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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tobias Kallfell:

Unterhaltsam, faszinierend und lehrreich

Alles Zufall im All? von Erik Bertram; Dominika Wylezalek

Die Autoren Erik Bertram und Dominika Wylezalek legen mit dem Sachbuch „Alles Zufall im All?“ ein launiges Werk vor. Der Text liest sich angenehm, er wird aufgelockert durch Autobiographisches und die ein oder andere Anekdote, ohne dass dabei die Ernsthaftigkeit des Textes verloren geht. Beiden geht es darum, die Geschichte unseres Universums nachzuzeichnen: „Wie ist das Weltall entstanden und warum gibt es Galaxien, Sterne, Planeten und sogar Menschen?“ (vgl.

Klappentext). Und eines kann ich vorweg verraten: Die Kapitel lesen sich allesamt sehr eingängig und die Inhalte werden nicht zu abstrakt, sondern verständlich und nachvollziehbar dargelegt. Viele Illustrationen unterstützen den Text sinnvoll sowie funktional und sorgen auf diese Weise zusätzlich für Klarheit. Kurzum: Ein sehr gelungenes Buch!

Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Im ersten Teil des Buchs wird die Forschungsmethodik genauer vorgestellt. Während Dominika Wylezalek beobachtende Astronomin ist, handelt es sich bei Erik Bertram um einen theoretischen Physiker. Beide berichten aus ihrem jeweiligen Arbeitsalltag und auf diese Weise lernen wir die Arbeitsweise beider Fachrichtungen genauer kennen. Im zweiten Teil geht es um die Evolutionsgeschichte des frühen Universums. Leitfrage: Warum und wie ist es entstanden? Die Autoren konzentrieren sich dabei auf den „frühen“ Zeitraum der ersten 400 000 Jahre nach dem Urknall. Im dritten Teil geht es dann um das „späte“ Universum, als sich die ersten Sterne und Planeten bildeten.

Wylezalek nimmt uns mit in die chilenische Atacama-Wüste und schildert ihren Alltag. Wir lernen als Leser:innen, wie Teleskope funktionieren und erfahren, was für Daten sich mit ihrer Hilfe gewinnen und auswerten lässt. Interessant! Bertram hingegen arbeitet vor allem mit Computermodellen und beschreibt anschaulich, wie er mit Simulationen Forschungserkenntnisse gewinnt. Am Beispiel der Berechnung eines Sternentstehungsprozesses berichtet er anschaulich von den Herausforderungen und erläutert, wie eine Reise durch die Zeit möglich wird. Und verblüffend dabei: Reale, beobachtete und digitale Welt nähern sich immer weiter an! Lediglich über die erwähnte Millennium-Simulation und das Illustris-Projekt hätte ich gern noch mehr erfahren.

In einem weiteren Kapitel („das Tor zur Unendlichkeit“) geht es um das James-Webb-Teleskop. Die Vorbereitungen der Mission werden ebenso beschrieben wie erste Erkenntnisse. Auch wird kurz thematisiert, welche Erkenntnisfortschritte noch zu erwarten sind (Stichwort: genauere Erforschung von Exoplaneten). Faszinierend! Webb arbeitet im infraroten Wellenlängenbereich (ein Vorteil gegenüber dem Hubble-Teleskop) und besitzt einen größeren Spiegel als Hubble. So sind detaillierte Aufnahmen möglich. Es bleibt also spannend, was die Forschung noch entdeckt!

Im Zusammenhang mit der Entstehung des frühen Universums (Teil 2 des Buchs) stellen die Autoren auch das Standardmodell der Kosmologie genauer vor. Und sie widmen sich ausführlicher der Frage, woraus unser Universum besteht. Es werden die verschiedenen Elementarteilchen vorgestellt und in ihrem Aufbau erläutert. Eine interessante Schlussfolgerung: Das Standardmodell könne noch nicht vollständig sein, vor allem die sog. Dunkle Materie gebe noch große Rätsel auf.

In einem weiteren Kapitel („Geometrie mal anders“) gehen die Autoren der Frage nach, wie das Universum aussieht. Welche Form hat es? Und sie erläutern darüber hinaus verschiedene Theorien, wie das Universum enden könnte. Kommt es zu einem „big crunch“, einem „big rip“ oder einem „big freeze“? Ebenfalls spannend ist die folgende Fragestellung, auf die eingegangen wird: Warum ist die Temperatur im Universum überall im Mittel gleich?

Ebenfalls lesenswert ist das Kapitel „Kosmisches Finetuning“. Leitfrage: Warum ist unser Universum eigentlich so gut auf uns abgestimmt? Die verschiedenen Naturkonstanten scheinen perfekt für unsere Bedürfnisse ausgelegt zu sein. Ist das Zufall? In diesem Zusammenhang wird auch das sog. anthropische Prinzip erwähnt, das mir auch schon einmal in einem anderen Sachbuch begegnet ist (vgl. Bernhard Weßling 2022: Was für ein Zufall!, S. 43-44). Ich persönlich halte dieses Prinzip immer noch für am logischsten (was ich auch in meiner Rezension zu Weßlings Buch bereits dargelegt habe), auch wenn die Wylezelak, Bertram und auch Weßling ihm als wissenschaftliches Prinzip die Eignung absprechen. Auch wird die (Super-)String-Theorie diskutiert, aus der die Annahme eines gigantischen Multiversums resultiert. Eine Theorie, der Weßling z.B. nichts abgewinnen kann, weil sie für ihn nicht überprüfbar sei (vgl. Weßling 2022: 205).

Im dritten Teil ihres Buchs geht es dann um die Entwicklungsgeschichte des „späten“ Universums. Dabei wird auch ein kurzer, kompakter Abriss der Forschungsgeschichte unserer Galaxie skizziert. Wichtige Forscher und Erkenntnisse werden benannt. So weiß man heute z.B., dass Galaxien nicht homogen im Universum verteilt sind, sondern in Filamenten, Gruppen und Haufen. Heute bestimmt man unterschiedliche Farben, Formen und Größen von Galaxien und unterscheidet verschiedene Typen. Wer sich noch ausführlicher mit der Entdeckungsgeschichte der Milchstraße auseinander setzen möchte, dem sei folgendes, erst kürzlich erschienenes Buch von Harald Lesch, Cecilia Scorza-Lesch und Arndt Latussek als Ergänzung empfohlen (vgl. dazu meine Rezension): „Die Entdeckung der Milchstraße“ (2023).

In einem weiteren Kapitel („Die schlafende Galaxie“) wird dargelegt, was man bisher zu unserer Milchstraße herausgefunden hat. So weiß man inzwischen, dass sich im Zentrum der Galaxie ein massereiches Schwarzes Loch befindet, das momentan nicht aktiv ist. Auch wurden Annahmen über eine habitable Zone innerhalb unserer Heimatgalaxie angestellt. Weitere Themen des dritten Teils: Eine Evolutionsgeschichte unserer Sonne (Wie ist sie entstanden? Wie wird sie sich entwickeln? Woraus bestehen Sterne? Wie funktionieren sie?), Leben außerhalb unserer Erde. Am Beispiel der sog. Drake-Gleichung wird vorgeführt, wie wahrscheinlich es ist, dass in unserer Milchstraße weitere Zivilisationen existieren. Vor allem der weiteren Erforschung der Atmosphäre von Exoplaneten wird noch eine große Bedeutung zukommen, so die Autoren.

In ihrem Nachwort formulieren die Autoren die Hoffnung, dass die Lektüre nicht nur herausfordernd war, sondern auch Spaß gemacht hat. Und das kann ich absolut bejahen! Und was mir auch gut gefallen hat: Im Literaturverzeichnis wird deutlich, dass die Autoren auch auf einige jüngere Quellen zurückgegriffen haben. Sie sind also „up to date“. Dankbar war ich auch für die weiterführenden Literaturhinweise auf S. 222.

Das einzige, was ich an diesem Buch bemängeln kann, ist die zu kleine Schriftgröße (oder benötige ich etwa eine neue Brille?). Das Format des Buchs hätte nach meinem Empfinden ruhig etwas größer ausfallen können, vor allem die Zusammenfassung der Kapitel ist sehr klein geraten. Auch finde ich die Titelwahl des Buchs nicht so treffend. Um Zufälle geht es immer nur am Rande mal, aber sie werden nicht systematisch ins Zentrum des Interesses gerückt (hierfür empfehle ich das Buch von Bernhard Weßling, der auch begrifflich näher bestimmt, was für verschiedene Arten von Zufällen es überhaupt gibt). (...) Trotzdem ein 5-Sterne-Buch!

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Rezensionen von marella:

Spannend

Der kleine Perry 1: Das Geheimnis des Wanderplaneten von Olaf Brill

Das Cover ist schön und passt auch zu Perrys galaktischen Abenteuer. In dem Buch geht es um Perry Rhodan, der unbedingt den Start von Stardust erleben möchte, da seine Mutter das berühmte Raumschiff konstruiert hat. Gemeinsam mit seinem Mausbiber Gucky macht Perry sich auf den Weg in die Wüste um den Start von Stardust mitzuerleben doch etwas geht schief und Perry und Gucky befinden sich plötzlich an Bord des Raumschiffs Stardust zum Mond.

..
Die Illustrationen des Comics gefielen mir sehr gut, besonders Perry und Gucky waren toll gezeichnet. Auch der Schreibstil des Comics gefiel mir gut. Die Charaktere wurden sehr gut gestaltet und illustrierten besonders Perry und sein Mausbiber Gucky. Das Buch werde ich allen empfehlen, die Fans von Perry Rhodan sind. Aber auch für jüngere Leser, die Science-Fiction und Comic-Fans sind.

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Rezensionen von marella:

Nicht alles ist so grau wie es scheint

Die graue Stadt von Torben Kuhlmann

Das Cover ist wunderschön und hat direkt meine Neugier geweckt. In dem Buch geht es um Robin, welche neu in der Stadt ist. Sie merkt direkt, dass etwas mit dieser Stadt nicht stimmt, alles ist grau, selbst Blumen. Robin macht sich auf die Suche nach Farben in der grauen Stadt und kommt dabei der Grau GmbH & Co.

KG. Komplott auf die Spur... Der Schreibstil gefiel mir gut und man entdeckt mit Robin in dieser grauen farblosen Stadt die Farben mit Robin wieder. Auch die Illustrationen sind wunderschön und zeigen, was die Grau GmbH & Co. KG angerichtet hat und den Kontrast, als Robin wieder Farbe in die Stadt brachte. Die Geschichte an sich gefiel mir sehr gut, da manchmal alles sehr grau erscheint und man nur etwas Farbe braucht, um das zu ändern. Die Charaktere gefielen mir sehr gut, besonders Robin mit ihrem Willen, in der grauen Stadt doch noch die Farbe zu finden. Ich würde das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen, aber auch für Erwachsene ist es geeignet.

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Rezensionen von Buchchecker :

Märchenhafter Auftakt der Wind-Saga

Cillarion, Windgeflüster von Emilia Cedwig

"Cillarion - Windgeflüster" von Emilia Cedwig ist der erste Band der faszinierenden Wind-Saga, der mich in eine mittelalterliche Welt entführt hat. Die Geschichte dreht sich um die liebenswerte Protagonistin Flora, die mit ihrer vom Herzog verbannten Familie in einer Burg fernab der Gesellschaft lebt.

Um den Bann zu brechen ist sie gezwungen, an ihrem achtzehnten Geburtstag einen Mann zu heiraten, den sie nicht kennt. 

Als sie einen mysteriösen Fremden trifft, ändert sich für sie einfach alles. Doch schnell entpuppt sich das vermeintliche Abenteuer als gefährliches Spiel mit dem Wind. 

Wird es Flora gelingen, ihre Familie zu befreien oder verliert sie sich in einem stürmischen Abenteuer? ...

Inspiriert von "Die Liebe des Sturmwindes" von Karolyne Stopper interpretiert Emilia Cedwig die griechische Sage der vier Winde auf eine einzigartige Weise neu und entfaltet die fantasievolle Geschichte langsam, aber unaufhaltsam. Ich konnte nicht anders, als ihr gebannt zu folgen.

Durch die Erzählung aus Floras Perspektive erhielt ich einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, was das Lesen zu einem intensiven Erlebnis machte. Die von Emilia Cedwig erschaffene Welt ist voller Fantasie und bis ins kleinste Detail beschrieben. Es fällt leicht, in die Geschichte einzutauchen und sich mit Flora zu identifizieren.

Die Autorin schafft es, eine spannende Geschichte zu kreieren, die mich schnell gefesselt hat. Die Kombination aus mittelalterlichem Setting, einer sympathischen Protagonistin und einer neu interpretierten griechischen Sage sorgt für Spannung und zauberhafte Unterhaltung.

Insgesamt kann ich "Cillarion - Windgeflüster" allen Fantasy-Liebhabern wärmstens empfehlen. Das Buch bietet eine märchenhafte Geschichte mit interessanten Charakteren und einer spannenden Handlung. Am Ende bleiben einige Fragen offen, deshalb freue ich mich bereits jetzt auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von marella:

Der schlimmste Montag

Worst Week Ever - Montag von Matt Cosgrove; Eva Amores

Das Cover ist unglaublich schön und witzig. Mir gefällt besonders am Cover, dass es im Comicstil gezeichnet wurde und mich an das Buch Tom Gates. Der Schreibstil war unglaublich gut und man konnte Pechvogel Justin am schlimmsten Montag seines Lebens miterleben. Auch die Illustrationen waren wunderschön und passend.

In Worst Week Ever: Montag geht es um Justin, der den schlimmsten Montag seines Lebens hat. Er zieht zu seinem Vater direkt den ersten Schultag an seiner neuen Schule, während seine Mutter mit seinem Stiefvater/Vampir in die Flitterwochen gefahren ist. Auch enthält sein erster Tag an der Schule ziemlich viele peinliche Momente für Justin bereit ...
Der Hauptcharakter ist ziemlich gut gestaltet worden und mir gefiel sehr gut, dass er ein wahrer Pechvogel ist, denn wer kennt schlechte Montage nicht. Der Band ist der erste aus einer siebenteiligen Reihe und ich kanns kaum erwarten, wenn der nächste erscheint.

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Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:

Die Spionin, die in die Kälte ging

Wie Sterben geht von Andreas Pflüger


Andreas Pflügers Stil ist gewöhnungsbedürftig – rasant, fast schon abgehackt, mit schnellen Szenenwechseln wie im Actionfilm. Vieles wird nur angedeutet, die Dialoge sind äußerst knapp gehalten, sodass die Lektüre kein erholsamer Spaziergang ist, was das Thema an sich schon verbietet.
Nina Winter arbeitet zu Beginn der 80er Jahre beim BND und wertet Spionage-Informationen aus.

Doch dann wird sie vom Schreibtisch weggeholt. Pilger, ein mysteriöser Agent des BND in Moskau, fordert explizit sie als seine neue Führungsoffizierin an. Obwohl Nina für diesen Posten eigentlich gar nicht ausgebildet ist, sieht sie, dass dies die Chance ihres Lebens ist. Dank ihrer sehr guten Russisch-Kenntnisse gibt es für sie keine sprachlichen Hürden, zudem reizt sie offensichtlich das Abenteuer. Auch hält sie nichts in München, da sie mit ihren Eltern nur wenig Kontakt hat.
In Moskau trifft sie Rem Kukura, den Pilger, von dem sie alle Raffinessen der Spionage erlernt. Doch so wie Kukura seit Jahren eine Doppelexistenz führt, muss auch Nina Winter eine andere werden, um in dem gefährlichen Netz des KGB, der Stasi und auch BND-Leuten, die für alle möglichen Seiten arbeiten, nicht unterzugehen.
Ich gestehe, dass ich das Buch gleich zweimal hintereinander gelesen habe, da mir beim ersten Lesen nicht alle Zusammenhänge und Verbindungen zwischen den Personen klar wurden. Zwar weiß man dann beim zweiten Durchgang, wie es ausgeht. Dennoch war es immer noch spannend und zudem erschlossen sich einige Aspekte erst dann so richtig. Nina Winter ist jedoch eine schwierige Protagonistin. Ihre Emotionen werden oft nur angerissen, ihr Kampfgeist, ihr Mut und ihre Selbstdisziplin dagegen sind extrem ausgeprägt, sodass man kaum mit ihr mitfühlen kann, sondern sie eher als Super-Heldin wahrnimmt. Hier hätte mir eine ,,menschlichere“ Version besser gefallen.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Eine schöne, leichte Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy

Das magische Klavier von Marianne Carrera

Julia ist dabei, in ein tiefes Loch zu fallen. Sie hat nicht nur gesundheitliche Probleme, sondern wurde gerade von ihrem Freund verlassen. Außerdem nervt ein aufdringlicher Kollege, der unbedingt ein Treffen mit ihr will. Durch ihre Kaufsucht ist das Konto in den Miesen und um wenigstens ihre Miete zahlen zu können, muss sie ihren geliebten Flügel verkaufen.

Doch dann scheint ein Brief von einem Notar wenigstens ihre finanziellen Probleme zu lösen, denn sie erbt ein Schleusenhaus im Elsass. Doch wer ist diese Amalie Kraft, der sie das Erbe zu verdanken hat?
Um der Sache auf den Grund zu gehen und den Verkauf des Hauses vorzubereiten, fährt sie kurz entschlossen ins Elsass.
Vorort trifft sie auf Romulus, dem Enkel von Amalie Kraft und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Dann taucht auch noch ihre Freundin Marit mit einer Idee im Gepäck auf.
Soll sie das Haus vielleicht doch behalten und im Elsass neu anfangen? Aber warum wurde ihr das Schleusenhaus überhaupt vererbt? Als sie sich gemeinsam auf Spurensuche begeben, verschwindet Julia plötzlich….

Zuerst ein paar Worte zum Cover. Ich liebe Aquarellbilder und male auch gerne selbst. Daher gefällt mir das Cover, dass perfekt zur Geschichte passt, ausgesprochen gut.

„Das magische Klavier“ ist ein wunderschöner Liebesroman mit einem Hauch Magie.
Ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht, denn der Schreibstil von Marianne Carrera ist wunderbar leicht, sehr flüssig und angenehm zu lesen. Mit ihrem bildhaften Stil hatte ich die Schauplätze zu jeder Zeit vor Augen und das Gefühl direkt mitten im Geschehen zu sein.

Zu Beginn wusste ich nicht so recht, ob ich Julia sympathisch finden soll oder nicht.
Ich hatte das Gefühl, dass sie sich ziemlich lange von ihrem reichen Freund hat aushalten lassen.
Sie musste sich um nichts Sorgen machen und hat es genossen, ohne finanziellen Limit shoppen zu gehen.
Als sie dann plötzlich von ihm verlassen wird, merkt sie plötzlich, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist. Doch im Lauf der Geschichte wurde sie mir sympathischer und ich fand ihre Entwicklung von der „stylischen Stadtfrau“ zum „Mädchen vom Lande“ sehr gelungen.
Romulus habe ich direkt ins Herz geschlossen, auch wenn er sehr schnell akzeptiert, dass eine für ihn völlig fremde Person das Haus seiner Großmutter geerbt hat.

Allerdings hat mich zu Beginn doch etwas gestört, dass alles so schnell ging. Julia lässt sich meiner Meinung nach, zu schnell auf das Abenteuer ein, kündigt ihre Wohnung und bricht alle Brücken hinter sich ab.
Insgesamt hätte die Geschichte deshalb gerne ein paar Seiten mehr haben dürfen, auch um den Gefühlen zwischen den Beiden etwas mehr Zeit zu geben.

Es kommen viele interessante Themen (Adoption, Organspende, Stalking) zum Tragen, die immer wieder für emotionale Augenblicke sorgen.
Insgesamt hat mich „Das magische Klavier“ wunderbar unterhalten und deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter. Ich freue mich darauf, neue Geschichten aus dem Schleusenhaus zu lesen und vergebe für den ersten Teil 4 Sterne.

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Rezensionen von gerlisch:

Ruhiger Schweden-Krimi

Schwarzvogel von Frida Skybäck

Eine junge Frau läuft panisch auf einen zugefrorenen See hinaus, bricht ein und ertrinkt in Sekundenschnelle im eiskalten Wasser. Gleich an ihrem ersten Tag bei der Polizei in Lund muss die Ermittlerin Fredrika Storm zusammen mit ihrem Kollegen Henry Calment an diesem sehr undurchsichtigen Fall arbeiten.

Der Klappentext und das Cover haben mich auf die Story neugierig gemacht. Der erste Fall für Fredrika beginnt auch sehr vielversprechend, doch die gut verwobenen Fährten und Handlungsstränge entwickeln sich leider eher schleppend und zäh.
Im Mittelpunkt stehen hauptsächlich die zahlreichen Familienverhältnisse der Hauptprotagonistin, die für mich hier zu viel Raum eingenommen haben. Gefallen hat mir der gut zu lesende Schreibstil und die vielen Puzzlestücke die nach und nach zusammengesetzt wurden, so entwickelte sich eine komplexe Geschichte mit vielen Verdächtigen. Der Fall an sich wird zum Ende mehr zufällig und plötzlich aufgelöst, das hatte nichts mit Ermittlungsarbeit zu tun.
Anfangs fand ich Fredrika noch sympathisch, doch im weiteren Verlauf hat sich diese Sympathie durch ihre Impulsivität und Respektlosigkeit verflüchtigt. Ihre Eigenart sich in die vorhandenen Spuren zu verbeißen, ist ja eigentlich positiv und zeichnet eine gute Ermittlerin aus, aber die Herangehensweise und ihre vielen Alleingänge sind eher fragwürdig.
Ihr Kollege Henry ist von seiner Art her sehr speziell, blieb aber, genau wie viele andere Charaktere eher blass. Da es sich hier um einen Reihenauftakt handelt, kommt dazu aber sicherlich mehr in den Folgebänden.

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Rezensionen von PMelittaM:

Herrlich!

Asterix - Die weiße Iris von Fabcaro

Im Dorf der Gallier erscheint ein Besucher, Visusversus, eine Art Achtsamkeitsguru, dem es auch tatsächlich bald gelingt, nicht nur die Bewohner, sondern auch die Umgebung zu „beruhigen“. Aber was ist das gallische Dorf ohne seine Streitigkeiten? Asterix, Obelix, Miraculix und Majestix sind eher beunruhigt, zumal eines Tages Gutemine verschwunden ist.

Dieser 40. Asterixband hat einen neuen Texter bekommen, Fabcaro macht sich richtig gut, und kennt sich aus. Alles, was einen guten Asterixband ausmacht, inklusive der Piraten und einiger Anspielungen, ist enthalten – nur von den Galliern erhält man ein ganz neues Bild. Mir hat das wirklich gut gefallen, es ist ungemein witzig, vor allem, dass sogar die Wildschweine und die Römer betroffen sind.

Sehr witzig finde ich auch Gutemines Reise in einem Gefährt, das einem sehr bekannt vorkommt, und doch ganz anders ist. Das Gutemine einmal mehr in den Mittelpunkt rückt, finde ich auch sehr gelungen – und verdient.

Fabcaro und Didier Conrad haben einen sehr gelungenen Jubiläumsband aufgelegt, der wieder das Dorf der Gallier in den Mittelpunkt rückt, und sehr lustig ist. Unbedingt lesenswert!

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Rezensionen von Lealein1906:

Wieder Frida

Ich bin Frida von Caroline Bernard

Ich weiß auch nicht, aber Frida Kahlo finde ich einfach toll. Ich habe schon das erste Buch von Caroline Bernard über sie direkt verschlungen und sie als äußerst faszinierend empfunden. Das Buch ist keine Fortsetzung, sondern erzählt einen Teil der Geschichte noch einmal etwas ausführlicher. Und zwar den Teil, wo Frida ihre ersten Ausstellungen in New York und Paris hat.

Ich habe es sehr gemocht, wieder in ihre (fiktive) Gedankenwelt einzutauchen und diese Abenteuer noch ein bisschen ausführlicher mitzuerleben.
Der Schreibstil war wieder schön fließend, man lebt, liebt und leider mit Frida mit. Es gibt außerdem noch ein paar neue Facetten im Vergleich zum ersten Buch zu entdecken.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich doch ein paar Unterschiede zwischen dem neuen Buch und der kürzeren Beschreibung im ersten Buch feststellen musste. Das war zwischenzeitlich etwas irritierend, aber okay.
Trotzdem habe ich die Lektüre sehr genossen und kann das Buch nur herzlich weiterempfehlen. Dafür gibt es gerne wieder 5 Sterne.

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