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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Sexy und heiß

MILFS 3 - Dein gieriges Verlangen | Erotische Geschichten von Simona Wiles

Ich liebe die sexy und pikanten Geschichten von Simona Wiles. Mir gefällt der leichte, lockere, sehr freizügige Erzählstil sehr gut. Ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen nimmt sie mich mit zu den verschiedensten Paarungen, wobei diese jeweils ein großer Altersunterschied trennt.

Hier treffen junge Männer auf ältere, reife Frauen.
Da wäre z.B. der sehr gut aussehende Barkeeper Julian, der von jungen Frauen in seiner Bar angeschmachtet wird. Er aber interessiert sich nur für Nadia, eine ältere Frau mit Klasse. Oder Laura, die Samuel, der vom Alter her ihr Sohn sein könnte, zwischen Obst und Gemüse kennenlernt und diesem lüsternen Burschen nicht widerstehen kann. Der junge Vielflieger, der auf reife Frauen steht und mit Anita sowohl im Flugzeug als auch auf der Flughafentoilette einen Notfall simuliert. Gerlinde, die sich die jungen Basketballer Hendrik und Nick nicht nur gerne anschaut, sondern sich auch von ihnen verwöhnen lässt.
Meinen Geschmack hat sie mit jeder ihrer Geschichten absolut getroffen.
Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Simona Wiles als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Rezensionen von MarcoL:

Ein hinreißender, sanfter Roman über das Leben und den Tod.

Die Erinnerungsfotografen von Sanaka Hiiragi

Herr Hirasaka betreibt ein ganz besonderes Foto-Atelier. Die Personen, welche zu ihm kommen, tun das nicht freiwillig. Ihr Schicksal weht sie zu ihm, denn sie stehen an der Schwelle zum Tod – sie sind quasi in der Welt zwischen Diesseits und Jenseits. Sie sollen dort Fotos aussuchen. Fotos, von jedem Tag ihres Lebens.

Und nur ein Foto pro Lebensjahr dürfen sie dann auswählen, damit Herr Hirasaka diese dann in eine Drehlaterne montieren kann.
So zieht dann das Leben an den Verstorbenen vorbei, und sie dürfen „gehen“. Ein schöne Idee, finde ich.
Manchmal sind Fotos unscharf, abgegriffen, und es ist nur sehr schwer erkennbar, was sie darstellen sollen. In diesem Fall dürfen sich die Atelierbesucher eine Kamera aussuchen, und Hirasaka verbringt mit ihnen jenen einen Tag nochmals, damit sie im richtigen Moment das Foto machen können.
Sanaka Hiiragi erzählt die Geschichten von drei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Diese plaudern dann an jenem Tag von sich, lassen uns an ihrem Leben teilhaben.
Leicht, typisch japanisch würde ich beinahe sagen, kommen die Episoden daher. Sie erzählen von einer alten Dame nach einem erfüllten Leben als Kindergärtnerin. Oder von einem Ganoven, der es mit dem Gesetz nicht immer sehr genau nahm, dennoch einen gewissen Rest an Anstand bewahrt hatte. Er war nicht sonderlich über seinen gewaltsamen Tod überrascht.
Die dritte Person war ein Kind, ein Mädchen, welches alles andere als ein schönes Leben und liebevolle Eltern hatte. Während es ihm Fotostudie war, passierte noch einiges (mehr wird nicht verraten).
Über Herrn Hirasaka erfahren wir so gut wie gar nichts. Denn er selbst hatte keine Erinnerungen an sein früheres Leben. Es war gerade so, als ob diese allesamt ausgelöscht wurden.
Erst am Ende dieses bezaubernden Romans erfahren wir mehr über sein Schicksal, welches in gewisser Weise mit dem armen Mädchen zu tun hatte.
Der Sprachstil ist sehr angenehm, sanft, fast schon nüchtern. Und dennoch verströmt er einen angenehmen Leseeindruck, wie es für die japanische Literatur so typisch ist, frei von überflüssigen Einzelheiten, dennoch auf eine gewisse Art und Weise poetisch. Auf diesen nicht mal 180 Seiten kommt vieles zur Sprache, Eindrücke der japanischen Lebensart, die Nöte nach dem großen Krieg, oder Einblicke in die Bandenkriminalität.
Die Zeilen plätschern dahin, nehmen einen mit in diese Welten, und am Ende wünscht man sich, es könne doch noch mehr solche Episoden geben.
Sehr gerne gebe ich für diesen hinreißenden Roman eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Claudia R:

bildgewaltig

INFAMIUM von Marc Weissenberger

Klappentext / Inhalt:

Lasse dich in das Mittelalter um 1000 nach Chr. entführen und erlebe hautnah eine Verschwörung um die Kaiserkrone mit, die das Leben zweier Benediktiner auf den Kopf stellt.
Nichtsahnend bekommt der junge Novize Ignatius vom alten Mönch Bodowin ein geheimes Buch überreicht sowie den Auftrag, dieses Vermächtnis unter strenger Geheimhaltung nach Lauresham zu bringen.

Doch die Ereignisse überstürzen sich und Ignatius sieht sich gezwungen, seine Heimatabtei völlig unvorbereitet zu verlassen.
Auf der langen, entbehrungsreichen Reise nach Osten liest er jede Nacht einige Seiten aus Bodowins Biographie und taucht immer tiefer in das geheimnisvolle Leben seines Ziehvaters ein.
Es zeigt sich, dass Bodowin in die Fehde zwischen Erzbischof Heribert von Köln und König Heinrich II um die Kaiserkrone geraten war und ein düsteres Geheimnis um die Abtei von Lauresham und das Kohlbachtal offenbart wird.
Das Wissen um Mord, Verschwörung und Kindesraub ist derart brisant, dass gedungene Mörder sich auf Ignatius‘ Fährte machen. Ein Wettlauf gegen die Zeit und die politischen Umstürze des Sohnes Heinrichs II zwingen den Benediktiner in eine Welt voll Gewalt, Verrat und Angst.
Wird der junge Mönch es schaffen, ihnen zu entkommen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Buch auf sich?
Der Historiker Marc Weissenberger wird als Rechercheur und Berater bei Filmprojekten engagiert, um die historische Realität zu bewahren. Seine Denkweise in Bildern hilft ihm, auch als Videoproduzent Geschichten zu erzählen.
Erlebe einen spannenden und ausgezeichnet recherchierten historischen Mittelalter Roman um die Papstwahl sowie die Machtkämpfe um die Kaiserkrone!

Cover:

Eine bekuttete Gestalt nimmt den Mittelpunkt des Covers ein und macht zugleich einen mysteriösen und auch ein wenig bedrückenden Eindruck. Leichte Zeichnerische Andeutungen und blasse Farbnuancen bringen die Atmosphäre des Buches bereits durchs Cover rüber.

Meinung:

Es geht hierbei um die Reise von Ignatius, der am Sterbebett seines Mentors namens Bodowin verspricht, dessen Memoiren, in geheimer Mission zum Kloster Lauresham zubringen und schon beginnt das Abenteuer.

Zu viel vom Inhalt se hier jedoch nicht verraten. Mit weiteren Details dazu halte ich mich bedeckt, um nicht zu spoilern.

Der Schreibstil ist ausdrucksstark und bildlich. Man kommt in die Ebenen und Figuren, sowie deren Handlungen und Erlebnisse gut hinein. Es wird anschaulich und bildlich beschrieben und lässt sich zugleich gut und flüssig lesen. Die verschiedenen Ebenen bzw. Perspektiven sind gut voneinander getrennt. Auch anhand der verschiedenen Schriftarten ist dies erkennbar, auch wenn diese auf den ersten Blick recht ähnlich sind, so kann man diese anhand der kursiv Schreibung doch recht gut unterscheiden.

Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Auch die verzierten Buchstaben an den Anfängen, die kleinen Symbole zwischen den Abschnitten und Perspektiven, sowie die Symbolik am Anfang der Kapitel haben mir sehr gefallen.

Die Geschichte baut Spannung auf und ist zugleich sehr interessant und fesselnd erzählt. Die Perspektive von Ignatius ist gut beschrieben und auch die Memoiren von Bodowin sind fesselnd. Die Erzählungen sind spannend und bildgewaltig zugleich. Besonders durch seine Ich-Perspektive findet man gut in seine Gedankengänge und Handlungen hinein. Auch die Atmosphäre der Zeit kommt sehr gut herüber. So kann man sich schnell ins 11. Jahrhundert versetzten und wird in dieser Zeit von der Reise der Charaktere mitgenommen. Mir hat dies sehr gut gefallen und ich wurde spannend unterhalten. Zudem war es interessant und stimmungsvoll. Auch die Verwicklungen und Verschwörungen fand ich extrem fesselnd und auch die Verwirrungen wurden nach und nach geklärt.

Fazit:

Bildgewaltig, spannend und sehr atmosphärisch, zieht einen das Buch schnell in seinen Bann.

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Rezensionen von Buster:

Wahnsinn

Memoria von Zoë Beck

Ein Zug muß, wegen eines Waldbrandes, auf offener Strecke anhalten. Die Passagiere dürfen aussteigen, so auch Harriet. Dabei entdeckt sie ein kleines Haus im Wald mit einem Frau darin, die nicht raus kommt. Kurzentschlossen rettet sie, mit Hilfe 2 anderer Frauen, diese Frau vor dem sicheren Feuertot.

Plötzlich flammen in ihr Erinnerungen auf, die sie nicht kennt. Es werden immer mehr und sie sind ihr fremd. Sie versucht herauszufinden was das zu bedeuten hat und begibt sich damit in große Gefahr!
Dieser Krimi ist der Hammer. Es geht um Erinnerungen und ob diese manipulierbar sind. Es ist unheimlich spannend geschrieben und lies mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen bevor es fertig war!!
Die Autorin lässt die Geschichte in der Zukunft spielen, der Klimawandel ist viel schlimmer geworden und es gibt unzählige Waldbrände, Strom und Wasser sind rationiert und die Kluft zwischen Arm und Reich sehr groß.
Der Schreibstil ist gut und läßt sich flüssig lesen und die Kapitel sind recht kurz, das sorgt für ein gutes Tempo. Die Spannung ist von Anfang an und reißt nicht ab.

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Rezensionen von Gavroche:

Wunderbarer Hörgenuss

Das Klugscheißerchen,1 Audio-CD von Marc-Uwe Kling

Auch wenn das Hörbuch nur eine knappe halbe Stunde dauert, habe ich es als einen wunderbaren Hörgenuss empfunden. Der Autor, Marc-Uwe Kling, hat sein eigenes Werk abwechslungsreich und lustig eingesprochen. Sogar Kommentare zur Eingangsmusik gibt es.
Abendessen bei Familie Theufel. Wer kann hier am besten klugscheißern? Die Tochter, der Sohn oder vielleicht doch die Eltern? Eine gute Frage, denn Familie Theufel kann es da mit den besten aufnehmen.

Tina und Theo sind allerdings froh, nach dem Essen nach oben auf den Dachboden verschwinden zu können. Was sie natürlich nicht dürfen, aber so explizit haben die Eltern es auch wiederum nicht ausgedrückt. Jedenfalls begegnet ihnen dort auf dem Dachboden das kleine Klugscheißerchen, das seinem Namen alle Ehre macht.
Ein Buch voller Wortwitz und Besserwisserei und auf jeden Fall unterhaltsam.

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Rezensionen von Claudia R:

Rätselspaß

Mein Wisch-und-weg-Buch: Im Wald von Kirsteen Robson

Klappentext / Inhalt:

Wisch-und-weg-Streifzug durch die Wälder.
Komm mit in den Wald! Zeige dem Wolf den Weg zu seinem Rudel, zähle die Kaninchen in ihrem Bau und entdecke die Eulenküken in den Bäumen. Viele Zähl-, Zuordnungs- und Schwungübungen sorgen für jede Menge Spaß. Und falls doch mal was danebengeht: einfach wegwischen und noch mal versuchen.

• Mit abwischbarem Stift
• Vielfältige Mal-, Zähl- und Rätselaufgaben
• Ab 4 Jahren
• Übt Umgang mit dem Stift

Cover:

Viele Tiere des Waldes sind auf dem Cover erkennbar und zugleich gibt es auch einen erste Vorgeschmack auf die Rätsel und Inhalte des Buches mit Labyrinthen, Unterschiede finden und vielen verschiedenen Rätseln. Das Cover macht darauf aufmerksam und ist optisch und farblich toll umgesetzt.

Meinung:

Ein tolles und unterhaltsames Heft mit vielen unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Rätseln. Auf jeder der Seite gibt es viel zu entdecken. Die Thematik des Waldes ist hier sehr gut aufgegriffen worden und auch toll umgesetzt.

Die Seiten sind so perforiert, dass man mit dem beigefügten Stift, die Aufgaben lösen kann und dies im Anschluss wieder wegwischen kann, so dass man immer wieder neu die Seiten lösen kann. Dies ist sehr praktisch, falls man sich mal vermalt hat und auch um die Aufgaben immer wieder zu üben oder wenn man das Buch mal ausleiht oder jemand anderem gibt.

Jede Seite behandelt eine etwas andere Thematik, so findet man Tiere und Pflanzen am Teich, in den Bäumen, bei Dämmerung, am Fluss, unterirdische Gänge und vieles mehr. Jede der Doppelseiten ist wunderschön gezeichnet. Kurze Texte geben Aufgaben, die gelöst werden sollen, so muss man manchmal Unterschiede finden oder den richtigen Gang, der zum Ziel führt. Verschiedene Aufgabenstellungen bringen hier eine gute Abwechslung hinein. Zudem gibt es viele Linien, die verbunden werden sollen, so übt sich der Umgang mit dem Stift und zugleich wird die Feinmotorik und das Malen gelernt und weiter geschult.

Viele verschiedene Aufgaben warten hier auf die Kleinen ab 4 Jahren. Es eignet sich für Mädchen und Jungen gleichermaßen.

Die Bilder und Illustrationen sind sehr schön gewählt und es gibt hier viel verschiedenen Tiere und Pflanzen zu entdecken und zugleich kann man hier sehr viel rätseln und malen. Die Aufgaben sind gut und verständlich gestellt. Verschiedene Rätsel, Labyrinthe, Fehlersuchen und Punkt zu Punkt Zeichnungen warten nur darauf gelöst zu werden. Für spannende und vielfältige Unterhaltung ist hier gesorgt.

Fazit:

Verschiedene und vielfältige Rätsel und Punkt-zu-Punkt Zeichnungen warten darauf gelöst zu werden.

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Rezensionen von Nele33:

Teit und Lehmann ermitteln

Taubenschlag von Dennis Jürgensen

Nachdem mich der erste Band um Lykke Teit und Rudi Lehmann absolut begeistert hat, musste ich den zweiten Band "Taubenschlag" natürlich auch lesen.

Diesmal ermittelt Lykke mit in Deutschland , da es ein neues länderübergreifendes Polizeiprojekt gibt und es dies möglich macht. Es werden alte Menschen ermordet, dekoriert mit einer toten Taube.

Sie werden anscheinend bevor sie erschossen werden gefoltert und die Morde ziehen sich durch Norddeutschland. Wer tut alten, einsamen Menschen dies an und wo liegt die Verbindung zwischen den Fällen? Schon bald stoßen Lykke und Rudi auf Hinweise die sie in die deutsche Vergangenheit eintauchen lassen.

Wie auch schon im ersten Band sind mir die beiden Ermittler sympathisch und die Mischung von Polizeiarbeit und Privatleben ist sehr ausgewogen. Die einzelnen Kapitel sind kurz und ein Spannungsbogen ist von Begin an gegeben, welcher zum Ende des Buches noch einmal Fahrt auf nimmt. Schade fand ich zum Ende hin, dass aus einem Tierpfleger ein Türpfleger wurde.

Taubenschlag kann als Einzelband gelesen werden, ich würde dennoch empfehlen Gezeitenmord zuerst zu lesen um die Charaktere und ihre Verhaltensweisen besser zu verstehen.

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Rezensionen von Ruth:

Lohnenswerte Wiederentdeckung

Die November-Schwestern von Josephine Johnson

Mit gerade einmal 24 Jahren erhielt Josephine W.Johnson 1935 für ihr Debut "Die Novemberschwestern" den Pulitzerpreis und war damit die bis heute jüngste Preisträgerin. Nun erscheint der Roman in einer gelungenen Neuübersetzung und die Autorin erhält dadurch hoffentlich die Aufmerksamkeit der deutschen Leserschaft.

Die Weltwirtschaftskrise fordert auch von der Famile Haldmarne ihren Tribut. Der Vater verliert seine Arbeit und hofft nun als Farmer den Lebensunterhalt für die Familie verdienen zu können. Seine einzige Rettung ist eine heruntergekommene Farm, für die er zusätzlich eine Hypothek aufnehmen muss. Das bedeutet für alle harte Arbeit. Seine Frau Willa steht ihm treu zur Seite, die drei Töchter helfen mit. Die Älteste, Kerrin, würde gerne eigene Ideen einbringen, doch das lässt der Stolz des Vaters nicht zu.
Zur Unterstützung bei der täglichen Arbeit holt er sich einen jungen Mann. Doch eine extreme Dürre macht allen Bauern zu schaffen; die Ernte vertrocknet auf den Feldern, es gibt kein Futter für die Kühe. Sogar bisher ertragreiche Farmen haben zu kämpfen. Ein Milchstreik soll auf die gravierenden Probleme aufmerksam machen, doch am Ende stehen alle kurz vor dem Ruin, wenn sie nicht schon vorher gezwungen waren, ihr Land aufzugeben, wie der Schwarze Farmer in der Nachbarschaft.
Thematisch erinnert der Roman an John Steinecks "Früchte des Zorns". Auch Josephine W. Johnson zeigt auf eindringliche Weise, wie hart der Alltag der Farmer war. Der Gnade des Wetters und den Launen des Marktes ausgeliefert, müssen sie um ihre Existenz kämpfen. Staatliche Hilfen gibt es in prekären Situationen nicht, im Gegenteil. Gnadenlos werden auch dann die Steuern eingetrieben, wenn es eigentlich nichts mehr zu holen gibt.
Doch die sozialkritische Komponente ist nur eine Seite des Romans. Denn so wie die Sonne auf die Erde niederbrennt, so lodern die Gefühle der Protagonisten. Die Ankunft des jungen Mannes löst in jeder der drei Schwestern unterschiedliche Emotionen aus. Die 25jährige Kerrin, die von jeher von einer inneren Unruhe getrieben war, "begehrte ihn mehr als alles, wonach sie je die Hände ausgestreckt hatte."
Margaret, aus deren Perspektive wir von den Ereignissen jenes Jahres erfahren, liebt Grant mit der Vergeblichkeit einer, die um ihrer Gewöhnlichkeit und Unscheinbarkeit weiß. Doch Grants Liebe gilt stattdessen der jüngsten Schwester, der 20jährigen Merle, die seine Zuneigung ignoriert.
Während die Trockenheit andauert, die letzten Früchte verdorren - "Ein stilles, monotones Sterben" - kämpfen die Protagonisten einen aussichtslosen Kampf, gegen die äußeren Umstände und die Stürme im Innern. Alles läuft unausweichlich auf eine Katastrophe zu.
Die Handlung ist recht einfach, das Erzähltempo ruhig, obwohl Existenzielles passiert. Was den Roman aber so besonders macht, ist seine Sprache. Die Autorin schafft damit eine ganz besondere Atmosphäre, eine Mischung zwischen Ruhe und Spannung. In zahlreichen poetischen Bildern wird die Liebe zur Natur spürbar, auch die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur.
Beeindruckend auch, wie eine so junge Autorin diese vielschichtigen Charaktere entwickelt hat. Den wortkargen Vater, der unter seiner Aufgabe beinahe zerbricht und trotzdem keine Hilfe erträgt. Mutter Willa, die unscheinbar im Hintergrund, die Familie zusammenhält und mit einem unerschütterlichen Glauben alles akzeptiert und erträgt.
Grant, ruhig und besonnen geht er seiner Arbeit nach, bis er an der Ausweglosigkeit seiner Liebe resigniert.
Und dann die drei ungleichen Schwestern. Kerrin, geplagt von inneren Dämonen, dagegen die selbstbewusste und immer arbeitsame Merle. Dazwischen steht Margaret, die sich und die anderen genau beobachtet. Sie bezeichnet sich selbst als "so gewöhnlich" und leidet heimlich und still unter ihrer unerwiderten Liebe . " Wir konnten so viel fühlen, aber nur in kargen, simplen Worten miteinander reden." Das gilt für alle Beteiligten hier.
Am Ende bleibt nur der "Mut, irgendwie dem Morgen ins Gesicht zu sehen."
"Die Novemberschwestern" erzählt eine eindringliche Geschichte voller Tragik, in einer kraftvollen und schönen Sprache. Ein Roman, der lange nachwirkt und dem ich viele Leser wünsche. Gespannt wäre ich auch auf weitere Werke der Autorin.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Spannender Psychothriller

Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel

In "Der Trip", dem aktuellen Psychothriller von Arno Strobel, steht die forensische Psychologin Evelyn Jancke im Mittelpunkt. Sie leidet unter dem mysteriösen Verschwinden ihres Bruders Fabian, hat Albträume und stürzt sich in flüchtige Abenteuer. Evelyn hatte seit dem tödlichen Unfall ihres Vaters vor vielen Jahren ein sehr enges Verhältnis zu Fabian.

Er war immer für sie da und half ihr in Notlagen. Vor zwei Jahren befanden sich Fabian und seine Ehefrau Isabel mit ihrem Wohnmobil auf dem Weg nach Spanien. Seit Fabians letzter Nachricht aus Frankreich fehlt jede Spur des Paares, die polizeilichen Ermittlungen blieben ergebnislos. 

Evelyn arbeitet mit Kriminalhauptkommissar Gerhard Tillmann zusammen, seit in Norddeutschland innerhalb von 9 Wochen fünf Menschen brutal auf Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen ermordet wurden. Die Polizei geht von einem Serienmörder aus, und es wird eine Sonderkommission gebildet. Als Evelyn glaubt, auf einem Phantombild des Täters ihren verschollenen Bruder zu erkennen, begibt sie sich gemeinsam mit Gerhard, dem sie nach dem Ende ihrer privaten Beziehung noch freundschaftlich verbunden ist, auf die Suche nach dem Mörder.

Mir hat der gut durchdachte Thriller sehr gut gefallen. Er ist in schönem Schreibstil geschrieben und liest sich schnell und flüssig. Der Einstieg ist herzzerreißend, und es wird so spannend, dass ich das Buch in fast einem Rutsch ausgelesen habe. Die Spannung steigert sich immer weiter, auch dadurch, dass wir auf einem zweiten Handlungsstrang, dessen kurze Abschnitte in Kursivschrift dargestellt werden, in das Leben und die Gedankenwelt des Täters blicken können. Es gab einige Wendungen, und das Ende hat mich sehr überrascht. Obwohl die Ermittlungsarbeit von Evelyn und Gerhard in meinen Augen nicht immer professionell verlief, habe ich sie auf ihrer Jagd nach dem Täter gern begleitet und mich gut unterhalten gefühlt.  

Leseempfehlung für diesen spannenden Psychothriller! 

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Rezensionen von Claudia R:

Spionage Auftakt

Deep Sleep, Band 1 - Codename: White Knight von Chris Morton

Klappentext / Inhalt:

Sein Deckname: WHITE KNIGHT. Seine Ausbildung: TOPSECRET. Sein Ziel: die Operation DEEP SLEEP auffliegen lassen.
Der 17-jährige Ian Brown führt ein scheinbar normales Leben. Doch dann hält plötzlich eine Reihe von Attentaten die Welt in Atem. Im Fadenkreuz: Politiker, Spitzenmanager, Tech-Gurus.

Ehe Ian sichs versieht, überschlagen sich die Ereignisse. Denn die Anschläge werden von Jugendlichen verübt. Jugendliche, die im streng geheimen Black-Ops-Programm DEEP SLEEP ausgebildet wurden. Nun hat jemand diese Sleeper reaktiviert – und Ian ist einer von ihnen …

Cover:

Das Cover ist interessant gemacht. Die Skyline in den Titel eingefasst und ein Fadenkreuz drumherum. Die Schrift ist optisch und auch haitisch hervorgehoben, was einen tollen Eindruck hinterlässt. Das Cover ist spannend und toll umgesetzt und macht neugierig auf mehr.

Meinung:

Der Auftakt einer spannenden Triologie ist mit dem ersten Band von Deep Sleep Codename: White Knight sehr gut gelungen. Ian Brown führt ein scheinbar normales Leben bis eine Attentate für Furore sorgen und die sogenannten Schläfer des Deep Sleep Programm geweckt werden. So auch White Knight, allerdings wurde dieser vorher umgedreht, so dass er kein Attentat verüben soll, sondern dieses verhindern soll. Spannend, explosiv und emotional aufrührend nimmt einen dieses Buch schnell mit.

Inhaltlich möchte ich dazu jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und beschreibend. Es lässt sich gut und fesselnd, sowie flüssig lesen und durch die hohe Spannung, wird auch das Tempo hoch gehalten und man kommt zügig und schnell voran.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Orts- und Zeitangaben dienen sehr gut der Orientierung und Zuordnung und sind daher sehr hilfreich. Die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen. Die wechselnderen Perspektiven bringen Spannung hinein und bewirken zugleich, dass man schnell ans Geschehen und die Handlungen gefesselt wird. Auch die Charaktere sind gut durchdacht. Durch die Gedankenfetzen und Ortswechsel bleibt es anfangs sehr nebulos und nach und nach findet man sich mehr und mehr hinein, was zugleich auch die Spannung erhöht. Wendungen, Überraschungen und Verwirrungen werden hier gut eingebaut.

Ein gelungener Auftakt, der die Neugier auf die weiteren Bände schürt und einiges offen lässt, so dass man gespannt auf den zweiten Band ist.

Fazit:

Spannender Auftakt einer Spionage Triologie, die neugierig auf mehr macht.

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