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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ruth:

Herausfordernd und gleichermaßen bereichernd

Endstation Malma von Alex Schulman

Der schwedische Autor Alex Schulman verarbeitet in all seinen Büchern seine traumatische Kindheit. Seine Mutter war Alkoholikerin und sie war für ihre Kinder unberechenbar, mal liebevoll, mal grausam. Sein Schreiben dient ihm immer auch als Therapie. Einige Bücher sind stark autobiografisch, wie z.

B. „ Verbrenn all meine Briefe“, in dem er seinen despotischen Großvater als Ursache für die Beziehungsunfähigkeit seiner Mutter ausmacht. In anderen Büchern, die noch nicht ins Deutsche übersetzt wurden, geht es ganz direkt um seine Mutter und um seinen Vater.
„Endstation Malma“ ist dagegen, wie sein großer Erfolg „ Die Überlebenden“ eine fiktive Geschichte. Aber auch hier steht sein alles dominierende Thema im Zentrum : die transgenerationale Weitergabe von Traumata. Wie sehr prägt die Vergangenheit die Gegenwart und unsere Zukunft und welche Nachwirkungen haben Verletzungen in der Kindheit auf die nächsten Generationen ? Und wann verliert man sein Kind?
Drei Menschen reisen mit dem Zug in die fiktive Kleinstadt Malma, einige Stunden von Stockholm entfernt. Die achtjährige Harriet ist mit ihrem schweigsamen Vater unterwegs zu einer Beerdigung. Oskar fährt in Begleitung seiner Frau; die Ehe der Beiden ist in einer tiefen Krise. Und
Yana reist in der Hoffnung nach Malma, Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.
Rätselt man zu Beginn noch, welche Verbindung zwischen den Personen besteht, wird bald klar, dass zwar alle auf derselben Strecke unterwegs sind, aber zu unterschiedlichen Zeiten, 1976, 2001 und in der Gegenwart.
Harriet ist das Verbindungsglied aller drei Zeitebenen, anfangs als Kind, später als Ehefrau von Oskar und Mutter von Yana.
Harriet ist ein zutiefst verunsichertes Kind, das immer versucht, ihrem Vater alles recht zu machen, beständig um Aufmerksamkeit und Liebe buhlt. Verständlich, denn sie hat heimlich ein Gespräch ihrer Eltern belauscht, in dem diese beschließen, nach ihrer Trennung beide Töchter untereinander aufzuteilen. Allerdings wollten beide Harriets Schwester, denn Harriet selbst erschien ihnen zu schwierig. Wie furchtbar muss es sich für ein Kind anfühlen, nur zweite Wahl zu sein. „ Beide wollten Amelia, keiner wollte mich. Damit lebe ich jeden Tag. Ich bin die Verschmähte, bin es immer gewesen und werde es immer sein.“
Dieses Gefühl begleitet Harriet bis ins Erwachsenenalter. So verwundert es kaum, dass sie später mit ihrem provozierenden Verhalten ihre Umwelt schockiert und für ihren Ehemann unberechenbar bleibt.
Doch warum kam sie von ihrer Reise damals nach Malma nicht wieder nach Hause zurück und warum ließ sie ihre elfjährige Tochter allein mit dem Vater? Warum wiederholte sie das Muster ihrer Kindheit, obwohl sie immer beteuert hat, wie sehr sie Yana liebt?

Diese reist nun ebenfalls nach Malma. Anlass dazu war ein Photoalbum aus dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters. Die Reise in die Vergangenheit soll Aufklärung bringen, in der Hoffnung, dass dieses Wissen sie selbst verändern wird.
Denn für Alex Schulman ist die Zukunft „ …bereits vorherbestimmt und lässt sich nicht beeinflussen, doch was passiert ist, ist veränderlich, es bewegt sich die ganze Zeit.“ Was sich zuerst paradox anhört, ergibt Sinn, wenn man sich auf diesen Gedanken einlässt. Unser Wissen über die Vergangenheit ist unvollständig und kann somit falsch sein. Erst wenn wir die Zusammenhänge erkennen und verstehen, können wir aus den vorgegebenen Mustern ausbrechen und neue Wege gehen. Dazu muss man sich der Vergangenheit stellen, so schmerzhaft das auch sein mag, das Bild davon zurechtrücken, um für sich eine Zukunft zu finden.
Diesen Roman zu lesen ist kein Vergnügen, zu schmerzhaft sind die Erfahrungen der Protagonisten, zu verstörend oft ihr Verhalten. Doch dieser Blick in Abgründe kann helfen, Menschen mit solch traumatischen Erlebnissen besser zu verstehen.
Es sind die z.T. brutalen Szenen, die schockieren, aber auch die lange Liste der Lieblosigkeiten von Seiten der Erwachsenen. Dabei gibt es Liebe zwischen den Figuren, doch sie sind nicht in der Lage diese zu zeigen, unfähig zu einer liebevollen und ehrlichen Beziehung . Bezeichnend ist hier auch, dass Harriet mit Oskar sich einen Partner ausgesucht hat, der ähnlich beschädigt ist wie sie.
Dass Alex Schulman beim Leser so intensive Gefühle auslöst, liegt zum einen daran, dass er aus eigenem Erleben schöpfen kann, aber auch an seinem literarischen Können. Die Sprache ist präzise und genau, mit Bildern, die im Gedächtnis bleiben. Harte Dialoge wechseln mit poetischen Landschaftsbeschreibungen, die das Gelesene erträglich machen.
In diesem Roman überzeugt Alex Schulman erneut mit einer raffinierten Erzählkonstruktion. Drei Reisen durch Raum und Zeit, die gemeinsam an ihrem Zielort ankommen. Dabei steigert er kontinuierlich das Erzähltempo und entwickelt so einen ungeheuren Lesesog. Nach und nach werden die Geheimnisse enthüllt, dabei setzt er, manchmal zu sehr, Cliffhänger ein, um die Spannung zu erhöhen.
Die Kapitel werden wechselweise aus den Perspektiven von Harriet, Oskar und Yana erzählt. Mit großer Virtuosität verwebt Alex Schulman die einzelnen Erzählstränge. Dass man dabei trotz konzentriertem Lesen manchmal mit den Zeitebenen durcheinander kommen kann, mag gewollt sein. Zeigt der Autor doch damit wie sich Verhaltensmuster wiederholen.
Raum für vielfältige Interpretationen bieten neben der Zugmetapher noch weitere durchgängige Motive.
Eine herausfordernde und gleichermaßen bereichernde Lektüre!

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Rezensionen von Lesemama:

Ein neuer Fall für Marie und Lukas

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 6 - Schurken in der Schule von Cally Stronk

Zum Buch:

In Maries und Lukas Schule tauchen ganz plötzlich eine neue Lehrerin und ein neuer Hausmeister auf und die sind mehr als seltsam. Marie und Lukas vermuten es sind die doofen Ganoven. Nur, was wollen die ausgerechnet in der Schule?


Meine Meinung:

Schurken in der Schule ist bereits das sechste Buch der "Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer" Reihe.

Aber man kann es auch ohne Vorkenntnisse lesen, denn zu Beginn werden die Zwillinge, die Ganoven sowie die magischen Gegenstände vorgestellt.
Der Text ist einfach und in Fibelschrift geschrieben und für geübte ErstleserInnen geeignet. Es gibt viele bunte Illustrationen, aber auch mal eine Seite mit nur Text. Die Geschichte ist in vier Kapitel eingeteilt und es gibt zu jeden Kapitel ein Rätsel, welche die DetektivFähigkeiten des Lesers herausfordern, das macht zusätzlichen Spaß. Für jüngere LeserInnen eignet es sich auch zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen, man kann die Rätsel auch ohne große Lesekenntnisse lösen, oder einfach gemeinsam, dann macht es sowieso noch mehr Spaß.
Die Geschichte ist spannend, aber auch lustig, vor allem die Namen der Figuren.

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Rezensionen von begine:

Kriegskindheit

Das einzige Kind von Hera Lind



Das einzige Kind von Hera Lind beginnt 1940 in Jugoslawien mit dem Kind Djoko.
Die Autorin erzählt am Schluss, wie sie zu dieser Geschichte kam.
Franz Peters-Engel hat ein Buch über sein Schicksal geschrieben, das noch mit passenden Zeichnungen versehen war, an sie eingesendet.
Er war Djoko, erst durch Adoption wurde er Franz Peters.

Engel.
Die Autorin hat diese Geschichte in diesen Roman gestaltet.
Djoko hatte es von Anfang an nicht leicht. Besonders deutlich konnte ich mir diesen Hemdenmatz vorstellen.
Er hatte ein wirklich schreckliches Schicksal. Er verlor immer wieder seine Vertrauenspersonen.
Schon mit fünf Jahren verlor er seine Eltern. Gott sei Dank fand er immer wieder hilfreiche Menschen. Das ist ja auch nicht immer selbstverständlich.
Durch die heutigen Kriege empfinde ich das besonders schlimm, denn es sind wieder viele Kinder in Gefahr. Dieser Roman ist teils traurig, aber es gibt immer wieder Hoffnung. So wird es ein schönes unterhaltsames Buch.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Durchaus Lesevergnügen

606 von Candice Fox

Aus dem fiktiven Hochsicherheitsgefängnis Pronghorn in der Wüste Nevadas entfliehen fast sämtliche Insassen, 606 teils schwerkriminelle Häftlinge. Der englische Originaltitel lautet „The Chase“, zu Deutsch: „Die Jagd“ und sie beginnt. Captain Celine Osbourne, die Leiterin des Maximum mit den Todgeweihten, hat nur eines im Sinn: John Kradle so schnell wie möglich einzufangen.

Vor fünf Jahren soll er seine Frau, deren Schwester und seinen Sohn ermordet haben. In der unverhofften Freiheit will er endlich seine Unschuld beweisen und den wahren Mörder seiner Frau, seines Sohnes und seiner Schwägerin finden. Celine Osbourne belaste ein Trauma aus ihrer Vergangenheit: Ihre gesamte Familie wurde von ihrem Opa getötet. Daher rührt ihre Obsession, Kradle schnellstmöglich wieder in eine Todeszelle zu stecken.

U.S. Marshal Trinity Parker hat die Leitung der größte Menschenjagd nach dem größten Gefängnisausbruch in der US-Geschichte. Ihre Perspektive ist eine andere, für sie ist Celine nur ein Kampfzwerg.
Völlig überraschend nimmt Kradle Kontakt mit Celine auf und bittet sie um Hilfe bei der Suche nach dem wahren Mörder seiner Familie. Sie beginnt zu zweifeln, ob Kradle nicht doch unschuldig ist.
Zwei Handlungsfäden bilden das Gerüst des Thrillers: John Kradles Weg zum wahren Mörder seiner Familie und die Geschichte um einen flüchtigen Naziterroristen, der mit einem im Gefängnis geplanten Anschlag einen Rassenkrieg zu entfesseln gedenkt, in dessen Verlauf eine neue, von Weißen dominierte Weltordnung entstehen soll. Das sind allerding lächerliche Spintisierereien.

Nicht ohne Humor sind die Zusammentreffen von Celine und Trinity, die endlich das berufliche Potential von Celine anerkennt und fortan Celine auf „Augenhöhe“ begegnet, ungeachtet des großen Unterschieds ihrer Körpergröße.

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Rezensionen von Dragon:

Action, Spannung und Spaß

Animal Jack - Der Planet des Affen von Miss Prickly; Kid Toussaint

Jack, der ein Waldgeist ist und sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann, steht diesmal vor einem besonderen Problem: Überall auf der Welt brechen Affen aus den Zoos aus und rotten sich zusammen. Dieser Sache muss er auf den Grund gehen und wird dabei von seinem Freund Malek und seinem treuen Glühwürmchen begleitet.

Sie stoßen auf eine Vielzahl Hindernisse auf dem Weg, den Affengott Nanuman zu finden, der Klarheit in die Sache bringen kann. Jack mit seiner einzigartigen Fähigkeit nimmt diese Herausforderung an.

Schon das Cover verspricht eine actionreiche Story und eine Menge Spannung. Die leuchtenden Farben finden wir auch im Comic wieder und machen die Szenen lebendig. Für kleine Lesemuffel oder Leseanfänger eignet sich das Buch hervorragend, da die Texte kurz, verständlich und kindgerecht gehalten sind. Mit seiner Umwelt-/Artensterben-Problematik wird zwar ein ernstes Thema angeschnitten, doch sehr kindgerecht vermittelt und auch die lustigen Szenen kommen nicht zu kurz. Es wird geschickt Spannung aufgebaut und gehalten, sodass man mit Jack einfach mitfiebern muss. Gefallen hat mir auch, dass so ganz nebenbei wieder Wissenswertes über verschiedene Tierarten eingeflossen ist, ohne belehrend zu wirken.

Ein tolles Abenteuer für kleine Leser/Leserinnen ab etwa 7 Jahren mit aktuellem Thema, farbenfrohen Illustrationen und einer Menge Spannung, Action und Spaß.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Nonantola darf nicht vergessen werden

Die Kinder des Don Arrigo von Ivan Sciapeconi

Zum ersten Mal von Nonantola gelesen hab ich in "Die Glücksmalerin" von Cristina Caboni. Als ich dann sah, dass sich Ivan Sciapeconi im kürzlich erschienenen Roman "Die Kinder des Don Arrigo" dem Thema angenommen hat, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss.

Der Autor erzählt darin die Geschichte des Dorfes Nonantola, bzw.

dessen Bewohner auf Zeit, von 40 Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Ländern in Europa, die von den Nazis fliehen mussten. Ihr Ziel ist eigentlich das gelobte Land, doch es sollte noch lange dauern, bis sie Eretz Israel erreichen.

Der Roman ist aus Sicht von Natan, der aus Deutschland flieht, geschrieben. Er berichtet von der abenteuerlichen und langen Flucht mit Stationen in Maribor, Zagreb und Horjul (in der Nähe von Ljubljana), bis die Kinder und Jugendlichen endlich in Italien ankommen, das damals als sicher galt.

In der Nähe von Modena, im Dorf Nonantola, leben die jüdischen Kinder in der Villa Emma und organisieren sich grösstenteils selbst. Es wird berichtet, wie sie sich die Arbeit aufteilten, wie sie sich mit der Dorfjugend verstanden und vieles weitere mehr. Als alle denken, der Krieg wäre zu Ende, ist er es doch nicht und sie sind nun auch in Italien in Gefahr. Nun wird geschildert, wie das ganze Dorf mit anpackt, um die Geflüchteten zu verstecken und ihnen zu helfen, einmal mehr zu fliehen.

Geschickt werden viele jüdische Lebensweisheiten und Sprichwörter eingeflochten. Auch, dass Natan versucht, sich die Namen der vielen Helfer zu merken, ist enorm eindrücklich, denn in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem werden die Namen vieler Helfer in der Allee der Gerechten auf Schildern festgehalten - damit sie und ihre guten Taten nicht vergessen werden.

Es ist wichtig, dass nicht nur die Helfer in Erinnerung bleiben, nein auch Geschichten wie diese müssen präsent bleiben - gerade Angesicht dessen, dass die Welt aktuell zu vergessen scheint was nie wieder passieren, sich nie mehr wiederholen dürfte.

Don Arrigo kommt erst später in der Geschichte vor. Schön, dass er titelgebend sein durfte; so bleibt auch er in Erinnerung. Im Original heisst der Roman jedoch "40 cappotti e un buttone" und ich bedauere, dass der Originaltitel, auf Deutsch "40 Mäntel und ein Knopf", nicht beibehalten wurde, denn diese Mäntel und der eine Knopf sagen sehr viel über die Zeit und das Miteinander in dem kleinen italienischen Dorf aus, sie sind bedeutsam.

Natürlich spielt Don Arrigo eine gewichtige Rolle, aber eben auch viele andere Menschen. Der Autor hat die unterschiedlichsten Charaktere sehr gut dargestellt, nicht nur die Bewohner von Nonantola, sondern vor allem Nathans Mutter, Vater und Onkel fand ich toll gezeichnet. Dadurch macht Sciapeconi sichtbar, wie unterschiedlich wir Menschen mit unseren divergenten Charaktereigenschaften und Lebenseinstellungen durchs Leben und vor allem durch so eine schwere Zeit gehen.

Fazit: Absolut lesenswert!
5 Punkte.

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Rezensionen von Claudia R:

wendungsreich

Gezeitenruf von Yola Stahl

Klappentext / Inhalt:

Wenn sich das Land in die See verliebt …
Muriel ist bereit, alles für König Cuan zu opfern, denn er rettete sie aus dem Meer und gab ihrem Leben als Ridare einen Sinn. Als der König im Sterben liegt, gibt es nur ein einziges Heilmittel: Das Herz eines Drachen.
Geführt von der Druvid Glenna macht sich Muriel auf den beschwerlichen Weg in das Brackmoor, um den letzten Drachen zu finden – eine Reise, die alles in Frage stellen wird, was sie zu wissen glaubt.

Und wieso schlägt ihr Herz in der Nähe der Druvid mit den Seeglöckchen im Haar nur so schnell ...?
Eine märchenhafte Sapphic Fantasy Romance inspiriert von der keltischen Mythologie.
Dich erwartet in Gezeitenruf ...
Zwei Frauen, die jede auf ihre Weise stark ist Eine schicksalhafte Liebe Eine bildgewaltige Sprache voller Poesie Eine Welt voller Wesen aus der keltischen Mythologie und der Artussage Ein Hauch Spice Mehr als 30 schwarz-weiß Illustrationen und eine wunderschöne Buchgestaltung

Cover:

Das Cover wirkt sehr sinnlich und vertraut. Zwei starke Persönlichkeiten mit Sichel und Schwert sind erkennbar. Die Atmosphäre drumherum mit den kleinen Lichtern wirkt magisch und geheimnisvoll und auch die wunderschön ineinander übergehenden Farben sind toll gewählt. Das Cover macht optisch und farblich einiges her und ist sehr schön gestaltet.

Meinung:

Muriel soll für die Königin ein Drachenherz besorgen, um den im Sterben liegenden König zu retten. Da Muriel einen Eid geleistet hat, kann sie diesen Ruf der König nicht abschlagen, obwohl dieser einen Krieg auslösen könnte.

Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm, ausdrucksstark und bildlich. Man kommt schnell in die Charaktere und Handlungen hinein. Die wechselnden Perspektiven von Muriel und Glenna machen es sehr spannend und interessant. So kommt gleichzeitig Spannung, Tempo und Emotionen hinein. Man kann sich gut in die unterschiedlichen Charaktere hinein versetzen und diesen gedanklich und auch emotional folgen.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und lassen sich daher sehr angenehm lesen und ermöglichen so einen guten Lesefluss.

Besonders toll fand ich neben der Gliederung auch die wunderschöne Gestaltung. Die Mondsymbole und Zeichnungen stechen hervor und so sind auch die Kapitelanfänge sehr gut zu erkennen. Auch sieht man deutlich aus welcher Sicht erzählt wird, da dies zu Beginn des Kapitels hinterlegt ist. Auch die Überschriften passen gut, ohne zu viel zu verraten. Auch die Einschübe von Poesie, Gedichten und Liedern ist hier sehr schön gewählt und passt zu den jeweiligen Abschnitten und auch die wunderschönen Zeichnungen zwischendurch runden das Ganze sehr gut ab. Diese wunderschöne Gestaltung ist das i-Tüpfelchen des Ganzen.

Die Geschichte selbst steckt voller Wendungen, Überraschungen, Spannung und Emotionen. So wird man schnell gefesselt und kann dann kaum mehr das Buch aus der Hand legen. Mir hat es richtig gut gefallen und ich empfehle es sehr gern weiter.

Fazit:

Fantasygeschichte voller Wendungen, Überraschungen, Spannung und Emotionen.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Gwendolyns Hoffnung

Die Zuckerbaronin von Martina Sahler; Heiko Wolz

Bayern 1911, Gwendolyn ist nun verheiratet mit Alexander Wallendorf. Es gibt zwei Dinge, die ihr Eheglück beeinträchtigen-das eine ist, das ihr Mann Alexander sich gar nicht in die Donau Zucker AG einbringt, obwohl er nach dem Tod des Vaters jetzt der Besitzer ist. Es ist Gwendolyn, die an seiner Stelle die Geschicke der Firma in die Hand nimmt und als Zuckerbaronin bezeichnet wird.

Viel lieber wäre es ihr, wenn sie beide es gemeinsam machen würden.Die zweite Sorge ist der Bruch mit ihrer Familie, den Schinders. Bei der Hochzeit musste Gwendolyn ihrem Schwiegervater dieses Versprechen geben-das dieses nicht geschieht .Im Streit mit ihren Schwestern Helena und Martha, die den Schmuggel trotz des grausamen Todes ihres Vaters weiter betreiben wollen, ist Gwendolyn zerrissen zwischen Familienzusammenhalt und dem Wunsch eine eigene Familie zu gründen.Martha, Benno und Helena werden von ihrem Schweizer Geschäftspartner zu einer Hochzeit eingeladen, dabei lernt Helena auf der Feier Andrin, einen der Schmuggler kennen.Eine Verbindung zwischen Helena und dem Schweizer würde Martha sehr begrüßen.Helena wird von einer Schweizer Familie gebeten, als Kindermädchen auszuhelfen. Martha überredet ihre Schwester, für einige Wochen in der Schweiz zu bleiben.Helena stellt aber fest, das Andrin kein Mann ist-an den sie sich binden möchte.Und dann taucht eine ehemalige Freundin Alexanders mit ihrem Kind auf dem Hof auf……

Die Autoren Martina Sahler und Heiko Wolz haben einen fließenden Schreibstil.Bildhaft und spannend erzählen sie die Geschichte der drei Schwestern.Es ist eine Mischung aus Familien-Saga und der geschichtlichen Darstellung der Zucker- und Saccharin Welt im Jahr 1911.Sehr gerne 5 Sterne und ich hoffe einfach mal das es auch über die dritte Schwester Helena weiter geht….

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Rezensionen von Sheilo:

Ein neues, spannendes Abenteuer von Jack

Animal Jack - Der Planet des Affen von Miss Prickly; Kid Toussaint

In den Nachrichten wird überall darüber berichtet, dass die Affen weltweit in Aufruhr sind. Als Jack dann auf einen Affen trifft und den Grund dafür erfährt, kann er nicht anders und versucht zu helfen. Gemeinsam mit seinem Freund Malek startet er in sein neues Abenteuer.
"Der Planet der Affen" ist der dritte Band der wundervollen Comic-Reihe von "Animal Jack".

Die Geschichte ist dabei kindgerecht gewählt und bringt den Kindern die Wichtigkeit des Umwelt- und Tierschutzes nahe. Die Erzählung ist sehr spannend und entführt den Leser in Jacks Welt, in der er zusammen mit seinen Freunden etliche Hindernisse meistern muss um ans Ziel zu kommen.
Im Buch wird auf farbenfrohe und detailreiche Comic-Zeichnungen zurückgegriffen. Die Schriftgröße ist sehr angenehm zum Lesen. Das Buch ist bereits für Lesereinsteiger geeignet, da die Texte perfekt mit den Grafiken untersetzt sind und die Textmenge nicht zu groß ist.
Wir lieben Jack und seine Abenteuer sehr und freuen uns jetzt schon auf Band 4, der im Juni 2024 erscheinen soll.

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Rezensionen von Lese:

Fantasievolles Abenteuercomic mit witzigen Charakteren

Animal Jack - Der Planet des Affen von Miss Prickly; Kid Toussaint

Der Planet des Affen" ist das dritte Comic-Abenteuer der Reihe Animal Jack und ist wieder eine kindgerechte und unterhaltsame Geschichte geworden. In diesem Band muss Jack Numan, den Affengott finden, um eine Katastrophe zu verhindern.
Jack ist kein gewöhnlicher Junge, sondern ein Irrwisch, ein magisches Wesen, das sich in verschiedene Tiere verwandeln kann, aber nur einmal pro Tierart.

Obwohl seine Magie mit der Zeit abnimmt, hat er im Moment Wichtigeres zu tun. Überall auf der Welt sind Affen in Aufruhr, befreien sich aus Zoos und Reservaten, durchstreifen Städte und die Wildnis.
Die fantastische Fähigkeit von Jack, sich in verschiedene Tiere zu verwandeln, gefällt meinen Enkelinnen besonders gut. Jack hat die nötigen Fähigkeiten, um die Hindernisse auf seinem Weg zu überwinden.
Besonders positiv fällt die kindgerechte und fantasievolle Illustration auf. Die bunten Farben und die vielfältigen Tierfiguren verleihen dem Comic eine lebendige und ansprechende Atmosphäre. Die Bilder sind gut gedruckt und das hochwertige Cover ist sorgfältig gestaltet.
Die Kinder wurden gut unterhalten und in eine aufregende Welt mitgerissen. Meine Enkelinnen, die die ersten beiden Bände bereits verschlungen haben, haben auch diesen dritten Band mit Begeisterung gelesen.

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