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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Erlebnisse eines jungen Mannes

Der Gewinner von Teddy Wayne

Schon das Cover strahlt ein gewisse Stimmung aus und Atmosphäre prägt das Buch. Es ist die Zeit der Pandemie.
Von Beginn an begleiten wir Leser Conor O´Toole beim Antritt seiner Stelle als Tennistrainer in einer gehobenen, versnobten Gesellschaft. Conor ist nicht wohlhabend und gehört nicht dieser Gesellschaftsschicht an, hat es dennoch geschafft, ein Jurastudium abzuschließen.

Er steht noch ganz am Anfang, lernt für die Anwaltszulassungsprüfung.

Teddy Wayne hat einen einfachen, aber guten und ansprechenden Schreibstil. Daher lässt sich das Buch ordentlich lesen.
Es folgen einige Beziehungen, die Conor eingeht und leider auch viel Belangloses.
Es konnte mich auf Dauer nicht wirklich fesseln und ich muss es unter gehobenes Mittelmaß einordnen.

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Rezensionen von Goejos:

Aufregung

Verräterisches Lavandou von Remy Eyssen

Isabelle Morell und Leon Ritter genießen ihr Leben in dem Ferienort Lavandou. Sie stellvertretende Polizeichefin, er Rechtsmediziner. Doch plötzlich ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Zwei bestialische Frauenmorde erschüttern die Region und eine verzweifelte Suche nach dem Täter beginnt. Die Morde erinnern an einen ziemlich gleichen Vorfall vor vielen Jahren, doch dieser Täter sitzt wohlverwahrt in einer Anstalt.

Es gibt also keinerlei Hinweise und die Fahndungen zeitigen keinen Erfolg. Dem Autor gelingt es hervorragend, anhand der beiden Hauptprotagonisten, die Abläufe sehr lebensecht darzustellen. Das Buch fesselt den Leser, man möchte gar nicht mehr aufhören. Und das zieht sich bis zum furiosen Finale durch. Geschickt gemacht und sauber aufbereitet. Ein Genuss zum Lesen. Aus das ausgezeichnete Cover passt sich der betroffenen Landschaft an.

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Rezensionen von Katharina :

Die Anarchie der Gedanken von Susheel Saini

Rezensionen von dosi80:

Schuldig oder nicht?

Anna O. von Matthew Blake

Im Durchschnitt verschläft ein Mensch 33 Jahre seines Lebens, klar, dass da so manches, vielleicht auch ein Mord, geschehen kann.
Der Roman Anna O. des britischen Autors Matthew Blake ist ein wendungsreicher Thriller.
Die Geschichte dreht sich rund um den Psychologen und Schlafexperten Dr. Benedict Prince, der eine Frau namens Anna Ogilvy, in den Medien immer als Anna O.

bezeichnet, behandeln soll und dieser damit der Justiz ausliefern soll.
Anna O. soll ihre besten Freunde erstochen haben, als sie am Tatort jedoch aufgefunden wurde, war sie im Tiefschlaf – mit einem blutigen Messer in der Hand. Seitdem wurde sie nicht mehr wach.
Anna O. soll nun von Dr. Prince aufgeweckt werden.

Das Buch erzählt aus mehreren Perspektiven und ist sehr gut geschrieben. Im Laufe der Geschichte kommt immer mehr die ganze Wahrheit ans Tageslicht.

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Rezensionen von Buster:

Sehr spannend

Der Totenarzt von Chris Carter

Der Thriller beginnt wieder sehr spannend, gleich mit dem ersten Opfer und aus Sicht des Täters und Opfers. Die Beschreibungen der Gefühle des Opfers sind immer so gut, das ich es fast körperlich nachempfinden kann und mir Gänsehaut bereitet.
Danach geht es darum das durch die Gerichtsmedizin zufällig entdeckt wird, das das Opfer keines natürlichen Todes gestorben ist bzw.

In diesem Fall ein Autounfall mit Fahrerflucht, sondern schon vorher tot war.
Nun versuchen die Ermittler fieberhaft herauszufinden wie man den Täter ermitteln kann, ob er das schon länger macht, wie sie Spuren finden können usw.

Der Thriller ist wieder ein absoluter Page Turner und an Spannung kaum zu übertreffen. Hunter und Garcia geben wieder alles und Hunter mit seinen besonderen Fähigkeiten Zusammenhänge zu sehen wo keine sind usw. Ist wieder gut dabei. Der Schreibstil gefällt mir, wie jedesmal, sehr gut, ebenso wie der Handlungsablauf und die Schilderung der Ermittlungsarbeit.
Diesmal ist der Fall ziemlich nah an der Realität und das kann ich mir, leider, gut vorstellen.
Ich bin wieder völlig begeistert von diesem neuen Thriller von Chris Carter und kann ihn nur sehr empfehlen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall!!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Die Bahnhofsmission von Veronika Rusch

Ich kannte bereits Band 1 der Bahnhofsmission und war damals so begeistert, dass ich gespannt auf Band 2 gewartet habe. Band 2 führt in die Nachkriegszeit und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es war wieder ein so authentischer und gelungener Ausflug in die Vergangenheit, der durch die gewaltige Sprache und die sehr lebhaft geschilderten Charaktere sehr lebendig wird beim Lesen.

Ich mochte das Setting der Bahnhofsmission sehr. Es gab in der Geschichte einige Dinge, die sich erst sehr spät auflösen und so blieb das Buch lange spannend. Auch bekannte Charaktere aus Band 1 tauchten wieder auf und werden ergänzt durch authentische und sehr bewegende Schilderungen der Besatzungszeit. Ich fand das Buch wirklich grandios und war fasziniert von den Schilderungen, wenngleich das Buch keine leichte Kost ist. Eine harte Zeit wird realistisch und unverblümt geschildert, die Rohheit an mancher Stelle lässt ziwschendurch ordentlich schlucken. Doch gerade das hat mich wirklich fasziniert, da es so gut zusammengefügt war zu einem sehr gelungenen Roman!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Funny Story von Emily Henry

Funny Story beginnt schon ziemlich lustig vom Stil. Die Ich-Perspektive der weiblichen Hauptprotagonistin Daphne lockert gleich zu Beginn die Geschichte auf und schafft eine wunderschöne Wohlfühlathmosphäre. Daphne ist nämlich an dem Ort ihres Ex gestrandet. Sie hat alles für ihn aufgegeben, ihr Zuhause, ihren Freundeskreis und ist zu ihm gezogen in ein Haus und sich mit ihm verlobt.

Bis er auf dem Junggesellenabschied seine Jugendliebe wieder trifft und Daphne sitzen lässt. Doch auch die Jugendliebe hat einen Mann zurückgelassen. Die beiden arrangieren sich zu einer WG, denn: Daphne muss innerhalb einer Woche einen leistbaren Platz zum Schlafen finden. Was sich dann zwischen ihnen entwickelt, wird auf witzige Weise geschildert. Denn Daphnes Bild von Miles ändert sich ziemlich schnell und stimmt nicht mit dem, was sie vorher über ihn gehört hat. Die beiden sind echt süß miteinander und auch der Schreibstil ist toll. Man fliegt richtig durch die Seiten :-) Eine wunderschöne Rom-Com.

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Rezensionen von Anndlich:

Geschichten, die nur der Fußball schreibt

Nachspielzeiten von Lucas Vogelsang

Was haben Otto Rehhagel, Mehmet Scholl, Tim Wiese, Franz Beckenbauer, Paul Gascoigne, Christian Fährmann und die fußballtalentierten Dschungelcampbewohner gemeinsam? Ihnen allen hat Lucas Vogelsang in seinem Buch Nachspielzeiten ein Kapitel gewidmet.

Ich muss gestehen, die dezente Anmerkung ‚Sachbuch‘ habe ich bis zuletzt gekonnt überlesen, deswegen habe ich aufgrund des Klappentextes und der ausgewählten Persönlichkeiten ein emotionales Werk, mit lustigen Anekdoten und ‚Kabinengesprächen‘ erwartet.

Der Prolog hat dem komplett entsprochen, der Autor hat es hier geschafft die Magie dieses simplen, aber wunderschönen Sports zu übertragen und die Emotionen eines Fußballfans auszudrücken.

Dieser emotionale Schreibstil hat sich dann in den Geschichten verloren, was erstmal den Anschein erwecken könnte, dass nun das Sachbuch zum Vorschein kommt. Die einzelnen Kapiteln sind sicherlich mit Informationen und Wissen versehen, das man als Sachbuch werten könnte, dennoch liest es sich aufgrund des Schreibstils nicht als solches. Es ist durchweg eher oberflächlich und mit Metaphern geschrieben, sodass der Lesefluss unterbrochen wird und ich nach einem Kapitel auch erstmal eine Pause brauchte.

Ich konnte aus Nachspielzeiten neues Wissen mitnehmen, etwa die Bedeutung des Co-Trainers Ioannis Topalidis beim Gewinn der Europameisterschaft 2004. Dennoch hat mir vor allem das Kapitel gezeigt, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden konnte, denn die damalige Europameisterschaft war für mich das Turnier, an dem viele Erinnerungen und Emotionen hingen, die durch das Buch nicht erweckt wurden.

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Rezensionen von MarcoL:

Brillant inszenierte Familiengeschichte. Und wie sich Psychosen auswirken können.

Findet mich von Doris Wirth

Es hätte schön sein können für den Rest ihres Lebens. Harmonisch, erfolgreich, gut situiert. Theoretisch. Doch das Leben spielt auf seiner unendlichen Klaviatur so manche Misstöne, die das Lied vom Dolce Vita in gesellschaftlichen Disharmonien verwandelt. Liegt es an den einzelnen Personen? Angeboren? Oder verrückt der Druck der Umwelt die Denkweise von so manchem Zeitgenossen?
Erwin und Maria haben sich gefunden, verliebt, eine Familie gegründet.

Sie wohnen im Großraum Zürich, die Kinder Lukas und Florence wachsen behütet auf, stürzen in die Pubertät und bringen damit auch das Familiengefüge ins Wanken. Während Maria stets versucht, den Weg der Liebe zu gehen, wird Erwin immer unbeherrschter. Wutausbrüche seinen Kindern gegenüber sind nur der Anfang. Florence verfällt in die Bulimie und leidet jahrelang daran. Lukas geht und findet andere Wege, beginnt zu kiffen.
Mit Erwins Jobs und Selbständigkeit läuft es nicht mehr gut. Sein Vater war ihm nie ein Halt. Im Gegenteil, was auch Erwin machte, er bekam nie die Anerkennung, die er sich wünschte.
Mit Mitte Fünfzig geht es dann so richtig rapide bergab. Erwin, der ein Freigeist war, bricht aus dem Gefüge aus. Sein Realitätsverlust läuft Amok und lässt ihn in die Natur flüchten, fort von allem. In seinen Hirngespinsten malt er sich die schönsten Situationen aus, wie er in und mit der Natur lebt, keinerlei Zivilisation mehr benötigt. Er verschwindet, hinterlässt ein paar wenige Spuren, denn schließlich ist es ein Spiel. Er möchte, dass er gesucht wird. Er will, dass die, die ihn immer noch lieben, leiden. Doch viel Liebe von seinen Kindern gibt es nicht mehr – die hat er sich mit Geltungs- und Kontrollzwang verscherzt.
Erwin sieht sich als Opfer, was in gewissem Maße stimmen mag. Aber vor allem ist er Täter. Durch seine von je her sehr bestimmende Art hat er Mauern um sich gebaut. Denn er ist es doch, der das Geld nach Hause bringt, mühsam erwirtschaftet. Dann können die anderen doch spuren und nach seiner Pfeife tanzen. Besonders seine Kinder. Überhaupt dann, wenn deren Motivation zur häuslichen Mithilfe wieder mal etwas schwankt.

S.173: „Die Antwort lautet stets: nein. Nein, sie [Anm.: Florence] hat nicht genug getan. Was sie auch macht, wie sie sich auch Mühe gibt: Es reicht nicht. Es ist nicht genug. Nein, sie ist nicht genug.“

Erwin, der sich vieles erlauben darf, auch Seitensprünge, denn das läge einfach in seiner Natur, gewährt anderen kaum einen Millimeter persönliche Freiheit. Es kommt, wie es kommen muss und eskaliert eines Tages.
Sprachgewaltig erzählt Doris Wirth diese Familiengeschichte. Die erzählende Gegenwart ist Erwins „Flucht“. In Rückblenden wird die Familienchronik peu a peu aufgearbeitet. Man bekommt ein sehr deutliches Bild der handelnden Personen, lernt die Familie kennen. Man lebt und leidet mit ihr, spielt alle Facetten des täglichen Lebens mit ihr durch.
Erwins Psychose wächst und wächst, seine verbale Gewalt manifestiert sich auf andere Art. Sein Umfeld hat Angst vor ihm.
S.276: „ ...Florence sieht die Scheinwerfer über ihre Wand kriechen. Jedes Mal schlägt sie die Augen auf und hält still. […] Was, wenn er kommt und sie findet? Sie weiß nicht, wozu er fähig ist im Moment.“
Es stellt sich vermehrt die Frage nach den Ursachen für diese psychische Erkrankung. Gesellschaftlicher Druck? Arbeit? Leistungserwartung? Oder einfach von Haus aus ein paar Synapsen zu locker?
Virtuos leitet uns die Autorin durch diese Fragen, packt sie sehr geschickt in die Familiengeschichte ein und verwebt sie zu einem spannenden, äußerst gut und angenehm zu lesenden Roman. Ganz große Leseempfehlung.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Die Zauberkicker (2): Ausgedribbelt! von Benjamin Schreuder

Die Zauberkicker haben uns schon bei Band 1 gut gefallen. Nun geht es in Band 2 darum, wer nach der Probewoche auf dem Internat bleiben darf und es schafft, eine Ausbildung dort zu erhalten. Dafür wird nicht nur mit den anderen Kindern trainiert, sondern auch mit einem Simulator und mit sich steigernden Schwierigkeitsstufen.

Allein diese Szene war super geschildert, es wurden auch Bens Selbstgespräche dazu eingefangen und gut übernommen. Das größte Problem für Ben - sein größter Rivale aus seiner Mannschaft kommt nun auch noch in die Auswahl, da es damals eine Verwechslung gab... Wer wird es ins Team schaffen? Was zählt alles, was nicht? Wie wird mit verletzen Spielern verfahren? All das kommt vor und auch das magische Maskottchen, dass in der Parallelwelt lebt und helfen kann, bekommt natürlich eine tragende Rolle....


Und hat das alles wirklich gut gefallen. Die Aussagen des Trainers waren ermutigend für die Kids und zeugten von viel Teamspirit und Motivation. Leider war immer noch richtig viel Englisch, wenn der Trainer sprach, und mein Sohn verstand nicht so ganz, dass es danach eh immer übersetzt wird. Dadurch hat er viel nachgefragt. Andererseits hat er dadurch auch das eine oder andere Vokabel gelernt. Also nur negativ war es nicht, aber es hat den Hörfluss ein wenig unterbrochen. Jedenfalls hat es uns gut gefallen und wir haben gleich auf BookBeat weitergehört, wie es in Band 3 und 4 weitergeht. Die Reihe lohnt sich!

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