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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Anhand von Sagen durch das Salzkammergut wandern

Sagenhaft wandern im Salzkammergut von Helmut Wittmann; Sabina Haslinger

Erstmalig in der 39-jährigen Geschichte der Kulturhauptstadt Europas schließen sich 23 Gemeinden im ländlich geprägten inneralpinen Raum zu einer Kulturhauptstadt zusammen: Das Salzkammgut und seine Orte sind Kulturhauptstadt 2024. Aus diesem Anlass kann man aus einer Vielzahl von Büchern wählen.

Eines davon begibt sich auf die Spuren von Sagen und Mythen überlieferter Erzählungen.

Das Salzkammergut bietet mit seinen Seen, Bergen, Wäldern und Almen reichlich Stoff für Sagen und Geschichten sind, die dazu anregen, diese Orte auch gleich zu besuchen.

Die Sagen sind folgenden Regionen zugeordnet:

Sagen aus dem Ausseer Land
Sagen rund um den Dachstein
Sagen aus dem Ischler Land
Sagen um den Traunsee
Sagen aus dem Seengebiet
Sagen aus dem Almtal

Zu jeder Sage, in denen es um Salige Frauen, Lindwürmer, Riesen und Zwerge geht, stellt uns das Autoren-Duo Helmut Wittmann & Sabina Haslinger passende Wanderungen vor. Jeder dieser Wandervorschläge enthält eine Beschreibung sowie einige Fotos bereit. Hier ist für Jede/Jeden etwas dabei: ob kurzer Spaziergang oder anspruchsvolle Tour. Das Einzige, das mir fehlt, sind Ausschnitte aus der jeweiligen Wanderkarte.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem, in gediegener Aufmachung mit Lesebändchen erschienenen Buch, 4 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Auf der suche nach den eigenen Wurzeln

Isabels Geheimnis. von Katharina Schöndorfer; Anni Bürkl

Mit „Isabels Geheimnis“ entführt uns Autorin Katharina Schöndorfer (Pseudonym von Anni Bürkl) ins schöne und geheimnisvolle Salzkammergut. Doch zunächst begegnen wir Rona und ihrer Mutter Martha in Wien.

Rona hat sich im Jahr 2000 mit einem Kräuterladen selbstständig gemacht und ist in einer toxischen Beziehung zu Leon gefangen.

Als dann Ronas Mutter Martha eine Spenderniere benötigt, machen sich die beiden Frauen in Salzkammergut auf, um dort nach Verwandten zu suchen. Sowohl Martha als auch Rona sind uneheliche Kinder, Vater unbekannt - was die Suche nicht wirklich erleichtert.

Im Salzkammergut machen die beiden dann eine Entdeckung, die ein anderes Licht auf Ronas verstorbene Großmutter Isabel wirft, die ein dunkles Geheimnis mit sich herumgetragen hat.

Können Martha und Rona das Geheimnis lüften?

Meine Meinung:

Dieser Roman spielt in zwei Zeitebenen: zum einen in der Vergangenheit, in den Jahren des Zweiten Weltkriegs und zum anderen in der Gegenwart rund um das Jahr 2000.

Mit persönlich hat ja der Handlungsstrang mit Isabel als Hauptperson viel besser gefallen als jener rund um Rona und Martha. Warum?

Martha wird als selbstbewusste Frau beschrieben, die einiges von der Welt gesehen hat und ihre Tochter Rona allein großgezogen hat. Allerdings scheint Rona eher nach dem unbekannten Vater zu kommen, denn sie wirkt mit dreißig Jahren noch ein wenig naiv. Sie hat bis vor Kurzen in einer WG gewohnt und lebt nun mit Leon in einer toxischen Beziehung, aus der ein Entrinnen kaum möglich scheint. Ständig in Geldnöten, weil das Geschäft nicht wirklich gut läuft, ist sie auf Leon angewiesen, der das weidlich ausnützt und Rona manipuliert. Erst mit der Reise ins Salzkammergut scheint Rona aufzuwachen und ihr Leben endlich in den Griff zu bekommen.

Da ist die verstorbene Isabel schon ein anderes Kaliber. Als junges Mädchen, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, träumt sie davon, Schauspielerin zu werden. Nach einigen Jahren in Wien kehrt Isabel kurz vor Ende des Krieges ins Salzkammergut zurück und muss sich dort den Veränderungen stellen. Das Salzkammergut, früher die Sommerfrische des jüdischen Großbürgertums aus Wien, ist zur Hochburg der NS-Bonzen und zur „Alpenfestung“, in der man nicht nur Kunstschätze verbirgt, geworden. Ihre Freundin Helene ermöglicht unter Einsatz ihres eigenen Lebens, Regimegegnern und Deserteuren das Abtauchen.

Statt der weinerlichen Rona, die mich stellenweise ziemlich genervt hat, hätte ich gerne mehr über Isabels Freundin Helene erfahren. Diese Ereignisse kommen für mein Dafürhalten leider ein wenig zu kurz.

Der Roman ist leicht zu lesen. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen gelingt mühelos. Geschickt sind die historischen Fakten in die Geschichte rund um Isabel eingeflochten.

Eine nette Idee ist es auch, zwischen den Kapiteln einzelne Kräuter und deren Wirkung vorzustellen.

Fazit:

Dieser Spurensuche nach den Wurzeln ihrer Familie, die die Leser in die Zeit des Zweiten Weltkrieges entführt, gebe ich 3,5 Sterne.

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Rezensionen von Lesemama:

Es konnte mich nicht überzeugen

Run For Love von Nina Dias

Zum Buch:

Luca ist mit ihrer Freundin Charles in einer Kneipe als ein Mann meinte, er müsse Charles anbaggern und kein Nein akzeptieren. Luca sieht rot und schlägt ihn, dafür muss sie Sozialstunden in einem Jugendtreff absolvieren und trifft auf den überaus attraktiven Noël.


Meine Meinung:

Ich fand der Klappentext vielversprechend, auch den Beginn des Buches mochte ich noch ganz gerne, es war amüsant mitzuerleben wie der Kerl eine auf die Nase bekam, weil er einfach das Nein nicht akzeptieren konnte.

Soweit war alles ganz gut, die Botschaft war klar verständlich. Luca ist mehrgewichtig (das Wort gefällt mir sehr) und hat damit vermeintlich kein Problem. Aber das täuscht. Immer wieder spürt man wie unzufrieden sie doch ist, obwohl es einen andern Eindruck machte und das fand ich dann nicht so hilfreich. Im großen und ganzen hat das Buch eine großartige Botschaft, aber mir gefiel die Umsetzung nicht. Ganz schlimm fand ich die Mutter, auch das kam im letzten Drittel eine ganz gute Botschaft rüber. Ich hätte mir tatsächlich eine taffere Luca gewünscht, die tatsächlich stark ist. So konnte mich die Story nicht ganz überzeugen. Trotzdem ist die Botschaft toll und sollte einfach umgesetzt werden.
Das Ende fand ich dann ganz süß, trotzdem waren es mir ein paar Baustellen zuviel.

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Rezensionen von Sago:

Hinter den Winden

Die Seelenpferde von Ventusia, Band 2 - Wüstentochter von Jennifer Benkau

Ich liebe Jennifer Benkaus Fantasyromane besonders. Umso mehr freut es mich, dass sie wie ich einen Irish Tinker besitzt und daher auch kenntnisreich Pferdebücher mit fantastischen Elementen verfassen kann.

Im zweiten Teil der Ventusia- Reihe gibt es eine Rückkehr in das Land hinter den Winden. Fiona, die wir im ersten Teil kennengelernt haben, muss mit ihren Freunden ein weiteres Mädchen mit ihrem Seelenpferd vereinen und nach Ventusia zurückbringen.

Leider hat ausgerechnet dieses Mädchen, Mira, große Angst vor Pferden...

Mira, die sich in einem Heim für Geflüchtete befindet, bringt einen äußerst zeitgemäßen Aspekt in die Serie, der sicher vielen gefallen wird. Natürlich passt sie auch besonders gut zum Untertitel "Wüstentochter." Mir persönlich war aber Fiona im ersten Teil so ans Herz gewachsen, dass Mira für mich etwas hinter meinem Interesse an Fiona zurückblieb. Ich hätte auch gern noch viel mehr Pferdiges gelesen. Glücklicherweise ist Fiona aber auch hier wesentlich mehr als nur eine Randfigur. Begleitet von neuen Gegenspielern heißt es nun weiter auf das große Rennen hinfiebern, das Ventusias Schicksal entscheiden wird.

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Rezensionen von manu63:

Düstere Geschichte

Die Schwarze Königin I von Markus Heitz

Die schwarze Königin ist eine Dark Fantasy Geschichte des Autors Markus Heitz in der er die Geschichte von Vlad Dracul und Barbara von Cilli erzählt. Sowie in der Gegenwart von Len und Klara die sich zufällig bei einer Busreise kennen gelernt haben.

In zwei Erzählsträngen führt der Autor den Leser durch die Vergangenheit und Gegenwart, wobei sich am Ende des Buches Zusammenhänge ergeben.

Der Autor verbindet Historie gut mit Fiktion und erzählt dabei eine spannende Geschichte. Der Handlungsstrang in der Gegenwart gefällt mir dabei besser als der aus der Vergangenheit. Die Sprünge zwischen beiden Zeiten sind gut markiert, so das man jederzeit weiß wann und wo man sich befindet.

Der Erzählstil ist flüssig und die Spannungsbögen sind gut gesetzt. Das Ende kam für mich dann doch etwas plötzlich, einen Cliffhanger gibt es nicht ich kann mir jedoch vorstellen das es ggfs. Einen Folgeband geben könnte der die Geschichte von Len und Klara weiter erzählt.

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Rezensionen von Claudia R:

wunderschöne Kurzgeschichte

Rudis erstes Weihnachtsfest von Marion von Vlahovits

Klappentext / Inhalt:

Rudi, der kleine Rehbock, erlebt seinen ersten Winter. Alles ist so aufregend. Auf dem Weg zu einem Treffen der Waldtiere erzählt Papa Robert ihm die Geschichte von dem eingebildeten Apfelbaum. Der wollte seine Früchte nicht hergeben, bis er fast zugrunde ging ...
Noch ahnt Rudi nicht, dass Heiligabend ist und ihn auf der Wiese ein ganz besonderer Weihnachtsbaum erwartet.

Cover:

Das Cover ist sehr schön skizziert und zeigt einen jungen und älteren Rehbock in einer winterlichen Schneelandschaft. Schwarz-weiße Nuancen sind hier vorherrschend. Das Cover ist recht einfach skizziert und birgt eine wunderschöne Geschichte in sich, die hier durch das Cover mit winterlicher Atmosphäre eingeleutet wird.

Meinung:

Eine wunderschöne Kurzgeschichte, die sehr liebevoll erzählt wird und zugleich sehr herzerwärmend herüberkommt. Auch wenn es durchaus eine winterliche Weihnachtsgeschichte ist, so kann man dieses auch durchaus das Ganze Jahr über lesen, mit dieser tollen Botschaft, die dahinter steht. Rudi bekommt von seinem Vater eine zauberhafte Geschichte über einem Apfelbaum erzählt, der nicht nur er, sondern auch man als Leser sehr gespannt folgt.

Die Geschichte vom Apfelbaum wird verständlich und bildlich erzählt und beschrieben. Die Texte haben eine angenehme Länge, so dass auch die Jüngeren gut folgen können.

Inhaltlich möchte ich hier noch nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Illustrationen sind wunderschön und toll umgesetzt. Die Bilder geben das Gelesene gut wieder und bringen auch die Atmosphäre gut herüber.

Die Geschichte selbst und auch die Idee dahinter ist toll und wunderschön umgesetzt. Gespannt folgt man der Geschichte und auch eine gewisse Spannung zum Verlauf wird aufgebaut, so dass man stets gern mehr erfahren möchte.

Die Umsetzung ist sehr liebevoll und herzerwärmend. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen.

Fazit:

Winter-, weihnachtliche Kurzgeschichte, mit viel Herzblut und einer tollen Idee dahinter.

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Rezensionen von Tara:

Realität & Fiktion kunstvoll verwoben

Das Gemälde von Geraldine Brooks

„Das Gemälde“ ist ein interessanter Roman, der auf einer wahren Geschichte basiert von der auf Martha's Vineyard lebenden Autorin Geraldine Brooks.

Der Roman beginnt in der Gegenwart 2019 in Washington. Der Kunsthistoriker Theo rettet ein Gemälde eines Pferdes aus dem Sperrmüll einer Witwe.

Er will mehr über das Bild erfahren. Dabei gerät er an Jess, eine Wissenschaftlerin, die sich mit einem Pferdeskelett beschäftigt. Bei diesem handelt es sich wie bei dem Bild um das berühmte Rennpferd Lexington.
Jarret war um 1850 gemeinsam mit seinem Vater Harry in Kentucky für die Pflege des Rennpferds Lexington zuständig.
1954 hat die Galeristin Martha Jackson ein in Öl gemaltes Bild eines Pferds entdeckt.

Diese drei Erzählstränge wechseln sich ab, wobei es größerenteils um die Erfolge des Rennpferds um 1850 und die Ereignisse in der Gegenwart geht.
Jedes Kapitel trägt in seiner Überschrift Zeit, Ort und den Charakter, der im Mittelpunkt steht.

Die Ereignisse um das Rennpferd Lexington sind historisch belegt und die Autorin verknüpft hier gekonnt Fakten und Fiktion. Die Handlungsstränge fand ich alle drei gleichermaßen interessant und fesselnd.
Es geht hier aber nicht allein um das Rennpferd und seine Erfolge, sondern um viel mehr:
Kunst, die Entstehung des Gemäldes und seine Reise, die Geschichte von Lexington, das Leben im 19. Jahrhundert, Sklaverei, Rassismus, Klimawandel und Rennpferde.

Der Schreibstil der Autorin ist ruhig und lebendig zugleich. Es gibt viele Details, so dass beim Lesen Bilder in meinem Kopf entstanden sind. Obwohl die Handlung nicht im klassischen Sinne spannend ist, fesselt Geraldine Brooks durch Cliffhanger am Kapitelende, die mich gedanklich durch den Perspektivwechsel begleitet haben und dafür sorgten, dass ich gespannt weitergelesen habe.

Dieser Roman ist keineswegs nur etwas für Fans des Pferdesport, da hier eine Vielzahl an Themen in unterschiedlichen Zeiten miteinander kombiniert wurden.
Geraldine Brooks ist wirklich eine großartige Autorin, die gekonnt gut recherchierte historische Fakten mit Fiktivem verbindet und damit für beste Unterhaltung sorgt. Ich kann das Buch Lesern, die detaillierte und vielschichtige Unterhaltung mögen, empfehlen.

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Rezensionen von Claudia R:

fesselnd...

SYLTKRIMI Küstengrab von Krinke Rehberg

Klappentext / Inhalt:

Der Lügner kennt zumindest die Wahrheit ...
Hauptkommissarin Bente Brodersen ermittelt mit friesischer Sturheit auf Deutschlands nördlichster Insel.
Auf der Lister Fähre bricht ein Mann zusammen und ruft mit letzter Kraft: Es war Mord! Die Kripo identifiziert ihn als den Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums in Kiel.

Sehr schnell schaltet sich daraufhin der Staatsschutz ein und Hauptmann Clausen vom BND übernimmt den Fall. Eine zweite Leiche, die in einem Fischernetz gefunden wird, verwickelt Bente und ihr Team in eine komplizierte Ermittlung, die sie an die Grenzen ihrer Zuständigkeit bringen. Können Heikes Verbindungen zu den dänischen Behörden helfen, Licht ins Dunkel zu bringen?
Die raue See, der frische Wind und die endlosen Dünen machen SYLT zum idealen Schauplatz der spannenden Küstenkrimis.
Jeder Teil der Syltkrimiserie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.

Cover:

Ein Leuchtturm, die weite des Meeres und ein Raubvogel machen hier eine ganz besondere Atmosphäre aus. Ähnlich sind die Cover dieser Krimi Reihe und dadurch ist hier auch ein großer Wiedererkennungseffekt vorhanden. Optisch und farblich sehr schön umgesetzt. Das Cover spricht mich persönlich an und weckt dadurch auch mein Interesse.

Meinung:

Dies ist bereits der zwölfte Band der Syltkrimi Reihe von Krinke Rehberg. Da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen. Aber auch um das Private der Charaktere besser einzuordnen ist natürlich Vorkenntnisse und Vorwissen von Vorteil. Ich kenne nicht alle Bände der Reihe, habe aber bereits einige gelesen und mich daher sehr auf ein Wiedersehen mit Bente Brodersen gefreut.

Schnell war ich im Fall und im Geschehen drin. Spannung und auch fesselnde Momente sorgen für ein tolles Krimierlebnis. Auch das Drumherum und die Meeresatmosphäre kommt hier sehr gut herüber. Man merkt das nordische Flair.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und bildlich. Man kommt schnell in die Charaktere und auch das Drumherum hinein. Die Ermittlungen sind gut dargestellt und man merkt, dass gut recherchiert wurde und es wirkt alles sehr stimmig und authentisch. Aber auch das menschliche und private kommt nicht zu kurz, nimmt aber auch nicht zu viel Platz ein.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und stechen durch das Sylt Logo hervor und sind dadurch sehr gut erkennbar. Gliederung und Gestaltung passt gut und ist toll umgesetzt.

Spannung wird gut erzeugt und auch der Spannungsbogen hält gut an. An die Geschehnisse wird man schnell gefesselt und auch die Ermittlungen laden zum miträtseln ein. Ein weiterer toller Krimi, der mich wieder gepackt hat und eine tolle Reihe, die man sich auf jeden Fall merken sollte.

Fazit:

Spannende Ermittlungen und ein toller Syltkrimi, der fesselt.

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Rezensionen von Claudia R:

bildlich ...

The Season of Change von Norah Bell

Klappentext / Inhalt:

Was bist du bereit zu tun, um dein Volk zu retten?
Kalea wächst mit dem Wissen auf, an ihrem 21. Geburtstag für ihr Volk geopfert zu werden. Doch wenige Wochen bevor es so weit ist, wird sie von den Feinden ihres Volkes entführt. Im Feindeslager entdeckt sie neue Seiten an sich und der Welt, in der sie lebt.

Ihr maskierter Entführer, mit dem sie immer wieder in Streitereien verfällt, erschwert ihr zusätzlich die gesamte Situation. Hin und hergerissen zwischen ihrer Pflicht und ihren Gefühlen, muss Kalea eine unmögliche Entscheidung treffen.

Cover:

Durch die warmen Farben und die fallenden Blätter macht es einen herbstlichen und wärmenden Eindruck. Optisch und farblich ist es sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Faszinierend, ergreifend und sehr fließend in sich. Die Atmosphäre ist toll umgesetzt und die Beschreibungen sind bildlich. Schnell findet man sich in die Charaktere und die Situationen hinein. Kalea ist sich dessen bewusst, dass sie für das Wohl ihres Volkes geopfert wird, doch plötzlich kommt alles anders und wem kann sie noch vertrauen?

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und nicht vorgreifen. Daher halte ich mich mit weiteren Details dazu bedeckt.

der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Zudem ist dieser sehr bildgewaltig, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und es vor dem inneren Auge direkt erscheint. Auch die Gefühle und Emotionen sind sehr gut vorstellbar und man kann diese fast spüren und nachvollziehen.

Dir sehr kurzen Kapitel ermögliche. einen sehr guten Lesefluss und erhöhen zugleich das Tempo und die Spannung und fesseln einen direkt ans Geschehen.

Die kleinen Illustrationen und Verzierungen vermitteln den herbstlichen Charakter und die herbstliche Atmosphäre. Die kleinen Blätterornamente sind gut erkennbar, so dass auch die Kapitelanfänge hervorstechen. Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.

Eine wundervolle und faszinierende Geschichte, die sehr toll umgesetzt wurde und mich schnell begeistern konnte. Auch die Entwicklung der Charaktere und besonders von Kalea hat mir sehr gut gefallen. Eine spannende und atmosphärische Geschichte.

Fazit:

Faszinierend, ergreifend und sehr fließend in sich. Die Atmosphäre ist toll umgesetzt und die Beschreibungen sind bildlich.

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Rezensionen von Claudia R:

weihnachtlich ...

Vier Pfoten retten Weihnachten von Petra Schier

Klappentext / Inhalt:

Ein Weihnachtsfest zum Verlieben
Die erfolgreiche Designerin Elena hat nach ihrer Scheidung nebst Rosenkrieg die Nase voll von Männern. Sie will sich von nun an ausschließlich ihrer Arbeit widmen – und außerdem anderen Menschen etwas Gutes tun. Deshalb beschließt sie, in der Vorweihnachtszeit bei einem Witwer mit zwei Kindern als Nanny einzuspringen.

Mit den Kindern schließt sie sofort innige Freundschaft, und auch mit dem Vater kommt sie besser als geplant aus. Die beiden verlieben sich ineinander, doch Steffen zögert, sich nach dem Tod seiner Frau auf eine neue Beziehung einzulassen.
Da Steffens elfjährige Tochter Sabrina sich dieses Jahr beim Weihnachtsmann und dem Christkind gleichzeitig eine neue Frau für ihren Papa gewünscht hat, beauftragen die beiden die Cocker Spaniel-Dame Lulu, Steffen und Elena zu ihrem Glück zu verhelfen. Lulu muss ganz schön improvisieren, denn es stellt sich heraus, dass bei Sabrinas Weihnachtswunsch ein winziges, aber wichtiges Detail übersehen wurde.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet. Weihnachtliche Stimmung geht davon aus. Ein niedlicher Hund, drumherum Tannengrün und Geschenke runden das Ganze sehr schön ab.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um die Neuauflage eines schon etwas älteren Weihnachtsromans aus der Feder von Petra Schier. Ein Weihnachtswunsch, eine niedliche Hündin und eine romantische Mission, die es in sich hat. Ob sich der Wunsch der 11jährigen Sabrina erfüllt, die sich eine neue Frau für ihren Papa wünscht, erfahrt ihr im Buch.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht vorgreifen und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in die Handlungen und Charaktere hinein. Die Charaktere besitzen sehr viel Charme und auch deren Gefühle und Gedanken kommen nachvollziehbar herüber. Weihnachtliche Geschichte mit einer wunderschönen und emotionalen Umsetzung. Ideal zum eingekuschelten Lesen in der kalten Jahreszeit. Die Länge der Kapitel ist angenehm und ermöglicht so einen guten Lesefluss.

Gestaltung und Gliederung ist toll umgesetzt. Weihnachtliche Atmosphäre und Stimmung kommt gut herüber und schnell fühlt man diesen besonderen Weihnachtsspirit, der besonders auch durch die Protagonisten herüber gebracht wird. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Für tolle und weihnachtliche Unterhaltung ist hier gesorgt.

Fazit:

Wunderschöne und herzerwärmende Weihnachtsgeschichte mit sehr viel Charme.

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