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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Sehr gelungen

Der Achte Tag 3 von Dianne K. Salerni

Zum Inhalt:
Jax ist verwirrt, den einen Tag befindet er sich in einer menschenleeren Welt, doch am nächsten Tag ist alles wieder normal und ein stinknormaler Donnerstag. Dreht er durch ? Oder was passiert hier gerade? Dann erfährt er, dass er gerade einen zusätzlichen Tag erlebt hat, den sogenannten achten Tag.

Manche können an allen acht Tagen leben, andere nur an dem achten Tag. Doch schlimmer noch, eine Gruppe will die normale sieben Tage Welt zerstören.
Meine Meinung:
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allein die Idee des achten Tages hatte schon was. Die erzählte Geschichte ist fantasievoll und gut erzählt. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich hätte mir die ein oder andere Illustrationen mehr gewünscht, denn die wenigen vorhandenen fand ich richtig gut. Freu mich schon auf den nächsten Teil.
Fazit:
Sehr gelungen

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Rezensionen von mamaofhannah07:

Modern?

Sehen wir uns nach Mitternacht?. Life is a Story - story.one von Merisa Kacamakovic

Sehen wir uns um Mitternacht von Merisa Kacamakovic

„Ha, du bist gut. Okay, wir machen einen Deal: Ich erzähle dir etwas mehr und du suchst mir das perfekte Kleid, abgemacht?“
„Aber sowas von! Nimm diese zwei schon mal mit in die Anprobe und lass uns loslegen!“ S.27

Die Idee und die Aufmachung des kleinen Büchleins sind nett und liebevoll gewählt.

Hier liest man eine sehr kurze Erzählung, die zum Nachdenken anregt.
Man findet eine moderne Geschichte. Dies beginnt bei den gewählten Namen und zieht über den einfachen, saloppen Schreibstil hinweg. Vielleicht eine Geschichte für die jüngere Generation?

Fazit: Es ist eine dahinplätschernde, alltägliche Erzählung. Leider hat mich die Art und Weise, wie die Abhandlung erzählt wird nicht ansprechen können. Ich hätte mir mehr Tiefe und Poesie gewünscht. Die 80 Seiten konnten meine Erwartungen leider nicht erfüllen.

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Rezensionen von Ecinev:

Eiskalt

Tief im Schatten von Viveca Sten

Zur Hochsaison im Winter wird eine entstellte Männerleiche am Wegesrand entdeckt. Es stellt sich heraus, dass es ein bekannter Skifahrer war. Dieser hatte nach seinem Karriere Aus eine Sanitätsfirma mit einem Kollegen. Die kleine Polizeistation in Are hat alle Hände voll zu tun.
Dann gibt es noch Rebecka, eine junge tiefgläubige Frau, Mitglied einer fanatischen Freikirche.

Sie wird von ihrem Mann, einem Gemeindepfarrer mishandelt.

Dieser 2. Fall mit Hanna Ahlander hat es wieder in sich. Fast meint man die Kälte des nordschwedischen Winters zu spüren. Das Drama entwickelt sich erst langsam bis es zum Ende hin wie eine Lawine über einen hereinbricht. Der Schreibstil ist lebendig, die Protagonisten mit all ihren Selbstzweifeln im Privaten und im beruflichen werden gut beschrieben.

Der Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch bis zur traurigen Auflösung. Ich bin gespannt auf weitere Bücher mit den beiden Ermittlern.

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Rezensionen von nil_liest:

Ach Walter

Kein guter Mann von Andreas Izquierdo

Das erste Buch, dass ich von Andreas Izquierdo gelesen habe war: Das Glücksbüro. Und das war auch ein Glücksfall! Denn er schreibt eigentlich immer gut, auch wenn die Texte sich sehr unterscheiden. Ich mag das ja, wenn ein Autor oder eine Autorin nicht festgefahren ist in einem Genre oder in einer sehr speziellen Szenerie.

Nun also „Kein guter Mann“. Dieses Buch nimmt sich dem Thema der ungewöhnlichen Begegnungen an. Es geht vor allem um zwei sehr unterschiedliche Protagonisten: Walter und Ben. Der eine ist ein scheinbar verhärmter alter Mann, der fast so weit ist in den Ruhestand zu gehen. Er ist Postbote und wird in die Abteilung versetzt, die sich unzustellbarer Briefe annimmt.
Hier landen vor allem Briefe an das Christkind und an den lieben Gott. Und einen dieser Briefe hat der kleine Ben geschrieben, der Gott um Hilfe bittet. Das rührt Walter so sehr, dass er antwortet – als Gott- und versucht zu helfen!
Ein wunderbares emotional ergreifendes Portrait eines alten Stiesels, aber ist er das denn wirklich? Dieser Roman lehrt uns auch gut 2x hinzuschauen und das die Vergangenheit einen Menschen prägen kann. Auch Einsamkeit ist hier ein elementares Thema das Walter umgibt. Wir erfahren viel über ihn in Rückblenden.
Allerdings ist es kein trauriges Buch, im Gegenteil! Es gibt einige sehr witzige Stellen, die den Text auch wieder heiter machen! Andreas Izquierdo schreibt wie bisher auch berührend, unterhaltsam und einfühlsam über 2, die sich gesucht und gefunden haben.
Fazit: Seid nachsichtiger mit den Menschen in eurem Umfeld.

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Rezensionen von KimVi:

Krimi mit eindrucksvoll beschriebener Hintergrundkulisse

Im Herzen so kalt (Ein Fall für Maya Topelius 1) von Sandra Åslund

Mitten im tief verschneiten Wald, findet ein kleines Mädchen die Leiche des Umweltaktivisten Mats Anderberg. Der Mann wurde durch einen Schuss in den Rücken getötet. Die Stockholmer Kriminalinspektoren Maya Topelius und Pär Stenqvist werden nach Östersund geschickt, um die Ermittlungen zu leiten.

Die örtliche Polizei sieht das gar nicht gerne. Am liebsten würden sie den Fall als Jagdunfall einstufen. Doch Maya und Pär stellen schnell fest, dass das keine Option ist...

"Im Herzen so kalt" ist der Auftakt zu einer schwedischen Krimiserie, in der Maya Topelius ermittelt. Deshalb lernt man in diesem Band die Hauptcharaktere näher kennen. Die Akteure wirken von Anfang an sympathisch, doch gerade Maya hat ein Talent dafür, gelegentlich unüberlegt zu handeln. 

Die Autorin beschreibt Handlungsorte und Protagonisten eindrucksvoll. Man hat das Gefühl, selbst durch die verschneiten Wälder zu streifen und versucht, dem Täter auf die Schliche zu kommen. Man verfolgt gespannt die Ermittlungen und wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen. Da Mats Anderberg engagierter Umweltaktivist war, geraten dabei auch die ansässigen Forstwirtschaftsbetriebe in den Fokus. 

Außerdem erfährt man einiges aus Mayas Freundeskreis. Denn Sanne, eine ihrer besten Freundinnen, muss sich ihrer Vergangenheit stellen, um ein aktuelles Problem anzugehen. Dieser Handlungsstrang ist ebenfalls interessant und fügt sich gut in die Haupthandlung ein. 

Obwohl Maya und Pär in alle Richtungen ermitteln, hat man das Gefühl, dass Kommissar Zufall schließlich dafür sorgt, dass der Fall am Ende gelöst wird. Das Ganze gipfelt allerdings in einem sehr spannenden Finale, das man geradezu atemlos verschlingt. 

Ein gelungener Auftakt, der durch sympathische Charaktere und eine eindrucksvoll beschriebene Hintergrundkulisse überzeugen kann und die Neugier auf den weiteren Verlauf der Reihe weckt. 

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Rezensionen von Ecinev:

Abenteuerliche Parallelwelt

Die Essenz der Königin von Anette Schaumlöffel

Die 15-jährige Katta wird von ihrer Mutter zum Supermarkt geschickt um für den bevorstehenden Wochenendausflug Kaffee zu kaufen. Unterwegs trifft sie einen Mann der sie in eine Parallelwelt entführt.

In dieser Welt herrschen die sprechenden Tiere während Menschen untergeordnet sind. Katta soll helfen der seit ewigen Zeiten herrschenden Königin die gestohlene Essenz zurückzubringen.

Dieses schmale Büchlein hat mich wirklich überrascht. Was so mitten im Alltag beginnt endet in einer bunten Phantasiewelt. Katta kommt überraschend gut zurecht, sie kann hexen und sich in verschiedene Tiere verwandeln und trifft die unterschiedlichsten Gestalten und keine ist die, die sie vorgibt zu sein.

Der Schreibstil ist recht einfach und die Wendungen der Geschichte sehr kreativ. Das Cover ist ebenfalls sehr phantasievoll. Eine kleine Flasche in Form eines Oktopusses mit einem Verschluss aus Muscheln. Mal ein etwas anderes Buch.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Zu viele Köche verderben den Brei

Die Erfindung des Lächelns von Tom Hillenbrand

Ein Krimi rund um den Raub der Mona Lisa im Louvre anno 1911 hörte sich interessant an. Doch ich war sehr schnell ernüchtert, schon nach den ersten Seiten. Ich hielt durch bis zu Seite 100 und überflog den Rest nur noch.

Am meisten Mühe hatte ich mit dem Schreibstil von Tom Hillenbrand in diesem Kriminalroman.

Der liegt mir nicht, es wirkt aufgesetzt und macht keine Lust weiter zu lesen. Zudem sind es viel zu viele Personen, die irgendeine Rolle spielen und somit unzählige Handlungsstränge. Das sollte wohl Spannung erzeugen, für mich war das Gegenteil der Fall: ich empfand das wahnsinnig langweilig.

Ein toller Titel zusammen mit einem eigentlich interessanten Thema - der Raub der Mona Lisa - reicht halt nicht aus, um daraus eine fesselnde oder zumindest interessante Story zu machen.

Fazit: Zu viele Köche verderben den Brei - zu viele Charaktere in einem Krimi ebenfalls.
2 Punkte.

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Rezensionen von Katharina Grassmugg:

Ein tolles Buch

Die Erfindung des Lächelns von Tom Hillenbrand

Die Erfindung des Lächelns, erschienen am 7.9. im Kiwo Verlag von Tom Hillenbrand beschäftigt sich mit dem rätselhaften verschwinden von "La Giocconda" besser bekannt als Mona Lisa.

Das Bild befand sich seit Ende des 18 Jahrhunderts im Besitz des Louvre, wurde 1911 gestohlen und galt bis 1913 als verschwunden.

Das sind die Hard Facts um die Tom Hillenbrand nun eine Romanhandlung schreibt die vor Zeitgeist, interessanten Verwicklungen und Spannung strotzt.

Man begegnet Picasso, Isadora Duncan und vielen anderen bedeutenden Persönlichkeiten dieser Zeit.

Sie alle scheinen auf die eine oder andere Art mit der Mona Lisa in Verbindung zu stehen. So ergibt sich ein Netz aus Verstrickungen das man als Leser langsam aber sicher erstmal erwirren muss und das dem ganzen Buch eine Krimi Atmosphäre verleiht.

Der Diebstahl der Mona Lisa dient hier als Ausgangspunkt für eine wirklich spannende Millieustudie der Pariser Kunstszene und der Unterwelt von Paris.

Nicht nur in die Kunstwelt entführt Tom Hillenbrand seine Leser sondern auch in die Welt des Occulten, was dem Buch eine weitere, sehr interessante Ebene verleiht wodurch es in meinen Augen genau das richtige Tempo bekommt um einen zum stetigen Weiterlesen zu motivieren.

Ein wirklich ausgesprochen spannender Roman den ich Kunstfreunden und Liebhabern spannender Romane wirklich ans Herz legen kann.

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Rezensionen von evaki:

Rätselhafte Todesfälle und das Gefühl wahrer Liebe!

Florence Butterfield und die Nachtschwalbe von Susan Fletcher

Susan Fletcher's zauberhafter Roman 'Florence Butterfield und die Nachtschwalbe', hervorragend übersetzt von Silke Jellinghaus und Katharina Naumann, nimmt uns mit nach England und stellt uns nicht nur viele liebenswerte Charaktere vor, sondern auch typische Landschaften, Flora und Fauna.
Die hochbetagte Protagonistin, "Florrie" genannt, entpuppt sich als Kriminalistin, die es ganz gut versteht, hinter die wahren Kulissen zu blicken und zahllose Puzzelsteine zusammenzufügen.

Gewisse Ähnlichkeiten mit Miss Marple sind ihr nicht abzusprechen.
Alles beginnt mit zwei mysteriöse Unfällen in einem herrschaftlichen Anwesen mit parkähnlichem Garten eines Seniorenheimes, verbunden mit etlichen Ungereimtheiten.
Wir erfahren viel über Florries Kindheit, Jugend und interessantes Leben, so dass Sie uns regelrecht ans Herz wächst. Mit Ihr zusammen kommen wir Schritt für Schritt den Lösungen näher. Es ist viel mehr als eine "einfache" Kriminalgeschichte, dahinter steckt viel Lebensweisheit, die, wenn es der Leser zulässt, eine wahre Bereicherung werden kann.

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Rezensionen von Anno:

Herz oder Halunke?

Ziemlich beste Mäuse – Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft von Mara Andeck

Gleithörnchen Henry möchte unbedingt berühmt werden. Als aber sein größer Coup schief läuft und er beinahe geschnappt wird muss er flüchten. Gut, dass er dabei vom Schatz auf Burg Funkelstein erfährt. Also zögert er nicht lange und reist zur Burg. Sein Plan: sich mit den dortigen Mausbewohnern anfreunden, Umgebung auskundschaften, Schatz suchen und klauen um doch noch ganz groß rauskommen.

Und tatsächlich nehmen die Bewohner der Burg Henry herzlich auf. Er lernt sie kennen und lieben und steht schon bald vor der Wahl: Herz oder Halunke? Eitel oder ehrlich?

Mensch, ist das eine schöne Geschichte, die hier auf 128 Seiten und begleitet von sehr hübschen Illustrationen erzählt wird. Eine Geschichte voller Abenteuer, aber auch Herzlichkeit und Freundschaft, die nicht nur mein Kind, sondern auch mich als Mama begeistert und berührt hat. In Henry hat die Handlung nicht nur einen Halunken und Abenteurer sondern auch eine sehr liebenswürdigen Kerl, der besser ist als er selbst von sich annimmt. Die Geschichte ist dadurch nicht nur frisch und spannend erzählt, sondern enthält zudem noch eine wundervolle Moral.
Aber es ist nicht nur Henry, der uns hier etwas lehrt. Da sind auch noch die vielen anderen Bewohner der Burg, die so verschieden sie auch sein mögen, sich gegenseitig akzeptieren, respektieren und in Freundschaft zusammen leben. Wir sollten sie uns allesamt zum Vorbild nehmen!

Perfekt zum Vorlesen und für Selberleser ab 7 Jahren, die jedoch begleitet werden sollten, um ihnen je nach Lesekompetenz über schwierigere Wörter helfen zu können. Zudem ist dieses Buch auch auf Antolin gelistet.


Wer wie ich begeistert ist von diesem Buch, dem sei gesagt: im Herbst 2024 soll ein Folgeband erscheinen. Und ich freue mich jetzt schon tierisch auf ein weiteres mausgezeichnetes Abenteuer!

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