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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Humorvoller Liebesroman

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen von Emily Henry

Die New Yorker Literaturagentin Nora Stephens geht voll in ihrem Job auf. Freie Wochenenden, Privatleben und Urlaubstage kennt sie kaum und an die große Liebe glaubt sie schon gar nicht. Da sie für ihre Schwester Libby alles tun würde, gelingt es Libby, Nora zu einem Urlaub in der ländlichen Einöde zu überreden.

Dass sie ausgerechnet dort dem arroganten New Yorker Lektor Charlie Lastra begegnet, kann Nora kaum glauben...

Nora erzählt die Handlung aus ihrer Sicht. Dadurch ist man sofort mitten im Geschehen. Der Erzählstil ist unheimlich flüssig und teilweise sehr humorvoll. Die Dialoge zwischen Nora und Charlie sind einfach großartig. Obwohl Nora den Eindruck erweckt, ein echter Workaholic, ohne jegliches Gespür für Romantik zu sein, wirkt sie vom ersten Moment an sympathisch. Man fühlt mit ihr und ist gespannt darauf, die Frau hinter der Fassade kennenzulernen. 

Gemeinsam mit Nora trifft man einige Charaktere, die so eindrucksvoll beschrieben werden, dass man sie mühelos vor Augen hat und dadurch ganz in die Geschichte eintauchen kann. Die Gefühlsachterbahn, die Nora durchlebt, wirkt so lebendig, dass man sie glaubhaft nachvollziehen kann. Obwohl der Schreibstil locker und humorvoll ist, kommt es dennoch zu Szenen, die mitten ins Herz treffen und zum Nachdenken anregen. 

Ein wundervoller Liebesroman, der sich durch den lockeren Schreibstil und die herrlichen Dialoge quasi von selbst liest.

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Rezensionen von qq:

gefühlvolle Fortsetzung

Die vermisste Tochter von Soraya Lane

gefühlvolle Fortsetzung

Das Cover ist sehr schön - lädt zum Träumen ein, und passt hervorragend zum Buch.
Eine adoptierte Großmutter, und sie hat nie jemanden davon erzählt. Und dann kommt es aber doch ans Licht. Was macht man dann?
Wirklich ein tolles inhaltliches Thema für die Fortsetzung der Reihe.

Claudia wird mit wenigen Informationen zu den Wurzeln ihrer Großmutter konfrontiert - und macht sich auf die Suche nach der Herkunft und Geschichte, die ja auch ihre eigene ist. Die Suche führt sie dabei nach Kuba.

Die Geschichte ist in zwei Erzählstrengen aufgebaut, man erlebt auch das frühere Kuba, andere Zeiten wie heute. Dadurch steigt im Buch generell auch der Spannungsbogen, durch diese Erzählweise.

Der Schreibstil ist flüssig und das Buch einfach interessant aufgebaut.
Ganz nach meinem Geschmack.

Von mir gibt es eine Empfehlung - toll gelungene Fortsetzung.

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Rezensionen von Harakiri:

Oxen ist zurück - und wie

Oxen. Pilgrim von Jens Henrik Jensen

Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt nimmt sich Oxen Zeit für sich und seinen Sohn und geht wandern. Allerdings hält die Ruhe nicht lange an, denn ein spektakulärer Fall wartet auf ihn: eine Steuer-CD soll geleakt werden, doch einige Betroffene haben ganz massiv etwas dagegen. Oxen braucht wieder seine ganze Schläue, um die Übergabe nicht zu einem blutigen Drama werden zu lassen.

In meiner letzten Rezension zum Vorgängerband schrieb ich ins Fazit: „ich werde dem nächsten Band noch eine Chance geben“. Und ich muss sagen: zum Glück habe ich das gemacht. Konnte mich der letzte Fall überhaupt nicht überzeugen, habe ich diesen Band an einem Tag durchgesuchtet. Endlich durfte Oxen wieder zeigen was er kann. Allein die Tricks bei der Übergabe der Daten – herrlich!
Auch Margrethe und Alex Mossmann haben ihre Probleme. Und dann ist da noch Sally Finnsen, die den Tod an ihrem Bruder aufklären möchte und auch hier Unterstützung von Oxen hat. Die Jagd nach dem Mandrill hat mich auch total geflasht. Vor allem, weil es so gar keine Aussicht auf ein erfolgreiches Ende gab.
Fazit: Oxen ist zurück – und wie!!

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Rezensionen von LeserinLu :

Lübeck der Kaiserzeit

Unsereins von Inger-Maria Mahlke

"Unsereins" von Inger-Maria Mahlke wirft einen detaillierten Blick auf das Leben in Lübeck Ende des 19. Jahrhunderts. Der Roman präsentiert ein breites Spektrum von Figuren, darunter Bürger, Lohndiener, Handwerker und vor allem Frauen in verschiedenen sozialen Rollen. Auch die Manns kommen vor, anders als bei Thomas Manns „Die Buddenbrooks“ oder auch Heinrich Manns „Der Untertan“ wird am Beispiel der jüdischen Familie Lindhorst aber auch der Antisemitismus problematisiert.

Für mich ist „Unsereins“ daher eine sinnvolle Ergänzung dieser Schullektüren.

Die Erzählung behandelt Themen wie Identität, Zugehörigkeit, Geschlecht, Klasse, Macht- und Liebesverhältnisse innerhalb der Lübecker Gesellschaft anhand von Ausschnitten aus dem Alltag der Figuren in der Kaiserzeit. Die episodische Erzählweise zeichnet so ein Panorama der Stadtgesellschaft, wobei die Perspektiven ständig wechseln und daher nur ab und zu tiefere Einblicke in das Leben der Figuren gewähren. Teilweise ist dabei bei mir auch der Eindruck von Zufälligkeit und Willkür entstanden.

Insgesamt präsentiert Mahlke eine solide Darstellung sozialer Strukturen und menschlicher Beziehungen, über die man während des Lesens beständig mehr erfahren möchte, als der Roman schließlich geben kann. Der Roman berührt daher zeitlose Themen, bleibt jedoch in seiner Gesamtwirkung möglicherweise etwas zurückhaltend.

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Rezensionen von Ecinev:

Für Freundschaft ist man nie zu alt

Der Schacherzähler von Judith Pinnow

Das Cover zeigt es schon, für Freundschaft ist man nie zu alt. Oldman ist einsam seit seine Frau gestorben ist. Er geht jeden Tag mit einer Thermoskanne Tee und einem Schachbrett in den Park. Wenn er nicht seinen Lieblingsplatz unter den Kastanienbäumen bekommt, wird es ein schlechter Tag.

Janne ist ein wilder 9-jähriger der in der Schule auffällt und seine Nachmittage am liebsten mit seiner Mutter und seinem Roller im Skaterpark verbringt.

Malu, die Mutter ist alleinerziehend und arbeitet in einem Cafe in der Kleinstadt.

Janne ist neugierig und nähert sich dem alten Mann der ihn auf der Rampe bewundert und schafft es das Herz des alten Mannes zu erreichen. Aus 'das lernt er ohnehin nicht, er kann ja noch nicht einmal stillsitzen' wird ein begeisterter Schachspieler der mühelos die Figuren und die Spielzüge lernt.

Der Schreibstil ist ruhig und unaufgeregt, die Personen und Orte sind liebevoll beschrieben. Gerade das Cafe Blue Hours ist so wundervoll beschrieben, dort würde ich auch gerne meine freie Zeit verbringen. Eine sehr schöne berührende Geschichte die Judith Pinnow hier geschrieben hat.

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Rezensionen von Ecinev:

Selbstjustiz

Monster von Nele Neuhaus

Als die 16-jährige Larissa Böhlefeld erdrosselt im tiefen Schnee bei einer Marienstatue gefunden wird bricht für die Familie die Welt zusammen. Pia und von Bodenstein beginnen mit den Ermittlungen. Ein Glücksfall, ein Fingerabdruck an der Kleidung der Toten kann einem vorbestraften afghanischen Flüchtling zugeordnet werden.

Die Öffentlichkeit sieht sofort einen Schuldigen, der Ausländerhass nimmt zu. Dabei möchte die Polizei ihn nur als Zeugen vernehmen doch er ist verschwunden.

In einem Waldstück läuft bei eisigen Wintertemperaturen ein Mann barfuss vor ein Auto und stirbt. Dabei war er vorher schon schwer verletzt. Auch er war polizeilich erfasst nachdem er eine schwangere Frau mit dem Auto angefahren hat.

Die breit angelegten Ermittlungen um den Tot von Larissa, dem verschwundenen Flüchtling und dem toten Mann sind in einer Sackgasse gelandet. Dabei bleibt es nicht nur bei diesen Toten. Im Laufe des Buches verliert die Suche nach Larissas Mörder immer mehr in den Hintergrund, es geht um ein ganzes Netzwerk von Leuten die trauernden Angehörigen die Möglichkeit zur Selbstjustiz geben. Auch aus den eigenen Reihen der Polizei und des K11 von Bodenstein und Pia.

Ein gewohnt superspanndender Roman von Nele Neuhaus mit einem brandaktuellen Thema. Allerdings wirkten manche Szenen sehr stark überzogen. Das ganz am Ende der Mörder von Larissa gefunden wird, geht unter der Fülle der Taten des Netzwerkes fast unter und wird nur kurz abgehandelt.

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Rezensionen von Bibibabby:

Lustige Geschichte

Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten von Lotte Schweizer

Das farbenfrohe Buchcover mit dem süßen Hund in einem Vampir-Kostüm ist mir sofort ins Auge gesprungen. Es verspricht eine kurzweilige und lustige Geschichte und genauso ist sie.

Emma wünscht sich zum 8. Geburtstag einen Hund, aber für ihren Vater kommt dies absolut nicht infrage. Doch als seine Freundin zusammen mit ihren zwei Jungs bei Emma und ihrem Vater einziehen, schaffen die Kinder ihn davon zu überzeugen, einen Hund zu adoptieren.

Und zwar einen Straßenhund aus Transsilvanien.

Die Geschichte ist kurzweilig und kindgerecht geschrieben und macht Spaß zu lesen. Die Figuren sind nicht besonders komplex und manchmal übertrieben und die Ereignisse sind nicht immer realistisch. Es bleibt aber ein Kinderbuch, welches für die Zielgruppe absolut passend ist. Ich mag besonders die Abwesenheit von Drama zwischen den Kindern in der Patchwork-Familie.

Fazit: lustige, kurzweilige Geschichte.

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Rezensionen von Tara:

Berührend & herzerwärmend

Der Schacherzähler von Judith Pinnow

„Der Schacherzähler“ ist ein herzerwärmender und berührender Roman der in Schwerin lebenden Autorin Judith Pinnow.

Im Mittelpunkt des Romans stehen die alleinerziehende Mutter Malu mit ihrem hyperaktiven, neunjährigen Sohn Janne und Walther, ein alter Mann der Oldman genannt wird. Er verbringt seinen Tage mit Schach spielen im Park.

Janne sieht ihn, ist neugierig und spricht ihn an. Obwohl Oldman nicht sehr zugänglich ist, entwickelt sich bald eine wunderbare Freundschaft. Zunächst erzählt Oldman Janne alles über Schach und dann auch über sein Leben.

Der Schreibstil von Judith Pinnow lässt sich angenehm leicht lesen. Die Kapitel sind kurz und die Perspektiven wechseln zwischen den Charakteren, wodurch der Roman abwechslungsreich ist und einen guten Einblick in die Gedanken einzelnen Charaktere gibt. Diese sind allesamt gut ausgearbeitet.

Es werden zahlreiche Themen des Lebens angesprochen. Dabei geht es um Trauer, Verlust, Familie, Träume, Hoffnung und Wünsche.
Das Buch regt zum Nachdenken an, enthält aber auch eine schöne Prise Humor, die immer wieder dafür gesorgt hat, dass ich schmunzeln musste.

Durch liebevolle Zeichnungen der Illustratorin Vivien Thiessen wird das Buch auch optisch zu einem kleinen Highlight.

Ich kann dieses herzerwärmende Wohlfühlbuch jedem empfehlen, der warmherzige und berührende Bücher mag.

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Rezensionen von froschman:

Im Alter gehst du niemand ab!

Kant und das Leben nach dem Tod von Marcel Häußler

Hauptkommissar Kant wird zu einen Leichenteilfundort in den Hofoldinger Forst in der Nähe der Autobahn A8 geholt. Dort hatte eine neunjährige einen schwarzen Müllsack mit einer abgetrennten Hand gefunden, die noch nicht lange dort gelegen sein konnte, da noch keine Verwesungspuren zu erkennen waren.

Bei der Obduktion in der Rechtsmedizin stellte sich heraus, dass die Hand tiefgekühlt wurde! Der Ehering war graviert, allerdings nur mit Initialen und Jahreszahl, sodass man keine Rückschlüsse auf den Namen ziehen konnte. Im Lauf der Ermittlungen konnten noch weitere Körperteile gefunden werden und anhand einer Seriennummer im künstlichen Hüftgelenk konnte man einen alten Mann eruieren, der in einer heruntergekommenen Hochhaussiedlung wohnte und nicht vermisst wurde. Er sollte nicht der einzige verschwundene Mieter dieses Gebäudekomplexes sein.
In einem sehr flüssigen Schreibstil hat Häußler den dritten Teil der Kant-Serie geschrieben. Die Spannung wird laufend gesteigert und hat mit den verschiedenen Handlungssträngen seine Reize. Ohne die bisherigen zwei Kant-Bücher gelesen zu haben, kann man leicht in die Geschichte eintauchen. Die tiefgründigen Charaktere überzeugen, man kann das Buch kaum aus der Hand legen und wird bis zum Schluss von der Handlung gefesselt

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Rezensionen von Julia:

Mystische Mordermittlung

Die geheime Gesellschaft von Sarah Penner

1873: Lenna Wickes kam von London nach Paris um bei der Spiritualistin Vaudeline D’Allaire die Kunst des Wahrsagens und der Séancen zu erlenen. Mit diesem Wissen möchte sie wieder zurück nach London und den Tod ihrer Schwester aufklären. Als Vaudeline selbst für eine Mordermittlung nach London eingeladen wird, begleitet Lenna sie.

Dort angekommen arbeiten sie mit der Geheimgesellschaft »Séance Society« zusammen, bei der eigentlich keine Frauen erlaubt sind. Und während ihrer Ermittlungen geraten sie selbst in Gefahr.

Man kann von Séancen halten, was man möchte, als Leser bekommt man hier auf jeden Fall beide Seiten gezeigt. Jene, die daran glauben und jene, die dem ganzen kritisch gegenüberstehen und eine Erklärung für das Übernatürliche suchen. Lenna gehört eher zur kritischen Seite und obwohl sie mithilfe einer Séance den Tod ihrer Schwester aufdecken möchte, so zweifelt sie auch immer wieder an den ganzen Geschehnissen. Vor allem deshalb konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren und empfand sie meist als sympathische Protagonistin.

Das Thema von Spiritualismus und Mordermittlung, vor allem im viktorianischen Zeitalter klang sehr interessant. Und auch wenn mich das Buch im Gesamten überzeugen konnte und vor allem im zweiten Teil noch einmal einiges an Spannung aufkam. Allerdings sind die Séancen meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen, hier hätten gerne ein paar mehr stattfinden können.

Der Schreibstil war sehr flüssig und durch die wechselnden Perspektiven von Lenna und Mr. Morley hat man auch einen guten Blick von allen Seiten auf die Geschichte bekommen. Dazu kommt noch eine etwas andere Liebesgeschichte. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut gelungen und es wurde eine mystische Stimmung erzeugt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, egal ob für Spiritualismus Fan oder doch eher Skeptiker.

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