Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
konnte mich nicht überzeugen
Mord im Christmas Express von Alexandra Benedict
Von " Mord im Christmas Express" der Autorin Alexandra Benedict hatte ich mir doch einiges mehr versprochen.
Die Kurzbeschreibung und auch das Cover gefiel mir ausgesprochen gut. Die Fahrt im legendären Christmas Express hatte sich Roz auch anders vorgestellt. Endlich aus dem Polizeidienst entlassen und auf dem Weg zu ihrer Tochter nach Schottland um ihr bei der Geburt ihres Kindes beizustehen wird Roz Ermittlerin wider Willens.
Nach einem umgestürzten Baum bricht das Chaos aus und eine Leiche findet sich dann natürlich auch. Es hat mir keinen Spass gemacht mit Roz zu ermitteln, da ich mit ihr als Protagonistin nicht warm werden konnte. So ging es mir leider auch mit den anderen Beteiligten, auch wenn sie einen Queerschnitt unsere Gesellschaft darstellten. Dafür blieben mir die Charaktere einfach zu flach und unsymphatisch.
Vorgestellt hatte ich mir einen runden Krimi ala Agatha Christie, wobei natürlich vieles an die Fahrt im Orient Express erinnert.
Mich hat der Krimi einfach nicht erreicht und darum würde ich ihn nicht empfehlen wollen.
Rezensionen von Streiflicht:
Tödliche Verabredungen
Maintod von Anja Mäderer
Da ich von der Autorin Anja Mäderer bereits "Einer flog über die Vogelsburg" mit Begeisterung gelesen hatte, war ich natürlich umso gespannter auf ihre neues Buch. Die beiden Vorgänger der Würzburg- bzw. Frankenkrimis kenne ich nicht, aber es war kein Problem, quer einzusteigen. Ich war schnell im Geschehen drin und nach wenigen Seiten hatte ich auch die Figuren gut im Kopf.
Die Autorin fackelt nicht lange und der erste Tote lässt nicht lange auf sich warten. Verabredungen, die tödlich enden, das ist schon eine echt gruselige Vorstellung. Auch wenn ich persönlich das ganze Thema Dating-Apps und Co. schon gruslig finde - wobei ich auch mehrere Paare kenne, bei denen es so geklappt hat. Ab da ist es wirklich spannend und unterhaltsam und ich hatte lange keinen Verdacht, wer der Täter sein könnte und dann lag ich erst sehr, sehr spät richtig, nachdem ich mich auf eine falsche Fährte hatte locken lassen. Das mag ich sehr, denn als passionierte Krimileserin lässt es sich mitunter schon zu leicht erraten, was das Geheimnis ist. Hier war das nicht der Fall und das hat mir gut gefallen.
Insgesamt mag ich die Schreibweise der Autorin sehr. Sie streut gekonnt Orte und Plätze ein, sodass eine authentische Szenerie entsteht und alle Würzburgliebhaber die Stadt erkennen. Gleichzeitig ist es aber nicht schlimm, wenn man die Stadt (bisher) nicht kennt.
Was ich besonders toll fand, war die teilweise sehr poetische und literarische Ausdrucksweise. Wenn der Wind den Weinberg wie einen uralten Wald rauschen lässt, der Geschichten erzählt, zum Beispiel. Bei meiner absoluten Lieblingsszene flossen sogar ein paar Tränchen. Wow, gut gemacht, Anja Mäderer! Gerne mehr davon!
Rezensionen von Katzenmicha:
Tod auf Föhr
Tod auf Föhr von Cornelia Härtl
Kommissarin Kari Lürsen kehrt in ihre alte Heimat, die Insel Föhr, zurück. Sie hat das Häuschen ihres verstorbenen Großvaters geerbt und möchte dort zu sich selber finden und die Ruhe genießen.Kari ist hier geboren und aufgewachsen. Nach ihrer Ankunft auf der Insel erfährt sie vom Selbstmord ihrer früheren Freundin Wiebke.
Es sieht tatsächlich so aus – dass Wiebke Suizid begangen hat, denn sie hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, der keine Fragen offen lässt. Wiebkes Eltern können es jedoch nicht glauben, sie dachten immer, dass ihre Tochter glücklich sei.Kari bittet sich in Wiebkes Wohnung umzuschauen zu dürfen.Denn sie selbst zweifelt am Selbstmord ihrer Freundin. In der Wohnung findet sich tatsächlich ein Indiz, das den Selbstmord widersinnig werden lässt….
Die Autorin Cornelia Härtl hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nahm sich mich mit nach Föhr,es ist der erste Band der Reihe.Authentisch nimmt sie mich mit und läßt mich an der seite von Kommissarin Kari Lürsen mitermitteln-sehr gerne 4 Sterne.
Rezensionen von Katzenmicha:
So spannend
Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen von Henrike Engel
Hamburg 1911,der Prozess gegen Annes Vater steht an ,und bringt Anne bald unliebsame Aufmerksamkeit.Anne praktiziert wieder unter ihrem richtigen Namen Dr. Anne van der Zwaan,und soll in der Gerichtsverhandlung gegen ihren Vater aussagen.In der Hansepost erscheint unschöner Artikel über sie. Und ausgerechnet der junge Journalist Max Lauritzen hat ihn geschrieben.
Zunehmend wird Anne mit Suchtkranken konfrontiert und bei der Suche nach den Hintermännern gerät sie selbst auch in Gefahr.In Hamburg werden einige Frauen aus der Arbeiterschicht tot aufgefunden, man glaubt zunächst an die Existenz eines Serienmörders. Bei den Obduktionen stellt es sich jedoch heraus, dass die Frauen an einem selbst verabreichten Cocktail aus Alkohol und Heroin verstorben sind.Berthold Rheydt und seine Kollegen von der Polizei versuchen herauszufinden, wer das Heroin an den normalen Erwerbswegen in den Apotheken vorbei herausgegeben hat.Bertholds Verlobte und Annes Freundin Helene Curtius hat inzwischen ihr Herz für die Psychologie entdeckt,und will nun in Wien Psychologie zu studieren.. Als Annes chinesische Freundin Ju einen wichtigen Hinweis entdeckt, bringt das beide Frauen in große Schwierigkeiten.
Die Autorin Henrike Engel hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft bringt sie mir als Leser die Zeit von 1911 näher und auch die harte Zeit für Frauen.Es ist bereits der vierte Band der Reihe und der letzte.Man taucht tief in die Geschichte der damalige Zeit ein, ihre Probleme und Gefahren erlebt man hautnah mit.Es war sehr spannend vom Anfang bis Ende,sehr gerne5 Sterne.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit wichtiger Botschaft
Opa Bär und Kleiner Bär suchen die Wildnis von Cecilia Heikkilä
Im Bilderbuch "Opa Bär und kleiner Bär suchen die Wildnis" von Cecilia Heikkilä entdeckt der kleine Bär an Opas Kühlschrank eine Postkarte mit einer kurzen Nachricht: "Viele Grüße aus der Wildnis". Auf seine Frage erklärt der Großvater ihm, dass es keinen schöneren Ort als die Wildnis gebe.
Mit dem Wunsch des kleinen Bären, dorthin zu fahren, beginnt ein großes Abenteuer für die beiden. Die Postkarte und eine alte Landkarte sollen den beiden den richtigen Weg zeigen. Werden sie die Wildnis finden?
Das Buch richtet sich an Kinder ab etwa 4 Jahren. Auf den ersten Seiten befindet sich eine Sternenkarte, mit deren Hilfe man den Kleinen den Sternenhimmel gut erklären kann. Die Geschichte ist ganz wunderbar und kindgerecht erzählt. Die Kinder begleiten Opa Bär und den kleinen Bären auf ihrer spannenden Suche nach der Wildnis.
Zahlreiche wunderschöne Illustrationen in eher gedeckten Farben ergänzen die bezaubernden Texte, die schon den Kleinen vermitteln, wie wichtig der Schutz und die Erhaltung der Natur sind.
Absolute Empfehlung für dieses wertvolle Buch!
Rezensionen von Anno:
Lieber TV
Hundstage mit Martin Rütter von Martin Rütter; Jannes Weber
Marin Rütters neuestes Buch unterscheidet sich deutlich von seinen bisherigen Werken. Statt Erziehungstipps und Ratschlägen zum Umgang mit Hunden trumpft dieses mit Cartoons auf, die auf humorvolle Art das Leben mit Hunden darstellen sollen. Dabei macht der Hundeprofi auch vor sich selbst nicht halt.
Die Cartoons sind in der Tat auch sehr ansprechend, bedecken aber nur ein Bruchteil der Seite, wodurch das Buch sehr rasch durchgearbeitet ist. Anzumerken wäre, dass Herr Rütter darin auf den ersten Blick als Person zu erkennen ist und auch die Szenen und Vierbeiner sehr liebevoll umgesetzt wurden. Doch der angepriesene Humor konnte mich wenig beeindrucken. Und ja, ich hab mir ehrlich mehr davon erwartet. Szenen, wie Herrchen und Hund gleichen sich oder Hund klaut Badehose sind nun wirklich nicht neu und auch einen, den anderen Hundebesitzern überlegenen Herrn Rütter brauche ich nicht unbedingt als Cartoon. Einen Grund dieses Buch unbedingt besitzen oder kennen zu müssen sehe ich persönlich jedenfalls nicht. Da schau ich doch lieber weiterhin TV- das ist interessanter und manchmal auch lustiger als dieses Buch.
Rezensionen von Anno:
Phantastisch fortgesetzt
Aru gegen die Götter, Band 2 - Im Reich des Meeresfürsten von Roshani Chokshi
Dieses Buch ist das zweite Band von Aru gegen die Götter. Obwohl von Rick Riordan empfohlen, haben diese Geschichten jedoch keine Berührungspunkte mit Percy Jackson und co, sondern sind eigenständige Werke anderer Autoren, die sich, wie Riordan den Mythen verschrieben haben und diese mit ihren Geschichten in die Neuzeit holen.
Thema dieser Buchreihe ist die Kultur und der Götterglauben Indiens. Ich selbst bin mit dieser wenig bis gar nicht vertraut, doch habe ich dank dieser Bücher ein Indien kennengelernt, wie ich es mir so nicht vorgestellt hatte. Viele Gottheiten, Dämonen und andere Geschöpfe mussten hierfür erst einmal gedanklich geordnet werden. Doch dafür blieb während der Lektüre kaum Zeit, so rasant wie das Abenteuer voranschreitet. Daher habe ich das Buch letztendlich entgegen meiner eigenen Gewohnheiten in vielen kleineren Etappen gelesen. Besonders aber machen unsere Heldinnen Aru und Mini dieses Buch, die dieses Mal Verstärkung in Form zweier weiterer Kinder erhalten um die Herzlosen von ihrem Bann zu erlösen und dem Rätsel um den Dieb der göttlichen Waffen auf den Grund zu gehen. Alle vier Kinder besitzen wirklich erstaunliche und vielfältige Charaktere, die mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz wuchsen. Wobei Mini ja immer noch mein heimlicher Favorit blieb und mit während der Lektüre nicht selten ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Schön ist aber auch mitzuerleben, wie diese grundverschiedenen Kinder während ihrer Abenteuer zusammenwachsen, anfängliche Vorbehalte überwinden und lernen sich und einander wertzuschätzen und zu vertrauen.
Rezensionen von Marie aus E.:
Hat mir noch besser gefallen als Band eins
Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir
Das hier ist ein Krimi voll nach meinem Geschmack.
Er spielt in Island - ein Ziel so nah und doch so fremd für mich, ich lese sehr gerne Bücher, die dort spielen, weil ich es so wunderschön und unwirtlich zugleich finde.
Es ist der zweite Band rund um die junge Ermittlerin Elma, deren Privatleben auch eine große Rolle in der Serie spielt.
In Band zwei gibt es tiefere Einblicke.
Ich finde es gar nicht so leicht, die richtige Balance zu finden zwischen intensiven Einblicken geben in das Privatleben und damit einen Bindungsaufbau zu ermöglichen und dem Genervtsein, weil es zu wenig um den Fall geht.
Hier finde ich das sehr gut austariert.
Der Fall an sich wird auch immer wieder unterbrochen mit Einschüben aus dem Leben einer jungen Mutter mit einem ungewolltem Kind. Erschütternd und unheilvoll und doch relativ schnell einordenbar.
Die Autorin ist allerdings eine Meisterin der falschen Fährten und so hat sie mich mit ihrem Ende völlig überrascht. Raffiniert gemacht und für mich ein ganz großer Lesegenuss.
Ich werde die Reihe weiterverfolgen!
Rezensionen von brauneye29:
Very british
Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt von Richard Osman
Zum Inhalt:
Lange war es ruhig in der Seniorenresidenz und dem Donnerstagsmordclub, doch jetzt hat es einen Antiquitätenhändler erwischt, der ein wertvolles Paket aufbewahren sollte und jetzt fehlt davon jede Spur. Nun jagen diverse Dealer, Fälscher und Betrüger dem Paket hinterher und wie könnte es anders sein auch der Donnerstagsmordclub und die sind sauer, denn der Tote war ein Freund von Elizabeths Ehemann.
Meine Meinung:
Was ich am meisten an der Serie liebe, ist der britische Humor, der nicht zu kurz kommt. Dazu habe ich immer eine Art Agatha Christie Feeling und sehe förmlich schrille britische Figuren vor mir. Die Story war wieder gut erzählt, baut sich nach und nach auf und ist gut lesbar. Was mir auch gut gefallen hat war, dass eben nicht nur der Fall sondern auch Themen wie Demenz aufgegriffen werden. Schließlich ist in einem Seniorenheim eben nicht nur eitel Sonnenschein sondern auch einiges an Leid vorhanden.
Fazit:
Very british
Rezensionen von brauneye29:
Wieder gut
Die schreckliche Adele und die Galaxie der Bizarren von Mr. Tan; Diane Le Feyer
Zum Inhalt:
Kaum sind die Eltern verbannt auf einen fernen Planeten droht eine andere Gefahr. Die Mode-Imperatorin Jade will alle Kinder im Universum unterwerfen. Nur Adele stellt sich ihr in den Weg, doch alleine kann sie es nicht schaffen und sie muss so viele Kinder wie möglich davon überzeugen ihr bei diesem Kampf zur Seite zu stehen, denn es steht die Freiheit der Bizarren und Seltsamen auf dem Spiel.
Meine Meinung:
Knallbunt und frech kommt auch dieser Teil der Adele-Serie daher und auch wenn ich ein doch eher älterer Leser bin, gefallen mir die Comics. Dieser hat mir irgendwie sogar ein Stückchen besser gefallen, denn die Geschichte hatte eine leicht andere Struktur, irgend durchgehener, zumindestens hatte ich das Gefühl. Die Zeichnungen waren durch die Bank gut und unterstützen die Geschichte sehr gut. Das Cover ist deutlich knalligen von der Gestaltung, das mag an der neuen Illustratorin liegen, hat mir aber gut gefallen.
Fazit:
Wieder gut











