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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von La Calavera Catrina:

Hörbuch-Empfehlung

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love. von Rebekka Weiler

»Ich weiß nicht, ob wir gut füreinander sind. Ob das gesund ist. Aber … Ich will es gern herausfinden.«

Hendrik ist seit über acht Monaten tot. Viele Fragen bleiben offen, weil die tragischen Umstände überhaupt nicht zu Hendrik passen, der in eine Massentierfarm eingebrochen war und gewalttätig geworden sein soll.

Freya war seine Freundin und ist seit dem von „Trauernarben“ gezeichnet. Auch Hendriks Geschwister leiden. Lene ist ins Ausland geflüchtet, der 21-jährige Emil ist geblieben und versucht seine Eltern zu unterstützen. Als Freya an ihrem Geburtstag einen Zweitlaptop von Hendrik findet, bittet sie Emil um Hilfe, um das Passwort herauszufinden. Beide kommen sich dabei näher. Sie tun sich gut und spenden sich gegenseitig Trost. „Nichts ist gut, aber alles ist besser.“ Doch die Familie von Emil duldet ihre Liebe nicht - aus politischen und persönlichen Gründen. „In meiner Familie gibt es offenbar nur drei Möglichkeiten, wie man mit unangenehmen Themen umgeht: weglaufen, betäuben oder totschweigen.“

Es ist ein romantisches Buch, sehr gefühlvoll geschrieben, nahbar und auch spannend, denn die ungeklärten Sachverhalte um Hendriks Tod, sind noch nicht vorbei. „Was wäre, wenn…“ ist ein Gedanke, der beiden oft kommt. Es geht um Wut, Trauer, gegenseitigen Trost, Schuldgefühle und Familie. Gefühle und Gedanken stehen stets im Mittelpunkt der wechselnden Erzählperspektiven zwischen Freya und Emil (unterbrochen von Kindheitserinnerung der drei Geschwister). Alles andere wirkt wie schönes Beiwerk. Die Dialoge sind authentisch und besonders die Freunde der beiden, die ihnen mit guten Ratschlägen beistehen, sind taktvoll und eingängig geschrieben. Mir hat besonders gefallen, dass man der Handlung leicht folgen kann. Das Hörbuch ist toll, weil ein Sprecher und eine Sprecherin den verschiedenen Sichtweisen noch mehr lebendig verleihen. Die Protagonisten verhalten sich ihrem Alter entsprechend und natürlich wird es auch dramatisch. Die Fortsetzung erscheint noch in diesem Jahr im September, trotzdem gibt es keinen fiesen Cliffhanger. Empfehlung für alle, die es romantisch, ein bisschen dramatisch und authentisch mögen.

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Rezensionen von Lerchie:

Ein tolles Buch

Mysterium in der Tundra von Pedro Urvi

Darthor wurde zurückgeschlagen und hat sich auf den Vereisten Kontinent zurückgezogen. Doch König Uthar will ihn endgültig besiegen. Lasgol und seine Gefährten bemühen sich, das dritte Ausbildungsjahr zu bestehen. Die Freunde Lasgol und Egil entdecken das Geheimnis des Königs und wer ihr wahrer Feind ist.

Können sie sich für eine Seite entscheiden? Der König zieht mit seiner Armee zum Vereisten Kontinent denn er will Darthor schlagen. Dafür benötigt er die Waldläufer, ja sogar die die noch n der Ausbildung stehen. Das Mysterium der Tundra wird auf dem Vereisten Kontinent von ihnen entdeckt und sie müssen an der Schlacht im Norden teilnehmen. Werden Lasgol und sine Freunde den Krieg, Verrat und das doppelte Spiel überleben und das dritte Ausbildungsjahr bestehen?

Meine Meinung
Das Buch schließt wieder an den Vorgängerband an und es bleibt spannend. Lasgol erfährt, in welche Schule er im vierten Ausbildungsjahr kommt. Doch er muss das dritte erst noch bestehen. Für die Möglichkeit der Schule werden sie geprüft. Diese Prüfung ist sehr schwer. Sie hat es in sich. Ob Lasgol sie wohl besteht? Die Ereignisse überschlagen sich, den Uthar will gegen Darthor kämpfen und nimmt alle Waldläufer mit. Sogar die, die noch in der Ausbildung stecken vom ersten Jahr an. Lasgol und seine Freunde erleben dabei einige Abenteuer und geraten auch in Lebensgefahr. Mir scheint König Uthar ist es egal wie viele Menschen umkommen, Hauptsache er bleibt der König, und dabei hält er sich feige auch noch im Hintergrund und lässt sogar die Fast-Waldläufer für sich kämpfen. Wird er den Sieg erringen? Oder muss er sich zurückziehen und seine Wunden lecken? Der geneigte Leser wird dies alles erfahren. Das Buch war wieder sehr spannend. Es hat mich gefesselt, sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den vierten Teil. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Alle wollen nach Italien - Vorlesebuch ab 4 Jahren

OTTO fährt los - Ein Sommer in Italien von Madlen Ottenschläger

Der lebendige Camper Otto kommt wieder zum Einsatz. Die Kinder Emmi und Paul, ihre Mama Mira und Bonus-Papa Leo fahren mit Otto in den Sommerurlaub nach Italien. Hier kommt, durch die farbenfrohen Illustrationen von Stefanie Reich, ganz viel sommerliche Urlaubsstimmung auf und lädt zum Träumen ein.

Ob Sterne am Lagerfeuer gucken, Strandtage am Meer, Bergwanderung, Sightseeing in Rom oder mit Freunden italienische Köstlichkeiten schlemmen. Hier ist für alle etwas dabei. Dabei blickt man sehnsuchtsvoll in das Land der Zitronen: Pizza, Pasta, Eis bzw. »In Italien gibt es nur ...« »... Gelato!« genießen oder bei der Tomaten-Ernte helfen. Die kleinen Suchaufgaben wären gar nicht nötig gewesen und wirken im Text etwas überfrachtend. Vielleicht werden sie beim mehrmaligen Lesen noch interessanter. Es wird auch auf das Heimweh von Paul eingegangen, der seinen Papa und seine Freunde vermisst, was die ganze Reise insgesamt sehr authentisch macht. Der Text ist eine Mischung aus wenigen Sprechblasen und überwiegend kurzen Erzähltexten. Der enthält viel wörtliche Rede, wissenswerte Sachinformationen und auch italienische Worte (mit Übersetzung), hätte aber manchmal etwas einfacher formuliert sein können. Aber schon allein wegen der tollen Bilder, gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von MarcoL:

Berührende Coming of Age Geschichte aus der kroatischen Inselwelt

Mitgift von Antonela Marusic

Die Ich-Erzählerin Nela wächst mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung in Split auf. Jeden Sommer reist sie zu ihrer Großmutter auf die Adria-Insel Korčula. Sie lebt in bescheidenen Verhältnissen am Rande der Hafenstadt Vela Luka. Das Geld ist knapp, aber die Landwirtschaft wirft einiges ab. Zudem ist Oma sehr sparsam.

Meist ist noch ihr „Barba“, Nelas Onkel im Haus. Ihre anderen Onkel haben das Land schon vor langer Zeit verlassen.
S.9. „An diesem Nachmittag verpasste mir mein Onkel die erste große Tracht Prügel. […] Es ist das Jahr 1981 und ich stehe erst am Anfang meiner Gerechtigkeitsmission. Ich bin sieben Jahre alt ...“
Das sind Zitate von der ersten Seite, die schon erahnen lassen um welche Geschichten es sich handeln wird.
Nela träumt davon, Schriftstellerin zu werden, um ihnen es alle eines Tages zeigen zu können. Auch in späteren (Kindes-) Jahren empört sie sich über ihren Onkel.
S. 103: „ Ich kann es nicht ertragen, dass ein so dummer Mensch jeden Tag meint, mir Befehle erteilen zu müssen.“
Nela erzählt viel von ihrem Inselalltag, von jedem Sommer mit ihrer Oma, die versucht, das Kind so gut wie möglich zu beschützen. Nela hilft im Haushalt so gut wie es geht, verschließt sich aber gerne mit ihren Comics, oder der „Bravo“, später mit ihrem Walkman, um sich von ihren eigenen Gedanken treiben lassen zu können.
Wenn sie alleine ist, stellt sie sich immer vor, ein Junge zu sein.
S. 158: „Wenn ich mit mir selbst rede, bin ich ein Junge. Ich will ein junger Mann sein und nicht das hier.“
Auch verhält sie sich oftmals so, ohne dass es jemals zur Sprache kommt, dass sie möglicherweise im falschen Körper aufwächst.
Vorsichtig geht die Autorin an diesen Umstand heran, und lässt dennoch keine Zweifel an der rebellischen Kraft, die Nela innewohnt. Ihr Verhältnis zur ihrer Oma ist liebevoll, sie mag es mit ihr in einem Bett zu schlafen, um von Oma jeden Abend Geschichten erzählt zu bekommen. Doch je älter Nela wird, des drüber scheint das Verhältnis zu werden.
Auch wenn die Oma ein Quell von unzähligen Geschichten ist, über ihre Flucht vor den Nazis bis nach Ägypten berichtet, wiederholt sich vieles. Die einsetzende Pubertät und das Erwachsenwerden schiebt schleichend eine unsichtbare Distanz in die Beziehung.
Es ist ein Coming-of-Age Roman, der zwischen dem kargen Inseldasein und dem Alltag in der Stadt (der auch nicht glorifiziert wird) berichtet. Nela träumt von Größerem, von einer Befreiung ihrer Zwänge, einem Ausbruch aus der Gefangenschaft von Armut und familiären Strukturen.
S.203: Die Jugend ist anmaßend in meine Seele eingezogen, hat weder angeklopft noch angefragt, ob ein Platz frei ist.“ (ein wunderschöner Satz, wie ich finde)
Sprachlich hat mir der Roman sehr gut gefallen. Die Übersetzung von Marie Alpermann ist, soweit ich das beurteilen kann, eine Wucht. Im Originaltext kommen wohl viele Dialektwörter vor, welche im Text belassen wurden und im Anhang erläutert werden. Sie stören den Lesefluss in keinster Weise, im Gegenteil – sie sind eine echte Bereicherung.
Gerne gebe ich eine ganz große Leseempfehlung für diesen berührenden Roman über die Sommer der „kleinen“ Nela.

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Rezensionen von Anndlich:

Northern Lights

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love. von Rebekka Weiler

Freyas große Liebe Hendrik verlor vor einigen Monaten auf tragische Weise sein Leben, bis heute sind die Umstände aus Freyas Sicht noch nicht geklärt und ihr fällt es schwer, damit abzuschließen. Emil, Hendriks Drillingsbruder, ist der einzige, der ihre Trauer nachempfinden kann. Ein Grund, weswegen sich Freya wohl in Emils Nähe fühlt, doch darf Freya mehr Gefühle für Hendriks Bruder haben?

Somebody to Love ist der Auftaktband der Norhern-Hearts-Reihe von Rebekka Weiler, der mich auf vielen Ebenen leider nicht abholen konnte.

Die Story erleben wir aus drei Perspektiven: Freyas, Emils und einem Rückblick, der uns die Drillinge (Emil, Hendrik und Lene) näher bringen soll und das bei mir nicht geschafft hat, dafür waren mir die Kapitel zu kurz und oberflächlich gehalten.

Der Fokus der Geschichte lag mir zu sehr auf der Klärung der Todesumstände, was im Klappentext für mich nicht deutlich genug rüberkommt und daher zu viel Platz einnahm. Durch diesen großen Umfang, konnte mich auch die Romance-Geschichte nicht wirklich bewegen. Sowohl Freya als auch Emil sind gut herausgearbeitet, ihre Trauer um den Freund/Bruder war gut umschrieben und ihr Verlust spürbar, aber dieses Gefühl fehlten mir bei der Zerrissenheit bezüglich ihrer Gefühle füreinander. Die Zerrissenheit wurde zwar durchaus kommuniziert, aber sie war nicht spürbar. Ebenso konnte ich nicht wahrnehmen, wie es zu den Gefühlen zwischen den beiden kam. Mir fehlte es komplett an einer emotionalen Annäherung zwischen Freya und Emil.

Die norwegische Kulisse kam durch die Namen der Charaktere und Ortschaften zum Vorschein, jedoch fehlte mir ansonsten der norwegische/skandinavische Flair.

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Rezensionen von brauneye29:

Gardasee-Feeling

Oliva del Garda von Katharina Eigner

Zum Inhalt:
Nachdem Ornella vom Felsen der Burg Arco stürzt, ist die Familie überzeugt, dass es Selbstmord war. Rosina, die auf dem Landgut der Familie Deckenfresken restauriert glaubt nicht daran. Als auch noch Ornellas beste Freundin verschwindet ist sie überzeugt, dass etwas nicht stimmt.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich das Buch im Wesentlichen wegen der Location Gardasee lesen wollte, liebe ich es dort zu sein und kann dann den ein oder anderen Ort vor dem inneren Auge sehen.

Die Geschichte ist interessant und die Protagonisten durchaus auch. Ich fand das Buch recht kurzweilig.
Fazit:
Gardasee-Feeling

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Rezensionen von brauneye29:

Schöne Geschichte

Die Blumentöchter von Tessa Collins

Zum Inhalt:
Die Gärtnerei der Großeltern ist das Zuhause für Dalia, denn die Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben und ihren Vater kennt sie nicht. Als die Großmutter verstirbt findet sich ein Brief ihres unbekannten Vaters aus Mexiko. Wieso hat ihr keiner davon erzählt. Sie beschließt nach Mexiko zu reisen und ihren Vater und Antworten zu finden, doch außer einem Vornamen hat sie kaum Informationen.

Meine Meinung:
Ich hatte aufgrund des Klappentextes schon etwas Befürchtungen, dass das Buch sehr schnulzig werden könnte, bin aber sehr positiv überrascht worden, denn mir hat das Buch sehr gut gefallen. Klar, gibt es auch schnulzige Momente, aber die passten dann auch. Das Buch wird in zwei Zeitsträngen erzählt, so dass wir sowohl die aktuellen Ereignisse aus Dalias Sicht als auch die Erlebnisse von Dalias Mutter aus ihrer Sicht sehen. Es ist ein Mix aus Familiengeschichte und Liebesgeschichte, aber für mich stand eindeutig die Familiengeschichte im Vordergrund und das hat mir gut gefallen.
Fazit:
Schöne Geschichte

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Rezensionen von Lesestern:

Das verborgene Leben des Elijah Campbell

Der Fluss der Erinnerung von Kelly Flanagan

„Der Fluss der Erinnerung „aus der Feder des Psychologen und Autors Kelly Flanagan ist im Dezember 2023 bei Gerth-Medien erschienen.
Der Autor führt uns mit dem Hauptprotagonisten Elijah Campell einen Menschen vor Augen, der sich jahrelang einem Versteckspiel hingegeben hat, bis sein eigenes Leben daran zerbricht.

Das Scheitern seiner Ehe, seiner Schreibblockade als Schriftsteller , sein Glaubensverlust und seine finanziellen Probleme sind alles äußere Indizien seiner verborgenen und verletzten Seele.
Als er gedrängt durch aufkommende Kindheits- und Jugenderinnerungen in seine Heimatstadt zurückkehrt und die Schauplätze seiner Verletzungen betritt, bleibt kein Stein auf dem anderen…
Mein Leseeindruck:
Kelly Flanagan versteht es den Leser zu fesseln und geradezu in die Handlung hineinzuziehen.
Man begibt sich mit Elijah auf eine innere Reise zu den Orten, die er vergessen wollte und zu Personen, die er aus seinen Gedanken verdrängt hat.
Es ist ein langer und schmerzlicher Prozess, bei dem ein immer wiederkehrender Traum Gestalt annimmt: Elijah wird zu einer Brücke geführt, unter der ein reißender Fluss fließt. Die Brücke besteht aus instabilen und teilweise morschen Brettern, die Einsturzgefahr signalisieren und überwunden werden müssen…
Elijah muss sich seiner Vergangenheit stellen, um den Weg über die Brücke zu gehen. Dabei sind offene Gespräche mit Menschen aus der Gegenwart und seiner Vergangenheit notwendig, um die in seinem Leben belastenden und erdrückenden Geheimnisse freizugeben.
Mein Fazit:
Ein Buch wie eine Welle, die durch die Seiten trägt und emotional kraftvoll den Leser mitreißt und zugleich den Weg der Gnade und Freiheit beschreibt.
Eine sehr wertvolle und lesenswerte Lektüre !

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Rezensionen von Marie aus E.:

Zu viel des Guten

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge von Anja Tsokos; Michael Tsokos

Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut, weil der Klappentext genau nach meinem Lesegeschmack klang.
Anfangs war ich auch sehr angetan. Heinz wurde gleich als Kind in die Schublade "dumm" gesteckt und hatte es nicht leicht. Zum Glück hatte er eine Freundin, die zu ihm stand. Das war einfühlsam geschildert und hat mir gut gefallen.

Der heutige Heinz hingegen lebt in einem Seniorenheim ohne jegliche Abwechslung und macht sich angesichts einer rätselhaften Nachricht über seine Kindheitsfreundin auf die Reise nach Warnemünde, mit einem Flixbus.
Das sind drehbuchreife Augenblicke, die das Buch da beschreibt und ich kann mir eine Verfilmung auch gut vorstellen.

Im Bus trifft Heinz dann immer auf unterschiedliche Mitreisende, die eine Teiletappe neben ihm sitzen. Ihnen erzählt er Stück für Stück seine Lebensgeschichte.
Und diese ist so abgefahren, dass es anfangs großen Spaß macht, ihn zu begleiten. Ausgerechnet Heinz tappt nämlich von einem großen historischen Augenblick in den nächsten.

Leider nutzt sich das dann aber irgendwann ab, wahrscheinlich weil es einfach zu unglaubwürdig wird - und damit habe ich auch den Spaß am Buch verloren.
Zumal Heinz so dermaßen als naiver Trottel dargestellt wird, dass mir da beim Lesen unwohl war, auch wenn mir klar ist, dass die Geschichte nur so, mit dem Heinz, funktioniert. Aber der liebevolle Blick wie bei Forrest Gump kam mir hier zu kurz.

Das Ende des Buches hat mir hingegen wieder sehr gut gefallen - genau richtig, dafür gibt es volle Punktzahl.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

PLAYMOBIL Wiltopia. Diebe in der Savanne von THiLO

In diesem Wiltopia Band geht es ab in die Savanne. Wir begleiten Familie Palmer in die Savanne, wo sie als Tierarzt und Umweltforscherin unterwegs sind und ihre drei Kinder mit in die Tierwelt Afrikas nehmen. Dabei gibt es auch einen spannenden Vorfall, ja schon fast einen Krimi, der passiert rund um Löwenbabys.

Und so werden die Kinder auch zu Detektiven...

Was uns an dem Buch sehr gefallen hat: die Geschichte wird nicht langweilig. Sie ist mit farbenfrohen Bildern illustriert und bringt so die Fantasie dazu, in Gang zu kommen. Als Erwachsene fand ich auch gut, dass ein Ex -Häftling vorkommt und auch das Thema Vorurteile gut eingearbeitet wird. Auch die Personen sind vielfältig und bilden auch eine bunte Patchworkfamilie. Uns hat das Buch gut unterhalten. Nebenbei haben wir auch einiges über die Tiere erfahren

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