Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nil_liest:
Großartig illustriert & informativ für 6-99 Jahre!
Das Museum der Bäume von Tony Kirkham; Katie Scott
Wieder mal Lust auf Museum, aber die Ausstellungen sind momentan nicht nach deinem Geschmack? Oder einfach weit weg? Dann kann ich sehr herzlich die Reihe „Eintritt frei“ empfehlen aus dem Prestel Verlag wo schon unzählige gute Museen erschienen sind.
Bei uns begann es mit dem „Planetarium“ und wir haben uns seitdem auch in Pilze und das Meer vertieft.
Und nun ein neuer Zuwachs: Bäume!
Seit es in den letzten Jahren so extrem trocken war und unsere Bäume und Wälder sichtlich leiden, liegen mir die langen Stämme noch mehr am Herzen. Dieses sehr großformatige tolle Buch, ist ein wunderbar illustrierter Band über die Vielfalt auf unserem Planeten.
Aber es beginnt mit: Was ist ein Baum?, wie kommunizieren sie und in Kürze wie ihre Evolution von statten ging. Danach folgen alle „Säle“, so nennen sich hier die Kapitel, denn wir sind ja im Museum. Traumhaft illustriert tauchen wir ab in Nadelwälder, Laubwälder, Mediterrane Wälder, Tropische Feucht- und Trockenwälder und zu guter Letzt noch in menschengemachte Parks und Gärten!
Wir sind wieder sehr begeistert als Familie von diesem Buch. Es wirkt wie ein Bilderbuch und hat den Fokus auch auf den Illustrationen, aber dieses Buch ist alterslos und kann jedem eine Freude bereiten, der sich gerne mit dem Thema „Baum“ beschäftigt.
Aber nun genug der Lobenshymne, ich muss mal raus! ;0)
Rezensionen von brauneye29:
Zu überladen
Twelve Secrets - von Robert Gold
Zum Inhalt:
Ben Hardley ist einer der besten Journalisten des Landes, doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los, denn der Mord an seinem Bruder und der Suizid der Mutter haben sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Jetzt, zwanzig Jahre später, gibt es neue Hinweise zum Tod seines Bruders und gemeinsam mit Polizistin Dani will Ben der Sache auf den Grund gehen.
Und
Meine Meinung:
Der Klappentext hat die Latte schon sehr hoch gehängt und ließ auf einen wirklich spannenden Thriller hoffen. Leider habe ich das Buch völlig anders wahrgenommen. Ganz am Anfang noch spannend flachte das Buch derart ab, dass ich immer wieder kurz davor war abzubrechen. Die Story war vielschichtig, aber das ist meiner Meinung genau das Problem. Zuviele Nebenschauplätze zuviele Protagonisten, so dass man immer wieder völlig die Übersicht und Zusammenhänge verloren hat. Und wenn ich ständig nachdenken muss, was das eine mit dem anderen zu tun hat, verliere ich einfach die Lust an der Story.
Fazit:
Zu überladen
Rezensionen von begine:
5 Kapitel eines Lebens
Der Fluss und das Meer von Natascha Wodin
Der Fluss und das Meer, habe ich als Hörbuch gehört. Die Autorin Natascha Wodin beschreibt in Erzählungen von den Opfern der russischen Fremdarbeitern des zweiten Weltkriege. Diese Verschleppung aus einem Land in denen es auch nicht so leicht zu Leben ist. Da ist es kein Wunder, das sie geschädigt sind.
. Von diesem Trauma bekommen auch noch die Kinder ihr Trauma.
Als Kind sagt die Mutter immer, sie will in die Regnitz gehen.
Die fünf Erzählungen sind gut gewählt.
Die Sprecherin Martina Gedeck bringt mit wunderbarer Stimme und Betonung noch einen besonderen Stil dazu.
Rezensionen von Petra Sch.:
ein Klugscheißerchen bei den besserwisserischen Theufels
Das Klugscheißerchen von Marc-Uwe Kling
Tina und Theo Theufel (mit "th") wissen vieles gut, und manches sogar besser. Von wem sie das wohl haben? ;)
Und eines Tages finden sie ein kleines blaues (sorry, türkises) Geschöpf auf dem Dachboden (wohin sie eigentlich gar nicht dürfen; doch Spielen dort oben macht einfach sooo viel Spaß), das NOCH alles besser weiß.
Doch aufgepasst: Klugscheißern ist harte Arbeit: man muss immer über alles genauestens informiert sein!
Und dieses Klugscheißerchen behauptet, nur für seinesgleichen sichtbar zu sein - ob Mama und Papa es wohl auch sehen können?
In Marc-Uwe Klings typischer Weise wird mit viel Humor und Überspitztheit ein Thema kindgerecht verpackt. Dazu garniert mit den wundervollen Illustrationen von Astrid Henn, macht dieses Buch Groß+Klein viel Spaß und ist sowohl zum Vorlesen, als auch zum Selberlesen geeignet.
Und der Schlusssatz hat mir besonders gut gefallen. ;)
Fazit:
Eine Marc-Uwe Kling-typische, überzogene und humorige Satire über Besserwisser und alle, die es noch werden wollen. Lustige Unterhaltung für Groß & Klein ist garantiert!
Rezensionen von Bücherwurm78:
Spannend bis zur letzten Seite
Twelve Secrets - von Robert Gold
Ben Harper lebt als Journalist in seiner Heimatstadt Haddley. Vor 20 Jahren wurde sein Bruder Nick und dessen Freund Simon von 2 Schulkameradinnen (Abigail und Josie) ermordet. Vor 10 Jahren hat seine Mutter Selbstmord begangen. Jetzt teilt ihm die Polizei mit, dass Abigail, die unter einer neuen Identität gelebt habt, ermordet wurde.
Dadurch ergibt sich auch der Verdacht, dass der Tod Bens Mutter kein Selbstmord war.
Dieser Thriller ist das Debüt von Robert Gold und ihm ist mit Twelve Secrets ein richtig gutes Buch gelungen. Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Gleich ab der ersten Seite an war es spannend und das Buch hat auch bis zum Schluss nicht an Spannung verloren. Auch die Aufklärung bleibt bis zum Ende hin offen. Es gab keine langweiligen Passagen im Buch, es ist flüssig geschrieben, so dass ich das Buch auch kaum aus der Hand legen mochte. Die Story war gut durchdacht und umgesetzt. Die Hauptperson Ben Harper kam bei mir als Leser sehr sympathisch an. Der Buchtitel ist passend und ist auch in zwölf Abschnitte im Buch umgesetzt, sehr stimmig.
Fazit: Sehr empfehlenswerter Thriller, ich freue mich auf weitere Bücher von Robert Gold.
Rezensionen von Geschichtendrache:
Huuu-morvolle Gespenstergeschichte
Huuu-Berta - Das kleinste Gespenst von allen von Annette Langen
Mit „Huuu-Berta das kleinste Gespenst von allen“ wurde ein besonders liebenswertes Gespenst zum Deutschen Kinderbuchpreis nominiert. Die Geschichte stammt aus der Feder von Annette Langen und wurde mit Illustrationen von Sabine Sauter untermalt. Die Autorin war mir schon durch ihre „Briefe von Felix“-Bücher bekannt, die ich als Kind geliebt habe.
Deshalb war ich auch auf ihr neues Buch sehr gespannt.
Worum geht es?
Huuu-Berta, das kleinste Gespenst von allen, lebt mit den anderen Gespensterfamilienmitgliedern in einem staubigen Hochhaus. Obwohl es 107 Jahre alt ist, besucht es dort erst den Gruselgarten und lernt wichtige Dinge für das „Gruselchen“, den Ausweis, den jedes Gespenst braucht. Nur noch eine Aufgabe fehlt Huuu-Berta, und zwar das Menschen vergruseln auf einer Reise in die Menschenwelt. Aber wie soll sie das schaffen, wenn sie sich selbst vor den Menschen gruselt? Wird das kleinste Gespenst von allen es je schaffen, ihr Gruselchen zu bekommen?
Meine Meinung:
Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut.
Großartig fand ich die Wortkreationen von Annette Langen wie zB Spätstück und Gruselgarten. Mit diesen ausgefallen Wörtern hebt sich das Buch von anderen Gespenstergeschichten ab und bleibt in Erinnerung.
Besonders schön fand ich auch die Werte, die vermittelt werden. Sowohl Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Ehrlichkeit, Mut, seine Fehler/Ängste eingestehen und um Hilfe bitten, wenn man sie braucht, wurden hier in die Geschichte eingebaut.
Die wichtigste Gespensterregel Nummer 1 lautet, dass Gespensterkinder immer mit Problemen und Ängsten zu ihren Eltern gehen sollen. Auch das ist eine sehr essentielle Aussage, die besprochen gehört. Jedes Kind braucht jemanden, bei dem es auch von seinen Sorgen erzählen darf.
Eine weitere schöne Botschaft war, dass man seine Erfolge selbst manchmal nicht so wahrnimmt wie andere. Man denkt, dass seine Leistung nicht gut genug war, doch in Wirklichkeit war sie sogar über dem Durchschnitt. Auch diese Sorge von Huuu-Berta wurde anschaulich geschildert und dann wieder aufgelöst.
Was mich als einzigen Punkt an dem Buch gestört hat, waren ein paar Satzbaufehler, die allerdings sicher bei einer neuen Auflage korrigiert werden können.
Wir haben hier drei wichtige Charaktere. Neben Huuu-Berta und Flitzi, der Fledermaus, gibt es auch noch Ben, den Menschenjungen.
Huuu-Berta überzeugt mit ihrer kindlichen Art und ihren großen und kleinen Sorgen, die auch junge Zuhörer/innen oft haben. Dadurch können sie sich gut in das kleinste Gespenst von allen hineinversetzen. Flitzi, die kleine Fledermaus, ist ein Paradebeispiel für eine beste Freundin. Sie scheut keine Mühen um Huuu-Berta zu helfen, weicht in schwierigen Situationen nicht von ihrer Seite und ist immer mit ihrem guten Ratschlägen zur Stelle. Der Menschenjunge Ben hat am Anfang genauso viel Angst vor Huuu-Berta, wie der kleine Gespenst vor ihm. Doch bald werden sie Freunde und stellen fest, wie schön es ist, wenn man jemanden hat, auf den man sich verlassen kann und der einem hilft.
Das Cover macht auf den ersten Blick einen sehr freundlichen Eindruck. Die lächelnde Huuu-Berta lädt förmlich dazu ein, im Buch zu blättern und es sich genauer anzusehen. Wenn man es dann aufschlägt, erwartet einen gleich einmal eine Zeichnung von einem Dachboden mit Nummern. Hierzu gehören die Sticker, die ganz hinten im Buch zu finden sind. Nach jedem Kapitel kann man eines einkleben und hat so einen Überblick wie viel man schon gelesen hat. Dies wirkt besonders für kleinen Zuhörer/innen motivierend. Danach folgt eine kurze Vorstellung der wichtigsten Charaktere mit Illustrationen. So lernen wir bereits, bevor die Geschichte startet, wer aller mitspielt und haben gleich einen ersten Eindruck. Danach folgen die 18 Kapitel in idealer Vorleselänge. Auf jeder Doppelseite gibt es auch eine Illustration zu entdecken und sei es nur eine kleine Fledermaus, die über die Seiten huscht. So haben jüngere Kinder auch etwas zum Betrachten, während sie der Geschichte lauschen.
Fazit
Diese außergewöhnliche gute Gespenstergeschichte würde ich Kindern ab 8 Jahren zum Selbstlesen oder Kindern ab dem Kindergartenalter zum Vorlesen empfehlen. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Sterne.
Rezensionen von Anndlich:
Bedrückende Atmosphäre
Schneesturm von Tríona Walsh
Vor zehn Jahren kam es zu einer Tragödie, die die Polizistin Cara und ihre Freunde entzweite. Nun wollen sie sich auf der irischen Insel Inishmore treffen und den Jahrestag zusammen feiern. Doch bevor es zum großen Wiedersehen kommt, ereilt Cara eine schlimme Nachricht: es gibt eine Leiche auf der Insel.
Gefangen im Schneesturm, der sie vom Festland abschneidet, beginnt die Freundschaft zu bröckeln und die Angst vorm Mörder steigt.
Wir erleben Schneesturm von Tríona Walsh aus der Sicht der Inselpolizistin Cara, die von den Insulanern aufgrund ihrer sprachlichen Schwäche nur belächelt und nicht akzeptiert wird. Caras Aktionen sind teilweise nicht nachvollziehbar, sodass sie phasenweise lediglich als dramaturgisches Mittel dienen und dem Charakter, der generell sympathisch ist und glaubhafte Gedankengänge hat, nicht gut taten.
Die angepriesenen dramatischen Wendungen haben mir komplett gefehlt, die Auflösung war leider von Anfang an vorhersehbar und konnte nicht überraschen und an einigen Stellen erschien mir die Geschichte auch nicht stringent. Trotzdem konnte mich Schneesturm durch die bedrückende Atmosphäre und einem gutem Schreibstil unterhalten und war eine angenehme Lektüre für zwischendurch.
Rezensionen von Anndlich:
Adele im All
Die schreckliche Adele und die Galaxie der Bizarren von Mr. Tan; Diane Le Feyer
Die Mode-Imperatorin Jade möchte, dass alle Kinder wie sie sind und hat dafür eine geheime Waffe entwickelt. Die schreckliche Adele möchte das Universum vor der pinken Welle schützen, doch alleine kann sie Jade nicht besiegen. Adeles Mission ist klar, sie muss die Kinder auf ihre Seite ziehen, um den Kampf gegen das Glitzermädchen zu gewinnen und die Bizarren und Seltsamen der Galaxie zu schützen.
Die schreckliche Adele und die Galaxie der Bizarren ist einer Ableger der Die-schreckliche-Adele-Reihe des Autors Antoine Dole (Mr. Tan) und kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, dennoch würde ich diese empfehlen, da sich die Beziehungen der Charaktere dadurch besser nachvollziehen lassen. Die bezaubernden Zeichnungen der Illustratorin Diane Le Feyer unterstützen Mr. Tans Geschichte hervorragend und bieten auf jeder Seite einiges zum entdecken an.
Adele besticht durch einen schwarzen Humor, den man mögen muss, der bei Kindern jedoch mit Sicherheit gut ankommt und für einige Lacher sorgt. Die einzelnen Planeten wurde lustig umgesetzt und für alle Fans von Star Wars gibt es einige Easter Eggs, die humorvoll integriert wurden.
Die schreckliche Adele und die Galaxie der Bizarren war sowohl auf schriftlicher als auch auf bildlicher Ebene ein tolles Lesevergnügen, das mit schwarzem Humor wichtige Botschaften übermittelt.
Rezensionen von LeserinLu :
Pandemie im Plauderton
Die Verletzlichen von Sigrid Nunez
In "Die Verletzlichen" von Sigrid Nunez entfaltet sich die Geschichte der Erzählerin in New York, die die Wohnung ihrer wegen der Pandemie in Kalifornien gestrandeten Bekannten hütet. Diese Entscheidung führt zu einem unerwarteten Zusammenleben mit einem jungen Mann, der im Lockdown vor seinen Eltern flieht.
Dabei begleitet sie der temperamentvolle Papagei Eureka, der mehr ist als nur ein exotischer Mitbewohner.
Die Handlung des Romans wird jedoch nicht durch Ereignisse vorangetrieben, sondern durch einen beeindruckenden Plauderton. Nunez verwebt geschickt Humor und nachdenkliche Reflexionen, während sie den Alltag der Protagonisten während der Pandemie in New York einfängt.
Die Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe macht den Roman besonders zugänglich. Der Plauderton, mal witzig, mal nachdenklich, verleiht dem Buch eine einzigartige Atmosphäre. Die Autorin setzt dabei auf die Kraft der Beobachtung und schafft es, den Alltag in der Pandemie in New York einzufangen. Der Roman beginnt mit dem letzten Treffen der Erzählerin mit ihren Freundinnen vor dem ersten Lockdown - wer erinnert sich nicht daran? Zusätzlich tauchen die Lesenden aber auch ein in Gedanken zu Identität, zum Zusammenleben, zum Schreiben und zu aktuellen politischen Themen, ohne dass die Autorin belehrend wirkt. Nunez verwebt geschickt die persönlichen Erfahrungen und Gedanken der Erzählerin mit breiteren gesellschaftlichen Debatten.
Insgesamt könnte "Die Verletzlichen" als ein bedeutender Beitrag zur literarischen Verarbeitung der Pandemie im globalen Norden betrachtet werden. Durch die einzigartige Verbindung von Plauderton, nachdenklichen Gedanken und realistischen Beobachtungen schafft Nunez eine eindringliche Erzählung, die den Leser nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Rezensionen von Lesemama:
Was ist passiert?
Brynmor University - Geheimnisse von Dominik Gaida
Zum Buch:
Samuel hat sich auf der Brynmor University beworben um Sportmanagment zu studieren. Aber eigentlich will er dorthin, weil sein Bruder dort einen mysteriösen Unfall hatte und seither im Wachkoma liegt. Was ist vor einem knappen Jahr passiert? Und was hat die geheimnisvolle Verbindung damit zu tun?
Als wäre das nicht genug, verguckt sich Samuel an seinem ersten Tag in einen Mitstudenten, der aber irgendein Geheimnis hat.
Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne Bücher die an Universitäten spielen und ich lese gerne Bücher mit Geheimnissen. Daher war ich sehr neugierig auf diese Geschichte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nahezu von Beginn an hatte mich die Story in seinen Bann gezogen. Interessante Charaktere, ein bisschen Romantik und viel Gefühl. Und natürlich jede Menge geheimnisvolle, mysteriöse Andeutungen die nach und nach ans Licht kamen. Soweit ich weiß, handelt es sich hierbei um ein Debütroman und er ist auf jeden Fall gelungen. Schöner Schreibstil, sympathische, individuelle Charakter und eine spannende, aber auch durchaus romantische Geschichte. Hat mich sehr gut unterhalten.










