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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Frechdachs:

100 Küchenklassiker einfach zuhause nachkochen

Hundert Klassiker von Steffen Henssler

Der bekannte TV-Koch Steffen Henssler fokussiert in seinem aktuellen Kochbuch "Hundert Klassiker - Lieblingsrezepte - einfach gemacht!" auf die Alltime-Favourites in der Küche, die bereits zum Teil schon die Oma zuhause zubereitet hat.

Henssler selbst spricht im Vorwort von einer neuen Kochbibel, welche quasi als Allzweckwaffe in fast jeder Küche unverzichtbar wäre.

Ist das Werk dann wirklich die "Neue Offenbarung" für die heimische Küche?

Die Zubereitungszeit selbst spielt bei den Rezepten keine tragende Rolle sondern es geht eher um die Einfachheit des Nachkochens, so dass die überwiegend bekannten Hausmannskostrezepte wirklich jedem Interessierten daheim am Herd und/oder Backofen gelingen mögen.

Ohne viel Vorgeplänkel kommt Henssler in seinem neuesten Werk sehr schnell auf den Punkt und präsentiert in unterschiedlichen Kategorien sehr vielfältige Rezeptklassiker. Dabei bleibt ganz sicher kein knurrender Magen hungrig, denn es ist für wirklich jeden Geschmack mindestens ein passendes Rezept dabei.

Die Rezepte selbst sind, wie in Kochbüchern üblich, ordentlich präsentiert mit den benötigten Zutaten sowie den einzelnen Arbeits- bzw. Zubereitungsschritten bis zum fertigen Gericht. Ein Vorschaubild des verzehrfertigen Essens darf als Appetizer natürlich auch nicht fehlen. Dort läuft einem dann bereits bei der Auswahl eines passenden Gerichts das Wasser im Mund zusammen. Die einzelnen Zubereitungsschritte verhelfen denke ich dann insbesondere Rookies in der Küche zu einem ansehnlichen Ergebnis.

Garniert ist das Buch auch immer wieder zwischendurch mit Tipps und Tricks vom TV-Koch zu den einzelnen Gerichten oder auch den Rezeptkategorien selbst. Dort plaudert Henssler dann aus dem Nähkästchen und gibt einige interessante Details weiter. Für mich als erfahrenen Hobbykoch waren dabei allerdings zu wenige Neuigkeiten enthalten. Für mich waren diese Tipps und Tricks dann fast eher ein alter Hut.

Und genau wie bei den Tipps und Tricks erging es mir auch bei den Rezeptklassikern und ich hatte auch dort dieses Déjà-vu. Meine Vorfahren müssen wohl mit den Hensslers verwandt sein, denn zum großen Teil kochen wir die Gerichte dann doch, ohne es vorher zu wissen, sehr ähnlich, wenn nicht sogar fast deckungsgleich. Genau deshalb hat mich dieses Kochbuch leider nicht so richtig vom Hocker gerissen.

Meiner Meinung nach richtet sich das Werk dann eher an Kochneulinge, die noch wenig bis keine Erfahrung haben und auch die passende Lektüre suchen, um sich in der heimischen Küche tiefer einzuarbeiten.

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Rezensionen von Ele:

Auge um Auge

Monster von Nele Neuhaus

Monster, Eifel-Krimi von Nele Neuhaus, E-Book, Ullstein eBooks
Der 11. Bodenstein- Kirchhoff-Krimi
Die 16jährige Larissa wurde erdrosselt aufgefunden. Durch einen DNA-Abgleich wurde ein junger afghanischer Asylbewerber verdächtig. Bevor Pia und Kai mit ihm sprechen können, ist er wie vom Erdboden verschwunden.

Bei den Ermittlungen stößt das Ermittler-Duo auf vermehrt rätselhafte Todes- und Vermisstenfälle von Verdächtigen und auch überführten sowie bereits verurteilten Tätern, die ihre Strafe verbüßt haben. Eine Serie zeichnet sich ab. Abgründe tun sich auf und die Ermittler vom K11 kommt eine ungeheuerliche Katastrophe zu.
Der Ermittlungszeitraum zieht sich vom 7. Bis zum 20. Dezember. Einzelne Kapitel sind mit Datum versehen, die z. T. längeren Kapitel sind in Abschnitte geteilt, das Geschehen und der Zeitrahmen sind übersichtlich. Verschiedene Handlungsstränge ermöglichen es dem Leser, das Geschehen in verschiedenen Sichtweisen zu ergründen. Die Autorin schreibt wie immer sehr flüssig und bildhaft, sodass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen mag. Schon ab dem ersten Kapitel hat mich der Plot fasziniert und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Zahlreiche ungeahnte Wendungen haben mich verblüfft. Die Auflösung auf den letzten Seiten kam für mich trotzdem überraschend. Der Rahmen um die Ermordung der Schülerin waren mindestens genauso spannend, wie das parallel verlaufende Verbrechen in ganz großem Stil. Ich fühlte mich durch das Thema bedingt, öfters hin und hergerissen, was für ein komplexer Krimi, ich bin begeistert. Sogar um eine der Hauptpersonen habe ich durch einen geschickt geschriebenen Satz im letzten Kapitel gebangt.
Dadurch, dass die Autorin immer wieder auch das Privatleben der Hauptpersonen aufzeigt und durch die Bücher hindurch weiterführt, fühle ich mich mit den Akteuren verbunden. Das macht sie menschlich, dies ist es was mich die Reihe immer wieder so gerne lesen lässt. Des Öfteren habe ich mir die Frage gestellt, wie würde ich mich in so einer Situation fühlen? Wie würde ich als Angehöriger eines Opfers handeln? Alle Charaktere sind authentisch und charakterlich tief gezeichnet. Sie handeln nachvollziehbar und glaubwürdig. Auch der Plot könnte sich so zugetragen haben. Eingängige Dialoge und die verschiedenen Perspektiven beleben die Handlung. Auch aktuelle Themen, wie Ausländerfeindlichkeit, Vorverurteilung durch die Medien, falsche Verdächtigungen, hat die Autorin aufgegriffen und die Probleme in unserer Gesellschaft geschildert, unbedingt am Puls der Zeit. Insgesamt fühlte ich mich wieder einmal sehr gut unterhalten. Dicht gepackt, die Geschehnisse überschlugen sich, keine Sekunde langweilig, präsentiert sich dieser Fall. Unglaublich welche Ausmaße das Geschehen annimmt. Am Ende wurde der Fall aufgelöst, keine Frage ist offen geblieben. Sympathische Figuren gibt es zuhauf, mein Lieblingscharakter wie immer Bodenstein, aber auch Prof. Henning Kirchhoff fand ich in diesem Band sehr sympathisch, ein guter Freund für Pia.
Ich finde, dass sich die Autorin in jedem Band steigert, in der Spannung, in der Komplexität. Am Ende angekommen, bin ich auch neugierig, wie es im K11 weitergeht. Ich hoffe, dass es dieses Buch schafft verfilmt zu werden. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe und auf Pias Entscheidung. Es ist denkbar Monster als Einzelband zu lesen. Das Personenregister am Anfang ermöglicht den Quereinstieg, alle wichtigen Personen sind erklärt und im Plot wird auch kurz auf die notwendige Vorgeschichte eingegangen es wäre aber schade sich die Vorgängerbücher entgehen zu lassen.
Eine dringende Lese- und Kaufempfehlung von mir. Dazu 5 Sterne volle Punktzahl.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

tolle Gespenstergeschichte

Huuu-Berta - Das kleinste Gespenst von allen von Annette Langen

Wir tauchen ein in eine Welt der Gespenster, wo man nicht in den Kindergarten, sondern in den Gruselgarten geht - davor gibt es ein Spätstück statt des Frühstücks. Im Gruselgarten werden sie auf das echte "Leben" vorbereitet und je mehr echte Menschen sie erschrecken, desto mehr wachsen die Kleinen.

Die kleine Huuu-Berta hat damit aber ein Problem: Sie hat Angst vor Menschen und war noch nie in der Menschenwelt! Daher ist sie auch die Kleinste von allen. So sehr stört sie das nicht, doch als ihr Geheimnis bei der nächsten Routine-Messung des magischen Maßbandes ans Licht kommt, muss sie sich ihren Ängsten stellen. Sie wird in die Menschenwelt geschickt. Da erlebt sie mit ihrer besten Freundin, der frechen Fledermaus Flitzi, viele Abenteuer und trifft auch den kleinen Menschen Ben. Doch auch Ben hat es nicht imemr leicht...

Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben, die Beschreibung der einzelnen Figuren und Charaktere ist sehr detailliert und liebevoll. Der Schreibstil ist voller Witz und nimmt die Leser:innen (z.B. durch die direkten Fragen) sehr schnell mit hinein ins Abenteuer. Auch die Bilder sind sehr schön gestaltet und passend zur Geschichte. Zusätzlich zur witzigen und unterhaltsamen Geschichte gibt es im Anhang noch einiges Weitere zu entdecken: zwei gruselige Rezepte sowie ein Gespensterausweis und ein Bilderbogen um die bereits gelesenen Kapitel zu markieren (beides zum Ausschneiden, aber auch mit QR-Code zum Download, für die, die das Buch nicht zerschneiden möchten). Wir haben die Kinder mit dem Buch richtig begeistern könenn. Sie bangten mit Berta mit und waren Feuer und Flamme.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

vielseitig einsetzbar

Leah und der Stern von Betlehem von Margaret Bateson-Hill

Als Religionspädagogin war ich schon länger auf der Suche nach einem Bilderbuch für Kindergarten und Vollschule, in welchem die Weihnachtserzählung gut aufbereitet und einfach erzählt wird, wo Maria aber nicht blond, mit heller Haut und in blauem Gewand dargestellt wird und es auch keine blond gelockten Engel gibt.

In diesem Buch bin ich fündig geworden. Leah ist die Hauptprotagonistin des Buches. Sie ist ein Kind, die Tochter des Herbergswirtes, die das Geschehen aus ihrer - fiktiven- Perspektive miterlebt. Leah bietet durch ihr Alter Identifikationsfläche für die Kinder. Sie ist aufmerksam und verfolgt das Geschehen, richtet die Krippe zu einem Bettchen, hält das Kind,... Was sie erlebt, wird sprachlich einfach geschildert, sodass das Buch rein von der Textkomplexität ab 3 Jahren geeignet ist. Der Umfang macht den Einsatz bei dreijährigen Kindern abhängig von ihrer ausdauert - mein vier Jahre alter Sohn kann gut mithalten, andere werden das Buch noch nicht schaffen. Es kommt sicherlich auch darauf an, wie die Kinder auf die Bilder reagieren. Mich haben die Aquarelle sehr angesprochen, allein schon wegen der Personengestaltung, die zum damaligen Israel passt. Der Teint der Figuren entspricht mehr der Realität des antiken Israel als in vielen anderen Büchern. Außerdem empfinde ich die Bilder sehr ausdrucksstark, etwa die Gebärende Maria, oder die das Baby haltende Leah. Meinen ältesten Sohn hat die Geschichte zwar gefallen, er konnte aber weniger mit den Bildern anfangen - er mag klarer gezeichnete Bilderbücher mehr.
Was mich am Buch am meisten anspricht, ist, dass ich als Theologin nichts am Text ändern mag- und das ist selten. Die Geschichte endet mit der Verabschiedung (Flucht nach Ägypten), die Szene mit dem Traum Josefs wird aber nicht gezeichnet, sodass das Kind genug Raum für die eigene Vorstellungskraft nutzen kann, um Engel im eigenen Kopf nach den eigenen Ideen entstehen zu lassen. Insgesamt wirklich ein sehr gelungenes Buch, dass man in der Volksschule eben so einsetzen kann wie im Altersheim.

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Rezensionen von Natalie:

Weiche nie vom Pfad ab

Der flüsternde Abgrund von Veronica Lando

Worum gehts?
Nie wieder wollte Callum in seine Heimatstadt, Granite Creek, zurückkehren. Vor 30 Jahren hat er ihr den Rücken gekehrt - nachdem ein schlimmer Unfall passiert war. Doch jetzt wird ein Mann, sein vermeintlicher Sohn, im Regenwald vermisst. Als dessen Leiche bei den berüchtigten Felsen gefunden wird, beginnt Callum in Granite Creek zu recherchieren…denn er glaubt nicht an einen Unfall…

Mein Fazit:
Der australische Regenwald bietet die perfekte Kulisse für diesen Thriller.

Die Atmosphäre ist zum Greifen und das Flüstern, welches immer wieder mal vorkommt, mutet fast schon etwas mystisch an. Jeder in der kleinen Stadt scheint Geheimnisse zu haben, auch Callum. Wem vertraut man da noch? Was hat es mit den verschwundenen Menschen auf sich? Callum gibt aller Wiederstände zum Trotz nicht auf und kommt der Wahrheit immer näher. Gut und spannend aufgebaut wird dieser Fall gelöst, am Ende für mich mit einigen Überraschungen. Das entschädigt auch die ein oder andere kleine Länge im Buch. Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Island :

Selbstjustiz?

Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11) von Neuhaus Nele

Der neueste Fall beschäftigt Pia Sander und Oliver von Bodenstein mit dem Mord an einer Schülerin, die nachts erdrosselt und hinter einem Marienaltar in der Nähe ihres Elterhauses abgelegt wurde. An ihrer Kleidung finden sich unter anderem DNA-Spuren eines jungen Asylbewerbers, der schon einmal für ein Sexualdelikt verurteilt und gerade aus der Haft entlassen wurde.

Da dieser in seiner Unterkunft nicht anzutreffen ist, wird öffentlich nach ihm gefahndet, was direkt wieder einen Teil der Bevölkerung gegen Flüchtlinge aufbringt. Zudem wird kurz darauf die übel mit Bisswunden zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden, der ebenfalls frisch aus der Haft entlassen war, nachdem er bei einem illegalen Autorennen eine schwangere Frau totgefahren hatte.

Ich fand diesen Kriminalroman sehr spannend, es deutete sich zwar relativ bald an, was hinter dem Tod des Mannes steckt, bezüglich der Schülerin gab es aber immer wieder falsche Fährten und erst ganz am Ende kam es zur Aufklärung des Falles. Auch das Privatleben der Ermittler:innen, insbesondere von Pia Sander, spielt eine gewisse Rolle, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Gut fand ich auch die aktuellen Bezüge mit der aufgeheizten Stimmung Flüchtlingen gegenüber. Der Schreibstil der Autorin war gewohnt gut lesbar und so anschaulich, dass man sich gut an die Orte des Geschehens versetzen konnte.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Fragen über Fragen...

Sieben Tage: Dottor Quaranta begegnet dem Grauen. Ein Apulienkrimi Major Vierziger ermittelt von Joseph Lemark

...stellt sich der pensionierte Kripobeamte Josef Vierziger / Dottor Giuseppe „Pepe“ Quaranta. Er glaubt nicht an Zufälle, als sich kurz hintereinander in der Region des apulischen Städtchens Ostuni verschiedene alte Männer das Leben nehmen. Als er Briefe und Fotos findet, die alle mit der Zahl 7 zu tun haben, ist sein Spürsinn geweckt und er hat einen neuen Fall.

Der allerdings bringt nicht nur ihn an seine Grenzen.
Nachdem ich Dottor Giuseppe Quaranta alias Josef Vierziger in seinem Fall „Vermisst“ kennen- und schätzen gelernt habe, wollte ich ihn auch bei diesem neuen Fall bzw. den neuen Fällen begleiten. Der Dottor ist mir nicht nur deshalb so sympathisch, weil er Schnee genau so wenig mag wie ich. Ich mag ihn, weil er frühmorgens erst mal einen Kaffee braucht; weil er gerne und sehr gut kocht und weil ich seine Art zu kombinieren klasse finde. Er strahlt eine solch innere Ruhe aus und sein Gespür fasziniert mich. Und wie er mit seiner Freundin, der Commissaria Capo Dotoressa Franca Bonfiglia, Chefin der Antimafiabehörde, umgeht, finde ich einfach nur klasse. Solch einen Mann kann man sich nur wünschen.
Ich kann mich in die Geschichte noch besser hinein versetzen, da in Ostuni auch gerade die Winter- und Vorweihnachtszeit angebrochen ist.
Im 1. Kapitel verbrennt ein alter Mann einen Brief, trinkt dann ein Glas Wein mit einer dunklen Mixtur aus und geht ins Schlafzimmer. Schon diese wenigen Zeilen lassen eine Gänsehaut auf meinen Armen erscheinen. Er ist der erste Tote, mit dem ich in diesem sehr komplexen Fall konfrontiert werde. Ihm folgen noch sechs weitere Personen, alles Männer, und ich frage mich, was sie verbindet, ob zwischen ihnen ein Zusammenhang erkennbar wird. Ganz langsam fügen sich die einzelnen Steinchen zu einem Bild zusammen und zeigen auf, wie auch die Kleinstadt Ostuni von der Mafia durchsetzt ist. Es ist so spannend, den einzelnen Spuren zu folgen, immer mehr Einzelheiten zu erfahren, bei sowohl für Quaranta als auch für Franca bedrohlichen Situationen dabei zu sein.
Ich habe auch hier wieder sehr gut mit ermitteln können; habe mehr als einmal meine eigenen Schlüsse gezogen und diese wieder verwerfen müssen. Was Quaranta hier heraus findet ist so schändlich, dass mir die Worte fehlen. Als der Fall dann aufgeklärt wird, habe ich gar nicht glauben können, wer hier die Fäden warum gezogen hat. Das hat Autor Joseph Lemark sehr schlüssig und glaubhaft konstruiert.
Im Glossar am Ende des Buches finde ich die Übersetzung der vielen italienischen Worte, die sich nicht im Text von selbst erklären. Außerdem bekomme ich als Schmankerl noch drei Rezepte aus Dottor Quarantas Küche.
Ich hatte einige spannende Lesestunden mit italienischem, kulinarischem und weihnachtlichem Flair, bin in die Abgründe der Mafia abgetaucht und wurde vor allem sehr gut unterhalten. Die letzten drei Sätze allerdings… Naja, das solltet ihr alles selbst lesen.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Ein schöner Start in die Fantasy-Reihe

Mitternachtswächter von Verena Preuß

Ich habe die Autorin durch das Bookish-Christmas-Event auf Instagram kennengelernt und war sehr gespannt auf ihr Debüt, dass im Jahr 2020 erschienen ist.

Doch worum geht es in der Geschichte?!
Die 24 jährige Emma hat ihre Eltern schon früh verloren und alles, was ihr von ihnen geblieben ist, ist ein silbernes Medaillon, das sie immer bei sich trägt.

Sie lebt gemeinsam mit ihrer besten Freundin Nat in der Nähe von San Diego. Ihr Haus liegt nur wenige Meter vom Strand entfernt und Emma genießt die Nähe zum Meer, denn das Wasser ist ihr Element. Aus diesem Grund hat sie auch eine Ausbildung zur Tauchlehrerin in der Tauchschule von Tom gemacht.
Als sie mit ihm einen Tauchgang zu einem Flugzeugwrack unternimmt, das Tom vor einiger Zeit entdeckt hat, passieren merkwürdige Dinge. Ihr Medaillon beginnt plötzlich zu leuchten und zu vibrieren und etwas schießt im hohen Tempo an ihr vorbei. Als sie aus ihrer Trance erwacht, ist das Leuchten vorbei. Hat sie sich das vielleicht nur eingebildet? Emma ahnt nicht, dass ihr Medaillon Magie freigesetzt und so die Wächter informiert hat. Plötzlich ist sie Teil einer magischen Welt und muss lernen, ihre Kräfte zu beherrschen. Und als ob das nicht reichen würde, sorgt ihr persönlicher Wächter Jo, der nicht nur arrogant, sondern auch noch gutaussehend ist, dafür, dass ihre Gefühle Achterbahn fahren.

Es handelt sich um den Auftakt einer vierteiligen Fantasy-Reihe für Jugendliche ab 12 Jahren.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht, flüssig und angenehm zu lesen. Der Einstieg hat mir gut gefallen, denn wir starten mit einem spannenden Prolog, der neugierig auf die Story macht.

Emmas Welt wird von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Gerade hat sie ihre Prüfung als Tauchlehrerin abgeschlossen und freut sich darauf, Tom, für den sie schon lange schwärmt, näherzukommen. Doch dann taucht Jo auf. Er bringt nicht nur ihre Gefühle durcheinander, sondern erzählt ihr, dass ihr Medaillon magische Energie abgibt und sie selbst magische Fähigkeiten haben soll.
Emma und Jo sind in Band 1 die beiden Hauptfiguren.
Auch wenn ich bei Emma ab und zu das Gefühl hatte, dass sie etwas naiv und eigensinnig ist, war sie mir als Protagonistin sehr sympathisch. Ihre Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen, als sie zwei Jahre alt war. Emma ist bei ihrem Onkel aufgewachsen. Sie steht selbst nicht gerne im Mittelpunkt, würde für ihre Freundin Nat aber alles tun. Sie liebt das Meer und fühlt sich magisch angezogen vom Wasser.

Jonathan, genannt Jo ist oberster Wächter und engster Berater der Königin der magischen Stadt Tehal und für Emmas Schutz zuständig. Er hat oft schlechte Laune, ist rechthaberisch und ist ein richtiger Hitzkopf. Aber er ist auch mutig und willensstark.

Verena Preuss hat die Charaktere sehr vielschichtig und facettenreich gestaltet und alle Figuren, die wir nach und nach kennenlernen dürfen, wirken durch ihre Ecken und Kanten sehr lebendig.
Die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt und ich war/bin mir unsicher welcher Charakter zu welcher Seite gehört.

Gut gefallen hat mir auch das Worldbilding. Es ist bildhaft gestaltet, aber es gibt keine zu ausschweifenden Beschreibungen. Die Autorin lässt ihren Lesern genug Raum für die eigene Fantasy.
Gelungen ist auch die unterschwellige Spannung, die sich durch das komplette Buch zieht und zum Ende hin, immer mehr ansteigt. Es gibt einige Überraschungsmomente und unvorhersehbare Wendungen.

„Ins kalte Wasser“ ist ein schöner Start in die Urban-Fantasy-Reihe und ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird. Für den ersten Teil gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Bewegende Geschichte

Abschied von Regensburg von Rüdiger Marmulla

Die beiden Charaktere Dana und Richard waren mir bereits durch vorangegangenen Bände ans Herz gewachsen.Zu Anfang sind es kleine Vergesslichkeiten,aber nach einem Treppensturz muss Dana ins Krankenhaus und danach ins Heim-weil es Zuhause nicht mehr geht.Richard verkauft das Hotel in Regensburg.Er zieht mit Dana in ein Pflegeheim in Frankfurt und bleibt an Danas seite bis sie stirbt.

Nach ihrem Tod droht Richard , in eine Depression abzugleiten. Sein Freund hat eine ausgefallene Idee. Er schlägt eine gemeinsame Reise in die Sonne vor...

Der Autor Rüdiger Marmulla hat einen fließenden Schreibstil,einfühlsam und berührend schildert er ein schwieriges Thema von Tod und Anschied nehmen.Sehr gerne 5 Sterne für eine so berührende Geschichte,die mich öfter mein Taschentuch nehmen ließ.

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Rezensionen von atlaentis:

Unterhaltsam

Things We Left Behind von Lucy Score

Zur Aufmachung des Romans lässt sich nicht viel sagen, außer dass es wieder einmal großartig aussieht und perfekt zu den beiden Vorgängern passt. Ich liebe das Cover und habe das Buch zumindest auch diesbezüglich sehr gerne in die Hand genommen. Die Geschichte um Sloane und Lucian ist sehr vielversprechend und konnte mich größtenteils überzeugen.

Mir hat hierbei sehr gefallen, dass wir nicht nur eine klassische Liebesgeschichte bekommen, sondern zugleich mit ordentlich Spannung verwöhnt werden, da Lucian Sloane unabsichtlich in Gefahr bringt und somit jederzeit mit einer neuen Drohung zu rechnen war. Zwar hat es ein wenig gedauert, bis diese spannungsgeladenen Momente bezüglich des Geschäftes auftraten, doch die Handlung zuvor hat dies problemlos ausgeglichen. Man lernt die zutiefst verschiedenen Charaktere kennen, oder trifft sie wieder, je nachdem, ob man die anderen beiden Bände bereits gelesen hat, und wird dank eines schnellen Einstieges reibungslos in die Geschichte geworfen. Der Freundeskreis ist super unterhaltsam mit lockeren, aber auch ernsten Gesprächen und wirkt damit sehr authentisch, weshalb ich gerne von den gemeinsamen Momenten las. Auch Sloane und Lucian mit ihren Dialogen haben mich immer wieder zum Grinsen gebracht, wobei an dieser Stelle jedoch mein größter Kritikpunkt genannt werden muss. Die Protagonisten sind beide etwa 40 Jahre alt und benehmen sich doch gerne mal wie pubertäre Jugendliche. Das Verhalten wirkte manchmal zu gewollt streitsüchtig, nicht immer, aber doch waren ein paar Momente dabei, die mir einfach zu viel des Guten waren.

Durch die abwechselnde Erzählperspektive hat man die Gefühle, sowohl den Hass, als auch die Liebe, gut nachvollziehen können und hat zugleich immer wieder einzelne Rückblicke in die Vergangenheit der beiden erhalten. Ebendiese haben den Protagonisten reichlich Tiefe verpasst, weshalb das Buch mit einer genialen Hintergrundgeschichte überzeugen konnte. Das Ganze gemischt mit einem lockeren Schreibstil hat mir sehr gefallen und für ein richtiges Wohlfühl-Erlebnis gesorgt. Man fliegt geradezu durch das Buch und wird von Anfang bis Ende gut unterhalten. Das Ende ging mir persönlich doch zu sehr Schlag auf Schlag, vor allem fand ich Lucian viel zu fordernd und Sloane zu sehr nachgebend, doch ich kann auf der anderen Seite verstehen, dass die Autorin auch den beiden Charakteren ihre eigene Familie erlauben wollte. Im Großen und Ganzen ist der Roman somit ein absoluter Genuss und ein würdevoller Abschluss der Reihe. Das Buch lässt sich aber auch problemlos lesen, wenn man die anderen beiden Teile nicht kennt, da die Geschichte von Sloane und Lucian grundlegend aufbereitet wird und man dennoch genug über die anderen Charaktere lernt, um sich ein genaues Bild von ihnen machen zu können.

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