Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Buchchecker :
Magische und emotionale Kurzgeschichte
Das Flüstern der verlorenen Gefühle von Simone Pohlmann
In "Das Flüstern der verlorenen Gefühle" entführt Simone Pohlmann die Lesenden in eine geheimnisvolle Welt voller Magie und Emotionen. Die Kurzgeschichte, die als Spin-off des High Fantasy-Romans "Die Melodie des Moores" entstanden ist, ermöglicht einen kurzen Einblick in die bewegende Geschichte von Elea, der Hüterin der Elementale im Moorland.
Durch das Flüstern der verlorenen Gefühle enthüllt sich Elea eine Welt voller glücklicher Erinnerungen, aber auch dunkler Geheimnisse und tragischer Schicksale. Sie kämpft mutig für das Glück anderer, auch wenn sie für die Erfüllung ihrer Bestimmung einen hohen Preis zahlen muss. ...
Besonders beeindruckt haben mich auch die kreative Gestaltung des Covers und die liebevollen Illustrationen, die die Atmosphäre des Moorlands perfekt einfangen. Die Weltkarte im Buch war ebenfalls eine tolle Ergänzung, die es mir ermöglichte, mich noch besser in die fantastische Welt von Elea einzufühlen.
Simone Pohlmanns Schreibstil ist angenehm zu lesen und detailreich, was es leicht macht, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Ihre Kreativität und Liebe zum Detail sind in jedem Kapitel spürbar und machen "Das Flüstern der verlorenen Gefühle" zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.
Rezensionen von liesmal:
Verwirrende gute Unterhaltung
Das Flüstern der verlorenen Gefühle von Simone Pohlmann
„Venezianische Vesper“ ist eine Erzählung, in der Monique in Venedig ankommt und nicht gedenkt länger zu bleiben. Sie hat dort nur einen Auftrag zu erledigen. Dabei darf ich als Leserin sie begleiten und erfahre auf diese Weise viel Interessantes über Venedig, was in mir die Neugier weckt, diese Stadt doch auch persönlich kennenzulernen.
Dazu tragen auch die eingestreuten Bilder in Form von Solarisationen bei, die fast wie Zeichnungen wirken.
Moniques Auftrag scheint nicht ungefährlich zu sein. Auf jeden Fall wird das Buch recht spannend, hat aber auch eine Menge Verwirrendes zu bieten und wirft einige Fragen auf, die allerdings im Zusammenhang nicht so relevant sind, wie zunächst gedacht.
Das Buch umfasst gerade mal 70 Seiten, ist gut aufgebaut und enthält alles, was eine Erzählung ausmacht und bietet obendrein eine unterhaltsame, wenn auch begrenzte Lesezeit.
Wieder eine großartige Lektüre von D. G. Ambronn, die ich gern als Leseempfehlung weitergebe.
Rezensionen von Jazz:
Viel Asiatisch
Probier doch mal von Hans Gerlach
Das Kochbuch ist in sechs Kapitel unterteilt: Basics, Vorspeisen, Pasta, Fleisch, Gemüse und Desserts. Basics sind Saucen, die man für manche Rezepte benötigt. Zu vielen Rezepten gibt es eine lange Vorgeschichte. Ich persönlich brauche so etwas nicht. Dadurch ist es oftmals so, dass mehrere Seiten für ein Rezept aufgewendet werden.
Geschmacklich sollte man der der asiatischen Küche angetan sein. Ein bisschen Indisch und Arabisch ist auch dabei. Auch ein paar Klassiker wie Rinderrouladen, Tomatensoße, Bolognese und Gulasch. Neben den Falafeln, die gut schmecken, habe ich die Schokoladentarte probiert und ebenfalls für gut befunden. Jedoch ist da die Anleitung fehlerhaft. Die Eier muss man unbedingt trennen. Ansonsten wird das Eiweiß beim Schlagen nicht steif. Ansonsten bestehen die Desserts oftmals aus Obst wie Quitten und Kirschen. Außerdem wird des Öfteren Alkohol dazugegeben. Mir hätte gefallen, wenn es mehr Tipps und Anregungen für mögliche Substitutionen gegeben hätte.
Rezensionen von atlaentis:
Abwechslungsreich
Meisterdetektiv Sherlock Bones, Band 2 - Die verfluchte Maske von Tim Collins
„Die verfluchte Maske“ ist das erste Werk dieser Reihe, das ich gelesen habe und ich wurde definitiv neugierig auf den Vorgänger und all die weiteren Teile, die noch folgen werden. Das Cover finde ich farblich und bildlich sehr ansprechend gestaltet, wobei bereits zu erahnen ist, wohin die Reise in diesem Buch führt.
Das Setting ist sehr schön gewählt, da man sich fühlt, als würde man sich selbst auf einer Reise durch Ägypten befinden. Dem tragen insbesondere die detaillierten und bildlichen Beschreibungen bei. Die Grundlage der Geschichte hat mir demnach schon sehr gefallen. Beeindruckt war ich aber vor allem durch die faszinierenden Charaktere und deren Namen. So musste ich nicht nur über Dr. Jane Catson, sondern unter anderem auch über Tutanchkatzmun schmunzeln. Kinder erkennen die Parallelen möglicherweise nicht sofort, aber wenn man mit ihnen darüber spricht, gefällt auch ihnen der Humor diesbezüglich. Die Charaktere sind super abwechslungsreich, weshalb für ordentlich Spannung gesorgt wird. Da die Geschichte aus der Perspektive der Dr. Jane Catson erzählt wird, kann man auch nicht gleich in den Kopf des Meisterdetektivs blicken, sondern wird zum Miträtseln angeregt, wer denn nun die Maske geklaut hat. Überrascht bin ich daher, warum Dr. Catson nicht im Titel erwähnt wird, da die beiden doch ein unzertrennliches Duo bilden. Die Bilder, welche die Geschichte immer wieder begleiten, greifen Details aus dem Text auf, sodass Kinder diese Illustrationen mit großer Freude betrachten. Hier hat mich jedoch gestört, dass diese schwarz-weiß gehalten sind, insbesondere da ein Rätsel verlangt, dass der Kater mit weißem Jackett gefunden werden soll. Dies erschwert die Aufgabe zusätzlich, doch nach langer Suche kann man fündig werden, sollte aber in den Lösungen nachschauen, ob man nicht doch falsch liegt. Ebendiese sind am Ende des Buches zu finden und sehr verständlich mit Lösungsweg angegeben, sodass eine Selbstkontrolle ermöglicht wird. Die verschiedenen Rätsel sprechen verschiedene Kompetenzen an, unter anderem den mathematischen Bereich, und wirken motivierend. Sie lockern den Text immer wieder auf und regen zum Mitmachen an, was mir persönlich sehr gefallen hat, vor allem, da die Kinder nicht wissen, welche Informationen im nächsten Rätsel gebraucht werden, sodass sie genauer lesen. Einzig und allein ein Teil des Rätsels auf Seite 24 hat mich gestört, da gefragt wird, ob der Löwe Walter aufgeregt oder nervös wirkt. Wenn man jedoch Synonyme für aufgeregt im Internet sucht, wird sofort auch nervös vorgeschlagen, weshalb ich mir hier trennschärfere Wörter gewünscht hätte. Umso besser hat mir dafür die Darstellung der Aussagen aller Mitreisenden gefallen, da diese wie echte Notizen in einem visualisierten Buch präsentiert werden und somit auch hier wieder für Abwechslung gesorgt wird. Beeindruckend ist auch, wie der Fall von Sherlock Bones gelöst wird, jedoch hat mir das Ende weniger gut gefallen. So verkündet eine Illustration von Bones auf der letzten Seite, dass der Fall gelöst ist, dennoch ist das Ende offen, da der Fall doch nicht ganz bewältigt scheint. Offen bleibt auch, ob dies im darauffolgenden Band aufgegriffen wird oder ob die Reise nach Ägypten als erledigt gilt, obwohl nicht alle Probleme geklärt sind. Schade finde ich auch in diesem Kontext, dass Dr. Catson sehr unsicher wirkt und ihre Beobachtungen nicht mit Sherlock Bones teilt. Hier hätte ich mir mehr Mut von ihrer Seite gewünscht, aber so resultiert dies nun in diesem nur halbwegs abgeschlossenen Fall. Im Ganzen gefällt mir das Buch jedoch durchaus gut, da es nicht nur mit abwechslungsreichen Charakteren, sondern auch Rätseln überzeugt und eine schöne Reise in ein anderes Land mit genug Spannung darstellt.
Rezensionen von Miro:
Eine Familiengeschichte
Glänzende Aussicht von Fang Fang
Fang Fang nimmt uns mit nach Wuhan in der nachkaiserlichen Zeit. Wir lesen uns in eine vielköpfige Familie, die auf engstem Raum in einer Baracke haust. Als allwissender Ich-Erzähler fungiert Bruder Acht, der mit 2 Wochen im Kindbett verstarb und nun vor der Baracke begraben liegt.
Bruder Acht erzählt uns, er hätte es am Besten getroffen, denn er liegt sicher und warm, während beispielsweise Bruder Sieben nur noch unter dem Bett der Eltern Platz findet und der älteste Bruder nur noch Nachtschichten schiebt, damit er tagsüber im Bett schlafen kann.
Der Vater ist ein Trinker und neigt zu extremer Brutalität. Er prügelt sich regelmäßig an seinem Arbeitsplatz, lässt seine Wut aber auch unkontrolliert an den Kindern aus. Vor allem Bruder Sieben hat unter den Schlägen zu leiden, denn er hat niemanden, der für ihn eintritt. Schon früh muss auch er zum Familieneinkommen beitragen; erst als Müllsammler, später als Gemüsesammler. Doch so erstaunlich es klingt, auch er geht seinen Weg und schafft es sogar am weitesten raus aus der Armut.
Fang Fang's schonungslose Sprache kannte ich schon aus einem anderen Roman, aber auch hier musste ich mich erst wieder daran gewöhnen. Die ersten Kapitel sind etwas verwirrend. Man weiß nicht, wer hier erzählt und warum sich Sieben so verhält. Doch dann wird die Geschichte von hinten aufgerollt und wir bekommen einen genauen Einblick in die prekären Verhältnisse dieser Großfamilie, die nur eine von vielen ist. Vor der Ein-Kind-Politik war man überzeugt, sich nur mit vielen Kindern ein Auskommen im Alter sichern zu können. Ob und wie man die alle Durchbringen soll, darüber hat sich wohl niemand Gedanken gemacht. Hauptsache es gibt Söhne.
Die Landflucht hat sich als problematisch erwiesen und mit Landverschickung wir ihr entgegengesteuert. Das ist Bruder Sieben Chance und die weiß er geschickt zu nützen. Er arbeitet sich hoch, wird Funktionär und dadurch Teil des Staates. Die Anerkennung ist ihm nun sicher.
Mit dem Blick in diese Familie vermittelt uns die Autorin ein kritisches Bild vom Staat China in der Nachkaiserzeit. Sie hat bereits eine Vielzahl an Romanen verfasst, in denen die Armen und Entrechteten eine Stimme bekommen und ich hoffe, dieser Roman findet viele Leser*innen, die sich für das uns so fremde China interessieren.
Rezensionen von Petra:
Gefährliche Spiele
Thieves' Gambit von Kayvion Lewis
Ross entstammt einer Diebesfamilie. Sie hat nie etwas oder jemanden anderen kennengelernt als ihre Mutter, Tante und Großeltern. Von klein auf an ist sie für dieses Metier ausgebildet worden. Nun mit siebzehn möchte sie gern einmal andere Menschen in ihrem Alter kennenlernen und so leben wie diese es tun.
Da kommt eine Einladung zu einem Wettbewerb der Diebe herein, obwohl sie einen Kurs an einem College belegt hatte geht Ross zu diesem Contest. Denn der Preis ist hoch, das Leben ihrer Mutter.
Ich habe das Buch als eine typische Geschichte für Jugendliche empfunden. Junge Menschen gegen ältere Erwachsene vorzugsweise gegen die Ansichten ihrer Eltern. Dazu eine spannende Rahmenhandlung in der Art von Ocean Eleven mit einem Hauch von Die Tribute von Panem. Das Buch dreht sich um Ross und ihrem Gegner Devroe der auch die Möglichkeit einer ersten Liebe darstellt. Alle anderen Protagonisten kommen eher blass rüber. Selbst die Mutter, die ja der Hauptgrund für die Teilnahme ist, wird sehr einseitig dargestellt.
Der Schreibstil ist flott und trifft mit der Sprache das Gefühl von jungen Lesern. Die Geschichte geht nicht besonders in die Tiefe, also lässt sich das Buch schnell und einfach weg lesen.
Am Ende wird angedeutet das es eine Fortsetzung geben wird, angekündigt ist sie aber noch nicht. Das ist in meinen Augen etwas ärgerlich weil ich gerne vorher weiß ob ich einen Fortsetzungsroman, Serie oder einen Einzeltitel lese.
Rezensionen von Jazz:
Tragische Lebensgeschichte
Krummes Holz von Julja Linhof
Jirka kehrt nach 5 Jahren im Internat wieder zurück in seine Heimat und trifft dort auf seine ältere Schwester Malene, seine inzwischen demente Großmutter Agnes und Leander, den Sohn des verstorbenen Verwalters des Guts der Familie Jirkas. Seine Mutter ist schon lange tot, von seinem Vater fehlt jedoch jede Spur seit seiner Rückkehr und die Familie hüllt sich in Schweigen.
Was ist passiert?
Die Antwort kommt, aber sie kommt spät und gefiel mir persönlich nicht so als Lösung. Im Chaos des 2. Weltkriegs hätte ich das noch für realistisch und akzeptabel gefunden, aber nicht mehr in der Nachkriegszeit, wo ich schätze, der Roman stattfindet. Einen exakten Rahmen gibt der Roman nicht an, aber durch die Erzählungen kann man das gut in die 70er einordnen. Abgesehen von der Kritik hätte Linhof auch die beiden Erzählstränge etwas deutlicher kennzeichnen können, sodass man sich besser in der Chronologie hätte einfinden können.
Im Roman durchweg passiert ansonsten recht wenig außer, dass Jirka stets von seinen Handlungen im Haus erzählt, in denen sein Innerstes durchkommt. Das wirkt ständig von Flashbacks durchbrochen, sodass wir auch einen guten Einblick in seine Kindheit und Jugend bekommen, die vollgepackt mit Wut und Tragik ist. Die Familie ist kaputt, von Liebe hat sie noch nie gehört. Sie lässt einen nicht zu Wort kommen. Angst ist ein ständiger Gast im Haus. Die Hand spricht öfter als der Mund. Durch die Sprachlosigkeit der Familienmitglieder wird man als Leser selbst sprachlos. Ein sehr schwer zu verdauendes Thema. Der Roman ist sehr aufwühlend zu lesen, aber gleichzeitig bedeutend, um die Lage der Kriegsüberlebenden nachvollziehen und verstehen zu können.
Rezensionen von sho:
Tolle Botschaft
Meck und Schneck: Klappt doch! von Michael Engler
Dies ist das erste Buch, das ich aus der Meck und Schneck Reihe habe. Die Zeichnungen sind total süß und sehr einfach und bunt gehalten, sodass sie auch die kleinen Kinder ansprechen.
Ich finde die Botschaft, dass beste Freunde alle Hindernisse überwinden können, super und die Autoren haben es geschafft, diese durch den einfach verständlichen Text sehr gut für Kinder rüberzubringen.
Meck ermutigt den ängstlichen Schneck immer wieder und schlussendlich klappt der hindernisreiche Heimweg, wie es auch im Leben oft so läuft.
Was mich interessieren würde wäre, was für ein Tier Meck eigentlich ist. Ist es ein Maulwurf? Vielleicht müsste ich dafür das erste Buch aus der Reihe lesen, es wäre aber ganz nett gewesen, wenn es erwähnt würde.
Die Altersangabe von zwei Jahren finde ich auch sehr gut gewählt, meiner Tochter in dem Alter gefällt es auf jeden Fall!
Rezensionen von sho:
Gemeinsam sind wir stark
Der kleine Buddha und das gemeinsame Glück von Claus Mikosch
Das Buch erklärt auf sehr einfache Weise, wie man gemeinsam viel mehr erreichen kann als alleine.
Diese Botschaft wurde vom Autor in eine kleine, sehr einfach verständliche Geschichte gepackt, mit der sich die auch kleinere Kinder, für die dieses Buch geschrieben ist, sehr gut identifizieren können.
Bestimmt kennt jedes Kind die Situationen, wie sie im Buch beschrieben werden, aus dem täglichen Leben.
Mir gefällt auch sehr gut, wie achtsam die Umgebung, in der der kleine Buddha lebt, beschrieben wird, was natürlich sehr gut zum Thema passt.
Auch die Illustrationen sind sehr gelungen, sehr farbenfroh und ansprechend, mit vielen kleinen Details.
Die wichtigsten Botschaften im Buch sind in Großbuchstaben und in orange hervorgehoben, was es noch einmal verständlicher macht.
Ich werde auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher über den kleinen Buddha lesen!
Rezensionen von Claudia R:
Entwicklungsroman
Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah von Nam-joo Cho
Klappentext / Inhalt:
Die koreanische Bestsellerautorin Cho Nam-Joo widmet sich in diesem Entwicklungsroman einem Frauenleben, das geprägt ist von Armut und der immensen Scham, mit Mitte 30 noch unverheiratet zu sein.
Manis Familie lebt in einem der ärmsten Stadtteile von Seoul. Ihr Vater arbeitet in einem Imbiss und ihre Mutter ist erwerbslos.
Als kleines Mädchen träumte Mani davon, rhythmische Sportgymnastin zu werden, inspiriert durch Fernsehbilder der Olympischen Spiele 1988 in Seoul. Als Kind fängt sie mit dem Turnen an, muss aber schnell einsehen, dass sie im Vergleich zu anderen kein Talent hat. Sie wird ein einfaches, unerfülltes Leben führen, auch geprägt von der Demütigung, mit Mitte dreißig noch keine eigene Familie zu haben.
Die Nachricht von der Stadtteilsanierung lässt die Immobilienpreise in die Höhe schießen, gleichzeitig erfährt Manis Familie zufällig, dass die Sanierung abgeblasen werden solle. Als ein Fremder ihr Haus kaufen will, ist die Familie uneins darüber, ob sie diesem gutmütigen Mann die Wahrheit sagen oder ihn täuschen soll. Ihr ganzes Leben lang haben sie sich an das Prinzip der Ehrlichkeit gehalten. Welche Entscheidung werden sie treffen, wenn sie vor dem größten Dilemma ihres Lebens stehen?
Cover:
Grelle Farben ziehen den Blick auf sich. Die Gestaltung ist einfach und formenbezogen und die Farben im Grunde Gelb und Rosa. Optisch sehr strukturell gehalten und dennoch wird die Aufmerksamkeit so auf Cover gelenkt.
Meinung:
Mani ist Mitte dreißig und unverheiratet. Ihre Familie lebt in Seoul, schnell bekommt man Einblicke in Kultur und die Entwicklungen Südkoreas. Ein außergewöhnlicher Entwicklungsroman, der gut unterhält, obwohl der Spannungsbogen flach bleibt.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich gar nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Informationen dazu bedeckt, um nicht zu spoilern.
Es liest sich angenehm und flüssig. Der Schreibstil ist bildlich und man kommt schnell in Charaktere und Handlungen hinein. Es wird aus Sicht von Mani in der Ich-Perspektive erzählt. So findet man sich in diesen teils ungewöhnlichen Charakter sehr gut hinein. Man kann Gedanken und Emotionen nachempfinden. Die Kapitel sind teils etwas länger und mal auch kürzer, alles in allem aber in einer angenehmen Länge und lassen sich gut lesen. Die Anfänge sind gut hervorgehoben und die Überschriften passend gewählt. Diese verraten dabei aber nicht zu viel.
Auch Hintergründe und Gegebenheiten werden gut beleuchtet. es liest sich kurzweilig und ist auch, wenn die Spannung flach bleibt, unterhaltsam angelegt.
Mir hat die Geschichte und Entwicklung gut gefallen und ich empfand es als interessant und unterhaltsam. Wer Entwicklungsromane liebt, ist hier richtig.
Fazit:
Ein außergewöhnlicher Entwicklungsroman, der gut unterhält, obwohl der Spannungsbogen flach bleibt.










