtlichen Gründen nicht geben. Die Edition Roesner gibt mich als Autor an. Das erfolgt ohne jede rechtliche Grundlage und gegen meine eindeutigen Untersagungen. Die Edition Roesner wurde von mir, vom P.E.N., dem Österreichischen Schriftstellerverband und der IG Autoren bereits vor drei Jahren mehrmals schriftlich abgemahnt und aufgefordert, es nicht zu drucken oder gar im Handel anzubieten.
Ich bitte Sie, dieses Buch aus Ihrem Angebot zu nehmen, da ein Buch mit ähnlichem Titel tatsächlich existiert (69 Stunden ins Paradies, edition lex liszt 12) und aufgrund der hohen Verwechslungsgefahr Leser abgehalten werden, mein Buch zu erwerben. Beim VLB wurde der Titel bereits ausgelistet.
Rezensionen von brauneye29:
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Bookmän: Alles Konfetti von Rüdiger Bertram
Zum Inhalt:
Matteo ist lieber mit einem Buch unterwegs als wie die Klassenkameraden auf dem Fußballplatz zu sein. Sehr viel Zeit verbringt in der Bibliothek von Herrn Steinschweiger und liest. Eines Tages entdeckt er ein Buch dort, dass besonders ist, denn es macht ihn zu Bookmän und seine neue Freundin zu Comicgirl und gemeinsam kämpfen sie gegen die Superschurken und ganz besonders den, der die Bibliothek zu zerstören droht.
Meine Meinung:
Das Buch ist irgendwie so knallig und verrückt wie das Cover schon verspricht. Es hat einen recht einfachen Schreibstil, so dass das Buch gut für Leseanfänger geeignet ist. Die Story ist turbulent, spannend und fantasievoll und ist durch die beiden Protagonisten sowohl für Mädchen als auch Jungen geeignet. Gut gefallen hat mir auch der Freundschaftenseffekt, den das gemeinsame Erleben hat.
Fazit:
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Rezensionen von Gaby 2707:
Ein mörderisch-kulinarischer Adventskalender
Köstlich killt der Weihnachtsmann von Astrid Plötner; Anke Kemper
In diesem mörderischen Adventskalender morden sich die Autorinnen Astrid Plötner und Anke Kemper quer durchs Sauerland bis hoch ins Ruhrgebiet. Von Unna-Massen über Freienohl, Kamen, Meschede, dem Schmallenberger Land, Bönen, Hirschberg, Fröndenberg, Langscheid, Holzwickede, Winterberg, Schwerte, Wenholthausen, Hagen, Arnsberg, Olsberg bis nach Dortmund und Hamm.
Überall gibt es Mord, Raub, Lügen, Betrug, Erpressung und vieles mehr.
Da rächt sich ein Mann nach 25 Jahren für ein Tattoo; Weihnachten steht vor der Tür und die große Glocke von St. Nikolauskirche rührt sich nicht; da versteckt eine Frau etwas in ihren Betonfiguren; da gibt’s Tote, wenn ein Pianist den anderen täuscht; da ist Charlotte, die mit einem außergewöhnlichen Kellerfund gerade noch mal die Kurve kriegt; da stellt Oma Dagmar einen Juwelendieb und Britta und Marion wollen ihre Männer los werden. Und was ist da mit Onkel Ferdi passiert?
Die Täter, die ich hier kennenlerne, haben mich mit ihren Methoden erschreckt, überrascht, fasziniert und auch mal zum schmunzeln und Kopf schütteln gebracht. Gefallen haben mir die geschilderten Taten bis auf eine oder zwei richtig gut. Eine ausgewogene Mischung, bei der wirklich für jeden etwas dabei ist.
Was mir auch richtig gut gefällt: zu jedem Fall bekomme ich ein Rezept für das Gericht, welches in dieser Geschichte eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielt. Da bekomme ich z.B. Zimtsterne, Vanillekipferl, Marzipanbratapfel mit Vanillesauce, Nussecken und Frankfurter Kranz. Es gibt Käse-Fondue, Raclette, Zwiebelkuchen und Pflaume im Speckmantel. Ich kann nun Hirschbraten, Gans, Rinderrouladen, Pfefferpotthast und Sauerländer Potthucke zubereiten und mich mit einem Cocktail Acapulco Dream verwöhnen.
Sehr dekorativ finde ich die auf der Coverrückseite aufgebrachte schwarze Kerze.
Ein ungewöhnlicher und sehr krimineller Adventskalender, mit dem mir im Dezember das Warten aufs Christkind bestimmt nicht langweilig wird.










