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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Flitz und Fluse - Gespenster-Training leicht gemacht von Annette Moser

Als das Buch kam, war mein 4 Jahre alter Zwerg gleich begeistert. Der 6 Jahre alte Zwerg fand es zu kindisch vom Cover her. Nach dem Lesen empfand er das gar nicht mehr so und meinte nur "Coole Geschichte". Seitdem hab ich das Buch ich glaube 5 mal gelesen. Es geht um eine Gespensterfamilie.

Diese zieht in ein neues Haus ein. Die Familie muss zuerst einmal alles beseitigen, was das Haus sauber halten würde, schließlich sind sie eine ordentliche Gespensterfamilie. Alles wäre schön fast perfekt in ihrem neuen Heim, käme da nicht ein Brief der Tante an, der die Familie in Angst und Schrecken versetzt. Denn sie möchte die Fähigkeiten der Gespensterkinder prüfen und hat sehr alte Ansichten....

Das Buch ist lustig und überhaupt nicht gruselig, durch das Thema Gespenster passt es dadurch perfekt für auch jüngere oder ängstlichere Kinder um Halloween. Die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt, dass man es auch gut aufteilen kann. Bilder untermalen die Geschichte. Mir gefielen diese sehr gut, sie sind einfach süß gezeichnet. Die schwangere Gespenstermama, die Kinder, der Staubsauger. Auch die gemeine Tante kann man sich durch die Bilder gut vorstellen. Die Geschichte hat uns wirklich gut gefallen und uns schöne Lesestunden beschert.

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Rezensionen von brauneye29:

Interessant

Alles Zufall im All? von Erik Bertram; Dominika Wylezalek

Zum Inhalt:
Die Astrophysiker Dr. Erik Bertram und Dr. Dominika Wylezalek beleuchten in diesem Sachbuch Abläufe von Urknall bis zur heutigen Zeit. Kann es wirklich sein, dass alles nur Zufall ist, was passiert ist. Wie aber konnte sich dann eine so komplexe Welt entwickeln? Alles nur Zufall? Das erscheint im Angesicht der Komplexität eher unwahrscheinlich, aber vielleicht möglich?
Meine Meinung:
Was mir an diesem Sachbuch am besten gefallen hat, ist dass es nicht nur sachliches Wissen und Erkenntnisse ausbreitet, sondern dies gut verpackt.

Das Buch ist extrem ansprechend gestaltet, sei es durch Bilder, farbige Illustrationen und sprechende Titelüberschriften. Dazu hat man Einblick in das Arbeitsleben der Astrophysiker, was mir gut gefallen hat. Zudem ist der Schreibstil sehr angenehm lesbar und kommt mit wenig Fachchinesisch aus, was das Lesen natürlich leichter macht.
Fazit:
Interessant

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Pericallosa von Evelyn Roll

Als in Evelyn Rolls Kopf ein Aneurysma platzt und sie die Notoperation knapp überlebt, ist ihr Leben von einem Augenblick zum anderen verändert. Mehr als ein Jahr braucht sie, um wieder ins Leben zurückzukehren. Dazwischen liegen höchst sonderbare Zwischenebenen. Aus den Tiefen ihres Gedächtnisses steigen Erinnerungsfetzen ihrer Familie sowie Fragmente verschiedener Musikstücke, die passend zur jeweiligen Epoche, Ohrwürmern gleich, ständig präsent sind, empor.

Evelyn Roll beginnt sich mit der Rolle ihrer Familie in der NS-Zeit auseinanderzusetzen. Als Nachfahrin der Kriegsgeneration hat sie, wie Tausende andere auch, ihre Fragen nicht stellen dürfen und wenn sie es trotzdem getan hat, keine Antwort erhalten. Es ist an der Autorin hier Licht ins Dunkel zu bringen.

Dieser Teil der Biografie ist genauso interessant wie der medizinische. Evelyn Roll interessiert sich für das menschliche Gehirn. Manchen Lesern wird das möglicherweise zu komplex sein, denn man steigt tief in die Medizin ein. Ich persönlich finde das Gehirn und seine Strukturen faszinierend.

Was ist nun die Pericallosa? Sie heißt mit vollständigen Namen Arteria pericallosa und versorgt (vereinfacht gesagt) das Corpus callosum, also jene Faserverbindung („Balken“), die den Austausch zwischen den beiden Gehirnhälften koordiniert.

Das Buch erinnert ein wenig an eine Familienaufstellung. Das Aneurysma verändert Evelyn Rolls Leben von Grund auf. Ehemals Wichtiges wird zur Nebensache.

Fazit:

Ein interessantes Buch, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Der Stein des Todes von Margarete von Schwarzkopf

Kunsthistorikerin und Amateurdetektivin Anna Bentorp muss ihre Urlaubstage alleine verbringen, hat sich doch ihr Freund Richard das Bein gebrochen. Zunächst verbringt sie ein paar Tage auf Kreta, wo sie das Gerücht hört, dass es zu dem legendärem Diskos von Phaistos, der 1908 ausgegraben worden ist, einen Zwilling geben soll.

Dieser Mär geht auch ein deutscher Journalist nach, der wenig später, wie könnte es auch anders sein, tot aufgefunden wird.

Anna verlegt ihren Urlaub nach Maremma in Italien. Doch auch dort ist nicht alles so, wie es scheint. Annas Vermieterin Alessandra verschwindet plötzlich und die Möglichkeit einer Entführung steht im Raum, ist doch die vermietete Villa voll mit Artefakten, darunter auch minoisches Kunsthandwerk.

Als dann KHK Schumann Anna um Mithilfe bei der Recherche rund um den Tod des deutschen Journalisten ersucht, entdeckt die Kunsthistorikerin, dass es einen Zusammenhang zwischen Alessandras Verschwinden und dem Mord auf Kreta gibt. Doch welchen? Und was haben die Einbrüche in die Villa damit zu tun?

Um den Hintergrund diverser Beteiligter zu durchleuchten, muss Anna ihren besserwissenden Kollegen Harald Forstauer bemühen. Der fördert immer wieder interessante Details zutage, die Anna dabei helfen, das Geheimnis um die angebliche Dublette des Diskos, zu enthüllen.

Meine Meinung:

Ich verfolge die Reihe rund um Anna Bentorp seit Beginn an.

Dieser hat mir nicht ganz so gut gefallen. Zum einen passt der Titel nicht richtig: Der Diskos entpuppt sich als Keramik und nicht als Stein. Des Weiteren wird rund ein Dutzend Mal erwähnt, dass Richard sich das Bein verletzt hat. Wir Leser können uns das merken. Auch dass KHK Schumann Anna wegen seiner schlechten Sprachkenntnisse in seine Ermittlungen einbezieht, erscheint diesmal ein wenig unglaubwürdig. Es gibt Dolmetscher bei der Polizei.

Sehr gut gelungen ist die Verknüpfung der drei Zeitebenen (1908, in die Jahre der deutschen Besatzung Kretas während des Zweiten Weltkrieges und die Gegenwart), die an verschiedenen Orten für Tote rund um den Diskos sorgen.

Die historischen Details zu den Ausgrabungen von 1908 sowie zur Besatzung Kretas durch die deutsche Wehrmacht sind sehr gut recherchiert und sind gut in die Handlung integriert. So manch honoriger Archäologie hat hier wegen seiner Gier den einen oder anderen schwarzen Fleck auf seiner weißen Weste.

Harald Forstauer, der üblicherweise durch sein ewiges Besserwissen nervt, hat diesmal die sympathische Rolle des Rechercheurs im Hintergrund.

Fazit:

Für mich ist dieser 7. Fall für Anna Bentorp nicht der beste Krimi der Reihe (mein Favorit ist „Das doppelte Grab“). Trotzdem habe ich ihn gerne gelesen und bewerte ihn mit 4 Sternen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Familiengeschichte

Der Uhrmacher des Zaren von Roger Nicholas Balsiger

Roger Nicholas Balsiger erzählt nicht nur die Lebensgeschichte des Industriepioniers, Heinrich Moser (1805-1874) aus Schaffhausen, sondern auch eine faszinierende Familien- und Firmengeschichte über mehrere Generationen.

Heinrich Moser lernt das Uhrmacherhandwerk bei seinem Vater Erhard und macht sich nach seinen Wanderjahren und einer zusätzliche Lehre in Le Locle nach Russland auf, um dort ein Glück zu suchen.

Es gelingt ihm in St. Petersburg, die Lieblingsuhr des Zaren zu reparieren, was ihm zu Vermögen, Ansehen und mehreren Geschäften verhilft.
Zurück in der Schweiz baut er seine Fabrik zu einem Imperium aus und schreckt auch vor visionären Ideen, wie ein Kraftwerk am Rheinfall nicht zurück.

Daneben wird auch die private Seite des Unternehmers beleuchtet, die nicht immer von Empathie geprägt ist. Besonders seinem Sohn Henri ist er unnachgiebig, als der sich nicht für das Uhrenimperium interessiert. Nach dem Tod seiner ersten Frau Charlotte heiratet er die junge Adelige Fanny Sulzer-Wart (1848–1925). Aus dieser Ehe gehen Fanny (1872-1953) und Mentona (1874-1971) hervor.

Mentona, die von ihrer Mutter kaum beachtet und wenn, dann nur gemaßregelt wird, heiratet 1909 Hermann Balsiger. Sie schließt sich den Sozialisten an, um später, Mitbegründerin der Kommunistischen Partei der Schweiz zu werden. Die Familiengeschichte endet mit dem Jahr 1925, obwohl es mit den Protagonisten spannend weitergeht. Eine kurze Zusammenfassung gibt es im Nachwort.

Meine Meinung:

Roger Nicholas Balsiger, Urenkel von Heinrich Moser, erhält im Jahr 1969 ein Paket mit Briefen, Fotografien und Dokumenten. Fünfzig Jahre später liegt nun die fulminante Familiengeschichte vor.

Dem Autor ist eine sehr detailreiche Familiengeschichte gelungen, die leider manchen potenziellen Leser aufgrund ihrer Detailverliebtheit abschrecken könnte. Ich persönlich habe mit den historischen Zahlen, Daten und Fakten kein Problem - im Gegenteil, ich finde solche Informationen interessant.

Die Familiengeschichte ist in drei Teile gegliedert, die jeweils eine Person in den Fokus stellt: Heinrich, Henri und Mentona. Allerdings muss ich zugeben, dass mir der zweite Teil um Henri weniger gut gefallen als die beiden anderen. Über Heinrich und seine Zeit im Zarenreich hätte ich gerne noch mehr erfahren. Doch auch sein späteres Leben in der Schweiz ist interessant zu lesen. Seine visionären Ideen stoßen nicht immer auf Gegenliebe. Nicht minder interessant ist seine zweite Ehefrau Fanny Sulzer-Wart (1848–1925), die an mehreren Traumata aus der Kindheit leidet und Mentona gegenüber genauso agiert, wie sie es von ihrer eigenen Mutter erdulden musste. Fanny Sulzer-Wart ist auch deswegen eine schillernde Figur, weil sie Siegmund Freud konsultiert hat und als Emmy von N. in die Medizin eingegangen ist.

Mentona, die vier Tage vor Heinrichs Tod geboren ist, wird von ihrer Mutter vernachlässigt, da sie ihr die Schuld an Heinrichs Tod gibt. Der Konflikt Mutter/Tochter zieht sich das ganze Leben hindurch. Mentona wird selbst ihre Autobiografie “Ich habe gelebt.“ verfassen. Sie erscheint 1986 mit einem Nachwort von Roger Nicholas Balsiger. Diese Autobiografie sowie das Buch von Eveline Hasler „Tochter des Geldes. Mentona Moser – die reichste Revolutionärin Europas“ muss ich mir auch noch besorgen, da mich die Familiengeschichte der Mosers angetriggert hat.

Fazit:

Eine detaillierte Familiengeschichte der Uhrendynastie Heinrich Moser. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Leseempfehlung

Wapke von Michel Jean

Autor Michel Jean, bekannt durch seine Romane „Kukum“, „Atuk“ und „Maikan“ hat in dieser Anthologie 14 Kurzgeschichten von 13 Autorinnen und Autoren der First Nations Kanadas gesammelt.

Diese Kurzgeschichten beschäftigen sich durchwegs mit dem „WAPKE“, dem „morgen“, wie die Zukunft in der indigenen Sprache heißt.

So lesen sich einige Geschichte fantastisch bis visionär. Das Spektrum reicht von SF und Endzeitgedanken bis zu Fantasy. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie sich mit der verlorenen Zukunft der Indigenen beschäftigen. Eine Zukunft, die es nicht mehr gibt, seit die Europäer Nordamerika in Besitz genommen haben.

Interessant ist, dass die 14 Autorinnen und Autoren sehr ähnliche, durchwegs pessimistische Gedanken zu Papier gebracht haben. Stünde nicht der jeweilige Name bei der Geschichte, so könnte man annehmen, diese wären von einer einzigen Person verfasst worden. Nur hin und wieder ist ein winziger Hoffnungsschimmer zu spüren.

Diese 14 Autorinnen und Autoren sind: Joséphine Bacon (Innu), Katia Bacon (Innu), Marie-Andrée Gill (Innu), Elisapie Isaac (Inuk), Michel Jean (Innu), Alyssa Jérôme (Innu), Natasha Kanapé Fontaine (Innu), J.D. Kurtness (Innu), Janis Ottawa (Atinamekw), Virginia Pésémapéo Bordeleau (Cree), Isabelle Picard (Wendat), Louis-Karl Picard-Sioui (Wendat), Jean Sioui (Wendat), Cyndy Wylde (Anicinape und Atikamekw).

Apropos Namen! Schade finde ich, dass außer den Fotos von Herausgeber Michel Jean und dem Übersetzer Michael von Killisch-Horn keine weiteren AutorInnen-Bilder zu finden sind. Wollten die Autorinnen und Autoren ihre Fotos nicht veröffentlicht sehen? Oder sind sie nicht zu beschaffen gewesen? Hier wurde eine einmalige Chance vertan, den Geschichten Gesichter zuzuordnen.

Das Buch selbst ist in gediegener Aufmachung inklusive Lesebändchen beim kleinen österreichischen Verlag Lojze Wieser erschienen.

Fazit:

Vierzehn Kurzgeschichten, die Einblick in die Seele der First People Nordamerikas geben. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Hommage an eine große Literatin

Ingeborg Bachmann von Uta Degner

Dr. Uta Degner ist Literaturprofessorin und profunde Bachmann-Expertin. Sie ist gemeinsam mit Irene Fußl Gesamtherausgeberin der Salzburger Bachmann Edition.

In außergewöhnliche Fotos, die vor allem aus Privatbesitz stammen, werden Bachmann unterschiedliche Gesichter von der Kindheit bis hin zum frühen Tod gezeigt.

Der Kontrast zwischen der privaten Ingeborg und der öffentlichen Bachmann könnte nicht größer sein. Zwischen den Fotos stellen Auszüge aus Interviews oder Statements der Literatin die Verbindung her.

"Es kann niemand sehen, wie schreiben ist." (Ingeborg Bachmann, S. 114)

Dieser Bildband ist ein großartiges Geschenk für Bachmann-Fans und Menschen mit Interesse an Literaturgeschichte, Frauenliteraturgeschichte und an Frauen im Kulturbetrieb.

Das Buch ist im wbg-Theiss-Verlag erschienen und betrachtet die 1973 in Rom verstorbene Literatin aus verschiedenen Perspektiven.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem einzigartigen Bildband, der eine der wichtigsten weiblichen literarischen Stimmen des 20. Jahrhunderts präsentiert, 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fliegen Frauen anno 1969 in Seidenstrümpfen?

Fliegende Ärzte - Eine mutige Frau von Elizabeth Haran

Die junge Krankenschwester Cassandra „Cassie“ Granger ist leidenschaftliche Pilotin, hat 1969 das All-Woman Transcontinental Air Race von San Diego nach Washington, D. C., besser bekannt unter „Powder Puff Derby“ (Puderquastenrennen) gewonnen. Trotzdem muss sie sich, wie alle anderen Pilotinnen dieser Zeit, sexistischer Vorurteilen stellen und ihre Kompetenz in Zweifel ziehen lassen.

Auch Cassis großes Vorbild Amelia Earhardt war vor Anfeindungen nicht gefeit.

»Würde eine Frau dann in Schuhen mit oder ohne Absätze fliegen?«, rief jemand dazwischen. »Und in Seidenstrümpfen?«

Cassie drehte sich zu den Teilnehmerinnen um, die hinter ihr auf dem Podium standen. Sie trugen Stoffhosen, Reithosen, Hemdblusen und Stiefel oder flache Schuhe. Alle waren sichtlich verärgert über die sexistischen Kommentare, auch wenn sie sie natürlich schon mal gehört hatten.

»Machen Sie sich nicht lächerlich«, wandte Cassie sich an den Journalisten. »Sehen Sie hier auf dem Podium irgendjemanden mit Absätzen oder Seidenstrümpfen?«

Auch als ihr lang gehegter Wunsch, einen Job als Pilotin bei den »Royal Flying Doctor Service« in Alice Springs in Erfüllung geht, hat sie mit ähnlichen Vorurteilen und Machosprüchen zu kämpfen. Neben Dr. Mike Monroe ist es vor allem Ron Turner, der der jungen Frau das Leben schwer macht. Doch wie das Leben so spielt, kommen sowohl Mike als auch Ron in ihre Gasse.

Meine Meinung:

Elizabeth Haran hat dieses Buch in Gedanken an Robin Elizabeth Miller (1940-1975), die als leidenschaftliche Pilotin und Krankenschwester beim Royal Flying Doctor Service of Australia, die »Fliegenden Ärzte« gearbeitet hat. Miller hat sich dem Kampf gegen die Kinderlähmung verschrieben und den Polio-Impfstoff per Flugzeug im Outback verteilt. Die Aborigines gaben ihr den Namen "The Sugarbird Lady", da sie wie ein Vogel aus dem Himmel gekommen ist und der Impfstoff auf einem Stück Würfelzucker verabreicht hat.

Dieser Roman ist leicht und flüssig zu lesen. Er beschreibt die Arbeitsbedingungen im Outback vermutlich ein wenig geschönt, was aber sein darf. Gleichzeitig erfahren wir einiges über die Diskriminierung der First People Australiens und die Vorurteile die sowohl ihnen als auch Frauen entgegengebracht werden.

Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Die Frage ist nur, wen wählt Cassie? Mike oder Ron?

Fazit:

Wer gerne an einem regnerischen Wochenende in Gedanken nach Australien fliegen und dort einige Abenteuer erleben will, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Die amerikanische Revolution spricht deutsch

Söhne der Freiheit von Johannes Ehrmann

Auch wenn es die US-Amerikaner nicht gerne hören wollen: Ohne die große Gruppe der deutschen Einwanderer wäre die Revolution von 1776 nicht geglückt! Obwohl Menschen zweiter Klasse, bewaffnen sich die deutschen Founding Fathers, stellen Regimenter auf und kämpfen Seite an Seite gegen die britische Krone.

Unmittelbar nach dem 4. Juli 1776 wird die Unabhängigkeitserklärung ins Deutsche übersetzt. Man spricht Deutsch in Amerika!

Anhand der Familiengeschichte der deutschen Einwandererfamilie Mühlenberg erzählt Johannes Ehrmann das Werden des amerikanischen Traumes von Freiheit.

Meine Meinung:

Wer die Mühlenberg sind und warum sie nach Amerika ausgewandert sind, das beschreibt Johannes Ehrmann in diesem Buch, das in sechs Abschnitte gegliedert ist. Es ist dies die packende Story der »First German Family« Amerikas, die über eine große Zeitenwende berichtet, aus der Perspektive deutscher Underdogs erzählt.

Mit unglaublichem Detailwissen und akribischer Recherche lässt der Autor die Geschichte der Mühlenburgs bzw. der der anderen deutschen Einwanderer lebendig auferstehen. Pennsylvania ist das „Gelobte Land“ für die Menschen, die aus mannigfaltigen Gründen die deutschen Fürstentümer verlassen (mussten). Dort entstehen anfangs die meisten deutschen Siedlungen. Dass auch in der Neuen Welt nicht Milch und Honig fließen, haben viele erst spät erkannt. Sie müssen sich Anfeindungen und Ausgrenzung gefallen lassen. Interessant ist, dass einige der deutschen Abgeordneten auf eine friedliche CO-Existenz mit den First Nations drängten.

Zahlreiche Faksimiles bereichern das Buch.

Fazit:

Dieser spannenden Story der »First German Family« Amerikas und deren Wegbegleiter gebe ich gerne 5 Sterne,

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Rezensionen von brauneye29:

Düster

Ein Fluss so rot und schwarz von Anthony Ryan

Zum Inhalt:
Sechs Menschen auf einem Schiff, ein siebter lebt nicht mehr. Keiner hat eine Erinnerung, keiner weiß, wie er auf das Schiff gekommen ist. Das Schiff steuert auf London zu, aber warum? Über ein Satellitentelefon erhalten sie Anweisungen. Je näher sie London kommen umso lauter werden die Schreie in der Ferne.

Was für ein Grauen liegt da vor ihnen? Haben sie eine besondere Mission zu bezwingen?
Meine Meinung:
Das Buch ist ungeheuer fesselnd und gerade weil man zunächst überhaupt keinen Schimmer hat, um was es eigentlich geht, baut sich eine ungeheure Spannung auf. Die Stimmung an Bord ist gereizt und düster und düster ist das ganze Buch und die Story. Insgesamt ist es eine Buch, das dystopisch, sehr brutal, unheimlich und nichts für schwache Nerven. Mir hat der hohe Spannungsbogen sehr gut gefallen und hat mich gut unterhalten.
Fazit:
Düster

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