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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von v_im_wunderland:

ein tolles Buch

Büchermenschen von Stéphanie Vernet; Camille de Cussac

Dies ist ein ganz besonderes Buch. Schon der einband ist einfach nur besonders, denn es ist eine Schweizer Bindung. So eine Bindung habe ich noch nie zuvor in einem Buch gehabt. Auch die Kinder finden dies sehr spannend und wenn man das Buch zum ersten Mal aufschlägt so denkt man erst, dass es kaputt ist.

Dies ist auf jeden Fall eine tolle Überraschung für den Leser. Auch der Inhalt des Buches ist einfach toll. Es zeigt wie ein Buch entsteht. Es stellt wunderbar dar welche verschiedenen Stufen gegangen werden müssen, bis ein Buch entsteht und wie viele verschiedene Menschen an der Entstehung des Buches beteiligt sind. Das Buch erklärt dies sehr altersgerecht und sehr kurz, so dass es nicht langweilig wird. Auch finde ich die Illustrationen des Buches sehr gelungen und sehr modern. Ein tolles Buch für die gesamte Familie. Auch einfach nur toll, um darin zu Blättern.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Zwei junge Frauen: brutal, hart und roh

Baise-moi - Fick mich von Virginie Despentes

Der Spiegel schrieb beim Erscheinen der Verfilmung des Romans: dort wo „Natural Born Killer“ und „Thelma und Louise“ aufhörten, beginnt „Baise-moi Fick mich“. Und nach dem Lesen verstehe ich, warum Buch und Film Skandal waren. Erschienen ist der Roman bereits 1994.

Der Roman ist in dem typischen Despentes-Milieu angesiedelt: Menschen am untersten Rande der Gesellschaft.

Sex, Pornos, Drogen, Gewalt und Mord stehen an der Tagesordnung.

Nadine und Manu, zwei junge Frauen, die Opfer sexualisierte Gewalt waren und sich durch Zufall kennenlernten, ziehen durch die Lande und morden nach Lust und Laune. Es gibt keinen ausschlaggebenden Grund dafür, warum jemand umgebracht wird. Nur das erhabene Gefühl nach der Tat gibt Befriedigung. Die Ausdrucksweise ist derb, die Handlungen brutal, Tabus gibt es fast keine – alles in diesem Buch ist verdorben. Ungeschminkt wird beschrieben, wie Männer für Sex benützt und dabei erniedrigt werden.

Ungewöhnlich, wenn Frauen, wie es eher einem traditionellen, schwer erträglichen bis abscheulichen Klischee von Männern entspricht, so brutal, roh und gewalttätig sind.

Das Eigentümliche an dem Roman ist, dass man ihn nicht als Schmuddel-Lektüre weglegt. Die Leichtigkeit und Unbekümmertheit der beiden Protagonistinnen, die eine Blutspur hinter sich herziehen, übt wohl eine Art verführerische, tabu-brechende Faszination aus, der man sich schwer entziehen kann.

Man muss schon ein bisschen was vertragen, um am Lesegenuss, den dieser Roman bietet, partizipieren zu können.

Für jene, die mit dem Werk dieser Autorin nicht vertraut sind: Despentes ist eine provokante feministische Schriftstellerin und Regisseurin. Das Schreiben dieser Rezension fiel mir insofern schwer, als mir der Roman gut gefallen hat, nicht aber die beschriebene krude Gewalt.

Übersetzung: Jochen Schwarzer

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Rezensionen von LeserinLu :

Fridas Reise zu sich selbst

Ich bin Frida von Caroline Bernard

Der Roman beginnt, als Frida schon Anfang dreißig ist. Frida beschließt, wieder mehr auf sich als Malerin zu achten als auf ihren Mann Diego. Bald bekommt sie zwei Einladungen, erstmals allein in Gallerien in New York und Paris auszustellen und stürzt sich in die Vorbereitungen - aus der Ehefrau Frida Rivera soll die Malerin Frida Kahlo werden!
Frida kommt schließlich in New York an und fiebert ihrer ersten Ausstellung entgegen, die ein voller Erfolg wird.

Man kann Fridas Freude mitfühlen, was den Roman durchaus zu einem Feel-good-Buch macht. Selbst wenn Fridas Schwierigkeiten mit ihrer Gesundheit, ihrem Mann und ihren Liebhabern oder schließlich auch mit schwierigen Bedingungen in Paris hat, helfen Fridas Kunst und ihr Glaube daran ihr immer wieder, aus diesen Situationen herauszukommen. Dabei hat sie oft Unterstützung von anderen eigenständigen Frauen.

Insgesamt war der Roman deshalb für mich sehr unterhaltsam. Obwohl ich Band 1 der Autorin zu Frida nicht kannte, bin ich gut in die Geschichte gekommen, ich kannte allerdings auch bereits einige wichtige Ereignisse aus Fridas Biografie: ihren Unfall und ihre Heirat mit dem damals berühmteren Maler Diego Rivera. Das hat sicherlich geholfen, um Fridas Selbstzweifel und ihre ambivalente Beziehung zu Rivera zu verstehen.
Besonders gut gefallen hat mir auch, dass das personale Erzählen Fridas Freude an der Kunst so gut transportiert hat - ich habe direkt Lust auf die einzelnen im Roman beschriebenen Bilder bekommen und war beim Lesen ähnlich vorfreudig wie Frida, mir die Bilder anzuschauen.
Leider bekommt man nur einen kleinen Einblick in Fridas politische Ansichten und die Auswirkungen der politischen Ereignisse in Europa auf Frida und ihre Freundinnen. Davon hätte ich mir gerne mehr gewünscht - Fridas Engagement scheint eher aktionistisch zu sein, vielleicht wirkt das aber auch nur so, weil die Autorin den Leserinnen nicht mehr politisches und geschichtliches Interesse zugetraut hat? Es scheint außerdem immer wieder ein kolonialkritischer Blick Fridas in Bezug auf mexikanische Kultur durch, zu dem ich gerne mehr erfahren hätte!

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Stärker als Band 1

Two Lives to Rise von Kristina Moninger

Haters to Lovers? Yes, please!

Und nicht nur in puncto Romance, die mich hier (mitunter aufgrund des herrlichen anfänglichen Geplänkels und der generell tiefgründigeren Charakterzeichnung) deutlich mehr gecatcht hat als jene im Vorgängerband, konnte mich die Story von Isabella und Preston überzeugen.

Versteht mich bitte nicht falsch, Band 1 war nicht schlecht gewesen, trotz kleiner Schwächen hatte ich den Reihenstart unterm Strich als unterhaltsamen Read empfunden. Aber: Band 2 hebt das Ganze auf ein neues Level. Ich sage nur:

❏ liebenswertere Hauptfiguren

❏ interessantere Gestaltung der Vergangenheitsebene bzw. des Mystery-Aspekts rund um Josies Verschwinden

❏ intensivere Betonung des Freundschaftsbandes zwischen den Mädchen (dieser Aspekt war mir in Band 1 etwas zu kurz gekommen, wirkte hier jedoch glaubwürdig)

❏ bessere Kommunikation zwischen den Hauptcharakteren

❏ gelungene Einbindung wichtiger (teils bedrückender) Themen, wie Gruppenzwang/Mobbing in der Schule, Selbstliebe/-akzeptanz, Umweltschutz/Naturverbundenheit … und viele weitere, die ich aus Gründen der Spoilervermeidung leider nicht auflisten kann.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat:

❏ In der Triggerwarnung sind Kapitel und Seitenzahlen der betreffenden Szenen aufgelistet, sodass man die besagten Inhalte gezielt ausklammern/überspringen und den Rest des Buches somit unbesorgt genießen kann - finde ich großartig!

❏ Auch die wunderschöne Gestaltung, inklusive Karte im Innencover, muss ich einfach erwähnen. Mein Regal freut sich über den neuen Eyecatcher-Zuwachs - Cover und Farbschnitt sind der Traum eines jeden Bookies!

Die aus Isabellas in der Ich-Perspektive erzählte Story wird immer spannender und ich habe meine ursprüngliche Theorie hinsichtlich Josie bereits über Bord werfen müssen. Nun stehe ich - nicht zuletzt dank eines gewissen "Rätselchens" bzw. Zeitungsartikels - wieder ganz am Anfang.

Ich freue mich schon auf die Geschichte von Odina, deren Charakterstärke, Stolz und Direktheit mich in den Rückblenden des vorliegenden Werkes enorm beeindruckt haben!

Fazit:
Knisternder, emotionaler, tiefgründiger, packender als der Auftakt. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen, denn ich brenne darauf, die Wahrheit über Josie herauszufinden.

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Rezensionen von Anja S:

Einfühlsam

Und plötzlich warst du fort von Alison Espach

Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Ich hätte hier eine etwas seichtere und oberflächlichere Geschichte erwartet aber das war es absolut nicht.
Es wird über den Verlust eines geliebten Menschen erzählt, von der Trauer, vom Weitermachen und wie dieser Verlust das restliche Leben beeinflusst. Die Autorin schreibt unheimlich einfühlsam mit feinem Humor und lässt uns so an den Gedanken von Sally teilhaben.

Die sind sehr direkt und authentisch. Wir erfahren auch viel über das Gefühlsleben der Eltern und wie sie mit der Trauer umgehen, sich unvollständig und unverstanden fühlen und noch irgendwie versuchen für Sally da zu sein.
Im diesem Buch begleiten wir Sally ab der Kindheit vor dem Tod der Schwester bis ins Erwachsenenalter. Man bekam dadurch einen guten Einblick über das Verhältnis der Schwestern untereinander und später wie sie ihr Leben weiterführt.

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Rezensionen von Lesemama:

Zauberhafte Weihnachtszeit

Funkel, funkel, Weihnachtszeit. 24 Geschichten, Lieder, Gedichte und vieles mehr für den Advent von Christin-Marie Below; Antje Szillat; Sarah M. Kempen; Nina Rosa Weger; Antje Herden; Britta Sabbag; Anastasia Braun; Deniz Selek; Kai Pannen; Judith Kleinschmidt; Suza Kolb; Tobias Goldfarb; Cally Stronk

Ein Adventskalenderbuch mit dreizehn ganz unterschiedlichen Geschichten und elf Mitmachideen. Ob Plätzchen backen, Weihnachtsliedchen singen oder Gedichte. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Mir hat gut gefallen, dass es am 24.12. ein Lied und eine wunderschönes Gedicht von Josepf von Eichendorff war und eben keine Geschichte mehr, denn wie alle Eltern sicher aus eigener Erfahrung wissen, ist es mit der Geduld am vierundzwanzigsten nicht so weit her.

Die Geschichten wurden von namhaften AutorInnen geschrieben, völlig unterschiedlich aber jede für sich absolut verzaubernd und lesenswert. Mir haben sie alle sehr gefallen. Mir hat.auch gefallen, dass die Geschichten alle etwas länger waren, sie gingen gerne mal über knapp zehn Seiten. Also eher was für Kinder, die schon geduldiger sind beim Zuhören. Und bis auf zwei Ausnahmen kam immer ein Tag eine Geschichte, am nächsten Tag was kreatives, so ist es auch nicht ganz so "dramatisch", wenn man mal einen Tag aussetzen muss oder die Geschichte nicht ganz schafft.

Ich bin mir sicher dass sowohl das zuhörende Kind, als auch der/die VorleserIn ihren Spaß und ihre Freude an diesem wunderschönen Adventskalenderbuch haben werden.
Ich kann es jedenfalls absolut empfehlen

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Rezensionen von nil_liest:

Tormenta en ciernes

Die Akte Madrid von Andreas Storm

Tormenta en ciernes bedeutet ein Sturm zieht auf und so lautet der Titel eines Bildes um das es in diesem Roman geht. Der bekannte Kunstexperte, Lennard Lomberg, den wir bereits im ersten Fall ‚Das neunte Gemälde‘ kennengelernt haben, ist diesem Bild auf der Spur, dass hohe Wellen schlägt. Denn es bringt alte Lasten an die Oberfläche, besonders die gemeinsame unschöne Vergangenheit Deutschlands mit dem Franco-Regime in Spanien.

Die Handlung ist mitunter recht komplex, macht aber viel Spaß zu folgen. Denn es beginnt in der Gegenwart (2016), wo das Gemälde wieder auftauchte und alsbald wieder verschwand. Entstanden ist es in 1928 und wir verfolgen es kurz vor dem Kriegende (1943) und nochmals in den 60er Jahren.
Wieder eine gelungene spannende Handlung, die Lennard Lomberg und Sina Röhm (Leiterin Abteilung Kunst und Kulturgüter beim BKA) gemeinsam beackern und aufpassen müssen, dass sie handelnden politischen Personen nicht auf die Füße treten.
Die Beleuchtung der eher weniger präsenten Verflechtungen des Franco-Regimes und Nazi-Deutschland ist gelungen. Kombiniert mit den politischen Auswirkungen und das Nachwirken bis in die Gegenwart macht es eine spannende Lektüre.
Ohne Blut und trotzdem spannend und interessant!
PS: Für alle die beim Lesen mal durcheinander kommen oder noch was über real existierende Personen nachlesen möchten, am Ende des Krimis ist ein Personenverzeichnis.

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Rezensionen von Ele:

Adventskalender

Weihnachtsduft und Erfindergeist. 24 Geschichten über berühmte Frauen von Laura Baldini; Eva-Maria Bast; Sina Beerwald; Ulrike Fuchs; Eva Grübl; Petra Hucke; Agnes Imhof; Elisa Jakob; Lea Kampe; Regine Kölpin; Kristina Lüding; Verena Maatman; Anna-Luise Melle; Jørn Precht; Romy Seidel; Bettina Storks; Juliana Weinberg; Yvonne Winkler

Weihnachtsduft und Erfindergeist. 24 Geschichten über berühmte Frauen, verschiedene Autorinnen, Ebook, im Piper-Verlag.
Ein bezaubernder Adventskalender.
Laura Baldini, Eva-Maria Bast, Sina Beerwald und 16 weitere Autorinnen haben hier ein bezauberndes Werk geschaffen. Zum am Stück weglesen oder auch für jeden Tag eine Geschichte, wie es der Leserin gefällt.

Ich habe es genossen, die Geschichten sind spannend und flüssig erzählt, und ich wollte erst aufhören, als ich alle Geschichten kannte.
Das Buch wird beworben, dass es sich um 24 weihnachtliche Geschichten handelt, ich habe mich gefreut, denn es sind eigentlich 26 Geschichten und berühmte Frauen die hier vorgestellt werden, also auch für den 25. und 26. Dezember eine Geschichte. Jeder berühmten Frau ist ein Kapitel gewidmet. Die Seite zum Beginn jeder einzelnen Story ist festlich gestaltet und mit einer Zahl in einem weihnachtlichen Kranz geschmückt.
Diese Erzählungen sind durchgehend passend zu Weihnachten. Besinnlich, traurig, oder auch Hoffnung machend. Starke Frauen die ihr Schicksal meistern, moderne Frauen die die Welt verändern wollen. Durch die Zeiten und durch verschiedene Länder geht der bunte Reigen. Man begegnet, berühmten Frauen die jeder kennt. Astrid Lindgren, Audrey Hepburn, Mata Hari und vielen weiteren. Einige Frauen waren mir unbekannt, ihre Stories aber so interessant, dass ich unbedingt mehr über sie erfahren will. Dieses ist auch gut möglich denn am Ende jedes Kapitels ist eine Biografie angefügt, die Fakten über die Protagonistin in kurzen Worten zusammenfasst, dazu ein Buchtipp aus dem Piper-Verlag, mit ISBN-Nr. über die Celebrity der jeweiligen Geschichte. Ganz am Ende des Buches kann man auch noch über jede der Autorinnen in Kurzzusammenfassung etwas über deren Viten erfahren.
Ein bezauberndes Buch, welches mich gehörig in Weihnachtstimmung versetzt hat. Ein etwas anderer, aber ein wirklich ansprechender Adventskalender, ein schönes Geschenk zur Vorweihnachtszeit. Ich möchte es allen Leserinnen ans Herz legen, die etwas andere Adventskalender mögen. Von mir 5 Sterne

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Rezensionen von Island :

Tote Tauben neben Leichen

Taubenschlag von Dennis Jürgensen

Bei diesem Kriminalroman handelt es sich um den zweiten Fall des deutsch-dänischen Duos Lykke Teit aus Kopenhagen und Rudi Lehmann aus Flensburg. Diesmal geht es um mehrere Mordfälle in Norddeutschland, bei denen die Leichen an einen Sessel gefesselt und mit einer toten Taube aufgefunden wurden. Lykke Teit soll Rudi Lehmann unterstützen, um die grenzübergreifende Polizeiarbeit zu stärken.

Grundsätzlich gefallen mir die beiden Ermittler:innen und sind mir sympathisch. Diesmal fehlte mir aber ein wirklicher Grund, warum die dänische Kollegin hinzugezogen wurde, hier hätte ich es schlüssiger gefunden, wenn es bei dem Fall auch noch irgendeinen Bezug zu Dänemark gegeben hätte. Ansonsten war der Fall spannend und manches klärte sich auch erst ganz am Ende vollständig auf. Was Lykkes Vorgeschichte und die Suche nach dem Mann, der für den Tod ihrer kleinen Tochter verantwortlich ist, angeht, hätte ich aber gehofft, dass dies eine etwas größere Rolle in diesem Band spielt. Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig lesen und man konnte sich gut in die Handlung hineinversetzen.

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Rezensionen von nil_liest:

Die Bestie des Gévaudan

Ich träumte von einer Bestie von Nina Blazon

Knapp 450 Seiten schwer ist dieser Wälzer, aber er hat es in sich! Wahnsinn was Nina Blazon hier zu Papier gebracht hat. Ein wirklicher Schatz der Neuerscheinungen, dieses Buch hat mir äußerst gut gefallen.
Es ist eine Familiengeschichte, die düsterer nicht sein könnte. Alles beginnt damit, dass die datenliebende Fleur eine Wohnung erbt in Frankreich.

Andere würde vor Glück einen Luftsprung machen, nicht sie. Denn die Wohnung ist ein Erbe ihrer Großmutter und die beiden hatten, charmant ausgedrückt, kein gutes Verhältnis. Nun muss Fleur nach Frankreich reisen und dieses Erbe aussortieren. Nicht das was sie will, aber sie muss. Lieber versteckt sie sich mit ihrer Narbe und ihren Albträumen daheim, wo sie sich in Sicherheit wiegt.
Diese Reise ist auch eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie, in ihre Herkunft und was sie zum Teil zu dem machte was sie ist. Das familiäre Erbe steht hier im Fokus und das geschickt kombiniert mit französischer Geschichte. Gekonnt erzählt mit viel Spannung von Nina Blazon. Mir hat auch die Dynamik wie Fleur mit ihrer Mutter und ihrem Bruder kommuniziert gefallen.
Es ist ein wirklich guter Roman, denn ich gerne allen ans Herz lege.

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