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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Hat was

James von Percival Everett

Zum Inhalt:
Jim ist intelligenter als er sich darstellt. Als er verkauft werden soll, flieht er gemeinsam mit Huck. Immer wieder gibt es Situationen, wo er mit seiner Identität jonglieren muss um sich und Huck zu retten.
Meine Meinung:
Im Grunde kennt man die Story, schließlich wird hier die Geschichte von Huckleberry Finn neu erzählt, aber diese völlig neue Betrachtungsweise aus der Sicht von James bringt eine neue Facette in die Geschichte.

Ich habe mich anfangs ganz schön schwer getan, gerade auch mit der Sklavensprache, weil das auch ein wenig schwer zu lesen ist, aber das brauchte es auf der anderen Seite um die beiden Seiten von Jim greifbarer zu machen. Hut ab an der Stelle auch für den Übersetzer, das war garantiert nicht leicht. Das Buch ist schonungslos und zeigt mehr als deutlich das Sklavenleben, dass mal nicht geschönt wird.
Fazit:
Hat was

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Rezensionen von _ich.lese_:

Konnte mich völlig überzeugen

Where Blood Reigns von Fam Schaper

Lana, die Erbin der Vampirjäger, wird bei einem Einsatz gebissen und verwandelt sich in einen Vampir. Eigentlich müsste sie sich jetzt selbst richten, aber sie flieht. Nic, der Vampir, der für ihre Verwandlung verantwortlich war, muss sich nun um Lana kümmern. Dabei hasst er sie und alles wofür sie steht.

Dann macht Lana eine weitere Wandlung durch, sie zeigt viel mehr Verständnis für die Vampire, für deren und nun auch ihr Leben. Und für Nic.

Als Caspar, der Obervampir mit seinem Plan rausrückt, wie er den Krieg zwischen Vampiren und Vampirjägern verhindern will, stellt das Lanas Leben nochmal völlig auf den Kopf.

Ich habe das Hörbuch sehr gerne gehört, die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme und konnte mich in den Bann der Geschichte ziehen. Auch wie sie die unterschiedlichen Chataktere gesprochen hat, hat mir gefallen, so wusste man auch, wer gerade sprach.

Die Story hat eine großen Spannungsbogen, am Ende kam dann alles zu einem großen Showdown zusammen. Kurzezeit hatte ich Sorge, es geht nicht aus, aber das Ende ist absolut großartig und konnte mich total überraschen.

Eine wirklich gelungene Vampirgeschichte, die mich sehr gut unterhalten hat.

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Rezensionen von PMelittaM:

Berührendes Prequel

Sturm über Berlin von Susanne Goga

„Sturm über Berlin“ ist ein Kurzgeschichten-Prequel zur Leo-Wechsler-Reihe. Wir treffen Leo Wechsler im Januar 1919, er ist glücklich verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Der erste Weltkrieg ist beendet, doch die Nachwehen noch nicht. Es gibt Demonstrationen und Straßenschlachten zwischen einzelnen Gruppen.

Leo zeigt schon hier sein gutes Herz, und so wird er verletzt, als er sich einmischt.

Wir lernen auch Leos Frau Dorothea kennen, in der Reihe ist er bereits Witwer, hier erleben wir mit, wie er seine Frau verliert. Das ist herzzerreißend, und vielleicht hätte man Dorothea ein bisschen mehr Zeit geben können, ich hätte gerne eine tiefere Verbindung zu ihre aufgebaut. Dennoch finde ich es schön, dass diese Lücke in Leos Geschichte geschlossen wurde.

Man könnte die Kurzgeschichte auch lesen, ohne die Reihe zu kennen, aber natürlich ist es berührender, wenn man sie kennt. Leo Wechsler-Fans sollten sowieso zugreifen, zumal das Ebook – zumindest derzeit – kostenlos angeboten wird.

Ein berührendes Prequel der Leo-Wechsler-Reihe, das eine Lücke in der Geschichte des Protagonisten schließt. Fans der Reihe sollten unbedingt zugreifen.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

20 Jahre

Das andere Tal von Scott Alexander Howard

"Das andere Tal" ist der Debüt-Roman von Autor Scott Alexander Howard - und ein gelungener noch dazu. Das Setting finde ich extrem spannend: Ein Dorf, dessen Nachbardörfer um 20 Jahre zeitversetzt leben. Das ergibt eine spannende Welt mit interessanten Gedankenspielen. Die von Howard geschaffene Welt ist düster und bedrückend - die Dörfer umgeben streng gesicherte Zäune, Fluchtversuche enden mit dem Tod, die Gendarmerie patroulliert stetig.

Die Handlung hat mir vor allem im ersten Teil sehr gut gefallen. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und konnte mich gut mit Protagonistin Odile Ozanne zurechtfinden. Im zweiten Teil sind beinahe 20 Jahre vergangen - ein Zeitsprung, den ich auf den ersten Seiten noch nicht mitbekommen habe und ein wenig verwirrt durch den Inhalt geholpert bin. Dann hat es jedoch *klick gemacht. Die Handlung des zweiten Teils ist für mein Empfinden etwas träger und ein klitzekleines bisschen langatmiger.
Sprache und Schreibstil haben mir jedoch zu jedem Zeitpunkt zugesagt und ich wollte nur zu gern wissen, wie es mit Ozanne weiter geht und wie sich ihr leben entwickeln wird. Dabei werden lebensbeeinflussende Fragen behandelt, Howard lässt immer wieder philosophische Gesanken einfließen, womit die gesamte Story an Tiefgang gewinnt.
Insgesamt hat mich "Das andere Tal" trotz kleiner Schwächen auf voller Linie überzeugen können - absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Reiseweise:

Hallstatt meets China

Selbe Stadt, anderer Planet von Dominika Meindl

Der kleine Ort Hallstatt im österreichischen Salzkammergut hat es vor kurzer Zeit in die Medien geschafft als einer jener Orte, die durch ihre „Instagrammability“ weltweit bekannt wurden und durch Overtourism nun an der Menge der Gäste zu verzweifeln drohen. Für die chinesischen Tourist:innen, die den Ort gerne besuchen, wurde inzwischen in China der Ort im subtropischen Boluo nachgebaut - als Neubaugebiet.

Von diesem Nebeneinander handelt Dominika Meindls Roman und die verschiedenen Charaktere - österreichische wie chinesische - treten auch vor allem nebeneinander auf: Sie begegnen sich selten und wenn, dann ohne zu wissen, dass sie es tun. Der Roman beschreibt auf subtile Weise das Leben in der Kleinstadt Hallstatt, in der die meisten Menschen kaum noch große Pläne für ihr Leben haben und das Leben des chinesischen Tourismusplaners, der zwar große Pläne hat, aber damit auch nicht so recht glücklich wird. Ein schön geschriebener Roman, der zum Nachdenken anregt über das Reisen und Leben an Reisezielen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Ein besonders heikler Fall

Der Teufel von Tempelhof von Susanne Goga

Im Februar 1929 wird an der Blanken Hölle, einem Teich in Tempelhof, der mit einer sagenhaften Geschichte um Hel, die Göttin der Unterwelt, verbunden ist, ein toter Arzt gefunden, augenscheinlich ermordet. Für Leo Wechsler und sein Team gibt es zunächst kaum Anhaltspunkte für Motiv und Täter:in.

Im neunten Fall der Reihe nimmt sich Susanne Goga wieder interessanter Themen an, die mir dieses Mal zum Teil kalte Schauer beschert haben. So erfahren wir in einer Nebenhandlung um die dreizehnjährige Erika etwas über das Fürsorgesystem dieser Zeit, und auch die Hintergründe des Mordfalls sind nichts für schwache Nerven.

Daneben gibt es aber auch positive Dinge, z. B. eine Hochzeit, über die ich mich sehr freue, und Robert Walther erhält eine neue Chance. Mittlerweile sind die Familie Leos und sein Team wie alte Freunde, man freut sich, sie wiederzutreffen, und ist gespannt, was sich in ihrem Leben tut. Auch hier gibt es ein paar Neuigkeiten, z. B. über Sonnenschein und Neufeld, und Leo kann wieder einmal zeigen, wie loyal er ist.

Was mir immer besonders gut gefällt, ist dass es Susanne Goga jedes Mal gelingt, mich sofort in den Roman zu ziehen, der mich dann auch bis zum Ende nicht mehr loslässt. Ich mag es auch, wie sehr ich mitfühlen kann. Am Ende ist dann auch hier wieder der Fall nachvollziehbar gelöst, und man muss sich leider wieder bis zum nächsten Band von den liebgewonnenen Charakteren trennen. Wie ich gelesen habe, wird es zum Glück einen weiteren Band geben, auf den ich mich schon sehr freue.

Auch der historische Hintergrund fließt jeweils gelungen in die Romane ein. Man kann sich darauf verlassen, dass die Autorin gut recherchiert hat, wie man auch am Nachwort erkennen kann. Mich bringt es auch immer dazu, ein bisschen zu goggeln, sei es zu den historischen Persönlichkeiten, die zumindest erwähnt werden, sei es bezüglich historischer Gegebenheiten und Ereignisse. Das vertieft mein Wissen, und macht den Roman noch authentischer.

Band 9 der Leo-Wechsler-Reihe hat mich wieder von Anfang an gepackt, das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren ist immer wieder schön. Dieser Fall hat mir einige kalte Schauer beschert und mich emotional sehr gepackt. Wie für die ganze Reihe gibt es auch für diesen Band wieder eine Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von brauneye29:

Kurzweilige Unterhaltung

Frieda, Nikki und die Grenzkuh von Uticha Marmon

Zum Inhalt:
Warum es mitten im Dorf Elend eine Grenze gibt, weiß eigentlich keiner. Als Kuh Angela aus Südelend mitten auf der Grenze ihr Kalb zur Welt bringt dessen Vater ausgerechnet auch noch Bronco aus Nordelend ist, entbrennt ein Streit darüber, wem das Kalb gehört und es kommt wie es kommen muss.

Kalbsentführung, Gülleschlacht und Dauerstress. Der vom Streit genervte Nikki verschwindet mit dem Kalb und nun müssen beide Seiten gemeinsam suchen.
Meine Meinung:
Die Geschichte ist turbulent und spannend erzählt und tiefgründiger als man vermuten könnte. Insgesamt ist der Schreibstil einfach gehalten, lässt sich gut lesen und ist an die Zielgruppe angepasst. Die Kapitel sind kurz gehalten und haben sehr sprechende Titel. Die Illustrationen sind gut gemacht und passen gut zur Geschichte. Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Fazit:
Kurzweilige Unterhaltung

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Rezensionen von Tara:

So einfach ist Nachhaltigkeit beim Hausputz

Natürlich sauber von Doris Kern

„Natürlich sauber: Von der Asche bis zur Zitrone: Putzmittel einfach selber machen“ ist ein wertvoller Ratgeber der Kräuter- und Naturbloggerin Doris Kern.

Hausputz gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Das hat sich natürlich auch nicht mit einem Blick in dieses Buch geändert, aber ich hatte schon Spaß daran, meine Reinigungsmittel selbst herzustellen und auszuprobieren wie es wirkt und was möglich ist.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Wer seine Reinigungsmittel selbst herstellt, tut etwas für die Umwelt, produziert weniger Müll, kann auf aggressive Inhaltsstoffe verzichten und auf eigene Vorlieben und Bedürfnisse eingehen. Ich habe dabei gestaunt wie wenig manchmal notwendig ist, um effektive Lösungen herzustellen. Außerdem macht es einfach Spaß zu experimentieren.

Zunächst gibt Doris Kern eine gute Übersicht über die grundlegenden Zutaten. In einfachen Worten erklärt sie wie Zitronensäure, Natron, Essig und viele weitere natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden sind, wie sie wirken, reagieren, gelagert werden und welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen.
Nach diesem Basiswissen geht es an die Rezepte inklusive zahlreicher Tipps & Tricks.
Die Rezepte sind wirklich einfach. Die Zutaten sind stets übersichtlich und wie es gemacht wird, erklärt die Autorin in wenigen klaren Sätzen.

Es gibt Rezepturen für Allzweck-, Glas-, Küchen- und Badreiniger, zum Waschen und sogar für ein duftes Zuhause zum Wohlfühlen.

Auch optisch ist das Buch sehr ansprechend, da passende Illustrationen und Fotos die Ideen und Möglichkeiten gelungen darstellen.

Ich habe inzwischen einiges ausprobiert, hatte Spaß dabei und habe mich gefreut, wie einfach es ist, seine Reinigungsmittel selbst herzustellen. Wer wert auf ein sauberes Zuhause legt und nicht zu aggressiven konventionellen Mitteln greifen möchte, der sollte unbedingt in dieses Buch schauen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Hot und sexy

Deine Lust - mein Wille | Erotische Geschichten von Cassidy Phillips

Ob bei Baumarktleiter Antonius und Pornoautorin Aurelia, die sich zufällig wieder begegnen; Geburtstagskind Mia, die nur mit einem Mann zusammen sein kann, wenn er eine sexy Stimme hat; Assistent Sixten, der endlich seine Chefin Felicitas zähmt; und Draka und Geeny, die erst über ein bestimmtes „Gerät“ zu einander finden.

Jede einzeln der vier heißen, erotischen Kurzgeschichten sprüht vor Ideenreichtum, Verruchtheit und Heißblütigkeit. Es hat mir Spaß gemacht mich in die einzelnen Paare hinein zu versetzen und mich von ihnen inspirieren zu lassen.

Nachdem mir das erste Buch, das ich von Cassidy Phillips gelesen habe, so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf diese neuen Geschichten. Und auch diese vier elektrisierenden Kurzgeschichten haben mich vollkommen überzeugt. Mir gefällt der leichte, lockere, sehr freizügige Erzählstil, mit dem sie mir ihre gut vorstellbare Geschichten erzählt. Ein Stil, der ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, schnell zur Sache kommt. Mit ihren Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an, das dann heiß läuft. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreichen Geschichten wieder absolut getroffen.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte der Autorin als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Rezensionen von Jazz:

Kühl

Die Entflammten von Simone Meier

Das Cover ist sehr passend. Man erkennt direkt van Goghs besonderes Stil heraus. Inhaltlich klingt der Roman auf den ersten Blick auch sehr spannend. Jo, Schwägerin des berühmten Malers, wird zur Witwe mit Sohn und ist dabei noch keine 30. Also nimmt sie sich vor, das Arsenal an Werken, die ihr Schwager erschaffen hat, so zu vermarkten, dass sie mit ihrem Sohn problemlos durch die Runden kommt.

Die erste Hälfte besteht darin, dass sich Jo und ihr Mann Theo, der Bruder Vincent van Goghs, kennenlernen, heiraten und zu einem halbwegs geregelten Alltag finden, wobei Vincent eine große Rolle in der Ehe spielt, im Roman aber eher nebensächlich behandelt wird. Jo ist im Vordergrund und noch dazu Gina, deren Handlungsstrang 100 Jahre später abspielt und nichts zum eigentlichen Inhalt beiträgt. Ihr Abschnitt drehte sich sowohl um die Recherche zu Jo für ihre Uni, als auch über Probleme ihres Vaters. In meinen Augen sind beide Personen keine besonders berauschend interessanten Personen, sodass die Abschnitte für mich unwichtig blieben.

Die zweite Hälfte handelt dann nur noch knapp über den geteaserten Klappentext, sodass ich schon ein wenig enttäuscht war, wie wenig man hier von Jos Handlungen und Aktionen zum Verkauf erfährt.

Stilistisch ist der Roman sehr distanziert und kühl verfasst. Es gibt keinerlei Emotionen noch Spannung. Die Sachlichkeit hat hier Vorrang.

Wer sich für Vincent van Gogh interessiert und gern mehr über seine Schwägerin erfahren möchte, dem empfehle ich den Roman, wenn die genannten Kritikpunkte nicht abschrecken sollten.

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