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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Schöne Geschichte über Freundschaft und Zusammensein

Jimmy und der Club der dicken Brummer von Barbara Rosslow

"Jimmy und der Club der dicken Brummer" ist eine tolle Geschichte, empfohlen für Kinder ab fünf Jahren. 

Das Cover zeigt Jimmy mit dem Maikäfer Bruno, dem Regenwurm/der Würgeschlange Oskar, der Schmeißfliege Helga und der Hummelprinzessin Bonnie.

Der Protagonist ist Jimmy, ein dicker, haariger Bienenjunge.

Kaum geschlüpft wird bemerkt, dass er anders ist. Für ihn wird eine passende Beschäftigung gesucht und als er unterschiedliche Jobs übernimmt gelangt er nach draußen, aus den Bienenstock. Da lernt er Oskar, Bruno und Helga kennen und befreundet sich mit ihnen. 

Die Geschichte ist unterhaltsam und lehrreich. Ein wichtiges Thema im Buch ist, Unterschiede zu akzeptieren. Ich finde die Idee gut, aber der Anfang fühlt sich nicht so positiv an. Zum Beispiel, beim ersten Job hatte Jimmy gut angefangen, aber weil er nicht die ganze Arbeit selber erledigen konnte wurde er als nicht geeignet gewertet. 

Fazit: Schöne Geschichte aber der Anfang ist ein wenig schwierig.

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Rezensionen von Anno:

Tolle Illustrationen

Ein kleines Geheimnis - Spiel mit mir und ich verrat es dir! von Agi Ofner

Zu aller erst möchte ich bei diesem Buch die wunderschönen Illustrationen erwähnen. Sie sind abwechslungsreich, authentisch gestaltet, jedoch auch kindlich sehr ansprechend. Der Hintergrund ist dabei dunkel gestaltet und beinhaltet nur wenige bis keine Elemente. Wodurch der Blick sehr schön auf das Hauptmotiv gelenkt wird.

Die wenigen verwendeten Farben wurden dabei harmonisch und fröhlich.
Das Eichhörnchen im Buch hat ein Geheimnis, welches es sehr gern verraten würde. Doch zuvor möchte es, dass das Kind sich mit ihm beschäftigt. Hierfür finden sich einfache Spielaufforderungen im Buch, wie zum Beispiel eine abgebildete Nuss, die dem Eichhörnchen zugeworfen werden soll oder es versteckt sich zwischen Bäumen und möchte vom Kind gefunden werden. Alles in allem zwar schöne Ideen, die mein Kind jedoch leider nicht sehr interessierten. Auch die Haltung ein Geheimnis erst durch Taten zu erarbeiten, gefiel mir selbst nicht so sehr und selbst als dieses gelüftet wurde war ich über Inhalt und Art etwas enttäuscht. Dabei ist die Botschaft, die sich darin versteckt ganz schön.

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Rezensionen von Bibibabby:

Süßes Buch über Sauberkeit

Knolles tolles Hamster-Training - Immer putzig, niemals schmutzig! – Alles übers Saubersein und Gesundbleiben von Linda Sturm

"Knolles tolles Hamster-Training - Immer putzig, niemals schmutzig!" ist ein niedliches Pappbuch über Hygiene, für Kinder ab zwei Jahren. 

Das Thema ist wichtig für Kinder des Zielalters, weil sie gerade dabei sind, Sauberkeit zu lernen. 

Was einem zuerst auffällt, ist wie schön die Bilder im Buch sind.

Der kleine Hamster Knolle und die Freundin Milli sehen sehr sympathisch aus und Knolles Häuschen ist süß und gemütlich. Die Klappen haben mein Kind natürlich begeistert. 

Das Buch finde ich sehr gut. Es hätte aber auch viel besser sein können. 

Die Geschichte könnte glätter gezogen sein. Auf der ersten Doppelseite sieht man Knolle, wie er seine Haare kämmt. Doch das Kämmen wird nicht in dieser Doppelseite erwähnt, sondern nur, dass Milli Heu aus Knolles Haare zieht. 

Ein weiterer Verbesserungspunkt wäre das Bild, wo Knolle niest. Auf der Seite lernt man, dass man in die Armbeuge niesen sollte, doch das Bild zeigt Knolle, der in die Luft niest, und dabei Essensstückchen rausspritzt. Da hätte ich ein Bild gewünscht, in dem der Hauptcharakter vorbildlich zeigt, wie man richtig niesen sollte. 

Insgesamt aber ein gutes Buch um Hygiene-Themen mit dem Kind zu besprechen.

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Rezensionen von Anno:

3 Freundinnen

Sturmmädchen von Lilly Bernstein

Eine für alle, alle für eine. Das versprechen sich die Freundinnen Elli, Käthe und Marion eins. Doch dann hält der Nationalsozialismus Einzug, der Krieg beginnt. Und die Verbundenheit der drei jungen Frauen wird auf eine harte Probe gestellt.

Die Handlung habe ich mit viel Spannung verfolgt, die Schriftsprache war leichtgängig und atmosphärisch, jedoch von der Art, dass mir stets um die Fiktion der Handlung bewusst war.

Zwar beinhaltet sie viele Schicksale, wie sie sich bestimmt auch real zugetragen haben, doch geschehene Grausamkeiten werden dabei nicht bis ins Detail beschrieben. Elli, deren Leben wir im Buch begleiten, erfährt und erlebt die schlimmsten Gräueltaten nur aus zweiter Hand, was die Handlung etwas abmildert, aber ihr dadurch auch an Tiefe nimmt. Sie selbst versucht zwischen dem aufstrebenden deutschen Gedankengut im Dorf und ihrer Loyalität zur jüdischen Freundin ihren Weg zu finden und ihrer Überzeugung treu zu bleiben. Die drei jungen Frauen der Geschichte verkörpern dabei unterschiedlichste Schicksale dieser Zeit. Machtverhältnisse und Einstellungen ändern sich mehr und mehr. Und Verlust, Leid, Machtbestreben und Ungerechtigkeit prägen das Leben und Umfeld der Frauen. Besonders die jüdische Margot und ihre Familie trifft dies hart, während Käthe vom politischen Bestreben der Zeit profitiert und in ihr auf geht. Das Buch erzählt jedoch auch von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und großer innerer Stärke, Liebe und Risikobereitschaft was mich, ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, sehr, sehr beeindruckt hat. Auch Hans als Nebenfigur, wie auch Rudolph und natürlich Friedrich tragen großen Anteil an der Handlung und runden diese sehr gelungen und stimmig ab.

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Rezensionen von Anno:

Robotik

Wieso? Weshalb? Warum? Band 47 - Alles über Roboter von Andrea Erne

Dieses Erstlese-Buch habe ich mit meinen Kindern als Hörbuch gehört. Ich konnte mir erst nicht recht vorstellen, wie in einer Hörversion Leserätsel umgesetzt werden können. Doch ist dies tatsächlich möglich. Hierfür wird jedoch zusätzlich Stift und Papier benötigt. Das Thema Roboter sprach, obwohl es gut umgesetzt wurde, meine Kinder leider nur wenig an.

Vielleicht ist dies ohne ein Bild vor Augen zu haben doch etwas zu abstrakt. Ich selbst fand es jedoch sehr interessant zu erfahren wofür Roboter eingesetzt werden und was sie so alles können. Dank verschiedener Stimmen und akustische Signale gestaltet sich das Hören sehr abwechslungsreich und interessant. Man muss aber dennoch aktiv zuhören um auch wirklich alle Informationen aufnehmen zu können.
Jetzt im Nachhinein würde ich dennoch das gedruckte Buch dem Hörbuch vorziehen. Warum? Weil dadurch nachgeschaut und im eigenen Tempo gelesen werden kann und Illustrationen das Thema noch mehr verdeutlichen können.

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Rezensionen von Harakiri:

Exit the KI

Die Burg von Ursula Poznanski

Erneut ein Spannungsroman von Ursula Poznanski, der keine Wünsche offenlässt.
KI – wer hat nicht schon davon gehört? Was aber, wenn die KI auf einmal ihren eigenen Willen entwickelt? Dieser Frage geht die Autorin in ihrem neuen Thriller nach.
Der Milliardär Nevio erfüllt sich einen Traum: einen Escape-Room in einer Burg.

Aber nicht irgendein Escape-Room: eine KI steuert die Räume und lässt auch Wünsche der Kunden zu. Bei der Generalprobe mit Influencern, Historikern und Insindern kommt es aber zu einer Panne. Die KI nimmt die Wünsche der Kunden zu ernst – und aus dem Spiel wird krasser Ernst.
Das Buch beginnt ohne große Vorstellung der Protagonisten, was etwas schade ist, weil man so wenig Bindung zu den Charakteren aufnehmen kann. Erst im Laufe der Handlung kristallisieren sich einzelne Charaktereigenschaften heraus, die aber nicht dazu führen, dass die Personen Tiefe bekommen.
Dennoch ist die Handlung wieder vom Feinsten. Allein die Vorstellung, dort unter der Burg im Dunkeln herumzuirren, sorgt schon für einen gewissen Gänsehauteffekt. Auch die Rätsel sind klasse erdacht und dass die Handlung mal von oben nach unten wechselt, sorgt zudem für Spannung.
Fazit; Ich habe mich wieder sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut und wurde nicht enttäuscht. Jetzt heißt es leider wieder lange warten bis zum nächsten Buch.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich leider nicht überzeugt

Mama Odessa von Maxim Biller

Im Mittelpunkt dieser Familiengeschichte steht der Schriftsteller Mischa Grinbaum, Sohn bzw. Enkel einer russisch-jüdischen Familie. Die Familie Grinbaum durfte, wie zahlreiche andere, 1971 aus der UdSSR ausreisen. Allerdings blieb Jaakow Gaikowitsch Katschmorian, Mischas Großvater zurück. Natürlich sind Literatur und das Schreiben Themen, doch vor allem geht es um die Konflikte in Eltern-Kind-Beziehungen, um Familiengeheimnisse und der Geschichte der Juden in Russland.

Meine Meinung:

Um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin mit diesem Buch nicht richtig warm geworden. Die Ankündigung des Verlages, einen Roman von „großer Leichtigkeit“ vor sich zu haben, hat sich meiner Meinung nach nicht erfüllt. Vielmehr machen sich enttäuschte Hoffnungen und komplizierte Familienstrukturen breit. Als Wienerin kann ich mich an die Zeit, Anfang der 1970er-Jahre erinnern, in denen zahlreiche orthodoxe Juden auf ihrem Weg nach Israel in Wien gestrandet sind.

Ein wenig erinnert der Schreibstil an ein Tagebuch, das allerdings nicht chronologisch geschrieben ist. Der Roman erzählt von enttäuschten Hoffnungen, denn eigentlich wollte Gena Grinbaum, Mischas Vater, nach Israel auswandern. Doch die Familie kommt nur bis Hamburg und findet im Grindelviertel eine neue Bleibe, ohne zu wissen, dass sie auf den Spuren der ehemals blühenden jüdischen Gemeinde Hamburgs wandeln.

Der historische Teil, in dem das Nazi-Massaker an den Juden von Odessa 1941, dem der Großvater wie durch ein Wunder entkommt, und ein KGB-Giftanschlag auf Gena, der allerdings seine Ehefrau trifft, ist recht gut erzählt.

Fazit:

Dieser Roman hat mich leider nicht wirklich gepackt, daher nur 3 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Das Lächeln der Königin von Stefanie Gerhold

Dieser historische Roman ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin Stefanie Gerhold.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur die titelgebende Königin Nofretete, sondern vor allem der jüdische Textilunternehmer und Kunstmäzen James Simon (1851-1932) und der Ägyptologe Ludwig Borchardt (1863-1938).

Nachdem Napoleon ab 1799 mit seinen Truppen in Ägypten einmarschiert ist und seine Wissenschaftler zahlreiche Kunstschätze entdeckt und anschließend nach Paris gebracht haben, ist ein regelrechter Wettlauf um Ägyptens Schätze entstanden.

England und Frankreich plündern die antiken Stätten mit staatlicher Unterstützung. Das deutsche Kaiserreich kommt ein wenig zu spät, und baut auf private Geldgeber um an den Ausgrabungen teilzunehmen. Einer davon ist eben der kunstsinnige James Simon. Neben zahlreichen sozialen Projekten finanziert er unter anderem die Grabungskampagne im Tell el-Amarna. Die Freude ist groß, als Borchardts Mitarbeiter im Dezember 1912 die Büste der Nofretete, der Gattin von Echnaton, ausgräbt.

Nun muss das Kunstwerk nur noch an der Antikenkommission der Franzosen vorbeigeschleust werden, bevor es nach Berlin gebracht werden kann.

Meine Meinung:

Dieser historische Roman ist penibel recherchiert. Er erzählt, wie in der Vergangenheit (?) Kunstschätze früherer Epochen ausgegraben und in die diversen Privatsammlungen und Museen verbracht worden sind. Die Diskussion um die Restituierung dieser geraubten Artefakte ist ja seit Langem im Gang. Das würdelose Geschachere, wer welches Kunstwerk für welches Museum erhält, ist hier sehr gut beschrieben.

Stefanie Gerhold ist es sehr gut gelungen, die handelnden Personen dazustellen. Zum einen Ludwig Borchardt, der es als seine Lebensaufgabe sieht, vor allem die Bautechnik des antiken Ägyptens zu erforschen, und zum anderen James Simon, der einen beträchtlichen Teil seines Vermögens dafür verwendet, als Jude in der antisemitischen Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs anerkannt zu werden.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Der Roman liest sich flüssig und die Leser können leicht in diese Zeit abtauchen. Dadurch ist er ein gelungenes Stück Zeitgeschichte. Geschickt sind Fakten und Fiktion miteinander verbunden. Auch das Gerücht, dass es zwei Büsten der Nofretete geben soll, wird hier eingearbeitet.

Im Epilog gibt es einen chronologischen Überblick über die wichtigsten Charaktere und die Ereignisse, die mit der Büste der Nofretete zusammenhängen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem gelungenen Debütroman, der auch ein Stück Zeitgeschichte ist, 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Gute Ideen, schwache Umsetzung

Die Spiele von Stephan Schmidt

Dieses Buch ist kein typischer Krimi im Sinne von Opfer-Täter-Ermittler-Aufklärung, sondern ein Politik-Krimi, dessen Vorgeschichte bis in die ehemalige DDR reicht.

Was ist passiert?

Im Dunstkreis um die Vergabe der Olympischen Spiele von 2032 wird der deutsche Enthüllungsjournalist Thomas Gärtner von der Polizei in Shanghai des Mordes an dem Charles Murandi, seines Zeichens IOC-Funktionär aus Mosambik, bezichtigt.

Gärtner hat Gedächtnislücken, doch ein Video zeigt ihm beim Verlassen von Murandis Hotelzimmer.

Der Ermittler Frank Luo will (oder muss?) den Fall so schnell wie möglich zu einem Abschluss bringen und die Wahrheitsfindung spielt wenig Rolle.

Meine Meinung:

Autor Stephan Schmidt hat sich in diesem Krimi zweier heißer Eisen angenommen. Zum einen die höchst undurchsichtigen Auswahlverfahren und Zuschläge für Großveranstaltungen wie Olympische Spiele und/oder Weltmeisterschaft und Ähnliches. Das zweite heiße Eisen sind die Machenschaften der ehemaligen DDR, die Gastarbeiter hauptsächlich aus Vietnam und Mosambik (und anderen Ländern) geholt hat, sie schuften hat lassen, und sie nach Ablauf der Arbeitsverträge, wieder in ihre Heimatländer abgeschoben hat, nicht ohne die Arbeiter, um Teile ihres Einkommens geprellt zu haben.

Die Charaktere sind fast alle ziemlich undurchsichtig. Der Journalist Gärtner macht da keine Ausnahme. Eine besonders eigenartige Rolle spielt der Ermittler Frank Luo, dessen Gedanken hauptsächlich um sein exzessives Sexleben kreisen. Dieses bringt die Handlung überhaupt nicht weiter und deshalb finde ich es unnötig, dem einen solch breiten Raum in dem Krimi einzuräumen. Sex sells nicht nimmer.

Wir Leser werden in Rückblicken in die komplexen Handlungsstränge eingeführt, doch das Ende wirkt ein wenig überhastet. Der wirkliche Mörder scheint davon zukommen, während Gärtner als Bauernopfer lebenslang bekommt.

»Thomas Gärtner ist kein Mörder und kein Spion. Wir werden weiterhin mit allen journalistischen Mitteln daran arbeiten, die Hintergründe des Falles aufzuklären und unseren Mitarbeiter freizubekommen.« (S. 324)

Obwohl der Krimi reine Fiktion ist, treten die vormalige Kanzlerin Angela Merkel und zahlreiche andere deutsche Politiker ziemlich prominent auf. Das irritiert ein wenig.

„Alle real existierenden Personen in diesem Roman, auch die Bundeskanzlerin, wurden von mir frei erfunden. Bei den anderen Figuren hingegen habe ich mich eng an die Vorgaben meiner Fantasie gehalten.“ (Stephan Schmidt im Nachwort).

Gut gefällt mir die Angabe der Quellen, aus denen sich der Autor inspirieren hat lassen. Das interessiert mich.

Das Cover ist mir ins Auge gestochen. Der Titel kann in mehrfacher Hinsicht interpretiert werden: Die Olympischen Spiele als solches, die Spielchen darum herum, die politischen Spielchen, die diversen Politiker von Ost und west spielen. Vielleicht haben auch Murandi und Gärtner zu hoch gepokert und verloren.

Fazit:

Die Ideen zu diesem Politik-Krimi haben mir gut gefallen, die Umsetzung eher weniger, daher gibt es nur 3 Sterne.

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Rezensionen von yellowdog:

Am Fuß des Berges

Glänzende Aussicht von Fang Fang

Fang Fang zeigt sich als glänzende Autorin des Realismus und schreibt über eine vielköpfige chinesische Familie von den sechziger bis in die 80ziger Jahre.
Es ist eine Arbeiterfamilie, der es karg und oft rau zugeht. Die Kinder tragen keine Namen sondern werden als Bruder 2, Bruder 3, usw. bezeichnet.

Nur die beiden Mädchen werden Kleiner Duft und Großer Duft genannt.
Erzählt wird die Geschichte übrigens von Bruder 8, der als Baby gestorben ist und danach die ganze Zeit die Familie beobachtet.
Bruder 7 steht ziemlich im Mittelpunkt, aber im Prinzip erzählt Fang Fang die Geschichte von allen Familienmitgliedern.
Nicht selten erinnern Passagen aus Glänzende Aussicht an Filme des italienische Neorealismus, z.B. Fahrraddiebe.
Diesen leidenschaftlichen Roman darf man nicht unterschätzen. Fang Fang weiß viel von den Menschen und hat mit diesem Buch ein bewegendes, packendes Gesellschaftsporträt geschaffen.

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