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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Die Miss Marple von Mailand

Die verschwundene Braut ist ein Cozy Krimi aus Italien, leicht humorvoll und warmherzig. Das liegt neben der Erzählweise der Autorin Rosa Teruzzi auch an den Figuren. Wir haben es mit einem Trio aus einer Familie zu tun. Die Floristin Libera, die heimlich in einem Cold Case ermittelt, ihre Tochter, die Ispettori bei der Polizei ist und ihre scharfzüngige Mutter.

Ein Großteil des Lesevergnügens ist, ihren bei ihren Wortscharmützeln zu folgen.
Viel Atmosphäre wird auch aus dem Schauplatz Mailand gezogen.

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Rezensionen von Tara:

Liebe mit Komplikationen

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear von Alexandra Flint


Harlow, die Protagonistin hackt sich zusammen mit ihrem Hackernetzwerk in eine Bank ein, um Geld für eine wichtige Operation für ihren kleinen Bruder aufzutreiben. Während dieses Vorhabens wird sie jedoch erwischt und landet bei der Polizei. Dort lernt sie den Leiter der Lakestone Universität kennen, der ihr Talent was IT angeht gerne fördern möchte und ihr ein Stipendium an seiner Elite Uni anbietet, wenn sie im Gegensatz aufhört mit den illegalen Aktivitäten.

An der Uni angekommen lernt sie relativ schnell den stummen Zack kennen und die beiden merken schnell, dass sie sich mögen. Ich muss sagen, dass mir bei diesem Aspekt ein bisschen die Spannung gefehlt hat, die beiden sind relativ schnell zusammen gekommen, was mir persönlich einfach zu schnell ging und sich flach angefühlt hat, was man auch daran merkt, dass die beiden immer wieder aneinandergeraten sind und die Beziehung beendet haben. Das lag aber auch daran, dass Harlow alle ihre Freunde auf dem Campus inklusive Zack über ihre Hacker-Identität angelogen hat und sich in diese Lügerei verstrickt hat. Hierzu muss ich sagen, dass das ein großer Punkt war, warum ich einfach nicht so wirklich mit Harlow warm geworden ist. Diese Lügerei war einfach too much, weshalb ich sie gerne bei der einen oder anderen Situation geschüttelt hätte. Zack hingegen ist durch und durch eine Green Flag und war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn er durch die rosa rote Brille, die er durch seine Gefühle für Harlow trug, manchmal doch ziemlich naiv war. Die Hintergrundgeschichte mit dem Hackernetzwerk von Harlow nimmt einen großen Teil des Buches ein, vor allem zum Ende hin. Ich hätte mir hiervon weniger gewünscht und dafür mehr Tiefe zu den Hauptcharakteren und Nebencharakteren und deren Beziehungen untereinander.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch jedoch Spaß gemacht zu lesen und ich glaube, dass die Menschen, die Interesse an der IT haben mit dem Buch besonders viel Freude haben werden.
Von mir bekommt das Buch 3,5/5 Sternen.

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Rezensionen von Claudia R:

hoher Spannungsbogen

Schwarzer Schmerz von Leo Born

Klappentext / Inhalt:

In Frankfurt werden gleich mehrere Immobilienmakler grausam ermordet. Fieberhaft suchen Kommissarin Mara Billinsky und Jan Rosen nach dem Mörder, als plötzlich eine Ermittlerin aus Frankreich und ihr schwedischer Kollege um Maras Hilfe bitten. Sie jagen einen vermeintlich seriösen Geschäftsmann - der in Wahrheit eine blutige Spur durch Europa zieht und dabei jede Menge Leichen hinterlässt.

Mara "die Krähe" hängt sich an seine Fährte. Noch ahnt sie nicht, was für ein tiefes Geflecht aus Beziehungen und tödlichen Abhängigkeiten der Geschäftsmann bereits gestrickt hat ...

Cover:

Die Krähen Symbolik zieht sich durch die Cover dieser Reihe und ist auch hier wieder sehr schön umgesetzt. Zusätzlich ist ein hohes Gebäude im Hintergrund erkennbar und ansonsten die Farbgebung der Grafik in schwarz-weiß gehalten. Einzig der Titel bzw. die Schrift sticht hervor. Diesmal in einem stechenden orange. Ich finde das Cover sehr gelungen und ein Wiedererkennungseffekt der Reihe ist auch hier auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Dies ist bereits der siebente Fall der Mara-Billinsky Thriller Reihe. Die Fälle sind in sich geschlossen, so dass man diese auch gut unabhängig voneinander lesen kann. Um die Entwicklungen der Charaktere, Ermittler und die privaten Hintergründe besser zuzuordnen schaden Vorkenntnisse hier natürlich nicht.

Inhaltlich möchte ich hier nicht weiter auf den Fall und Details des Buches eingehen und halte mich mit weiteren Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die Charaktere sind gut durchdacht und auch die Entwicklungen haben mir gut gefallen. Die einzelnen Kapitel und Abschnitte haben eine gute Länge und ermöglichen einen rasanten Lesefluss. Durch die doch recht kurzen Kapitel wird schnell Spannung aufgebaut und man an die Geschehnisse und Handlungen gefesselt.

Der Fall selbst und auch die Ermittlungen sind interessant beschrieben und auch die bildlichen Beschreibungen machen es gut vorstellbar.

Ich hatte das Glück den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2023 bei einem Meet & Greet kennenzulernen und habe einige interessante Informationen erfahren, auch in Hinsicht auf seine Thriller Karriere, die eigentlich gar nicht mit Thrillern begann. Dafür sind diese aber inzwischen sehr begehrt und auch wirklich sehr fesselnd und spannend geschrieben.

Mara und ihr Team haben auch hier wieder gute Arbeit geleistet und auch wenn sich das Team verändert, so gefallen mir die Entwicklungen auch hier sehr gut. Spannung und auch Nervenkitzel werden aufgebaut. Die ein oder andere Wendung sorgt für Überraschung und auch so manche Verwicklungen sind geschickt gemacht. Auf jeden Fall spannend und für Thriller Fans zu empfehlen. Eine fesselnde und spannende Reihe.

Fazit:

Hoher Spannungsbogen, wendungsreich und interessante Ermittlungen. Mir hat es gut gefallen.

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Rezensionen von Ecinev:

Eiskalt

Schneesturm von Tríona Walsh

Eine abgelegene Insel vor der Küste Irlands ist der Schauplatz dieses Buches. Sergeant Cara kommt gerade noch von Gallway auf die Insel bevor ein Schneesturm die Insel von der Außenwelt abschneidet. Die Jugendfreunde von damals treffen sich um den Todestag von Caras Mann zu begehen. Doch nach einem feuchtfröhlichen Kneipenabend fehlt die auf der Insel lebende hochangesehene Lehrerin Maura.

Wenig später wird im sogenannten Schlangennest eine Leiche gesichtet. Cara und der Kneipenwirt Daihiti können die Leiche bergen, es ist Maura.

Da niemand von außen auf die Insel kommt oder verschwinden kann, ist klar, der Mörder befindet sich noch auf der Insel. Nach und nach gerät jeder der Freunde in Verdacht Maura umgebracht zu haben. Doch da ist auch der einfache Junge aus der Nachbarschaft der seit je her gemobbt wird. Er gerät zum Bauernopfer.

Das Setting, die Landschaft, ihre historischen Gebäude werden gut beschrieben, die Personen wirken allesamt etwas überzeichnet und haben mich teilweise verwirrt. Ebenso die Auflösung, Cara hat insgeheim eins und eins zusammengezählt und präsentiert den Schuldigen. Nach außen hin ist es bis dahin jedoch ein langer Weg und mehrere Wendungen.

Der Schreibstil ist für einen Thriller überraschend komplex und durch die mehrfache Schilderung des Wetters hat das Buch einige Längen. Auch Spannung kam für mich nicht richtig auf und die vielen irischen Namen haben mir den Lesefluß nicht leichtgemacht.

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Rezensionen von Ecinev:

Sommerliches Sankt Peter Ording

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga von Tanja Janz

Julia Hansen, Tochter der Besitzer des Strandhotels arbeitet im elterlichen Strandcafes um sich Geld für den Führerschein zu sparen. Am liebsten möchte sie das letzte Schuljahr vor dem Abitur gar nicht mehr machen sondern träumt von einer Zukunft als Stewardes bei der Lufthansa. Doch sie ist erst 17 und darf sich noch gar nicht alleine um eine Arbeit kümmern.

Doch eine kurze Begegnung mit einem jungen Mann auf der Terasse des Cafes ändert alles.

Der Vater ist gegen den Wunsch von Julias Traum und bietet keine Unterstützung. Denn während ihr Zwillingsbruder schon voll im Betrieb mitarbeitet und seine schwangere Freundin unterstützt, geht Julia noch in die Schule. Es trifft sich, dass ihre Tante in Gelsenkirchen ein Reisebüro eröffnet hat und Julia anbietet dort ein Praktikum zu machen. Noch besser passt, dass der junge Mann ebenfalls im Ruhrgebiet wohnt. Am Ende bleibt doch alles beim alten und doch ist alles anders.

Ein leichter beschwingter Unterhaltungsroman von Tanja Janz. Den ersten Teil kenne ich noch nicht, werde das aber gerne nachholen. Das Buch ist jedoch ohne Vorkenntnis zu lesen, da jeweils eine andere Generation beschrieben wird. Dieses Mal sind wir in den 1970er Jahren und vieles habe ich wiedererkannt.

Der Schreibstil ist leicht und sehr lebendig. Man fühlt sich sofort an den Strand von Sankt Peter Ording versetzt um dieses Buch mit dem Wind um die Ohren zu lesen.

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Rezensionen von Ecinev:

Schönes Kinderbuch

Judiths kleine Farm von Judith Rakers

Der schüchterne Kater Jack the Swiffer hat das große Los gezogen und zieht zu Judith auf ihre kleine Farm. Obwohl er dort viele andere Tiere kennenlernt, sucht er doch eigentlich nur einen Freund. Es macht ihm Spaß auf dem Rasenmäh Roboter durch den großen Garten zu fahren und erlebt auch sonst etliche Abenteuer.

Er erlebt mit wie Judith Salat und Gemüse säet, sie der Schneckenplage Herr wird und Hühner Eier legen. Witzig ist seine Vorstellung, dass auch Katzenfutter an Bäumen wachsen könnte.

Ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch zum anschauen und Vorlesen auch mit einer App. Die Illustrationen sind niedlich und sehr humorvoll gestaltet, man findet immer wieder neue Details. Auch lehrreiches und wissenwertes wird in diesem Buch teilweise zum nachmachen vermittelt Die Texte sind nicht lang und kindgerecht geschrieben.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Ein Malkurs bei Muddern und Vaddern auf dem Steffens-Hof

Faule Fische fängt man nicht von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert

Es ist Frühling in Neuharlingersiel und auf dem Steffens-Hof,dem Ferienhof von Muddern und Vaddern Steffens findet ein Malkurs statt.Rosa Moll und acht weitere Teilnehmer haben sich dazu angemeldet.Kursleiter Conrad Gravenstein hat sie alle gebeten, ein Bild-Lieblingsbild mitzubringen.Und auch Karin Müller kommt zu dem Kurs.

Die ist wegen ihrer gnadenlosen Strafzettel für Falschparken in Neuharlingersiel auch als „Knöllchen-Karin“ bekannt.Siehat ein Gemälde dabei, das seit vielen Jahren bei ihrer Oma in der Küche hängt.Der Kursleiter ist ganz begeistert von dem Bild, meint er doch einen echten van Gogh vor sich zu haben.Karin amüsiert sich über seine Expertise, denn ihre Großeltern sind einfache Leute, etwas so Wertvolles besitzen sie nicht.Dann ist Karin plötzlich tot -wie es sich raus stellt wurde sie mit Ketamin umgebracht.Nicht lange und auch Kursleiter Conrad Gravenstein ist tot,alle sind endsetzt.Und die Begleitung von Conrad Jette will nichts wie weg.Hat sie etwas mit den Todesfällen zu tun?Rudi und sein Kollege Schnepel müssen den Mörder finden zumal ihr Chef Haueisen Druck macht.Wie immer mischt Rosa wieder mit und sie kommt durch ihre Neugier zu einigen Ergebnissen und Vorfällen, noch bevor die Polizei davon erfäht.Henner ist wieder eher unfreiwillig mittendrin im Geschehen. Und Rudi versucht, die Hinweise seiner Freunde und seine Arbeit für die Polizei unter einen Hut zu bringen…..

Die beiden Autorinen Christiane Franke und Cornelia Kuhnert haben wieder einen tollen Ostfriesen-Krimi geschrieben.Flüssig und bildhaft nahmen sie mich mit,den nach nur wenigen Seiten war ich wieder neben Rosa,Henner und Rudi.Es war spannend und an einigen Stellen lustig.Auf Muddern und Vadderns Hoff wäre ich gar zu gerne.Super gerne 5 Sterne-aber mal ehrlich ich hätte auch noch viele Sterne mehr gegeben.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Gänsehaut pur

Der Tod kommt von See von Helke Böttger

Ein Dienstagmorgen im August. Dietmar Fickelbrock, dem das offene Kellerfenster im Haus von Hagen Kroog in Rantum auf Sylt aufgefallen war, wollte nur mal nachschauen, ob bei seinem Nachbarn alles okay ist. Dabei findet er den Wachmann blutüberströmt tot in seinem Bett. Kaum haben die Hauptkommissare Eike Dahl aus Westerland und sein Kollege Hilmar Janssen von der Kripo Flensburg, der ihn bei diesen Fällen unterstützt, mit den Ermittlungen begonnen, gibt es die nächste Tote.

Steuerberaterin Anita Hauser werden ebenfalls beide Schlagadern am Hals durchschnitten. Ehemann Enno, der dem Mörder die Tür geöffnet hat, wird von ihm im Kleiderschrank eingesperrt. Dass der neunjährige Remo Lancho sterben muss, der sich mit der „Märchentante“ Katharina Weller angefreundet hatte, hat mich sehr berührt und vor allem schockiert.
Warum wurden die drei ermordet? Kannten sie sich überhaupt? Wen haben sie dermaßen verärgert, dass er sie umbringt? Wer ist der Mörder, der seine Opfer nach alten Sylter Sagen ausrichtet? Fragen über Fragen, die die beiden Ermittler an ihre Grenzen bringen.

Helke Böttgers leichter und bildhafter Erzählstil hat mich ab der ersten Seite voll vereinnahmt und gefesselt. Durch ihre lebensechten Beschreibungen habe ich mir sowohl die Menschen, die ich hier kennenlerne als auch die Landschaft sehr gut vorstellen können. Ich liebe Sylt und bin immer ganz gespannt, wenn ich Krimis lese, die auf meiner deutschen Lieblingsinsel gesettet sind. Hier habe ich einiges wiedererkannt und mich richtig wohl gefühlt, trotz der grausamen Geschehnisse.
Der Krimi mit seinen drei bzw. eigentlich ja 9 Toten stellt nicht nur die Kommissare und Privatdetektivin und Märchentante Katharina Weller vor große Rätsel. Zwar hatte ich bald einen Verdacht, den ich aber schnell wieder fallen lassen musste. Ein Puzzleteilchen nach dem anderen fügt sich trotz einiger Wendungen zu einem schließlich eindeutig und nachvollziehbar gelösten Fall zusammen. Vor allem der Schluss hat mich dann emotional total hingerissen und mitgenommen. Er macht aber auch Lust auf den hoffentlich nächsten Fall auf Sylt.
Ganz kurz wird auch ein soziales Thema angesprochen, wie hier bei einem alten Mann im Krankenhaus, der dort ohne Krankenversicherung verpflegt wird.
Sehr gut gefallen hat mir die Idee, dass die Morde auf alten Sagen, die nur noch die wenigsten kennen, basieren. Eine alte Zeitung, die Katharina zugespielt wird, weist in einer kleinen Nachricht auf ein auf See explodiertes Schiff hin, bei dem die Crew ums Leben kam. Irgendwie scheint aber dieses Unglück nicht bis an die Öffentlichkeit gedrungen zu sein. So wird Katharina unweigerlich zur Mittlerin zwischen den Toten und den Lebenden.

Ein gelungener Krimi mit wundervollem Inselflair und zumeist sympathischen Menschen. Ein spannender Kriminalfall, den nicht nur die Polizei ermittelt. Diese interessante Kombination hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten.

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Rezensionen von Renate Schweighart:

tiefgründig und kurzweilig

GEBRANDMARKT. von Johanna Harter

Die Autorin gibt einen offenen und aufschlussreichen Einblick in das Seelenleben einer jungen Frau. Dabei wirft sie einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Umgangsformen und zeigt mutig, wie die Auseinandersetzung mit den eigenen Emotionen gelingen kann.

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Rezensionen von Sophie H.:

Aktuelles Thema

Climate Action von Christian Linker

Mit „Climate Action“ hat der Autor Christian Linker ein spannendes und aktuelles Thema am Wickel: Wie weit darf man als Klimaaktivist gehen?

Ein Junge wird von einem Mädchen in der Straßenbahn angerempelt, als sie fluchtartig die Bahn verlässt. Dieses Mädchen war ihm schon gleich aufgefallen.

Unruhig blickte sie umher. Eine Schwarzfahrerin? Wenig später findet der Junge ein Tagebuch in seiner Tasche. Das kann ihm nur das Mädchen zugesteckt haben. Aber warum? Er beginnt zu lesen und kann nicht mehr damit aufhören. Er muss feststellen, dass Pauline, so heißt das Mädchen, wie er aus den Notizen erfährt, als Klimaaktivistin aktiv ist. Was ganz harmlos angefangen hat, wird schnell richtig kriminell. Der Junge findet Paulines Handynummer im Tagebuch. Soll er sie anrufen?

Auch mir ging es so, dass ich nicht aufhören konnte, die Geschichte von Pauline zu lesen. Sie macht ungefähr die Hälfte des Buches aus. Dann bricht die Geschichte quasi ab und der Leser muss selber entscheiden, wie sie weitergehen soll. Er hat dafür jeweils verschiedene Möglichkeiten. Über verschiedene Auswahl-Etappen gelangt er dann zum Ende SEINER Geschichte.

Mich hat es sehr fasziniert, wie ich in die Geschichte reingezogen wurde. Zwar wird sie aus der Sicht des Jungen erzählt, der das Tagebuch zugesteckt bekommen hat, da die Geschichte aber in der 2.Person geschrieben ist, hatte ich pausenlos das Gefühl, als wenn ich direkt angesprochen werde und damit handelnde Person bin. Das passt natürlich perfekt zur zweiten Hälfte des Buches, wo ich als Leser selber entscheiden muss, wie es weitergeht. Das Buch dürfte sich hervorragend als Unterrichtslektüre in der Schule eignen.

Ich fand es ein wenig schade, dass die Episoden, die man selber auswählt, alle sehr, sehr kurz sind. Da hätte ich mir längere Einheiten gewünscht. So endete für mich das Buch sehr abrupt, obwohl ich sogar mehrere Möglichkeiten durchgespielt habe. Deswegen leider nur 4 Sterne, aber eine deutliche Leseempfehlung!

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