Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Unterhaltsam und spannend
Northern Nights von Inga Schneider
Louise wird von ihrem Verlobten am Altar stehengelassen, nach knapp eineinhalb Jahren treffen sie wieder aufeinander, als Louise Hilfe braucht. Aber ist seine Hilfe tatsächlich so selbstlos? Oder will Mads sich eher an Louises Vater rächen?
Ich habe Buch eins mit Nikolaj und Emma schon gerne gelesen und war neugierig auf den zweiten Teil.
Diesmal spielt Louise die Hauptrolle und es geht um den Verlag, den Louise betreut knd nicht um das Hotel. Man kann das Buch aber sicher auch ohne Vorkenntnisse lesen, denn die wichtigen Dinge wie z.B. der Unfalltod der Mutter werden auch in diesem Buch so behandelt, das man es vorher nicht wissen musste.
Ich fand die Geschichte sehr gur erzählt, unterhaltsam und auch spannend, schafft es Mads das Herz von Lousie zurückzugewinnen bzw. will er das überhaupt? Louise machte in diesem Teil eine so unglaubliche Wandlung durch, aus ihr wurde eine starke junge Frau, die sich nicht mehr unterdrücken lässt, zumindest meistens. Für mich war es eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte mit einem spannenden Inhalt und einem wunderschönen Ende. Ich freue mich schon auf die Geschichte von Frederik, die hoffentlich auch noch erzählt wird.
Rezensionen von yellowdog:
Debütroman
Nicht ich von Zeruya Shalev
Zeruya Shalevs Debütroman, der jetzt erstmals auf Deutsch erscheint und ein Vorwort der Autorin enthält, ist sprachlich anders als ihre späteren Romane. Doch einige bekannte Motive ihrer anderen Bücher gibt es doch.
Eine Frau verlässt Mann und 5jährige Tochter für ihren Geliebten.
Doch damit kommt sie nicht klar.
Sie isoliert sich selbst und beklagt ihren Zustand. Sie leidet. Ihr gehen sogar die Haare aus.
Diesen Bewusstseinszustand macht Zeruya Shalev mit Mitteln des magischen Realismus deutlich. Das hat mich nach anfänglicher Skepsis doch überzeugt.
Rezensionen von cr:
Hoffungsvolles Sachbuch
Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen? von Till Raether
Hoffungsvolles Sachbuch
Mit dem Buch "Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?" hat der Autor Till Raether den Zahn unserer heutigen Zeit in meinen Augen vollkommen getroffen. Eine Zeit, die geprägt von der derzeitigen Weltlage − Krieg, Klima und Corona − ist - in der es immer schwerer wird, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.
Das liegt über einen schweren Schleier über uns, und belastet doch viele Menschen.
Mit dem Buch wird ein erfrischender Blick auf Hoffnung und Zuversicht versprochen.
In meinen Augen ein sehr großes Versprechen, das aber nur zum Teil eingehalten werden kann. Das Buch ist eine Einladung, sich andere Sichtweisen anzueignen, und über seinen Tellerrand hinauszuschauen. Toll gelungen finde ich, dass der Autor einen wirklich leichten und fließenden Schreibstil im Buch umgesetzt hat.
Das Cover des Buches finde ich leider überhaupt nicht gut umgesetzt.
Jeder der neue Wege für Hoffnung und Zuversicht kennen lernen möchte, für den eignet sich dieses Buch.
Rezensionen von Joe Fischler:
Sagenhaft-gruselige Entdeckungsreise durch Innsbruck, direkt vom literarischen "Innsider"
Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen? von Till Raether
Christian Kössler, "Innsider" der Tiroler Literaturszene, entführt uns in eine spannende Entdeckungsreise durch Innsbruck und beweist einmal mehr sein Können in der Darstellung dunkler Sagen und Mythen. Die Kurzgeschichten sind aber nicht nur gruselig und spannend, sondern auch oft mit einem Augenzwinkern erzählt, was sie besonders reizvoll macht.
Als Leser mit Ortskenntnis fühlt man sich direkt in die Geschehnisse hineinversetzt. Das Buch ist eine feine Mischung aus Unterhaltung, Spannung und Bildung, und man erfährt viel über Innsbruck und seine sagenumwobene Vergangenheit. Der bibliothekarische Hintergrund des Autors ist deutlich spürbar und bietet während der Lektüre interessante Einblicke in die Tiroler Literatur, deren Gebrauch (und Gebräuche) sowie deren liebevoller Betreuung.
Rezensionen von Nele33:
geniale Fortsetzung
Vöglein schweigt von Elias Haller
"Vöglein schweigt" ist die mehr als gelungene Fortsetzung der Grimm-Trilogie.
Nora Rothmann Sonderermittlerin und bei den Kollegen nicht ganz so beliebt und anerkannt ist wieder oder immer noch auf der Suche nach Beweisen, ob ihre Familie an den grausamen Menschenjagden im Berliner Umland beteiligt war.
Sie möchte die Unschuld ihrer Familie klarstellen. Kann ihr dies gelingen?
Um in das Buch hineizukommen ist es zwingend nötig den ersten Band gelesen zu haben, Dieser hier startet 6 Monate vor der Tat und springt dann in die Gegenwart. Eine Gegenwart, in dem Frauenleichen gefunden werden, auf perverseste Art als Vogel hergerichtet. Diese Taten werden detailiert beschrieben, jemand mit schwachen Nerven dürfte da an seine Grenzen gelangen.
Der Thriller hat verschiedene Ebenen, kommt doch auch der Eisenhans, dessen Mord auch nach 20 Jahren noch unaufgeklärt ist im Zusammenhang mit den neuen Taten ans Tageslicht. Die Nähe zu Noras Vater bleibt ein Anhaltspunkt für sie. Das Netzwerk um Grimm wird von den Kollegen als Hirngespinst von Nora abgetan, bis sie selbst in die Fänge gerät.
Vöglein schweigt ist ein gut durchdachter, spannungsgeladener Thriller, der am Ende genügend Fragen für den hoffentlich bald erscheinenden dritten Band offen lässt.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleser FLORIAN, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Steinach)
Billy und der geheimnisvolle Riese von Jamie Oliver
Testleser FLORIAN, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Steinach)
Hinter den Mauern von Waterfall Woods gehen seltsame Dinge vor sich. Als Billy und seine Freunde einen Weg in den Wald gefunden haben, stürzen sie mitten in das größte Abenteuer ihres Lebens. Sie begegnen Fabeltieren wie winzigen Elfen, Riesen oder Boonas.
Doch der Wald ist in großer Gefahr. Durch einen großen Wurst-Erzeuger werden Abwässer in den Wald geleitet. Die Bewohner des Waldes brauchen Billy's Hilfe, um den Konzern zu stoppen. Wie das gelingt, das verrate ich euch nicht, denn es ist sehr spannend.
In diesem Buch werden auch zwei Brüder wieder vereint.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es allen empfehlen, die Geschichten, in denen es um Magie und Zauberei geht, lieben.
Rezensionen von Arambol:
Anstrengend anders, aber...
Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen von Benjamin Stevenson
"Sie schreiben Bücher darüber wie man Bücher schreibt, die Sie nie geschrieben haben."
Eins mal gleich ganz deutlich vorweg: Dieses Buch ist anders und dieses Buch ist ziemlich anstrengend, aber...
Aber: wenn man sich darauf einlassen kann und sich ausreichend Zeit für die Lektüre nimmt, erlebt man vielleicht ein außerordentliches und gleichzeitig außergewöhnliches Lese-Abenteuer, weit ab vom allgegenwärtigem Krimi-Einerlei.
Man muss es mögen...
Eigentlich ist dieser Roman ja auch gar kein Krimi, vielmehr möchte uns der Autor, Benjamin Stevenson, hier eine detaillierte Anweisung geben, wie man einen guten Kriminalroman schreibt. Klingt anders?! Wie bereits gesagt: ist es auch. Anders. Irgendwie. Schräg.
Die allesamt eigenwillig (aber irgendwie auch liebenswert?) ausgearbeiteten skurrilen Charaktere des Cunningham-Clans überzeugen durch tiefschwarzen (britischen) australischen Humor.
Dass die mitunter echt verwirrende und schräge Kriminalgeschichte am Ende dann doch weitestgehend lückenlos aufgeklärt wird und dabei keine offenen Fragen zurückläßt, ist schon überaus erwähnenswert, erstaunlich und beachtlich.
Lesempfehlung: wer sich an etwas Außergewöhnliches herantrauen mag, gibt den anstrengenden Cunninghams eine Chance, sie haben es irgendwie verdient.
Auf ein Wiedersehen im Orientexpress?
Eventuell? Wahrscheinlich eher nicht.
Rezensionen von t3833:
Gelungene Auflösung!
Der Spurenfinder von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling
„Der Spurenfinder“, von Marc-Uwe Kling, zusammen mit seinen beiden Kindern Luise und Johanna Kling geschrieben, wird als eine neuartige Fusion von Fantasy, Krimi und Komödie bezeichnet. Das, in Kombination mit dem gut-gelungenen Cover, hat mich auf den ersten Blick sofort auf das Buch neugierig gemacht.
Wir folgen unseren Protagonisten Elos von Bergen, welcher als ehemaliger Spurenfinder seinen Ruhestand genießt. In Friedhofen führt er mit seinen beiden Zwillingen Ada und Naru einen teilweise sehr eintönigen und langweiligen Alltag. Als jedoch plötzlich jemand ermordet wird, machen sich der Spurenfinder und seine Zwillinge auf den Weg um diesen Fall zu lösen.
Der Schreibstil des Autors ist natürlich sehr flüssig und leicht lesbar, da es mit und natürlich auch für Kinder geschrieben worden ist. Die Handlung fand ich ganz spannend und auch die Genre-Fusion ist gut gelungen. Leider muss ich dennoch sagen, dass dieser Roman, meiner Meinung nach, eher für eine jüngere Leserschaft geeignet ist. Nichtsdestotrotz muss ich hervorheben, dass mir die Auflösung des Falles sehr gut gefallen hat und ich damit nicht gerechnet habe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungener Abschluss der Trilogie
Diamanthelle Träume von Janet MacLeod Trotter
Dieser dritte Band ist das emotionale Finale der farbenprächtigen und opulenten Familien-Saga in Britisch-Indien. Wir steigen zu Silvester 1945 in die Geschichte zunächst einmal in Schottland ein, wo sich Jeanie, die mit Mungo Munroe, dem Schulleiter der Nicholson School im indischen Murree verheiratet ist, seit dem Zweiten Weltkrieg aufhält.
Wie so viele britische Frauen hat sie in der britischen Armee, und zwar im Auxiliary Territorial Service im neunten Search Light Regiment der 39. Anti-Aircraft Brigade gedient. Diese Zeit hat aus der naiven Tochter von Colonel Colin Grant und seiner Ehefrau Clara eine selbstbewusste Frau geformt.
Obwohl sie sich nun 1946 wieder auf ihren Ehemann freut, fühlt sie sich ihrer Mutter, die nach dem Tod des Ehemanns und ihres Sohn John einsam ist, verpflichtet und schiebt ihre Rückkehr nach Indien immer wieder hinaus. Die Einsamkeit der Mutter ist durchaus selbst gewählt, denn es gibt einige Familien wie die Lomax, die eine ähnliche Geschichte haben. Clara Grant lehnt den Kontakt zu den Lomax kategorisch ab und das hat nicht nur mit der anglo-indischen Herkunft von Esmie, Tom Lomax‘ Ehefrau, zu tun. Bei einer Geburtstagsfeier lernt sie nicht Andrew Lomax, der der beste Freund ihres Bruders war, sondern den charmanten Rick Dixon kennen und fühlt sich bei den Lomax‘ für einige Stunden unbeschwert.
Als Jeanie endlich doch nach Munroe und Mungo zurück ist, ist das Leben als Lehrerehfrau alles andere als erfüllend. Ihr Ehemann gängelt sie ständig, behandelt sie wie ein kleines Mädchen. Und da ist noch Miss Lavelle, die Hausmutter, die sich nicht nur um die Jungs im angeschlossenen Internat kümmert.
Kein Wunder, dass sie sich vernachlässigt fühlt und als sie auf einer anglo-indischen Hochzeit Rick Dixon wiedersieht, keimen verbotene Gefühle in ihr auf. Wenig später kommen lang verborgene Geheimnisse ans Tageslicht und Jeanie muss sich entscheiden.
Meine Meinung:
Mir hat das Finale dieser Trilogie sehr gut gefallen. Das Buch ist nicht nur eine Familien-Saga, sondern auch ein historischer Roman, der sich mit der Geschichte von Britisch-Indien beschäftigt. Die Autorin beschreibt die Zustände in der britischen Kolonie, die im Grunde ein Vielvölkerstaat ist und nach Unabhängigkeit strebt. Noch ist Britisch-Indien ungeteilt, doch die Spannungen zwischen den Religionen nehmen zu. Letzten Endes wird sich 1947 der muslimische Norden als Pakistan vom hinduistischen Indien abspalten.
Sehr gut getroffen ist das überhebliche Gewese der meisten Briten. Mungo Munroe begegnet als „reinrassiger“ Brite den Dixons oder Lomax‘, die indische Verwandte haben mit Herablassung. Das indische Hauspersonal wird überhaupt nicht wahrgenommen.
Die Charaktere sind sehr gut angelegt und einige davon wie Jeanie, dürfen sich zu ihrem Vorteil weiterentwickeln. Mungo Munroe ist mir gleich zu Beginn unsympathisch gewesen, was sich im Laufe der Lektüre gesteigert hat. Wasser predigen und Wein trinken - das ist so meine erste Einschätzung von ihm gewesen, die sich (natürlich) bestätigt hat. Während er allen möglichen Vergnügungen, die als Dienstreisen getarnt sind, nachgeht, soll Jeanie Däumchen drehen und die unsichtbare, doofe Ehefrau spielen. Er trifft Entscheidungen für ihr weiteres gemeinsames Leben, doch diesmal hat er sich verrechnet. Einem Neuanfang in Australien will Jeanie nicht zustimmen.
Fazit:
Gerne gebe ich dem farbenprächtigen und opulent erzählten Abschluss der Trilogie 5 Sterne.
Rezensionen von Claudia R:
tiefgründig
Das leere ich von Martin Kreuels
Klappentext / Inhalt:
Gemeinsame Wege müssen wir zeitweise verlassen, um wieder zueinander zu gelangen. Manchmal bietet eine Reise diese Möglichkeit. Auf Reisen machen wir Erfahrungen, treffen andere Menschen, sehen neue Länder, lernen. Aber was hat ein Koma mit einer Reise zu tun und welche Möglichkeiten bietet es?
Fox begibt sich unfreiwillig auf den Weg und seine Frau Sunday und seine Freunde helfen ihm auf diesem Weg, ohne es zu wissen.
Cover:
Das Cover ist interessant gestaltet und vereint verschiedene Elemente. Fliegende Bücher, Hohe Berge im Hintergrund und eine Art Gestell mit dreieckigem Galgen. Titel und Motive des Covers sind interessant umgesetzt.
Meinung:
Wie lernen Fox kennen, der eher langweilig, unauffällig und durchschnittlich herüberkommt. Ganz normal und alltäglich, jemand der jeder sein könnte und damit auch anspricht. Es beginnt eher ruhig und nach und. nach spielen nachdenkliche und tiefgründige Parts mit hinein.
Inhaltlich möchte ich jedoch nicht hervor greifen und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist sehr bildlich und beschreibend, so dass man sich alles sehr gut und detailliert vorstellen kann. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut und flüssig lesen. Die Kapitelüberschriften sind gut und deutlich erkennbar und stimmen zudem teils nachdenklich, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Gliederung und der Aufbau haben mir gut gefallen. Die Geschichte nimmt mit und man begibt sich mit Fox auf eine spannende und emotionale Reise. Und auch an der Seite von Sunday wird man nachdenklich gestimmt.
Anfangs brauchte ich etwas um richtig hinein zukommen, aber nach und nach wurde ich mehr von den Charaktere, den Handlungen und das Dahinter erfasst.
Die wechselnden Perspektiven machen es fesselnd und nach und nach setzt sich alles zusammen. Emotionen und Gedanken sind gut erfasst und umgesetzt. Auch als Leser wird man emotional eingestellt und nachdenklich gestimmt. Es hat eine gewisse Tiefe, die mit nimmt.
Eine Geschichte, die tief wirkt und nicht schnell gelesen ist, dafür aber noch lange nachwirkt.
Fazit:
Eine tiefgründige und emotionale Geschichte, die bewegt und nachdenklich stimmt.










