Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Weg in die Freiheit
Colette von Pia Rosenberger
Colette eine Romanbiographie der Autorin Pia Rosenberger beschäftigt sich mit dem Leben von Sidonie-Gabrielle Colette und ihrer Ehe mit Henry Gauthier-Villars den sie bereits mit 17 Jahren heiratet.
Den langen Weg zur Eigenständigkeit hat die Autorin gut dar gestellt und auch Henry wird mit seinen Eigenarten gut gezeichnet.
Lesen lässt sich das Buch sehr gut, da es bildhaft und flüssig geschrieben ist. Ich hatte beim Lesen ein gutes Bild von Colette und ihren Weggefährten vor Augen. Auch der Zeitgeist wurde gut eingefangen und die damalige Epoche wird bei Lesen lebendig.
Insgesamt eine gut lesbare Geschichte rund um Colette und ihren Lebensweg.
Rezensionen von Petra:
Entzückend
ministeps Mein erstes Buggybuch: Guck mal! Erste Sachen - ab 6 Monate von Ava-Barb Yaga
Ich möchte hier gern einmal die Lindt Werbung zitieren: Dieses kleine Buch ist entzückend. Die einzelnen Seiten sind mit einfachen Bildern und einer Überraschung ausgestattet. In kurzen Sätzen wird erzählt um was es geht. Der Teddy hat einen Schal um, was ist unter dem Schal versteckt, der Schal aus weichen Stoff lässt sich anheben und darunter kommt eine kleine Maus zum Vorschein.
Auf jeder Seite etwas Neues. Vor allem sind es Szenen aus dem Alltag, Spielzeug, die Badewanne und Anziehen.
Die stabilen Pappseiten halten einiges aus, Beißen, nuckeln oder daran reißen.
Wie lange die eingesetzten Stoffe halten das muss die Zeit zeigen, den ersten Tag mit meinem Enkel haben sie gut überstanden. Er hat noch nicht verstanden um was es beim darunter schauen geht, aber seine kleinen Finger waren begeistert dabei die kleinen Flicken aufzuheben. Dieses Ansprechen von mehreren Sinnen hat mir gut gefallen denn dadurch wird seine Aufmerksamkeit zum Zuhören geweckt.
Rezensionen von manu63:
Die Elbflut
Die Elbflut von Birgit Jasmund
Der historische Roman Die Elbflut 1784, geschrieben von der Autorin Birgit Jasmund, beruht auf historische Fakten vermischt mit einer fiktiven Geschichte.
Luise ist Tochter eines Fischers und müht sich täglich ab den Haushalt für Vater und Bruder zu führen und verdient mit Waschen Geld für den Haushalt hinzu.
Das harte Leben von Luise wird bildhaft beschrieben und ich konnte gut nach vollziehen das Luise Träume und Wünsche hat, die sie sich gerne erfüllen möchte. Als dieses in greifbare Nähe rückt trifft sie einige Entscheidungen die für sie folgenschwer ausgehen könnten.
Auch die Probleme und Nöte von Vater und Bruder werden gut in die Geschichte eingebettet und
die Flut und ihre Folgen werden gut beschrieben.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und die fiktiven und historischen Teile werden gut miteinander vermischt. Haupt-und Nebencharaktere passen sich gut in die Geschichte ein und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
Insgesamt ein Buch das mich gut unterhalten hat und das ich zügig lesen konnte.
Rezensionen von Petra:
Sehr gut gemacht
Mein erstes Buggybuch: Fühl mal! Lieblingstiere von Ava-Barb Yaga
Ein Bilderbuch für die kleinsten Leser und Leserinnen. Verschiedene Tiere werden vorgestellt, Katze, Hund, Kaninchen und Esel. Jeweils mit einem kurzen Satz zum Vorlesen. Das schöne an den Bildern der Tiere ist, dass jedes Tier ein Fell hat. Richtig weich, flauschig oder einfach nur glatt.
Nur die Katze ist eine Ausnahme sie hat Punkte, es sind kleine Vertiefungen in der Seite.
Es ist ein Bilderbuch mit sehr stabilen Pappseiten denen es nichts ausmacht wenn sie mal als Beißring oder zum Nuckeln gebraucht werden. Abwischen fertig. Dazu kann man es mit einem dehnbaren Stoffband ( das waschbar ist ) und einem Ring überall befestigen. Es ist also sehr gut geeignet zum Mitnehmen, denn es kann nicht verloren gehen. Als Altersangabe schreibt der Verlag ab 6 Monate bis zwei Jahre, ich kann mir vorstellen das es passt. Denn dann fängt die Neugierde an, fühlen, hören und sehen fast alle Sinne werden angesprochen.
Rezensionen von inya:
ergreifend gut
Das Lächeln der Königin von Stefanie Gerhold
Ich fühlte mich von dem Thema der Entdeckung der Nofretete sehr angezogen und habe mit dem Buch direkt angefangen. Am Anfang springt die Autorin zwischen den verschiedenen Zeitebenen der Geschichte hin und her, so dass man beim Lesen leicht durcheinander kommt, dafür wollte ich eigentlich einen Stern abziehen.
Dies tue ich aber nicht, da mir die Geschichte unbeschreiblich gut gefallen hat und ich mich in Charles Simon hineinfühlen konnte. Ich habe mit dem Protagonisten von der ersten Seite an die Nofretete bewundert und die Ausgrabung mit verfolgt. Auch die politischen Spannungen und die Wirtschaftskrise, die Herr Simon mitmachen musste, gingen an mir als Leser nicht spurlos vorbei. Herr Simon hat mein Herz erwärmt, er ist selbstlos und setzt sich für die Schwachen der Gesellschaft ein, obwohl diese für ihn als Jude nicht viel übrig hat. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.
Rezensionen von froschman:
Spannung garantiert
Monster von Nele Neuhaus
Wenige Tage vor Weihnachten wurde die 16-jährige Larissa hinter einer Marienkapelle, zugedeckt mit ihrer Jacke, erdrosselt aufgefunden. Da sie mit einem afghanischen Asylbewerber gesehen wurde, dessen Asylantrag abgelehnt und bereits wegen einer Vergewaltigung nicht rechtskräftig verurteilt, aber nach einer Haftbeschwerde auf freien Fuß gesetzt wurde, war nach einem DNA-Vergleich klar, dass er der Mörder sein muss.
Doch noch bevor die Kripo ihn befragen konnte, tauchte er unter. Für Pia Sander und Oliver von Bodenstein von der K11 in Hofheim beginnt eine Suche, die unerwartete Entwicklungen nimmt.
Wenige Tage nach diesem Mord wird auf einer Landstraße im Hintertaunus ein Mann von einem Auto tödlich verletzt. Sein Körper weist zahlreiche Verletzungen auf, sein Gesicht ist entstellt, Bisswunden am Hals und an den Händen. Er war trotz der Kälte barfuß unterwegs, anscheinend vor etwas geflohen. Bei einem illegalen Autorennen hatte er einen Unfall verursacht und dabei eine schwangere Frau getötet.
Pia und Bodenstein stoßen bei ihren Ermittlungen auf immer mehr Fälle, die Parallelen zum derzeitigen Mordfall von Larissa aufweisen, rätselhafte Todes- und Vermisstenfälle, nicht nur in ihrem Verwaltungsbezirk.
Die flüssig lesbare Schreibweise von Nele Neuhaus bewirkt, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann. Die aktuellen Themen wie Migration, Vorverurteilung. Ausländerhass, soziale Medien werden eingearbeitet und machen deutlich, wie wichtig es ist, dass man sich auf die richtigen Medien konzentriert. Für mich ein hervorragendes Buch!
Rezensionen von Frechdachs:
Über Leben/Überleben in Deutschlands dunkelster StundeMein verdorbenes Blut
Mein verdorbenes Blut oder Streuselkuchen nach schlesischer Art von Hubert C. Küter
Der autobiographische Roman "Mein verdorbenes Blut oder Streuselkuchen nach schlesischer Art" von Hubert C. Küter kommt genau zur richtigen Zeit.
Das leidvolle Schicksal des jüdischen Volkes in Deutschlands dunkelster Stunde ist normalerweise hinlänglich bekannt. Der vorliegende Roman geht dann nochmals ein Stufe tiefer und erzählt das ganz persönliche Schicksal einer Familie aus der Perspektive des Halbwaisen und -juden Horst.
Diese ganz persönliche Sichtweise der Erzählung lässt nochmals einen ganz anderen und sehr viel intensiveren Blickwinkel zu.
Gerade in der aktuellen Zeit sind meiner bescheidenen Meinung nach solche Bücher wirklich Gold wert, denn durch den wieder erstarkenden Antisemitismus sowie das umherwabernde rechtsnationale Gedankengut, wie beispielsweise die aktuell aufgedeckten umfassenden Remigrationspläne zeigen, sieht man mehr als deutlich, dass man die Stimmen der damaligen Zeitzeugen wieder vermehrt anhören und ins Gedächtnis bringen sollte.
Obwohl ich persönlich bereits sehr vieles über das Leid der Juden in Deutschlands dunkelster Stunde erfahren bzw. erlesen habe ist genau dieses Buch dann dennoch wieder erneut sehr besonders.
Der Halbwaise und -jude Horst erzählt dabei seine ganz persönliche Geschichte im Rückblick und deckt dabei die Zeit rund um den Zweiten Weltkrieg wie auch die Zeit danach ab. Geprägt sind diese ganzen Zeiten durch den ausgeprägten Antisemitismus, die der kleine Horst dann bereits sehr früh zu spüren bekommt. Horst ist für mich persönlich aber dennoch der Held in dieser Geschichte. Trotz der ganzen widrigen Umstände agiert der Junge dann wie ein Stehaufmännchen und macht aus jeder misslichen Lage dann wirklich das Beste daraus. Das Mutter-Sohn-Gespann harrt bis zum Schluss trotz vorheriger eindringlicher Warnungen durch die Verwandtschaft in Breslau aus. Mit welchen Repressalien sowie Ereignissen beide dann konfrontiert sind, erfährt man dabei hautnah in der Erzählung selbst. Die Kriegszeit selbst war sicherlich hart aber es gibt immer wieder besondere Momente, die Horst fast sprichwörtlich heraufbeschwört bzw- zaubert, die dann vom ganzen Mut und der Courage des kleinen Horst berichten. Innerhalb der Familie gibt es dann immer wieder auch kleine lukullische Oasen, von den Horst berichten kann und die unheimlich lecker klingen. Hungrig sollte man dieses Buch vielleicht dann eher nicht lesen.
Der ausgeprägte Antisemitismus während des Zweiten Weltkrieges ist wahrscheinlich vielen von uns nach wie vor sehr präsent. Das Buch endet aber eben nicht mit Ende des Zweiten Weltkrieges sondern berichtet auch über die Flucht von Breslau aus und beleuchtet dabei auch recht ausgiebig die Zeit nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Man könnte meinen, das Gröbste hätte man vielleicht überstanden, aber das Überleben ging dann in der breiten Bevölkerung zunächst weiter. Auch der Antisemitismus war eben nicht mit dem Kriegsende ad acta gelegt sonder war auch danach für Horst ein hartnäckiger Begleiter.
Summa summarum zeugt dieser außergewöhnliche Roman sehr authentisch von der damaligen schwierigen Zeit. Für mich sind solche Zeitzeugenberichte extrem wichtig, da dieses dann nochmals einen spezielleren Blick bieten. Diese Berichte sind es schließlich, die uns allen zur Mahnung dienen sollten, dass solches Leid nie mehr wieder geschehen möge.
Rezensionen von PMelittaM:
Langweiliger Krimi mit einer nervtötenden Liebesgeschichte
Ohrenzeugen von Wildis Streng
Der Hohenloher Bauer und Kaninchenzüchter Rudolf Weidner wird im Angesicht seiner viel prämierten Tiere mit einer Axt erschlagen. Kommissar Heiko Wüst ermittelt mit seiner Kollegin Lisa Luft.
Der Kriminalroman spielt in Crailsheim, und da ich nicht weit davon aufgewachsen bin, hatte er mich vor einigen Jahren interessiert, nun habe ich ihn endlich gelesen.
Heimatgefühle haben sich dabei leider nur bedingt eingestellt, lediglich der Dialekt, in dem die viele der Dialoge geschrieben sind, hat bei mir angeschlagen. Der könnte allerdings auf jene abschreckend wirken, die ihn nicht kennen, aber ich denke, der Roman lässt sich dennoch verstehen. Auch, weil Lisa Luft erst kürzlich von jenseits der Main-Linie zugezogen ist, und auch nichts versteht, so dass Heiko öfter mal für sie übersetzen muss. Das wirkt leider von Anfang an fragwürdig, denn sprachlich so schlecht kann man gar nicht aufgestellt sein, wie Lisa, die immerhin schon ein paar Monate mit den Leuten dort zu tun hat, und trotzdem wirklich gar nichts versteht. Das mag am Anfang vielleicht noch witzig sein, wird im Laufe des Romans aber immer nervtötender.
Aber, was soll's. Viel nervtötender ist es, dass man von Krimi hier kaum sprechen kann. Klar, es gibt einen Fall, und der wird am Ende auch aufgelöst, spielt aber im Grunde eher eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die „Gefühle“, die Heiko für Lisa hat, und fast noch mehr im Zentrum stehen seine Vorurteile, die er gegenüber Frauen hat, die sind nämlich oft zickig, und haben komische Vorlieben. Aber auch über Lisas Gedanken musste ich oft den Kopf schütteln. Beide finden den jeweils anderen ständig „putzig“ und „süß“, manches soll vielleicht auch witzig sein, kam bei mir aber nicht so an. Zwischendurch musste ich mal schauen, aus welchem Jahr der Roman stammt, 2011, kaum zu glauben.
Leider habe ich mich immer mehr über diesen Roman geärgert. Warum ich ihn trotzdem zu Ende gelesen habe, weiß ich nicht so genau, wegen Hohenlohe wahrscheinlich. Immerhin ist die Auflösung einigermaßen okay.
Der Roman ist der erste Band einer Reihe, für mich wird er der letzte gewesen sein. Ich habe leider keine Freude an ihm gehabt, allenfalls der Hohenloher Dialekt, der in manchen Dialogen zum Ausdruck kam, hat mich ein bisschen in Erinnerungen schwelgen lassen. Ansonsten kann ich „Ohrenzeugen“ leider gar nicht empfehlen.
Rezensionen von Aileen:
Romantys, Vorbestimmung und Drachen
Lodernde Flammen von Aimie May
Arianna ist eine junge Frau mit einer unschönen Vergangenheit, die sie jedoch - so hofft sie - erfolgreich abgeschüttelt hat. Als sie führ ihren Boss in die Hauptstadt reisen soll, eskaliert es. Die Stadt wird angegriffen und steht in Flammen. Das hat zu Folge, dass Arianna wieder einmal in ein völlig neues Leben gestoßen wird - was sie auch ohne große Wiederworte hin nimmt.
Doch es gibt noch einige Geheimnisse, die es noch aufzudecken gilt. Auf dem Weg zum Happy End gesehen noch einige - mehr oder weniger - unerwartete Wendungen.
Gelungener Debütroman, mit ein paar kleinen Macken. Leseempfehlung für alle Fans von Drachen, Fantasy und Liebesromanen.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Einfühlsame Geschichte über Menschlichkeit und schicksalhafte Begegnungen
Südfall von Florian Knöppler
In seinem neuen Roman "Südfall" erzählt Florian Knöppler die Geschichte des britischen Soldaten Dave, der im Sommer 1944 mit seinem Fallschirm unverletzt vor der Hallig Südfall landet, nachdem sein Flugzeug über dem nordfriesischen Wattenmeer abgeschossen wurde. Eine ältere Frau nimmt den jungen Mann, der eigentlich Tierarzt ist, mit nach Hause und bietet ihm an, zu bleiben.
Er könnte dort das Ende das Krieges abwarten, aber es hält ihn nichts auf der kleinen Insel, er möchte über Dänemark zurück nach England. Bald schon macht er sich auf den Weg und riskiert dabei, festgenommen zu werden ...
Wir begleiten den sympathischen Dave auf seiner Flucht und lernen dabei verschiedene Menschen kennen, die ihm helfen. Da ist zuerst der junge Paul, dem er hilft, ein Schaf zu retten. Paul wurde nach dem Tod seiner Eltern von seiner Tante Anna aufgenommen, die ihren Hof allein führt, seit ihr Mann Friedrich im Krieg kämpft. Dave begegnet auch der ehrgeizigen und wissbegierigen Cecilie und Simon, der eine schwere Krankheit überstanden hat. Sie gewähren dem feindlichen Soldaten Unterschlupf und versorgen ihn mit Nahrung. Mit seiner offenen und ehrlichen Art gewinnt Dave das Vertrauen der Menschen, sie öffnen sich ihm und erzählen von ihren Sorgen, Problemen und Träumen.
Das Buch ist in schöner und ruhiger Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. In jedem einzelnen der 6 Kapitel sind Daves Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen und die tiefgründigen Gespräche, die er führt, voller Empathie beschrieben. Der Autor skizziert seine interessanten Charaktere sehr liebevoll und authentisch. Meine Lieblingsfigur war die mutige Anna, die ich wegen ihrer herzlichen und zupackenden Art gleich ins Herz geschlossen habe.
Mir hat die berührende Geschichte, in der intensive Begegnungen im Mittelpunkt stehen, sehr gut gefallen. Absolute Leseempfehlung!











