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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Absturz aus großer Höhe

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen von Emily Henry

Zwei Schwestern die eigentlich unzertrennlich sind. Ihr gemeinsames Interesse an Büchern ist der Grundstein für einen gemeinsamen Urlaub. Nora würde alles für Libby tun, auch ihr heißgeliebtes New York für einen Monat verlassen. Gleichzeitig entgeht sie einem Streit mit einem heißen Kollegen der ihre Autorin verunglimpft die sie dann wieder aufbauen muss.

Ein Buch über Bücher, ein Muss für mich. Ein Lektor und eine Agentin die für ihre Autoren durch das Feuer geht. Das verspricht sehr gute Unterhaltung viel Wortwitz hatte ich erwartet, was sonst bei einem solchen Thema. Das Buch fängt stark an, Charlie und Nora streiten sich, über ein zukünftiges Buch, Libby die kleine Schwester zwingt ihre Schwester zu einer Auszeit, genau in dem Ort in dem der Roman spielt. Bis dahin ist das Buch sehr gut. Aber kurz nach der Ankunft war für mich alles vorbei. Ein Klischee folgte dem nächsten, wurden sie am Anfang noch auf die Schippe genommen, wurde jetzt jedes angewandt. Dazu kam der zuckersüße Stil. Am Anfang noch zu ertragen aber dann wurde es unerträglich.
Vom Spaß konnte nicht mehr die Rede sein. Ärgerlich war besonders weil der Eindruck entstanden ist da haben zwei Personen an der Geschichte geschrieben, ein Drittel die Erste und dann den Rest jemand anders. Der starke Anfang, zwar auch sehr süß darüber konnte ich hinweg sehen weil die Beziehung der Schwestern toll war und dann der rasante Absturz, die Enttäuschung war riesen groß.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Wie feiern Wiesel Weihnachten? von Kerstin Hau

Wiesel Vince mag Winter, aber Weihnachten so gar nicht. Und dann sind doch alle um ihn in Weihnachtsstimmung und haben etwas zu tun, um das Weihnachtsfest vorzubereiten. Allen voran schmücken sie den Nadelbaum direkt vor seinem Bau als Christbaum. Den Baum so nahe vor der Nase, kann das Wiesel nicht einschlafen und gerät ins Grübeln - können denn Wiesel auch Weihnachten feiern? Und was bedeutet Weihnachten überhaupt? Was ist Weihnachten? Mit dieser Frage macht sich Vince auf die Suche nach Antworten Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ganz ohne auf die christliche Bedeutung des Festes einzugehen, kommt man Weihnachten ziemlich nah auf die Spur - ohne Christkind und Weihnachtsmann, was ich auch gut finde, denn so passt es für mehrere. Nicht nur die Geschenke stehen im Mittelpunkt, für jeden ist es etwas anderes. Wie etwa der Geschmack, der Überraschungsmoment und vieles mehr. Diese Erkenntnisse werden mit eingängigen Geräuschen unterstrichen, was unserem 9-Jährigen noch Spaß gemacht hat. Die Zeichnungen sind sehr modern und winterlich, passen super zur Geschichte und passen sehr gut zum Text. Die strahlen eine solche Stimmung und Wärme aus, dass sie den Text nochmals verstärken, finde ich. Wirklich eine schöne Geschichte :-)

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Rezensionen von Tara:

Möglichkeiten sein volles Potenzial auszuschöpfen

Rein in die Komfortzone! von Kristen Butler

„Rein in die Komfortzone!“ ist ein Ratgeber der in North Carolina lebenden Autorin Kristin Butler die gleichzeitig Life Coach, Speaker und Gründerin von »Power of Positivity« - einer Community-Plattform mit über 50 Mio. Nutzern – ist.

Der Ratgeber ist in drei Teile untergliedert:
- Warum es wichtig ist sich wohlzufühlen
- Der Create-with-Comfort-Prozess
- Werde ein Komfortzonen-Profi

Zunächst erläutert die Autorin, warum sie es nicht für notwendig hält seine Komfortzone zu verlassen, um sich weiterzuentwickeln.

Für mich klangen ihre Worte schlüssig und sie gefielen mir gut. Überhaupt ist ihr Schreibstil sehr angenehm, sie bringt Persönliches mit ein und sie versteht es in einfachen Worten deutlich zu machen worauf sie hinaus möchte.

Den Grundgedanke, dass wir nur dann unser volles Potential entfalten können, wenn wir uns wohl fühlen, finde ich schlüssig und ist ein Ansatz, der mir gut gefällt.
Da die Kapitel aufeinander aufbauen, ist es sinnvoll das Buch chronologisch zu lesen. Allerdings ist längst nicht alles neu und mir war es ein einigen Stellen einfach ein wenig zu ausführlich.
Nach jedem Kapitel gibt es eine kurze Zusammenfassung, die ich als hilfreich empfunden habe, um das Gelesene nochmals zu verinnerlichen.

Mir gefielen die motivierenden Worte der Autorin und der andere - hier positive - Blick auf die Komfortzone. Sicherlich liest jeder das Buch ein wenig anders, hat andere Erwartungen und Schwerpunkte, aber ich glaube, dass jeder ein wenig Motivation, Selbstliebe und vor allem neue Kraft und Energie daraus für sich mitnehmen kann.

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Rezensionen von Island :

Wiedersehen

Eine halbe Ewigkeit von Ildikó von Kürthy

In diesem Roman mit dem auffällig bunten und lebensfrohen Cover widmet sich Ildikó von Kürthy einer Art Rückblick und Fortsetzung ihres ersten und sehr erfolgreichen ersten Romans "Mondscheintarif" und dessen Protagonistin Cora Hübsch, die mittlerweile gut 25 Jahre älter ist.

Coras Kinder werden nun endgültig flügge, ihre Ehe ist auch nicht mehr so glücklich und sie droht in Selbstmitleid zu versinken und stellt sich viele Fragen, auf die sie keine Antwort weiß.

In dieser Situation stößt sie auf ihr altes Tagebuch von damals, der Zeitspanne, die in "Mondscheintarif" im Mittelpunkt steht und hinterfragt noch mehr Dinge. Aber auch neue und interessante Bekanntschaften macht sie in dieser Krise.

Ich fand das Wiedersehen nach so langer Zeit sehr spannend, weil Dinge wieder aufgegriffen wurden, die damals ungeklärt blieben und man sich sehr gut in Cora hineinversetzen kann und mir auch so manches, was sie beschäftigt, bekannt vorkommt. Das ist der Verdienst von Ildikó von Kürthy, die in einem sehr anschaulichen und zugleich erfrischenden Sprachstil schreibt. So habe ich diese "Fortsetzung" nach sehr langer Zeit sehr gerne gelesen und empfehle sie gerne allen, die "Mondscheintarif" kennen oder sich gerade in einer ähnlichen Lebensphase befinden, wie Cora.

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Rezensionen von Island :

Hindernisse

GUY'S GIRL von Emma Noyes

Der Titel Guy's Girl beruht darauf, dass Protagonistin Ginny sich unter Jungs immer wohler gefühlt hat, erst unter ihren Brüdern und dann während ihres Studiums mit der benachbarten Jungs-WG, mit denen sie dann auch später zusammenwohnt. Beziehungstechnisch hat sie aber wenig Glück und will sich daher erstmal auf niemanden mehr einlassen.

Dann lernt sie Adrian über ihre Jungs kennen und kann sich zum ersten Mal wieder mehr vorstellen, aber auch er ist nicht wirklich bereit für eine Beziehung. Und dann ist da noch Ginnys Essstörung und ihre Unzufriedenheit mit ihrem Körper, was ihr Leben immer mehr beeinflusst.

Für mich persönlich enthielt der Roman etwas viel Hin- und Her und ich konnte auch nicht immer nachvollziehen, wie sich Ginny und die beiden Männer, die sie am meisten verletzt hatten, verhielten, anstatt offen für einen Neubeginn zu sein. Das trug dann auch dazu bei, dass mein Verhältnis zu den Hauptpersonen etwas distanziert blieb, was aber auch dem Schreibstil geschuldet war. Was Ginnys Essstörung angeht, schildert die Autorin diese sehr authentisch, sicher auch bedingt durch ihre eigenen Erfahrungen mit der Thematik. Manche Beschreibungen hätten für meinen Geschmack aber weniger detailliert sein dürfen, zumal sich einiges wiederholte. Auch die geschilderte Sexszene war mir etwas zu viel, hier wäre es mir lieber gewesen, mehr der Phantasie zu überlassen.

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Rezensionen von Tara:

Spannender Krimi in München

Kant und das Leben nach dem Tod von Marcel Häußler

„Kant und das Leben nach dem Tod“ ist der dritte Band des in München ermittelnden Kommissars Kant von dem Autor Marcel Häußler. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

In einem Waldgebiet südlich von München wird von einem neunjährigen Mädchen ein abgetrennter männlicher Arm gefunden, der zuvor über einen längeren Zeitraum tiefgekühlt wurde.

Kant und sein Team beginnen zu ermitteln und die Spuren führen sie in eine Hochhaussiedlung im Münchner Stadtviertel Hasenbergl. Schon bald stellen sie fest, dass hier weitere Menschen verschwunden sind.
Die neunzehnjährige Antonia ist aus Portugal nach Deutschland zurückgekehrt und wollte hier in ihrem Wohnwagen leben. Da der TÜV von diesem bereits abgelaufen ist und er deswegen von der Polizei beschlagnahmt wird, sucht sie bei ihrem Großvater am Münchener Stadtrand Hasenbergl Unterschlupf.

Der Schreibstil von Marcel Häußler liest sich sehr angenehm. Er beschreibt seine Charaktere authentisch, die düstere Stimmung in der anonymen Hochhaussiedlung, die schwierigen Lebensverhältnisse der Bewohner sowie eine gute Portion Münchener Lokalkolorit kamen direkt bei mir an.
Ich habe die akribischen Ermittlungsarbeiten von Kant und seinem Team gespannt verfolgt. Durch Antonia war ich diesen zwischenzeitlich ein Stück voraus, was die Spannung nochmals erhöht hat.
Es gibt zahlreiche Handlungsstränge, deren Zusammenhänge nicht auf Anhieb offensichtlich sind und erst nach und nach miteinander verknüpft werden.

Es ist ein durchgehend spannender Krimi mit gesellschaftskritischen Ansatz, der skrupellose Verbrechen offenlegt.
Gut gefällt mir auch, dass man nebenbei wieder einiges aus dem privaten Umfeld der Protagonisten erfährt und ich inzwischen schon das Gefühl habe sie ganz gut zu kennen.

Mir hat dieser Fall wieder gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Einsatz von Kant und seinem Team in München.

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Rezensionen von Island :

Agentin wider Willen

Bevor die Welt sich weiterdreht von Luca Brosch

Die junge Schweizer Krankenschwester und Tochter eines angesehenen Davoser Hoteliers kommt schwanger vom Einsatz in einem Lazarett zurück in ihre Heimat. Ihr Vater sorgt dafür, dass das Kind heimlich geboren und direkt nach der Geburt weggeben wird, weil er andere Pläne für seine Tochter und Angst um den guten Ruf seiner Familie hat.

Als sich Johanna die Gelegenheit bietet, ihre kleine Tochter wiederzufinden, wenn sie für den deutschen Geheimdienst spioniert, lässt sie sich auf das riskante Spiel ein. Im neutralen Davos befinden sich aber auch Agenten anderer Nationen, sogar in Johannas engsten Umfeld.

Ich fand diesen Roman sehr interessant und aufschlussreich, weil der Erste Weltkrieg einmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet wurde. Besonders gut haben mir die kurzen Rückblicke gefallen, in denen man erfahren hat, welches Schicksal die jeweilige Person dazu bewogen hat, ihre besondere Tätigkeit auszuüben. Johanna als Protagonistin, die sich nicht auf ihrer reichen Herkunft ausruht und als Krankenschwester und später auch als Spionin viel Einsatz zeigt, war mir sehr sympathisch. Nur der Schluss der Geschichte stellte mich nicht so recht zufrieden. Der Schreibstil war gut lesbar, veranschaulichte aber auch die Gräuel, die ein Krieg mit sich bringt.

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Rezensionen von Petra Sch.:

emotionale Geschichte aus der Nachkriegszeit

Als wir an Wunder glaubten [Ungekürzt] von Helga Bürster

Anfangs habe ich leider etwas länger gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. es hat mich irgendwie nicht so gepackt und meine Gedanken sind immer wieder abgeschweift, sodass ich einiges bestimmt nicht mitbekommen habe.
Aber als dann Betty kam, hat mich die Geschichte gefesselt - als sie die 50 Pfennig gestohlen hat, aber nur, weil die Münze so schön geglänzt hat.

Und ihr schlechtes Gewissen danach... es ist so bewegend und zeigt die Situation der Menschen in der damaligen Zeit sehr gut. Besonders in dem kleinen Örtchen Unnenmoor, das tief im Moor liegt, quasi abgeschieden vom Rest Deutschlands, wo man nur für sich und ums Überleben kämpft. Und die Frauen auf die Rückkehr ihrer Männer nach dem Krieg warten.

Und dann ist noch der Handlungsstrang um den Mann, der sein Gedächtnis im Krieg komplett verloren hat (und nicht nur das), und der aufgrund eines Rings, den er in der Hostentasche hatte, sein Zuhause sucht.
Auch wenn man als Leser bald weiß, in welche Richtung sich dies entwickelt, ist auch diese Storyline äußerst emotional und berührend.

Die Charaktere sind überhaupt alle detailreich gezeichnet, und man kann sich gut in diese hineinversetzen. Auch diesen großen Aberglauben zur damaligen Zeit kann man verstehen und sich ein gutes Bild vom Leben nach dem Zweiten Weltkrieg machen, auch was technische Entwicklung betrifft, die Moorbewirtschaftung und den Umweltschutz betreffend, und die sozialen Strukturen in so einem abgeschiedenen Dorf.
Die Sprecherin Katja Danowski verleiht den Figuren Leben. Mir gefällt ihre Sprechweise und Intonation.


Fazit:
Eine emotionale und bewegende Geschichte der Bewohner eines Moordorfes zur Nachkriegszeit, die zwischen Überlebenskampf und Aberglauben ihren Weg im Leben suchen.

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Rezensionen von Island :

Berlin in den goldenen 20er Jahren

Lindy Girls von Anne Stern

Im Zentrum des Romans stehen Choreographin Wally Kaluza und ihre Lindy Girls, ein bunt zusammengewürfelter Haufen junger Frauen, die die Leidenschaft für moderne Tänze, wie sie aus Amerika nach Deutschland kommen, verbindet. Der Geschichte spielt im Berlin der goldenen 20er Jahre, als es nach dem Ersten Weltkrieg langsam aufwärts geht, aber auch die Nationalsozialisten schon langsam beginnen, ihr Unwesen zu treiben.

Die jungen Tänzerinnen kommen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Thea, die durch eine Erkrankung eine Gehbehinderung hat, die man beim Tanzen aber nicht bemerkt, ist aus ihrem wohlhabenden Elternhaus ausgebrochen, Alice trägt die Verantwortung für ihren minderjährigen Bruder und Gila, die selbst nicht tanzt, aber in enger Verbindung zu der Truppe steht, möchte Schriftstellerin sein und nicht nur Tippfräulein bei einer Zeitung.

So hat Anne Stern die Stimmung und die Lebensumstände dieser spannenden Zeit in Berlin sehr gut eingefangen und gezeigt, wie vielfältig die Leben der, sich langsam emanzipierenden, Frauen damals waren, dass die Männer aber dennoch in vielfacher Hinsicht dominiert haben und die Frauen mit allen möglichen Problemen zu kämpfen hatten. Auch das Elend abseits des Glamours auf den Bühnen und in den Nachtclubs kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil der Autorin war gewohnt gut lesbar und anschaulich. Die Covergestaltung passt ebenfalls sehr gut zur Thematik des Romans.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Bewegende Geschichte

Henriette lächelt von Andrea Heinisch

Im Mittelpunkt des Debütromans der österreichischen Autorin Andrea Heinisch steht die Buchhalterin Henriette. Sie ist 50 Jahre alt und wiegt 190 kg. Henriette ist immer hungrig und denkt permanent ans Essen. In der Wohnung genau über ihr lebt ihre über 70-jährige Mutter, die sich um ihre Tochter sorgt und sie im Alltag unterstützt.

 Wenn Henriette weiter zunimmt und noch unbeweglicher wird, wird sie bald einen Pflegedienst brauchen. Die Mutter, die ihre Tochter ständig bevormundet und kritisiert, kocht für sie gesunde Mahlzeiten. Aber die reichen Henriette nicht, Lieferdienste bringen ihr fast täglich Lebensmittel, in ihren Schränken hortet sie geheime Vorräte. Coronabedingt arbeitet Henriette im Homeoffice und verlässt kaum noch ihre Wohnung. Seit zwei Jahren ist sie heimlich in ihren Kollegen Martin verliebt, den ihr der Arbeitgeber zur Seite gestellt und mit dem sie fast täglich Bildschirmkontakt hat. Auf diese Videokonferenzen freut sie sich, und sie macht sich schön für Martin. Als sie die schwangere Sonja kennenlernt, die mit ihrer Familie im gleichen Haus lebt, ändert sich ihr Leben ...
 
Das Buch ist in schlichter Sprache geschrieben und liest sich flüssig. In kurzen Kapiteln beschreibt die Autorin sehr einfühlsam nicht nur Henriettes Alltag und ihre Probleme, sondern auch ihre Entwicklung. Anfangs noch vollkommen isoliert in ihrer Wohnung lebend, gelingt es Henriette, wieder Kontakte zu knüpfen. Sie findet in ihrer Nachbarin Sonja, die ihr im Haushalt behilflich ist, eine Freundin. Am Ende des Buchs wird enthüllt, welches traumatische Ereignis zu Henriettes Essstörung geführt hat. Andrea Heinisch lässt uns tief in Henriettes Gedankenwelt blicken und beschreibt ganz wunderbar die Entwicklung ihrer Protagonistin. Es berührte mich sehr, wie diese sich langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus bewegt und endlich auf andere Menschen zugeht. 
 
Es war nicht immer leicht, Realität und Phantasie zu unterscheiden, dennoch hat mir das leise Buch mit dem für mich stimmigen Ende sehr gut gefallen - Leseempfehlung!

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