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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Joe Fischler:

Sagenhaft-gruselige Entdeckungsreise durch Innsbruck, direkt vom literarischen "Innsider"

Christian Kössler, "Innsider" der Tiroler Literaturszene, entführt uns in eine spannende Entdeckungsreise durch Innsbruck und beweist einmal mehr sein Können in der Darstellung dunkler Sagen und Mythen. Die Kurzgeschichten sind aber nicht nur gruselig und spannend, sondern auch oft mit einem Augenzwinkern erzählt, was sie besonders reizvoll macht.

Als Leser mit Ortskenntnis fühlt man sich direkt in die Geschehnisse hineinversetzt. Das Buch ist eine feine Mischung aus Unterhaltung, Spannung und Bildung, und man erfährt viel über Innsbruck und seine sagenumwobene Vergangenheit. Der bibliothekarische Hintergrund des Autors ist deutlich spürbar und bietet während der Lektüre interessante Einblicke in die Tiroler Literatur, deren Gebrauch (und Gebräuche) sowie deren liebevoller Betreuung.

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Rezensionen von Nele33:

geniale Fortsetzung

Vöglein schweigt von Elias Haller

"Vöglein schweigt" ist die mehr als gelungene Fortsetzung der Grimm-Trilogie.

Nora Rothmann Sonderermittlerin und bei den Kollegen nicht ganz so beliebt und anerkannt ist wieder oder immer noch auf der Suche nach Beweisen, ob ihre Familie an den grausamen Menschenjagden im Berliner Umland beteiligt war.

Sie möchte die Unschuld ihrer Familie klarstellen. Kann ihr dies gelingen?

Um in das Buch hineizukommen ist es zwingend nötig den ersten Band gelesen zu haben, Dieser hier startet 6 Monate vor der Tat und springt dann in die Gegenwart. Eine Gegenwart, in dem Frauenleichen gefunden werden, auf perverseste Art als Vogel hergerichtet. Diese Taten werden detailiert beschrieben, jemand mit schwachen Nerven dürfte da an seine Grenzen gelangen.

Der Thriller hat verschiedene Ebenen, kommt doch auch der Eisenhans, dessen Mord auch nach 20 Jahren noch unaufgeklärt ist im Zusammenhang mit den neuen Taten ans Tageslicht. Die Nähe zu Noras Vater bleibt ein Anhaltspunkt für sie. Das Netzwerk um Grimm wird von den Kollegen als Hirngespinst von Nora abgetan, bis sie selbst in die Fänge gerät.

Vöglein schweigt ist ein gut durchdachter, spannungsgeladener Thriller, der am Ende genügend Fragen für den hoffentlich bald erscheinenden dritten Band offen lässt.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleser FLORIAN, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Steinach)

Billy und der geheimnisvolle Riese von Jamie Oliver

Testleser FLORIAN, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Steinach)

Hinter den Mauern von Waterfall Woods gehen seltsame Dinge vor sich. Als Billy und seine Freunde einen Weg in den Wald gefunden haben, stürzen sie mitten in das größte Abenteuer ihres Lebens. Sie begegnen Fabeltieren wie winzigen Elfen, Riesen oder Boonas.

Doch der Wald ist in großer Gefahr. Durch einen großen Wurst-Erzeuger werden Abwässer in den Wald geleitet. Die Bewohner des Waldes brauchen Billy's Hilfe, um den Konzern zu stoppen. Wie das gelingt, das verrate ich euch nicht, denn es ist sehr spannend.

In diesem Buch werden auch zwei Brüder wieder vereint.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es allen empfehlen, die Geschichten, in denen es um Magie und Zauberei geht, lieben.

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Rezensionen von Arambol:

Anstrengend anders, aber...

Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen von Benjamin Stevenson


"Sie schreiben Bücher darüber wie man Bücher schreibt, die Sie nie geschrieben haben."

Eins mal gleich ganz deutlich vorweg: Dieses Buch ist anders und dieses Buch ist ziemlich anstrengend, aber...

Aber: wenn man sich darauf einlassen kann und sich ausreichend Zeit für die Lektüre nimmt, erlebt man vielleicht ein außerordentliches und gleichzeitig außergewöhnliches Lese-Abenteuer, weit ab vom allgegenwärtigem Krimi-Einerlei.

Man muss es mögen...

Eigentlich ist dieser Roman ja auch gar kein Krimi, vielmehr möchte uns der Autor, Benjamin Stevenson, hier eine detaillierte Anweisung geben, wie man einen guten Kriminalroman schreibt. Klingt anders?! Wie bereits gesagt: ist es auch. Anders. Irgendwie. Schräg.

Die allesamt eigenwillig (aber irgendwie auch liebenswert?) ausgearbeiteten skurrilen Charaktere des Cunningham-Clans überzeugen durch tiefschwarzen (britischen) australischen Humor.

Dass die mitunter echt verwirrende und schräge Kriminalgeschichte am Ende dann doch weitestgehend lückenlos aufgeklärt wird und dabei keine offenen Fragen zurückläßt, ist schon überaus erwähnenswert, erstaunlich und beachtlich.

Lesempfehlung: wer sich an etwas Außergewöhnliches herantrauen mag, gibt den anstrengenden Cunninghams eine Chance, sie haben es irgendwie verdient.

Auf ein Wiedersehen im Orientexpress?
Eventuell? Wahrscheinlich eher nicht.

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Rezensionen von t3833:

Gelungene Auflösung!

Der Spurenfinder von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling

„Der Spurenfinder“, von Marc-Uwe Kling, zusammen mit seinen beiden Kindern Luise und Johanna Kling geschrieben, wird als eine neuartige Fusion von Fantasy, Krimi und Komödie bezeichnet. Das, in Kombination mit dem gut-gelungenen Cover, hat mich auf den ersten Blick sofort auf das Buch neugierig gemacht.

Wir folgen unseren Protagonisten Elos von Bergen, welcher als ehemaliger Spurenfinder seinen Ruhestand genießt. In Friedhofen führt er mit seinen beiden Zwillingen Ada und Naru einen teilweise sehr eintönigen und langweiligen Alltag. Als jedoch plötzlich jemand ermordet wird, machen sich der Spurenfinder und seine Zwillinge auf den Weg um diesen Fall zu lösen.
Der Schreibstil des Autors ist natürlich sehr flüssig und leicht lesbar, da es mit und natürlich auch für Kinder geschrieben worden ist. Die Handlung fand ich ganz spannend und auch die Genre-Fusion ist gut gelungen. Leider muss ich dennoch sagen, dass dieser Roman, meiner Meinung nach, eher für eine jüngere Leserschaft geeignet ist. Nichtsdestotrotz muss ich hervorheben, dass mir die Auflösung des Falles sehr gut gefallen hat und ich damit nicht gerechnet habe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein gelungener Abschluss der Trilogie

Diamanthelle Träume von Janet MacLeod Trotter

Dieser dritte Band ist das emotionale Finale der farbenprächtigen und opulenten Familien-Saga in Britisch-Indien. Wir steigen zu Silvester 1945 in die Geschichte zunächst einmal in Schottland ein, wo sich Jeanie, die mit Mungo Munroe, dem Schulleiter der Nicholson School im indischen Murree verheiratet ist, seit dem Zweiten Weltkrieg aufhält.

Wie so viele britische Frauen hat sie in der britischen Armee, und zwar im Auxiliary Territorial Service im neunten Search Light Regiment der 39. Anti-Aircraft Brigade gedient. Diese Zeit hat aus der naiven Tochter von Colonel Colin Grant und seiner Ehefrau Clara eine selbstbewusste Frau geformt.

Obwohl sie sich nun 1946 wieder auf ihren Ehemann freut, fühlt sie sich ihrer Mutter, die nach dem Tod des Ehemanns und ihres Sohn John einsam ist, verpflichtet und schiebt ihre Rückkehr nach Indien immer wieder hinaus. Die Einsamkeit der Mutter ist durchaus selbst gewählt, denn es gibt einige Familien wie die Lomax, die eine ähnliche Geschichte haben. Clara Grant lehnt den Kontakt zu den Lomax kategorisch ab und das hat nicht nur mit der anglo-indischen Herkunft von Esmie, Tom Lomax‘ Ehefrau, zu tun. Bei einer Geburtstagsfeier lernt sie nicht Andrew Lomax, der der beste Freund ihres Bruders war, sondern den charmanten Rick Dixon kennen und fühlt sich bei den Lomax‘ für einige Stunden unbeschwert.

Als Jeanie endlich doch nach Munroe und Mungo zurück ist, ist das Leben als Lehrerehfrau alles andere als erfüllend. Ihr Ehemann gängelt sie ständig, behandelt sie wie ein kleines Mädchen. Und da ist noch Miss Lavelle, die Hausmutter, die sich nicht nur um die Jungs im angeschlossenen Internat kümmert.

Kein Wunder, dass sie sich vernachlässigt fühlt und als sie auf einer anglo-indischen Hochzeit Rick Dixon wiedersieht, keimen verbotene Gefühle in ihr auf. Wenig später kommen lang verborgene Geheimnisse ans Tageslicht und Jeanie muss sich entscheiden.

Meine Meinung:

Mir hat das Finale dieser Trilogie sehr gut gefallen. Das Buch ist nicht nur eine Familien-Saga, sondern auch ein historischer Roman, der sich mit der Geschichte von Britisch-Indien beschäftigt. Die Autorin beschreibt die Zustände in der britischen Kolonie, die im Grunde ein Vielvölkerstaat ist und nach Unabhängigkeit strebt. Noch ist Britisch-Indien ungeteilt, doch die Spannungen zwischen den Religionen nehmen zu. Letzten Endes wird sich 1947 der muslimische Norden als Pakistan vom hinduistischen Indien abspalten.

Sehr gut getroffen ist das überhebliche Gewese der meisten Briten. Mungo Munroe begegnet als „reinrassiger“ Brite den Dixons oder Lomax‘, die indische Verwandte haben mit Herablassung. Das indische Hauspersonal wird überhaupt nicht wahrgenommen.

Die Charaktere sind sehr gut angelegt und einige davon wie Jeanie, dürfen sich zu ihrem Vorteil weiterentwickeln. Mungo Munroe ist mir gleich zu Beginn unsympathisch gewesen, was sich im Laufe der Lektüre gesteigert hat. Wasser predigen und Wein trinken - das ist so meine erste Einschätzung von ihm gewesen, die sich (natürlich) bestätigt hat. Während er allen möglichen Vergnügungen, die als Dienstreisen getarnt sind, nachgeht, soll Jeanie Däumchen drehen und die unsichtbare, doofe Ehefrau spielen. Er trifft Entscheidungen für ihr weiteres gemeinsames Leben, doch diesmal hat er sich verrechnet. Einem Neuanfang in Australien will Jeanie nicht zustimmen.

Fazit:

Gerne gebe ich dem farbenprächtigen und opulent erzählten Abschluss der Trilogie 5 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R:

tiefgründig

Das leere ich von Martin Kreuels

Klappentext / Inhalt:

Gemeinsame Wege müssen wir zeitweise verlassen, um wieder zueinander zu gelangen. Manchmal bietet eine Reise diese Möglichkeit. Auf Reisen machen wir Erfahrungen, treffen andere Menschen, sehen neue Länder, lernen. Aber was hat ein Koma mit einer Reise zu tun und welche Möglichkeiten bietet es?
Fox begibt sich unfreiwillig auf den Weg und seine Frau Sunday und seine Freunde helfen ihm auf diesem Weg, ohne es zu wissen.

Cover:

Das Cover ist interessant gestaltet und vereint verschiedene Elemente. Fliegende Bücher, Hohe Berge im Hintergrund und eine Art Gestell mit dreieckigem Galgen. Titel und Motive des Covers sind interessant umgesetzt.

Meinung:

Wie lernen Fox kennen, der eher langweilig, unauffällig und durchschnittlich herüberkommt. Ganz normal und alltäglich, jemand der jeder sein könnte und damit auch anspricht. Es beginnt eher ruhig und nach und. nach spielen nachdenkliche und tiefgründige Parts mit hinein.

Inhaltlich möchte ich jedoch nicht hervor greifen und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist sehr bildlich und beschreibend, so dass man sich alles sehr gut und detailliert vorstellen kann. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut und flüssig lesen. Die Kapitelüberschriften sind gut und deutlich erkennbar und stimmen zudem teils nachdenklich, ohne dabei zu viel zu verraten.

Die Gliederung und der Aufbau haben mir gut gefallen. Die Geschichte nimmt mit und man begibt sich mit Fox auf eine spannende und emotionale Reise. Und auch an der Seite von Sunday wird man nachdenklich gestimmt.

Anfangs brauchte ich etwas um richtig hinein zukommen, aber nach und nach wurde ich mehr von den Charaktere, den Handlungen und das Dahinter erfasst.

Die wechselnden Perspektiven machen es fesselnd und nach und nach setzt sich alles zusammen. Emotionen und Gedanken sind gut erfasst und umgesetzt. Auch als Leser wird man emotional eingestellt und nachdenklich gestimmt. Es hat eine gewisse Tiefe, die mit nimmt.

Eine Geschichte, die tief wirkt und nicht schnell gelesen ist, dafür aber noch lange nachwirkt.

Fazit:

Eine tiefgründige und emotionale Geschichte, die bewegt und nachdenklich stimmt.

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Rezensionen von Claudia R:

Wohlfühlkrimi

Schwarze Villa von Claudia Konrad

Klappentext / Inhalt:

Schwarz. Komplett schwarz: Wände, Treppe, Türen, Fenster, Dach:
Die schwarze Villa – umstrittenes Kunstobjekt im Pforzheimer Nobelviertel, der Rodplatte. Doch nicht nur das Äußere der Jugendstilvilla ist schwarz, auch ihre Geschichte ist mehr als düster.
Kai Sander, Immobilienmakler und Aktionskünstler, bekommt das als erster – und nicht als letzter – ganz hautnah zu spüren.

Und einmal aufgeschreckt, finden die Geister der Vergangenheit keine Ruhe mehr. Und ziehen alle, die mit dem Haus in Berührung kommen, tief und tiefer hinein in den Strudel der schaurigen Ereignisse....
Zweiter Teil der Krimiserie um den Sonderermittler a.D. Peter Wellendorf-Renz, kurz "Welle". Immer gefolgt von seinem Staffordshire Bullterrier Trollinger und ausgestattet mit gesundem Menschenverstand, einer guten Portion Pragmatismus, einem bestens funktionierenden Netzwerk aus Polizisten und anderen Experten sowie seiner temperamentvollen griechischen Freundin, kommt er der Wahrheit auf die Spur. Dabei führt ihn die Geschichte quer durch die gesamte Region und zurück in die schicksalhaften Tage der Stadt Ende Februar 1945.
Für kriminell gute Lesemomente.

Cover:

Das Cover zeigt eine Villa, durch die Grautöne wirkt es jedoch etwas gespenstisch und düster. Das Krimi Feeling kommt bereits durch das Cover gut rüber. Ein Bezug zum ersten Band über das Cover finde ich jedoch schwierig darzustellen, da diese sich sehr unterscheiden und kaum Ähnlichkeit oder ähnliche Elemente haben, auch die Schriftart vom Titel und Autor ist sehr unterschiedlich gewählt.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Fall für Sonderermittler Wellendorf-Renz und sein Team. Welle ist mir bereits durch den ersten Fall in Griechenland bekannt und diesmal geht es zurück in seine Heimat nach Pforzheim.

Die Bücher können jedoch auch sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

Inhaltlich möchte ich hierbei jedoch gar nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu viele Informationen vorab zu liefern und halte mich daher hier bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die einzelnen Anschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und sich gut ersichtlich. Die Anfänge sind deutlich erkennbar und auch die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen.

Die Charaktere haben ihre ganz eigenen Ecken und Kanten und auch der schwäbische Dialekt spielt mit rein und gibt dem Ganzen eine besondere Note. Der Fall ist spannend aufgebaut und auch wenn es an Morden nicht fehlt, so ist es hier dennoch eher wenig blutig und eher ein gediegener Wohlfühlkrimi, der sich leicht für Zwischendurch lesen lässt.

Die Ermittlungen haben mir gut gefallen und ich habe wider schnell in Handlungen und Charaktere hinein gefunden. Gern habe ich mit Welle und seinem Team mitermittelt und wurde an so mancher Stelle überrascht.

Fazit:

Ein Wohlfühlkrimi für Zwischendurch. Spannung und Unterhaltung kommen dabei nicht zu kurz.

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Rezensionen von Claudia R:

Krimi in Griechenland

Grenzenlose Intrigen von Claudia Konrad

Klappentext / Inhalt:

Verbrannter Wald - schaurig, grausig.
Übler Verwesungsgeruch – der Krimi beginnt.
Es sollte ein entspannter Griechenlandurlaub werden, den sich der Pforzheimer Sonderermittler Wellendorf-Renz, genannt "Welle", gönnen wollte. Aber die feine Nase seines Vierbeiners veränderte alles.

Welles guter Ruf eilt ihm voraus und man bittet ihn, den Athener Kommissar bei der Mordaufklärung zu unterstützen.
Gemeinsam stoßen sie auf Angst, Korruption und skrupellose Intrigen bis in die höchsten Instanzen von Staat und Kirche.
Und trotz ihrer länderübergreifenden Ermittlungen können sie weitere eiskalte Morde nicht verhindern.
Für kriminell gute Lesemomente.

Cover:

Das Cover zeigt die Kuppel einer Kirche und ist vorrangig in den Farben weiß und blau gestaltet. Von der Gestaltung schön umgesetzt und die Neugier wird geweckt.

Meinung:

Hierbei handelt es sich um den ersten Band der "Welle ermittelt" Reihe. Es handelt sich dabei um abschlossene Fälle, so dass die Bücher und Bände auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Der Pforzheimer Sonderermittler Wellendorf-Renz, kurz Welle gennant, möchte eigentlich nur einen entspannten Griechenland Urlaub genießen, als sein Hund im Wald eine erschütternde Entdeckung macht.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht weiter ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Informationen zum Fall zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge und die Anfänge sind gut erkennbar. In die Charaktere und Handlungen findet man sich schnell hinein. Welle war mir schnell sympathisch und auch trotz seiner Ecken und Kanten, sowie seinem Dialekt, konnte er mich überzeugen und gern folgte ich ihm bei seinen Ermittlungen.

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aufgebaut. Auch zieht diese viele Kreise und so spielen Intrigen, Mord, Korruption und auch eine kleine Liebesgeschichte eine Rolle.

Die Geschichte spielt in Griechenland und bringt auch dieses Flair sehr gut herüber. Gleichzeitig punkte es auch auch die bildliche und lebendige Sprache. Man kann sich alles gut vorstellen und auch die Hintergründe sind sehr gut durchdacht.

Mir hat dieser Kriminalroman gut gefallen und mich gut unterhalten.

Fazit:

Kriminalroman in Griechenland, mit sympathischen Charakteren, die aber auch ihre Ecken und Kanten haben.

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Rezensionen von Kathie:

Mutige Träume

Rosa und Leo von Charlotte Roth

"Rosa und Leo" von Charlotte Roth entführt einen in das Warschau des Jahres 1889, wo die junge Rosa von einer besseren und gerechteren Welt träumt. Das emotionale und bewegende Abenteuer beginnt, als sie im Alter von siebzehn Jahren vor der Miliz des Zaren in die Schweiz flieht.

Die Protagonistin, Rosa, hat mich besonders beeindruckt. Als engagierte und willensstarke Frau kämpft sie für ihre Werte und im Laufe der Geschichte kann man ihre facettenreiche und tiefgründige Charakterentwicklung gut beobachten. Ihre Begegnung mit Leo in Zürich, einem Gleichgesinnten im Exil, legt den Grundstein für eine leidenschaftliche Liebe. Die Verknüpfung dieser großen Liebe mit den turbulenten Zeiten politischer Umwälzungen und sozialer Veränderungen verleiht der Handlung eine fesselnde Mischung.
Die Autorin hat das historische Setting gut recherchiert und im Glossar werden hilfreiche Hintergrundinformationen geboten. Die geschickte Verflechtung von historischen Ereignissen mit einem fiktiven Liebesroman macht das Buch zu einer interessanten Lektüre. Obwohl es zwischendurch einige Längen gab, wird die Geschichte bildhaft und flüssig erzählt.
Insgesamt bietet "Rosa und Leo" eine facettenreiche und mitreißende Lektüre, die mit starken Charakteren und einer packenden Handlung überzeugt.

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