Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
stimmungsvoll
Schatten - Das Portal (Schatten 2) von Timo Parvela
Klappentext / Inhalt:
Atemlose Spannung für Kinder ab 10 Jahren
Ein Junge gibt für die Erfüllung seines Herzenswunschs seinen Schatten her. Aber der Preis, den er bezahlt, ist hoch. Ein spannender und mitreißender Roman für Kinder und ein ideales Geschenk für alle Graphic-Novel-Fans.
Auf der Suche nach dem verschwundenen Schatten …
Stell dir ein Wichteldorf vor.
Hübsche kleine Häuschen mit hell erleuchteten Fenstern. Rentiere, die an Leckereien knabbern, rotbackige Elfen und das Klingeln von Glöckchen. Und jetzt vergiss das alles wieder. Es ist nur ein Märchen.
Pete und seine Freundin Sara sind in die Welt des Weihnachtsmanns gereist. Sie sind auf der Suche nach den Schatten, die auf der Erde verschwunden sind. Doch die Wesen in dieser Welt – Wichtel, Elfen, Trolle und andere – sind verfeindet. Wem können Freunde vertrauen in einem Land, in dem jeder dem anderen misstraut? Und welche dunklen Geheimnisse wird das alte Notizbuch des Weihnachtsmanns preisgeben?
Cover:
Gruselig und gespenstisch wirkt die Fratze, die sich am Himmel bildet. Farblich und auch von der Gestaltung ist es toll umgesetzt und fast ein wenig angsteinflössend. Von der Gestaltung passt es sehr gut zum Cover des ersten Bandes und ein Wiedererkennungseffekt ist hier sehr gut erkennbar. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig auf die Geschichte und steckt voller Spannung und Grusel.
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band der Schatten Reihe. Der erste Band ist mir bekannt und auch wenn dieser schon eine Weile her ist, so habe ich mich schnell in die Ereignisse und auch in die Charaktere wieder hineingefunden. Pete und Sara sind entschlossen die Schatten der Menschen zurückzubringen, denn wenn sie diese verkauft haben, ist auch die Seele verloren. Doch wie können die die dunklen Mächte besiegen und die Schatten zurückbringen und wem können sie dabei trauen?
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten und halte mich mit genaueren Details und Informationen zurück. Schaut einfach selbst ins Buch hinein.
In diesem Band erfährt man noch mehr über den Wichtelkrieg und die Hintergründe. Schnell kommt Spannung auf und man wird regelrecht mitgerissen.
Der Schreibstil ist locker und gut verständlich. Zudem sehr angenehm zu lesen und auch bildlich. Man kann sich alles gut vorstellen und dem Ganzen auch gut folgen. Die Kapitel snd teilweise recht kurz, was es auch sehr angenehm zu lesen macht. Ein tolles Lesefluss ist hier gegeben und die Geschichte steckt wieder voller Spannung und zahlreicher Wendungen.
Die Gestaltung und Gliederung ist richtig toll gemacht. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und durch die recht kurzen Kapitel ergibt sich eine rasanter und kurzeiliger Lesefluss.
Die Illustrationen sind sehr atmosphärisch und stimmungsvoll. Die Bilder sind toll gestaltet und setzten das Gelesene sehr gut in Szene. Die Illustrationen runden das Gesamtkonzept und die Geschichte perfekt ab.
Die Geschichte ist spannend, gruselig, mystisch und fesselnd und zieht einen schnell in den Bann. Ich wurde auch bei diesem Band schnell überzeugt und gut unterhalten.
Fazit:
Spannendes und fantasievolles Abenteuer, welches sehr stimmungsvoll und atmosphärisch umgesetzt wurde.
Rezensionen von yellowdog:
Begenung auf Strand
Leute von früher von Kristin Höller
Nach Beendigung ihres Studiums ist Marlene noch orientierungslos.
Daher nimmt sie auf einer kleinen Inseln in der Nordsee einen ungewöhnlichen Job an.
Hier gibt es ein Dorf, in dem die Leute leben wie vor über 100 Jahren.
Im Kostüm wird Marlene als Kramladenverkäuferin und Bäuerin arbeiten, um den Touristen ein entsprechendes Ambiente zu bieten.
Dann lernt sie Janne kennen, die auf der Insel lebt und mit der sie sich gut versteht und schließlich verlieben sich die beiden.
Die Beziehung zwischen ihnen entwickelt sich und für eien Zeit ist Marlene glücklich, doch die Saison wird bald zu Ende gehen, wenn der Winter kommt.
Spät im Buch kommt noch ein interessantes Element hinzu.
Das Buch funktioniert vor dieser ungewöhnlichen Kulisse und der Rolle, die Marlene dabei spielt. Das Ende hat Kristin Höller packend gestaltet. Ein gelungener Roman!
Rezensionen von Natalie:
Diebisch gut
Wer zuerst lügt von Ashley Elston
Worum gehts?
Evie Porter scheint in ihrem Leben das große Los gezogen zu haben und mit Ryan den perfekten Partner. Doch der Schein trügt. Evie Porter existiert eigentlich gar nicht und Ryan ist nur ihr neuester Auftrag. Alles wie immer denkt Evie, bis eine Frau namens Lucca Marino plötzlich auftaucht…was nicht sein kann, denn das ist ihr richtiger Name…und einen Tag später ist die falsche Lucca tot.
Mein Fazit:
Das Cover hat mich direkt mal gecatched und auch die Geschichte rund um Evie und ihre Betrügereien hat mich sehr gut unterhalten. Man wechselt zwischen Gegenwart und ihrer Vergangenheit, wo man so einiges zu ihren anderen Identitäten als auch zu ihr als junge Lucca erfährt. Im Laufe der Geschichte merkt man, welche Sehnsüchte Evie alias Lucca hat und wofür sie kämpft - das hat sie für mich nach und nach sympathischer gemacht.
Nichts ist so wie es scheint und vor allem im letzten Drittel nimmt das Buch nochmal richtig Fahrt auf. Bis zum Schluss konnten mich die Wendungen überraschen und mir hat die Auflösung gut gefallen. Ein Thriller, der ohne blutiges Gemetzel auskommt, aber trotzdem Spannung aufzubauen weiß. Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von yellowdog:
Ein Roman in mehreren Ebenen, geschickt gemacht
Späte Ernte von Nicole Wellemin
Ein Roman in mehreren Ebenen, geschickt gemacht.
Zur Handlung: Elisabeth Leben ist aus den Fugen. Es gibt Andeutungen von der Verhaftung ihres Mannes. Was genau passiert war, erfährt man zunächst nicht. Das Buch spielt mit Geheimnissen.
Elisabeth reist nach Südtirol und wandert ziellos in die Berge.
Fast verunglückt sie dabei.
Anna, die Apfelanbauern, nimmt Lis bei sich auf. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Frauen.
Dann gibt es auch noch einen Handlungsstrang in den vierziger Jahren, der thematisch nicht ganz unproblematisch ist, aber den Gegenwartsplot unterstützt.
Der Schauplatz ist sehr reizvoll und wird von der Autorin auch gezielt eingesetzt.
Ein sehr schöner, gut lesbarer Roman!
Rezensionen von yellowdog:
Der Besuch
Schreib den Namen deiner Mutter von Hugo Tepest
Die queere Schriftstellerin Alex besucht ihre Mutter, nachdem sie sich zwei Jahre nicht mehr getroffen haben.
Anlaß für den Besuch ist der Tod von Opa Kurt, dessen Asche die Familie verstreuen will.
Thema des Romans ist die Sprachlosigkeit. Tochter und Mutter sind entfremdet. Die Mutter redet zwar viel, sagt aber wenig.
Viele Passagen zwischen den handelnden Szenen beschäftigen sich mit dem Versuch, für eine Anthologie etwas über die Mutter zu schreiben. Daher kommt immer wieder Abschnitte zu „Schreib den Namen deiner Mutter“ mit Schilderungen diverser Erinnerungen und Überlegungen.
Evan Tepest hat einen Ton getroffen in diesem Buch.
Rezensionen von Ruth:
Packend und vielschichtig
Leute von früher von Kristin Höller
Kristin Höller ist mit achtundzwanzig Jahren noch eine sehr junge Autorin, die trotzdem schon ein beachtliches literarisches Werk aufweisen kann. Verschiedene Hörspiele, ein Theaterstück und einen Roman, der gleich mit dem Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium ausgezeichnet wurde, hat sie bisher veröffentlicht .
Da sind die Erwartungen an ihren zweiten Roman dementsprechend hoch.
Im Zentrum von „ Leute von heute“ steht eine junge Frau. Marlene, Ende Zwanzig, hat endlich ihr neun Jahre dauerndes Studium abgeschlossen und hängt gerade etwas in der Luft. Für ihr Studienfach „ Medienpraxis“ besteht auf dem Arbeitsmarkt wenig Bedarf. Das muss sie immer wieder feststellen, wenn sie auf diversen Jobportalen unterwegs ist. Zur Überbrückung nimmt sie eine Arbeit als Saisonkraft an. In einem Erlebnisdorf auf der nordfriesischen Insel Strand wird sie als Verkäuferin in einem Kramladen arbeiten. In diesem Dorf wird den Touristen ein Leben wie zu Ende des 19. Jahrhunderts vorgegaukelt. Fachwerkhäuser mit Strohdächern, Inschriften wie Webstube, Tischlerei, Fischräucherei usw., Kopfsteinpflaster, knospende Sträucher rund um den Dorfplatz vermitteln eine heimelige Atmosphäre . Zahlreiche Saisonarbeiter in entsprechender Kostümierung halten die Inszenierung am Laufen.
Bald erregt Janne, eine junge Frau von der Insel, Marlenes Aufmerksamkeit. Langsam kommen sich die Beiden näher und eine zarte Liebesbeziehung entwickelt sich. Doch Marlene spürt, dass Janne, wie andere Einheimische auch, ein Geheimnis mit sich trägt, ein Geheimnis, das mit der Vergangenheit der Insel zu tun hat.
Die Autorin vermag es, den Leser von Anfang an zu fesseln. Sehr gut kann sie sich einfühlen in ihre Hauptfigur. Marlene steht für viele junge Menschen heute, die zwar über eine gute Ausbildung verfügen, doch auch mit bald Anfang Dreißig immer noch nicht wissen, wo ihr Platz im Leben ist. Das unverbindliche Studentenleben ist vorbei, doch wie es weitergehen soll, ist fraglich. Zwar hat sie in ihren Freunden Luzia und dem homosexuellen Robert eine verlässliche Stütze, doch schon ihre Beziehung zu Paul ist locker und unverbindlich. Der Kontakt zu ihrer Familie beschränkt sich auf ritualisierte Geschenke und Besuche. Einzig zur Großmutter besteht eine innigere Bindung. Doch auch sie weiß nichts von Marlenes Job auf der Insel. „ Marlenes Leben jetzt, ihr langes Studium, die Urlaube mit Luzia, die Wohnung mit Robert - all das war für ihre Großmutter der Prolog zu ihrem richtigen Leben, einem, das ihr noch bevorstand.“
Auch ob sie eine intensivere Beziehung zu Janne möchte, weiß Marlene erst, als es beinahe zu spät ist. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Frauen beschreibt die Autorin sehr feinfühlig und behutsam und mit großer Selbstverständlichkeit.
Mit dem Roman erhält man aber auch einen guten Einblick in die Arbeitswirklichkeit von Saisonarbeitern. Wenig Freizeit und viel Reglementierung bestimmen den Alltag. Untergebracht sind die Arbeitskräfte in einfachen Baracken mit kleinen Zimmern, gemeinsamer Küche und gemeinsamen Sanitätsbereich. Hier ist wenig von der inszenierten Idylle des Dorfes zu spüren.
Und als Leser schaut man hinter deren Fassade. Die vermeintlich originale Kleidung, die alle Mitarbeiter hier tragen müssen, stammt aus dem Fundus eines Theaters. Die Kekse, die Marlene in ihrem Kramladen verkauft, sind genauso wenig selbst gemacht wie die Marmelade oder der Holundersirup. Nur die Etiketten werden von Hand geschrieben. Doch die Touristen sehen das, was sie sehen wollen.
Janne dagegen zieht eine Parallele zwischen diesem Erlebnisdorf heute und der Piraterie von früher. Was früher die Irrfeuer waren, die man anzündete, um an die Fracht der Schiffe zu kommen, ist heute das Dorf mit seiner Scheinwelt.
Aber die Existenz der Insel ist bedroht. Der Klimawandel lässt das Wasser steigen, jede Flut richtet mehr Schaden an. Schon lange soll deshalb ein neuer höherer Deich gebaut werden, doch wirtschaftliche Interessen stehen dem entgegen.
Dabei hat man doch ein Mahnmal direkt vor Augen. Der Ort Rungholt ist vor ein paar hundert Jahren von einer großen Flut zerstört worden und liegt seitdem im Wattenmeer versunken. Legenden darüber werden im Ort noch wachgehalten.
Die Autorin verhandelt in ihrem Roman viele Themen, ohne dass er überladen wirkt. Alle stehen mit der Hauptfigur und der Geschichte in logischer Verbindung und werden unangestrengt in die Handlung eingebaut. Die Auflösung des dörflichen Geheimnisses nimmt zwar eine Wendung, die mir normalerweise nicht so liegt. Doch hier erscheint sie passend. Der Titel „ Leute von früher“ erschließt sich erst gegen Ende, geht doch der Roman vor allem um „Leute von heute“.
Die Autorin überzeugt überdies mit einer schönen Sprache, lebendigen Dialogen und einer differenzierten Figurenzeichnung.
„ Leute von früher“ ist ein fesselnder Roman, der sich zu lesen lohnt.
Rezensionen von Hennie :
Ausschweifend erzählter Raubzug
Mayfair House von Alex Hay
Mit Vorfreude erwartete ich dieses Buch mit dem edel wirkenden Cover, das wunderbar in Rot- und Goldtönen gestaltet ist. Der vielversprechende Wortlaut des Klappentextes tat sein Übriges. Doch vorab gesagt, die Werbekampagne mit Downtown Abbey, Oceans 8 und Bridgerton schoss übers Ziel hinaus.
Großer Hype im Voraus!
Oben lädt Madam zum Ball der Saison, unten planen die Dienstmädchen den Raub des Jahrhunderts! Das hätte die Story für mich werden können!
In 43 Kapiteln erzählt der Autor über den Raub, seine Planung und über die sieben beteiligten Damen. Das hätte eine sehr fesselnde Geschichte werden können. Aber leider wird es ein zu ausschweifend erzählter Coup. Guter Ansatz, aber im Laufe zerfasert die Handlung in zu viele Nebenstränge, so dass mir der Überblick und der Lesegenuß verlorenging. Hier wurde viel Potential verschenkt.
Zu viele Themen werden angeschnitten, einige davon werden nicht weiter verfolgt. Darüber hinaus gibt es zu viele komplexe Beziehungen. Schade, dass nicht ein Charakter mich begeistern konnte. Die Männer werden fast ausschließlich negativ gezeichnet. Sie kommen nicht gut weg. Der verstorbene Hausherr Mr. de Vries schießt den Vogel ab. Er war ein ganz impertinenter, fieser Mensch und das über den Tod hinaus. Allein seine verwandtschaftlichen Verflechtungen mit einigen der aktiv handelnden Personen hätten näher beleuchtet werden müssen. Das ging in den umfangreichen, akribisch geplanten Vorbereitungen des Raubzuges unter.
Die gesamte Story wirkte auf mich ziemlich chaotisch und ich hatte die Empfindung, dass der Autor zwischenzeitlich den roten Faden verloren hat. Ihm ging der Fokus, der meiner Meinung nach auf der straffen Leitung und Organisation des Raubes durch Mrs. King liegen sollte (sie war aber inzwischen anderweitig stark beschäftigt), in der überladenen Handlung mit den vielen Nebensächlichkeiten verloren. Weniger wäre mehr gewesen!
Fazit:
Insgesamt sind mir es zu viele Ereignisse, die in ihrer Vielschichtigkeit verwirrend sind. Da war einiges entbehrlich.
Für mich ist die ganze Geschichte nicht auserzählt oder ich habe im allgemeinen Wirrwarr der Handlungsstränge und der Vielzahl der Personen den Überblick verloren. Vieles bleibt im unklaren, ist mir unverständlich geblieben.
Rezensionen von nishi93:
Luft nach oben
Trial of the Sun Queen von Nisha J. Tuli
Trial of the Sun Queen fängt extrem stark an. Man wird in die Geschichte hinein gesogen, leidet direkt mit Protagonistin Lor mit.
Nachdem sie an den Hof des Sonnenkönigs kommt, lässt das ganze qualitativ leider etwas nach.
Lor ist zwar tough, das äußert sich aber vor allem darin, dass sie ständig Männer beleidigt (ob gerechtfertigt oder nicht sei mal dahin gestellt).
Andererseits lässt sie sich vom. König ziemlich einlullen und auch wenn Momente des Zweifels da sind, sind die so kurz, dass es nicht glaubwürdig wirkt.
Die Perspektive des Auroraprinzen ist da spannender, kommt allerdings recht kurz. Es wird sehr schnell klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird.
Der Twist im letzten Fünftel des Buchs war zwar ebenfalls vorhersehbar, allerdings hatte ich das Gefühl, dass auch unsere Protagonistin erst später davon erfahren hat, obwohl sie das länger wissen sollte als der Leser.
Es wirkt alles in allem ein wenig unausgegoren. Nichtsdestotrotz war es sehr spannend und mitreißend, der Schreibstil ist super flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich freue mich auf die nächsten Bücher und hoffe, dass diese noch ein wenig an Raffinesse zulegen.
Rezensionen von yellowdog:
Ein Besuch bei Habermas
Der Philosoph von Philipp Felsch
Der Historiker und Kulturwissenschaftler Philipp Felsch besucht den Philosophen Jürgen Habermas in Starnberg.
Das Buch ist zu brav. Am Anfang ist der Autor fast unterwürfig, später arbeitet er einige Punkte gut heraus und zeigt Habermas als Mann der Mitte, der Deutschland nach den Krieg bis heute intellektuell begleitete.
Es bleibt aber eine zu große Distanz zwischen Autor und Philosoph, daher lernt man den Menschen Habermas zu wenig kennen.
Die Einordnung Habermas in seiner Bedeutung in den jeweiligen Zeiten passt aber. Auch das Drumherum wird lebendig. Daher ist das Buch tatsächlich auch spannend und lesenswert.
Rezensionen von Lotta:
Zu keiner Zeit fesselnd
Die Insel des Zorns von Alex Michaelides
Auf der zu Griechenland gehörenden Insel geschieht ein Mord an der bekannten Schauspielerin Lana. Elliot Chase erzählt diese Geschichte.
Zunächst ist die Erzählperspektive höchst ungewöhnlich. Ein Charakter, der die Geschichte erzählt? So kommt es, dass Elliot sich immer mal wieder in Gedankengängen verliert, die mit der Hauptgeschichte nicht wirklich etwas zu tun haben.
Dazu ist relativ offensichtlich, welche anderen Charaktere er nicht mag und welche doch. Dazu holt Elliot immer wieder in der Vergangenheit aus, wobei man über ihn persönlich nur sehr wenig erfährt.
Leider hat mich die Geschichte zu keiner Zeit wirklich gefesselt. Es war zwischenzeitlich, trotz der wirren zeitlichen Abfolge der Erzählung, vorhersehbar, was passiert ist/passieren würde.
Insgesamt hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten mich in die Erzählperspektive und den damit verbundenen Schreibstil einzufinden. Das hat sich mit der Zeit zwar gelegt, doch bin ich nie wirklich mit der Geschichte wirklich warm geworden, sodass sie mich hätte fesseln können. So bewerte ich dieses Buch mit einem Stern.










