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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von EvieSk :

Instinkt oder Vernunft?

Der blaue Tod von Marley Alexis Owen

Sara ist gerade dabei, in die Mutterrolle hineinzuwachsen, als sie eine komische Situation miterlebt. Obwohl es als Zufall abgetan wird, fühlt es sich für sie falsch an und sie beginnt zu ermitteln. Doch niemand würde wehrlosen Menschen etwas antun, oder etwa doch? Und vor allem, warum?

Sara hat mir als Protagonistin gut gefallen.

Im Verlauf des Buches lernt sie, dass sie eine gute Mutter sein und ihren Wünschen und ihrer Intuition nachgehen kann.
Max als Nebencharakter hat mir ebenfalls gut gefallen. Max hält auf jeden Fall die ein oder andere Überraschung für einen bereit.
Die Handlung ist spannend. Man hat neben alltäglichen "Problemen" eine interessante Ermittlung am laufen, bei der man mitfiebert, da es nicht immer so läuft, wie man es sich wünschen würde. Das man neben der Sicht von Sara auch noch die der Täter mitbekommt, finde ich eine gute Abwechslung und auch gelungen umgesetzt. Dadurch bekommt man die Skrupellosigkeit, aber auch die Zerrissenheit der Täter aufgezeigt.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich konnte das Buch flüssig lesen und habe es innerhalb weniger Stunden durchgelesen, weil es mich so gepackt hat.
Das Cover hat mit den Blautönen meinen Blick auf sich gezogen und ich finde es für dieses Buch gut gewählt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller mag, aber auch denen, die nicht so oft zu welchen greifen. Sara ist ein spannender Charakter, die ihren Instinkten nachgeht und sich für die Schwachen einsetzt. Dafür schreckt sie vor nichts zurück, weshalb es nicht an Action fehlt.

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Rezensionen von Harakiri:

Die Antwort liegt in der Vergangenheit

Waiseninsel von Max Seeck

Jessica Niemi wird bei einer Auseinandersetzung gefilmt und daraufhin vom Dienst suspendiert. Sie nimmt eine Auszeit auf einer einsamen Schäreninsel, doch das Verbrechen verfolgt sie auch hier: eine alte Frau, die eigentlich nicht mehr lange zu leben hat, wird ermordet. Jessica vermutet das Motiv in der Vergangenheit und muss tief graben, um dem Täter näherzukommen.

Seeck greift wieder ganz tief in seine Trickkiste der Täuschung und Tarnung. Bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Täter ist und welches Motiv er hat. So konnte ich beim Lesen immer schön miträtseln und bin seinen Wendungen mehr als einmal auf den Leim gegangen.
Das Buch gewinnt Tiefe durch die Erzählweise auf zwei Ebenen. Die in der Gegenwart und die in der Vergangenheit im Waisenhaus, die mich tief bewegt hat. Wie grausam Kinder sein können wird hier eindrucksvoll beschrieben.
Jessica wird weiterhin von Halluzinationen heimgesucht, das mag ich nicht ganz so sehr. Dennoch freue ich mich schon sehr auf eine weitere Fortsetzung des Buches.
Fazit: eine einsame Insel, eine überschaubare Anzahl an Verdächtigen und ein weit zurückliegendes Szenario zeichnen diesen Krimi aus und machen ihn sehr spannend.

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Rezensionen von Sago:

All Age

Der Spurenfinder von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling

Es fällt mir unerwartet schwer, das Buch tatsächlich zu bewerten. Manches hat mich angesprochen, anderes nicht. Ein zusammenfassendes Fazit macht das kompliziert.

Fasziniert hat mich der Genre Mix aus Fantasy und Krimi. Den verwickelten Kriminalfall und seine Auflösung habe ich interessiert verfolgt.

Manche kuriosen Einfälle wie die Stimmonade, ein Trank, der die Stimme auf unterschiedliche Weise stark verändert, fand ich gleichfalls gelungen.

Keine Beachtung hatte ich der Tatsache geschenkt, dass Marc-Uwe Kling das Buch mit seinen jungen Zwillingstöchtern geschrieben hat. Und im Gegensatz zur Meinung in anderen Rezensionen finde ich, man merkt das dem Buch sehr wohl an.

Der Autor macht hier seinen ersten Ausflug ins Fantasy-Genre. Als absoluter Fantasyfan muss ich leider sagen, dass der Roman im Vergleich zur meisten Fantasy, die ich gelesen habe, seltsam blutleer blieb. Es fehlte einfach ganz überwiegend die atmosphärische Dichte. Einzig der Zirkusbesuch konnte mich dahingehend überzeugen.

Elos von Bergen, ein bekannter Spurenfinder, genießt seinen Ruhestand mit seinen Zwillingen Ada und Naru im ereignislosen Friedhofen. Als ein Zirkus in der Nähe gastiert, geschieht ein Mord und eine alte Dame verschwindet. Elos und die Zwillinge machen sich auf, die Rätsel aufzuklären und stellen schon bald fest: Egal wohin man reist, man hat immer sich selbst im Gepäck....

Für mich persönlich hatten die Zwillinge leider ein gewisses Nervpotential. Ich könnte mir vorstellen, dass ihre ewigen Kabbeleien jüngere Leser eher ansprechen. Vermutlich kann man das Buch als All Age-Roman bezeichnen. Aber wenn man alle anspricht, läuft man Gefahr, niemanden komplett zu erreichen.
Der Epilog liefert einen raffinierten Twist, dessen Auflösung mein Interesse geweckt hat. Dennoch werde ich eine eventuelle Fortsetzung wohl nicht lesen, weil es so viel farbenprächtigere Fantasy gibt.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Milo und Vince ermitteln in ihrem 2. Fall in der Tier- und Umweltschutz-Szene

Agonie von Lea Adam

Jagoda "Milo" Milosevic und ihr Kollege Vincent Frey werden zu ihrem nächsten Mordfall in Hamburg gerufen, obwohl Vince sich noch von den schweren Verletzungen ihres vorigen Falls erholt.
Eine Umwelt- und Tierschutz-Influencerin wird tot in ihrem pompösen Loft gefunden: aufgehängt, gehäutet und ausgenommen wie Vieh.

Milo und Vince gehen von Umweltschutz-Hatern aus, bis die nächste Leiche gefunden wird, die absolut nichts mit dieser Szene zu tun hat: ein Banker.

"Agonie" ist der zweite Teil der Reihe um Milo und Vince; der Fall ist in sich abgeschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Wer jedoch genau wissen will, was Vince passiert ist, dass er noch so angeschlagen ist, sollte auch "Stigma" lesen. Auch Privates der beiden kommt in einigem Ausmaß vor.
Ein rasanter Schreibstil und kurze Kapitel peitschen einen durchs Geschehen; und vor allem die wirklich schrecklichen Zustände in der Massentierhaltung und Schlachtung sind einfach nur grausam und bedrückend und lassen einen betrübt zurück. Wie barbarisch die Haltung der Tiere ist, die in viel zu enge Ställe gepfercht sind und sich gegenseitig niedertreten und dann fressen, ist einfach nur furchtbar!
Auch die detaillierten Beschreibungen der Mordopfer ist nichts für schwache Nerven.

Mir gefällt, wie man mit den beiden Ermittlern nach und nach Puzzleteilchen aufdeckt und sich ebenso fragt: warum musste die Tierschutz-Influencerin sterben? Und wie konnte diese sich so ein pompöses Loft leisten?
Als Leser hatte man jedoch Wissensvorsprung im Gegensatz zu Milo und Vince, da man immer wieder Einblicke in die Gedanken und das Handeln Täters erhält.
Leider hat mir am Ende ein rechtliches Fazit für das Lügen des Schlachtbetriebs gefehlt - ist das tatsächlich in dieser Art gesetzlich erlaubt? Wenn ja, dann bin ich sprachlos...


Fazit:
Ein packender und mitreißender Thriller über ein aktuelles Thema; die blutrünstige Zurschaustellung der Opfer ist jedoch nichts für schwache Nerven.

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Rezensionen von Island :

Eine Figur zu viel

Stille Falle von Anders de la Motte

Der Krimi "Stille Falle" ist der Beginn einer neuen Reihe um die Kriminalinspektorin Leo Asker, die eigentlich bald in Malmö die Leitung der Abteilung für Kapitalverbrechen übernehmen sollte, dann aber aufgrund einer Intrige in den Keller des Gebäudes zur "Abteilung für hoffnungslose Fälle" strafversetzt wird.

Aber auch dort lässt sie ihr letzter Entführungsfall nicht los, bei dem sie nach zwei verschwundenen Student:innen gesucht hat. Die beiden tauchen nämlich plötzlich als Figuren in einer Modellbahnanlage auf. Außerdem scheint es eine Verbindung zu Leos Jugendfreund Martin Hill zu geben, der mittlerweile an der Uni lehrt und sich auf verlassene Gebäude spezialisiert hat.

Mir hat dieser erste Teil der neuen Reihe, bei der auch künftig "Lost Places" eine Rolle spielen sollen, sehr gut gefallen. Leo Asker ist eine sehr vielschichtige und interessante Persönlichkeit mit ihrer Vorgeschichte, die sie bis heute verfolgt und ihrem selbstbewussten, aber nicht arroganten Auftreten. Auch der Fall blieb lange spannend, auch wenn ich irgendwann schon so eine leichte Ahnung hatte. Der Schreibstil war recht modern und zugleich gut lesbar. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Bände dieser neuen skandinavischen Krimireihe.

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Rezensionen von Island :

Wie viel Wahrheit steckt dahinter?

Between Us - Die große Liebe kennt viele Geheimnisse von Mhairi McFarlane

Roisin Walters, die Protagonistin des Romans, arbeitet als Lehrerin in der Sekundarstufe, ihr langjähriger Partner, Joe Powell schreibt Drehbücher und hat damit nun endlich Erfolg. Als sie dann sein neuestes Projekt im Fernsehen sieht, muss Roisin feststellen, dass er sich dafür anscheinend von einem traumatischen Erlebnis aus ihrer Kindheit inspirieren lassen hat, ohne das mit ihr abzusprechen.

Und auch ansonsten erinnert der Protagonist der Serie sie sehr an Joe und und Roisin fürchtet nun, dass dessen miese Verhaltensweisen auch auf wahren Begebenheiten aus Joes Leben beruhen und er eine Art Doppelleben führt.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, Roisin war mir sehr sympathisch und ihre Arbeit als Lehrerin wurde von der Autorin sehr realitätsnah dargestellt, ohne etwas zu beschönigen oder zu übertreiben. Die Handlung war abwechslungsreich und, was genau hinter der Sache mit Joe steckt, war lange nicht vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und gut lesbar und auch eine Prise Humor ist immer wieder enthalten.

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Rezensionen von Island :

Ganz große Mode

Jil Sander. Eine Annäherung von Maria Wiesner

Der Name Jil Sander ist wahrscheinlich auch weniger modeaffinen Menschen ein Begriff, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Über die Person Jil Sander weiß man jedoch relativ wenig, da die Modemacherin die Öffentlichkeit eher scheute. Die Journalistin Maria Wiesner befasst sich in diesem Buch mit Jil Sander und ihrer Mode.

Ich fand es sehr interessant, mehr über die Mode Jil Sanders und das Unternehmen, das sie gegründet hat, sowie dessen doch recht turbulente Geschichte in den letzten Jahrzehnten zu erfahren. Es hat mich auf jeden Fall beeindruckt, wie sie ihr Ding konsequent durchgezogen hat und ihrem zeitlosen Stil treu geblieben ist. Man merkt auch, dass Maria Wiesner sorgfältig recherchiert hat, sie verweist auch immer wieder auf ihre Quellen. Über die Privatperson Jil Sander erfährt man dann (wie fast zu erwarten war) dennoch wenig, da die Designerin es sehr gut verstand, zwischen Beruflichem und Privatem zu trennen.

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Rezensionen von Island :

Für kleine und große Besserwisser

Das Klugscheißerchen von Marc-Uwe Kling

Das neueste Kinderbuch von Marc-Uwe-Kling dreht sich um "Das Klugscheißerchen". Dieses lebt im Dachboden des neuen Hauses der Familie und wird nur für Bewohner:innen sichtbar, die ebenfalls immer alles besser wissen. Und darin ist die Familie Theufel mit ihren Kindern Theo und Tina sehr gut.

Zunächst haben die beiden jüngsten Familienmitglieder eine Begegnung mit dem Klugscheißerchen, wollen dann aber unbedingt, dass auch ihre Eltern als Klugscheißer entlarvt werden.

Zusätzlich zur Geschichte gibt es witzige und ansprechende bunte Illustrationen, im Stil der Coverabbildung, von Astrid Henn, die alles auflockern, veranschaulichen und für noch mehr Spaß beim Lesen oder Vorlesen sorgen.

Durch die große Schrift und die nicht zu überladenen Seiten ist das Buch gut für Leseanfänger:innen geeignet. Ab und an findet sich aber doch mal ein recht verschachtelter Satz und auch manche Aussage der fünf Klugscheißer ist vielleicht noch nicht für jede Altersgruppe nachvollziehbar und benötigt bei jüngeren Kindern eine kleine Hilfestellung. Dafür ist das Buch aber auch für die erwachsenen Vorleser:innen recht unterhaltsam und sie erkennen sich bestimmt in der ein oder anderen Verhaltensweise wieder.

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Rezensionen von Sheilo:

Adeles galaktisches Abenteuer

Die schreckliche Adele und die Galaxie der Bizarren von Mr. Tan; Diane Le Feyer

Die Kinder haben die Eltern auf den "verbotenen Planeten" verbannt und herrschen seitdem selbst. Doch plötzlich taucht die selbsternannte Imperatorin Jade auf, die mithilfe ihrer Waffen alle Planeten in Glitzerkugeln verwandeln möchte. Doch nicht mit Adele, die zusammen mit Magnus eine Rebellion mobilisiert.

"Die schreckliche Adele und die Galaxie der Bizarren" ist ein witziger Comic für Kinder ab 8 Jahren, aber auch als Erwachsener hat man sehr viel Spaß beim Lesen. Der Comic ist gespickt mit "Star Wars" - Verweisen und jede Seite des Buches bringt einen erneut zum schmunzeln. Die Grafiken sind alle sehr ansprechend gestaltet und unterstützten die Texte sehr gut. Vor allem über die ein oder andere Wortschöpfung haben wir uns sehr amüsiert.
Die Verarbeitung des Buches als Hardcover ist sehr hochwertig, das Cover mit seinen Glitzereffekt ist ein richtiger Hingucker und der silber glänzende Farbschnitt setzt dem ganzen noch ein i-Tüpfelchen auf.
Wir sind wirklich begeistert von Adele und ihrer Geschichte und freuen uns jetzt schon auf ihr nächstes Abenteuer. Dieser Comic ist eine wahre Lesefreude für Jung und Alt.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Spannender Agententhriller

Deep Sleep, Band 1 - Codename: White Knight von Chris Morton

Ian Brown ist siebzehn und ein scheinbar normaler Jugendlicher, tatsächlich ist er aber ein Schläfer. White Knight ist sein Decknamen und er soll die Operation Deep Sleep auffliegen lassen.

Seit Alex Rider bin ich großer Fan von Agententhrillern für Jugendliche. Auch mit Deep Sleep hatte ich viel Spaß.

Obwohl ich zu Beginn nicht wusste wer gut und wer böse ist, eine spannungsgeladene Story die mich gleich in seinen Bann gezogen hat. Guter Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt, durch den hohen Spannungsbogen fliegen die Setien. Ich fand Ian sehr interessant und sympathisch, er ist ein gut gewählter Chatakter. Das Buch Codename White Knight ist der Auftakt einer Trilogie, daher ist die Erzählgeschwindigkeit zwar etwas langsamer, aber dennoch sehr spannend, allerdings endet es mit einem Cliffhänger, was mit persönlich bei Kinder- bzw. Jugendbüchern nicht so gefällt. Nun werde ich wohl weiterlesen müssen.

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