Kunden em pfehlungen
Rezensionen von seb73:
Faszinierend bis hin zur Suchtgefahr
69 Stunden ins Paradies von Gerhard Blaboll
Dieses Buch ist faszinierend. Ich habe es vorige Woche geschenkt bekommen und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Es liest sich so, dass man ständig wissen will, wie es weitergeht. Und am Ende bedauert man, dass es schon aus ist. Nebenbei erfährt man über Afrika so einiges, was man sich nicht träumen hätte lassen.
Ein nicht geglücktes Experiment
DIE LEIBWÄCHTERIN von Regine Koth Afzelius
In diesem Buch geht es um eine Frau, die ihren alten Vater während des Verfalls beobachtet und betreut. Aus diesem berührenden Stoff hätte man etwas wirklich Gutes machen können. Das ist der Autorin leider nicht gelungen. Die Sätze wirken selbst auf den geübten Leser oft zusammenhanglos und schwer verständlich, so als ob es sich um Experimentalliteratur handeln sollte.
Wobei, experimental lasse ich hier gelten, Literatur nicht. Vermutlich ist das Buch auch deshalb in diesem Verlag erschienen.
Ideal für Anspruchslose und Schwerdenker
Kopftuchmafia von Thomas Stipsits
Die Handlung ist wie die Personen: Plakativ, einfach, einem Publikum angepasst, das seit der Schule außer flachen Krimis und Gratistageszeitungen nichts mehr gelesen hat. Der Autor ist ein sympathischer und beliebter Schauspieler, was auch der einzige Grund sein dürfte, warum sich seine - noch dazu überteuerten - Bücher verkaufen, obwohl sie anspruchslos, ideenlos und durchwegs nach demselben Muster gestrickt sind.
Interessant, aber etwas langatmig
Kopftuchmafia von Thomas Stipsits
Das Buch handelt von einer Frau im 19. Jahrhundert, die sich als Mann verkleidet, um eine Soldatenausbildung zu erhalten. Eine wahre Geschichte, ein spannendes Thema, für das man der Autorin nur gratulieren kann, es ausgegraben zu haben. Der Roman selbst ist allerdings ein wenig langatmig und an einigen Stellen verworren geraten.
Dennoch sehr interessant für historisch oder gesellschaftlich Engagierte.
Interessanter als der Titel verspricht
Wien entdecken mit der Bim von Beppo Beyerl; Thomas Hofmann
Das Buch beschreibt sämtliche aktuellen Straßenbahnlinien von einer Endstation zur anderen. Das ist interessanter als es aufs Erste klingen mag. Das Layout mit reißerischen Einschüben über Fotos hinweg ist allerdings ein wenig fragwürdig, aber dafür kann der Autor vermutlich nichts. Auch das Cover verbinde ich grafisch nicht mit Wien.
Aber, wie gesagt, die Beschreibung jeder einzelnen Bimstation ist originell und informativ.
leichte Lektüre, aber informativ
Die bösen Buben von Wien von Beppo Beyerl
Die Berichte über beliebig aus der Verbrechensgeschichte gewählten Übeltäter sind gut recherchiert, mit netten Zusatzgeschichten aufbereitet und abwechslungsreich zu lesen. Oft kommt der Wiener Schmäh durch die Zeilen, der dem Autor wohl zu eigen sein dürfte.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von seb73Unlesbar
Halt den Mund, sagte Mutter und dann starb sie von Jutta Treiber
Die Autorin hat viele Kinderbücher herausgegeben. Dieses Buch ist keines davon. Ich habe es mehrmals zu lesen versucht, bin aber angesichts der holprigen Sprache, der unzusammenhängenden Schachtelsätze und der eigentümlichen Wortwahl nie über Seite 30 geschafft. Es ist nicht Avantgarde, auch keine Experimentalliteratur, die es ohnehin nicht sein will, sondern einfach gar keine Literatur.
Einfach nur ein Text. Und der ist für mich unlesbar. Schade.
Absurd und skurril
Der Teufel in der Weihnachtsnacht von Charles Lewinsky
Die Geschichte ist so absurd, dass sie schon wieder gut ist. Schnell gelesene Lektüre.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von seb73Durchschnitt
Nord – Mitte – Süd. Mein Burgenland von Gerhard Altmann
Was die Texte in diesem Buch mit dem Titel desselben zu tun haben, hat sich mir nicht erschlossen. Bloß, weil der Autor die Texte in Nord-, Mittel- und Südburgenland verfasst hat? Na geh! Einige Texte sind eingänglich und lyrisch, andere aber doch ein wenig banal und mit der Brechstange verfasst.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von seb73Ein perfekter Reisebegleiter für Montenegro
Montenegrinische Geschichten von Gerhard Blaboll
Die Geschichten in diesem Buch sind so plastisch beschrieben, dass man meint, die Orte und Personen vor Augen zu haben. Wen interessiert es denn wirklich, welcher König welche Schlacht und wann gefochten hat und wer mit wem ein fürstliches Gspusi gehabt hat? Die Personen, die hier beschrieben sind, sind die Menschen aus dem Volk, und die haben die Bruchstellen in der montenegrinischen Geschichte mitunter auf ganz eigene Art erlebt.
Sehr zu empfehlen für jeden, der Geschichte im Allgemeinen mag, sich aber auch für ganz gewöhnliche Menschen interessiert und die Zusammenhänge zwischen Ereignissen erkennen mag.










