Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Ich bin enttäuscht
Mord im Christmas Express von Alexandra Benedict
Halb Großbritannien verschwindet unter einer dichten Schneedecke, und der Christmas Express schlängelt sich durch die Highlands. Doch als einer der Mitreisenden ein tödliches spiel treibt, findet die Idylle ein jähes Ende, denn es bleibt nicht bei einem Opfer. Es ist ein Weihnachtskrimi nach Agatha Christie Art.
Die pensionierte Polizistin Roz erreicht mit Mühe ihren Nachtzug. Sie muss unbedingt nach Fort William kommen, denn ihre Enkelin ist unterwegs auf die Welt. An Bord befindet sich auch eine junge Influencerin, ein narzisstischer Reality-TV-Star, eine schlagfertige alte Dame mit Katerchen, eine dysfunktionale Familie und Craig, der Roz gleich sympathisch ist. Doch plötzlich bleibt der Zug im dichten Schneetreiben stecken. Und während die Geburt immer dramatischer verläuft, geschieht an Bord des Zuges ein Mord. Der luxuriöse Schlafwagen wird zum Gefängnis für alle Beteiligten. Wird Roz einen nächsten Mord rechtzeitig verhindern können?
Meine Meinung
Ich möchte gleich vorausschicken, dass dieser Krimi nicht das gehalten hat was der Klappentext versprach. Gut, gleich im Prolog erfährt man vom erstem Todesfall, der sich aber im eigentlichen Buch erst einen Tag später ereignen wird. Das war so das einzige Spannende in der ersten Hälfte des Buches. Und noch ein klitzekleines bisschen Spannung brachte die Nachricht von der dramatischen Geburt in Fort Williams. Doch alles in allem fand ich diese Hälfte des Buches todlangweilig, denn es passierte ansonsten so ziemlich gar nix. Bis der Zug stehenblieb, wie ja im Klappentext schon angekündigt. Roz versucht den Todesfall zu klären und gerät letztendlich selbst unter Beschuss. Zwar war ich dennoch schnell in der Geschichte drinnen, aber die mit den Protagonisten wurde ich nicht warm. Keine weckte irgendwelche Sympathien in mir. Selbst Roz nicht, die Angst um ihr Enkelkind hatte. Die Auflösung hat mich auch nicht wirklich befriedigt, nachdem ich den Anfang im Prolog gelesen hatte. Also gefiel mir dieses Buch so gar nicht. Wenn ich das in einer Sternebewertung ausdrücken soll, so gäbe ich für die erste Hälfte einen Stern und für die zweite Hälfte, da eben doch um einiges besser, drei Sterne, ergibt summa summarum zwei Sterne für das Buch.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Nicht mein Humor
Mord & Croissants von Ian Moore
Als Titel hätte "Mord & Kaffee" viel besser gepasst, denn die "Croissants" waren quasi schon längst verzehrt. Ich hätte mich wohl auch besser an Kaffee und Croissants gesetzt, ich wäre damit höchstwahrscheinlich viel zufriedener gewesen als nach der Lektüre des ersten Bandes von "Ein Brite in Frankreich".
Der Brite ist Richard, angeblich 53 Jahre alt. So wie er beschrieben wird, macht er eher den Eindruck eines ü65 Rentner. Wobei die meisten Rentner, auch ältere, mehr auf dem Kasten haben als Richard. Richard führt ein chambre d'hôtes, quasi ein B&B. Wieso er das tut, und wieso er dabei nicht wirklich Spass hat, wird nicht erklärt.
Dafür umso mehr, dass ein Gast plötzlich verschwindet und ausser Blut und einem Handabdruck nichts hinterlässt. Auftauchen dagegen tut Valérie d'Orcay, die Richard zum Nachforschen anstachelt.
Am Ende ist alles aufgeklärt, der Weg dahin ist mit skurrilen Charakteren und fragwürdigen Aktionen gepflastert. Leider konnte mich dieser Krimi nicht begeistern, ich fand ihn reichlich langweilig.
Ich wurde weder mit dem Plot noch mit den Figuren warm. Denn es gibt keine einzige normale (und normal agierende) Figur in "Mord & Croissants", alles wird enorm überspitzt gezeichnet, was mich ziemlich nervte.
Fazit: Man merkt, dass Ian Moore ein Comedian ist, sein Humor ist überhaupt nicht mein Fall. Wer seine Spässe mag, wird vielleicht auch diesem Reihenauftakt mögen.
2.5 Punkte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Verzettelt
Die Bücherjägerin von Elisabeth Beer
Ich rechnete mit einer Suche nach der im Klappentext erwähnten alten römischen Strassenkarte, doch schlussendlich erwartete mich in "Die Bücherjägerin" mehr Lebensgeschichte-Aufarbeitung als die Jagd nach dem Manuskript.
Die menschenscheu Sarah ist nach dem Tod ihrer Tante Amalia, bei der sie und ihre Schwester aufgewachsen sind, aufgeschmissen.
Sarah kennt nichts anderes als den Job im Antiquariat ihrer Tante und deren Haus, dabei konnten sie beide nur knapp davon leben.
Als Ben, ein britischer Bibliothekar, auf der Suche nach einem bestimmen Kartenausschnitt, bei ihr klingelt, nimmt Sarah ihren ganzen Mut zusammen und reist mit Ben zusammen nach Frankreich und später nach England. Mit im Gepäck zwei Schildkröten. Auf der Reise lernen Ben und Sarah sich besser kennen, öffnen sich einander und erleben das eine oder andere gemeinsame Abenteuer.
Doch Spannung ist kaum vorhanden, denn es gibt viel zu viele Rückblicke in Sarahs Kindheit und Szenen, die ihr wichtig sind. Ihre Gedanken musste ich oft mehrmals lesen, auf die konnte ich mich schlechter konzentrieren als auf die Reise selbst.
Leider bleiben auch die Schildkröten irgendwo auf der Strecke und sind lange nicht mal mehr Beiwerk und auch die Suche der antiquarischen Strassenkarte ist eigentlich nur die Dekoration um Sarahs Geschichte zu erzählen.
Mir war das zu schwermütig. Sarah empfand ich nicht sonderlich sympathisch. Mir scheint auch, dass die Autorin viel zu viele Themen in das Buch reinnehmen wollte und sich damit verzettelte. So war gar nichts richtig spannend.
Fazit: Wenn schon "Bücherjägerin" auf dem Cover steht, würde ich gerne eine Bücherjagd erleben und nicht eine Charakterstudie vorgesetzt bekommen, die mit ein bisschen Suche verbunden ist.
3 Punkte.
Rezensionen von brauneye29:
Gute Fortsetzung
Salz und Schokolade (Die Halloren-Saga 2) von Amelia Martin
Zum Inhalt:
Die Schokoladenfabrik von Ernst David steht am Wendepunkt; Handwerksstube bleiben oder eine große Schokoladenmanufaktur werden? Seine Töchter machen ihm das Leben ebenfalls nicht leicht, denn sie haben beide ein Auge auf die falschen Männer geworfen. Cäcilie soll z. B. den Chocolatier Julius heiraten, Sohn des mächtigen Kakaoimporteuers Mendel.
Und Julius will eigentlich nur Ida. Was wird passieren?
Meine Meinung:
Das war so ein schönes Mittelding zwischen historischen Ereignissen, einem Bild der damaligen Zeit und einer Liebesgeschichte, die nicht sein darf und aus Liebesgeschichten, die eigentlich keine sind. Mir haben die Figuren alle sehr gut gefallen, die Ereignisse wirkten durchaus authentisch und auch die Lebensumstände der damaligen Zeit. Das Buch war nicht verkitscht sondern einfach gut geschrieben und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Zum Ende hin wurde vielleicht ein wenig zuviel Fahrt aufgenommen, aber ansonsten sehr gut.
Fazit:
Gute Unterhaltung
Rezensionen von brauneye29:
Gute Fortsetzung
Die Seelenpferde von Ventusia. Wüstentochter [Band 2 (Ungekürzt)] Die Seelenpferde von Ventusia von Jennifer Benkau
Zum Inhalt:
Wie soll man ein Mädchen nach Ventusia bringen, wenn diese Angst vor Pferden hat? Genau diese Aufgabe liegt vor Fiona und ihren Freunden. Dabei hatte Mira nicht immer Angst vor Pferden, erst als sie aus der Heimat fliehen musste. Und ihr begegnet immer wieder einem Schimmel, den außer ihr niemand sehen kann und möchte am liebsten nur wegrennen, dabei können nur die Pferde aus Ventusia vor der wirklichen Gefahr schützen.
Meine Meinung:
Mir hat die Fortsetzung wieder gut gefallen und auch diesmal hatte ich nicht wirklich dass Gefühl, dass sich ja um ein Kinderbuch handelt. Es war wieder eine schöne Geschichte und die neue Figur Mira hat mir gut gefallen. Auch diesmal fand ich das Hörbuch gut gelesen und es war sehr kurzweilig. Ich würde aber im jeden Fall empfehlen zunächst den ersten Teil zu lesen oder zu hören.
Fazit:
Gute Fortsetzung
Rezensionen von Lesemama:
Die Geschichte der Babyklappe
Wie ein Stern in mondloser Nacht von Marie Sand
Zum Buch:
Henni lebt mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in sehr ärmlichen Verhältnissen. Als ihre Mutter krank ist und ihrer Putzjob bei einer reichen Familie nicht ausüben kann, springt Henni für sie ein. Beim wienern der Holztreppe kommt es zu einem kleinen Unglück mit dem Sohn des Hauses.
Fortan ist Eduard von Henni fasziniert, die beiden Freunden sich an und planen sogar eine gemeinsame Zukunft.
Wie Henni später eine Babyklappe aufstellt und darin Babys vor dem sicheren Tod rettet, all das hängt mehr oder weniger mit Ed zusammen.
Meine Meinung:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, der Klappentext sprach mich auch sehr an. Alles beginnt im Jahr 1947, nach dem zweiten Weltkrieg in einem zerbombten Berlin. Zuerst lernen wir Henni und Ed kennen und begleiten die beiden bei ihrem Kennenlernen. Dann kommt ein Zeitsprung ins Jahr 2000 zu der Journalistin Liv , die bei der feierlichen Eröffnung der ersten offiziellen Babyklappe in der Klinik "Waldfrieden" dabei ist. Warum es Liv so sehr berührt und wie die Geschichte der provisorischen Babyklappe von Henni, die Hebamme wurde, zusammenhängt wird nach und nach klar.
Henni hatte es schwer, wurde ihr doch mit achtzehn eine Entscheidung genommen, unter der sie ihr ganzes Leben litt. Sie setzt sich unglaublich für Mütter ein, für eine natürliche, schöne Geburt, aber auch für Kinder die ungewollt sind. So stell sie die Apfelsinenkiste in den Hof hinter ihrem kleinen Hebammenzimmer. Die Geschichte hat mich sehr berührt, vor allem Hennis, Liv hingegen fand ich etwas unsympathisch. Eine berührende Geschichte, die durchaus so hätte sein können. Unterhaltsam erzählt, gut recherchiert und für mich stimmig.
Rezensionen von froschman:
Zweiter Fall für Gaetano Lamprecht
Die Geister von Triest von Christian Klinger
Gaetano Lamprecht, italienisch/österreichischer Polizeiinspektor in Triest, wird zu einem Mord gerufen. Eine schrullige alte Frau, die als Hexe geächtet ist, wurde bestialisch hingerichtet. Da die meisten Männer zur Zeit des beginnenden „großen“ Krieges zum Militär eingezogen werden, werden erstmals auch Frauen zum Polizeidienst zugelassen, allerdings nur für Kanzleiarbeiten.
Doch das Fräulein Sacher will mehr als nur Protokolle tippen und so hilft sie gemeinsam mit Adina, der Schwester von Gaetano Lamprecht, im Hintergrund bei Recherchen mit.
Christian Klinger hat mit seinem zweiten Gaetano Lamprecht-Krimi wieder einen fesselnden Kriminalfall mit viel Lokalkolorit geschaffen. Wer schon einmal in Triest war, wird zahlreiche Schauplätze wiedererkennen. Gut recherchierter zeitgeschichtlicher Kriminaloman!
Rezensionen von atlaentis:
Gegen- oder miteinander? Ein aktuell relevantes Thema
Wie wir den Frieden lernten von Annika Klee
Dass die Themen Krieg und Frieden gegenwärtig kaum zur Ruhe kommen, lässt sich nicht verleugnen und sollte somit auch an Kinder herangeführt werden. Dass dies dabei kindgerecht aufbereitet werden sollte, ist bei einer solch grausamen Thematik zentral und dem Buch einfach fantastisch gelungen. Hierbei wird vor allem ein Alltagsbezug geschaffen, da ein Streit zwischen Parallelklassen definitiv ein Problem ist, mit dem sich die meisten Kinder früher oder später konfrontiert sehen.
Und so wie es auch in der Realität ist, ist dabei natürlich die andere Klasse die böse und die eigene eben nicht. Somit ist der Kontext schon einmal sehr authentisch und etwas, womit sich die Lesenden identifizieren können. Toll finde ich es auch, dass die Erzählerin anmerkt, dass die Ursachen für den Streit dabei verdreht werden, um es dramatischer darzustellen, als es letztendlich war, aber wenn man wütend ist, handelt man oftmals nicht rational. Die Rache beider Klassen wird immer raffinierter und bösartiger, bis eingesehen wird, dass es so nicht mehr weitergeht, wodurch der essenzielle Schritt zur einer Konfliktlösung erkannt und angegangen wird. Die Lösung für den Krieg zwischen den beiden Klassen finde ich stark, weil es einem vermittelt, dass man erst einmal sich selbst betrachten sollte, bevor man die Schuld auf Andere schiebt, aber zugleich auch den Anderen offen entgegentreten sollte. Toll ist dabei die wichtige Botschaft, dass nicht gegeneinander, sondern miteinander gearbeitet werden muss, da sonst eine Lösung nicht geschaffen werden kann.
Allgemein gilt zudem zu betonen, dass ich das Cover und die dazu passenden, farbenfrohen Illustrationen sehr gelungen finde und auch sehr beeindruckt von der klimaneutralen Gestaltung und Produktion dieses Buches war, da die Qualität keineswegs darunter gelitten hat. An den Illustrationen ist jedoch zu bemängeln, dass diese zwar meist, aber auch nicht immer das wiederspiegeln, was im Text benannt wird. Exemplarisch kann angeführt werden, dass von Jacken, die an Reißverschlüssen miteinander verkettet werden, geschrieben ist, diese auf dem Bild aber an den Ärmeln verknotet sind. Auch das Bild eines Sushi essenden Mädchens im Kontext des Austauschkonzeptes finde ich weniger gelungen, da man das Fremde kennenlernen soll, aber der Austausch daraus nicht hervorgeht. Dennoch sind die Illustrationen sehr aufwändig und einfach wunderschön.
In Anbetracht des Schreibstils gilt hervorzuheben, dass dieser sehr bildlich, aber weniger authentisch ist, insbesondere, wenn man das Ende des Buches auf die Erzählerin überträgt, da der Wortschatz doch deutlich den eines Kindes übersteigt. Trotz allem handelt es sich hierbei aber um ein pädagogisch wertvolles und kindgerecht aufbereitetes Buch, das eine gegenwärtig relevante Thematik keineswegs herunterspielt, sondern angemessen mit Alltagsbezug angeht und somit eine großartige Lektüre für Kinder und für den Schulkontext darstellt.
Rezensionen von Nele33:
vielschichtig, spannend und grausam
Rotkäppchen lügt von Elias Haller
Bei "„Rotkäppchen lügt“ handelt es sich um den Auftakt zu einer Thriller-Trilogie von Elias Haller um die Sonderermittlerin Nora Rothmann.
Nora Rothmann ist nicht sehr beliebt bei ihren Kollegen, ermittelt sie doch gegen Kollegen als Sonderermittlerin. Als während ihres Besuches der sich im Ruhestand befindliche LKA Präsident unter mysteriösen Unständen zu Tode kommt, ist auch Nora in Gefahr.
Ihr Weg wird von Leichen gepflastert und alles spricht dafür, dass sie in die Morde verwickelt ist.
Ihr Chef König wirkt gegen sie völlig hilflos und muss dann doch auf Noras Tipps und Informationen zurückgreifen um eine Chance zu haben den Fall zu lösen.
Die Bücher von Elias Haller sind immer für eine Überraschung gut, dieses hier entspricht genau meiner Vorstellung eines spannenden und mit überraschenden Wendungen gespickten Thrillers. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und vielschichtig.
Die Morde sind nichts für schwache Nerven, mich haben sie teilweise wirklich überrollt, was allerdings auch dazu führt "Rotkäppchen lügt " zu einem wahren Pageturener zu machen.
Rezensionen von Goejos:
Rekrutierung
Deep Sleep, Band 1 - Codename: White Knight von Chris Morton
Mit 17 Jahren wird Ian Brown von einer Organisation von ausgebildeten Schläfern aufgeweckt um an Selbstmordanschlägen teilzunehmen. Eine andere Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Diese Schläfer umzupolen um hinter die Drahtzieher der obigen Organisation zu kommen. John kennt seine Vergangenheit nicht.
Er arbeitet bei einem älteren Mann in einem Vergnügungspark. Irgendwann wundert sich John über seine körperlichen Fähigkeiten und woher er sie hat. Er wird sie aber sehr bald brauchen und sie werden lebensrettend für ihn sein. Zügig im Ablauf und flott in der Handlung werden vom Autor die Abläufe dieser unglaublichen Geschichte geschrieben. Wie sich John immer wieder aus scheinbar hoffnungslosen Situationen befreien kann, erfordert schon viel Phantasie. Packend zu lesen, bis auf das Finale, welches aber so gestaltet wurde, dass auf eine Fortsetzung hinzielt. Trotzdem eine gute Geschichte.











