Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Danshi:
Kindheitslieder neu entdeckt
tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert
Mit den Liedern von Rolf Zuckowski verbinde ich viele Erinnerungen, deshalb war ich auf dieses tiptoi Liederbuch besonders gespannt. Die Auswahl mit insgesamt 22 Liedern gefällt mir sehr gut und enthält bekannte Titel wie „Stups, der kleine Osterhase“, „Zebrastreifen“, „Sommerkinder“ und natürlich „In der Weihnachtsbäckerei“.
Dabei geht es nicht nur ums Zuhören, denn das Buch lädt immer wieder zum Mitsingen und Entdecken ein. Besonders schön finde ich die Möglichkeit, die abgedruckten Lieder mit Gesang oder nur als Instrumentalversion anzuhören. So können Kinder entweder einfach zuhören oder selbst mitsingen.
Auch die Gestaltung hat mir auf Anhieb gefallen. Die Illustrationen sind farbenfroh, modern und voller kleiner Einzelheiten, sodass es neben der Musik einiges zu entdecken gibt. Dazu kommen verschiedene Spiele, Geräusche und weitere Inhalte, die mit dem tiptoi Stift aufgerufen werden können. In den Bildern sind außerdem weitere Lieder von Rolf Zuckowski versteckt. Dadurch bietet das Buch deutlich mehr als eine Sammlung bekannter Liedtexte.
Mir gefällt besonders, dass hier verschiedene Generationen etwas miteinander teilen können. Erwachsene erkennen viele Lieder aus ihrer eigenen Kindheit wieder, während Kinder sie auf ihre Weise entdecken können. Auch ohne den Stift gibt es auf den Seiten durch die vielen Illustrationen einiges anzuschauen, für die interaktiven Funktionen wird er allerdings benötigt und muss separat vorhanden sein. Die farbenfrohe und kindgerechte Gestaltung passt für mich ebenfalls sehr gut zum Konzept. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch immer wieder hervorgeholt wird und nicht nach einmaligem Anschauen im Regal verschwindet. Für mich ist es eine schöne Verbindung aus Musik, Erinnerungen und gemeinsamem Entdecken.
Rezensionen von Lese:
Emotional berührend
Und mittendrin der Birnbaum von Ute Mank
Dora kehrt im hohen Alter in ihr Heimatdorf zurück und beginnt gemeinsam mit der jungen Pina nach ihrer ehemaligen jüdischen Freundin Fanny zu suchen, deren Schicksal ungeklärt ist. Dabei wird sie mit ihrer eigenen Vergangenheit und der Frage konfrontiert, warum sie Fanny damals nicht geholfen hat.
Die Geschichte wird sehr ruhig und einfühlsam erzählt, gerade deswegen hat sie mich besonders berührt. Es wird sehr deutlich, wie lange verdrängte Erinnerungen und Schuld einen begleiten können. Sehr nachvollziehbar wird auch thematisiert, wie Menschen durch die nationalsozialistische Ideologie beeinflusst, manipuliert und gegeneinander aufgehetzt wurden und Wegschauen und Zivilcourage. kollektive Schweigen und Verdrängen. Die Protagonistinnen werden sehr nahbar und vielschichtig dargestellt, Doras innere Zerrissenheit, ihre Schuldgefühle und ihr langes Verdrängen der Vergangenheit werden deutlich spürbar. Insgesamt fand ich den Roman bewegend und nachhaltig und die Themen aktueller denn je.
Rezensionen von Havers:
Blick hinter griechische Kulissen
Zorn der Verlierer von Petros Markaris
In seinem neuen Roman aus der Kostas Charitos-Reihe, setzt sich Petros Markaris mit den Veränderungen auseinander, denen das griechische Bildungssystem in den letzten Jahren unterworfen war und ist. Inhaltlich passt das zu Gesprächen, die ich während eines Kreta-Urlaubs vor einigen Jahren mit einem ehemaligen Lehrer geführt habe.
Mittlerweile war er Mitglied in einem Gremium, das die Inhalten der Lehrpläne überprüfen und diese gegebenenfalls anpassen sollte. Und ja, er war über die Forderungen nach der naturwissenschaftlichen Neuausrichtung und der Vernachlässigung der humanistischen Bildung genauso empört wie Markaris, womit wir beim Thema wären.
Wer die Reihe des Autors kennt, weiß, dass in seinen Büchern immer ein Thema im Zentrum steht, das politisch und gesellschaftlich relevant ist. In „Zorn der Verlierer“ ist es das einseitig ausgerichtete Bildungssystem Griechenlands, das die Studenten mangels Perspektiven auf die Straße treibt. Denn wenn sie sich anstelle eines naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfachs für die Geisteswissenschaften entschieden haben, gibt es für sie keinen Platz in der Berufswelt. Weder Firmen, noch Behörden oder Universitäten haben Bedarf für Absolventen der humanistischen Fächer.
Natürlich gibt es zahlreiche Tote, ist ja eine Krimireihe. Allerdings liegt die Aufklärung dieser Fälle nun in der Hand von Kostas Charitos Nachfolgerin Antigoni Ferleki, denn Kostas ist mittlerweile Kriminaldirektor von Attika. Aber glücklicherweise müssen wir dennoch nicht auf das liebenswerte Personal aus Kostas Familien- und Freundeskreis verzichten. Diese Schilderungen sind wie immer sehr gut gelungen und eine willkommene Abwechslung, insbesondere dann, wenn sich der Autor einmal wieder in den Beschreibungen der administrativen Aufgaben des Kriminaldirektor verloren hat, was den Lesefluss einfach nur hemmt.
Dennoch gehört dieser 16. Band der Reihe (nach Bd. 14 und 15, den beiden thematisch eher uninteressanten Vorgängern) definitiv wieder zu den Highlights der Reihe, weshalb ich es (mit minimalen Abstrichen) empfehlen kann. Insbesondere dann, wenn der nächste Urlaub nach Griechenland oder auf eine griechische Insel führt.
Rezensionen von Danshi:
Ein turbulenter Abschluss
The Devious Husband von Catharina Maura
Auf die Geschichte von Sierra und Xavier war ich besonders gespannt, denn die beiden bringen durch ihre langjährige Rivalität reichlich Konfliktpotenzial mit. Sierra sieht in Xavier vor allem ihren geschäftlichen Gegner, während seine Gefühle für sie schon deutlich länger eine ganz andere Richtung eingeschlagen haben.
Als schließlich eine Ehe zwischen ihnen ins Spiel kommt, verändert sich ihre ohnehin komplizierte Beziehung noch einmal grundlegend. Gerade diese Ausgangslage hat für mich sehr gut funktioniert.
Sierra und Xavier begegnen sich auf Augenhöhe und schenken sich in ihren Wortgefechten wenig. Ihre Sticheleien und kleinen Machtkämpfe sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente, gleichzeitig ist die Anziehung zwischen ihnen deutlich spürbar. Besonders Xavier fand ich interessant, weil hinter seinem selbstbewussten und teilweise arroganten Auftreten wesentlich mehr Gefühl steckt, als Sierra zunächst vermutet. Auch Sierra bleibt eine starke und eigenständige Figur und muss sich trotzdem mit Seiten an sich auseinandersetzen, die sie nicht jedem zeigt. Dass die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, hat mir dabei gut gefallen, weil sich ihre unterschiedlichen Gedanken und Beweggründe dadurch besser nachvollziehen lassen.
Neben der Liebesgeschichte gibt es reichlich Drama, Emotionen und Spice, sodass es zwischen den beiden selten ruhig bleibt. Trotzdem stehen für mich nicht nur die leidenschaftlichen Momente im Vordergrund, sondern auch Vertrauen, Verletzlichkeit und die Entwicklung ihrer Beziehung. Der flüssige Schreibstil und die eher kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass sich das Buch angenehm schnell lesen ließ. Schön fand ich außerdem, noch einmal auf die Windsor-Familie und bekannte Figuren aus den vorherigen Bänden zu treffen.
Für mich ist Sierra und Xaviers Geschichte ein sehr schöner Abschluss der Reihe. Besonders ihre Dynamik und die Mischung aus Rivalität und starken Gefühlen haben mir viel Freude beim Lesen gemacht. Nach sechs Bänden fällt der Abschied von den Windsors tatsächlich ein wenig schwer.
Rezensionen von Havers:
Blick hinter griechische Kulissen
Zorn der Verlierer von Petros Markaris
In seinem neuen Roman aus der Kostas Charitos-Reihe, setzt sich Petros Markaris mit den Veränderungen auseinander, denen das griechische Bildungssystem in den letzten Jahren unterworfen war und ist. Inhaltlich passt das zu Gesprächen, die ich während eines Kreta-Urlaubs vor einigen Jahren mit einem ehemaligen Lehrer geführt habe.
Mittlerweile war er Mitglied in einem Gremium, das die Inhalten der Lehrpläne überprüfen und diese gegebenenfalls anpassen sollte. Und ja, er war über die Forderungen nach der naturwissenschaftlichen Neuausrichtung und der Vernachlässigung der humanistischen Bildung genauso empört wie Markaris, womit wir beim Thema wären.
Wer die Reihe des Autors kennt, weiß, dass in seinen Büchern immer ein Thema im Zentrum steht, das politisch und gesellschaftlich relevant ist. In „Zorn der Verlierer“ ist es das einseitig ausgerichtete Bildungssystem Griechenlands, das die Studenten mangels Perspektiven auf die Straße treibt. Denn wenn sie sich anstelle eines naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfachs für die Geisteswissenschaften entschieden haben, gibt es für sie keinen Platz in der Berufswelt. Weder Firmen, noch Behörden oder Universitäten haben Bedarf für Absolventen der humanistischen Fächer.
Natürlich gibt es zahlreiche Tote, ist ja eine Krimireihe. Allerdings liegt die Aufklärung dieser Fälle nun in der Hand von Kostas Charitos Nachfolgerin Antigoni Ferleki, denn Kostas ist mittlerweile Kriminaldirektor von Attika. Aber glücklicherweise müssen wir dennoch nicht auf das liebenswerte Personal aus Kostas Familien- und Freundeskreis verzichten. Diese Schilderungen sind wie immer sehr gut gelungen und eine willkommene Abwechslung, insbesondere dann, wenn sich der Autor einmal wieder in den Beschreibungen der administrativen Aufgaben des Kriminaldirektor verloren hat, was den Lesefluss einfach nur hemmt.
Dennoch gehört dieser 16. Band der Reihe (nach Bd. 14 und 15, den beiden thematisch eher uninteressanten Vorgängern) definitiv wieder zu den Highlights der Reihe, weshalb ich es (mit minimalen Abstrichen) empfehlen kann. Insbesondere dann, wenn der nächste Urlaub nach Griechenland oder auf eine griechische Insel führt.
Rezensionen von Havers:
Blick hinter griechische Kulissen
Zorn der Verlierer von Petros Markaris
In seinem neuen Roman aus der Kostas Charitos-Reihe, setzt sich Petros Markaris mit den Veränderungen auseinander, denen das griechische Bildungssystem in den letzten Jahren unterworfen war und ist. Inhaltlich passt das zu Gesprächen, die ich während eines Kreta-Urlaubs vor einigen Jahren mit einem ehemaligen Lehrer geführt habe.
Mittlerweile war er Mitglied in einem Gremium, das die Inhalten der Lehrpläne überprüfen und diese gegebenenfalls anpassen sollte. Und ja, er war über die Forderungen nach der naturwissenschaftlichen Neuausrichtung und der Vernachlässigung der humanistischen Bildung genauso empört wie Markaris, womit wir beim Thema wären.
Wer die Reihe des Autors kennt, weiß, dass in seinen Büchern immer ein Thema im Zentrum steht, das politisch und gesellschaftlich relevant ist. In „Zorn der Verlierer“ ist es das einseitig ausgerichtete Bildungssystem Griechenlands, das die Studenten mangels Perspektiven auf die Straße treibt. Denn wenn sie sich anstelle eines naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfachs für die Geisteswissenschaften entschieden haben, gibt es für sie keinen Platz in der Berufswelt. Weder Firmen, noch Behörden oder Universitäten haben Bedarf für Absolventen der humanistischen Fächer.
Natürlich gibt es zahlreiche Tote, ist ja eine Krimireihe. Allerdings liegt die Aufklärung dieser Fälle nun in der Hand von Kostas Charitos Nachfolgerin Antigoni Ferleki, denn Kostas ist mittlerweile Kriminaldirektor von Attika. Aber glücklicherweise müssen wir dennoch nicht auf das liebenswerte Personal aus Kostas Familien- und Freundeskreis verzichten. Diese Schilderungen sind wie immer sehr gut gelungen und eine willkommene Abwechslung, insbesondere dann, wenn sich der Autor einmal wieder in den Beschreibungen der administrativen Aufgaben des Kriminaldirektor verloren hat, was den Lesefluss einfach nur hemmt.
Dennoch gehört dieser 16. Band der Reihe (nach Bd. 14 und 15, den beiden thematisch eher uninteressanten Vorgängern) definitiv wieder zu den Highlights der Reihe, weshalb ich es (mit minimalen Abstrichen) empfehlen kann. Insbesondere dann, wenn der nächste Urlaub nach Griechenland oder auf eine griechische Insel führt.
Rezensionen von Danshi:
Gut essen und dabei den Körper unterstützen
Nobody Told Me von Christina Enzmann; Susanne Liedtke; Anne-Katrin Weber
Da ich bereits das erste NOBODYTOLDME-Buch mochte, war ich auf das Wohlfühlkochbuch sehr gespannt. Die Verbindung aus Ernährungswissen und praktischen Rezepten gefällt mir auch hier ausgesprochen gut.
Zu Beginn wird verständlich erklärt, was sich während der Wechseljahre hormonell verändert und welche Rolle Ernährung dabei spielen kann.
Auch Themen wie Mikrobiom, Blutzuckerspiegel und Entzündungsprozesse werden aufgegriffen. Besonders angenehm finde ich, dass das Wissen nicht trocken vermittelt wird, sondern immer wieder durch praktische Tipps ergänzt wird.
Die Rezepte setzen unter anderem auf viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Proteine und gesunde Fette. Viele davon haben mich direkt angesprochen und wirken gut im Alltag umsetzbar. Dabei geht es nicht um eine kurzfristige Diät oder Verzicht, sondern darum, die eigene Ernährung langfristig bewusster zu gestalten. Genau dieser Ansatz gefällt mir sehr.
Auch optisch macht das Buch mit seinen ansprechenden Fotos Lust aufs Ausprobieren. Für mich ist es eine schöne Mischung aus Kochbuch und Ernährungsratgeber, in der ich sicher noch häufiger blättern werde. Einige Rezepte stehen jedenfalls schon auf meiner Liste.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Ein wundervoller Nordsee Roman
Villa Seestern - Strandrosenzeit von Constanze Wilken
Schon das Cover und der Klappentext hat mich hier für sich eingenommen : Nordsee-Feeling und Spannung : beides eine tolle Kombination !
Petra, die vor ihrer eigenen Vergangenheit flüchtet und auf Amrum landet , hat in einer alten Villa ein neues Zuhause gefunden. Sie backt mit Leidenschaft und hat nun die Möglichkeit, dort ein kleines Cafe zu eröffnen.
Ziemlich nahe kommt sie dabei Timo, doch dann tauchen die Schatten der Vergangenheit auf und Petra muss sich entweder dem stellen, was passiert ist, oder wieder flüchten. Für was wird sie sich entscheiden ?
Mir hat hier ganz klar der Schreibstil von Constanze Wilken gefallen : leicht, flüssig und einnehmend hat sie diesen Roman geschrieben, der nicht nur mit tollem Insel-Feeling besticht, sondern auch Figuren beschreibt, die sehr authentisch sind.
Nach den ersten paar Seiten ist man mittendrin im Geschehen und die Spannung, die sich unweigerlich ob Petras Vergangenheit ergibt, hält sich über das komplette Buch aufrecht.
Ein toller Roman, der mit Nordsee Feeling und Spannung zauberhafte Lesestunden beschert und der mir sehr gut gefallen hat : dafür gibt es von mir eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung !
Das Buch von Constanze Wilken „Villa Seestern – Strandrosenzeit“ ist bei Saga Egmont erschienen.
Rezensionen von Shilo:
Eine Liebe über alle Grenzen
Am Fluss der tausend Inseln von Nadine Riedesel Freifrau zu Eisenbach
Friederike ist erst fünfzehn Jahre alt, als sie Friedrich kennenlernt. Die beiden verlieben sich und heiraten. Doch schon bald müssen sie getrennt leben, denn Friedrich wird als Offizier nach Amerika geschickt.
Friederikes Leben hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt. Sie ist noch sehr jung und muss trotzdem mit Situationen zurechtkommen, die ihr viel abverlangen.
Besonders interessant fand ich, wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert. Aus dem jungen Mädchen wird eine starke Frau, die ihre Entscheidungen selbst trifft und dabei nicht nur an sich denkt.
Auch die Zeit, in der die Geschichte spielt, fand ich sehr interessant. Der Siebenjährige Krieg und die Ereignisse in den amerikanischen Kolonien bilden den Hintergrund. Dabei wird das historische Geschehen nicht einfach in den Vordergrund gestellt. Vielmehr geht es um die Menschen, die mit diesen Umständen leben mussten.
Die Liebe zwischen Friederike und Friedrich zieht sich durch die ganze Geschichte. Dabei bleibt es nicht bei schönen gemeinsamen Zeiten. Ihre Ehe wird durch die Trennung und die Ereignisse des Krieges immer wieder auf die Probe gestellt.
Friederike muss Entscheidungen treffen, die sicher nicht leicht für sie waren. Dass sie ihrem Mann nach Amerika folgt, fand ich besonders bemerkenswert. Sie lässt dafür ihr bisheriges Leben hinter sich und nimmt vieles auf sich. Gleichzeitig ist sie Mutter und hat damit auch Verantwortung für ihre Kinder. Nicht immer weiß sie, welcher Weg der richtige ist, aber sie stellt sich den Dingen.
Gerade diese persönlichen Seiten haben mir beim Lesen gefallen. Friederikes Gedanken und ihre Sorgen waren gut nachzuvollziehen. An manchen Stellen konnte man sich vorstellen, wie schwer es für sie gewesen sein muss, so weit von ihrem Mann entfernt zu sein.
Interessant fand ich auch, dass die Geschichte auf wahren Ereignissen beruht. Dadurch liest man manche Situationen noch einmal anders. Hinter der Geschichte stehen schließlich Menschen, die wirklich gelebt haben. Friederike und Friedrich mussten diese Jahre tatsächlich erleben und gemeinsam mit ihren Kindern durchstehen.
Friederikes Leben war alles andere als einfach. Trotzdem hat sie sich nicht unterkriegen lassen. Genau das hat mir an ihrer Geschichte besonders gefallen.
Eine Geschichte über Liebe, Familie und eine Frau, die ihren eigenen Weg geht. Friederikes Lebensweg hat mich berührt und wird mir sicher noch länger im Gedächtnis bleiben.
Dafür gibt es von mir fünf Sterne.
Rezensionen von kabo16:
Eagle Island - hier wo alles begann
Hummerjahre von Beatrix Gerstberger
Wer den ersten Teil "Hummerfrauen" von Beatrix Gerstenberger gelesen hat, für den ist dieser zweite Teil wie ein "Nachhause kommen". Wir kennen sie alle aus dem ersten Buch - genau wie die Inseln und das Wetter.
Ja, die Personen ähneln den Wetterbedingungen sehr. Mal rauh und wild, dann wieder zahm und mild.
Rauhe Schale - weicher Kern, trifft hier auf beides zu.
2004 endeten die Hummerfrauen und es blieben einige Fragen offen, die jetzt im zweiten Teil ihre Antworten finden.
Leider ist Ann mittlerweile verstorben, genau wie Nat. So steht Julie nun sehr alleine da.
Mina kommt mit ihrer Tochter Luca zurück, geplant ist nur für einen Sommer, wer weiß?
Judith und ihr schwer erkrankter Mann Richard wollen einen letzten gemeinsamen Sommer hier verbringen.
Ellis, Sam, Carlos und all die anderen sind natürlich auch mit dabei.
Es geht immer wieder 17 Jahre zurück und alles was im Verborgenen lag, kommt in diesem Sommer ans Tageslicht. Die Zeit hat zwar die Trauer um die Toten nicht kleiner gemacht, aber die Trauernden können verzeihen und sie sind alle milder geworden. Fast alle, Julies große Klappe bleibt, so hat man immer etwas zu lachen.
Liebe vergeht niemals ganz, Veränderungen sind da um gemeistert zu werden und Mut gehört selbst für blaue Hummer dazu.









