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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücherwurm78:

Spannend, aber nicht ganz so gut wie gewohnt

Der Totenarzt von Chris Carter

Bei der Obduktion einer Leiche eines Verkehrsopfers findet man heraus, dass dieser nicht durch den Unfall gestorben ist, sondern bereits vorher tot war. Dann gibt es eine weitere Leiche, ein Selbstmord, doch auch bei dieser Leiche ergibt sich, dass er schon vorher tot war. Robert Hunter und Carlos Garcia vom LAPD ermitteln, was werden sie herausfinden?

Der Totenarzt ist Band Nummer 13 von Chris Carter rund um Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia.

Ich habe bereits alle anderen Bücher gelesen und habe mich sehr auf den neuen Fall gefreut. Im Großen und Ganzen hat mir dieser Thriller wieder sehr gut gefallen, es war spannend geschrieben und ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl ausgehen und wann und wie der Täter gefunden wird. Im Vergleich zu den Vorgängerbüchern war es aber nicht ganz so gut, es ging hier hauptsächlich um die Aufklärung der Taten, die nicht so ausführlich wie sonst beschrieben waren. Es fehlte irgendwie ein bisschen an Action. Aber nichts desto trotz war der Thriller spannend und es hat mich gefreut wieder von Hunter und Garcia zu lesen.
Fazit: Spannend, aber nicht ganz so rasant wie sonst.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Der kleine Drache Kokosnuss - Schulabenteuer,3 Audio-CD von Ingo Siegner

Eine tolle Sammlung an Schulabenteuern des kleinen Drachen Kokosnuss ist erschienen. Wir mögen den kleinen Drachen Kokosnuss und seine Bücher sehr - auch die von Philipp Schepmann gelesenen Hörspiele sind wirklich toll (im Vergleich von denen zur TV-Serie). Die Stimmen sind super eingefangen und machen die Geschichten als Hörbücher sehr lebendig.

Das Thema der Box ist Schulabenteuer und es gibt drei Geschichten, die allesamt super zum Schulanfang passen, wodurch ich die CD auch ein nettes Mitgebsel zum Schulstart finde oder auch als Vorbereitung. Denn auch Drachenkinder sind manchmal zum Schulstart unsicher und gerade Oskar hat es als Fressdrache da nicht leicht, überhaupt in die Schule zu kommen. Die Drachenprüfung ist für Kokosnuss auch gar nicht ohne... eine Prinzessin gilt es zu entführen. Das Abenteuer über den Schulausflug ist sehr aufregend und spannend, da geht es ins Tal der Riesenpilze. Jede einzelne Geschichte dauert knapp eine Stunde und wird immer wieder von Musik gemalt, sodass die szenische Lesung ein wahrer Hörgenuss ist. Diese CDs wandern für uns sicher ins Auto, denn diese Hörspiele höre ich als Erwachsener auch noch gerne im Auto mit!

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Verräterisches Lavandou von Remy Eyssen

Auch der 10. Band der Reihe um den Gerichtsmediziner Leon Ritter und seiner langjährigen Partnerin, Capiaine Isabelle Morell, ist fesselnd bis zur letzten Seite.

Das eigentlich beschauliche Lavandou, das sich abermals um das Prädikat des besten Feriendomizils bewirbt, wird von einem brutalen Mörder heimgesucht, der mehrere Frauen entführt, foltert und die verstümmelten Körper deren ohne Herzen und Köpfe dafür mit Hibiskusblüten verziert, ablegt.

Commandante Zerna ordnet an, diesem schauerlichen Spiel sofort Einhalt zu gebieten und versteift sich dabei zunächst einmal auf falsche Verdächtige als Täter.

Doch Leon Ritter und Isabelle Morelle misstrauen den zu glatt wirkenden Spuren. Allerdings hat Leon Ritter in einer Nebenhandlung noch ein klitzekleines privates Problem: einen angeblichen Sohn namens Philippe, der einen Anteil an Ritters Vermögen fordert.

Und dann sind da noch die Besuche des französischen Staatspräsidenten, die nicht immer rein dienstlich sind, aber für gehörig Aufregung sorgen.

Meine Meinung:

Die Handlung ist spannend angelegt. Remy Eyssen spannt seine Leser hier ordentlich auf die Folter, in dem er mehrere Verdächtige präsentiert, die alle irgendwie Dreck am Stecken haben. Trotz zahlreicher geschickt gelegter falscher Fährten habe ich recht schnell den wahren Täter, der allerdings erst auf den letzten Seiten offen auftritt, entdeckt.

Schmunzeln muss ich über den heimliche Besuch des Präsidenten, bei dessen mitternächtlichen Ausflug er sich den Knöchel verletzt und Leon Ritter das präsidiale Bein verarztet. Immerhin hat er nun wie bei einer Märchenfee einen Wunsch frei.

Isabelles Tochter Lilou, nunmehr Studentin, muss sich in ihrem Ferienjob gegen einen aufdringlichen Chef und einen geheimnisvollen Stalker wehren.

Der Krimi ist sehr gut geschrieben, allerdings meiner Ansicht nach, müssten die detaillierten Beschreibungen der Folterungen nicht unbedingt sein. Das ist bei dieser Reihe, die ja ungetrübtes Urlaubsfeeling aufkommen lassen will und durch die ausgezeichnet erstellten Charaktere punkte, nicht unbedingt nötig. Die neun Vorgänger sind ja auch mit Andeutungen ausgekommen. Vielleicht ist ja jetzt der letzte Serienmörder entlarvt?

Bleibt abzuwarten, ob der angebliche Sohn von Dr. Leon Ritter noch einmal auftaucht.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem bis zur letzten Seite fesselnden Krimi wieder 5 Sterne.

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Rezensionen von SalMar:

Besonders und eindrucksvoll

James von Percival Everett

Als der Sklave Jim nach New Orleans verkauft werden soll, flieht er am Mississippi entlang in Richtung Norden. Mit dabei ist der weiße Junge Huck, und das ungleiche Gespann stolpert schon bald von einem Abenteuer ins nächste.
Wer Huckleberry Finn gelesen hat, der erkennt schon bald, dass sich „James“ grundsätzlich an den Handlungen im Original orientiert und die Abenteuer von Huck und Jim eben „nur“ aus anderer Perspektive, nämlich der von Jim, erzählt.

Mir hat das wirklich gut gefallen, da es sich zum einen um eine bekannte Geschichte und auch die entsprechende Atmosphäre der Zeit am Mississippi handelt, und man als Leser zum anderen eine völlig neue und auch unerwartete Perspektive erfährt – nämlich die eines entflohenen Sklaven, der im Geheimen äußerst intelligent und gebildet ist.
Ich fand die Umsetzung sehr gelungen und beeindruckend, und obwohl es in der Übersetzung sprachlich doch zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist, fand ich den gewählten Weg des Übersetzers eine gelungene Lösung.
Insgesamt eine wirklich eindrucksvolle Neuerzählung des Klassikers, die den (Abenteuer-)Charakter des Originals weiter beibehält, aber der Geschichte noch eine weitere Ebene hinzufügt. Klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von aon.912401633@aon.at:

Aufregung

Verräterisches Lavandou von Remy Eyssen

Isabelle Morell und Leon Ritter genießen ihr Leben in dem Ferienort Lavandou. Sie stellvertretende Polizeichefin, er Rechtsmediziner. Doch plötzlich ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Zwei bestialische Frauenmorde erschüttern die Region und eine verzweifelte Suche nach dem Täter beginnt. Die Morde erinnern an einen ziemlich gleichen Vorfall vor vielen Jahren, doch dieser Täter sitzt wohlverwahrt in einer Anstalt.

Es gibt also keinerlei Hinweise und die Fahndungen zeitigen keinen Erfolg. Dem Autor gelingt es hervorragend, anhand der beiden Hauptprotagonisten, die Abläufe sehr lebensecht darzustellen. Das Buch fesselt den Leser, man möchte gar nicht mehr aufhören. Und das zieht sich bis zum furiosen Finale durch. Geschickt gemacht und sauber aufbereitet. Ein Genuss zum Lesen. Aus das ausgezeichnete Cover passt sich der betroffenen Landschaft an.

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Rezensionen von Goejos:

Aufregung

Verräterisches Lavandou von Remy Eyssen

Isabelle Morell und Leon Ritter genießen ihr Leben in dem Ferienort Lavandou. Sie stellvertretende Polizeichefin, er Rechtsmediziner. Doch plötzlich ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Zwei bestialische Frauenmorde erschüttern die Region und eine verzweifelte Suche nach dem Täter beginnt. Die Morde erinnern an einen ziemlich gleichen Vorfall vor vielen Jahren, doch dieser Täter sitzt wohlverwahrt in einer Anstalt.

Es gibt also keinerlei Hinweise und die Fahndungen zeitigen keinen Erfolg. Dem Autor gelingt es hervorragend, anhand der beiden Hauptprotagonisten, die Abläufe sehr lebensecht darzustellen. Das Buch fesselt den Leser, man möchte gar nicht mehr aufhören. Und das zieht sich bis zum furiosen Finale durch. Geschickt gemacht und sauber aufbereitet. Ein Genuss zum Lesen. Aus das ausgezeichnete Cover passt sich der betroffenen Landschaft an.

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Rezensionen von Buster:

Spannend und Wendungsreich

Tote Augen weinen nicht (Thriller) von Gunnar Schwarz

Dieser Thriller hat mir wieder super gut gefallen und ich muss sagen das Gunnar Schwarz so langsam zu einem meiner Lieblings-Autoren wird. Bisher hat mir jeder Thriller von ihm sehr gut gefallen und dieser hat mich wieder nicht enttäuscht.

Schon der Beginn, aus den Augen des Mörders erzählt, ist wieder ein grandioser Einstieg in die Geschichte.

Der Schreibstil ist wie für mich gemacht und ließ mich die Seiten wieder nahezu inhalieren. Faszinierend! Auch hatte ich wieder das Problem das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können bis ich es am gleichen Tag beendet hatte. Durch die vielen Wendungen hatte ich bis fast zum Schluss, wie üblich, den Täter nicht auf dem Schirm.

Außerdem beschreibt er die Charaktere der Protagonisten sehr gut und lässt sie sich auch weiter entwickeln in ihrem Charakter und der sozialen Interaktion. Dennoch sind seine Bücher einzeln lesbar. Allerdings hat er diesmal noch eine Nebengeschichten, die in diesem Buch nicht zuende erzählt wird und im Nachfolger aber dann hoffentlich auch geklärt wird.

Es gibt also wieder die ein oder andere Leiche und heisse Ermittlungen unter Zeitdruck und mit Fehlschlägen und Wendungen, ein wenig Situationskomik und reichlich Spannung.

Ich kann dieses Buch nur wieder wärmstens empfehlen!!!

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Rezensionen von Nele33:

gelungene Fortsetzung

Der stille Vogel von Peter Mohlin; Peter Nyström

Bei "Der stille Vogel" handelt es sich um den dritten Band der skandinavischen Thriller-Reihe um den ehemaligen FBI Agenten John Adderley.

Der Einstieg fiel mir aufgrund des tollen und fesselnden Schreibstil wieder sehr leicht. In einem Vogelnest werden menschliche Knochen gefunden. Der Verdacht, dass es sich dabei um die Knochen eines vor 30 Jahren verschwundenen Zwillingspaares handelt, erhärtet sich schnell.

Nicht weit er Fundstelle werden weitere menschliche Knochen gefunden und das kleine schwedische Dorf steht Kopf. Wussten sie doch von Anfang an, dass nur der Vater der Jungen ihr Mörder sein kann. Doch ist dies wirklich die Realität, oder was steckt hinter den Knochenfunden.
Der Thriller hat so einige Handlungsstränge und einiges an Personen zu bieten, sodass man sich schon konzentrieren muss, um den Faden nicht zu verlieren. Ich persönlich mag solche verschachtelten Geschichten sehr und bin während des Lesens gespannt, wie die Autoren diese dann schlussendlich zusammen führen.
Bei "Der stille Vogel" finde ich es als gelungen, auch wenn es viele Geschichten in der Geschichte waren und fast jede Person ihr eigenes Geheimnis mit sich herumtrug.

John Adderley mit seiner eigenen Geschichte ist mir in den drei Bänden immer sympathischer geworden und bleibt bei all den Widrigkeiten sehr menschlich.

Ich kann den dritten Band genauso empfehlen wie die beiden ersten Bände.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine klare Leseempfehlung

Pride began on Christopher Street von Christian Handel; Andreas Suchanek

Dem Autoren-Duo Christian Handel und Andreas Suchanek ist mit diesem 4. Band der Reihe „Schicksalsmomente der Geschichte“ ein bewegender queerer Liebesroman rund um das historische Ereignis, das hinter dem Christopher-Street-Day steht, gelungen.

Im Jahr 1969 sind gleichgeschlechtliche Beziehungen per Gesetz noch immer strengstens verboten und die Einhaltung wird durch die Polizei und Justiz penibel überwacht.

Das Autoren-Duo erzählt die Geschichte des schwulen Finn, der bei einer Razzia in der New Yorker Bar Stonewall vom Undercover-Polizisten Jake vor der Verhaftung gerettet wird. Jake ist, obwohl verheiratet, selbst homosexuell ohne sich dessen bewusst zu sein. Zwischen Finn und Jake entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung, die Jake in einen Gewissenskonflikt stürzt.

Dann begeben sich Jake und Finn auf die Suche nach Jakes Onkel Pat und dessen Sohn Chris, die von der restlichen Familie gemieden werden. Das Gespräch zwischen Christ und Jake liest sich u.a. dann so:

„Niemand sucht es sich aus.“
„Es darf nicht sein“ erwiderte Jake mit Nachdruck, „Ich bin POlizist, UNd verheiratet. Cybill wäre zutiefst verletzt.“
„In zwanzig Jahren ohne Liebe wäre sie viel verletzter“ entgegnte Chris, „einen Job kann man wechseln.“
„So leicht ist es nicht.“
„Warum nicht?“
„Mein Vater ...“ Jake biss sich auf die Lippen.
„Irgendwann wirst du dich ihm stellen müssen. Das ist unausweichlich.“

Als dann eine abermalige Razzia in der Bar eskaliert, stellt sich Jake auf die Seite seiner neuen Freunde.

Meine Meinung:

Die oft schrillen Pride-Paraden, die am Christopher Street Day die Straßen zahlreicher Städte bevölkern kennt wohl jede bzw. jeder. Der Anlass dazu ist nicht immer bekannt.

Dieser historische Roman enthüllt auf Grund bestens recherchierter Fakten die Gründe, die zur diesen Paraden geführt haben, um die queere Community sichtbar zu machen. Nach wie vor, sehen Menschen, die konventionelle heterosexuelle Beziehungen ablehnen, zahlreichen Vorurteilen und Verfolgung ausgesetzt. Während in vielen Staaten für gleichgeschlechtlich Liebende möglich ist, eine Ehe einzugehen, verabschieden Länder wie Russland oder Georgien verschärfte Gesetze gegen die queere Gesellschaft. In einigen Staaten wird queere Liebe mit der Todesstrafe geahndet.

Das Autoren-Duo erzählt die Geschichte sensibel und emotional. Die Charaktere sind detailliert und lebensecht beschrieben.

Gut gefällt mir, dass auch die Sicht von Jakes Frau Cibyll eingehend betrachtet und beschrieben wird. Sie ist belesen, schreibt unter Pseudonym für eine Zeitung und engagiert sich ehrenamtlich. Sie ahnt, was mit Jake los ist.

Der Schreibstil ist flott und flüssig. Die historischen Fakten sind sehr gut in die fiktive Liebesgeschichte eingeflochten.

Fazit:

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Rezensionen von Mabla59 :

Drei Schicksale

Unter dem Moor von Tanja Weber

"Unter dem Moor" von Tanja Weber wird in drei Erzählsträngen in jeweils unterschiedlichen Zeitebenen erzählt.
Den Anfang in der Gegenwart macht die Ärztin Nina, die an der Charité in Berlin arbeitet.
Nach der zermürbenden Zeit in der Corona Pandemie kündigt sie ihren Job und zieht ans Stettiner Haff.

Im ersten Zeitstrang von 1936 wird die 14-jährige Gine zum sogenannten Landjahr ans Stettiner Haff geschickt. Als dort ein Mann Gine vergewaltigt, schwört das Mädchen Rache und ahnt nicht, wie sehr es damit den Lauf der Zeit beeinflussen wird.
Und dann ist da noch im Jahr 1979 die zwanzig Jahre alte Sigrun, die aus dem Regime der DDR ausbrechen will.
Wer wie ich Geschichten, die sich über Generationen erstrecken und darin verwobene Geheimnisse enthalten, liebt wird bei diesem Buch nicht enttäuscht sein.
Der Schreibstil von Tanja Weber ist flüssig und leicht lesbar.
Ihre Charaktere sind authentisch und nachvollziehbar.
Ich kann das Buch nur empfehlen

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