Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
hexenstarkes Abenteuer
Henriette Huckepack - Die verflixt-verhexte Suche nach dem Fungus Muffelkuss von Andrea Lienesch; Sabine Sauter
Klappentext / Inhalt:
Höhlen-Hokuspokus mit Zauberstab und Stirnlampe
Henriette Huckepack und Großtante Martha brechen zu einer Expedition in die dunkle Miefenthal-Höhle auf. Hier wächst der Fungus Muffelkuss, ein magischer Pilz, den die alte Hexe dringend für ihre Zaubertränke benötigt. Doch als Martha mit dem Kopf vor eine Felswand läuft, weiß sie nicht mehr, wer sie ist und kein einziger Hexspruch fällt ihr ein! Spinnenpups und Krötenschleim – wie sollen die beiden jetzt bloß wieder aus der Höhle herausfinden?! Henriette muss versuchen zu hexen, obwohl sie die Zaubersprüche doch immer durcheinanderbringt – ob das gut geht?
Perfekt für geübte Erstleser*innen: kurze Kapitel, große Erstleseschrift
Cover:
Das Cover ist einfach zauberhaft und sehr niedlich gestaltet.
Magisch und farbenfroh beeindruckt es mit vielen kleinen Details. Eine Extraschicht gibt den Charakteren einen besonderen Glanz, während der Hintergrund matt bleibt. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt und die magischen Elemente werden sehr schön hervorgehoben. Ein wundervolles Cover und zudem passt es gut zu denen anderen Covern der Reihe.
Meinung:
Dies ist bereits der dritte Band dieser Reihe. Jedes der Abenteuer steht für sich und kann daher durchaus unabhängig gelesen werden, um aber die Zusammenhänge und Hintergründe komplett einzuordnen macht ein Lesen in Reihenfolge natürlich noch mehr Spaß.
Die Geschichte ist einfach wieder zauberhaft, chaotisch und extrem unterhaltsam. Wortwitz und viel Charme spielen hier mit rein. Henriette und ihre Großtante Martha brechen zu einer Expedition auf, dass kann ja einfach nur spannend und abenteuerlich werden.
Inhaltlich möchte ich hör jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr niedlich gestaltet und gut ersichtlich. Auch die Kapitelüberschriften sind gut gewählt und verraten dabei nicht zu viel, sondern machen neugierig auf mehr. Die Geschichte selbst ist spannend und voller Humor und guter Unterhaltung. Auch der Spannungsbogen ist gut gewählt. Die Charaktere sind liebevoll und sympathisch umgesetzt und Henriette hat mich wieder sehr gut unterhalten.
Toll sind auch die wunderschönen bunten Illustrationen. Diese fügen sich sehr gut ein und geben das Gelesene sehr gut wieder. Die farbenfrohen Zeichnungen sind sehr liebevoll gezeichnet und setzen besonders auch die Figuren und Charaktere sehr schön um. Die Zeichnungen runden die Geschichte sehr schön ab.
Als Extra gibt es dann auch noch eine Anleitung für das Bauen eines Flaschenzuges. Solche Extras sind immer toll und sorgen noch für zusätzliche Unterhaltung und Spielfreude.
Fazit:
Hexenstarkes Abenteuer mit tollen Charakteren und wundervolles Zeichnungen.
Rezensionen von Sophie H.:
Mitreißend und spannend
Und Großvater atmete mit den Wellen von Trude Teige
Was für ein grandioses Werk! Dabei war ich anfangs aus zwei Gründen skeptisch. Erstens kannte ich das erste Buch „Als Großmutter im Regen tanzte“ nicht. Aber das muss auch nicht sein, denn dieses Buch ist ein eigenständiges Werk, das man auch ohne Kenntnis von Band 1 lesen kann. Und zweitens war ich skeptisch, weil die ersten Kapitel vom Zweiten Weltkrieg handeln und ich mir nicht sicher war, ob das thematisch etwas für mich ist.
Das Handelsschiff, auf dem Konrad und sein Bruder Sverre angeheuert haben, wird von den Japanern torpediert und versenkt. Beide Brüder verlieren sich dabei aus den Augen und Konrad treibt ohne Wasser und Nahrung tagelang auf hoher See herum, bis er schließlich gerettet wird. Vollkommen abgemagert und dehydriert kommt er auf Java in ein Krankenhaus, wo er Sigrid kennenlernt, die, wie er, aus Norwegen stammt. Die beiden freunden sich an und ganz langsam wird aus ihnen ein Liebespaar.
Als Japan sich mit den Deutschen verbündet hat, besetzt es weite Teile Südostasiens und steckt die europäischen Zivilisten in Arbeitslager. Darunter auch Konrad und Sigrid. Konrad in ein Lager für Männer und Sigrid – zusammen mit ihrer Mutter und kleinen Schwester – in eines für Frauen und Kinder. Jeder versucht auf seine Weise, sein Überleben zu sichern, immer hochgehalten von dem Gedanken: Irgendwann ist alles vorbei und unser gemeinsames, neues Leben beginnt.
Das Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Obwohl die sehr kurzen Kapitel dazu verleiten, es zur Seite zu legen, konnte ich beim Lesen kaum eine Pause machen und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Dass die Japaner europäische Zivilisten in Arbeitslager gesteckt haben, war mir bis dato unbekannt. Trude Teige erzählt so mitreißend, dass man die ganze Zeit mit den Protagonisten mitleidet. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte nimmt so manche Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. Nun muss ich auf jeden Fall das erste Buch auch noch lesen. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 Sterne (mehr gehen ja leider nicht!).
Rezensionen von cosmea:
Eine Familie in der Krise
Sommerhaus am See von David James Poissant
Lisa und Richard Starling machen mit ihren Söhnen und deren Lebenspartnern ein letztes Mal Urlaub im Haus der Familie am Lake Christopher in North Carolina. Ehefrau Lisa will die Immobilie unbedingt verkaufen, um in jeder Hinsicht einen Neuanfang zu machen. Die Ehe befindet sich nach Richards Seitensprung in der Krise, und die Eheleute werden in Kürze in den Ruhestand gehen und sich wahrscheinlich in Florida niederlassen.
Dann werden sie Zeugen, als ein kleiner Junge im See ertrinkt. Sohn Michael versucht vergeblich, das Kind zu retten. Nach diesem Ereignis bricht alles auseinander, und Lügen und Geheimnisse, alle Arten von verdrängten Problemen kommen mit einem Mal ans Licht. Der ältere Sohn Michael ist Alkoholiker und hoch verschuldet. Auch seine Ehe gerät in die Krise, weil seine Frau Diane schwanger ist, obwohl sich die Eheleute auf Kinderlosigkeit geeinigt hatten. Der jüngere Sohn Thad ist suizidgefährdet, muss dauerhaft Psychopharmaka einnehmen und ist außerdem drogenabhängig. Er lässt sich von seinem Partner Jake, einem reichen, sehr erfolgreichen Maler aushalten. Auch diese Beziehung erlebt eine Krise, denn Thad kann sich nicht damit abfinden, dass Jake ein monogames Leben verweigert. Im Übrigen steckt auch Jake in einer Schaffenskrise und hat seit sechs Monaten nichts mehr gemalt. Endlich sind die Familienmitglieder bereit, sich den anderen zu öffnen und über alle Probleme zu sprechen. Als schockierendes Fehlverhalten kommt dabei auch ans Licht, dass ein Familienmitglied Donald Trump gewählt hat... Am Ende ist alles gesagt, und sie können einen Neuanfang wagen.
Diese Familiengeschichte ist jetzt nicht umwerfend neu und frei von Klischees, aber sie liest sich gut, und mancher Leser wird eigene Schwierigkeiten mit den Mitmenschen darin wiedererkennen. Mir hat der Roman auch sprachlich gut gefallen. Als Debütroman ist er wirklich erstaunlich gelungen.
Rezensionen von cosmea:
Bretonische Schicksale
Der Sommer, in dem alles begann von Claire Léost
In einem kleinen Dorf im Landesinneren lebt Hélène, 16 mit ihrer Familie. Sie ist in Yannick verliebt, der schon die gemeinsame Zukunft plant und sich aktiv für den Erhalt der bretonischen Sprache und Kultur einsetzt. Dann zieht Marguerite mit ihrem Mann, einem erfolgreichen Schriftsteller, der aktuell an einer Schreibblockade leidet, von Paris in das Dorf.
Sie übernimmt eine Vertretungsstelle als Lehrerin, und nichts ist mehr, wie es war. Die Dorfgemeinschaft will keine Veränderungen und lehnt die Neuankömmlinge schroff ab. Marguerite fördert die begabte Hélène und ermutigt sie, ein anderes Leben ins Auge zu fassen und nicht einfach dem vorgegebenen Weg zu folgen. Im Dorf machen bald schon Klatsch und Tratsch den beiden Familien das Leben schwer, und alles steuert auf einen tragischen Ausgang hin.
Die Geschichte erstreckt sich von 1944 bis zur Gegenwart und verbindet drei Generationen von Frauen, die von Hélènes Großmutter Alexine und der bösen alten Krämerwitwe Tanguy über Hélènes Mutter mit dem schwerkranken Ehemann bis zu Hélène und ihren Altersgenossen. Es wird gezeigt, dass die Zeit der deutschen Besetzung noch immer nachwirkt und es Geheimnisse gibt, an die nicht gerührt werden soll. Die Witwe Tanguy ging einst als Waisenmädchen nach Paris, wurde von ihrem Arbeitgeber vergewaltigt und bekam ihr neugeborenes Kind, das angeblich nach wenigen Stunden gestorben war, nie mehr zu sehen. Marguerite dagegen ist auf der Suche nach ihrer Mutter, die sie in der Bretagne vermutet.
Der Roman beginnt mit zwei Beerdigungen - von Hélènes Vater und von Marguerite. Wie es dazu kam und wie alles zusammenhängt, erfährt der Leser im Verlauf dieses interessanten, auch sprachlich sehr gelungenen Bildungsromans. Eine lohnende Entdeckung für mich.
Rezensionen von manu63:
Liebeserklärung an Littel Falls
Wunder der Liebe von Karin Bell
Wunder der Liebe ist der dritte Band der Herzklopen in Little Falls Reihe der Autorin Karin Bell und eine inhaltliche gleiche Neuauflage des dritten Bandes der Verliebt in Little Falls Reihe mit dem Titel Wiedersehen in Little Falls.
Dieses mal geht es um Chase und Isabelle, die ihr Liebesglück finden sollen.
Unterstützt werden sie wieder tatkräftig von den Einwohnern der Kleinstadt.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Geschichte nimmt nach und nach ihren Lauf. Die Autorin schaut mit den Augen von Isabelle auf die kleine Stadt und man bekommt gute Einblicke auf die Einwohner der Stadt, die man schon aus den Vorbänden kennt. Die eigentliche Liebesgeschichte geht dabei etwas unter, wer heiße Szenen mag wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Wer eine eher ruhige Geschichte mit sympathischen Charakteren mag wird dieses Buch gut finden. Für mich ist es eine Liebeserklärung an die Kleinstadt Little Falls und ihre Einwohner, garniert mit einer ruhigen und zurückhaltenden Liebesgeschichte.
Rezensionen von cosmea:
Wiedersehen mit Tabor Süden
Lichtjahre im Dunkel von Friedrich Ani
In München verschwindet eines Tages Leo Ahorn, der Besitzer eines Schreibwarenladens spurlos. Seine Frau erfindet im Bekanntenkreis Lügengeschichten, um die Abwesenheit ihres Mannes zu erklären. Sie will auf keinen Fall die Polizei einschalten und engagiert schließlich Privatdetektiv Tabor Süden, der vor allem die Ehefrau und die Stammgäste von Leos Lieblingskneipe befragt – lange ohne jeden Erfolg.
Dann wird im Kofferraum eines teuren Autos eine männliche Leiche gefunden. Die Polizei ermittelt nun ebenfalls, und für den Leser gibt es eine Wiederbegegnung mit Oberkommissarin Fariza Nasri. Die Ehe der Ahorns war praktisch beendet, und der Laden stand kurz vor der Pleite. Leo hatte eine neue Geschäftsidee und suchte vor seinem Verschwinden unter den Kneipenbekanntschaften verzweifelt nach einem Geldgeber, vergeblich. Er wurde dort stark angetrunken bei seiner Bettelei oft so laut und aggressiv, dass die Angestellte Britta ihn vor die Tür setzen musste.
Im Laufe des Romans wird die Verbindung der Schicksale von vier Menschen immer deutlicher. Dazu gehört auch der Berliner Sandro Fels aus dem Rotlichtmilieu, der Leo und den Umzugsunternehmer Georg Kramer tagelang in München beobachtet. Wie die Schicksale dieser Männer und der Ehefrau Viola Ahorn zusammenhängen, wird im letzten Drittel des Romans enthüllt und schafft die einzigen Spannungsmomente in diesem Roman, der zu Recht auf dem Cover nicht als Krimi bezeichnet wird. Das reicht mir nicht. Mir war die Darstellung insgesamt zu breit und handlungsarm. Da kann auch die kurz beschriebene Liebesbeziehung zwischen Tabor Süden und Fariza Nasri nichts mehr retten. Ich kenne viele Romane des Autors, die mir wesentlich besser gefallen haben. Insofern war Anis neues Werk für mich eine Enttäuschung.
Rezensionen von cosmea:
Ein Leben zwischen zwei Welten
Issa von Mirrianne Mahn
Issa, eine junge Frau, die die ersten Jahre ihrer Kindheit in Kamerun verbrachte, dann aber mit der Mutter nach Hessen zog, befindet sich im Flugzeug nach Douala. Sie ist schwanger, und sowohl Mutter und Tochter hatten unheilverkündende Träume, die ihren Tod bei der Geburt bedeuten könnten. Deshalb drängt die Mutter Issa, in der alten Heimat die traditionellen Rituale durchführen zu lassen, die ein gesundes Kind und das eigene Überleben sichern.
Issa ist damit einverstanden, weil sie Abstand von ihrem bisherigen Leben und eine Auszeit für die kriselnde Beziehung mit ihrem Freund braucht. Am Ort ihrer Kindheit trifft sie unzählige Verwandte, vor allem ihre Großmutter Namondo und ihre Urgroßmutter Marijoh. Sie vollzieht die Rituale und geht als ein anderer Mensch daraus hervor. Sie lernt, dass sie sich nicht für ein Land und eine Familie entscheiden muss, dass sie, ein Recht auf ein gutes Leben in Freiheit hat. Sie sieht sich als Fortsetzung einer langen Reihe von Müttern und ist überzeugt, dass alle in ihr weiterleben und sie ihr Erbe an das eigene Kind weitergibt.
Diese Erkenntnis spiegelt die Struktur des Romans, denn die Geschichte umfasst einen Zeitraum von gut 100 Jahren – 1903-2006 – und schildert das Leben von fünf Generationen von Frauen, die viel Leid und Gewalt erfahren haben. Frauen waren machtlos in patriarchalischen Gesellschaften, wurden geprügelt und vergewaltigt, wie es Urgroßmutter Enanga durch den Deutschen Wilhelm widerfuhr, die fast noch ein Kind war, als sie geschwängert und später vom eigenen Vater vertrieben wurde, weil sie der Familie angeblich Unglück brachte. Das soziale Gefüge mit Polygamie und Patriarchat spielt eine wichtige Rolle genauso wie die politischen Verhältnisse in der Kolonialzeit, während der Weltkriege und danach, gekennzeichnet durch unvorstellbare Gewalt und immer noch andauernde Ausbeutung. Ich habe diesen interessanten Roman mit dem wunderschönen, sehr passenden Cover sehr gern gelesen und empfehle ihn ohne Einschränkung.
Rezensionen von Petra:
Vida
Was das Meer verspricht von Alexandra Blöchl
In ihrem Roman "Was das Meer verspricht" lässt die Autorin Alexandra Blöchl Vida, die die Hauptfigur des Buches ist, auf ihr Leben , das sie auf einer kleinen Nordseeinsel geführt hat, zurückblicken.
Es scheint, als wäre ihr Leben bereits vorbestimmt. Die Insulanerin, die ihre Insel nie wirklich länger verlassen hat wird das Geschäft der Eltern übernehmen und ihren Freund aus Kindheitstagen heiraten.
Etwas anderes kann sie sich nicht vorstellen.
Als Marie auf die Insel zieht freunden sich die Frauen an. Marie ist das ganze Gegenteil von Vida, selbstbewusst und souverän. Aus der anfänglichen Freundschaft wird mehr und Vida beginnt ihr Leben in Frage zustellen.
Als ihr charismatischer Bruder auf die Insel zurückkehrt, beginnt auch er sich recht schnell für Marie zu interessieren. Doch Vida ist nicht bereit ihre Freundin zu teilen.
Meine Leseempfehlung!
Rezensionen von Dragon:
Ein schleimig gutes Vergnügen
Schwapp, der Geheimschleim - Der große Schleimassel - von Tina Schilp
Wer hat als Kind nicht schon mal so eine schleimige Masse in der Hand geknetet und in die Länge gezogen?! Dass das ein großer Spaß ist, haben auch die Geschwister Lou und Lukas gemerkt und haben als ihr größtes Hobby die Schleimherstellung entdeckt. Aufgrund eines folgenschweren Missgeschicks ist es allerdings dann auch vorbei und sie bekommen von ihren Eltern Schleimverbot – auf Lebenszeit! Eine echte Katastrophe für die Kinder.
Durch Zufall können sie verbotenerweise noch einen letzten Schleim herstellen, der es aber in sich hat! Das schleimige Kerlchen wird lebendig, kann sprechen und entwickelt ein Eigenleben, was die Geheimhaltung dieses „Geheimschleims“ oft sehr beschwerlich macht. Und dann gibt es da noch die griesgrämige Vermieterin, die nur darauf wartet, dass die Geschwister und ihre Eltern unangenehm auffallen und aus der Wohnung geworfen werden können…
Das Cover mit seinen bunten Farben und dem Wortspiel im Titel zieht die Aufmerksamkeit schon auf sich und macht neugierig auf die Story. Die schwarz-weiß-Illustrationen von Martina Schachenhuber im Inneren des Buches sind sehr liebevoll und lustig gezeichnet und auch die Kapiteltitel gefallen mir sehr, da sie witzig sind und ohne zu viel zu verraten, neugierig auf die Kapitel machen.
Die Geschichte ist mal eine ganz andere, aber sehr witzig umgesetzt für die jungen Leser. Besonders Geheimschleim Schwapp sorgt mit seinem kleinen Sprachfehler und seinen eigenen Regeln und Ideen immer wieder für lustige Situationen. Die Sprache ist leicht, locker und flüssig ohne ausgefallene Fremdwörter, sodass Grundschüler die kurzen Kapitel gut bewältigen können.
Die Charaktere sind authentisch und liebenswert und im Buch werden Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Mobbing und Zusammenhalt aufgegriffen. Ganz besonders gut gefällt mir am Ende das Schleimrezept, denn während des Lesens bekommt man so richtig Lust, doch auch gerade so einen Schleim zu kneten.
Das Buch garantiert lustige Unterhaltung für Grundschüler und darüber hinaus noch Beschäftigung beim Herstellen eines eigenen Schleims. Schleimtastisch gut!
Rezensionen von Claudia R:
mit wichtiger Botschaft
Yuna und die Sache mit dem Mögen von Rebecca Mönch
Klappentext / Inhalt:
Wichtige Botschaft zuckersüß verpackt: Du bist gut so, wie du bist!
Yuna ist noch ziemlich neu in der Menschenwelt. Als kleiner Hund gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Manches ist aber gar nicht so einfach zu verstehen. Zum Beispiel die Sache mit dem Mögen. Alle mögen Yuna – alle, bis auf den Nachbarn.
Yuna versucht alles Mögliche, um ihm zu gefallen. Doch muss man sich verbiegen, nur damit man von allen gemocht wird?
Das zauberhafte Bilderbuch "Yuna und die Sache mit dem Mögen“ wurde geschrieben und illustriert von Rebecca Mönch.
Sie möchte Kindern Mut machen, an ihre eigene Stärke zu glauben und sich selbst anzunehmen, so wie sie sind. Ihre Botschaft:
So wie du bist, bist du genau richtig! Und wenn dich jemand nicht mag, mach dir darüber keine Gedanken und zweifel nicht an dir.
Man muss nicht jedem gefallen.
Ein Buch, das Mut macht und das Selbstbewusstsein stärkt.
Cover:
Das Cover zeigt einen niedlichen Hund im Vordergrund und auf einer kleinen Erhöhung eine Katze dahinter. Durch wunderschöne Natur und Pflanzen wird das Ganze umgeben und abgerundet. Das cover ist sehr schön und auch farblich toll gestaltet und umgesetzt.
Meinung:
Eine sehr liebevolle und niedliche Geschichte mit wichtiger Botschaft. Yuna ist ein kleiner aufgeweckter Hund und ihre Familie, sowie die Nachbarschaft mag sie, bis auf einen der Nachbarn und egal was Yuna tut, es geht eher schief. Aber muss jeder einen mögen?
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und locker und zudem sehr gut verständlich. Auch die Botschaft dahinter kommt sehr gut herüber. Was bedeutet eigentlich mögen und muss man wirklich jedem gefallen. Ist es nicht wichtig und richtig, dass man ist wie man ist und das ist doch schließlich auch gut so, oder?
Die Textpassagen haben eine angenehme Länge und der Erzählung kann man sehr gut folgen. Die einfachen Sätze sind auch bereits für die Kleinsten ab 3 Jahren gut verständlich.
Und passend dazu runden die wunderschönen bunten Illustrationen das Ganze sehr gut ab. Die bunten Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und veranschaulichen dies sehr gut. Die Bilder wirken sehr lebendig und sind sehr schön gezeichnet.
Die Geschichte ist spannend aufgebaut und die Notschaft am Ende ist einfach wunderschön und sehr liebevoll erklärt. Es ist einfach wichtig, dass man ist wer man ist und auch so bleibt. Nicht jeder muss einen mögen.
Fazit:
Eine sehr liebevolle und niedliche Geschichte mit wichtiger Botschaft.











