Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Große Probleme in der Freundschaft
Du bist nicht mehr mein Freund! von Heidemarie Brosche
Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört und auch ausgesprochen. Zum Glück wurde sich dann aber doch wieder vertragen.
Das Cover zeigt den Biber und seinen Freund den Hasen, sie stehen mit dem Rücken zueinander und wirken verlegen. Das Buch beginnt mein einem an die Eltern gerichtetes Vorwort der Autorin.
Der kleine Biber baut mit dem Iltis eine große Sandburg, während sein Freund der Hase einen Tunnel gräbt. Als er angesprochen wird, meint er Sandburgen seien „doof und Babykram.“ Und dann schlägt er mit seiner Schaufel die Burg kaputt. Der kleine Biber versteht nicht, warum sein Freund so gemein ist, er ist richtig wütend und spricht den bösen Satz. Beim Abholen merkt Mama Biber gleicht, dass etwas nicht stimmt und im Laufe des Tages erzählt der kleine Biber die ganze Geschichte. Seine Mama bittet ihn zu überlegen, wie er es gefunden hätte, wenn der Hase mit dem Iltis gespielt hätte. Dann erzählt sie, wie sie sich in der Kita mit ihrer Freundin gestritten hat, weil die auch mit einem anderen Mädchen gespielt hatte. Mama kennt Bibers Gefühle ganz genau, damals hat ihre Freundin zu ihr den Satz gesagt. Doch zum Glück haben sie sich wieder vertagen und sind noch heute befreundet. Das gibt dem kleinen Biber zu denken und er sehnt sich ja auch noch seinem Freund, so überlegt er sich einen Satz, den er am nächste Tag zum kleinen Hasen sagen wird.
So zeigt das letzte, der wunderschön gestalteten Bilder die beiden in einer versöhnlichen Umarmung.
So schnell sagt man etwas und nachher tut es uns leid, hier wird auf einfühlsame Art geschildet, wie man sich wieder verträgt. Die Mutter versteht ihren Sohn und bietet ihm einfühlsam Hilfe an, sie weist ihn aber auch auf die Gefühle seines Freundes hin. Eine lehrreiche Geschichte mit gut zu verstehendem Text und schönen Bildern, aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Rezensionen von Daggy:
Sehr Persönliches über Haie
Faszination Haie - Wächter der Meere von Michael Stavaric; Michèle Ganser
Faszinierend ist schon das tolle Cover, durch den rosa-metalernen Kreis in der Mitte, der durch den schwarzen Hintergrund besonders gut zur Geltung kommt, zieht es mich in seinem Bann.
Das Buch ist in sieben Kapitel eingeteilt und beginnt „Unsere Reise geht nie zu Ende“, hier geht es zunächst um das Wasser, das zu unserer Welt gehört.
Der Autor berichtet in der Ich-Form und spricht den Lesenden direkt an. Die Bilder zeigen unterschiedliche Hai, die ich bisher noch nicht kannte, dies Knorpelfische werden auf dem nächsten Bild gesucht, die Lösung kann man am Ende des Buches finden. Der Megalodon, der allen Dinosaurier-Fans bekannt ist wird beschrieben und sein Zahn ist abgebildet. Als Aufgabe soll man Redewendungen mit Zahn, wie „Jemanden die Zähne zeigen“, erklären. Dann gilt es Beutetiere zu finden. Ein Satz, der sich an die Leser*innen wendet gefiel mir sehr gut „Lasst euch im Leben generell nicht von Ängsten leiten, diese sind immer schlechte Ratgeber.“
Unter der Überschrift „Für Schlauköpfe“ erfahren wir wie viele Nullen eine Oktillion hat.
Danach folgt war witziges und dann geht es los mit dem nächsten Kapitel „Eiskalte Haichen 6 die Geheimnisse der Ozeane“ werden hier besprochen. Hier darf man sogar eine Bild ausmalen. Weiter geht es mit den schnellsten und schönsten Haien, hier finden wir ein „Hairätsel“ schwierig zu lesen und der Autor verrät uns seine Lieblingshaie. Elf Hai werde hier genau beschrieben. Das Bild in der Mitte des Buches zeigt einen Hai, der mit geöffneten Maul auf uns zu schwimmt. Faszinierend! Haie haben auch Superkräfte? Dazu mehr in Kapitel vier. „Kühe der Meere“ beschreibt Hai, die nicht jagen, sondern Plankton und Krill fressen.
Ein wunderschön gestaltetes Sachbuch, das im Plauderton Interessantes und Neues über Haie erzählt.
Rezensionen von Daggy:
Ruhrgebietskrimi
Faszination Haie - Wächter der Meere von Michael Stavaric; Michèle Ganser
Nachdem Sigi Siebert bisher immer von seinen alten Fällen berichtet hat, geht nun die nächste Generation auf Verbrecherjagd. Thea, genannt Möhren, diesen Spitznamen hatte ihr Sigi noch verpasste, und ihr Ehemann Erich dürfen nun nach einigen Schwierigkeiten gemeinsam Morde aufklären. Die Leiche eines jungen Mannes wird direkt um die Ecke vom Polizeipräsidium vor dem Haus seiner Eltern aus dem Auto geschmissen.
Wieso musste der Student sterben und warum wurde seine Leiche nicht versteckt, sondern so präsentiert? Ein jungen Kollege kann die Spur des Killer am Düsseldorfer Flughafen schnell aufnehmen, doch leider entwischt er ihnen doch noch. Der Vater des Toten ist leider auch keine große Hilfe bei den Ermittlungen, er arbeitet ständig, statt sich um seine Familie zu kümmern. Nachforschungen im Studentenheim bringen die Kripo zum Freund des Opfers, der aber auch keine relevanten Aussagen machen kann. Doch schon bald entdecken die Ermittler das Versteck, in dem der junge Mann einige Tage verbracht hat, und der Pächter ist kein unbeschriebenes Blatt.
Ein sehr leiser Krimi, bei dem wir die Arbeit der Ermittler beobachten, die Zusammenarbeit der Abteilungen erleben und die Schlüsse nachvollziehen, die aus neuen Erkenntnissen gezogen werden.
Wir erleben ein Ehepaar, das liebevoll miteinander umgeht, dass sich unterstützt und sich gut einschätzen kann. Aber dann wird es doch noch einmal richtig spannend und gefährlich für Möhrchen. Alles in allem eine Regionalkrimi wie ich ihn mag.
Nachdem Sigi Siebert bisher immer von seinen alten Fällen berichtet hat, geht nun die nächste Generation auf Verbrecherjagd. Thea, genannt Möhren, diesen Spitznamen hatte ihr Sigi noch verpasste, und ihr Ehemann Erich dürfen nun nach einigen Schwierigkeiten gemeinsam Morde aufklären. Die Leiche eines jungen Mannes wird direkt um die Ecke vom Polizeipräsidium vor dem Haus seiner Eltern aus dem Auto geschmissen. Wieso musste der Student sterben und warum wurde seine Leiche nicht versteckt, sondern so präsentiert? Ein jungen Kollege kann die Spur des Killer am Düsseldorfer Flughafen schnell aufnehmen, doch leider entwischt er ihnen doch noch. Der Vater des Toten ist leider auch keine große Hilfe bei den Ermittlungen, er arbeitet ständig, statt sich um seine Familie zu kümmern. Nachforschungen im Studentenheim bringen die Kripo zum Freund des Opfers, der aber auch keine relevanten Aussagen machen kann. Doch schon bald entdecken die Ermittler das Versteck, in dem der junge Mann einige Tage verbracht hat, und der Pächter ist kein unbeschriebenes Blatt.
Ein sehr leiser Krimi, bei dem wir die Arbeit der Ermittler beobachten, die Zusammenarbeit der Abteilungen erleben und die Schlüsse nachvollziehen, die aus neuen Erkenntnissen gezogen werden.
Wir erleben ein Ehepaar, das liebevoll miteinander umgeht, dass sich unterstützt und sich gut einschätzen kann. Aber dann wird es doch noch einmal richtig spannend und gefährlich für Möhrchen. Alles in allem eine Regionalkrimi wie ich ihn mag.
Rezensionen von brauneye29:
Etwas zäh
Im Schatten des Thronfolgers von Christine Neumeyer
Zum Inhalt:
Als Thronfolger Franz Ferdinand und Frau Sophie eine Familiengruft bauen lassen, kommt es bei den Bauarbeiten zu einem grausigen Fund. Pospischil und Frisch werden zum Tatort gerufen und schon bald wird klar, dass Kammermeister Baron von Wald Gartenjagden veranstaltet, bei denen Adlige Bauernmädchen jagen und der Baron die Adligen später erpresst.
Als ein Mädchen tot aufgefunden wird, bekommt der Fall eine neue Dimension.
Meine Meinung:
Wie das Klischee es den Österreichern gerne unterstellt, kommt die Geschichte eher behäbig daher und tröpfelt eher vor sich hin, was zumindest am Anfang auch einen gewissen Reiz hat. Allerdings fand ich, dass sich das nach und nach abnutzte und schon sehr auf Kosten der Spannung ging. Ich hätte mir gewünscht, dass ein wenig mehr Schwung ins Buch gekommen wäre oder die Geschichte ein wenig gestrafft worden wäre.
Fazit:
Etwas zäh
Rezensionen von brauneye29:
Berührt
Annas Lied von Benjamin Koppel
Zum Inhalt:
Hannah oder eigentlich Anna ist die jüngste von vier Geschwistern und würde gerne Musikerin werden wie ihre Brüder. Doch für sie als Mädchen ist ein anderer Weg vorgesehen. Sie soll den Namen der Familie wahren und sie will die Eltern nicht enttäuschen. Krieg und Flucht treiben sie von ihrer großen Liebe weg und hinein in eine arrangierte Ehe.
Wird es ihr gelingen die Pflichten des Lebens zu erfüllen und dennoch an ihren Träumen festhalten.
Meine Meinung:
Was für eine bewegende Geschichte vorallem wenn man bedenkt, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht und halt romanhaft verpackt wurde. Man leidet schon ganz schön mit, denn Hannah hat ein Leben, dass stark durch Erwartungen anderer und Traditionen bestimmt wird, aber sie ist und bleibt trotzdem eine starke Frau, die in der Musik Halt findet. Ich fand das Buch auch ein tolles Gesellschaftsbild sowohl in Hinsicht auf politische als auch religiöse Zwänge.
Fazit:
Berührt
Rezensionen von Julian Englich:
Sehr lustig - macht das Leben schön :)
Das Nieshorn und die Schachforelle von Wolfgang Schober
Ein grossartiger kleiner Band mit sehr humorvollen und herrlich gereimten tierischen Gedichten! Wunderbar als Geschenk für liebe Menschen, denen man eine Freude machen will!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julian EnglichRezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Baumkirchen)
Nic Blake - Die Prophezeiung der leuchtenden Welt von Angie Thomas
Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Baumkirchen)
Nic Balke ist eine Ungewöhnliche mit einer mächtigen Gabe, doch ihr Vater weigert sich, sie zu unterrichten, bis sie zwölf ist.
An ihrem zwölften Geburtstag bekommt sie nur einen Höllenhund, und ihr Vater will sie immer noch nicht unterrichten.
Auf einmal erfährt sie, dass ihr Lieblingsautor der beste Freund ihres Vaters war und nicht alles in seinen Büchern erfunden ist, sondern dass er und seine Freunde das meiste wirklich erlebt haben.
Er schenkt ihr zum Geburtstag einen Stift, mit dem sie immer an jeden schreiben kann. Sie versucht, ihrer Mutter zu schreiben, die sie nie kennengelernt hat. Die Nachricht erreicht sie auch und sie will Nic zu sich mitnehmen. Nic erfährt auch, dass ihr echter Name Alexis ist und dass sie einen Zwillingsbruder namens Alexander hat. Außerdem soll ihr Vater sie als Baby entführt haben.
Nic schwirrt der Kopf. Dann wird auch noch eine mächtige Waffe gestohlen und Nics Vater wird verdächtigt. Um ihn zu entlasten, will Nic die Waffe finden und begibt sich zusammen mit ihrem besten gewöhnlichen Freund und ihrem neuen Bruder auf die Suche.
Dann ist da auch noch so eine Prophezeiung, in der Nic eine größere Rolle spielt, als sie denkt…
Rezensionen von yellowdog:
Ein Bericht
Nachtblaue Blumen von Alexander Kamber
Das Buch handelt von Frauen, die wegen angeblicher Hysterie in einem Sanatorium behandelt wurden. Es ist 1890 und die Behandlungsmethoden sind mehr als fragwürdig, z.B. Hypnose.
Dieses Thema wurde schon öfter in der Literatur beschrieben. Der Autor Alexander Kamber verfügt über die Sensibilität, die Gefühlswelt seiner Protagonistin zu erfassen.
Sie ist 16 und Waise.
Ihre Berichtsform funktioniert für das Buch. Mit Cleo, mit der sie sich im Sanatorium befreundet, gibt es eine weitere interessant Figur. Das Buch lässt einen als Leser nicht unberührt.
Es ist ein kurzer, aber lesenswerter Roman.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin LEA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Innsbruck)
Nelumbiya - Im Land der magischen Pflanzen von Margit Ruile
Testleserin LEA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Innsbruck)
Das Buch „Nelumbiya“ erzählt von einem circa dreizehnjährigen Mädchen namens Tara. Tara lebt in der Menschenstadt „Ornata“, in der König Hadrian herrscht. Er besitzt eine dreizehnjährige Tochter namens Helena. In der Menschenstadt gibt es außer Nutzpflanzen keine anderen Pflanzen.
Kein einziger Baum steht da.
Tara ist eine junge Taschendiebin und stiehlt den Reichen mithilfe von Merle (einem kleinen Mädchen, das Tara vor einigen Jahren auf einem Feld entdeckt hatte) ihr Geld und das Essen. Eines Tages raubten die beiden auf dem Geburtstag der Prinzessin. Zum Glück waren sie unbemerkt in den Hof des Schlosses gelangt. Sie stibitzten Essen und aßen sich satt. Ihr nächstes Ziel war der Geburtstagstisch der Prinzessin. Auf ihm lag ein Haufen wunderbarer Geschenke - darunter auch eine fest verschlossene Flasche mit einem Löwenzahn. Tara wird magisch von ihr angezogen. Leider passierten dann einige unvorhersehbare Dinge und sie mussten Hals über Kopf die Flucht ergreifen. Dazu kam noch, dass Auriga -so etwas wie ihre Adoptivmutter- sauer auf die zwei war, da sie statt Geld nur Essen mitgebracht hatten.
Tara hat es wirklich nicht leicht. Nach ein paar Tagen überschlagen sich die Ereignisse und Tara muss gemeinsam mit Semur, dem Bäckerjungen, fliehen. Sie haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen nach Nelumbiya, dem verbotenen Land! Auf ihrem langen und beschwerlichen Weg lernen sie viele Leute kennen und auch Helena, die Königstochter, schließt sich ihnen an. Leider begegnen sie auf ihrem Weg immer wieder dem bösen Askiel und seinem Gefolge, den Blaumänteln.
Werden die drei es nach Nelumbiya schaffen? Und werden sie dort den bösen Askiel besiegen können? Und was ist eigentlich mit Tara? Wird sie je eine Pflanze zugeordnet bekommen?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es gab zwar nur wenige Illustrationen, aber diese waren wunderschön. Ich finde es besonders toll, dass diese Geschichte von Pflanzen handelt, denn ich liebe die Natur!
Und jeder, der die Natur liebt, wird eine Freude mit dem Buch haben. Ich gebe diesem Buch fünf von fünf Sternen.
Testleserin ANNA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Wiesing)
Ich fand an dem Buch toll, dass es sehr spannend und interessant war.
Ich habe es sehr gemocht. Das Ende fand ich richtig gut. Ich wäre gerne Helena, die Prinzessin. Weil wenn ich dann in den Wald gehe, kann ich mit Efeu sprechen und mich in Schlangen verwandeln.
Jedenfalls kümmere ich mich viel mehr um Pflanzen, seit ich das Buch gelesen habe.
Ich würde das Buch empfehlen für Kinder wie ich, die gerne in der Natur spielen.
Rezensionen von yellowdog:
Neo Noir in Tel Aviv
Lockvogel von Daria Shualy
Der Lockvogel ist ein eigenwilliger Roman einer neuen Autorin aus Israel. Daria Shualy! Wohl ein Name, den man sich merken muss.
Ebenso eigenwillig wie bemerkenswert ist die toughe Protagonistin Masi, die auf der Suche nach einer verschwundenen Frau in Tel Aviv ist.
Es ist ein Kriminalroman, dann aber auch mehr, denn das Verhalten der Figuren ist mehr im Mittelpunkt als die eigentliche Ermittlung.
Manche sprechen bei diesem Buch von Neo Noir. Das ist ja eigentlich ein Begriff aus der Welt des Films, aber doch scheint er hier interessanterweise zu passen. Überhaupt hat das Buch einige filmhafte Passagen und Momente.
Ich muss sagen, ich hatte meine Probleme mit dem Stil, aber ich erkenne die Qualität.
Das Buch ist atmosphärisch! Die Hitze in Tel Aviv vermag man beim Lesen zu spüren.










