Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Krieg oder Frieden mit den Drachen?
New Dragon City - Ein Junge. Ein Drache. Eine verbotene Freundschaft von Mari Mancusi
Noah lebt in einer Welt, in der seit fünf Jahren die Menschheit in ständiger Angst vor Angriffen durch die Drachen leben. Während der winterlichen Drachenruhe leben die Menschen in den völlig zerstörten Städten, während des restlichen Jahres verschanzen sich viele unter der Erde oder versuchen, als Einzelgänger zwischen den Ruinen zu überleben.
Dieses Jahr trifft Noah auf ein kleines Drachenmädchen. Bei beiden siegt das Mitgefühl, beide helfen sich gegenseitig und legen somit den Grundstein für gewichtige Veränderungen zwischen Mensch und Drache.
Die Szenen zwischen Mensch und Drache sind wirklich beeindruckend, insbesondere wenn die Drachen durch die Häuserschluchten jagen. Mit dem Aufeinandertreffen der beiden Kinder, Noah und das Drachenmädchen, beginnt zugleich eine Perspektive aus Drachensicht, welche für so manche Überraschung sorgt. Generell geht es im Buch um gewaltige Vorurteile und daraus resultierenden Hass, um Vertrauen und Vertrauensvorschuss, ums gegenseitige Helfen und um ganz viel Mut. Was den Mut betrifft haben die Kinder hier natürlich die Nase vorn, während die Erwachsenen bei Mensch und Drache entweder zu denen gehören, die offen für neue Perspektiven sind oder lieber an alten Denkweisen festhalten. Was auch Noah sowie das Drachenmädchen manchmal vor besondere Herausforderungen stellt.
Ein starkes Abenteuer für alle Drachenfans!
Rezensionen von C. P.:
Zeitmagie und die Welt der Phönixe
Das Erbe der Macht - Band 37: Vor dem Ende der Ewigkeit von Andreas Suchanek
Der Kampf gegen Merlin sowie die Kreaturen des Anbeginns geht in die nächste Runde. Das Beste wäre natürlich, den magischen Wall zu zerstören, was an sich schon eine gewaltige Aufgabe wäre. Leider hängen jedoch die Leben aller Unsterblichen an der Existenz des Walls: kein Wall, keine Unsterblichen mehr.
Dumm nur, dass Max ebenfalls ein Unterblicher ist. Zudem hat Merlin noch einen weiteren Feind auf die Welt losgelassen, der einer neuen Art der Bekämpfung bedarf.
Auch diesmal müssen unsere Freunde sich wieder aufteilen, um mehrere Probleme zugleich zu bewältigen. Während die einen die Lösung in der Zeitreise suchen, sind die anderen unterwegs, um das Rätsel hinter den Unsterblichen zu lösen.
Beide Zeitstränge sind überaus spannend und zum Glück angenehm im Wechsel geschrieben. Bei der Zeitreisegruppe gefiel mir, dass ein neuer Charakter hinzukam, welcher mit einigen Überraschungen überzeugen konnte. Von mordsgefährlicher Spannung mal ganz abgesehen. Die Wall-Reisegruppe hatte eher so den abenteuerlichen Part mit so manchen Aha-Momenten, als plötzlich so einiges aus der Serie näher beleuchtet und einige Geheimnisse geknackt wurden. Ebenfalls überaus spannend und der ersten Gruppe in nichts nachstehend. Emotional allemal, weil es nicht nur lebensgefährlich wird, sondern auch die Leben der Unsterblichen auf dem Spiel stehen.
Eine sehr geniale Folge!
Rezensionen von C. P.:
Trolle mal unerwartet anders
Song of the Witch von Danielle L. Jensen
Der Albtraum einer jeden jungen Frau erwischt Cécile an ihrem siebzehnten Geburtstag: Entführt und für Gold als Braut verschachert, findet sie sich plötzlich im unterirdischen Königreich Trollus wieder, dem Reich der als grausam geltenden Trolle. Ihr Zwangsgemahl ist niemand anderes als der Kronprinz selbst, welcher durch diese Bindung das Reich der Trolle gemäß einer Prophezeiung von dem Fluch erlösen soll, unter dem Berg eingesperrt zu leben.
Doch nicht alles ist so, wie es zunächst den Anschein hat. Je mehr Cécile sich für die Politik und Geschichte der Trolle und dem sie beherrschenden Fluch interessiert, desto mehr erhält sie Einblicke hinter die Fassaden dieser Welt. Und kommt einem Geheimnis auf die Spur, welches sie selbst betrifft. Und schon bald liegt das Schicksal der Trolle sowie der Menschen des Landes auch in ihren Händen.
Song of the Witch ist definitiv ein Buch, welches ich so nicht erwartet hatte. Die Welt der Trolle ist alles andere als plump und grob, vielmehr ist Prinz Tristan sogar ein recht gutaussehender junger Mann, pardon, Troll. Neben der besonderen Trollmagie, welche es im Roman gemeinsam mit Cécile zu entdecken gilt, nehmen trollpolitische Themen und Pläne nach und nach einen gewichtigen Raum ein. Tatsächlich gab es sowohl unter den Menschen wie auch unter den Trollen so einige, welche mir beim Lesen recht sympathisch wurden. Cécile überzeugt durch einen starken und intelligenten Charakter, die sich tatsächlich recht gut den Gegebenheiten anpasst. In der kurzen Zeit jedoch von großer Liebe zu Tristan zu schwärmen empfand ich hingegen als etwas zu verfrüht und wohl eher dazu gedacht, alles etwas dramatischer gestalten zu können.
Stilistisch hat sich die Autorin an mancher Stelle Zeit gelassen, die Welt etwas eingehender auf die Leserschaft wirken zu lassen. Mal ganz angenehm, nicht durch die Handlung gejagt zu werden. Die wechselnden Perspektiven, mal aus Céciles und mal aus Tristans Sicht, runden das Ganze gekonnt ab.
Bis auf einige Längen und für meinen Geschmack zu verfrühte Liebesschwüre ein wirklich gelungenes Buch, Überraschungen inklusive. In der vorderen Klappe des Prints ist eine dreidimensionale Karte des Königreichs Trollus zu finden. Ebenso passt das Cover mit dem Wasserfall sehr schön zur Handlung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Auch auf der Insel der Reichen und Schönen wird gemordet
Mord unterm Reetdach von Eric Weißmann
Nachdem mir das erste Buch von Immobilienmakler Eric Weißmann „Aber bitte mit Reet“ mit seinen Geschichten aus seinem Makler-Alltag so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf seinen ersten Krimi. Und auch der hat mich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil.
Am Abend des traditionellen Sonnwendfeuers wird beim anschließenden Matjes essen am Stammtisch der Alten Liebe der alte Hinnerk Petersen vermisst.
Immobilienmakler Kristan Dennermann und Hinnerks Freund Simon Beeken schauen bei ihm zuhause vorbei, finden einiges merkwürdig und dann… Ja dann liegt er erschlagen in seinem Garten.
Petersen hinterlässt ein erstklassiges Anwesen im Sylter Süderheidetal, das bereits im Portfolio von Dennermann zum Verkauf steht. Und es gibt einige Bewerber, die dieses wunderschöne Haus unbedingt haben wollen. Es werden Gerüchte um Erbstreitigkeiten laut und eine Prostituierte soll in den letzten Monaten immer wieder mal bei Hinnerk gesehen worden sein.
Da sich HK Jan Kröger vom Polizeirevier Westerland sofort auf Dennermann als Verdächtigen einschießt, beschließt der zusammen mit seiner Assistentin Hella selbst auf die Suche nach dem Mörder und den Hintergründen der Tat zu gehen.
Ich habe es so genossen mal wieder auf der Insel nicht nur der Reichen und Schönen sondern auch meiner Sehnsucht zu sein und hier mit einem Immobilienmakler ermitteln zu können. Autor Eric Weißmann, selbst Immobilienmakler hier in Westerland, weiß also genau worüber er schreibt. Beim Lesen merke ich immer wieder, wie gut er sich hier auskennt und wie toll er es versteht, die Schönheiten und das Sehenswerte der Insel in seine Geschichte einfließen zu lassen. Auch sein Wissen über Immobilien und allem, was damit zu tun hat und hier wichtig ist, bringt er gekonnt unter. So werde ich nicht nur richtig gut unterhalten, sondern lerne auch noch das ein oder andere.
Durch den Prolog, der am Ende der Geschichte eine große Rolle spielt, bekomme ich einen ersten Eindruck von der Gefahr, die von der Nordsee bei Nebel und Düsternis ausgehen kann. Nordsee = Mordsee, da steigt bei mir die erste Gänsehut auf. Ab dann baut sich die Spannung langsam auf, die sich dann bis zum Schluss hält.
Mir persönlichen haben die verschiedenen Menschen, die ich hier kennenlerne, sehr gut gefallen. So unterschiedliche Charaktere, so viele verschiedenen Facetten – da ist alles dabei von sehr sympathisch bis Ekelpaket. Sofort sympathisch waren mir z.B. Kristan Dennermann und seine Assistentin Hella, die ihn Jamie nennt und die er als Honeypenny betitelt. Und natürlich Kristans Corgi Prince of Wales, der oft den richtigen Riecher hat und eingreift, wenn sein Herrchen mal wieder auf die Gefahr zu rennt. Aber auch die meisten der anderen Mitwirkenden kkommen sehr gut vorstellen rüber und ich habe sie schnell in mein Kopfkino einbauen können.
Der Fall selbst lag für mich eigentlich relativ schnell klar auf der Hand. Nur wurde mir beim weiteren lesen immer bewusster, dass ich da auf einer falschen Fährte gelandet war. Dass es aber am Schluss dann zu einem richtigen Show down kommt, mit einem Täter mit einer Wendung, an den ich gar nicht gedacht habe, das fand ich richtig klasse.
Wenn ihr genau wie ich locker leichte Krimis mit einer großen Portion Spannung, einem Schuss Humor und ganz viel Lokalkolorit mögt, dann solltet ihr diesen Sylt-Krimi unbedingt lesen. Ich jedenfalls würde mich sehr freuen, wenn Immobilienmakler Kristan Dennermann bald mal wieder der Polizei auf seiner Heimatinsel unter die Arme greifen würde.
Rezensionen von Jule:
Sehr historisch
Der Vertraute von Leigh Bardugo
Mit „Der Vertraute“ wagt sich Leigh Bardugo in neue Gegenden vor. Vor einem historischen Setting treffen wir auf Magie und kleine Wunder, sowie Protagonisten, die auf jeder Seite etwas Neues offenbaren könnten.
Luzia wirkt auf den ersten Blick wie ein normales Küchenmädchen, doch dieser Eindruck wird schnell verschwinden.
Sie ist taff und immer wieder undurchsichtig. Sie weiß, wie sie sich bestimmten Menschen gegenüber verhalten muss und ist doch unberechenbar. Als Hauptprotagonistin sorgt sie definitiv für Spannung.
Doch auch Antonio Pérez und Santángel sind zwei interessante Protagonisten, die man nicht aus den Augen verlieren darf. Besonders Santángel wurde für mich von Seite zu Seite immer interessanter.
Neben diesen dreien gibt es natürlich noch genügend Nebenprotagonisten, die die Geschichte etwas abwechslungsreicher gestalten und oft ebenfalls etwas Undurchdringliches an sich haben.
Das Problem an den ganzen Protagonisten? Ich habe so meine Zeit gebraucht, bis ich raus hatte, wer was mit wem zu tun hat und wie genau alle zusammenhängen. So war der Start in das Buch doch sehr holprig.
Dazu kommt der doch eher langsame Beginn, der sich etwas gezogen hat, obwohl es spannend war in eine neue Welt einzutauchen, denn gerade das Setting und die Atmosphäre spielen hier eine übergeordnete Rolle.
Dies führt dazu, dass die Liebesgeschichte in den Hintergrund rückt und der Fokus auf anderen Dingen liegt, wie etwa der Politik oder der Inquisition. Romantasy darf man hier keinesfalls erwarten.
Der Schreibstil von Leigh Bardugo ist auch hier wieder einzigartig. Sie bringt das historische Setting hervorragend in die Geschichte ein und kreiert mit ihrer recht schlichten Wortwahl eine einzigartige Atmosphäre, die ich so noch nicht erlebt habe.
Trotzdem ist es mir zwischendurch ein wenig zu historisch und langatmig gewesen. Erst ab dem zweiten Drittel nimmt die Geschichte richtig an fahrt auf, aber das Dranbleiben lohnt sich, wenn man historisches Fantasy mag.
Fest steht, dass man von Intrigen über Geheimnisse, bis hin zur Liebe und Vertrauen alles in diesem Buch findet. Wer meint es gut mit dir und wer will dich tot sehen? Auf jeder dieser Seiten kann man eine gute oder böse Überraschung erleben.
Mich konnte das Buch zwar nicht zu hundert Prozent überzeugen, ist aber dennoch eine Empfehlung, für alle, die historisches Fantasy mögen und denen die Atmosphäre eines Buches am Herzen liegt.
Rezensionen von evaki:
Spannender Krimi mit viel Syltfeeling, Jamie und dem Prince of Wales
Mord unterm Reetdach von Eric Weißmann
Ach, wer bekommt da nicht Sehnsucht, wenn er an Sylts Strände, Meeresbrise, Fischsemmeln und Reet bedeckte Häuser denkt. Eric Weissmann, der sympathische Sylter Immobilienmakler hat seinen ersten Sylt Krimi geschrieben und stellt uns mit Kristian Dennermann, seinen ermittelnden Makler vor, Hundeliebhaber, Koch und Weinkenner.
Dennermann und sein Corgi "Prince of Wales" bilden zusammen mit seiner rechten Hand Hella, die sich liebevoll Jamie und Honeypenny nennen, ein unschlagbares Arbeits- und Ermittlerteam. Der Fall selbst gestaltet anfangs noch harmlos und wird dann von Kapitel zu Kapitel komplexer und unübersichtlich. Gut, dass der Ermittler hier die Übersicht behält und nicht nur Leser, sondern auch die Figuren gut durch das Buch lenkt. Ein spannendes Lesevergnügen, für alle Inselliebhaber und Genießer von gutem Wein und Kochkünsten! Freude bringt auch der link zur virtuellen Inseltour! Mein nächster Sylt Urlaub ist schon gebucht und vielleicht werde ich auch den berühmten Makler beim Ermitteln treffen!
Rezensionen von Kunde:
Tolle Graphic-Novel
Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek von Agatha Christie; Dominique Ziegler
In der Bibliothek von Oberst Arthur Bantry findet das Dienstmädchen eine Leiche. Es herrscht große Fassungslosigkeit. Seine Frau Dorothy holt Unterstützung in Form von Miss Marple, die den Fall lösen soll.
Der Krimi von Agatha Christie "Eine Tote in der Bibliothek" ist hier als Graphic Novel umgesetzt worden.
Auf dem Cover wird man von der blutüberströmten Leiche empfangen. Der Schreibstil in den Sprechblasen ist leicht und einfach. Die Illustrationen sind schön und sehr detailreich. Man muss sie lange anschauen, um alles auf den Bildern zu entdecken. Besonders toll finde ich, dass sie farbig sind und das Buch in großem Format gedruckt wurde. So sind die Illustrationen nicht so klein, sondern in einem angenehmen Format beim Lesen. Die Aufmachung finde ich sehr edel. Am Ende war es dann eine Überraschung für mich, wer der Täter war. Ich finde es grandios, wie die Story von Agatha Christie als Graphic Novel verwirklicht wurde. Ich bin begeistert. Dieser Comic ist für alle interessant, die einen Agatha Christie Krimi als Graphic Novel lesen möchten.
Tolle Graphic-Novel vom Agatha Christie - Krimi "Die Tote in der Bibliothek".
Rezensionen von Marie aus E.:
Wunderschöne Buchgestaltung, Inhalt kann nicht ganz mithalten
Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love. von Rebekka Weiler
Ich habe mich sofort in das wunderschöne Cover und den Buchschnitt verliebt. Dazu gibt es dann mit dem zweiten Band auch noch eine Buchschnitt-Fortsetzung, welcher die beiden Bände zu einem kleinen Kunstwerk werden lässt.
Die Handlung spielt in Norwegen - mein Urlaubsziel in diesem Jahr und deshalb perfekt zur Einstimmung.
Leider kommt gar nicht so viel Norwegen-Feeling herüber, ab und an, aber es hätte für meinen Geschmack ruhig mehr sein können.
Es geht um Freya, deren Freund und große Liebe Hendrik ums Leben gekommen ist.
Und um Emil und Lene - die zusammen mit Hendrik Drillinge sind bzw. waren und wie Freya mit dem Verlust nicht wirklich klarkommen.
Die Trauer und der jeweils unterschiedliche Umgang wurden einfühlsam beschrieben, ich konnte mich hier in alle Beteiligten einfühlen, das hat mir gut gefallen.
Zwischen Emil und Freya scheint sich langsam aber sicher im Verlauf der Handlung Gefühle zu entwickeln - und ihre Umwelt reagiert verstört darauf.
Hier fand ich sowohl Emils als auch Freyas Eltern ganz fürchterlich und ihre Handlungen und Äußerungen auch nicht wirklich realistisch.
Und dann gibt es da noch das große Rätsel um Hendriks Todesumstände - und das ging mir richtiggehend auf die Nerven. Über viele, viele Seiten ist nämlich nur ein großes Thema omnipräsent. Das hat sich ständig wiederholt und war sehr ermüdend für mich. Denn wirklich interessant war das nicht, vor allem in der Endlosschleife und so ausführlich. Als diese eine Mission geglückt war, habe ich aufgeatmet. Überhaupt hatte das Buch einige Längen.
Insgesamt bin ich etwas zwiegespalten und mir nicht sicher, ob ich den zweiten Band wieder lesen werde.
Rezensionen von Lilli33:
Schauspielerei und Urlaubslaune
Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording von Tanja Janz
Schauspielerei und Urlaubslaune
Inhalt:
St. Peter-Ording steht kopf. Es finden Dreharbeiten zu einer neuen Serienfolge statt mit dem beliebten Schauspieler Titus Frank. Als dieser bei einem Brand ums Leben kommt, steht schnell fest: Es war Mord.
Meine Meinung:
Dies ist der 3. Band dieser Krimireihe, kann aber problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Tanja Janz’ Schreibstil ist einfach und locker. Man kann das Buch sicher gut im Urlaub am Strand lesen, wo es viel Ablenkung gibt. Denn man muss sich nicht sonderlich konzentrieren, um der Handlung folgen zu können. Diese ist wie der Schreibstil recht einfach gestrickt und in weiten Teilen vorhersehbar. Besonders bei der „Schlussüberraschung“ konnte ich nur noch mit den Augen rollen. Auch Täter und Motiv waren mir leider schon sehr früh klar.
Ermittelt wird von zwei Dorfpolizisten und deren Familienangehörigen. Zwar sind diese Charaktere äußerst sympathisch dargestellt, aber für meinen Geschmack viel zu naiv. Ein Wunder, dass sie den Fall überhaupt gelöst haben. Richtige Ermittlungsarbeit gibt es hier kaum. Nun gut, das Buch wird ja auch als Cosy Crime angepriesen, und das ist es sicherlich auch. Während man bei anderen Werken dieses Genres aber meist noch viel Witz findet, habe ich diesen hier komplett vermisst. Auch Spannung spielt hier keine allzu große Rolle, dafür die Familienidylle.
Die Reihe:
1. Willkommen in St. Peter-(M)Ording
2. Fiese Brise in St. Peter-(M)Ording
3. Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording
Rezensionen von _ich.lese_:
Es hat mich sehr berührt
Glow Like Northern Lights von Sarah Stankewitz
Lillys Zwillingsbruder ist Herzkrank und seit sie kleine Kinder waren, dreht sich alles um Luca und seine Krankheit. Und um Hoffnung, Hoffnung dass es doch noch Hilfe für Luca gibt. Aber dann stirbt er. Und für Lilly bricht eine Welt zusammen. Um mir ihrer Trauer fertig zu werden flieht Lillly nach Island und trifft dort Aron, den sie in einem Forum für Angehörige kennengelernt hat.
Aber Aron ist abweisend zu ihr und alles ist überhaupt nicht so wie Lilly es sich vorgestellt hatte.
Bei diesem Buch reichte schon der Namen der Autorin und ich wusste, ich will es lesen. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr und bisher haben mir alle sehr gefallen, so natürlich auch dieses. Wobei gefallen vielleicht der falsche Ausdruck ist. Es hat mich sehr berührt und tief bewegt. Ich habe so mit Lilly mitfühlen können und dann noch das traumhafte Setting in Island.
Ein großartiger Schreisbtil, viel Empathie, sympathische Charktere. Hier stimmte so ziemlich alles für mich. Ein absolutes Lesehighlight.










