Kunden em pfehlungen
Rezensionen von miriamB:
Die Geschichte einer Bergbauernfamilie.... eindringlich und ohne Klischees
Bergland von Jarka Kubsova
In ihrem Romandebüt erzählt die Autorin vom Leben einer Bergbauernfamilie in Südtirol, beginnend in den 1940igern bis heute. Sie erzählt nicht chronologisch, sondern wechselt immer wieder zwischen den Perspektiven und Zeiten. Vergangenheit und Gegenwart werden so auf souveräne Art miteinander verflochten.
Das Leben ist für keine der Frauen einfach: täglicher Überlebenskampf und harte Arbeit werden offen und lebensecht geschildert. Es sind starke Charaktere, die stolz und stur an den Herausforderungen eher wachsen als verzweifeln.
Es ist aber nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch ein durchaus kritischer Blick hinter die Fassaden der Tourismusindustrie. Jede durch Hochglanzprospekte vermittelte Illusion von Bergbauernromantik wird gnadenlos zerstört.
Man könnte jetzt meinen, dass es schwere Kost ist angesichts dieser Thematik. Aber hier zeigt die Autorin ihre außerordentliche Schreibkunst: fesselnd, intensiv, kurzweilig ohne dabei auch nur eine Sekunde oberflächlich zu werden führt sie durch die Geschichte.
Das Ende kommt etwas zu rasch, zu hastig und – für meinen Geschmack – viel zu zinnoberrot idyllisch. Dass ich trotzdem mit voller Überzeugung 5/5 Punkten gebe, beweist, wie großartig dieses Buch ist!
Unbedingt lesen!
Rezensionen von _ich.lese_:
Ein neuer Fall für HD 42
Die Hochhaus-Detektive - Achtung, Handyfalle! (Die Hochhaus-Detektive-Reihe Band 2) von Johanna Lindemann
Aus den Nachbarn Anton, Isha und Mehmet sind richtige Freunde geworden. Zusammen sind sie die Hochhaus Detektive HD 42.
Nun beobachten sie wie Maxim einem kleinen Mädchen das Handy abnimmt und wie er es an einen anderen weiterverkauft. Als Isha Oma aus Indien zu Besuch kommt und ihr Handy auch verschwunden ist, müssen sie endlich handeln.
Dies ist bereits das zweite Buch der Hochhaus Detektive. Man kann es aber sicher auch alleine lesen, ich las allerdings schon Band eins sehr gerne.
Nun haben die drei Freunde endlich wieder einen Fall und was für einen. Wobei sie sich zu Beginn etwas schwer tun. Mehmet und Isha hängen nur am Handy, dann kommt Ishas Großmutter aus Indien zu Besuch und Isha zieht vorübergehend bei ihrem Onkel ein. Alles erschwerliche Bedingungen, aber die Hochhaus Detektive raufen sich wieder zusammen und lösen den Fall. Nebenbei gibt es Tipps, was man bei Handy alles beachten sollte um nicht Gefahr zu laufen, das es gestohlen wird. Ich fand die Story authentisch und spannend und habe es gerne gelesen.
Rezensionen von Ruth:
Vom Tigris bis zur Nordsee
Zweistromland von Beliban zu Stolberg
Zweistromland, das meint jene Kulturlandschaft in Vorderasien, die durch die beiden großen Flüsse Euphrat und Tigris geprägt wird.
Und „ Zweistromland“ nennt die junge Autorin Beliban zu Stolberg ihren Debutroman.
1993 als Tochter eines Kurden und einer Deutschen geboren, gehört sie der zweiten Generation von Migranten an.
Von deren Erfahrungen zwischen zwei Kulturen zeugen mittlerweile unzählige literarische Texte, die man unter dem Begriff „ Brückenliteratur“ zusammenfassen kann. Warum sollte man nun einen weiteren Roman zu diesem Thema lesen? Weil es sich lohnt.
Im Zentrum steht die Ich- Erzählerin Dilan, eine junge Frau um die Dreißig. Sie lebt mit ihrem schwedischen Ehemann in Istanbul und arbeitet dort als Anwältin für Wirtschaftsrecht. Als ihre Mutter stirbt, reist sie zurück in die norddeutsche Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist. Bei der Beerdigung spricht sie eine fremde Frau an, die mehr über ihre Vergangenheit zu wissen scheint als Dilan selbst.
Wieder in Istanbul lässt sie diese Begegnung nicht mehr los. Schemenhafte Erinnerungen lösen längst verdrängte Fragen aus und sie spürt, dass sie mehr über sich und ihre Familie wissen muss. Weshalb suchten ihre Eltern, alevitische Kurden, Asyl in Deutschland ? Und was war mit ihrem älteren Bruder, der nur in den Ferien zu Besuch kam? Über all das wurde in der Familie geschwiegen. Der Vater reagierte auf Nachfragen ausweichend. „ Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur Dinge, die passieren. Wenn du anfängst, nach einer Wahrheit zu suchen, verlierst du dich und dann verpasst du dein ganzes Leben,“ ist seine Antwort.
Doch Dilan weiß, dass sie die Geschichte ihrer Familie kennen muss, das ist sie sich und ihrem ungeborenen Kind schuldig. Und so macht sie sich hochschwanger auf, erst nach Diyarbakir, jener heimlichen Hauptstadt der Kurden im Osten der Türkei, unweit der syrischen Grenze. Hier haben ihre Eltern einst gelebt. Doch die Reise ist nicht ungefährlich. Wir sind im Jahr 2016 und die Stadt wird noch immer von politischen Unruhen erschüttert, die ein Jahr zuvor ihren Anfang nahmen. Das macht Dilans Unterfangen nicht einfach, doch nach und nach findet sie heraus, was damals ihre Eltern aus der Türkei flüchten ließ. Und Antworten bekommt sie auch von jener Fremden, mit der ihre Suche begann.
Beliban von Stolberg erzählt eindringlich von einer jungen Frau, die ihren Platz finden muss. Dabei zeigt sie, dass Schweigen und Verdrängen keine Lösung sein können, auch wenn die Erinnerungen schmerzhaft sind. Mit ihrer feinen Erzählweise und ihrer höchst poetischen Sprache nimmt sie den Leser sogleich gefangen. Der Gegenwartsebene im Jahr 2016 wird das Aufwachsen der Ich- Erzählerin im Jahr 1999 gegenübergestellt. So wird manches im Verhalten der Protagonistin verständlicher, z.B. spiegelt sich das Schweigen der Eltern in ihrem Verhältnis zu ihrem Ehemann wider.
Beliban zu Stolberg hat mit „ Zweistromland“ eine intensive Familiengeschichte geschaffen, die sich zeitlich von den 1970er Jahren bis ins Jahr 2016 erstreckt, von den Ufern des Tigris bis an die deutsche Norseeküste .„ Als der Tigris in die Nordsee floss“ heißt es deshalb auf dem Klappentext.
Mit der privaten Geschichte eng verwoben sind die geschichtlichen und politischen Geschehnisse.
Ein gelungenes Debut!
Rezensionen von Bibibabby:
Spannend und unterhaltsam
Schule der Meisterdiebe von J. J. Arcanjo
Das Buch "Schule der Meisterdiebe" beweist, dass auch Geschichten mit nicht so originellen Themen auch unterhaltsam sein können.
Die Rahmenbedingungen der Geschichte sind die üblichen, die bei Romanen für jenes Lesealter auftauchen: ein Junge (irgendwie immer ein Junge), dessen Eltern verstorben sind, wird wegen eines Talents anerkannt und zu einem Ort gebracht, wo er dieses Talent weiterentwickeln kann.
In diesem Buch geht es um eine Schule für Meisterdiebe.
Der Hauptcharakter Gabriel ist dreizehn und kein Bösewicht. Er klaut nur um seine Grundbedürfnisse zu sichern. In diesem Buch kommt er nach Crookhaven, der Schule für Meisterdiebe, und lernt seine neue Umgebung kennen.
Dieses Buch ist das erste einer neuen Serie. Es wird also relativ viel über die Schule, die Fächer, das Lehrpersonal, usw. erzählt. Da der Unterricht größtenteils aus Wettbewerben bestehen, ist der Schullalltag ziemlich spannungsvoll. Das Grundprinzip der Schule wird auch erläutert: die wahren Verbrecher der Welt tragen Anzüge und "sind zu reich und zu mächtig, um für ihre Übeltaten zahlen zu müssen. [...] Wir tun Unrecht, um die Welt wieder in Ordnung zu bringen."
Fazit: Eine spannende und unterhaltsame Geschichte.
Rezensionen von Bibibabby:
Spannende Zeitreise
Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit von G.Z. Schmidt
Das schöne Buchcover und der interessante Klappentext lädt den Leser ein, einen Blick ins Buch zu werfen.
Das Buch erzählt eine Zeitreise-Geschichte. Der Protagonist Adam ist zwölf Jahre alt und findet eine Schneekugel, die es ihm ermöglicht, durch die Zeit zu reisen.
Die Geschichte spiegelt das Thema der zerbrochenen Zeit wider, indem sie durch unterschiedlichen Erzählsträngen und Ansichten erzählt wird.
Während die Handlung voran schreitet, bekommt der Leser Stück für Stück einen Überblick über die ganze Geschichte. Für jüngere Lesern kann es aber herausfordernd sein, alle Geschichtsstränge im Kopf zu halten.
Der Schreibstil ist ansonsten relativ gut lesbar und die Geschichte ist spannend. Es gibt auch eine gewisse Tiefe. Themen wie Freundschaft und Verlust werden angesprochen und das Buch ist zum Teil etwas philosophisch und lädt zum Nachdenken ein. Wer sich gerne auf Charakterentwicklung konzentriert wird hier auch nicht enttäuscht.
Fazit: abenteuerlich und philosophisch.
Rezensionen von Bibibabby:
Hart und düster
Schneekinder von Andreas Langer
Das winterliche Cover gibt schon einen guten Einblick in die Geschichte: nachdem ein namenloser Schrecken erwacht müssen die Bewohner des naheliegenden Dorfes fliehen. Das Cover stellt den langen Zug der Dorfbewohner dar, die durch Schnee und Eis versuchen, Sicherheit zu finden.
Obwohl das Cover fast friedlich aussieht ist die Geschichte ziemlich düster.
Es geht um Krieg und Rebellion, Leadership und Gruppendynamik, Hunger und Überleben. Bereits im ersten Kapitel sterben zwei Kinder. Die Themen sind ernst, die Geschichte hart.
Der Schreibstil ist eigentlich angenehm zu lesen und ist auch literarisch sehr schön. Die Handlung führt aber zu keinem Abenteuer. Es geht im Grunde um die lange Reise der Dorfbewohner. Eine Karte am Anfang des Buches hilft dem Leser dabei, sich zu orientieren.
Die Altersempfehlung ist ab 11 Jahren, doch wegen der schweren Themen und der herausfordernden Sprache sollte man sich überlegen, ob das Buch zum Kind passt.
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Durch ein tiefes Tal
Die Wahrheiten meiner Mutter von Vigdis Hjorth
Johanna ist vor drei Jahrzenten vor den Zwängen ihrer Familie geflohen. Zurück in ihrer Heimat versucht sie sich der Mutter zu nähern und das Wesen der Mutter zu ergründen. Sie rennt gegen Mauern. Zurückgezogen in einer Waldhütte beschäftigt sie sich mit dem möglichen (Innen-)Leben ihrer Mutter.
Die Erzählung ist schwerfällig und ihre Bemühungen Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen haben etwas Schmerzliches und Belastendes. Nur einzelne Male wird der Monolog durchbrochen. Dies steigert die Spannung der Erzählung jedoch noch mehr. Gleichzeitig entwickelt sich die Erzählung wie bei Robinson Crusoe, scheinbar passiert nichts. Die starken Sprachbilder und die Länge bzw. Kürze der Kapitel unterstützen den Lesefluss, doch kommen nicht gegen die Schwerfälligkeit an. Die Atmosphäre ist lähmend und die Entwicklung der Geschichte kommt viel zu spät. Die Wendung, die Johanna durchmacht ist wegen der Zeitsprünge und der vielen sich drehenden Gedanken und Gefühle schwer nachvollziehbar.
Anspruchsvoller Monolog über eine Tochter, die bei ihrer Mutter gegen Wände rennt. Robinson Crusoe in einer Waldhütte.
Rezensionen von Geschichtendrache:
Liebevoll gestaltetes Pappbilderbuch
Weihnachtszeit! Bald ist's so weit von Annette Moser
Mit „Weihnachtszeit! Bald ist‘s so weit!“ erschien ein liebevoll gestaltetes Pappbilderbuch von der Autorin Annette Moser und der Illustratorin Rebecca Mönch, dass die Kinder richtig auf Weihnachten einstimmt.
Worum geht es?
Auf sechs Doppelseiten findet man die Waldtiere Dora Dachs, Kiki Kaninchen, Ibo Igel, Eddi Eichhörnchen und Elfi Eule, die sich auf Weihnachten vorbereiten.
Dabei suchen sie immer etwas Wichtiges dafür, dass dann hinter einer der zahlreichen Klappen versteckt ist.
Meine Meinung:
Das Cover löst schon beim Betrachten Winter- und Weihnachtsvorfreude aus.
Die Illustrationen fand ich farblich sehr ansprechend und detailreich gezeichnet. Kleine Kinder haben hier viel zu entdecken. Besonders gelungen finde ich den gereimten Text, der am Ende zum Öffnen der Klappen animiert.
Beim Text sind mir aber auch Wörter aufgefallen, wie zum Beispiel schusselig oder emsig, die ich nicht im Wortschatz der Zielgruppe sehe. Diese gehören sicherlich mit Kindern besprochen.
Schön finde ich die letzte Doppelseite, wo man nochmals alle Tiere sieht, wie sie gemeinsam Weihnachten feiern. Hier verstecken sich unter den Klappen die Geschenke, die kleine Zuhörer dann zuordnen können.
Fazit
Für wunderschöne detailreiche Illustrationen und schöne gereimte Suchaufträge mit einzelnen schwierigen Wörtern vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Rezensionen von PMelittaM:
Unterhaltsam und berührend
Menschen im Hotel von Vicki Baum
Berlin 1920er Jahre: Im Grand Hôtel treffen ganz verschiedene Gäste aufeinander: Preysing, ein Generaldirektor, der wegen einer Fusion nach Berlin kommt, Baron von Gaigern, Gentleman und Gangster, Otto Kienlein, sterbenskranker Buchhalter, die Grusinskaja, eine alternde Balletttänzerin und Doktor Otternschlag, kriegsversehrt.
Vicki Baum wirft in ihrem „Kolportage“Roman einen Blick auf eine Handvoll Gäste eines gehobenen Hotels und begleitet diese über mehrere Tage. Dabei findet im Gegensatz zu Otternschlags Ausspruch gegen Ende des Romans „Immer das Gleiche. Nichts geschieht“ (Pos.4461) eine ganze Menge statt, Liebe, Trauer, Tragik, Lebenslust - es ist alles vorhanden, der Roman wird so auch für die Lesenden zu einem Auf und Ab von Emotionen, wenn auch vielleicht nicht immer die der Protagonist:innen. Ich selbst habe vor allem mit Kienlein mitgefühlt, von Gaigern hat mich amüsiert, und die Grusinskaja eher genervt. Doch alle bieten sie auch ihre Überraschungen.
Neben den Charakteren wird auch das Berlin jener Zeit lebendig, denn wir verlassen mit manchen Charakteren zusammen das Hotel. Besonders der Baron ist sehr umtriebig. Insgesamt hat die Autorin die Atmosphäre im und außerhalb des Hotels perfekt eingefangen.
Besonders gut hat mir auch der Erzählstil der Autorin gefallen, er ist sehr anschaulich und atmosphärisch, und hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht, ein Beispiel: „Vom Neubau her hopste die Musik aus dem Tea-Room in Synkopen an den Wandspiegeln entlang (Pos.34). Ihre Charaktere hat sie zudem wunderbar charakterisiert, man kann sich jede:n einzelne:n sehr gut vorstellen, das Kopfkino springt mit dem ersten Satz an. Auf gewisse Weise wirkt der Roman zeitlos. Tatsächlich ist dies der erste Roman, den ich von Vicki Baum gelesen habe, aber ich habe große Lust bekommen, mehr von ihr zu lesen.
Vicki Baums Roman hat mir sehr gefallen und mich gut unterhalten, lebendige Charaktere, viele Emotionen, Humor, Tragik, Liebe, Atmosphäre, es ist alles da und gelungen verknüpft. Unbedingte Leseempfehlung!
Rezensionen von atlaentis:
Größtenteils gut durchdacht
Guinness World Records für Erstleser - Weltraum von
Von außen wirkt das Buch hochwertig und macht damit einen sehr guten ersten Eindruck. Das Cover verrät bereits, auf was man sich einstellen kann und passt gut zu den vielen Bildern, die sich auch im Inneren auffinden lassen. Allgemein hervorzuheben ist der schöne und ordentliche Aufbau des Buches.
Sich darin zurechtzufinden gelingt mühelos, da es ein Inhaltsverzeichnis gibt und die einzelnen Kapitel zudem farblich voneinander abgetrennt sind. Demnach merkt man, dass in die Gestaltung viel Arbeit geflossen ist. Des Weiteren sind die einzelnen Textfelder eine gute Idee, da der Text nicht massig wirkt und die jungen Lesenden nicht erschlägt. Dass das Buch auf Erstleser ausgerichtet ist, fällt sofort auf. Toll finde ich hierbei nicht nur die kurzen Sätze, die große Schrift sowie die Arbeit mit vielen Bildern und Piktogrammen, sondern auch, dass bei der Auswahl der Schrift darauf geachtet wurde, dass das a nicht dem typischen Computer-a entspricht, sondern so, wie die Kinder es üblicherweise in der Schule lernen. Umständlicher sind dafür die ganzen englischsprachigen Begriffe. Dies kann man dem Buch hinsichtlich der sehr international ausgerichteten Thematik jedoch keinesfalls vorwerfen. Viele Begriffe werden in kleinen Kästen am Rand zudem weiter ausgeführt, auch wenn ich mir hierbei noch eine Erklärung der Begriffe Erdentage, Erdenjahre und Methan gewünscht hätte, da hierbei doch einige Fragen auftreten können.
Positiv anzumerken ist auch die abwechslungsreiche Auswahl an Thematiken, da nicht nur Planeten, sondern unter anderem auch Menschen im All genauer betrachtet werden und somit einiges an Wissen präsentiert wird. Hier haben definitiv nicht nur die jüngeren Leser an Wissen dazugewonnen! Amüsant sind zudem die kleinen Sprechblasen an der Seite, welche ein doch sehr sachlich aufbereitetes Thema auflockern.
Das Buch ist zweifelsohne sehr informativ und gut durchdacht. Demnach sind der bislang aufgeführte und die folgenden Kritikpunkte Jammern auf hohem Niveau, dennoch muss angemerkt werden, dass der Vergleich mit Dieselloks für mich persönlich nicht mehr zeitgemäß ist. Da hätte sich sicherlich ein passenderes Beispiel finden lassen, welches den Kindern vertrauter ist. Zudem hätte im Kapitel der Planeten eine kleine Übersicht über diejenigen in unmittelbarer Nähe zur Erde die Orientierung erleichtert, oder systematisch von einem Planeten zum nächsten gearbeitet werden können, um deren Besonderheiten darzustellen, da die Informationen für einen einzelnen Planeten doch sehr gestreut wurden. Nichtsdestotrotz ist das Buch für Groß und Klein sehr empfehlenswert, wenn man sich näher mit unglaublichen Rekorden im Weltall befassen möchte, da das Buch kindgerecht gestaltet ist und eine tolle Reise in verschiedene Thematiken ermöglicht.











