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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

3 Freundinnen

Sturmmädchen von Lilly Bernstein

Eine für alle, alle für eine. Das versprechen sich die Freundinnen Elli, Käthe und Marion eins. Doch dann hält der Nationalsozialismus Einzug, der Krieg beginnt. Und die Verbundenheit der drei jungen Frauen wird auf eine harte Probe gestellt.

Die Handlung habe ich mit viel Spannung verfolgt, die Schriftsprache war leichtgängig und atmosphärisch, jedoch von der Art, dass mir stets um die Fiktion der Handlung bewusst war.

Zwar beinhaltet sie viele Schicksale, wie sie sich bestimmt auch real zugetragen haben, doch geschehene Grausamkeiten werden dabei nicht bis ins Detail beschrieben. Elli, deren Leben wir im Buch begleiten, erfährt und erlebt die schlimmsten Gräueltaten nur aus zweiter Hand, was die Handlung etwas abmildert, aber ihr dadurch auch an Tiefe nimmt. Sie selbst versucht zwischen dem aufstrebenden deutschen Gedankengut im Dorf und ihrer Loyalität zur jüdischen Freundin ihren Weg zu finden und ihrer Überzeugung treu zu bleiben. Die drei jungen Frauen der Geschichte verkörpern dabei unterschiedlichste Schicksale dieser Zeit. Machtverhältnisse und Einstellungen ändern sich mehr und mehr. Und Verlust, Leid, Machtbestreben und Ungerechtigkeit prägen das Leben und Umfeld der Frauen. Besonders die jüdische Margot und ihre Familie trifft dies hart, während Käthe vom politischen Bestreben der Zeit profitiert und in ihr auf geht. Das Buch erzählt jedoch auch von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und großer innerer Stärke, Liebe und Risikobereitschaft was mich, ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, sehr, sehr beeindruckt hat. Auch Hans als Nebenfigur, wie auch Rudolph und natürlich Friedrich tragen großen Anteil an der Handlung und runden diese sehr gelungen und stimmig ab.

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Rezensionen von Anno:

Robotik

Wieso? Weshalb? Warum? Band 47 - Alles über Roboter von Andrea Erne

Dieses Erstlese-Buch habe ich mit meinen Kindern als Hörbuch gehört. Ich konnte mir erst nicht recht vorstellen, wie in einer Hörversion Leserätsel umgesetzt werden können. Doch ist dies tatsächlich möglich. Hierfür wird jedoch zusätzlich Stift und Papier benötigt. Das Thema Roboter sprach, obwohl es gut umgesetzt wurde, meine Kinder leider nur wenig an.

Vielleicht ist dies ohne ein Bild vor Augen zu haben doch etwas zu abstrakt. Ich selbst fand es jedoch sehr interessant zu erfahren wofür Roboter eingesetzt werden und was sie so alles können. Dank verschiedener Stimmen und akustische Signale gestaltet sich das Hören sehr abwechslungsreich und interessant. Man muss aber dennoch aktiv zuhören um auch wirklich alle Informationen aufnehmen zu können.
Jetzt im Nachhinein würde ich dennoch das gedruckte Buch dem Hörbuch vorziehen. Warum? Weil dadurch nachgeschaut und im eigenen Tempo gelesen werden kann und Illustrationen das Thema noch mehr verdeutlichen können.

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Rezensionen von Harakiri:

Exit the KI

Die Burg von Ursula Poznanski

Erneut ein Spannungsroman von Ursula Poznanski, der keine Wünsche offenlässt.
KI – wer hat nicht schon davon gehört? Was aber, wenn die KI auf einmal ihren eigenen Willen entwickelt? Dieser Frage geht die Autorin in ihrem neuen Thriller nach.
Der Milliardär Nevio erfüllt sich einen Traum: einen Escape-Room in einer Burg.

Aber nicht irgendein Escape-Room: eine KI steuert die Räume und lässt auch Wünsche der Kunden zu. Bei der Generalprobe mit Influencern, Historikern und Insindern kommt es aber zu einer Panne. Die KI nimmt die Wünsche der Kunden zu ernst – und aus dem Spiel wird krasser Ernst.
Das Buch beginnt ohne große Vorstellung der Protagonisten, was etwas schade ist, weil man so wenig Bindung zu den Charakteren aufnehmen kann. Erst im Laufe der Handlung kristallisieren sich einzelne Charaktereigenschaften heraus, die aber nicht dazu führen, dass die Personen Tiefe bekommen.
Dennoch ist die Handlung wieder vom Feinsten. Allein die Vorstellung, dort unter der Burg im Dunkeln herumzuirren, sorgt schon für einen gewissen Gänsehauteffekt. Auch die Rätsel sind klasse erdacht und dass die Handlung mal von oben nach unten wechselt, sorgt zudem für Spannung.
Fazit; Ich habe mich wieder sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut und wurde nicht enttäuscht. Jetzt heißt es leider wieder lange warten bis zum nächsten Buch.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich leider nicht überzeugt

Mama Odessa von Maxim Biller

Im Mittelpunkt dieser Familiengeschichte steht der Schriftsteller Mischa Grinbaum, Sohn bzw. Enkel einer russisch-jüdischen Familie. Die Familie Grinbaum durfte, wie zahlreiche andere, 1971 aus der UdSSR ausreisen. Allerdings blieb Jaakow Gaikowitsch Katschmorian, Mischas Großvater zurück. Natürlich sind Literatur und das Schreiben Themen, doch vor allem geht es um die Konflikte in Eltern-Kind-Beziehungen, um Familiengeheimnisse und der Geschichte der Juden in Russland.

Meine Meinung:

Um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin mit diesem Buch nicht richtig warm geworden. Die Ankündigung des Verlages, einen Roman von „großer Leichtigkeit“ vor sich zu haben, hat sich meiner Meinung nach nicht erfüllt. Vielmehr machen sich enttäuschte Hoffnungen und komplizierte Familienstrukturen breit. Als Wienerin kann ich mich an die Zeit, Anfang der 1970er-Jahre erinnern, in denen zahlreiche orthodoxe Juden auf ihrem Weg nach Israel in Wien gestrandet sind.

Ein wenig erinnert der Schreibstil an ein Tagebuch, das allerdings nicht chronologisch geschrieben ist. Der Roman erzählt von enttäuschten Hoffnungen, denn eigentlich wollte Gena Grinbaum, Mischas Vater, nach Israel auswandern. Doch die Familie kommt nur bis Hamburg und findet im Grindelviertel eine neue Bleibe, ohne zu wissen, dass sie auf den Spuren der ehemals blühenden jüdischen Gemeinde Hamburgs wandeln.

Der historische Teil, in dem das Nazi-Massaker an den Juden von Odessa 1941, dem der Großvater wie durch ein Wunder entkommt, und ein KGB-Giftanschlag auf Gena, der allerdings seine Ehefrau trifft, ist recht gut erzählt.

Fazit:

Dieser Roman hat mich leider nicht wirklich gepackt, daher nur 3 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Das Lächeln der Königin von Stefanie Gerhold

Dieser historische Roman ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin Stefanie Gerhold.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur die titelgebende Königin Nofretete, sondern vor allem der jüdische Textilunternehmer und Kunstmäzen James Simon (1851-1932) und der Ägyptologe Ludwig Borchardt (1863-1938).

Nachdem Napoleon ab 1799 mit seinen Truppen in Ägypten einmarschiert ist und seine Wissenschaftler zahlreiche Kunstschätze entdeckt und anschließend nach Paris gebracht haben, ist ein regelrechter Wettlauf um Ägyptens Schätze entstanden.

England und Frankreich plündern die antiken Stätten mit staatlicher Unterstützung. Das deutsche Kaiserreich kommt ein wenig zu spät, und baut auf private Geldgeber um an den Ausgrabungen teilzunehmen. Einer davon ist eben der kunstsinnige James Simon. Neben zahlreichen sozialen Projekten finanziert er unter anderem die Grabungskampagne im Tell el-Amarna. Die Freude ist groß, als Borchardts Mitarbeiter im Dezember 1912 die Büste der Nofretete, der Gattin von Echnaton, ausgräbt.

Nun muss das Kunstwerk nur noch an der Antikenkommission der Franzosen vorbeigeschleust werden, bevor es nach Berlin gebracht werden kann.

Meine Meinung:

Dieser historische Roman ist penibel recherchiert. Er erzählt, wie in der Vergangenheit (?) Kunstschätze früherer Epochen ausgegraben und in die diversen Privatsammlungen und Museen verbracht worden sind. Die Diskussion um die Restituierung dieser geraubten Artefakte ist ja seit Langem im Gang. Das würdelose Geschachere, wer welches Kunstwerk für welches Museum erhält, ist hier sehr gut beschrieben.

Stefanie Gerhold ist es sehr gut gelungen, die handelnden Personen dazustellen. Zum einen Ludwig Borchardt, der es als seine Lebensaufgabe sieht, vor allem die Bautechnik des antiken Ägyptens zu erforschen, und zum anderen James Simon, der einen beträchtlichen Teil seines Vermögens dafür verwendet, als Jude in der antisemitischen Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs anerkannt zu werden.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Der Roman liest sich flüssig und die Leser können leicht in diese Zeit abtauchen. Dadurch ist er ein gelungenes Stück Zeitgeschichte. Geschickt sind Fakten und Fiktion miteinander verbunden. Auch das Gerücht, dass es zwei Büsten der Nofretete geben soll, wird hier eingearbeitet.

Im Epilog gibt es einen chronologischen Überblick über die wichtigsten Charaktere und die Ereignisse, die mit der Büste der Nofretete zusammenhängen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem gelungenen Debütroman, der auch ein Stück Zeitgeschichte ist, 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Gute Ideen, schwache Umsetzung

Die Spiele von Stephan Schmidt

Dieses Buch ist kein typischer Krimi im Sinne von Opfer-Täter-Ermittler-Aufklärung, sondern ein Politik-Krimi, dessen Vorgeschichte bis in die ehemalige DDR reicht.

Was ist passiert?

Im Dunstkreis um die Vergabe der Olympischen Spiele von 2032 wird der deutsche Enthüllungsjournalist Thomas Gärtner von der Polizei in Shanghai des Mordes an dem Charles Murandi, seines Zeichens IOC-Funktionär aus Mosambik, bezichtigt.

Gärtner hat Gedächtnislücken, doch ein Video zeigt ihm beim Verlassen von Murandis Hotelzimmer.

Der Ermittler Frank Luo will (oder muss?) den Fall so schnell wie möglich zu einem Abschluss bringen und die Wahrheitsfindung spielt wenig Rolle.

Meine Meinung:

Autor Stephan Schmidt hat sich in diesem Krimi zweier heißer Eisen angenommen. Zum einen die höchst undurchsichtigen Auswahlverfahren und Zuschläge für Großveranstaltungen wie Olympische Spiele und/oder Weltmeisterschaft und Ähnliches. Das zweite heiße Eisen sind die Machenschaften der ehemaligen DDR, die Gastarbeiter hauptsächlich aus Vietnam und Mosambik (und anderen Ländern) geholt hat, sie schuften hat lassen, und sie nach Ablauf der Arbeitsverträge, wieder in ihre Heimatländer abgeschoben hat, nicht ohne die Arbeiter, um Teile ihres Einkommens geprellt zu haben.

Die Charaktere sind fast alle ziemlich undurchsichtig. Der Journalist Gärtner macht da keine Ausnahme. Eine besonders eigenartige Rolle spielt der Ermittler Frank Luo, dessen Gedanken hauptsächlich um sein exzessives Sexleben kreisen. Dieses bringt die Handlung überhaupt nicht weiter und deshalb finde ich es unnötig, dem einen solch breiten Raum in dem Krimi einzuräumen. Sex sells nicht nimmer.

Wir Leser werden in Rückblicken in die komplexen Handlungsstränge eingeführt, doch das Ende wirkt ein wenig überhastet. Der wirkliche Mörder scheint davon zukommen, während Gärtner als Bauernopfer lebenslang bekommt.

»Thomas Gärtner ist kein Mörder und kein Spion. Wir werden weiterhin mit allen journalistischen Mitteln daran arbeiten, die Hintergründe des Falles aufzuklären und unseren Mitarbeiter freizubekommen.« (S. 324)

Obwohl der Krimi reine Fiktion ist, treten die vormalige Kanzlerin Angela Merkel und zahlreiche andere deutsche Politiker ziemlich prominent auf. Das irritiert ein wenig.

„Alle real existierenden Personen in diesem Roman, auch die Bundeskanzlerin, wurden von mir frei erfunden. Bei den anderen Figuren hingegen habe ich mich eng an die Vorgaben meiner Fantasie gehalten.“ (Stephan Schmidt im Nachwort).

Gut gefällt mir die Angabe der Quellen, aus denen sich der Autor inspirieren hat lassen. Das interessiert mich.

Das Cover ist mir ins Auge gestochen. Der Titel kann in mehrfacher Hinsicht interpretiert werden: Die Olympischen Spiele als solches, die Spielchen darum herum, die politischen Spielchen, die diversen Politiker von Ost und west spielen. Vielleicht haben auch Murandi und Gärtner zu hoch gepokert und verloren.

Fazit:

Die Ideen zu diesem Politik-Krimi haben mir gut gefallen, die Umsetzung eher weniger, daher gibt es nur 3 Sterne.

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Rezensionen von yellowdog:

Am Fuß des Berges

Glänzende Aussicht von Fang Fang

Fang Fang zeigt sich als glänzende Autorin des Realismus und schreibt über eine vielköpfige chinesische Familie von den sechziger bis in die 80ziger Jahre.
Es ist eine Arbeiterfamilie, der es karg und oft rau zugeht. Die Kinder tragen keine Namen sondern werden als Bruder 2, Bruder 3, usw. bezeichnet.

Nur die beiden Mädchen werden Kleiner Duft und Großer Duft genannt.
Erzählt wird die Geschichte übrigens von Bruder 8, der als Baby gestorben ist und danach die ganze Zeit die Familie beobachtet.
Bruder 7 steht ziemlich im Mittelpunkt, aber im Prinzip erzählt Fang Fang die Geschichte von allen Familienmitgliedern.
Nicht selten erinnern Passagen aus Glänzende Aussicht an Filme des italienische Neorealismus, z.B. Fahrraddiebe.
Diesen leidenschaftlichen Roman darf man nicht unterschätzen. Fang Fang weiß viel von den Menschen und hat mit diesem Buch ein bewegendes, packendes Gesellschaftsporträt geschaffen.

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Rezensionen von Anndlich:

Wettbewerb der Diebe: Wem vertraust du?

Thieves' Gambit von Kayvion Lewis

Die siebzehnjährige Rosalyn „Ross“ Quest ist die Tochter der legendären Rhiannon Quest. Aufgewachsen in einer Diebesfamilie, wurde sie ihr Leben lang darauf trainiert, niemandem zu vertrauen und die größten Coups ganz alleine durchzuziehen. Dieses Leben macht Rosalyn einsam, sie hätte gerne Freunde, deswegen plant sie sich eine Auszeit zu nehmen.

Doch ausgerechnet als sie kurz davor ist auszusteigen, wird ihre Mutter entführt und Ross hat nur eine Möglichkeit: Thieves’ Gambit. Ein Wettbewerb für die besten Nachwuchsdiebe der Welt und dem Gewinner wird ein Wunsch erfüllt. Ross tritt an, um zu gewinnen und das Leben ihrer Mutter zu retten.

Thieves’ Gambit von Kayvion Lewis ist der Reihenauftakt um die Nachwuchsdiebin Rosalyn „Ross“ Quest, durch deren Brille wir die Geschichte erleben dürfen. Ross ist eine sympathische Protagonistin, die uns mutig und reflektiert durch die Geschichte trägt, ihre Gedanken sind komplett nachvollziehbar und sorgten dafür, dass auch ich kaum einem anderen Charakter vertrauen konnte, denn ihr Motto lautet: Vertraue niemanden.

Dennoch oder gerade deswegen sind ihre Mitstreiter im Thieves’ Gambit sehr faszinierend, u.a. ihre Erzfeindin Noelia Boschert oder der Schönling Devroe werden zu interessanten Nebenfiguren. Deren besondere Fähigkeiten ich gerne noch detaillierter kennengelernt hätte.
Der Wettbewerb selbst besteht aus mehreren Phasen, die die unterschiedlichsten Fähigkeiten der Teilnehmenden in Anspruch nehmen und spannend zu lesen sind, wenngleich ich einige Stellen zu detailliert und andere wiederum zu oberflächlich umschrieben empfand.

Insgesamt konnte mich Thieves’ Gambit jedoch sehr gut unterhalten und spannende Lesestunden bescheren, das Ende war zwar nicht ganz nach meinem Geschmack, trotzdem freue ich mich auf den nächsten Teil der Reihe und darauf, mehr über Rosalyn Quest zu lesen.

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Rezensionen von tonton:

Tolle Geschichte zum Vorlesen oder selber lesen

Emily Meermädchen, Band 3 - Die Kette des Königs von Liz Kessler

"Die Kette des Königs" ist schon der dritte Band der "Emily Meermädchen" Erstlesebuch-Reihe. Jeder Band enthält eine unabhängige Geschichte. 

Das Cover ist schön glänzend und zeigt Emily und ihre Freunde.

In diesem Band besuchen Emily und ihre Freundin Hanna den Meerjungen Aaron.

Aaron ist wie Emily: außerhalb des Wassers bekommt er Beine. Er wohnt mit seiner Mutter auf einer Insel und fühlt sich ziemlich einsam. Als ein Schiff anlegt und die neugierige Kinder mit der Crew Kontakt aufnehmen, läuft alles schief. Aaron verliert seine Kette und wird von der Crew gefangen.

Die Geschichte ist nicht zu kompliziert und für Erstleser gut geeignet. Die Sätze sind kurz gehalten und die Schrift ist groß. Schöne Bilder lockern den Text auf. Und obwohl Meerjungfrauen eher ein Mädchenthema ist, können auch kleine Jungs die Geschichte genießen. Die Auflösung finde ich ziemlich überraschend.

Fazit: tolle Geschichte zum Vorlesen oder selber lesen.

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Rezensionen von tonton:

Süße Geschichte um Sauberkeit zu vermitteln

Knolles tolles Hamster-Training - Immer putzig, niemals schmutzig! – Alles übers Saubersein und Gesundbleiben von Linda Sturm

"Knolles tolles Hamster-Training - Immer putzig, niemals schmutzig!" ist ein absolut süßes Buch über Körperpflege. 

Die physische Aufmachung finde ich sehr gelungen. Es ist ein Pappbuch mit sehr stabilen Seiten, die alle sehr glatt beschichtet sind. Auf jeder Doppelseite sind zwei Klappen zum entdecken.

Ich mag, dass auch das Papier hinter der Klappe glatt ist. Einige Klappen waren aber ein bisschen schwer für mein Kind zu öffnen, da musste ich ihm beim ersten Lesen ein bisschen helfen. Das Format ist angenehm für kleine Hände. 

Die Bilder im Buch sind liebevoll gemalt. Der kleine Hamster wohnt in einer süßen Hütte mit einem schönen Garten und einem Plumpsklo. Die Bilder sind detailreich und man kann mit dem Kind viel entdecken (wenn es nicht gleich umblättern will, um die nächste Klappe zu öffnen).

Die Geschichte finde ich okay für das Zielalter. Knolle bereitet sich auf eine Party vor und muss sauber sein. Dafür kämmt er sich, geht zur Toilette, wascht sich, putzt sich die Zähne und lernt, unter anderem, dass man in die Armbeuge niesen sollte. Nicht alle Aktivitäten haben direkt mit der Party-Vorbereitung zu tun,  aber das Buch richtet sich an Zweijährige. Passt schon.

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