Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
liebevolle Botschaft
Zum Glück sind wir klein von Ursula Niopek; Wolfgang Niopek
Klappentext / Inhalt:
Die beiden Würmchen Wim und Wum leben im Erdreich einer bunten Wiese. Sie kommen sich dort manchmal ziemlich winzig und unbedeutend vor, wenn sie ihre Köpfe aus der Erde strecken und die großen Tiere beobachten. Es macht die beiden ein bisschen traurig, dass sie vieles nicht können, weil sie so klein sind.
Doch als eine Kuh neugierig von ihnen wissen will, was sich denn auf und im Boden alles tut, erkennen Wim und Wum plötzlich ihre besonderen Stärken und Einblicke in die Welt unter der Erde. Gemeinsam mit den beiden Würmchen spüren auch Kinder – bezogen auf ihre eigene Lebenssituation –, dass klein zu sein etwas Einmaliges und Wertvolles ist.
Das in schönen Versen gereimte und liebevoll illustrierte Buch unterstützt Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung, macht ihnen Mut, hilft Selbstvertrauen aufzubauen und bringt ihnen außerdem die Tierwelt und die Natur näher. Zudem eignet sich die einfache, gereimte Sprache in Erstleserschrift für Leseanfänger und zur Schulung der Lesekompetenz.. Es kann daher wunderbar in Kindergärten, Horten, Grund- und Förderschulen sowie therapeutischen Einrichtungen und Praxen zum Einsatz kommen. Zusammen mit dem Lied „Zwei Würmchen träumen“ kann es auch für die musikalische Früherziehung sowie für Aufführungen verwendet werden.
Zum Glück sind wir klein ist ein herzliches Bilderbuch für Kinder von 3 bis 7 Jahren mit lustigen Reimen, wunderschönen Illustrationen und dem fröhlichen Kinderlied „Zwei Würmchen träumen“.
Mehr als nur eine Geschichte: Bringen Sie die Würmchen auf die Bühne
Die Geschichte der beiden Würmchen lässt sich mit den beigefügten, kostenlosen Materialien in Kindergärten, Vor- und Grundschulen kinderleicht auch als Mini-Musical oder kleine Aufführung gestalten.
Cover:
Das Cover ist wunderschön und sehr detailreich gezeichnet. Die kleinen Türchen sind gut erkennbar und auch die Wiese und die große Kuh im Hintergrund sind toll umgesetzt. Optisch und farblich ein wunderschönes Cover.
Meinung:
Zwei kleine Würmchen bewundern die großen Tiere auf der Wiese und gern wären sie so stark und groß wie diese. Doch ist das wirklich, das wichtigste?
Welche Erkenntnis dahinter steckt und ob klein sein vielleicht auch toll ist und seine Vorteile hat, das lernt ihr in diesem Buch. Zu viel zum Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten und daher halte ich mich mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und angenehm. Es lässt sich gut und flüssig lesen. Die gereimten Texte sind toll umgesetzt. Die Schriftgröße ist gt gewählt und ich die Textpassagen haben eine angenehme Länge.
Die Geschichte ist sehr toll durchdacht und gern folgt man Wim und Wum bei ihren Erlebnissen. Die Botschaft dahinter ist wirklich toll und auch das am Ende nochmal Eckpunkte zu Gesprächsthemen geboten werden, finde ich richtig toll. Der gereimte Text liest sich flüssig und die Geschichte ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt.
Die großflächigen bunten Illustrationen sind sehr detailreich und wunderschön umgesetzt. Diese laden zum Anschauen und Betrachten ein. Die wunderschönen Bilder geben das Gelesene und die Geschichte sehr gut wieder. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll und auch die Gesichtsausdrücke sind schön umgesetzt.
Jeder hat seine Stärken, egal ob groß der klein und es ist wichtig dies zu erkennen. Zudem ist das das Ende wunderschön und sehr liebevoll gewählt.
Toll fand ich auch das Lied und das Zusatzmaterial als Download. Das Gesamtpaket ist einfach toll und gelungen. Es ist stimmig und alles past gut zusammen.
Fazit:
Eine wundervolle Geschichte, mit liebevollen Kern und wichtiger Botschaft.
Rezensionen von Lealein1906:
Spannung pur
Thieves' Gambit von Kayvion Lewis
Thieves Gambit ist ein wahnsinnig gutes Buch, wenn man Wettkämpfe in Büchern wie bei Tribute von Panem mag. Das einzige was mir nicht ganz so gefallen hat, ist der Schluss. Trotzdem gebe ich 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung (und das Buch wäre wirklich auch super als Film).
Irgendwie dachte ich aufgrund der Aufmachung des Buches zuerst, dass die Geschichte ganz woanders und in einer anderen Zeit spielt, aber ich habe mich schnell an das moderne Auftreten gewöhnt.
Ross ist eine gute Hauptperson und durch die Diebstähle ist natürlich schnelle Spannung geboten. Als ihre Mutter dann entführt wird, nimmt sie die Einladung zu einem Wettstreit der Diebe an.
Ich liebe solche Wettstreite in Büchern und dieser hier ist wirklich wunderbar ausgedacht. Die Charaktere, die Aufgaben, alles wunderbar ausgewählt. Zwischendrin geht es dann auch viel um Gefühle, Freundschaft, Liebe und Verrat, auch emotional ist also einiges geboten. Mir war bei dem Buch keine Sekunde lang langweilig, ich wollte immer weiterlesen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Einziger Kritikpunkt, wie oben schon erwähnt, ist das Ende. Das war mir etwas zu offen, es sind doch noch einige Fragen ungeklärt und ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist oder nicht. Egal, die Reise dahin war das Buch auf jeden Fall wert. Und wie gesagt, das Buch könnte ich mir auch wahnsinnig gut als Film vorstellen :) (vielleicht mit einem etwas abgeschlossenerem Ende).
Rezensionen von Sophie H.:
Echte Freundschaft
Sturmmädchen von Lilly Bernstein
Elli, Margot und Käthe sind beste Freundinnen und schwören sich ewige Freundschaft. Doch die Freundinnen könnte unterschiedlicher gar nicht sein. Käthe stammt aus einer armen Bauersfamilie und muss stets um das Überleben kämpfen. Margot ist Jüdin, stammt aus einer sehr reichen Familie und ist dementsprechend verwöhnt.
Elli lebt alleine mit ihrer Mutter, die Hebamme ist. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt, da er schon vor ihrer Geburt im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Elli wird von allen nur das Hinkemädchen genannt, weil sie einen verkrüppelten Fuß hat. Sie und ihre Mutter leben in einer kleinen Kate, in der sie ein Bauer umsonst wohnen lässt. Auch bei ihnen fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Doch dann tauchen die Ersten in den Uniformen der Hitler-Jugend auf und stellen die Freundschaft der drei Mädchen stark auf die Probe.
Die Geschichte wird aus der Sicht vom Hinkemädchen Elli erzählt. Wird es ihr gelingen, ihre jüdische Freundin zu beschützen? Und was ist mit Käthe, die sich stark mit den Werten der Nationalsozialisten identifiziert? Und dann ist da ja auch noch Hans, der Sohn des Bauern, auf dessen Hof sie leben. Hans bringt Ellis Herzschlag aus dem Takt, aber er ist bereits einem anderen Mädchen versprochen.
Mich hat das Buch von seiner ersten Seite an in den Bann gezogen. Lilly Birnstein beschreibt die Situationen so bildhaft, dass man meint, selbst dort zu sein. Die Autorin hat wie immer exakt recherchiert und versteht es, einem von der ersten Seite an zu fesseln. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Da ich selber in einer anderen Ecke Deutschlands lebe, wusste ich wenig über diese Zeit im Grenzgebiet von Belgien. Für mich war das Buch ein echter Pageturner und ich war traurig, als ich es ausgelesen hatte. Ich kann es wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Lealein1906:
Schön gestaltetes, informatives Kinderbuch
Draußen in der Natur. Ein Sachbilderbuch über die vier Jahreszeiten von Tim Hopgood
Draußen in der Natur ist ein wahnsinnig schön gestaltetes Kindersachbuch. Und man kann richtig viel dabei lernen (auch die Erwachsenen noch), obwohl auf den Seiten mit nur wenigen klaren Sätzen oder Stichpunkten gearbeitet wird. Dafür geben wir gerne 5 Sterne.
Schon das Cover fällt ins Auge und genauso schön ist auch das Innere gestaltet, oft mit ganzseitigen Illustrationen, die richtig leuchten.
Das Buch ist nach den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert. Der Inhalt ist ein Mix aus Gedichten (aber schöne einfach, die einfach die Jahreszeit beschreiben, also auch schön für Kinder), Beschreibungen des Sommers, Infos über Vögel, Insekten und anderen Tieren, über Blätter und Pflanzen. Auch ich habe noch einiges lernen können. Hinzukommen noch Rezepte und Basteltipps zum Ausprobieren.
Der Text ist schön sparsam eingesetzt, es gibt mehr zu gucken, als zu lesen, genauso wie es bei einem Kinderbuch sein soll. Wir finden es schön, wie gut hier ein Sachbuch für Kinder umgesetzt wurde, das einen das ganze Jahr lang begleiten kann und durch die verschiedenen Jahreszeiten führt.
Rezensionen von Claudia R:
Superstark ....
Die Superkartoffel - Super-Superkartoffel von Artur Laperla
Klappentext / Inhalt:
Die Superkartoffel wird wieder zum Rettungseinsatz gerufen! Ein merkwürdiger Roboter terrorisiert die friedlichen Kunden im Einkaufszentrum. Aber woher kommt er? Und wer steuert ihn? Als kurz darauf ein bekannter Robotik-Spezialist verschwindet, muss Superkartoffel mit aller Kraft seine Denkmuskeln anspannen, um den Fall zu lösen.
Im hochmodernen Forschungszentrum Kortex haben die Professoren Rose und Molekül einen Notfall ausgerufen. Die beiden Wissenschaftler haben durch ihre Experimente mutierte Superfliegen geschaffen, die nun ausgebrochen sind und bald das gesamte Gebäude eingenommen haben werden. Völlig klar, dass sie nun auf die Hilfe einer ganz besonderen Knolle angewiesen sind.
Cover:
Das Cover zeigt eine riesige Fliege und einen muskulösen Kartoffelsuperhelden darunter. Etwas entfernt ist ein kleiner Roboter erkennbar. Optisch und farblich ist das Cover sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Auch wenn man Superkartoffel bisher nicht kennt, kann man schnell und leicht in die Abenteuer starten. Es liest sich kurzweilig und die Zeichnungen sind toll gewählt.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.
Zwei Superkartoffel Geschichten sind in diesem Comic zu finden. Das erste Abenteuer ist spannend angelegt und Superkartoffel steht ein starker Gegner gegenüber. Roboter spielen hier eine zentrale Rolle. Im zweiten Abenteuer geht es lustiger zu und hier trifft man auf eine Riesenfliege, die es ganz schön in sich hat. Die Gestaltung und Umsetzung ist gut gelungen. Beides lässt sich schnell lesen und die Illustrationen sind toll und sehr detailreich gewählt. Man kann den Geschehnissen und Handlungen auch anhand der Bilder sehr gut folgen.
Humorvoll, spannend und einfach toll illustriert. Superkartoffel sorgt für gute Unterhaltung. Ein Comic der Freude macht und der toll umgesetzt wurde. Mir hat es gut gefallen.
Fazit:
Humorvoll, spannend und einfach toll illustriert. Superkartoffel sorgt für gute Unterhaltung.
Rezensionen von Hennie :
Gefährliche Abenteuer mit Lila
Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh! von Tijan Sila; Lena Schneider
Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh! ist eine recht abenteuerliche Geschichte mit fantasievollen Figuren. Sie spielt in Siebenwirbelwinde, einer kleinen Ortschaft auf dem Planeten Erdapfel, der zwei Monde besitzt.
Das Mädchen Lila mit den kleegrünen Augen und den violetten Locken wurde in der magischen Werkstatt ihres Vaters zur Magichanikerin ausgebildet.
Da er überstürzt aufbrechen muss zu einer äußerst wichtigen Reparatur, der königliche Zauberspiegel hat einen Kratzer im Glas, bittet er seine Tochter die Werkstatt geschlossen zu halten. Doch sie hält sich nicht an seinen Rat und als erste Kundin kommt ausgerechnet die schreckliche, furchterregende Hexe Tremebunda Smert. Sechs Tage Frist gibt sie der jungen Handwerkerin, um das kaputte Flugfass zu reparieren. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Lila muss sich auf eine lebensgefährliche, abenteuerliche Reise nach Nimmeruh begeben.
Die Geschichte ist spannend erzählt und mit den vielen originellen Figuren herrlich bestückt. Ihr zur Seite stehen der lebendige Hammer Hubert, Willi, der Waldgeist, der aussieht wie ein Eichhörnchen, die Tiere versteht und deshalb als Übersetzer fungiert sowie der Hexenknecht Philomeno mit seinem roten Riesenhahn. Das ist eine bunte, seltsame Truppe, die sich in allergrößte Gefahren begeben, um den Auftrag in der begrenzten Zeit erfolgreich zu beenden.
Mir als Erwachsene hat dieses Kinderbuch gefallen und ich kann es gern weiterempfehlen.
Ich finde die Schriftgröße sehr gut für das angegebene Lesealter von 9 Jahren!
Rezensionen von Gavroche:
Unterhaltsam
Das Mörderarchiv Die Mörderarchiv-Reihe von Kristen Perrin
Die Hörbuchsprecherin Anne Düe kannte ich bisher noch nicht, aber ihre Arbeit hat mir gut gefallen. Gerne habe ich mir von ihr diesen interessanten Fall vorlesen lassen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Annie, unterbrochen von Teilen aus dem Tagebuch der jungen Frances, so dass man nach und nach mehr über die Vorgeschichte erfährt.
Wie schon auf dem Cover zu erfahren ist, stirbt Tante Frances. Eigentlich Annies Großtante und sie hat sie nie kennen gelernt. Aber nun soll Annie den Mordfall an der Großtante aufklären und wenn sie schneller ist als der andere Kandidat, dann erbt sie alles. Annie hat gerade eh nichts zu tun und was gibt es besser für eine angehende Krimischriftstellerin als in einem realen Mordfall zu ermitteln, der nun wirklich äußerst bizarr ist.
Immer wieder werden neue Verdächtigungen ausgesprochen, Annie taucht immer tiefer in den Fall und das Dorfleben ein. Aber wird sie den Fall auflösen? Und droht vielleicht auch ihr Gefahr?
Ein äußerst unterhaltsamer Krimi mit einem etwas anderen Ansatz. Hat mir wirklich gut gefallen.
Rezensionen von Petra:
Großartig
James von Percival Everett
Es passiert höchst selten, dass ein Buch mich so fesselt, dass ich es ohne Unterbrechung von Anfang bis Ende lese. Percival Everett ist es mit seinem Roman "James" gelungen, dass ich dieses Buch nicht aus der Hand legen konnte ohne es beendet zu haben. Dieser Autor hat eine wunderbare Art seine Geschichte zu erzählen, die nie langweilig wird.
Es wird wohl kaum jemanden geben, der den erfolgreichsten Roman von Mark Twain "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" nicht kennt. Everett erzählt diese Geschichte neu aus der Sicht des des Sklaven Jim.
Jim ist ein liebender Familienvater und sehr intelligent. Er hat sich das Lesen und Schreiben beigebracht. Um sich und seine Familie nicht zu gefährden muss er diese Tatsachen vor den Weißen verheimlichen.
Als er verkauft werden soll, beginnt seine abenteuerliche Flucht, bei der Huck immer wieder an seiner Seite ist.
Tolles Buch!
Rezensionen von Claudia R:
Tierschutzkrimi
Aufregung im Hühnerstall - Ein Fall für Martha & Mischa von Hubert Flattinger; Petra Hartlieb
Klappentext / Inhalt:
Ein zwielichtiger Eierhändler sorgt für das nächste Abenteuer von Martha & Mischa!
Die Zwillinge Martha und Mischa haben sich im kleinen Ort Krähfeld eingelebt, verbringen ihre Freizeit am liebsten mit Hund Jip und ihrer Clique, den »Glorreichen Sieben«. Der erste Tag in der neuen Schule steht bevor, und als wäre das nicht Aufregung genug, kündigt sich auch schon der nächste Fall an.
Auf dem Wochenmarkt knurrt Jip einen Eierverkäufer an, der mit den »glücklichsten Hühnern weit und breit« wirbt und seine Eier »Happy Eggs« nennt. Hinter den Kulissen allerdings scheint etwas gehörig faul zu sein … Schnell trommeln Martha & Mischa die Bande zusammen und begeben sich auf eine abenteuerliche und nicht ganz ungefährliche Ermittlung.
Sind die Hühner von Happy Eggs wirklich glückliche Hühner? Das erfolgreiche Autor:innenduo eröffnet den zweiten Fall rund um die mutigen Zwillinge!
Tierschutzkrimi mit Spannungsgarantie, für Fans von »Magische Tiere« und »Fünf Freunde«.
Cover:
Das Cover wirkt spannend und auch ein wenig gefährlich. Kinder scheinen einen Hühnerstall zu überwachen und sind dabei teils sehr gut versteckt. Die Atmosphäre wird hier gut herübergebracht. Farbwahl und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen.
Meinung:
Dis ist bereits der zweite Fall für die Zwillinge Mischa und Martha, aber auch ohne das erste Buch zu kennen, kann man diesen Band lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind und so unabhängig voneinander lesbar sind. Happy Eggs, Tierhaltung und Tierschutz spielen hier eine Rolle und wurden geschickt eingebaut.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Fakten dazu zurück.
Der Schreibstil ist echt angenehm und lässt sich locker und gut lesen. Manche Begriffe waren mir nicht ganz geläufig, was aber auch daran liegen kann, das die Autoren aus Österreich sind und ich so über einige Wörter gestolpert bin. Dies hat aber den Lesefluss nicht weiter behindert.
Die Geschichte und die Thematik sind spannend, leider werden die Ermittlungen immer wieder verschoben und einige Sprünge sind etwas irritierend, so dass dies ein wenig von der Spannung nimmt. Die Grundidee und auch die Umsetzung an sich fand ich ansonsten interessant und toll. Die Tierschutzthematik und auch die Krimiidee fand ich richtig gut und auch der fall an sich ist toll, leider kommt dieser etwas zu kurz.
Optisch und von der Gestaltung und Gliederung fand ich es richtig toll umgesetzt. Die vielen kleinen Illustrationen haben das Ganze sehr gut aufgelockert und abgerundet. Auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und es ermöglicht so einen guten Lesefluss. Der Wechsel zwischen den Perspektiven, also zwischen den Zwillingen Martha und Mascha macht es spannend und unterhaltsam. Man findet in beide Charaktere gut hinein und auch die Handlungen sind gut beschrieben und nachvollziehbar.
Die Geschichte ist unterhaltsam und regt zugleich zum Nachdenken an. Ein Tierschutzfall für Kids, der von der Grundidee toll ist und auch die Rahmenbedingung und die Optik stimmt, aber von der Handlung und auch vielleicht noch weiteren Hintergrundinformationen ist das ganze doch noch ausbaufähig.
Daher meinerseits 3,5 Sterne, die ich hier auf 4 Sterne aufrunde.
Fazit:
Tierschutzkimi mit guter Grundidee, Handlung jedoch ausbaufähig.
Rezensionen von Gavroche:
Ein bedeutender Fund
Das Lächeln der Königin von Stefanie Gerhold
Vorab ein Hinweis zum Klappentext: am besten nicht direkt vor der Lektüre des Buches lesen, denn er verrät einfach zu viel und greift zu weit vor.
Dieses Buch kam mir vor wie eine Mischung aus einem Roman und einem Sachbuch. Die Ausgrabungen in Ägypten, ein Rückschritt ins Jahr 1897, aber ansonsten spielt die Handlung ab 1912, dem Jahr, in dem die Büste der Nofretete von Borchardt entdeckt wurde.
Erzählt wird der Roman aus der Sicht des Industriellen James Simon, einem Mäzen und Förderer der Archäologie, der Kunst aber auch vieler sozialer Projekte.
Die Autorin erklärt im Nachwort, dass sie aus vielen Mosaikstücken von Quellen einen Roman geschrieben hat, der viele Lücken geschlossen hat mit schriftstellerischer Freiheit.
Auf mich wirkte der Roman oftmals wie eine Zusammenfassung, dann verharrte er wieder auf der Stelle. Nicht immer steht die Büste im Mittelpunkt, aber sie rutscht auch nie komplett in den Hintergrund.
Eine interessante Erzählweise mit vielen bekannten Persönlichkeiten der damaligen Zeit. Sogar der Kaiser erhält seinen Auftritt, aber auch die Reformbewegung, jüdisches Leben in Deutschland vor und nach dem Ersten Weltkrieg und vieles mehr.











