Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PFIFF:
1. Band der Sizilien-Krimi-Serie
Schwarzer Sand von Cristina Cassar Scalia
Giovanna Guarrasi, beim mobilen Einsatzkommando aus Palermo, wird gerufen zu einem mysteriösen Leichenfund.
Im Speisenaufzug einer lange unbewohnten Villa wurde eine mumifizierte weibliche Leiche gefunden.
Giovanna zieht einen pensionierten Kommissar zu Rate. Da der Todesfall so lange zurückliegt, gibt es kaum noch lebende Zeitzeugen, vor allem keine, die sich noch erinnern oder erinnern wollen, was damals passiert sein könnte.
Die Dorfgemeinschaft am Fuße des Ätna verharrt in Stillschweigen und erschwert der jungen Kommissarin die Arbeit enorm.
Langsam entsteht ein Bild und die Geschehnisse lassen sich nachvollziehen. Menschliche Abgründe werden sichtbar und ergeben letztendlich den Tatablauf.
Rezensionen von PFIFF:
Die letzte Reise von Gustav Mahler
Der letzte Satz von Robert Seethaler
Gustav Mahler ist mit einem Schiff auf dem Weg nach New York.
Er ist gesundheitlich angegriffen. Es wird seine letzte Reise sein. Seine Frau Alma macht sich Sorgen, doch Mahler liebt die Meerluft an Deck.
Er sinniert und blickt zurück auf sein Leben, seine Erfolge und Misserfolge, seine Schicksalsschläge und seinen Kampf um Alma, die sich als die begehrteste Frau Wiens ihrer Verehrer kaum erwehren kann.
Ein intensives Resumé über den berühmten Musiker Gustav Mahler.
Rezensionen von Gavroche:
Papperlapups!
Der Weihnachtszwölf von Lucy Astner
Einen Weihnachtself kennt jeder, aber mal ehrlich: die sind doch total langweilig, immer nur fleißig und totale Spaßbremsen. Mit einem Weihnachtszwölf hat man einfach viel mehr Spaß - das findet zumindest Wilson, der immerhin ein waschechter Zwölf ist und genau zwölf Tage vor Weihnachten bei Familie Briggs einzieht.
Alfie wird es nun nicht langweilig mit den ständigen Streichen und verrückten Ideen von Wilson. Und das lenkt ihn immerhin etwas davon ab, dass dieses Jahr Weihnachten für ihn und seine Geschwister wohl ausfallen wird, denn seine Eltern sind auf Ausgrabungen weit weg und Tante Gunilla hat keinerlei Interesse an Weihnachten.
Ein unheimlich süßes und lustiges Kinderbuch mit wunderbaren Illustrationen und ganz viel Witz. Also ich hätte ja auch unglaublich gerne so einen Weihnachtszwölf und vor allem Eichhörnchen, die ruckzuck alles aufräumen und putzen.
Ein Buch, das sehr gut in die Vorweihnachtszeit passt und kleine und große Leute zum Lachen bringt.
Rezensionen von Lesemama:
Der 11. Fall des Ermittlerduos
Monster von Nele Neuhaus
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Die sechzehnjährige Larissa wird tot bei einem Marienbildnis aufgefunden. Nun ist schnell ein Verdächtiger gefunden, ein, unter Vergewaltigungsverdacht stehender Asylbewerber zu dem das Mädchen vorher Kontakt hatte.
Meine Meinung:
Dies ist schon das elfte Buch rund um das Ermittlerduo Bodenstein und Kirchhoff, aber wenn man keinen Wert auf das Privatleben der Ermittler legt, kann man das Buch auch ohne die anderen zehn lesen.
Ich las einige Krimis der Autorin, aber lange nicht alle, die letzten zwei oder sogar drei habe ich (noch) nicht gelesen, ist normal auch nicht mein Genre. Diesen aber wollte schon wegen des Themas unbedingt lesen und habe es auch nicht bereut. Ein spannende Story, viele Vorurteile, viele falsche Fährten, auf die ich nur zu gerne aufgesprungen bin. Alles in allem hat mich das Bich trotz oder gerade wegen des Todes des jungen Mädchen gut unterhalten können. Ich werde wohl in Zukunft wieder öfter Krimis lesen. Ein wahrer Pageturnen, war ruckzuck gelesen.
Rezensionen von Gavroche:
Guter Abschluss
Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen von Henrike Engel
Auch das Cover des abschließenden Bandes der Reihe um die Hafenärztin Anne Van de Zwaan bzw. Anne Fitzpatrick hat einen hohen Wiedererkennungswert und passt gut zu den Covern der Vorgänger.
Das Buch lässt sich sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen, allerdings habe ich mit Spannung und Vorfreude auf diesen Band gewartet, da mich die Hintergrundgeschichte ebenso fasziniert wie die einzelnen Fälle, mit denen es die Figuren zu tun bekommen.
Anne ist kurz davor vor Gericht zu erscheinen, um eine Aussage gegen ihren Vater zu machen, als eine ihrer Patientinnen an einer Überdosie Heroin stirbt. Wie sich bald herausstellt, ist sie nicht das erste Opfer. Heroin hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch einen ganz anderen Status und wurde gerne gegen alle möglichen Beschwerden verschrieben, allerdings war es teuer und längst nicht jede/r konnte es sich leisten; Annes Patientinnen definitiv nicht.
Auch Kommissar Berhold beschäftigt sich mit diesen Fällen, aber nebenbei ist er mit der bevorstehenden Hochzeit mit Helene beschäftigt, als plötzlich seine Frau wieder auftaucht...
Helene strebt ein Psychologiestudium an, aber musss sich um ihren Bruder kümmern.
Auch der vierte Band bietet einen guten Einblick in das Hamburg des Jahres 1911, quer durch die Gesellschaftsschichten. Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt und die Reihe hat einen gelungenen Abschluss.
Rezensionen von _ich.lese_:
Fantasievolles Feenabenteuer
Warrior Fairies. Die Macht der Jahreszeiten-Krone von Stephanie Campisi
Die Feenhöfe regieren im Wandel der Jahreszeiten. Der Frühling geht zu Ende, die Feen, allen voran der Frühlingsprinzessin Eliane, warten auf einen Wechsel mit dem Sommerkönig. Aber der kommt nicht und so bleibt erstmal der Frühling an der Macht.
Eliane macht sich zusammen mit der Feentierpflegerin Rosa auf die Suche nach ihrem Vater, dem Sommerkönig.
Irgendetwas bedroht das ganze Feenreich.
Ich liebe Bücher mit Feen, so wollte ich dann natürlich auch dieses lesen. Und es hat mir gefallen. Eine spannende, fantasievolle, abenteuerliche Geschichte, toller Schreibstil und flott zu lesen. Ganz zum Umweltschutz passend werden wichtige Themen wie der Klimawandel angesprochen, so verstehen auch jüngere LeserInnen, was falsch läuft. Und obwohl es der Auftakt einer Reihe ist, ist der Schluss ganz stimmig gewesen. Trotzdem freue ich mich auf Fortsetzungen.
Rezensionen von Gavroche:
Zwei Reisen nach Indien
Yoga Town von Daniel Speck
Ich habe bereits einige Romane von Daniel Speck gelesen und mich deshalb auf sein neues Werk gefreut. Auch hier ist der Schreibstil gewohnt flüssig und durch die beiden unterschiedlichen zeitlichen Perspektiven ist die Geschichte sehr abwechslungsreich.
Es beginnt in der Gegenwart damit, dass Lucys Mutter Corinna verschwunden ist.
Ihre Eltern, Lou und Corinna, leben schon lange getrennt, sind aber dennoch Freunde geblieben. Die Mutter ist in den Medien erfolgreich geworden, bekannt und recht reich. Der Vater hingegen scheint ein wenig in seiner Hippie-Phase stecken geblieben zu sein. Lucy ist Yoga-Lehrerin in Berlin, allerdings steckt sie gerade in einer Sinnkrise. Als die beiden herausfinden, dass Corinna vermutlich in Indien, in Rishikesh, ist, reisen Vater und Tochter dorthin. Lucy ist gefühlt die einzige Yoga-Lehrerin, die noch nie in Indien war bzw. nie dorthin wollte. Dabei ist sie in Indien gezeugt worden.
Die Geschichte erzählt neben diesem Handlungsstrang die Geschichte von Lous erster Indienreise, die er gemeinsam mit seinem Bruder Marc und seiner damaligen Freundin Marie antritt. Corinna stößt später dazu.
Nach und nach erfährt man so mehr über die Hintergründe und die Zeit in Indien, als die vier sogar die Beatles getroffen haben. Allerdings liegt über allem ein großer Schatten, den ein Mitglied der Gruppe ist in Indien gestorben. Das Ende führt die Geschichten gut zusammen und ist gut gelungen.
Manches in dem Buch war mir zu "yogi-mäßig", anderes hat mir wiederum gut gefallen. Daniel Speck kann gut erzählen, aber mir haben seine anderen Romanen einen Tick besser gefallen, was sicherlich auch mit am Thema liegt. Aber das ist nun ein Jammern auf hohem Niveau.
Rezensionen von Evasunshine:
Belletristik vom Feinsten
Eine vergnügliche Reise durch den Lebensdschungel von Eva Salvarani
Sarkastische, utopische, humorvolle, lebendige, vor Phantasie sprühende, mitreißende und äußerts unterhaltsame Erzählungen mit Esprit und Geist für Lesehungrige, die mal was Ausgefallendes suchen. 100% Weiterempfehlung.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von EvasunshineRezensionen von Claudia R:
etwas schwächer
Achtsam morden im Hier und Jetzt von Karsten Dusse
Klappentext / Inhalt:
Wenn die Vergangenheit deines Therapeuten deiner Zukunft im Weg steht, ist es Zeit, im Hier und Jetzt zu leben
Björn Diemel will reden: sowohl über die Einschulung seiner Tochter als auch über das Tantra-Seminar, das er aus Versehen mit seiner Ex-Frau besucht hat. Leider hat ein Unbekannter Björns Achtsamkeitstrainer, Joschka Breitner, krankenhausreif geprügelt – bei dem Versuch, dessen Tagebuch an sich zu bringen.
Björn entwendet kurzerhand selbst die Aufzeichnungen seines Therapeuten und macht sich auf die Suche nach dem Täter. Als er entdeckt, dass Joschka Breitner in den frühen 1980er Jahren ein Anhänger Bhagwans war, wird das Tagebuch das Ticket zu einer Reise in die Kinderstube der Achtsamkeit. Der Weg führt nach Indien und in die USA, zu Lebensfreude und Todesgefahr, zu zeitlos erhellenden Weisheiten und den ganz normalen Abgründen der menschlichen Seele.
Cover:
Das Cover zeigt mehrere kleine übereinander gestapelte Steine. Drumherum eine Kette und obendrauf ein Kreuz. Auch Blut drumherum ist erkennbar. Das Motiv ist ähnlich dem auf den anderen Covern der Reihe, auch wenn jedes sich leicht von den anderen unterscheidet und abgrenzt. Dennoch ist hier der Wiedererkennungseffekt recht groß durch Optik, Farbgebung und Aufmachung.
Meinung:
Dies ist bereits der vierte Band dieser Reihe. Achtsam morden trifft es dabei vom Titel sehr gut. Man kann die Bücher durchaus auch unabhängig voneinander lesen, aber um wirklich alles Zusammenhänge und Entwicklungen zu vesretehn, würde ich hier doch schon eher dazu raten, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Die ersten drei Bände sind mir bereits bekannt und besonders beim ersten und zweiten Band, war ich Feuer und Flamme bei den Entwicklungen und auch den Sinnsprüchen. Bei Band 4 habe ich mich dann doch etwas schwerer getan. Ich kam nicht so richtig in die Thematik und auch das Drumherum hinein. Zu Beginn die Tantra und Sexualitätsandeutungen und auch die verschiedenen Ansätze und Sinnsprüche dazu, waren schon nicht meins und das zog sich dann leider weiter durch. An sich mag ich, die Verbindung zwischen dieser humorvollen Erzählung, der Spannung, den tödlichen Geschehnissen und auch den Sinnsprüchen, diesmal tat ich mich jedoch schwer.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist locker und modern und auch etwas philosophisch und tiefgründig angehaucht. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich gut lesen. Die Gliederung und Gestaltung hat mir wieder sehr gut gefallen. Die einzelnen Anfänge sind gut erkennbar und auch die Sinnsprüche zu Beginn, von der Idee her, richtig toll. Die Kapitelüberschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Geschichte von der Idee her ist richtig gut, leider war es diesmal nicht ganz meine Thematik, aber dies ist durchaus Geschmacksache. Dennoch wurde ich gut unterhalten und auch die Spannung kam mehr und mehr auf. Interessant gemacht und etwas anders, für mich kommt es aber leider nicht ganz an die Vorgänger heran.
Fazit:
Grundidee und das Drumherum wieder toll, leider nicht ganz meine Thematik, kommt für mich an die Vorgänger leider nicht heran.
Rezensionen von Katzenmicha:
So spannend und fesselnd
Oxen. Pilgrim von Jens Henrik Jensen
Nach den furchtbaren Ereignissen im Keller ist Niels Oxen traumatisiert.Um wieder zu sich zu finden begibt er sich auf eine Art Pilgerwanderschaft.Auf diese Weise kommt er langsam wieder ins Gleichgewicht, umso mehr, als sein Sohn wieder Kontakt zu ihm aufnimmt und teilweise mit ihm wandert.Margarethe Franck und Sally Finnsen dagegen sind weiter auf der Suche nach dem Mandrill, dem Mörder von Sallys Bruder.
Werden aber von Francks Chef ausgebremst,ihr ehemaliger Chef Mossmann hat einen vermeintlich leichten Auftrag für Oxen und Franck.Sie sollen den Kauf von Steuer-Daten absichern,doch dabei geraten sie an gefährliche und mächtige Gegner-und auch Mossmann treibt ein falsches Spiel.
Der Autor Jens Henrik Jensen hat einen spannenden und bildhaften Schreibstil.Es ist bereits der 6.Teil der Oxen Serie,das Cover erkennt man gleich an seinen großen Schriftzügen wieder.Mega spannend Niels Oxen mit dem Buch zu begleiten,obwohl das Buch 512 Seiten hat war es schnell gelesen-sehr gerne 5 Sterne.











