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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Andrée Feyertag:

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Packerl von Anna Neata

Eine ungewöhnliche Familiengeschichte, die mich abgeholt hat. Mit sprachlicher Eleganz umschifft Anna Neata Problemzonen, die fast jeden treffen. Sehr spannend zu lesen - nicht nur ein Familienroman.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Ich mach dich froh! von Corrinne Averiss

Die Oma war immer ein sehr fröhlicher Mensch, der eine intensive Beziehung zu ihrer Enkelin pflegt. Doch nun ist Oma nicht mehr froh und die Enkelin versucht, der Freude auf die Spur zu kommen und diese wieder zu ihrer Oma zu bringen. ...

Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Erklärungen, was Fröhlichkeit eigentlich ist.

Diese sind sehr treffend und kindgerecht. Die dadurch in meinem Inneren entstandenen Bilder haben mir sehr gut gefallen. Die Bilder waren ebenfalls wirklich wunderschön und fangen sehr viel dieser Lebensfreude ein. Das kleine Mädchen ist ein richtiger Wirbelwind, der in den Bildern regelrecht eingefangen wird. Ihre kindlichen Bemühungen fand ich sehr süß und auch toll in Szene gesetzt. Auch die anderen Emotionen wurden sehr gut ausgedrückt bzw. bildlich abgebildet. Die Traurigkeit ist für mich ebenso sehr präsent und spürbar, und das bei allen Beteiligten.
All diese positiven Ersteindrücke haben bei mir auch eine hohe Erwartung an den Ausgang der Geschichte geweckt. Für mich war aber gerade dieser nicht so recht stimmig. Bei mir blieb ein wenig das Gefühl: "Je wenn es denn so einfach wäre". Ich fürchte ein wenig, die Hoffnungen von vor allem kleineren Kindern in einer ähnlichen Situation werden dadurch ziemlich geschürt, um der Realität dann selten stand halten zu können. Zumal dadurch auch etwas Druck aufgebaut wird. Es ist schön zu vermitteln, dass die Anwesenheit eines Kindes einen alten Menschen froh macht - was heißt das aber im Umkehrschluss? Und: Was, wenn es nicht funktioniert?
Ich finde das Buch wunderschön, um das Thema Freude näherzubringen. Als Hilfestellungen für Angehörige von jemandem mit Depression oder auch einfach im Umgang mit dem Alt werden ist es für mich nicht die beste Wahl. Jedenfalls würde ich es dann auch gut nachbesprechen und Kinder auch behutsam darauf aufmerksam machen bzw. vorbereiten, dass die Handlungen am Ende helfen können und die Situation verbessern können, aber nicht müssen und es dann niemals die Schuld des Kindes ist, wenn es jemandem einmal nicht so gut geht. Hier benötigt es viel Fingerspitzengefühl für den Einsatz. Dann kann es aber auch in diesen Situationen genutzt werden und Mut machen, mit kleinen Gesten jemanden wieder zum Lachen und Froh sein zu bringen und schöne Erinnerungen zu schaffen.

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Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:

Interessant

Packerl von Anna Neata

Das Buch, ein gut durchdachtes Konzept.

Anna Neata schildert die Geschichte von drei österreichischen Frauen, Großmutter, Mutter und Tochter, über einen Zeitraum von 80 Jahren, von 1942 bis in die Gegenwart.

Sie konzentriert sich auf die Zutaten: das Schweigen als Medizin für das Erleiden, toxische Beziehungen, ungewollte Schwangerschaften, Depressionen, Suizidversuche, nicht verarbeitete nationalistische Vergangenheit.

.. und wie beim Kochen, rührt und mischt sie ständig.

Der einzigartige Sprachstil der deutschen Sprache, ist ungewöhnlich für die Leser, wirkt das vielleicht als etwas Besonderes, neues. Für mich nicht neues, ich kenne den Stil aus der slawischen Sprache.

Leseempfehlung für den Mut in diesem einzigartigen Stil zu schreiben.

„Das Schicksal der Menschen ist der Schatten der Träume von Glück, wenn Unglück passiert, ist der Schatten weg.“ ( Il canto s` attrista, perche?“ Salvatore Sciarrino)

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Rezensionen von miriamB:

Ich weiß gar nichts von euch, wiederholt die Eva laut. Und ihr nichts von mir (S.210)

Packerl von Anna Neata

Anna Neata erzählt in ihrem Debütroman die Geschichten von Elli, Alexandra und Eva. Großmutter, Mutter und Tochter.
Ihre Schicksale ähneln einander: toxische Beziehungen, unerfüllte Lieben, ungewollte Schwangerschaften und vor allem die extreme und selbstverletzende Sprachlosigkeit der Frauen. Persönliches Glück wird dem „Irgendwie-weitermachen“ im Leben untergeordnet.

Die Autorin hat einen spannenden, vielschichtigen und (nicht nur psychologisch) interessanten Familienroman geliefert. Knapp 80 Jahre persönliche Schicksale eingebettet in österreichische Zeitgeschichte.

Allerdings: es ist kein Buch, das einfach so nebenher gelesen werden könnte. Das war mein Fehler und ich habe – trotz des hilfreichen Personalverzeichnisses zu Beginn - zwischendurch den Faden verloren in den zahlreichen Zeit- und Perspektivenwechsel.
Ich werde es noch einmal lesen, denn Elli, Alexandra und Eva verdienen meine ungeteilte Aufmerksamkeit!

Lesenswert!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Das Lexikon der erstaunlichsten Fakten von Jacqueline McCann; Camilla de la Bédoyère; Andrea Mills

Dieses umfangreiche Buch hat wirklich einiges an erstaunlichen Fakten zu bieten. Diese Fakten sind übersichtlich geordnet. Oberthemen mit klassischen Titeln finden sich bereits im Inhaltsverzeichnis, bestimmen aber auch den Hintergrund der Seiten, sodass man auch aufgrund der Farbwahl des Hintergrundes gleich weiß, welche Themen zusammengehören.

Jedes dieser großen Oberthemen hat dann mehrere kleinere Überschriften, denen jeweils eine Doppelseite gewidmet wird. Die einzelnen Doppelseiten sind sehr bunt und abwechslungsreich gestaltet. Die Informationen sind kurz und durch viele Bilder bzw. Illustrationen gestützt. Meine Kinder haben sich oft einfach die Bilder angeschaut und nur die Informationen zu dem Themen gelesen, wo das Bildmaterial sie anspricht.
Sprachlich ist das Buch an die Kinder gut angespasst. Für ein Lexikon war es wirklich gut verständlich und ansprechend aufgearbeitet - es ist ein sehr umfangreiches und gut gestaltetes Buch, bei dem auch für mich als Erwachsener viel Neues dabei war!

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Rezensionen von yellowdog:

Das erste Jahr in der Großstadt

Klarkommen von Ilona Hartmann

Die Autorin Ilona Hartmann erzählt auf realistische Art vom leicht tristen Aufwachsen in einer Kleinstadt und dem damit verbundenen Lebensgefühl. Auch dem Gefühl eines Mangels und dem Wunsch, woanders mehr zu finden.
Die Erzählerin fühlt sich dabei mit ihren Freunden Leon und Mounai verbunden. Sie haben ihr Abitur gemacht und gehen gemeinsam in einer Großstadt.

Erste Erfahrungen sind aber enttäuschend.
Der Roman bleibt handlungsarm. Es zeigt das zusammenleben, wie sie sich besser kennen lernen. Auch viele Besuche in Clubs mit vielen coolen Leuten, kann eine Desillusion nicht verhindern.
Die Erkenntnis: Das erste Jahr in der großen Stadt war achtlos an uns vorbegelatscht.
Die Kapitel sind kurz gehalten und lassen auch Leerstellen zu. Außerdem gibt es immer wieder Sätze, die ich für gut formuliert halte.
Ilona Hartmann zeigt, dass man auch mit ruhiger Erzählweise ein gutes Buch gestalten kann.

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Rezensionen von yellowdog:

Kibogos Berg

Kibogos Himmelfahrt von Scholastique Mukasonga

Die in Frankreich lebende Schriftstellerin Scholastique Mukasonga schreibt natürlich über ihr Heimatland Ruanda. Es ist die Zeit des 2.Weltkriegs als viele Kolonisten in Ruanda waren. Das mündet in Ausbeutung. Hinzu kommt eine große Hungersnot auf das ohnehin geschwächte Land hinzu.
Scholastique Mukasonga nutzt die Form der Fabel.

Erzählt wird der mythischen Figur Kibogo als Hoffnung für Regen zur Beendigung der Dürrezeit.
In den nachfolgenden Abschnitten kommen weitere Figuren in den Mittelpunkt:
Der Priester Akayezu, dann die als alte Hexe geltende Mukamwezi. Schließlich ein weißer Professor, der den Berggipfel ersteigen möchte.
Es steckt viel drin in diesem kurzen Roman und die Zusammenhänge sind vielleicht nicht auf den ersten Blick sofort zu erkennen. Doch das alles dient dazu, die Geschichte um Kibogo zu weben. Es ist ein Text, der den Leser beschäftigt.

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Rezensionen von Kwinsu:

Neues vom Meister seines Faches

Das dunkle Versteck von Arnaldur Indriðason

Als eine Witwe im Nachlass ihres Mannes einen Revolver findet und ihn bei der Polizei abgibt, stellt sich schnell heraus, dass mit dieser Waffe vor langer Zeit ein Mensch ermordet wurde. Der pensionierte Ermittler Konráð erfährt davon und kann es nicht lassen, eigene Ermittlungen zu starten. Dabei entdeckt er schnell, dass auch sein Vater in den Fall involviert sein könnte.

..

Mit der Erlendur-Reihe wurde Arnaldur Indriðason zu meinen Lieblingskrimiautor. Wie kein anderer schafft er es für mich eine anspruchsvolle, spannende Erzählung zu liefern, die verwoben ist mit dem entschleunigten, etwas mystischen Flair Islands, der rauen Natur – die immer eine zentrale Rolle einnimmt, einer tiefgehenden Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit und einem interessanten Kriminalfall. Wesentlich ist stets auch die Kultur- und Alltagsgeschichte Islands. So auch in „Das dunkle Versteck“, dem neuen Band in der Konráð-Reihe. Zugegebenermaßen habe ich nach den ersten zwei Bänden über den pensionierten Polizisten Konráð irgendwie das Interesse an ihm verloren, der Hauptprotagonist konnte mich nie so richtig überzeugen. Umso gespannter war ich, wie es mir nun mit dem neuen Band gehen würde und ob es ein Nachteil war, dass ich einige Bände übersprungen habe. Vorneweg: ich hatte nicht den Eindruck, dass mir maßgebliche Informationen über Konráð und dessen Vergangenheit fehlen würden. Das ist meines Erachtens ein großer Pluspunkt, denn nichts mag ich weniger, als wenn bei einer Krimireihe durch fehlende Informationen über die handelnden Personen etwas nicht nachvollziehbar ist.

Konráð ist ein Eigenbrötler, er ignoriert gekonnt die Mahnungen seiner Ex-Kolleg:innen, sich nicht in den Fall einzumischen und kommt damit durch. Diese Beharrlichkeit in allen Belangen führen ihn schließlich immer zum Ziel: den Fall aufzulösen, mag dessen Ursprung auch noch so lange her und komplex sein. Die Aufklärung eines anderen Todes – nämlich die Ermordung seines Vaters vor langen Jahren – ist eine andere Beharrlichkeit, die mich fast schon an Wahnhaftigkeit erinnert hat und ein stets wiederkehrendes Thema ist. Was mir diesmal besonders schwergefallen ist, war, an der Geschichte dranzubleiben. Es gibt so viele verschiedene Handlungsstränge, dass während des Lesens höchste Konzentration erforderlich ist. Mehrmals musste ich weiter vorne nachlesen, damit die Nachvollziehbarkeit für mich aufrecht blieb. Das ist zwar anstrengend, steigerte aber auch mein Interesse am Fortgang der Geschichte. Richtig greifbar wurde Konráð für mich aber leider nicht, auch wenn die Erinnerungsfetzen an das gewalttätige Verhalten seines Vaters in seiner Kindheit tief berührend sind und wir auch etwas zu seinen Beziehungen zu Frauen erfahren. So richtig hineinversetzen in Indriðasons Figuren konnte ich mich nie, das hat aber ob der vielschichtigen und packenden Geschichte und der Atmosphäre nie wirklich eine Rolle gespielt. Weshalb der Funke zu Konráð bei mir nie so richtig übergesprungen ist, kann ich gar nicht genau begründen – vermutlich ist er für mich schlicht zu unzugänglich. Das hat sich auch nach dieser intensiven Geschichte in „Das dunkle Versteck“ nicht gewandelt.

Mein Fazit: Indrinðasons neuer Konráð-Fall „Das dunkle Versteck“ ist ein solider, anspruchsvoller und spannender Islandkrimi, der uns erneut mittels eines Mordfalles auf eine Reise durch die Zeitgeschichte der Insel im Atlantik führt. Wegen seiner Komplexität und Vielschichtigkeit ist die Erzählung keine leichte Kost und erfordert große Aufmerksamkeit von den Leser:innen. Wer die atmosphärische und verstrickte Erzählweise Indrinðasons schätzt, wird auch durch dieses Werk wieder bestens unterhalten.

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Rezensionen von Sheilo:

Mein Monatshighlight

Nothing Like You von Julia Pelzer

Ally erfüllt sich den Traum ihres Lebens, mit Hilfe eines Stipendiums kann sie Jura an der University of Arizona studieren. Sie hat vor sich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren, doch bereits am ersten Abend steht ein betrunkener Mann in ihrem Zimmer, der gut aussehende Jax. Beide reduzieren sich gegenseitig auf Vorurteile, bis Jax auf die Idee kommt, dass Ally ihm gegen Bezahlung bei seinen Problemen im Studium helfen kann, da sie sowieso gerade auf Jobsuche ist.

"Nothing Like You" ist ein tiefgründiger New Adult Roman von Julia Pelzer. Der Schreibstil ist erfrischend, amüsant und hat mich direkt gefesselt. Der Spannungsaufbau im Buch ist wirklich sehr gut ausgearbeitet, wir erfahren immer wieder neue Details und die Geschichte bleibt dabei trotzdem spannend bis zum Schluss.
Im Buch wird neben anderen bedeutenden Themen, wie beispielsweise die Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen, die Legasthenie angesprochen, was für mich ein wahnsinnig wichtiges Thema ist, da bei mir ein Familienmitglied davon getroffen ist. Ich finde die Geschichte gelungen, da sie Betroffenen Mut machen kann, dass sie trotz dieser Schwäche so viel erreichen können.
Ally und Jax sind in meinen Augen beides wirklich tolle und authentische Protagonisten. Ally hatte es in ihrer Vergangenheit schwer und trotzdem hat sie nicht aufgegeben und versucht sich ihren Traum zu erfüllen. Dabei ist sie ein fleißiger und hilfsbereiter Mensch, den jeder gerne zur Freundin hätte.
Jax hatte bei mir zunächst den Eindruck des typischen Studenten erweckt, der nur von einer Party zur nächsten springt. Doch dieser erste Eindruck stellte sich als total falsch heraus. Auch Jax hat mit eigenen Problemen zu kämpfen und fühlt sich von seiner Familie missverstanden.
Für mich als Leserin war es ab der ersten Begegnung von Ally und Jax greifbar, wie stark die Anziehung der beiden zueinander ist. Eine wundervolle Enemies-to-Lovers Geschichte nahm damit seinen Lauf. Natürlich darf man sich als Leser auch auf einige spicy Szenen freuen.
Neben den beiden Protagonisten gibt es wundervoll ausgearbeitete Nebencharakter, von denen ich mir wünschen würde, dass sie ihre eigene Geschichte bekommen würden.
Insgesamt bin ich von dem Buch total begeistert und es ist für mich das Highlight des Monats. Die Geschichte ist perfekt für alle, die tiefgründige Liebesgeschichten mögen.

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Rezensionen von Petra:

Mitmachen

Ein kleines Geheimnis - Spiel mit mir und ich verrat es dir! von Agi Ofner

Ein sehr possierliches Eichhörnchen hat ein kleines Geheimnis, das verrät es nur wenn du mit ihm spielst. Auf jeder Seite ist ein neues Spiel. Verstecken, Nüsse fangen, Seifenblasen pusten, Blumen pflücken, schlafen und essen. Immer wird das Kind aufgefordert mitzumachen und das kleine Eichhörnchen auch mal zu streicheln.

Es mach Spaß das Buch vor zu lesen und die Kleinen zu animieren all die Handlungen nach zu machen.
Die Bilder sind einfach gestaltet immer wieder das Eichhörnchen das etwas macht. Kurze Sätze geben die Anregungen.
Vor allem die Bilder sind sehr niedlich, man könnte die Geschichte auch mit einer Handpuppe spielen, aber so ist es etwas leichter mit dem Kind und dem Tierchen zu spielen.
Das Bilderbuch ist sehr stabil gearbeitet so dass das Kind es auch allein anschauen kann. Ich würde es ohne Weiteres für zwei Jahre empfehlen, ein Alter in dem das Kind gerne Aufforderungen zum Spielen nachkommt.

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