Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Wintergeschichte ...
Der kleine Frosch will schwimmen gehen! von Luisa Schauenberg
Klappentext / Inhalt:
Ein lustiges Bilderbuch ab 4 Jahren mit spannenden Infos darüber, wie Tiere überwintern
Wann ist endlich Frühling?
Der kleine Frosch erwacht aus der Winterstarre und hat große Lust aufs Schwimmen. Sofort zieht er sich seine rote Badehose an, macht einen Kopfsprung und - landet auf dem Eis des zugefrorenen Sees! Das ist ja seltsam, denkt er sich.
Nein, das ist der Winter, erklären ihm die anderen Tiere. Und dann zeigen sie dem sehr erstaunten Frosch, was man im Winter alles für tolle Dinge machen kann!
Inklusive vierfarbigen Nachsatz: Finde heraus, ob Tiere Winterschlaf oder Winterruhe halten, ob ihnen ein Winterfell oder Winterkleid wächst oder sie in Winterstarre verfallen.
Mit fröhlich-bunten Bildern von Pina Gertenbach
Cover:
Das Cover zeigt einen Frosch mit Taucherbrille und Schwimmflügeln verwirrt vor dem zugefrorenen Teich. Dahinter ist eine Elster mit Skiern und eine Maus auf einem Schlitten in einer wunderschönen winterlichen Schneelandschaft erkennbar. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und zudem auch sehr niedlich.
Meinung:
Eine niedliche und sehr liebevolle Geschichte. Der Frosch beschließt Schwimmen zugehen, doch siehe da, der Teich ist zugefroren. Was nun? Was soll er tun, viele Tiere des Waldes machen tolle Vorschläge, doch dem Frosch gefallen diese nicht so recht. Oder findet er vielleicht doch noch was, was ihm gefällt?
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die kurzen Texte sind angenehm und leicht zu lesen und zudem auch gut verständlich. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt und die Geschichte sehr niedlich erzählt. Die Texte sind gut verständlich und lassen sich leicht lesen. Die Schriftgröße ist gut gewählt und es eignet sich sehr gut zum Vorlesen für die Kleinen ab 3 Jahren, aber auch für etwas ältere zum Selbstlesen.
Die großen bunten Zeichnungen und Illustrationen sind gut gewählt. Die Geschichte zeigt liebevoll die Eigenheiten des Winters auf und ist wundervoll umgesetzt.
Auf der letzen Doppelseite erfährt man dann noch einiges über Tiere im Winter und Wissenswertes zu Winterschlaf, Winterstarre und Winterruhe. So kann man hier noch ganz nebenbei einiges lernen.
Eine tolle Wintergeschichte, die liebevoll und lehrreich zugleich ist. Mir hat diese sehr gut gefallen und auch optisch wurde diese, mit den zauberhaften Bildern, sehr schön umgesetzt.
Fazit:
Eine tolle Wintergeschichte, die liebevoll und lehrreich zugleich ist.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Hörbuch-Empfehlung
Der Spurenfinder,6 Audio-CD von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling
"Der Spurenfinder" ist in jeder Hinsicht mal etwas ganz anderes. Marc-Uwe Kling hat diesen märchenhaften Jugendfantasy-Humor-Krimi gemeinsam mit seinen Zwillingstöchtern, und angehenden Schriftstellerinnen, geschrieben. Dazu findet sich auch eine Parallele im Roman, denn die Zwillinge Ada und Naru sind zwölf Jahre alt und gemeinsam mit ihrem Vater Elos, dem berühmten Spurenfinder, Hauptfiguren der Geschichte.
Was bei dieser gemeinsamen Familienschreiberei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen.
Eigentlich möchte Elos seiner Berufung nicht weiter nachgehen und bevorzugt den Frieden in Friedhofen, um seine Memoiren zu schreiben. Seine Kinder sind jedoch absolut fasziniert von seinen Fällen und begeistern sich für die Arbeit ihres Vaters mehr, als für die Schule. Die Beziehung zwischen den Figuren ist wunderbar dynamisch und locker. Ich mochte die Kapitel auf dem mittelalterlichen Jahrmarkt besonders, die sehr atmosphärisch, gesellig und ideenreich waren. Ada und Naru sind nämlich ziemlich clever, neugierig und eigensinnig. Das macht die Handlung unvorhersehbar und sorgt für Abwechslung. Kein Wunder also, dass sie ihrem Vater unbedingt assistieren wollen, um den Mord aufzuklären. Nach dem Motto: endlich passiert mal was, im langweiligen Friedhofen. Die Ermittlungen, die dann folgen, werden immer spannender, betrügerisch, ein bisschen übernatürlich und leben von spaßigen Übertreibungen. Ich wäre lediglich gern tiefer in diese neue Welt eingetauscht, die mit fortschreitenden Seiten immer größer und spannender wird, und hätte gern mehr über die Figuren erfahren, die alle für sich interessant waren. Das Ende deutet eine spannende Fortsetzung an, die der Geschichte mehr Tiefe verleihen könnte. Ich bin gespannt, was da noch kommt.
Ich habe das Hörbuch gehört, gelesen vom Autor selbst, der mit gutem Tempo und einer vielfältigen Klangfarbe überzeugt. Besonders die ironischen Dialoge wirken lebendig und diese freche Lockerheit kommt sehr gut zum tragen. Absolut spaßig, kurzweilig und mitreißend. Hörbuch-Empfehlung!
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Unterhaltsamer Weihnachtskrimi
Mord im Christmas Express von Alexandra Benedict
Die 49-jährige frisch pensionierte Polizistin Roz will möglichst schnell zur Geburt ihrer ersten Enkelin. Sie ist eine der Passagiere an Bord eines Nachtzuges von London ins schottische Fort William, indem es eine Mord geben wird.
„Die Leute lieben ein bisschen Tod zu Weihnachten.“
Die malerischen schottischen Highlands kann man sich gern vorstellen, aber die Geschehnisse konzentriere sich überwiegend auf alles, was im Zug passiert, weshalb die atmosphärischen Beschreibungen etwas kurz kommen.
Weihnachtsstimmung hingegen kommt schon auf. Heiligabend wird immer mal wieder aufgegriffen, sei es durch zuckersüße Details, „vermengt zu einem weihnachtliche Früchtekuchen“ oder kulturelle (britische) Bezüge, wie „EastEnders“.
Alexandra Benedict hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil und nimmt sich viel Einführungszeit, bevor der erste Mord passiert. Dadurch erhält man einen bleibenden Eindruck aller anwesenden Personen. Die Influencerin Meg und ihr narzisstischer Reality-TV-Star Freund Grant stehen dabei gesondert im Vordergrund und sind keine Sympathieträger. Hier ist wirklich nichts von weihnachtlicher Harmonie zu spüren. Besonders dramatisch ist dabei die große Sorge, die auf Roz lastet, da es bei der verfrühten Geburt zur Komplikationen gekommen ist und sie nur aus der Ferne bangen kann, feststeckend in einer Schneelandschaft in einem entgleistem Zug. Zudem hat sie immer wieder traumatische Flashbacks. Der Mord wirkt beinahe nebensächlich, angesichts der vielen thematischen Ausläufer. Ist er aber nicht, was auch klar wird, als am Ende alles zusammenläuft. Es gab aber einen Hinweis, den ich zu offensichtlich fand, weshalb mich die Auflösung leider nicht überraschen konnte, diese jedoch noch eine interessante Wendung erfuhr.
Ich würde eine Triggerwarnung für Missbrauch geben und empfehlen, diesen Roman ganz vorbehaltlos zu lesen, denn ein Vergleich mit Agatha Christie weckt viel zu hohe Erwartungen. Inspiriert wurde diese Geschichte aber ganz sicher von "Mord im Orientexpress". Insgesamt hat mir die moderne Idee gefallen, der man gut folgen konnte und die leichte Spannung, die zum Weiterlesen animiert. Also ein unterhaltsamer Krimi für Zwischendurch, aber nichts für echte Spürnasen und eingefleischte Krimifans.
Rezensionen von Sago:
Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde
Die geheime Gesellschaft von Sarah Penner
Schon der wunderschöne Buchumschlag erzeugt eine passende Atmosphäre, die sich in der Geschichte fortsetzt. Mir hat es sehr gefallen, dass die Autorin im Gegensatz zu "Die versteckte Apothek" in einer Zeitebene bleibt und sich auf das viktorianische Zeitalter beschränkt. Damals waren Seancen sehr in Mode.
Mit übersinnlicher Hilfe will die Londonerin Lenna dem Mord an ihrer Schwester Evie auf die Spur kommen. Ohne wirklich an das Übernatürliche zu glauben, lernt sie daher bei der Spiritistin Vaudeline in Paris. Als Vaudeline zur Aufklärung eines weiteren Mordfalls nach London gerufen wird, begleitet Lenna sie hinter dem Rücken ihrer Familie. Gemeinsam ermitteln die beiden Frauen in einer spiritistischen Geheimgesellschaft, die ausschließlich von Männern betrieben wird. Doch dort scheint eine Menge nicht mit rechten Dingen zuzugehen, was sich allerdings nicht nur auf die Geisterwelt bezieht...
Das ungewöhnliche Setting, die originelle Story und die atmosphärische Dichte haben mir sehr gut gefallen. Bedauerlich fand ich, dass man bereits ab der Hälfte des Buches Klarheit bekam, um wen es sich beim Bösewicht handelt, auch wenn damit noch nicht alle Rätsel gelöst waren. Überhaupt weist der ganze Roman nicht eine einzige wirklich positive männliche Person in tragender Rolle auf. Dass sich dann auch noch zwischen Lenna und Vaudeline eine erotische Anziehung entwickeln musste, war mir persönlich einfach zu einseitig erzählt. Insgesamt aber ein spannender kriminalistischer Genremix vor gelungener historischer Kulisse.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Grüner Future-Fiction-Zweiteiler
Solartopia - Am Anfang der Welt von Victoria Hume
"Solartopia - Am Anfang der Welt" ist der packende Fantasy-Auftakt eines Zweiteilers. Lange auf die Fortsetzung warten muss man glücklicherweise nicht. Das Finale "Bis zum Ende der Zeit" erscheint bereits im Frühjahr 2024. Es geht um die sechzehnjährige Nova, die zusammen mit ihrem besten Freund Finn im siebzigsten Stock auf einem Wolkenkratzer namens Turris lebt.
Die Welt ist nicht mehr, wie sie einmal war. Das grüne Paradies hoch oben, in dem sie leben, sichert ihr Überleben - doch es ist in Gefahr. Als giftiger Smog immer höher steigt und die Pflanzen krank werden, müssen Nova und Finn Turris verlassen. Auf der Suche nach der rettenden Heilpflanze namens Ferula geraten sie in ein Abenteuer, das sie in die futuristische Metropole Solartopia führt. Solartopia ist ein autarkes und geschlossenes Ökosystem - das einzige funktionierende der Erde. Wiederverwertung und Sparsamkeit sind zum Lebensgebot geworden. Aber ist alles so bahnbrechend und ökologisch, wie es scheint?
In diesem Future-Fiction-Werk dreht sich alles um Pflanzen und es ist bezaubernd, wie wertschätzend Nova mit ihnen kommuniziert. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Nova geschrieben, in einem leicht lesbaren und angenehmen Stil. Lange dachte sie, dass es niemanden mehr außerhalb von Turris gibt. Dementsprechend überwältig und fasziniert lernt sie Solartopia kennen und beweist ein gutes Gespür für Menschen und Pflanzen. Sie bei diesem Abenteuer zu begleiten macht süchtig. Besonders das Setting fasziniert und Nova, als gefestigte Persönlichkeit. Die Story hält einige Überraschungen bereit, Spannung, Action, eine anbahnende Romanze und auch Denkanstöße. »Unsere Pläne sind nur Spuren im Staub, die der nächste Regen fortwäscht. Die Natur ist viel zu unberechenbar, um sie zu beherrschen.«
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Keine Erzählmagie
Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen von Emily Henry
Nora macht mit ihrer schwangeren Schwester Libby einen Sommerurlaub in der Kleinstadt Sunshine Falls, dem Schauplatz von Libbys Lieblingsromanen. So fängt die Geschichte an. Libby möchte ihre große Schwester am liebsten verkuppeln, aber Nora hadert mit der Liebe, nachdem sie erleben musste, wie sehr ihre Mutter unter gebrochenem Herzen litt.
Happy End? Vielleicht für ihre kleine Schwester, aber nicht für sie. Nora konzentriert sich lieber auf ihren Job als Literaturagentin in New York. Zufällig trifft sie in dieser Idylle auf den Lektor Charlie. Beide kennen sich und sind nicht im Guten auseinander gegangen.
Die ersten Kapitel entsprechen dem, was man sich erhoffen könnte: Witz, Charme, Einfallsreichtum, ein gelungener Schlagabtausch und natürliche einige Anspielungen auf Bücher und ein verträumter Buchladen in einem idyllisches Städtchen. Leider konnte mich der weitere Verlauf nicht mehr so begeistern. Die Handlung plätschert vor sich hin, abgesehen von kleinen Wendungen ist alles vorhersehbar und mitunter auch langatmig. Seit ihre Mutter gestorben ist, hat Nora großes Pflichtbewusstsein für ihre kleine Schwester entwickelt. Ihre Schwestern-Beziehung nimmt also, als Teil von Noras Charakterentwicklung, einen großen Raum ein. Auf der anderen Seite geht es um die sich entwickelnde Liebesbeziehung zu Charlie, sowie ihre persönliche Entwicklung und Karriere. Alles wird nur aus Noras Perspektive geschildert. Vielleicht ein Grund dafür, warum Charlie so eindimensional bleibt. Durchzuhalten, hat sich zumindest gelohnt, denn das Ende ist (kitschig) schön und macht etwas versöhnlich. Aber es fehlt an Details, an inspirierenden Charakteren und einer atmosphärischen Stimmung, Glaubwürdigkeit und Esprit. Dass Buch zu lesen, machte mir in vielen Punkten keinen Spaß. Wahrscheinlich einfach nicht das Richtige für mich. Wer sich ohne tiefere Erzählmagie berauschen lassen möchte, für den ist "Book Lover" vielleicht etwas.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Spannend und gesellschaftskritisch
Kant und das Leben nach dem Tod von Marcel Häußler
"Kant und das Leben nach dem Tod" ist der dritte Band einer Krimireihe des Autors Marcel Häußler um den sympathischen Münchner Hauptkommissar Joachim Kant. Ich kenne die ersten Bände nicht, und trotz fehlendem Basiswissen habe ich mich sofort zurechtgefunden, zumal das Buch einen in sich abgeschlossenen Kriminalfall beinhaltet.
Joachim Kant ist gerade damit beschäftigt, seiner Tochter beim Umzug zu helfen, als er von seiner Polizeidienststelle einen Anruf erhält. Er soll sofort zum Hofoldinger Forst kommen, dort wurde nahe der Autobahn ein abgetrennter Arm gefunden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass es sich um den Arm eines alten Mannes handelt. Der Arm muss über einen längeren Zeitraum tiefgefroren gewesen sein. Wenig später wird eine Hüfte gefunden, und dank des implantierten Kunstgelenks findet die Polizei schnell heraus, dass es sich bei dem Toten um den 81-jährigen Hubert Pfeisinger handelt. Das Opfer war verwitwet und lebte in einer Hochhaussiedlung im Münchner Stadtviertel Hasenbergl. Kant und sein Team befragen die Nachbarn, doch niemand scheint den alten Herrn zu kennen.
Auf einem zweiten Erzählstrang lernen wir die 19-jährige Antonia kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter aus Portugal zurückgekommen ist. Sie übernachtet in ihrem alten Campingbus, der keine gültige TÜV-Plakette besitzt und erhebliche Mängel aufweist. Die Polizei untersagt ihr daher die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug, und Toni entschließt sich, ihren Großvater Franz aufzusuchen, der mit seiner Lebensgefährtin zusammenlebt.
Die Kriminalgeschichte ist von Beginn an bis zum schlüssigen Ende sehr fesselnd erzählt. Sie ist in schönem Schreibstil verfasst und liest sich sehr flüssig. Wir begleiten Kant und seine Kollegen bei ihren akribischen Ermittlungen in der Hochhaussiedlung. Es gibt auch interessante Einblicke in das Privatleben der ermittelnden Personen, ohne dass diese im Roman zu viel Raum einnehmen. Die Krimihandlung steht stets im Vordergrund. Der Autor hat die Geschichte äußerst geschickt konstruiert, mich auf eine falsche Fährte geführt und mit der Auflösung überrascht.
Das Buch bietet nicht nur spannende Unterhaltung ohne blutiges Gemetzel, sondern hält uns einmal mehr vor Augen, wie viele Menschen in Einsamkeit und Anonymität leben. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Weltliteratur als Schmuckausgabe
Biblioteca Obscura: Frankenstein von Mary Shelley
Dieses berühmte Meisterwerk der Weltliteratur überzeugt mit einer modern eleganten Übersetzung und aufwertenden Buchgestaltung, wobei die stimmungsvollen Illustrationen für ein schauriges Leseerlebnis sorgen. Die dunkle Farbgestaltung in Schwarz, Grau, Weiß und Rot schafft eine düstere Atmosphäre und selbst die wiederholenden Bilder, wie das starrende Auge, werden einfach nie langweilig.
So motiviert, widmete ich mich gern diesem Klassiker, der immer noch nachdenklich macht, wobei er sich stark abhebt von dem, was ich heute im Horrorgenre so lese.
Die Themen sind zeitlos und zeigen eine feine Beobachtungsgabe für das menschliche Verhalten, ihre Abgründe und philosophische Fragen. Ob die Ablehnung des Hässlichen und Unbekannten oder die Einsamkeit und Sehnsucht nach Gemeinschaft und Verantwortung. Es ist zudem eine mitreißende Geschichte mit komplexen Charakteren, die berührt und mit ihren spannenden Wendungen überzeugt. Ich konnte mich sehr für die anfängliche Briefform, die Zerrissenheit der Figuren und die bildhaften Beschreibungen begeistern. Ein tiefgründiges Stück Literaturgeschichte, welches auch im neuen Gewand nicht an Relevanz und Faszination verliert.
Fazit: Schöne Schmuckausgaben-Reihe für alle Horrorfans und Sammler von Klassikern. Ein Highlight im Bücherregal und ein Leseerlebnis für Neu- und Wiederentdecker.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Pflanzenheilkunde und Co. für Körper und Geist
Be Your Own Healer von Susanne Korasani
„Sei dein eigener Arzt!“ So lässt sich das Motto dieses Ratgebers einfach umfassen. Autorin Susanne Abbassian Korasani konnte mit Naturmedizin über fünfzehn Jahre Berufserfahrung sammeln und vielen Menschen helfen, die als austherapiert galten oder mit diffusen Beschwerden zu ihr kamen. Ihr holistisches Heilungskonzept besteht dabei vor allem aus einer Kombination aus Makrobiotik und Pflanzenheilkunde.
Dabei spielen Entspannungstechniken für Körper und Geist, eine positive innere Einstellung und Bewegung eine ergänzende Rolle bei der Ernährungsumstellung. Eine ganzheitliche Entgiftung von Körper und Geist, könnte man sagen, denn die „Natur ist nach wie vor die beste Apotheke für uns Menschen“. Dieser fernöstliche Ansatz nach dem Austauschen-Statt-Weglassen-Prinzip soll die Selbstheilungskräfte aktivieren. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise hält viele nützliche Aspekte bereit, die man auch im Alltag umsetzten kann, wie Bewegung und das Erkennen von hinderlichen Glaubenssätzen.
Das Buch ist hochwertig und durch farbige Seite übersichtlich gestaltet. Susanne Abbassian Korasani versucht nachvollziehbar aufzuklären, indem sie auch aus ihrer Praxiserfahrung berichtet. Für die Umsetzung gibt sie konkrete Empfehlungen, auch um das Gelernte besser in den Alltag zu integrieren. Damit ist das Buch informativ, kompetent und eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen. Will man aber zum Ausprobieren übergehen, bleiben Fragen offen. Ausführlichkeit in allen Aspekten wäre in diesem Umfang nicht umsetzbar gewesen. Dafür sind die Themen zu vielfältig. Die Teemischungen beispielsweise sind, laut der Autorin, eine Wissenschaft für sich. Allein kommt man hier also nicht weiter. Rezepte gibt es nur wenige. Bucht man auf der Website einen Kurs bei Susanne Abbassian Korasani, gehören individuelle Teemischungen zum Packet. Wenn man das Buch als informative Stütze sieht, ist der Kurs die Umsetzung in der Praxis. Daher hätte ich mir noch mehr Erklärungen zu stillen Entzündungen und anderen Aspekten gewünscht. Ziel des Buches ist es schlussendlich, dass Konzept der Phytotherphie bekannter zu machen. Interessant für alle, die ihre Gesundheit erhalten wollen oder nur leichte Beschwerden haben. Das Ernährungskonzept ist gewöhnungsbedürftig und setzt Aufgeschlossenheit und Disziplin voraus. Insgesamt gibt es eine Menge Anregungen, die Lebensqualität zu verbessern und selbst aktiv zu werden.
Rezensionen von Lesemama:
Keksprinz und Tourenguide
Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1) von Carolin Wahl
Zum Buch:
Sander ist mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, der Erbe einer Keksdynastie und ein junger Mann, der eigene Träume hat. Die wurden durchkreuzt als ein Video auftauchte, dass ihn nicht gerade in bestem Licht stehen ließ. Daher beschlossen seine Eltern ihn erstmal aus der Schusslinie zu nehmen und schickten ihn in einen dünn besiedelten Teil Norwegens.
Dort nimmt er an einer Trekingtour teil.
Der Tourenguide ist Norah, eine junge Frau die zusammen mir ihren Großeltern die Herzschlag-Augenblicke führt. Eine Agentur die geführte Trekkingstouren abseits des Mainstream anbieten.
Und zwischen den beiden knistert es von Beginn an.
Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch. Das Cover sieht edel aus, ich mag auch die Farbe sehr gerne und die Geschichte konnte mich ebenfalls sehr gur unterhalten. Abwechselnd erzählt von Sander und Norah. Zuerst "was vorher geschah", dann ihre gemeinsame Zeit. Ich mag es gerne, wenn eine Geschichte von zwei Protagonisten erzählt wird, so hat man eine unterschiedliche Sicht auf das Geschehen, finde ich spannender und unterhaltsamer.
Mich konnte das Buch jedenfalls sehr gut unterhalten, Sander und Norah waren mir sympathisch, es war romantisch und das Setting in Norwegen ist ein Träumchen. Wäre es jetzt noch im Winter gewesen, hätte es mir noch besser gefallen. Aber auch so war es gelungene Unterhaltung. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung.











