Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Spannend
Mitleidloses Kreta von Nikola Vertidi
Zum Inhalt:
Statt zum Feierabend einfach die Seele baumeln zu lassen muss Galavakis seine heimliche Geliebte Kassia und deren Mann bei einer offiziellen Angelegenheit begleiten und beschützen. Doch ein Ausflug in die Berge eskaliert. Einer der Bodyguards wird getötet, Galavakis verletzt und Kassia wird entführt.
Auf der Insel herrscht Ausnahmezustand, wer hat es auf Kassia abgesehen oder geht es um ihren Mann, den Minister?
Meine Meinung:
Ich liebe Bücher, die auf Kreta spielen und so musste ich das Buch natürlich lesen. Diesmal habe ich die Geschichte um Galavakis als sehr vielschichtig und intensiv erlebt, viel intensiver als die vorherigen Bände. Ich fand die Geschichte sehr spannend und gerade auch die Verwicklungen mit dem Nachrichtendienst enorm spannend. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher der Autorin.
Fazit:
Spannend
Rezensionen von fitman:
Ermittlungskanzler
OLAF ERMITTELT – Der Kanzler-Krimi von Wolfgang Hofer
Schon das Cover verleitet zum Zugreifen. Olaf Scholz und sein Hund Schröder stolpern über eine Leiche in einen Kriminalfall und wollen diesen auch selbst lösen. Mit Unterstützung von Ehefrau Britta und noch einigen Bekannten. Dem Auto Hofer gelingt es hervorragend und zeitweise humoristisch, die Bemühungen des Kanzlers, und seiner Entourage, um die Aufklärung der Morde zu Papier zu bringen.
Auch die Einblicke in das Kanzlergewerbe und sein Familienleben sind nicht unlustig. Auch die Seitenhiebe auf weitere Regierungsmitglieder sind lesenswert untergebracht. Außerdem gibt das Buch auch ein Stück Berliner Lebensgeschichte preis und zum Schluss werden Berliner Fachausdrücke für den Rest der Leserschaft in verständliche Wörter übersetzt. Das Finale überrascht doch etwas, nimmt aber nichts von dem, bis dahin humorigen Lesegenuss. Sehr unterhaltsam.
Rezensionen von brauneye29:
Heftig
Der rechte Pfad von Astrid Sozio
Zum Inhalt:
Getrieben von Schuldgefühlen kommt Benjamin nach ewiger Zeit zurück in das Dorf seiner Kindheit zurück. In der Brüdergemeinde herrschen strenge Regeln. Hier verliebte er sich einst in Hanna, die bei einem tragischen Ereignis ums Leben kam, seither hat er den Ort gemieden. Jetzt empfindet er due Regidität der Fundamentalisten noch extremer als früher.
Meine Meinung:
Es gibt selten Bücher, die bei einem so ein richtig ungutes Gefühl auslösen. Dieses Buch hat das bei mir geschafft, denn die Art wie die Fanatiker agieren, wie sie manipulieren, rechte Tendenzen schüren, haben bei mir so richtig unwohl Gefühle ausgelöst, so dass ich mehr als einmal das Gefühl hatte, nicht mehr weiter lesen zu wollen. Auf der anderen Seite fand ich das Buch auch faszinierend, denn solche Menschen sind mir einfach unbekannt, zum Glück, und man möchte irgendwie die Denke kapieren. Am Ende war ich irgendwie froh, dass das Buch zu Ende war und das es "nur" ein Roman war.
Fazit:
Heftig
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungenes Buch zum Thema Freundschaft und Zusammenarbeit
Die Stadtgärtnerin, Band 1: Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen (Bestseller-Autorin von "Der magische Blumenladen") von Gina Mayer
Dieses Kinderbuch ist eine wahre Augenweide und hat, neben witzigen Dialogen, auch den einen oder anderen ernsten Gedanken.
Worum geht’s?
Antonia „Toni“ und ihre Mutter Lise müssen sich eine neue Wohnung suchen, weil Tonis Papa nun mit einem Mann verheiratet ist, Auf Grund der finanziellen Lage es nicht so ganz einfach, eine passende Bleibe zu finden.
Auf der einen Seite wollen die beiden die Stadt nicht verlassen, auf der anderen Seite ist die angebotene und finanzierbare Wohnung nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Doch noch weniger sagt den beiden die Vorstellung bei Tonis Großeltern auf dem Land, Oberhoppenhagen (was für ein Name!), wohnen zu müssen zu, zumal sie kein besonders liebevolles Verhältnis zueinander haben .
Nun wird einmal in den sprichwörtlich sauren Apfel gebissen und die Wohnung mit dem winzigen Balkon in der Försterstraße, in der bereits Schulkolleginnen und Schulkollegen von Toni wohnen, vorerst einmal gemietet, bis sich etwas anderes ergibt.
Dabei lernt Toni, dass es auch in anderen Familien nicht alles Gold ist, was glänzt. So erfahren die Leser, warum Elif, die dritte Tochter einer türkischen Familie Geige spielen lernen muss und mit dem lauten Gekratze alle anderen Bewohner nervt, obwohl sie viel lieber Fußball spielen würde. Oder, dass Silans Mutter häufig ihre Lebenspartner wechselt, die leider weder ihr noch ihrem Sohn gut tun. Ja, und dann wäre noch Frau Block mit ihrem Dackel, der von den Kids nur Gurke genannt wird, die über alles und jedes meckert und die sich vermutlich selbst nicht leiden kann.
Um Lise eine Freude zu machen zu machen, schmieden die Kinder einen tollen Plan: Sie wollen heimlich auf dem Flachdach des Hauses einen Dachgarten anlegen und Obst und Gemüse selber ziehen. Also machen sie sich hurtig ans Werk, fragen beim Gärtner nach, finden auf dem Komposthaufen des Friedhofs brauchbare Hornveilchen und helfen zusammen.
Die größte Überraschung, nein, die verrate ich euch jetzt nicht.
Meine Meinung:
Mir hat diese Geschichte und Zusammenhalten sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Gina Mayer ist leicht und locker. Die ernsten Themen werden kindgerecht - das empfohlene Lesealter ist 7-8 Jahre - dargestellt. Die Figuren sind liebevoll und individuell beschrieben. Jedes Kind hat seinen ganz besonderen Charakter und seinen persönlichen Kleidungsstil. Da ist zum Beispiel Cora-Lee, die alle Tiere liebt, sogar Blattläuse oder eben Elif, die sowie ihre Schwestern, den Traum ihrer Mutter, eine gefeierte Künstlerin zu sein, leben muss.
Meisterlich gelungen sind das Cover und die Illustrationen im Inneren des Buches von Daniela Kohl. Die Zeichnerinnen werden für mein Gefühl immer viel zu wenig erwähnt. Also, einen extra Blumenstrauß für Daniela Kohl!
Witzig finde ich, dass manches Gemüse, das auf den Vorsatzblättern zu sehen ist, schon angeknabbert ist.
Gut gefallen mir auch die Arbeitsanleitungen für die Aufzuchtshilfen (Eierkartons statt Plastiktöpfchen) der Pflanzen. Ja, man muss nicht immer vorgezogene Ware aus der Gärtnerei kaufen. Selbst ziehen funktioniert auch, leider zwar nicht immer. Dass zum Garteln, wie wir in Österreich sagen, auch Konsequenz, Durchhaltevermögen und Geduld nötig sind, wird auch erwähnt.
Ein bisschen ist bei mir die Sicherheitstechnikerin durchgekommen. Bei der Vorstellung, ein Dutzend oder mehr Personen sind auf einem Flachdach ohne Absturzsicherung (Geländer) unterwegs und die Pflanzgefäße sind nicht gegen Sturm gesichert, hat mir ein wenig die Grausbirnen aufsteigen lassen. Immerhin, das Thema Baustatik ist geklärt worden.
Ich bin schon auf Band 2 „Ich glaub, mich tritt ein Natternkopf“ gespannt, der im Oktober 2024 erscheinen soll.
Fazit:
Dieser schönen Geschichte über Freundschaft, einem friedlichen Miteinander auch in schwierigen Situationen, die mit zahlreichen Gartentipps und Illustrationen punktet, gebe ich 5 Blumentöpfe und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Claudia R:
spannender Handlungsverlauf
Eisige Stille. Ein Mara-Billinsky-Thriller von Leo Born
Klappentext / Inhalt:
Frankfurt leidet unter dem heißesten Sommer seit Jahren - und das Verbrechen in der Stadt greift eiskalt um sich. Mehrere Morde und Vergewaltigungen machen Kommissarin Mara Billinksy zu schaffen. Und ihr Kollege Jan Rosen stößt im Internet auf verstörende Filme, in denen Menschen missbraucht und lebendig verbrannt werden.
Während die Hitzewelle bleiern über der Stadt hängt, tritt Mara zu lange auf der Stelle. Denn als zwei ihrer engsten Freunde verschwinden und der schwedische Ermittler Erik Nordin wieder vor ihrer Tür steht, weiß die sonst so toughe »Krähe« nicht mehr, wem sie noch trauen kann - und wer sie in eine tödliche Falle locken will ...
In ihrem achten Fall wird Frankfurts härteste Ermittlerin wortwörtlich zur Zielscheibe in einem perfiden Spiel, das nicht alle ihrer Wegfährten überleben werden.
Cover:
Zentrales Merkmal ist auch hier eine Krähe am Himmel und eine wundervolle Skyline von Wolkenkratzern im Hintergrund. Die schwarz-weiß Optik setzt sich auch hier durch und einzig die Schrift hebt sich durch ein himmelblau hervor. Ein Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden und Covern ist hier allemal vorhanden.
Meinung:
Dies ist bereits der achte Band der Mara-Billinsky Thriller Reihe und die Bücher können auch sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Fälle in sich geschlossen sind. Um jedoch die Entwicklungen der Charaktere und auch die privaten Geschehnisse zuordnen zu können, sind Vorkenntnisse und das Lesen in Reihenfolge natürlich hilfreich.
Der heißeste Sommer in Frankfurt macht auch nicht vorm Verbrechen halt und so haben Mara und ihre Kollegen wieder allerhand zu tun. Zu lange tritt sie auf der Stelle und als zwei ihrer engsten Freunde verschwinden wird es höchste Zeit.
Zu viel vom Inhalt möchte ich hier jedoch nicht verraten und vorweg nehmen und halte mich daher mit weiteren Informationen bedeckt, um nicht zu spoilern.
Der Schreibstil ist fesselnd und angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell kommt man in Geschehnisse und Charaktere hinein. Die recht kurzen Kapitel ermöglichen einen guten Lesefluss und halten zudem das Tempo hoch und auch die Spannung. Schnell wird man an die Erlebnisse und Geschehnisse gefesselt und von diesen mitgenommen. Auch die Emotionen und Gedanken kommen spürbar rüber. Man erlebt die Ermittlungen und Geschehnisse sehr nah mit und wird von diesen bewegt.
Auch die verschiedenen Handlungsstränge setzen sich nach und nach mehr zusammen. Packend und fesselnd wird man hier schnell ergriffen und es bleibt bis zum Ende sehr spannend. Auch hier ist der Spannungsbogen wieder sehr hoch.
Fazit:
Spannender Handlungsverlauf und tolle Charaktere. Eine wundervolle Reihe, die auch mit Band 8 begeistern kann.
Rezensionen von Claudia R:
wimsala-wumsiges Vergnügen
Der Weihnachtszwölf von Lucy Astner
Klappentext / Inhalt:
Wer braucht einen Elf, wenn er einen Zwölf haben kann!?
Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben - und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben.
Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert ...
Eine wumsala-wunderbar witzige Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie.
Cover:
Das Cover lässt bereits erkennen, dass hier eine Menge Schabernack und Chaos auf sich warten lässt. Klecksig bunt und farbenfroh wird hier auf dem Cover die Weihnachtszeit eingeläutet. Eine Wichteltür und allerhand verschiedner Dekoelemente sind hier erkennbar. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und zudem auch spaßig und detailreich.
Meinung:
Dies spaßige chaotische Abnetuer lässt sich nicht nur in der Weihnachtszeit gut lesen. Der Weihnachtszwölf hält hier alle auf Trab und durch die lustigen Wortschöpfungen sorgt er für humorvolle Unterhaltung. Chaos und tränen vor Lachen in den Augen sind hier vorprogrammiert.
Inhaltlich möchte ich hier an dieser Stelle jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker, lustig lesen. Besondere Wörter sind farblich hervorgehoben. Die einzelnen Kapitel und Abschnitte haben eine angenehme Länge und lassen sich gut und angenehm lesen. Die teils recht kurzen Kapitel ermöglichen ein tolles Lesevergnügen. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und auch die Kapitelüberschriften sind lustig und toll gewählt und verraten dabei nicht zu viel.
Untermalt wird die Geschichte durch wundervolle bunte Zeichnungen und Verzierungen, die das Schriftbild auflockern und die Geschichte sehr gut abrunden. Die Zeichnungen sind wirklich toll und machen sehr viel Freude. Die Illustrationen sind wundervolle gezeichnet und machen Freude beim Betrachten.
In der Geschichte steckt allerhand Humor und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Die Charaktere machen viel Freude und man findet sich schnell ins Geschehen und die Handlungen hinein. Es wird bildlich und detailreich erklärt und beschrieben. Der Weihnachtszwölf sogt für allerhand Chaos und Unterhaltung und gibt den Kindern allerhand Rätsel auf. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.
Fazit:
Spaßiges Weihnachtszwölf-Abenteuer mit einer Menge Chaos, Humor und guter Unterhaltung. Die wunderschönen Illustrationen runden es zusätzlich perfekt ab.
Rezensionen von Ecinev:
Wandern mit Freunden?
Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler
Die Freundinnen Milena und Anna sowie deren Verlobten Henrik freuen sich wie jedes Jahr auf einen Wanderurlaub in Nordschweden. Dieses Mal hat Milena einen neuen Freund, Jakob, der die 3 begleitet. Schon beim ersten Kennenlernen im Zug schlägt er vor die bekannte Route zu ändern und stattdessen in dem einsam gelegenen Nationalpark Sarek wandern zu gehen.
Die anderen stimmen zu und schnell wird klar, die gefährlichen Herausforderungen haben nichts mehr mit einem gemütlichen Wanderurlaub gemeinsam. Auch in der Gruppe kriselt es und jahrelang gehütete Geheimnisse kommen auf den Tisch. Am Ende geht es nur noch darum, wer wird wieder nach Hause zurückkehren.
Erzählt in Ich-Form aus Sicht von Anna, Rückblicke in die studentische Vergangenheit der Freunde sowie mit Protokollen aus Polizeivernehmungen wird die Geschichte erzählt. Neben den Erlebnissen der Gruppe wird auch der Nationalpark sowie die atemberaubende Natur eindrucksvoll erzählt. Der Schreibstil ist lebendig und eine Grundspannung ist vorhanden. Das Ende war für mich jetzt kein Highlight, im Gegenteil irgendwie fehlte mir da etwas. Auch die Personen kommen neben den Naturschilderungen fast zu kurz und bleiben etwas farblos. Dennoch entwickelt das Buch schnell eine Sogwirkung und man fliegt geradezu durch die Seiten.
Rezensionen von Ecinev:
Blutnacht
Gestehe von Henri Faber
Der eher tragische Augang einer Ermittlung bei einem Organhändler Ring der mit dem Tod eines Kollegen endete bringt dem Wiener Ermittler Winkler nach dessen Buch einen zweifelhaften Ruf des Inspektors Jacket ein. Er tingelt lieber durch Talk Shows und lässt sich von der Presse feiern anstatt seiner Arbeit nachzugehen wo seine Kollegen ihn ohnehin lieber meiden.
Doch das Auffinden einer Leiche in einem leerstehenden Nachbarhaus von Johann Winkler und dessen zufällige Anwesenheit vor Ort weckt seine Ermittlertätigkeit wieder auf. So ist er als erster am Fundort und was er findet erinnert ihn an sein neuestes Buchprojekt das jedoch noch niemand kennt. Als Partner bekommt er den überaus korrekten Mo der durch sein Migrationshintergrund noch nie eine tragende Rolle bekommen hat und ein Leben beim Führen der Ermittlungsakten führt.
Bald wird noch eine Leiche aufgefunden genau wie in dem Buch von Inspektor Jacket beschrieben. Die Ermittlungen verlaufen chaotisch da Jacket niemanden in sein geplantes Buch einweihen will und er selbst immer mehr in Verdacht gerät.
Es ist mein erstes Buch von Henri Faber und teilweise fühlte ich mich wie in einem Klamauk Theater und war kurz davor das Buch abzubrechen. Beim großen Showdown wurde alles bemüht was Spannung und Action erzeugt. Das erschien mir zeitweise doch stark übertrieben. Durch geschickte Wendungen kam dann doch alles zu einem gelungenen ruhigen Ende.
Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll, kurze prägnante Sätze, teilweise typisch österreichische Begriffe. Die Personen sind irgendwie völlig überzogen beschrieben die angerissenen aktuellen Themen werden jedoch gut angerissen. Es gefällt mir, dass es ein Stand Alone Krimi ist, eine Ausnahme in der derzeitigen Flut an Fortsetzungen und Reihen. Mal sehen, ob ich es demnächst mit einem weiteren Buch von Henri Faber versuche.
Rezensionen von Claudia R:
Alaska Feeling
Men of Alaska - In deinen Armen von Carolina Sturm
Klappentext / Inhalt:
Virginia ist Journalistin und liebt das Leben in New York. Daher ist ihr Entsetzen groß, als ein Auftrag sie in die Wildnis von Alaska führt. Sie soll einen Bericht über die blauen Bären drehen, aber Virginia ist nicht der Typ, der gerne in Wanderstiefeln durch den Matsch stapft.
Das wird jedoch schnell zu ihrem kleinsten Problem, denn in der Wildnis trifft sie nicht nur auf gefährliche Tiere, sondern auch auf den verschlossenen und zudem sehr attraktiven Wildhüter Colin, der seine geliebte Natur schützt und keine Fremden duldet. Mit der Zeit erkennt Virginia eine weichere Seite hinter der abweisenden Art. Doch immer größer wird der Verdacht, dass Colin nicht der Mann ist, der er vorgibt zu sein. Und während Virginia versucht, sein Geheimnis zu entschlüsseln, kommt sie Colin gefährlich nahe. Aber kann sie ihm vertrauen?
Cover:
Alaska Feeling mit coolen Boys und einer rauen Landschaft werden hier bereits durch das Cover vermittelt. Die Natur kommt im unteren Teil des Covers gut zur Geltung und auch der Anblick eines tollen Kerls wird hier miteingebaut. Optisch und farblich ist es toll gestaltet und ein Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier auf jeden Fall zu erkennen.
Fazit:
Dies ist der erste Band und somit der Auftakt der Reihe. Ein weiterer Band ist bereits erschienen und auch Band 3 folgt Anfang März 2024. Virginia liebt ihr Leben in New York und als sie als Journalistin in die Wildnis nach Alaska soll ist ihre Begeisterung nicht gerade groß. Ob der attraktive, aber leider auch recht verschlossene, Wildhüter Colin, dies ändern kann?
Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in die Charaktere, aber auch die Umgebung und Landschaft hinein. Die Handlungen und Geschehnisse sind nachvollziehbar und auch die Emotionen werden gut aufgebaut und herübergebracht. Die kurzen Kapitel bringen schnell Spannung hinein und lassen es kurzweilig wirken. Durch die wechselnden Perspektiven wird zusätzlich das Tempo erhöht und man an die verschiedenen Sichtweisen gefesselt. Zudem kommt man dadurch gut in die beiden Hauptcharaktere und deren unterschiedliche Sichtweisen hinein. Es wird aus der Sicht von Virginia und Colin, kurz Cole, in der Ich-Perspektive erzählt. Emotionen und auch Gedanken sind so gut nachvollziehbar. Auch spürt man mehr und mehr die Entwicklungen.
Ich hatte viele schöne Momente beim Lesen und auch ein tolles Alaska Feeling kam dabei auf. Die bildlichen Beschreibungen und auch die Emotionen der Charaktere haben sich gut übertragen. Auf die weiteren Bände diese Reihe bin ich schon sehr gespannt.
Fazit:
Alaska Feeling mit zwei sehr unterschiedlichen Charakteren, die für fesselnde und emotionale Momente sorgen.
Rezensionen von Ecinev:
Geheimniskrämerei
Twelve Secrets - von Robert Gold
Ben Harpers Vergangenheit hat traurige Berühmtheit in dem kleinen Vorort von London. Jetzt jährt sich der 10 Todestag seiner Mutter. Gerade als Ben und die Mutter sich wieder angenähert hatten um den traurigen Mord an seinem Bruder zu überwinden, begeht sie Selbstmord. Ben arbeitet inzwischen als Reporter und ist nur zögerlich bereit, einen Artikel über seine Vergangenheit zu schreiben.
War doch der Mord an seinem Bruder und dessen Freund, begangen von Jugendlichen der selben Schule und der spätere Selbstmord schon hinreichend durch die Presse gegangen.
Doch er spürt, dass hinter der Vergangenheit noch etwas anderes steckt und gräbt in der Vergangenheit. Als eine damalige Täterin ermordet aufgefunden wird, gerät er selbst in Verdacht und ist gezwungen selbst mit der Polizei zu ermitteln.
Bis zur endgültigen Aufklärung kommen immer weitere Personen ins Spiel die alle verdächtig erscheinen. Die Auflösung hat mich überrascht, jedoch fand ich die Lösung doch etwas übertrieben. Da wäre weniger besser gewesen.
Der Schreibstil ist spannend, kann durch etliche Längen diese jedoch kaum halten. Ein netter Psychothriller jedoch kein sonderliches Highlight.











