Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LeserinLu :
Intensive Freundschaft
Malnata von Beatrice Salvioni
"Malnata" ist ein italienischer Roman, der von Beginn an eine intensive thematische und atmosphärische Dichte aufweist und einen in seinen Bann schlägt. Francesca, die junge Ich-Erzählerin, beschreibt das Jahr, in dem sie eine besondere Freundschaft aufbaut und lernt, die starre italienische Gesellschaft ihrer Stadt zu durchschauen.
Während Francescas Mutter einerseits modisch modern sein möchte, halten ihre Familie und die traditionellen Erziehungsvorstellungen Francesca in einem engen Korsett gefangen. Diese Spannung zwischen Tradition und Moderne spiegelt sich in Francescas Suche nach Selbstentfaltung wider, die sie sogar zu selbstverletzendem Verhalten führt. Schließlich baut sie eine Freundschaft zur sogenannten Malnata auf, einem Mädchen, dass als gesellschaftliche Außenseiterin in Armut aber dafür nach ihren eigenen Regeln lebt.
Die politische Situation des faschistischen Italiens und die patriarchale Gesellschaftsstruktur, die Gewalt gegen Frauen duldet, bilden eine bedrohliche Kulisse für die Geschichte der Kinder. Es ist beunruhigend zu beobachten, wie der Faschismus langsam in den Alltag eindringt und diejenigen, die dagegen sind, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Beide Thematiken gewinnen angesichts aktueller politischer Entwicklungen eine zusätzliche Relevanz und unterstreicht die Dringlichkeit einer eigenständigen Denkweise, wie sie von Charakteren wie der Malnata verkörpert wird. Ich könnte mir vorstellen, dass der Roman auch deshalb in Italien so ein Erfolg war.
Der poetische und dennoch klare Stil, in dem Francescas Perspektive geschildert wird, hat mir gut gefallen. Die Figurenentwicklung, insbesondere die Entwicklung von Francesca, ist fesselnd zu beobachten. Während sie anfangs noch stark von ihrer Umgebung beeinflusst wird, beginnt sie zunehmend selbstständig zu denken und zu handeln. Mich hat der Roman in Tonfall und Thematik an Elena Ferrantes neapolitanische Saga erinnert, insbesondere in Bezug auf die enge Freundschaft zweier Mädchen und die Auseinandersetzung mit Armut und mangelnder Empathie in der Gesellschaft. Insgesamt ist "Malnata" ein Roman, der mit seiner eindringlichen Erzählweise und seinen vielschichtigen Charakteren zum Nachdenken über Selbstbestimmung und Solidarität anregt. Wenige unglaubwürdige Entscheidungen in Bezug auf den Handlungsverlauf habe ich schnell überlesen.
Rezensionen von Tara:
Ein unvergessliches, intensives & erschreckendes Leseerlebnis
Trophäe von Gaea Schoeters
„Trophäe“ ist ein Roman der flämischen Autorin und Journalistin Gaea Schoeters, der unter die Haut geht.
Titel und Cover machen bereits eindrucksvoll deutlich warum es geht – die Großwildjagd in Afrika.
Hunter White ist Jäger und hat seiner Frau schon zahlreiche Trophäen nach Hause gebracht.
Aber eine fehlt ihm bzw. seiner Frau noch in der Sammlung, ein Nashorn. Nun hat er endlich die Lizenz erworben dieses zu jagen. Das ist vollkommen legal und er tut damit sogar noch etwas Gutes. Mit dem Geld, das er zahlt, können die Ranger bezahlt werden, die die Tiere vor den Wilderern schützen. Dieses Mal kommen ihm aber die Wilderer in die Quere und das macht Hunter so richtig wütend.
Vordergründig geht es hier um die Jagd, aber in dem Buch steckt viel mehr. Es geht um Ethik, Moral und Perspektiven, die wohl die wenigsten schon einmal eingenommen haben.
Mit Hunter White hat Gaea Schoeters einen Protagonisten erschaffen, für den die Jagd das Größte ist und der es liebt seine Macht auszuspielen. Dabei gelingt es ihr Hunter so darstellen, dass er nicht von Beginn an durch und durch unsympathisch ist, so dass man nichts mehr von ihm wissen möchte. Viel mehr zeichnet sie ein Bild von einem reichen, arroganten Amerikaner, der es versteht sein Verhalten zu erklären. Dadurch beginnt man sein Vorgehen zu hinterfragen, ist erstaunt über seine Gedanken und Ausführungen bezüglich der Jagd und gegenüber dem Land und den Menschen.
Die Schilderungen der Jagdszenen sind spannend aber auch grausam, somit nichts für schwache Nerven und die Beschreibungen der afrikanischen Landschaft detailliert und bildhaft.
Das Buch fordert, ist brutal und schonungslos, zeigt, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt und dass auch unsere westlichen Wertevorstellungen nicht immer der richtige Weg sind. Mir wird es noch lange im Gedächtnis bleiben.
Rezensionen von Tara:
Ein eindrucksvolles Portrait einer außergewöhnlichen Frau
Gussie von Christoph Wortberg
In dem Roman „Gussie“ des in Köln lebenden Autors Christoph Wortberg geht es um Auguste Adenauer, die zweite Frau von Konrad Adenauer.
Das Buch beginnt 1948. Gussie liegt im Johannis-Hospital in Bonn auf dem Sterbebett. Die Ärzte können nichts mehr für sie machen und sie weiß, dass sie sterben wird.
Gussie blickt zurück auf ihr Leben aus dem der Autor in kurzen Episoden einzelne Ereignisse erzählt.
Die Kapitel sind jeweils nur wenige Seite lang und beginnen mit einem kurzen Auszug aus Schriftwechseln zwischen Gussie und ihrem Vater Ferdinand Zinsser. Durch eine entsprechende Zeit- und Ortsangabe lassen sich die Erinnerungen dem jeweiligen Lebensabschnitt zuordnen.
Drei Jahre nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Emma, mit der er drei Kinder hat, heiratet der Oberbürgermeister von Köln Konrad Adenauer die 19 Jahre jüngere Gussie. Mit ihr bekommt er fünf weitere Kinder, allerdings starb das erste kurz nach der Geburt.
Gussie hat ihren Mann stets unterstützt aber der aufkommende Nationalsozialismus macht ihnen das Leben schwer. Adenauer verliert seine Ämter, wird sogar inhaftiert wie auch wenig später Gussie. Aber die Familie hält zusammen.
Christoph Wortberg gelingt es gut die bedrohliche und bedrückende Atmosphäre der Zeit einzufangen. Unter ihm werden Gussie und auch die anderen Charaktere lebendig. Gussie ist das Herz der Familie, sie sorgt für den Zusammenhalt und ist auch sozial der engagiert.
Dem Autor zeichnet hier ein berührendes Portrait einer außergewöhnlichen Frau, die sich bisher eher im Schatten ihres Mannes Konrad Adenauer bewegt hat und die viel zu früh im Alter von nur 52 Jahren verstorben ist.
Rezensionen von Natalie:
Gelungenes Thriller-Debüt
Die Auszeit von Emily Rudolf
Eine erfolgreiche Influencerin, ihre besten Freunde, ein abgelegenes Luxus-Retreat in den Alpen und ein grausamer Mord. Das sind die Zutaten des Thriller-Debüts „Die Auszeit“ von Emily Rudolf.
Eine solche buchige Mischung spricht mich einfach total an… immer wieder.
Der Autorin ist ein sehr gutes Erstlingswerk gelungen, der Sog der Geschehnisse zieht einen als Leser immer tiefer in die Abgeschiedenheit des Retreats rein.
Vom puren Luxus im Retreat und der glamourösen zur Schaustellung von Viktoria bleibt bald nicht mehr viel übrig… stattdessen herrscht nach dem Mord Angst und Misstrauen. Jeder von ihnen, auch die Mitarbeiter, scheinen verdächtig. In zwei Erzählsträngen, einer in der Gegenwart und einem zweiten, sozusagen, Countdown der Geschehnisse bis zum Mord, wird der Spannungsbogen gut aufgebaut. Die Charaktere fand ich absolut passend ausgearbeitet, wobei mir definitiv nicht alle sympathisch waren. ;-) Das tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch und ich habe für mich eine neue Thriller-Autorin entdeckt.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Unterhaltung als Stütze der Politik
Schau nicht hin von Evelyn Steinthaler
Ein Buch ergibt das nächste: nach ihrer gründlichen Recherche über berühmte Paare und Stars in der NS-Zeit ("Mag's im Himmel sein, mag's beim Teufel sein"), richtet Evelyn Steinthaler jetzt ihr Augenmerk auf vier Schauspielerinnen, die durch die Filmindustrie des NS-Staates Karriere gemacht haben.
Am Beispiel von Marika Rökk, Zarah Leander, Kristina Söderbaum und Lida Baarová zeigt die Autorin auch in ihrem neuen Buch, wie sehr in einem totalitären Staat die Politik ins Private hineinspielt, in diesem Fall aber auch, wie scheinbar harmlose Unterhaltung dem Regime als Stütze und Festigung der Macht dienen kann. Je größer der Ruhm einer Diva, desto gefestigter auch das Ansehen des Staates, der das alles steuert – ein Kalkül, das zum Teil offenbar aufgegangen ist. Die Stars haben jedenfalls mitgespielt, den Ruhm genossen und die Nähe der Politik oft ausgeblendet.
Es geht Evelyn Steinthaler aber nicht nur um die Filme, die in seltensten Fällen (wie etwa "Jud Süß") ausgesprochene Propagandastreifen waren, sondern auch um den unkritischen Umgang mit diesen Werken und ihren Darstellerinnen in der Nachkriegszeit. Marika Rökk und Zarah Leander galten –oder gelten? – noch lange als Stars, der Ruhm von Kristina Söderbaum und Lida Baarová hat nicht so lange gehalten. Das Verhältnis der vier Diven zur Politik war nach 1945 bald kein Thema mehr, lässt sich allerdings auch erst im späteren Rückblick genauer einordnen. "Schau nicht hin" galt gleich nach dem Krieg für viele Menschen.
Evelyn Steinthaler spannt den Bogen dann noch weiter bis hin zur aktuellen Debatte über Kunst und politische Haltung, über cancel culture und zur Frage, ob man Künstler:innen und Kunstwerk trennen kann.
Die Autorin wirft viele Fragen auf, oder reißt sie auch nur an, ohne sie weiter auszuführen – vielleicht schon der Stoff für ein nächstes Buch? Ein interessantes Thema, bei etlichen Druckfehlern und anderen Ungenauigkeiten hätte ich mir an ihrer Stelle aber ein sorgfältigeres Lektorat gewünscht .
Rezensionen von Anndlich:
Klakalnamanazdta
Mein ziemlich seltsamer Freund Walter von Sibylle Berg
Die neunjährige Lisa verbringt die meiste Zeit ihres Lebens alleine. In der Schule hat sie keine Freunde und zuhause sind zwar ihre Eltern, aber seit diese ihren Job verloren haben, sind sie kaum noch ansprechbar. Ihre Faszination gilt dem Weltall und sie schürt die Hoffnung, dass es irgendwo Wesen gibt, die sie verstehen können und ihre Zeit ohne Freunde beenden würden.
Eines Nachts entdeckt sie an ihrem selbstgebastelten Computer jedoch ungewöhnliche Aktivitäten und rennt zum Ort des Geschehens. Dort entdeckt sie ein Raumschiff, doch die Reisegruppe wirft nur einen kurzen Blick auf die Erde und legt sofort die Rückreise ein. Dabei vergessen sie einen Mitfahrer: Klakalnamanazdta, dem Lisa den Namen Walter gibt.
Walter kommt von einem Planeten, in dem sich die Erwachsenen um die Kinder kümmern und spielen und kuscheln zur höchsten Priorität gehören. Ein Grund, weswegen er die Welt seltsam findet. Dennoch entwickelt er schnell Sympathien für Lisa und hilft ihr sich in der Welt zurechtzufinden.
Mein ziemlich seltsamer Freund Walter von Sibylle Berg und Julius Thesing ist ein Theaterstück, das zu einem Comicroman umgesetzt wurde. Die Umsetzung ist durch die Text- und Bildgestaltung perfekt gelungen, gesprochenes wird durch die Formatierung hervorgehoben und von der Erzählerstimme, die bildlich auf den ersten Seiten eingeführt wird, separiert.
Thematisch wird zu Beginn vor allem das Thema Mobbing und das Gefühl des Alleinseins in den Fokus gerückt, weswegen die ersten Seiten nicht unbedingt leicht zu lesen waren. Allerdings wurde unfassbar gut herausgestellt, dass es in dieser Geschichte zwar ‚Lisa‘ betrifft, aber dass ‚Lisa‘ viele Namen haben könnte und dass es nichts gibt, was Mobbing rechtfertigt. Außerdem zeigt es auf, dass ein Verhalten oftmals irgendwo seine Gründe hat und Vorurteile schwierig sind.
Gegen Ende wird dann vor allem die Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Eigen-/Fremdwahrnehmung ein wichtiges Thema.
Die Illustrationen von Julius Thesing unterstützen die angesprochene Problematik des Mobbings und zeigen durch die schwarz-weiß Darstellung auf, dass Mobbing viele Gesichter hat.
Mein ziemlich seltsamer Freund Walter ist ein toller Comicroman, der das Thema Mobbing und die Gefühle der Protagonistin stark transportiert. Am Ende konnte er mich jedoch nicht vollständig überzeugen, da die Auflösung für mich zu einfach war und in der Realität leider nicht so einfach zu beheben ist.
Rezensionen von cosmea:
Eine schwierige Liebesbeziehung
Paare von Maggie Millner
Eine junge Frau in den Zwanzigern hat eine längere Beziehung mit einem Mann, in der beide nicht glücklich sind, so dass es häufig zu Streit kommt. Dann verliebt sich die Protagonistin in eine andere Frau und geht zum ersten Mal in ihrem Leben eine lesbische Beziehung ein. Der Mann trennt sich daraufhin von ihr.
Auch mit der Freundin wird sie nicht glücklich, denn diese verlangt irgendwann Exklusivität von ihr, ist aber selbst nicht bereit, auf ihre zahlreichen Kontakte zu anderen Frauen zu verzichten. So ist das Ende auch für den Leser dieser ungewöhnlichen Liebesgeschichte, in der explizit dargestellte sexuelle Kontakte eine große Rolle spielen, schon bald abzusehen. Auch diese Beziehung geht zu Ende. Wenn die Protagonistin am Ende Bilanz zieht, betont sie, dass sie viel gelernt hat, vor allem auf dem Weg der Selbsterkenntnis große Fortschritte gemacht hat.
Der Roman ist formal ein ungewöhnliches Experiment, denn er besteht zur Hälfte aus Paarreimen, zur anderen aus teilweise sehr poetischer Prosa, was sicherlich damit zu tun hat, dass die Autorin eine Dichterin ist. Interessanterweise spielt der deutsche Titel „Paare“ sowohl auf die Liebesbeziehungen zwischen Männern und Frauen an als auch auf Reimpaare/Paarreime, während der Originaltitel „Couplets“ sich nur auf die gewählte sprachliche Form in einem Teil des Romans bezieht.
Für mich war dieses Buch ein interessantes Experiment, das mich aber nicht begeistert hat. Es fehlt an Handlungselementen und jeglicher Verortung in Zeit und Raum. Außerdem bleiben die Nebenfiguren – der Ex-Freund und die Geliebte – zu blass. Der Leser wird nur über die Gier und Besessenheit, den Kummer und die Verlusterfahrungen der Protagonistin informiert. Das ist mir zu wenig.
Rezensionen von Tara:
Super süß
Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1) von Kyra Groh
Das Buch war rund um perfekt. Sowohl das Cover als auch der Titel sind wunderschön gewählt. Zeilenflüstern war mein erstes Buch der Autorin und ganz sicher nicht mein letztes. Ihr Schreibstil ist wirklich erste Klasse. Ich kann mich nicht erinnern, bei einem anderen Buch jemals so viel geschmunzelt und gelacht haben zu müssen.
Nicht nur die beiden Protagonisten Klara und Noel, die sie geschaffen hat, haben mein Herz erobert, sondern auch Klaras Arbeitskolleg*innen Felix, Franka, Jesse und Amelie haben mir super gut gefallen. Ich kann es kaum abwarten, den 2. Band und damit Felix’s und Frankas Story zu lesen. Nun zu den Hauptprotagonisten Klara und Noel: ich fand’s toll, dass die Erzählsichten sich fast jedes Kapitel abgewechselt haben und wir so sowohl von Klaras als auch von Noels Gefühlwelt lesen konnten. Beide Charaktere haben mit Unsicherheiten zu kämpfen, ergänzen sich aber auf die tollste Art. Auch wenn der Start der beiden etwas holprig war, fanden die beiden sich von Anfang an gut, was super süß zu lesen war. Ich mochte ihre Beziehung sehr gerne, auch wenn ich nicht 100% glücklich mit dem letzten Viertel des Buches war. Ich konnte die Entscheidung von Noel nicht ganz nachvollziehen.
Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es mir 4.5/5 Sternen bewerten. Große Leseempfehlung
Rezensionen von yellowdog:
Ein Bericht
Nachtblaue Blumen von Alexander Kamber
Nachtblaue Blumen
Das Buch handelt von Frauen, die wegen angeblicher Hysterie in einem Sanatorium behandelt wurden. Es ist 1890 und die Behandlungsmethoden sind mehr als fragwürdig, z.B. Hypnose.
Dieses Thema wurde schon öfter in der Literatur beschrieben. Der Autor Alexander Kamber verfügt über die Sensibilität, die Gefühlswelt seiner Protagonistin zu erfassen.
Sie ist 16 und Waise.
Ihre Berichtsform funktioniert für das Buch. Mit Cleo, mit der sie sich im Sanatorium befreundet, gibt es eine weitere interessant Figur. Das Buch lässt einen als Leser nicht unberührt.
Es ist ein kurzer, aber lesenswerter Roman.
Rezensionen von chabli:
Die Wiedervereinigung einer Familie
Wort für Wort zurück ins Leben von Beth Miller
„Wort für Wort zurück ins Leben“ ist ein Roman von Beth Miller aus dem Jahr 2024.
Pearl Flowers und ihr Mann Denny leben seit Jahren in Frankreich und sind in ihrer ruhigen Idylle sehr glücklich. Das ändert sich, als sie einen Anruf aus England bekommen, dass Pearls Vater Francis im Sterben liegt.
Sofort steigen die beiden in das nächste Flugzeug. Nachdem Francis verstorben ist, wird Pearl von dessen Anwalt sein Vermächtnis überreicht. Durch dieses lernt sie ihren Vater besser kennen und kann einen neuen Anfang wagen.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich auf die Geschichte einzulassen. Die vielen Namen und Gegebenheiten benötigten erst einige Seiten, bis ich sie verinnerlichen konnte. Danach fand ich das Buch aber sehr gut. Der Text ist flüssig geschrieben und man fühlt sich in die Charaktere ein. Der Inhalt berührt und man wird gefesselt. Auch das Cover finde ich sehr eindrucksvoll und obwohl es sehr einfach gehalten ist, passt es wunderbar zu dem Inhalt. Das einzige Manko ist, dass ich mir mehr Passagen aus dem Tagebuch gewünscht hätte.
Fazit: Das Buch ist sehr schön geschrieben und berührt das Herz. Man fühlt mit den Charakteren mit und wird von der Geschichte gefesselt. Sehr empfehlenswert











