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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

Magisch

Threads of Power von V. E. Schwab

Das Cover mit dem Stadtplan von London in einem hellen Grauton im Hintergrund und mit den roten und goldenen Akzenten gefällt mir richtig gut.
Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, bevor ich dieses Buch lese, noch die Vorgängerreihe der "Shades of Magic Trilogie" zu lesen, habe es dann aber doch nicht geschafft, werde dies aber nun noch nachholen.

Man kann dieses Buch auch ohne die Vorkenntnisse lesen, aber wie es so oft ist, macht es einfach mehr Freude, wenn man schon gewisse Vorkenntnisse mitbringt, denn hier trifft man auf viele Charaktere, die weiter entwickelt wurden.
Wie immer hat mich der wunderbare Schreibstil von V.E. Schwab tief in die Geschichte eintauchen lassen und mich wieder einmal verzaubert. Durch die Multiperspektivität erhält man eine größere Bandbreite und die Welt ist konsequent durchdacht. Es gibt auch einiges an Actionszenen, allerdings lässt sich die Autorin auch viel Zeit beim Erzählen der Geschichte, was mir gut gefallen hat.
Die Protagonistin Lila Bard - das Cover passt hier richtig gut - ist gut und fascettenreich ausgearbeitet. Die unterschiedlichen Londons werden ebenso gut erläutert.
Eine tolle Geschichte, die motiviert, die "Shades of Magic" endlich zu lesen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Herzerwärmend

Der Hund ohne Namen von Uwe Krauser

Ich liebe Tiere sehr - gerade erst habe ich wieder ein Katzenbaby von der Straße gerettet - und so hat mich das Buch natürlich sofort angesprochen. Ich kenne den Autor bereits von seinen anderen Büchern her, die ich alle mit großer Freude gelesen habe. Seine Vielseitigkeit ist wirklich erstaunlich und macht Spaß! Nun also wieder ein Kinderbuch und was für eins!

Es ist herzerwärmend und zauberhaft, so schön, dass man ein paar Tränchen in den Augen hat.

Der kleine Hund ist anders. Er hat nur drei Beinchen und sein Fell ist nicht so kuschlig und flauschig wie das seiner Geschwister und dennoch möchte Luca genau diesen Hund. Und ich kann ihn so gut verstehen, wahrscheinlich hätte auch ich mir diesen Hund ausgesucht. Mein Name für ihn ist ... halt, das verrate ich nicht. Wie Luca ihn wohl nennen wird? Lest selbst!

Ich mag das Buch, weil nicht nur die Geschichte so herrlich ist, auch die Zeichnungen finde ich wunderschön. Die Geschichte hat eine tolle Botschaft und das fand ich super. Jeder ist anders und gut so, wie er ist. Egal, wie man aussieht oder welche Einschränkungen man hat, jeder hat seine ganz eigenen Qualitäten und Stärken. Eine Botschaft, wie sie wichtiger und aktueller nicht sein könnte!

Ich freue mich darauf, das Buch mit meinem Neffen zu lesen und einen ganz besonderen Namen für diesen ganz besonderen Hund zu finden!

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Rezensionen von nanu?!:

Wunderbare Weihnachtszeit

Weihnachtszeit! Bald ist's so weit von Annette Moser

Oh je! Bald schon ist Weihnachten, und die Waldbewohner der großen Eiche haben noch überhaupt nichts vorbereitet. Und dann haben die Tiere auch noch ihre wichtigsten Dinge verlegt.
Ein Glück dass die kleinen Leserinnen und Leser den Tieren beim Suchen helfen können, um das Weihnachtsfest zu retten.

Insgesamt gibt es 12 dicke, robuste Seiten die über und über mit Kläppchen zum Dahinterschauen ausgestattet sind. Jedes Tier vermisst nämlich seine Utensilien, die man nur hinter den Kläppchen wiederfinden kann.
In den Wohnungen der Waldtiere herrscht zudem auch noch ein großes Durcheinander, und wie bei einem Wimmelbuch, gibt es so zusätzlich überall noch die verschiedensten Dinge zu entdecken.

Pro Doppelseite gibt es einen kurzen Text zum Vorlesen, der immer mit einem Doppelreim endet. Darin wird erklärt, was die Kinder hinter den Kläppchen finden müssen.
Empfohlen wird das Buch Kindern ab zwei Jahren. Meine kleine Nichte, die genau in dem Alter ist, findet besonders die Kläppchen und die Waldtiere spannend. Der Rest wird sicher noch später interessant für sie.
Das Buch bietet eine tolle Möglichkeit, den Allerkleinsten die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen.

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Rezensionen von Gavroche:

Berührend

Die Kinder des Don Arrigo von Ivan Sciapeconi

Dieses Cover hat bei mir sofort die Gefühle von Einsamkeit, Verlassenheit und Traurigkeit hervorgerufen, obwohl es in einem anderen Kontext auch ganz anders gedeutet werden kann, aber da hatte sich bei mir bereits der Klappentext "eingebrannt". Ein wirklich gelungenes Cover, das so viel zeigt, ohne es direkt zu zeigen.

Ich habe bereits sehr viele Romane gelesen, die zur Zeit des Dritten Reiches spielen, auch welche, die in Italien spielen, aber keines davon hat es geschafft, mich so sehr zu berühren, wie dieses Buch.
Es ist immer wieder unglaublich, wieviel gute Menschen und wie viel Hoffnung es doch in dieser so "dunklen" Zeit gegeben hat und wie viele mutige Menschen - jeder auf seine Weise - Widerstand geleistet haben. Auch ganze Dörfer, die zusammen halten.
Eine überaus emotionale Geschichte, voller Traurigkeit, aber auch Hoffnung. Schweren Momenten und dann wieder kleinen Glücksmomenten.
Ein Roman, der lange nachhallen wird.

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Rezensionen von Streiflicht:

Zauberhaft und berührend

Das geheime Leben der Tiere (Wald) - Stadt der Füchse von Vanessa Walder

Im ersten Moment, in dem ich dieses Buch gesehen hatte, war mir klar, dass ich es unbedingt haben und lesen muss. Schon der Titel und das Cover haben mich verzaubert, die Kurzbeschreibung umso mehr. Beim Blick in das Buch war ich dann aber noch begeisterter. Ich mag die Illustrationen total, sie wirken so natürlich und passen perfekt zum Text.

Die Geschichte ist einfach zauberhaft und berührend, ich hatte immer wieder ein Lächeln im Gesicht, manchmal auch Tränen in den Augen. Die Autorin schreibt so treffend und authentisch, man kann so gut miterleben und mitfühlen. Ich habe das Buch wirklich mit Bedauern zugeklappt, dass es schon zu Ende war. Aber ich freue mich schon jetzt, das Buch nochmal zu lesen und es meinem Neffen vorzulesen.

Man kann das Buch kaum beschreiben, es ist einfach nur schön und lesenswert. Ich mag, dass man so unglaublich viel über die Füchse erfährt - wie in einem Sachbuch - , aber gleichzeitig in eine bezaubernde Geschichte eingebettet. Die Sprache der Autorin ist voller Weisheit und Wahrheit, hier ein wunderschönes Zitat: "Seine Mutter, seinen Vater, selbst seine Geschwister wird er mit sich tragen. Es ist schließlich weiterhin dieselbe Familie, nur in einem Körper."

Ich ende mit den wunderbaren Motto des Fuchspapas Strecker: "Heult nicht, weil ein anderer schneller oder klüger oder stärker war. Er wird euch zuliebe nicht dümmer oder langsamer oder schwächer werden. Die Antwort liegt in euch: Seid schneller. Seid klüger. Seid stärker."

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mir sehr gut gefallen

Café Größenwahn von Dirk Liesemer

Dieses Buch führt uns an die Wende zum 20. Jahrhundert nach Wien, München und Berlin in jeweils, stellvertretend für den Aufbruch in neue Zeiten, ein Kaffeehaus: In Wien ist es das bekannte Café Griensteidl, in München das Café Stephanie und in Berlin das Café des Westen.

Wer sich dort trifft? Junge, noch unbekannte Literaten, Revoluzzer sowie Frauen aus großbürgerlichem Hause, die sich gegen das Establishment auflehnen.

Allen ist gemeinsam, dass sie sich in den Kaffeehäusern Gedanken um die Zukunft machen. Vieles davon grenzt an Größenwahn - daher auch der (Zusatz)Name der Institutionen. Interessanterweise besuchen einige der Protagonisten die Kaffeehäuser aller drei Städte.

Man diskutiert, streitet, manchmal prügeln sich die Herrschaften und versöhnt sich wieder. Es fließt neben Kaffee auch Alkohol in Strömen. Die meisten der Besucher sind nahezu mittellos und schnorren sich durchs Leben. Doch wenn sie, z. B. durch die Publikation eines Artikels in einer Zeitung, kurzfristig zu Geld kommen, wird das sofort wieder ausgegeben.

Die Liste der Namen, die in den drei Kaffeehäusern quasi lebten, liest sich wie das Who-is-Who der Literatenszene. Von Peter Altenberg bis Arthur Schnitzler, Else Lasker-Schüler und der recht umtriebigen Franziska von Reventlow reicht die Aufzählung. Auch Adolf Loos, der mit seinen schnörkellosen Fassaden auf Missfallen trifft, ist Teil der Kaffeehausgesellschaft.

Dirk Liesemer gelingt es vorzüglich, diese Jahre des Umbruchs auferstehen zu lassen. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird dem Café Größenwahn in den drei Großstädten vorerst ein Ende bereiten.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Rückblick in die angeblich „gute alte Zeit“, die so gut gar nicht war, 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Lee Miller - zwischen Krieg und Glamour

Lee Miller von Gabriele Katz

Lee Miller. Fotografin zwischen Krieg und Glamour


Lee Miller (1907-1977) gilt als eine der begnadetsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Zudem ist sie nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera zu finden, denn sie zählt auch zu den Top-Fotomodellen ihrer Zeit.

Doch ihre wahre Berufung hat sie als Kriegsreporterin gefunden.

Sei es im Spanischen Bürgerkrieg oder später im Zweiten Weltkrieg als sie mit den Alliierten nach Europa kommt. Ihre schwarz-weiß Fotos sind beeindruckend. Leider sind in dieser Biografie aus rechtlichen Gründen nur wenige Fotos aus dieser Zeit abgebildet. Wer mehr über die Jahre 1944/45 der Kriegsreporterin Lee Miller lesen (sehen) will, muss das Buch „Lee Miller - Krieg, Reportagen und Fotos“ lesen.

Gabriele Katz hat hier eine ziemlich sachliche, manchmal auch etwas „weichgespülte“ Biografie von Lee Miller verfasst. Wir erfahren viel über ihre Bekanntschaften mit Künstlern wie Man Ray, Pablo Picasso und seinen Wegbegleiter(innen). Lee Miller gilt als Muse der Surrealisten. Auch ihr Privatleben kommt mehrfach zur Sprache. Nicht verschwiegen darf werden, dass sie zeitweise von Zigaretten und Alkohol lebt sowie den Missbrauch durch ihren Vater, der Aktfotos von ihr macht, seit sie sieben Jahre alt ist und erst kurz vor ihrer Hochzeit damit aufhört.

Nach Kriegsende zieht sie sich ob der gesehenen Kriegsgräuel ins Privatleben zurück. Sie wird Ehefrau und Mutter.

Fazit:

Eine sehr sachliche Biografie, der ich gerne 4 Sterne gebe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Leseempfehlung

Um 1500 von Romedio Schmitz-Esser

Romedio Schmitz-Esser, Autor und Historiker, entführt seine Leser in das Europa von 1500. Das Mittelalter hat ausgedient und macht langsam der Neuzeit Platz. Es ist das Europa des Umbruchs. Die Entdeckung Amerikas, die Erfindung des Buchdrucks sowie der Beginn der religiösen Umwälzungen verlangen von der Bevölkerung allerlei ab.

Neben kriegerischen Auseinandersetzungen strebt die Kunst zu noch nie da gewesenen Höhenflügen.

Stellvertreter dieser Zeit ist Albrecht Dürer (1471-1528). Er nimmt auch in diesem opulenten Buch von Romedio Schmitz-Esser eine zentrale ein. Rund um den Maler erklärt der Historiker in 50 Kapiteln die Welt um 1500.

So fungiert der Renaissancekünstler quasi als Reiseführer durch Epoche. Zunächst erfahren wir einiges über die Familie Dürer selbst. Diese Fakten bieten Stichworte, um das eine oder andere Thema weiter auszuführen. Wer weiß denn schon, dass diese Zeit gar nicht so prüde war, wie oft angenommen?

Jedes der 50 Kapitel beginnt mit einem Bild von Albrecht Dürer, an denen es wahrlich nicht mangelt. Auszüge aus dem Schriftverkehr lassen den Künstler selbst zu Wort kommen. Dies zu lesen gleicht manchmal einem Rätsel, denn der Autor belässt die Sprache des 15./16. Jahrhunderts.

Das Buch eignet sich perfekt als Nachschlagewerk. Es ist sprachlich hervorragend und durch die vielen Abbildungen aufgelockert.
Wie es sich für einen Wissenschaftler gehört, enthält das Buch zahlreiche Anmerkungen, Bildnachweise sowie einen Personen- und Ortsindex. Wer sich noch weiter in die beginnende Neuzeit versenken will, kann dies durch die ausführliche Bibliografie, die nach Themen geordnet ist, reichlich tun.
Durch seine hochwertige Aufmachung ist das Buch auch ein vorzügliches Geschenk.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem ansprechendem und großartig verfassten Buch über Albrecht Dürers Welt um 1500 eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Beste Krimiunterhaltung

Revanche von Alexander Oetker

„Revanche“ ist der siebente Teil der Reihe rund um Luc Verlain, dem Polizisten aus dem Aquitaine. Der Klappentext verheißt einen komplexen Fall:

Klappentext:

„An einem Sommermorgen mit der ersten Fähre die Gironde zu überqueren, ist ein französischer Urlaubstraum. An diesem Tag aber bleibt beim Anlegen das erste Auto an Bord stehen und blockiert alle anderen.

Der Fahrer, ein beliebter Malermeister, ist verschwunden, und keiner der Passagiere will etwas Verdächtiges gesehen haben. Dann findet man den Mann – tot, in der Tasche eine seltene Muschel. Commissaire Luc Verlain und sein Team ermitteln unter Hochdruck, als auch in Paris eine Leiche mit einer solchen Muschel gefunden wird. Besteht wirklich ein Zusammenhang? Oder ist alles nur Zufall, der Maler Opfer tragischer Eifersucht? Erst ein Tauchgang in die Vergangenheit bringt Licht in den rätselhaften Fall.“


Meine Meinung:

Wie wir es von Autor Alexander Oetker gewöhnt sind, sind einfache Lösungen seine Sache nicht. Kriminalistische Kleinarbeit sowie zahlreiche Überstunden für Luc Verlains Team, das sich über einen Neuzugang freuen darf, machen diesen Krimi spannend. Das Motiv des Täters reicht weit in dessen Kindheit hinein.

Daneben kommt auch das Privatleben der Polizisten nicht zu kurz.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi 5 Sterne.

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Beste Krimiunterhaltung

Wiener Todesmelodie von Mina Albich

Dieser zweite Kriminalfall für Felix Grohsmann und sein Team beginnt, wie es sich für einen Musik-Krimi gehört, mit einem Paukenschlag.

Grohsmann besucht ein Klavierkonzert im Stadtpalais der Kunstmäzenin Marie Rettenbach. Kaum hat er das Konzert verlassen, wird er auch schon wieder zurückgerufen.

Im Kofferraum der jungen Konzertpianistin Dorothea Zauner, deren Klavierspiel noch eben gelauscht wurde, wird eine Leiche entdeckt. Schnell wird sie als ihr Freund Mariusz Lión identifiziert. Der junge Mann ist ein besonders begabter Pianist, dem eine große Karriere vorgesagt worden ist.
Er sei auch, vor allem bei der Damenwelt, sehr beliebt und ein virtuoser und begnadeter Franz-Liszt-Interpret gewesen.

Felix Grohsmann und sein Team, zu dem mit Ursula Manz eine neue Kollegin stößt, ermitteln fieberhaft in alle Richtungen. Mit der angehenden Kriminalpsychologin Nicky Witt hat Grohsmann ein weiteres Atout im Ärmel. Doch die Ermittlungen gestalten sich als schwierig. Nicht nur weil Dorothea Zauner eine eigenwillige Persönlichkeit ist, sondern vor allem deswegen, weil ihre Mutter die Tochter von der Welt abschottet. Daher beginnt Joe Kettler, Felix‘ Mitarbeiterin, wie schon im ersten Fall („Mexikoplatz“) auf eigene Faust zu recherchieren.

Meine Meinung:

Auch dieser Krimi beginnt rasant, doch bald nimmt die Autorin etwas Tempo heraus, um den Lesern die Charaktere vorzustellen. Alle jene, die „Mexikoplatz“ gelesen haben, sind Felix Grohsmann, Johanna „Joe“ Kettler, Nicky Witt und der ewig maulende Gregor Kienzle sowie Felix‘ Hund Sally geläufig. Das Team der Ermittler erhält mit Ursula Manz eine neue Kollegin, die sich nach anfänglicher Zurückhaltung recht gut einfügt. Ob sie für weitere Ermittlungen im Team bleiben wird? Felix Grohsmann ist ein guter Vorgesetzter, der seine Mitarbeiter dem Vorgesetzten gegenüber in Schutz nimmt, wenn dieser die Kollegen ungerechtfertigt zusammenstaucht. Dabei erinnert er sich immer wieder an seine Anfänge bei der Polizei, wo er ebenso wie Joe den einen oder anderen nicht ganz ungefährlichen Alleingang unternommen hat.

Neben den Ermittlungen, bei denen wenig zusammenpasst und immer wieder neue Verdächtige auftauchen, muss sich Felix noch um seinen Neffen Lukas kümmern, der aufgrund der Ehekrise seiner Eltern, kurz entschlossen bei ihm einzieht. Auch Joes und Nickys Privatleben darf eine wohl dosierte Rolle spielen.

Mina Albichs Schreibstil ist fesselnd und lebendig. Dafür sorgen wienerische Ausdrücke und einige Szenen, die zum Schmunzeln einladen. Zahlreiche, vermeintlich viel versprechende Spuren erweisen sich als Sackgassen. Ein Hinweis auf ein mögliches Mordmotiv findet sich gleich zu Beginn des Krimis. Die Leser haben hier einen kleinen Wissensvorsprung. Doch wie das manchmal mit Prologen ist, wird er erst einmal ignoriert. So auch bei mir. Allerdings hat es dann doch recht bald geklingelt.

Als Wienerin gefällt es mir natürlich besonders, wenn Straßen und Plätze, die ich kenne, in Büchern eine Rolle spielen. Geschickt wird den Lesern der Unterschied zwischen modernen und alten Klavieren erklärt. Dies völlig unaufgeregt als interessanter Dialog, um den Ermittlern einen Einblick in die Welt der Klassik zu geben.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der zahlreiche Verdächtige und mögliche Motive enthält, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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