Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Laut sein ist nicht immer gut
Leise sein für Anfänger von Kai Haferkamp
Hannibal der kleine blaue Elefant hält grinsend seinen Rüssel in die Höhe. Auf dem Titel ist er lackiert und fällt besonders auf. Es ist früh am Morgen und Hannibal weckt mit seiner lauten Art alle Tiere. Auf jeder Doppelseite, die schon eine Menge Text enthält, gibt es eine Frage, wie es wohl weitergeht.
Zunächst wird gefragt „Kannst du erraten, was Hannibal vorhat?“ Er trompetet laut und die anderen Tiere schauen noch ganz müde aus den Augen. Alle sitzen gemütlich am Wasserloch und genießen die Ruhe, da kommt Hannibal und springt mit einem „SUPER-Elefanten-PO-Klatscher“ ins Wasser. Leider bleibt dann nur noch der Schlamm und Hannibal verteilt ihn mit seinem Rüssel. Nach einem kleinen Schläfchen hört er, dass die anderen Fußball spielen, und auch hier verärgert er die anderen Tiere. So bleibt er alleine auf dem Spielfeld zurück und fragt sich, was er wohl falsch macht? Eine kleine Maus kann es ihm erklären.
Ein schönes Buch nicht nur für laute Kinder. Die Bilder sind sehr schön anzuschauen und die Geschichte ist einfach herrlich.
Rezensionen von Daggy:
Krimis fürs Herz
Die Schlager-Goldies greifen ein - 2 von Elfi Sinn
Zum zweiten Mal ermitteln die Damen, die mit Mascha im Chor Schager singen in spannenden Fällen. Sechs neue Fälle werde auf ungewöhnliche Weise gelöst.
Im ersten Kapitel geht es um einen Diebstahl in einer Kita, hier wird ein Kunstwerk gestohlen, dessen Wert noch nicht geklärt ist. Die zweite Geschichte führt uns an die Ostsee, hier erlebt eine junge Frau Ungewöhnliches und ein lang zurückliegendes Verbrechen wird aufgeklärt.
Eine Tagesfahrt wird alten Menschen mittels Werbezettel angeboten, leider findet sie dann trotz Bezahlung nicht statt. Leider hat sich Maschas Tochter nach der Scheidung der Eltern auf Vaters Seite geschlagen und so hat Mascha auch den Kontakt zur Enkelin verloren, da überrascht es sie, als das Mädchen bei ihr auftaucht und sie ist sofort bereit ihr zu helfen. Schwarze Witwen nennt man Frauen, die ihre Männer, um sie zu beerben, langsam vergiften. Ist der Sohn der Chorleiterin mit so einer gefährlichen Frau zusammen? Der letzte Fall berichtet von einer Frau, die sich mit einer Wellness-Praxis selbstständig gemacht hat und die jetzt Angst um ihre Existenz hat, da die Kunde nur einmal zu ihr kommen.
Mascha und die anderen Damen haben gute Kontakte und oft hilft ihnen neben der eigenen Cleverness auch der Zufall. Aber immer sind die Geschichten kurzweilig zu lesen und die Lösungen sind immer logische und überzeugend. Kleine schöne Erzählungen für Zwischendurch.
Rezensionen von _ich.lese_:
Ein wunderschöner Abschluss
A Place to Shine von Lilly Lucas
Poppy, die jüngste der McCarty Töchter hatte vor Jahren eine Begegnung mit dem Country Star Trace Bradley und hasst dieses seither, denn sie fühlt sich von ihm verraten, singt er doch über ihre Gefühle. Als er einen Unfall hatte ist ausgerechnet Poppy als erste an der Unfallstelle und wird im Krankenhaus für seine Freundin gehalten.
Diese Fake-Beziehung halten die beiden aus Pressetechnischen Gründen auch noch eine Zeitlang. Aber dann kommen die wahren Gefühle und Poppy weiß gar nicht mehr was sie will.
A Place to Shine ist das vierte Buch das auf der Cherry Hill Ranch spielt und das mit dem Countrystar und dem Lied kam glaub in jedem Buch mal zu rede, daher war es allerhöchste Zeit, das die Geschichte aufgedeckt wurde. Mir hat es wieder sehr gut gefallen und ich bin ein wenig traurig, dass es der letzte Ausflug nach Cherry Hill war. Es ist zwar eine Reihe und wenn man alle Bücher lesen mag, sollte man auch besser die Reihenfolge einhalten, sonst spoilert man sich selbst, aber man kann es sicher auch einzeln lesen, denn es geht jedesmal um ein anderes Paar.
Lilly Lucas hat einen wunderschönen Schreibstil und die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten können. Einfach schöne Unterhaltung.
Rezensionen von cosmea:
Erinnern und Vergessen
Memoria von Zoë Beck
Zoe Becks Roman “Memoria“ spielt in Deutschland in der nahen Zukunft. Der Klimawandel ist weiter fortgeschritten und verursacht immer wieder gefährliche Brände. Eines Tages befindet sich Protagonistin Harriet, 32 in einem Zug, der auf freier Strecke hält, weil ein Seniorenheim wegen eines Großbrandes evakuiert werden muss.
Harriet steigt aus wie viele andere auch. Plötzlich sieht sie am Fenster eines Hauses eine alte Frau, die verzweifelt um Hilfe ruft. Zusammen mit zwei anderen Frauen rettet Harriet sie in letzter Minute und bringt alle mit dem Auto der Frau in Sicherheit. Diese Episode löst bei Harriet Fragen und Erinnerungen aus: Die Frau hat sie mit ihrem Namen angesprochen, und sie hat sich automatisch ans Steuer gesetzt, obwohl sie glaubt, nie einen Führerschein besessen zu haben – ein Irrtum, wie sich zeigen wird. Harriet beginnt, ihre Vergangenheit zu erforschen. 15 Jahre zuvor ist etwas Furchtbares geschehen, aber sie weiß nicht was. Sie erinnert sich an Gewalt, die sie erlitten und selbst ausgeübt hat. Die rätselhafte Verletzung einer Hand beendete die geplante Karriere als Konzertpianistin, und Harriet wurde stattdessen Klavierbauerin. Die Familie zog damals überstürzt von München nach Frankfurt. Dort lebt Harriet nach dem Tod der Mutter in sehr prekären Verhältnissen, obwohl die Familie einst reich war.
Harriet dringt immer tiefer in ihre Vergangenheit ein und kommt lange verborgenen Geheimnissen auf die Spur. Ihre Nachforschungen bringen sie jedoch zunehmend in Gefahr. Immer wieder wird die Zuverlässigkeit von Erinnerungen in Frage gestellt. Harriet kann sich jedenfalls nicht darauf verlassen, dass das, was sie für wahr hält, tatsächlich geschehen ist. Die Autorin hat diese Thematik, verbunden mit den Ereignissen in Harriets Leben, zu einem spannenden, gut lesbaren Thriller verarbeitet, den ich gern weiterempfehle.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr schön
Dieses schöne Leben von Mikki Brammer
Zum Inhalt:
Clover erlebt eine liebevolle Kindheit mit ihrem Großvater mit geliebten Ritualen wie regelmäßigen Besuchen in Buchladen. Als er stirbt ist sie im Ausland, was in ihr den Wunsch auslöst Sterbebegleiterin zu werden. Keiner soll allein sterben so ihr Gedanke, doch sie selbst ist eher einsam.
Das ändert sich als die lebhafte Sylvie neben ihr einzieht. Und was noch mehr ihr Leben verändert ist die neue Klientin Claudia.
Meine Meinung:
Was für ein berührender Roman. Man ist immer wieder hin und her gerissen von der Art wie liebevoll Clover mit ihren Klienten umgeht und dem eher traurigen Leben von Clover selbst. Ich hatte das Hörbuch und fand es sehr gut gelesen. Ich hätte noch sehr gerne länger zugehört, denn die Geschichte ist einfach nur schön. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch und die Geschichte mich sehr berührt.
Fazit:
Sehr schön
Rezensionen von hexenaugen:
Spannender Krimi
Tödlicher Aschermittwoch von Lorenz Stassen
Meinung:
Köln vor ca. 200 Jahren.
Interessant, spannend und auch für alle Nicht-Kölner und Karnevalsmuffel gut zu lesen.
Ein sympathischer Kommissar, Gustav Zabel, der nicht so ganz glücklich in Köln ist.
Aber dank seiner Beziehungen zur preußischen Königsfamilie entging er mancherlei Fallstricken, die er als Nicht-Kölner nicht absehen konnte.
Reale und fiktive Persönlichkeiten sind in der vorliegenden Geschichte auf interessante Weise kombiniert.
Man versucht als Leser mit Zabel ständig zu ergründen, wer der Schuldige ist, der so grausam getötet hat.
Schließlich ist es eine winzige Nebensächlichkeit, die Zabel auf die entscheidende Spur bringt.
Der Autor versteht es, von Anfang an einen Spannungsbogen aufzubauen.
Durch kurze Kapitel und den flüssigen Schreibstil taucht man rasch in die Geschichte ein.
Fazit:
Ein spannender historischer Krimi mit reichlich Lokalkolorit und vielen interessanten Protagonisten.
Die Protagonisten haben an vielen Punkten im Kölner Dialekt gesprochen, das ist auch bei mehrfachem Lesen für nicht Kölner fast nicht verständlich und unterbricht den Lesefluss doch sehr. (Es gibt aber z.B. den interaktiven Kölsch-Hochdeutsch-Übersetzer, wenn man mal gar nicht weiter kommt) Aber das ist der einzige Minuspunkt.
Eine Leseempfehlung möchte ich hier trotzdem gerne geben.
Rezensionen von begine:
Von Berlin nach Krakau
Nebenan ist doch weit weg von Antje Bones
Nebenan ist doch weit weg, von der Kinderbuchautorin Antje Bones ist ein wunderschönes Buch, nicht nur für Kinder.
Sie versteht es gut, die Emotionen eines 12jährigen Mädchens darzustellen.
Edith muss in eine neue Schule, das ist ja schon nicht so schön, weil sie ihre Freundinnen verlassen muss.
Aber bei ihr geht es gleich nach Polen, da ist auch noch die Sprache anders.
Ihre Eltern haben einen Job in Krakau bekommen und dort ein Haus gekauft.
Im Anfang erfährt sie von einigen Personen Spitzen gegen Deutsche.
Sie findet im Haus alte Briefe und gemeinsam mit den neuen Freunden Milena und Antek gehen sie auf Vergangenheitssuche.
Das ist spannend geschrieben und der Schreibstil ist fesselnd. Dabei erfährt Edith so einiges, warum das Verhältnis zu einigen Polen problematisch ist.
Edith will Schriftstellerin werden, dafür schreibt sie alle neuen Eindrücke und Gedanken in ihr Tagebuch.
Diesen Roman habe ich verschlungen.
Die Geschichte ist einfach brillant.
Rezensionen von Tara:
Tolle Rezepte und ganz viel Wissen
Kocht mit Checker Tobi - Meine Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen von Tobias Krell; Gregor Eisenbeiß
„Kocht mit Checker Tobi - Meine Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen“ ist ein toll gestaltetes Kochbuch der Autoren Tobias Krell & Gregor Eisenbeiß.
Die Kinderwissenssendung „Checker Tobi“ wurde bei uns über Jahre hinweg immer gerne gesehen und so waren wir nun sehr entspannt auf das Kochbuch des Moderators.
Mit diesem Kochbuch wendet sich der Checker an die ganze Familie und hat damit bei mir direkt Pluspunkte gesammelt. Natürlich macht das gemeinsame Einkaufen, Vorbereiten, Kochen, Backen, Aufräumen und Essen zusammen mehr Spaß, als wenn einer alles übernimmt.
Zunächst erklärt Tobi die wichtigsten Zubereitungsarten, Maße und Einheiten in der Küche und was an Grundausstattung benötigt wird. Dabei verwendet er einen so netten Ton, dass ich mich direkt angesprochen gefühlt habe.
Neben zahlreichen, sehr abwechslungsreichen Rezepten gibt es auch noch reichlich wissenswerte Informationen über die verschiedensten Dinge. So wissen wir nun zum Beispiel, wer die Nudeln erfunden hat, woraus unser Essen besteht, woher der Döner stammt,wie wir Geschmack wahrnehmen und vieles mehr.
Die Rezepte selbst werden in einfachen Schritten gut erklärt, so dass eigentlich nichts schief gehen kann.
Auch optisch hat das Buch so einiges zu bieten. Neben den Rezeptideen sind Kinder- und Familienfotos, Abbildungen verschiedenster Gewürze und vieles mehr zu finden.
Das Buch lohnt sich für die gesamte Familie, um gemeinsam zu kochen oder zu backen, oder einfach um neues Wissen rund um das Thema Ernährung zu erlangen.
Rezensionen von Petra:
sehr schön
In Liebe, deine Lina (Mühlbach-Saga 1) von Barbara Leciejewski
Barbara Leciejewski erzählt in "In Liebe, deine Lina", dem ersten Buch ihrer Mühlbach-Saga, die bewegende Lebensgeschichte ihrer Urgroßmutter, die Ende des 19. Jahrhunderts in dem kleinen pfälzischen Ort Mühlbach aufwuchs.
Lina war ein fröhliches, lebhaftes Kind. Ihr Vater liebte sie über alles und versuchte ihr die früh verstorbene Mutter zu ersetzen.
Von den zwei Brüdern, die sie hatte, stand sie Walter am nächsten.
Als sie sich in ihren Kinder-und Jugendfreund Albert Lehnert verliebt, bleibt diese Liebe nicht ohne Folgen. Als Alberts wohlhabende Eltern mit Enterbung drohen, lässt er Lina und sein Kind im Stich. Hilfe kommt von Karl, der selbst unehelich geboren wurde und Linas Lage versteht . Er bringt sie weg aus dem Dorf, wo so inzwischen geächtet ist. Für Karl, der schon lange in Lina verliebt war, ist es eine Herzenssachen.
Unbedingte Leseempfehlung!
Rezensionen von Claudia R:
herzerwärmend ...
Püttchen und Sternelinchen von Maite Kelly
Klappentext / Inhalt:
Püttchen ist das kleinste Engelchen im ganzen Himmelreich. Während die anderen Engel eifrig das große Himmelsfest vorbereiten, macht Püttchen eine erstaunliche Entdeckung: Zwischen den Wolken liegt eine Sternschnuppe, die ihren Weg noch nicht gefunden hat! Um Sternelinchen zu helfen, braucht Püttchen die Unterstützung des Himmelskönigs.
Gemeinsam starten sie eine Rettungsaktion, die den Sternenhimmel für immer verändert ...
Ein mitreißendes neues Püttchen-Abenteuer, herzerwärmend und mit großer Leuchtkraft erzählt!
Eine engelsgleiche Geschichte von Maite Kelly.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet. Man erkennt ein Engelchen in einer Rakete und daneben einen sehr süßen gern. Gemeinsam begeben sie sich hoch in den Himmel, welcher im Hintergrund sehr schön dargestellt ist. Optisch und farblich ist das Cover sehr süß und liebevoll umgesetzt.
Meinung:
Eine sehr liebevolle und niedliche Geschichte über ein kleines En welchen, was auch mal andere Wege geht. Alle sind mit dem Himmelsfest beschäftigt und in ihre Vorbereitungen vertieft. Nur Püttchen macht plötzlich eine erstaunliche Entdeckung. Begleitet das kleine Engelchen dabei.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Püttchen ist einfach süß und auch ein wenig besonders, vor allem Püttchens Methoden, aber dies bringt auch Humor und Spannung hinein, denn Püttchen ist nicht wie jeder Engel.
Eine total niedliche und herzerwärmende Geschichte, bei der Freundschaft und Hilfsbereitschaft eine wichtige Rolle spielen.
Die Schriftgröße ist gut gewählt, so lässt es sich sehr angenehm lesen und vorlesen und auch Leseanfänger kommen mit der großen Schrift gut zurecht. Auch die Textlänge ist gut gewählt und die Handlungen und Geschehnisse verständlich und nachvollziehbar beschrieben, so dass auch die Kids den Inhalt gut nachvollziehen können. Die Geschichte ist sehr niedlich erzählt und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Man wird hier sehr gut unterhalten.
Die Illustrationen bestehen aus kleinen modellierten Figuren, also keinen normalen Zeichnungen, sondern sehr detailreich verzierte Figuren, die hier modelliert wurden und für die Bilder in Szene gesetzt wurden. Auch die Details in den Gesichtern sind so schön umgesetzt und so macht es viel Freude, diese Bilder zu betrachten. Es steckt viel Arbeit und Detail in den Bildern und man merkt auch die Liebe die darin steckt. Wunderschön umgesetzt und einfach toll gemacht.
Püttchen ist herzallerliebst und die Geschichte berührt und bewegt. Mir hat dies sehr gut gefallen. Eine Geschichte nicht nur fürs Weihnachtsfest, sondern mit so wunderschöner Botschaft, dass man es immer wieder betrachten, lesen und zur Hand nehmen kann und will. Wunderschön umgesetzt.
Fazit:
Herzerwärmende und liebevolle Geschichte über Freundschaft und Hilfsbereitschaft.











