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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

interaktives Spielbuch

Die Sache mit dem Herzjuwel von Anne Wilhelm; Wiebke Wilhelm

Klappentext / Inhalt:

Prinzessin Betunia ist frohen Mutes, als sie das Schloss der Gaianer, einem Volk, welches die Erde beherrscht und ihre Schätze schützt, von weitem sieht. Doch die Mauern der Freunde aus Kindertagen bergen ein gewaltiges Abenteuer. Wie wird sich Betty entscheiden? Sie selbst und der Leser bestimmen ihr Schicksal!
Die Sache mit dem Herzjuwel ist ein interaktives Spielbuch, welches in Abschnitte unterteilt ist.

Nach jedem muss der Leser entscheiden wie das Abenteuer von Prinzessin Betty weiter gehen soll. Es lauern Gefahren an jeder Ecke und die große Liebe.

Cover:

Das Cover ist stimmungsvoll und vielschichtig. bei genauerem Betrachten entdeckt man immer mehr Details. Die Umgebung ist sehr atmosphärisch umgesetzt un der Wasserfall ein besonderer Bestandteil. Das Herzjuwel ist sehr schön eingefügt und prägt die Optik des Covers, so dass der Blick hier auf die besonderen Details gerichtet werden. Optisch und Farblich eine tolle Leistung und ein richtiger Blickfang.

Meinung:

Hierbei handelt es sich um eine interaktives Lesevergnügen, ein sogenanntes Spielebuch. Nach jedem Abschnitt kommt es zu Entscheidungen und je nach deiner Wahl, liest du auf einer anderen Seite weiter und bestimmst so den verlauf mit. Daher kann man dieses Buch auch mehrfach lesen und erlebt immer einen etwas anderen Verlauf und Entwicklungen. Dies macht das Speilebuch so interessant und vielschichtig.

Inhaltlich möchte ich hier dadurch auch nicht allzu viel verraten, da vermutlich unterschiedliche Verläufe erlebt werden und so möchte ich nicht spoilern oder gar etwas wichtiges verraten.

Der Schreibstil ist bildgewaltig und unterhaltsam. Man kommt schnell und gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein. An der Seite von Prinzessin Betunia trifft man Entscheidungen, die alles verändern können.

Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und lassen sich gut und flüssig lesen. Kleinere Schreibfehler haben sich eingeschlichen, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen und daher vernachlässigbar sind. Die Stimmung und Atmosphäre wird sehr gut herüber gebracht und auch Spannung wird mehr und mehr aufgebaut. Emotionen und Gedanken sind nachvollziehbar und man hat das Gefühl hier aktiv und sehr nah dabei zu sein.

Man taucht in eine andere Welt ein und wird dabei sehr gut unterhalten. Wer als eine kleine Auszeit braucht und dennoch etwas mitentscheiden möchte ich hier genau richtig. Kreativ und fantasiereich, ist dieses Spielbuch toll umgesetzt und macht Freude beim Lesen. Mir hat es gut gefallen und ich werde es sicherlich noch ein paar mal zur Hand nehmen, um verschiedene Wege zu wählen und andere Verläufe herauszufordern, denn es macht Spaß zu entdecken, welche Möglichkeiten sich einem hier so alles bieten.

Fazit:

Tolles interaktives Spielbuch, welches viele Möglichkeiten bietet und einen unterhaltsamen, vielschichtigen Verlauf ermöglicht.

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Rezensionen von yellowdog:

Mann in der Krise

Heilung von Timon Karl Kaleyta

Ein Mann sucht ein Sanatorium auf, denn er fühlt sich schlecht, da er seit langen schlecht schläft. Er kommt in keine Tiefschlafphase, träumt nicht.
Ansonsten ist er gesund, aber diese Müdigkeit und Unbehagen macht ihn fertig.

Die Anfangsszene zum Sanatorium San Vita in Südtirol ist atmosphärisch gemacht, fast unvergesslich.

Er wird in einer winterlichen Landschaft von einem kleine Mann abgeholt.
Es gibt Zauberberganklänge, aber die sind dezent.
Schließlich, im zweiten Abschnitt des Buches, verlässt der Mann das Sanatorium und findet Unterschlupf auf dem Bauernhof seines alten Freundes Jespers.

Der Zustand des Mannes ist rätselhaft. Als Leser möchte man genauso sehr wie er die Ursachen findet.

Timo Karl Kayera hat einen einfachen aber guten Stil. Man liest den Roman fast wie in einem Rutsch, könnte es jedenfalls, falls man das möchte.

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Rezensionen von Claudia R:

mitreißend ...

SUDDEN DEATH von Matthias Hallmann

Klappentext / Inhalt:

Ihre Vergangenheit hat Kara längst verdrängt und sie spielt Schach, als könne sie die Welt beherrschen. Gnadenlos schlägt sie die Figuren und ihre Gegner aus dem Feld. Die Gewinne der enormen Preisgelder können sich sehen lassen. Doch dann hat sie einen Black Out, der ihr ganzes Leben zerstört: Sudden Death.

Als sie schließlich ihre Krise überwindet, plant sie Rache für all die erfahrenen Demütigungen.
Dass zwei Morde mit ihr zu tun haben, kann sie nicht wissen. Doch die Spur führt in ihre Vergangenheit der 90er Jahre, als der Krieg im zerfallenden Jugoslawien wütete. Kara wuchs dort in einem Heim auf. Ahnungslos hatte sie sich mit einer kriminellen Organisation eingelassen. Und die will Geld sehen, immer mehr. Dazu werden alle Grenzen überschritten. In diesem gefährlichen Spiel ist ihr Leben so viel wert, wie ein Bauer im Schach. Der Schatten aus ihrer Vergangenheit holt sie wieder ein, als es zum Aussteigen zu spät ist. Kara muss bei diesem Erpresserspiel mitmachen.
Der Strudel vom Sudden Death wird immer gefährlicher, bis schließlich nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht.
"Ein mitreißender Thriller um eine Schachspielerin, die versucht sich aus den Fängen der Mafia zu befreien.
Betrug, Rache, Geldgier und Morde: die internationale Schachwelt ist erschüttert."

Cover:

Das Cover ist spannend umgesetzt. Einerseits ist recht durchscheinend ein Gesicht erkennbar, andererseits an Schachbrett. Die Thematik im Buch wird hier erfasst und umgesetzt. Durch die dunklen Farben wirkt es zugleich spannend und auch ein wenig geheimnisvoll. Das Cover finde ich passend und gut umgesetzt.

Meinung:

Ein mitreißender Thriller und ein Wechselbad der Gefühle, welches fesselnd und emotional umgesetzt wurde. Kara hatte es nicht immer leicht und auch wenn sie jetzt im Schachspiel aufgeht, so holt sie ihre Vergangenheit, welche sie verdrängt hat, immer wieder ein.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, um nicht zu spoilern. Daher halte ich mich mit weiteren Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist packend und bildlich. Man kommt in Geschehnisse und Charaktere gut hinein. Auch die Emotionen werden gut erfasst. Durch die wechselnden Perspektiven und Rückblenden kommt Spannung auf und fesselnde Momente werden produziert. Die Gliederung hat mir gut gefallen. Die Schriftart und Optik der Textanordnung war leider nicht immer meins. Von der Gestaltung hätte man es hier schöner haben können, aber dies ist eigene Geschmacksache und hat auf den Inhalt keine Auswirkung. Die Einteilung der Kapitel fand ich gut gewählt und die Anfänge waren deutlich erkennbar. Auch die Überschriften waren passend, ohne zu viel zu verraten. Angaben der Zeiten und Orte waren dabei sehr hilfreich.

Spannung und Emotionen kommen auf und machen es sehr fesselnd. Spannung, Spiel und Emotionen, werden hier als mitreißender Thriller umgesetzt. Ich wurde mitgenommen und an die Geschehnisse und Entwicklungen gefesselt. Die Charaktere wurden gut umgesetzt und auch die Gedanken und Emotionen kamen für mich gut herüber. Ich wurde hier sehr gut unterhalten und mich hat dieser Thriller mitgerissen.

Fazit:

Spannung, Spiel und Emotionen, werden hier als mitreißender Thriller umgesetzt.

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Rezensionen von nil_liest:

Lebensüberschneidungen

Leuchtfeuer von Dani Shapiro

Dani Shapiro ist in den USA einer DER Autorinnen, sie hat viele Preise abgeräumt und begeistert ihr lesendes Publikum. Nicht nur mit ihren fiktionalen Werken, auch ihre Memoiren.
Dani Shapiro, die selbst ein Familiengeheimnis war für eine lange Zeit, da ihr Vater, nicht ihr biologischer Vater war und sie das erst sehr spät herausfand, schreibt viel über Familiengeheimnisse und so tut sie es auch hier wieder.

Leuchtfeuer ist ein Buch über Leben, die sich überschneiden, die lose ineinandergreifen und. Ein Roman über sieben verschiedene Charaktere und wie Geheimnisse das eigene Leben und dessen Verlauf massiv beeinflussen können.
Im Mittelpunkt steht eine Straße, Divison Street, in einem klassischen Vorort von New York und ein tragischer Autounfall im Sommer 1985. Die Kinder des Arztes Ben Wilf, Sarah und Theo sind verwickelt und es wird zu einem einschneidenden Erlebnis und Familiengeheimnis was sie fortan belasten wird. Viele Jahre später ist der Vater Ben zu einem Schlüssel eines anderen Bewohners der Straße geworden: Waldo. Ein 10jähriger Junge, der die Sterne liebt und in sich gekehrt ist. Die Eltern stehen vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe.
Dieser Roman beleuchtet wie Dynamiken sich auf unser aller Leben auswirken, wie wir uns kreuzen, mal nah, mal fern. Je nach Gefühls- und Lebenslage und das vermengt mit der Last der Vergangenheit.
Toller Roman! Für alle die gerne über das Leben und ihre Protagonisten und Protagonistinnen sinnieren!

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Rezensionen von Claudia R:

unterhaltsam

Bretonischer Ruhm von Jean-Luc Bannalec

Klappentext / Inhalt:

Kommissar Dupins zwölfter Fall entführt uns in die Welt der Winzer, der vorzüglichen Weine und an den größten See der Bretagne, den Lac de Grand-Lieu, an dem schon die berühmte Kosmetikdynastie Guerlain residierte.
Kommissar Dupin und Claire verbringen ihre Flitterwochen an der Loire, im traumhaften Pays de Retz.

Von Weingut zu Weingut, von einem kulinarischen Hochgenuss zum nächsten soll die Reise gehen. So zumindest der Plan. Doch dann wird ein bekannter Winzer ermordet, der Ex-Mann einer Freundin von Claire. Sie zählt auf Dupins Unterstützung. Oder ist sie am Ende in die Sache verwickelt?

Cover:

Das Cover wirkt idyllisch und atmosphärisch. Es ist farblich und optisch toll umgesetzt.

Meinung:

Dies ist bereits der zwölfte Fall für Kommissar Dupin. Mir sind die vorherigen nicht bekannt, dennoch kam ich gut und recht schnell in die Geschehnisse und Charaktere hinein. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, da die Fälle in sich geschlossen sind.

Toll fand ich hier, dass das Lokale und der Crime Anteil sehr gut mit einander verschmelzen und so ein gutes Maß an Spannung und Unterhaltung gefunden wurde.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details zurück.

An einigen Stellen steht jedoch das Private und die beziehungstechnischen Hintergründe mehr im Fokus, als der eigentliche Fall, was es dann doch ein wenig abschweifen lässt und dies war etwas schade. Ich hätte mir hier mehr Wert auf den roten Faden und die Ermittlungen erwünscht, aber es fand dann zum Ende hin wieder sehr gut zum Wesentlichen zurück und alles in allem war es sehr unterhaltsam und konnte mich dadurch überzeugen. Ein unterhaltsamer und atmosphärischer Krimi, der durch die lokalen Hintergründe lebt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die einzelnen Abschnitte und Unterteilungen sind dann doch etwas länger. Es lässt sich aber dennoch gut und kurzweilig lesen. Man wird gut unterhalten und in die Charaktere findet man sich schnell hinein. Dupin hat mir dabei gut gefallen, während ich mit Claire nicht immer warm wurde, aber auch dies ist ja durchaus Ansichtssache.

Fazit:

Ein unterhaltsamer und atmosphärischer Krimi, der durch die lokalen Hintergründe lebt.

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Rezensionen von Claudia R:

Cosy Crime

Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung von Pierre Martin

Klappentext / Inhalt:

Ein Auftragsmörder und sein Vorsatz, nicht zu töten: »Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung« ist der 2. Band der cosy Krimi-Serie um Monsieur le Comte
Im zweiten Band der humorvollen Krimi-Reihe entführt uns der Bestseller-Autor Pierre Martin an die französische Riviera.

Lucien Comte de Chacarasse hat seinem Vater am Sterbebett ein Versprechen gegeben: Er wird die Tradition des Adelsgeschlechts seiner Familie fortsetzen und geheime Aufträge für bezahlte Morde entgegennehmen – und sie zur Zufriedenheit seines Onkels zum Abschluss bringen. Das aber ist nur mit Tricks und unter Vortäuschung falscher Tatsachen möglich. Denn: Lucien hat einen Vorsatz gefasst: Er bringt keine Menschen um. Dabei hat er von klein auf die Kunst des Tötens gelernt – nun ist eine andere Kunst gefragt: jene der listigen Täuschung.
Monsieur le Comtes nächster Auftrag führt ihn nach Marseille, wo er in ein Priestergewand gekleidet ein seelsorgerisches Gespräch mit der Zielperson führt: Wird es ihm mithilfe dieser raffinierten Täuschung gelingen, sein neues Opfer gleichzeitig zu töten und am Leben zu lassen?
Wir kehren in „Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung“ auch in die sympathischen Gemeinden Villefranche-sur-Mer und Cap-Ferrat an der französischen Riviera zurück und treffen auf bekannte Charaktere des ersten Bandes der Krimi-Reihe: die liebenswerte Haushälterin Rosalie und die attraktive, rätselhafte und unnahbare Francine, ehemalige Geliebte von Luciens Vater.
Ein cosy Krimi zum Eintauchen.

Cover:

Das Cover ist stimmungsvoll gestaltet. Auf einem Stuhl, eine Katze und ein herrlicher Ausblick in der abendlichen Dämmerung. Optisch und farblich ist es wundervoll umgesetzt.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band dieser Reihe, aber man kann diese auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind. So sind Vorkenntnisse hier nicht zwingend erforderlich. Dies hat es mir sehr einfach ermöglicht in die Geschehnisse und auch die Charaktere einzutauchen.

Lucien Comte de Chacarasse führt die Tradition der Familie als Auftagsmörder fort, jedoch hat er sich geschworen keinen Menschen umzubringen. Ob er dem nachgehen kann und an seinen Prinzipien festhält, lest ihr in diesem unterhaltsamen Cosy Crime Buch.

Zu viel vom Inhalt und der Geschichte möchte ich hier jedoch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die Situationen laden zum Schmunzeln ein und es ist eine gelungene Mischung aus Crime und Humor. Auch Spannung und fesselnde Momente kommen auf und man wird hier sehr gut unterhalten. Die Charaktere sind gut durchdacht und besonders in Lucien findet an sich gut und schnell hinein.

Die Kapitel sind nicht allzu lang und lassen sich so sehr gut lesen und ermöglichen einen guten Lesefluss. Die kurzen Kapitel erhöhen das Tempo und auch Spannung wird so gut erzeugt. Die Gliederung hat mir gut gefallen und auch die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar.

Das französische Flair, aber auch die Crime Aspekte kommen hier nicht zu kurz. Wer es brutal und blutig mag, ist hier jedoch falsch, der Fokus liegt hier bei anderen Dingen und die Cosy Crime Atmosphäre setze die Unterhaltung in den Vordergrund und so ist es ein kurzweiliger entspannter Krimi, der sich gut zwischendurch lesen lässt und for tolle Unterhaltung und Atmosphäre sorgt.

Fazit:

Cosy Crime mit französischem Flair und unterhaltsamer Storyline.

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Rezensionen von nil_liest:

Ein Weckruf für alle die unsere Arbeitswelt anders denken wollen

Not Your Business, Babe! von Verena Bogner

Verena Bogner, Jahrgang 1992, hat schon viel zum Thema New Work, Feminismus und vielen anderen Themen veröffentlicht. Nun kondensiert zwischen zwei Buchdeckel hat sie ihre Aha-Momente des Arbeitslebens zusammengefasst mit dem knalligen Titel: Not your business, babe! Alles, was du als Frau über die Arbeitswelt wissen musst.

Sie ist, genau wie ich, Teil der Generation Y (1981 – 1996), auch wenn uns 11 Jahre trennen. Daher kann ich ihr inhaltlich an vielen Stellen folgen und bejahen was sie zur Hustle-Culture und zum Allgemeinen Ansatz unserer Arbeitswelt schreibt. Was uns trennt ist die jugendliche und sehr lebendige Sprache in die sie es verpackt. Daher, trotz Inhalt der einem Puls gibt, sehr kurzweilig!
Warum Puls? Weil sie gekonnt Verhalten, Einstellungen und Werte in Relation setzt und soziologisch alles auseinandernimmt was die Arbeitswelt der letzten 30-40 Jahre prägte. Welche Narrative uns leiteten und natürlich – not to forget – welche Rolle die Boys Clubs dieser Welt spielten und (leider, leider) immer noch spielen.
Dieses Buch richtet sich explizit an Frauen und sicherlich tendenziell eher an eine jüngere Zielgruppe. An Frauen Mitte, Ende 20, die unsere Fehler nicht wiederholen sollten und gleich viel schlauer durchstarten so wie sie Bock haben oder eben auch nicht. Wer hat schon die Definition einer Karriere gepachtet?
Aber neben dem Anspruch, dass dieses Buch junge Frauen einmal durchschüttelt und ihnen eine politische Dimension für ihr Arbeits- und Privatleben an die Hand gibt, ist es auch eine gute Lektüre für all die Führungskräfte in diesem Land, die es nicht schaffen attraktive Arbeitgeber zu sein. Für Führungskräfte, die sich über die „komische Einstellung“ der nächsten Generationen wundert. Auch hier kann es Verständnis und Anregung geben.
Eine Anmerkung kann ich mir allerdings nicht verkneifen: Marita Haas, Gender-Expertin und Consultant (Warum nicht als Beraterin tituliert, wenn sie schon Gender-Expertin ist…?) wird so häufig zitiert, dass sie aus meiner Sicht fast als Co-Autorin hätte genannt werden müssen. Ihre qualitativ guten Quotes geben dem ganzen mehr Gewicht!
Fazit: Für eine tolerantere und gerechte Arbeitswelt, in der wir alle unseren Platz finden!

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Rezensionen von nil_liest:

Wenn der Winterschlaf zu platzen droht!

Einschlafen ist schwer, denkt der Bär von Duncan Beedie

Es gibt diese Abende an denen die Kinder außer Rand und Band sind und eine beruhigende Lektüre hilft sie in den Schlafmodus zu bekommen. Bei uns muss ich fairerweise sagen, dass wir schon immer vor dem Schlafengehen vorgelesen haben und daher dieses Ritual an sich Wirkung zeigt, aber so ab und an braucht es auch das richtige Bilderbuch.

‚Einschlafen ist schwer denkt der Bär‘ von Ducan Beedie und übersetzt von Janna Heimberg ist genau so ein nettes Bilderbuch. Laut Verlag ab 3 Jahren, aber da die Geschichte simpel und die Bilder zuckersüß sind, geht das auch schon mit aufmerksamen 2jährigen. Sprich ein Bilderbuch, dass früh angeschafft werden kann und lange glücklich macht.
Der arme Bär sollte eigentlich seinen Winterschlaf machen und kommt einfach nicht nur Ruhe und kann nicht einschlafen. Er unternimmt verzweifelte Versuche und landet dann letztendlich einfach draußen…Mhhhh, das finden allerdings die anderen Waldbewohner weniger witzig, weil nun sie nicht schlafen können. Also schaffen sie den Bären in einer gemeinsamen Aktion, die wirklich einen Winter zu dauern scheint, in seine Höhle. Resultat: Bär im Frühling ausgeschlafen und die anderen?
Wirklich ein niedliches Bilderbuch mit einer ruhigen und zugleich witzigen Geschichte. Toll illustriert vom Autoren selbst mit vielen kleinen Details die es zur entdecken gibt. Mir hat es natürlich der Bücherwurm angetan!
Wir sind begeistert und ihr Lieben, nichts für ungut, aber wir sind müde und müssen ins Bett! ;0)

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Rezensionen von Bibibabby:

Wunderschön und süß

Mina Wirbelfee (Bd. 1) von Zoe Magdalena

"Mina Wirbelfee" ist ein zauberhaftes Buch, empfohlen für Kinder ab fünf Jahren. 

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Das Cover ist farbenfroh und auch die vielen Bilder im Buch sind sehr hübsch gemalt. Die Wahl der Farben finde ich absolut wunderschön und sie passen sehr gut zu einer Feen-Geschichte.

Die Geschichte finde ich sehr schön. Die kleine Fee Mina fliegt zur Feenkönigin, um zu erfahren, welche Zauberkräfte sie hat. Auf dem Weg trifft sie eine Menge skurril-lustige Figuren. Es gibt die bösen Blumen, die alle beschimpfen, die wehleidigen Bäume, die immer traurig sind und weinen, sowie die starken Meerjungfrauen, die Felsen und Walrosse herumschmeißen. 

Die Geschichte ist lustig und phantasievoll und würde sowohl kleine Jungs als auch kleine Mädchen begeistern. Meine Kinder haben dieses Buch sehr genossen.

Fazit: 5 Sterne, wunderschöne Geschichte sehr süß erzählt.

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Rezensionen von Spannring :

Ein Fall der Österreich lange beschäftigte

Austrian Psycho Jack Unterweger von Malte Herwig

Jack Unterweger soll der Vorzeige-Häftling der großen Reform des Strafrechts sein. Der damalige Justizminister Christian Broda hatte in den 1980er Jahren eine ebenso grundlegende wie überfällige Strafrechtsreform federführend vorangetrieben, die auch zum Ziel hatte, Häftlinge menschenwürdiger zu behandeln und sie schon während des Aufenthaltes im Gefängnis besser auf das Leben nach dem Knast vorzubereiten.

Jack Unterweger bot sich als gelungenes Reformbeispiel an und so wurde er von Propagandisten, die von seiner Resozialisierung überzeugt waren, „allen“, also auch öffentlich präsentiert.

Jedoch war Jack Unterweger, wie sich erst später herausstellte, alles andere als resozialisiert. Nach seiner ersten Verurteilung zu „lebenslang“ kam er nach 16 Jahren aus dem Gefängnis. Diese Strafe musste er wegen Mordes an einer Prostituierten absitzen.

Jack Unterweger war bei seiner Inhaftierung Schulabbrecher und Analphabet. Er kam aus tristen Familienverhältnissen – ganz unten angesiedelt. Er lernte in der Haftanstalt „Stein“ lesen und schreiben und entwickelte sich zu einem Schriftsteller, der von Teilen der Schickeria und mehreren Intellektuellen gefördert wurde. Diese forderten auch seine möglichst frühzeitige Freilassung. Nach seiner Enthaftung begannen von neuem Morde an Prostituierten, wobei es sogar dazu kam, dass Jack Unterweger als Reporter für den Österreichischen Rundfunk auserkoren wurde – offensichtlich wegen seiner „geläuterten“ Expertise.

Nach seiner neuerlichen Verurteilung und dem Selbstmord am darauffolgenden Tag musste in Österreich einiges auf- und erklärt werden. Bis heute. Das Buch leistet dazu einen sehr wichtigen Beitrag.

Dieses dünne Büchlein beschäftigt sich weniger mit den Mordtaten an sich, sondern hat viel mehr zum Thema, wie Jack Unterweger alle (und sehr lange) hinters Licht führen und blenden konnte.

Ein Buch also, das einen ganz anderen, sehr kritischen Blickwinkel auf Jack Unterweger wirft und gerade deshalb so interessant ist. Für mich hätten es gerne mehr Seiten sein können – also absolute Empfehlung.

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