Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Verbundenheit ...
Das unsichtbare Band - über die unzertrennliche Verbindung zwischen geliebten Menschen von Patrice Karst
Klappentext / Inhalt:
Mit über 1,5 Millionen verkauften Exemplaren hat dieses Bilderbuch über die unzertrennliche Verbindung zwischen geliebten Menschen Generationen von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen verzaubert und geheilt. Eltern, Pädagogen, Therapeuten und Sozialarbeiter gleichermaßen haben „The invisible string“ zum perfekten Werkzeug zur Bewältigung aller Arten von Trennungsangst, Verlust und Trauer erklärt.
In diesem zeitgenössischen Klassiker erzählt eine Mutter ihren beiden Kindern, dass sie alle durch ein unsichtbares Band verbunden sind. "Das ist nicht möglich!" Die Kinder bestehen darauf, wollen aber trotzdem mehr wissen: „Was für ein Band?“ Die Antwort ist die einfache Wahrheit, die uns alle verbindet: Ein unsichtbares Band aus Liebe. Auch wenn sie es nicht mit den Augen sehen können, können sie es tief in ihren Herzen spüren und wissen, dass sie für immer mit denen verbunden sind, die sie lieben. Hat jeder ein unsichtbares Band? Wie weit reicht es? Geht es jemals weg? Dieses herzerwärmende Bilderbuch für alle Altersgruppen geht den Fragen nach den immateriellen, aber unauflöslichen Verbindungen zwischen uns nach und eröffnet tiefgehende Gespräche über die Liebe.
Cover:
Das Cover ist sehr schön, liebevoll und fertig gestaltet. Eine Mutter mit zwei Kinder ist darauf erkennbar, durch ein wunderschönes zartes goldenes Band werden diese zusammengehalten. Die glitzernden goldenen Elemente, wie das Band und viele kleine goldene Herzen, sind sehr schön herausgearbeitet und stechen hervor. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt. Und ich die Gesichtsausdrücke der Personen sind sehr liebevoll und ausdrucksstark gezeichnet.
Meinung:
Eine wunderschöne Geschichte über die Verbundenheit und Liebe zueinander und dass niemand ganz allein ist. So nimmt es Ängste und gibt liebevolle Sicherheit.
Die Zwillinge Lina und Jonas wachen bei einem Gewitter auf und sind ganz verängstigt. Als ihre Mutter ihnen die Geschichte vom unsichtbaren Band erzählt und dies an vielen Beispielen und Situationen erläutertet, werden die beiden beruhigt und wissen, dass sie auf Liebe und Verbundenheit zählen können.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und nicht zu viel ins Detail gehen, daher halte ich mich hier mit weiteren Informationen und Details zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Die Beschreibungen und Erzählung ist bildlich und gut verständlich dargestellt. Man kann den Handlungen und Texten gut folgen und es ist zudem kindgerecht und altersentsprechend umgesetzt.
Die Schriftgröße und auch die Textlänge sind angemessen und gut gewählt. Die Geschichte ist liebevoll und herzerwärmend umgesetzt und bietet viel Gesprächsstoff mit viel Tiefe. Eine wunderschöne Geschichte mit toller Botschaft, die Klein und Groß begeistern wird. Die Gestaltung ist wunderschön und stimmig.
Die Illustrationen sind passend gewählt und geben den Inhalt und das Gelesene sehr gut wieder. Auch die Ausdrücke auf den Gesichtern und die die Personen sind sehr ausdrucksstark umgesetzt und Emotionen und Gefühle bei ihnen anhand der Bilder gut erkennbar. Die Illustrationen sind stimmungsvoll und auch liebevoll umgesetzt.
Ein wundervolles Buch, welches sich auch sehr gut als Geschenk für Familien und Kinder eignet.
Toll umgesetzt und wunderschön gestaltet. Ein tolles Buch aus dem man viel mitnimmt.
Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über die Verbundenheit und Liebe.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Von Schicksalsschlägen und dem Geborgenheit-Finden in einer Wahlfamilie
Windstärke 17 von Caroline Wahl
"Windstärke 17" kann als die Fortsetzung von Caroline Wahls erfolgreichem Debütroman "22 Bahnen" gesehen werden. Die beiden Bücher hängen zusammen: während das erste aus der Perspektive der älteren Schwester Tilda erzählt wird, geht es nun um die jüngere Schwester Ida. Und wir haben einen Zeitsprung hinter uns: das erste Buch endet mit der 10- oder 11-jährigen Ida und mit Tildas Entschluss, von daheim auszuziehen und für das Promotionsstudium nach Berlin zu gehen.
Was es für Ida bedeutet hat, ab diesem Zeitpunkt weitgehend allein mit der alkoholabhängigen Mutter aufzuwachsen, und welche Schäden das in ihrer Psyche hinterlassen hat, erfahren wir nun in "Windstärke 17". Das Buch beginnt mit der nun erwachsenen Ida, die die Mutter tot auffindet... nach einer langen psychischen, körperlichen und sozialen Abwärtsspirale hat sich diese nun endgültig mit Tabletten das Leben genommen. Auch von Tilda hat Ida sich entfremdet, die beiden haben nur sporadisch Kontakt und Ida stößt die ältere Schwester meistens wütend weg... zu tief sitzt der Schmerz, so viele Jahre mit der Mutter allein gelassen worden zu sein.
Auch jetzt lehnt Ida alle Hilfsangebote der Schwester - die sich mit Mann, Kindern und einer guten Stelle fest im Leben etabliert hat - vehement ab, schaltet ihr Handy auf Flugmodus und flüchtet in einer spontanen Impulsreaktion irgendwohin, landet dabei auf der Insel Rügen. Hier hat sie das Glück, wirklich guten, liebevollen Menschen zu begegnen, die sie wie eine Tochter aufnehmen und liebevoll unterstützen. Zum ersten Mal in ihrem Leben erlebt Ida so etwas wie ein geordnetes Familienleben, doch mit ihrer traumatisierten Psyche fällt es ihr schwer, sich auf dieses einzulassen... und auch hier gibt es Schicksalsschläge und Herausforderungen.
Für mich war "Windstärke 17" kein leicht zu lesendes Buch. Das macht es nicht schlecht. Im Gegenteil, ich finde die Persönlichkeit Idas, ihre Schwierigkeit, sich wirklich auf Menschen einzulassen, ihre Gefühlsschwankungen und ihr risikoreiches, fast schon suizidales Verhalten sehr authentisch geschildert... hier schreibt eine Autorin, die sich mit diesen Themen offensichtlich auskennt und tiefgehend damit auseinandergesetzt hat.
Schwer gefallen ist mir, dass ich innerlich die ganze Zeit den Vorgängerband "22 Bahnen" und seine Hauptprotagonistin Tilda im Kopf hatte, und dieser hatte, trotz der schweren Thematik mit der alkoholkranken Mutter, viel mehr Humor, Leichtigkeit und Hoffnung zu bieten. Tilda war so eine resiliente Persönlichkeit, dass gute Hoffnung dafür Bestand, dass sie ihr Leben trotz der schwierigen Startbedingungen gut auf die Reihe kriegen würde, und sie innerlich zu begleiten, machte Hoffnung und Mut.
Und so ist es ja auch gekommen, wie man im zweiten Band sieht, Tilda hat ihr Leben auf die Reihe gekriegt... Ida hingegen kämpft enorm und wird aufgrund ihrer Persönlichkeitsdynamik wohl auch in Zukunft in ihrem Leben noch sehr zu kämpfen haben. Das ist, wie gesagt, realistisch dargestellt, aber in seiner Schwere und Tragik noch viel weniger ein Sommer-Wohlfühl-Buch als "22 Bahnen". Ich empfehle es für Interessierte, die bereit sind, sich auf diese Dynamik einzulassen.
5 Sterne, weil es insgesamt ein sehr gut geschriebenes Buch ist und die traurige und dunkle Thematik das Buch ja nicht per se schlechter macht.
Rezensionen von MarcoL:
Viel mehr als ein Thriller. Eine tief gründende Geschichte voller Gefühl
Geister weinen nicht von Ane Riel
Alma lebt alleine in einem kleinen Häuschen am Rande der Siedlung. Sie führt ein zurückgezogenes Leben, meidet jeglichen Kontakt mit anderen Menschen. Die Post wird in den Briefschlitz gesteckt, ihre Lebensmittel und was sie sonst für den täglichen Bedarf benötigt wird einmal in der Woche vom Krämer in einer Kiste vor der Haustüre abgestellt.
Überall in ihren Räumen hängen Zettel mit wichtigen Hinweisen, wie zum Beispiel „Essen“ oder „Trinken“. Denn Alma leidet sehr an der Demenz. Und sie ist taub. Sie kann sich an sehr wenige Dinge erinnern. Oftmals gibt es Tage, an denen sie sehr verwirrt ist und nicht mal mehr weiß, wer sie ist. Den Namen ihres Mannes vergisst sie aber nie. Otto. Und auch die Tatsache, dass sie jeden Abend vor dem Schlafen gehen die „Frau“ aufziehen muss. Die „Frau“ ist eine Bornholmer Uhr. Die Einzige, die sie damals bei der Tragödie in der Stadt retten konnte. Wenn sie die Uhr eines Abends nicht mehr aufziehen würde, dann wäre alles vorbei, und auch sie selbst würde nicht mehr aufwachen. Das war ihre feste Meinung, die ihr auch damals Otto eingetrichtert hat.
Eines Tages, der Winter fast vorbei, sieht sie einen Jungen mit seinem Hund am Haus vorbei gehen. Mit Vanillekringel versucht sie Tag für Tag das muntere Gespann zu ihr ins Haus zu locken. Sie wollte ein wenig Gesellschaft. Auch erinnert sie sich, selbst mal einen Hund gehabt zu haben. Ihr Vorhaben gelingt, und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Alma und dem Jungen, noch nicht im Schulalter, und dem Hündchen. Mit der Zeit beginnt sich Alma, unterstützt durch ihre Nachmittage mit dem Jungen, wieder etwas mehr an früher zu erinnern. An ihr Leben, ihre Liebe, gute und schlechte Dinge.
S.122: „Ihr Leben war zu einem Zustand geworden, einem stillen Sammelsurium von Erinnerungen, Verdrängtem und gewöhnlichen Vergessen. Von Momenten ohne Gedanken. Von Gefühlen ohne Anker.“
Irgendetwas ist da im Schuppen und hat mit Otto zu tun … ein Geheimnis, etwas Schreckliches … aber Alma kann sich nicht daran erinnern … Mehr wird nicht verraten.
Die Autorin schildert hier in sehr einfühlsamen und sanften Worten das Leben von Alma. Sie kämpft tapfer gegen die Demenz an und versucht, sich an ihre stille Welt zu gewöhnen. Sie war ja nicht immer taub, aber das Alter hat es mit sich gebracht. Es ist ein ruhiges Buch. Eigentlich. Denn die Autorin Ane Riel spielt hier äußerst gekonnt mit der Erwartung der LeserInnen, dass sich die dunklen Wolken am Himmel in ein enormes Gewitter entladen. So entsteht eine gewaltige Spannung, die sich bis zum Schluss immer mehr aufbaut. Und dennoch bleibt der Roman tiefgründig, beinahe sanft, spielt mit Begriffen wie Neuanfänge, Tod, Verlust oder auch die Unterdrückung durch patriarchal geprägte Strukturen.
Und das Ende … hach … lest es! Ganz große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman, der als Thriller betitelt ist, aber in Wirklichkeit so viel mehr ist. Auch gebührt der Übersetzerin Julia Gschwilm ein ganz großes Lob für diese wirklich ausgezeichnete Umsetzung. Bin voll begeistert.
Rezensionen von niknakswelt:
Der Tote am Weingut
Mordsmäßig verkorkst von Saskia Louis
Inhalt:
Louisa Manu versucht gerade mit ihrem Verlobten Rispo eine Loaction für ihre Hochzeit zu finden. Da würde ein Weingut doch ganz gut passen, wenn nicht bei ihrer ersten Besichtigung eine Leiche vor Louisas Füße fallen würde.Nun kommen zu den Hochzeitsvorbereitungen auch noch Mordermittlungen dazu.
Aber das ist Louisa ja schon gewohnt und sie kann die Vorbereitungen etwas nach hinten verschieben. Denn sie und Rispo schaffen es einfach nicht bei den Themen zur Hochzeit auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Ihre schwangere Schwester Emiliy ist aber diesmal auch keine Hilfe , probiert sie doch die ganze Zeit Erziehungstipps bei Trudi aus.
Um undercover ermitteln zu können, muss ein Verlobter her, doch Rispo kennen schon alle von den Ermittlungen, wo also hernehmen?
Mein Kommentar:
Dies ist bereits der neunte Band der Autorin Saskia Louis rund um die Blumenaldenbesitzerin Louisa Manu. Ich liebe die Autorin für ihre unterhaltsamen und abwechslungsreichen Bücher und diese Reihe besonders. Ihr Schreibstil ist sehr lebendig und die Bücher sind leider immer zu schnell fertig gelesen. Man kann die Bücher alle einzeln und in unterschiedlicher Reihenfolge lesen, da die Autorin immer wieder auf gewisse Ereignisse aus der Vergangenheit einen kurzen Bezug nimmt. So wird man erinnert oder kann sich ein Bild machen, wenn man das vorherige Buch noch nicht kennt. Dennoch ist es von Vorteil sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man dann die Hintergrundgeschichte besser mitverfolgen kann.
Louisa Manu hat einen unverwechselbaren Charakter und kommt durch verschiedene Zufälle, immer wieder mit einer Leiche in Berührung. So passiert es auch diesmal, als sie sich mit ihrem Verlobten Kommissar Rispo auf die Suche nach einer Hochzeitslocation macht. Natürlich wäre es nicht Lou, wenn sie sich diesmal aus den Ermittlungen heraushalten würde. Und so versucht sie auch diesmal wieder selbst auf Mörderjadg zu gehen und die Ermittlungen voranzutreiben. Was , wie ihr euch sicher denken könnt, zu verschiedenen lustigen aber auch peinlichen Situationen führt. Wer bereits die Reihe kennt, weiß mit welchen Methoden Lou versucht zu ermitteln und man muss als Leser mit Allem rechnen.
Ich finde, dass die Autorin in diesem Buch wieder einen tollen Mix aus spannendem Krimi und humorvollem Unterhaltungsbuch geschaffen hat. Man fiebert mit, ob der Mörder nun endlich gefunden wird und kann auch selbst mitraten, wer es denn nun ist. Was einem als Leser auch nicht leicht fällt, da es nicht immer alles so offensichtlich gestaltet ist. So bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Und andererseits weiß man, dass Lou, ihre Schwester Emiliy und Trudy für Überrschaungen gut sind und einfach ein chaotischer aber sehr liebenswerter Haufen sind. Mit ihnen wird es nie langweilig.
Der einzige kleine Kritikpunkt, der mir bei diesem Band aufgefallen ist, wenn man es so nennen kann (denn das ist jammern auf hohem Niveau) ist, dass es mir am Schluss nach der Aufklärung des Mordes fast einwenig zu schnell ging mit manchen Entscheidungen für die Hochzeit. Aber zu genau will ich da jetzt nichts verraten, um nicht zu spoilern. Da hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt. Aber das kann ja noch im nächsten Band kommen.
Aber so im Gesamten finde ich es wieder einen super schönen Roman und ich warte schon voller Spannung auf den nächsen Band der Reihe.
Mein Fazit:
Eine gelungene Fortstetzung der Serie, die noch lange so wietergehen kann. Ich werde von Lou und den anderen abwechslungsreichen und lustigen Characteren vermutlich nie genug bekommen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Claudia R:
Impulse zum Leuchten
Glühwürmchen-Magie von Sabrina Bechler
Klappentext / Inhalt:
Lumina, das kleine Glühwürmchen, leuchtet kaum noch. Es geht ihr gar nicht gut, denn es plagen sie ganz unschöne Gedanken und Gefühle. Daher begibt sie sich in ein 6-Wochen-Training der schlauen Eule und findet nach und nach ihr Strahlen wieder. Diese bringt ihr nämlich einige wirkungsvolle Zauberformeln bei:* Ich sorge für mein eigenes Glück.
* Ich bin einzigartig und wichtig. * Ich kann mich weiterentwickeln. * Ich bleibe gelassen. * Ich gehe gut mit meinen Gefühlen um. * Ich achte auf mich.
Dieses Buch möchte Kindern stärkende Einstellungen, Verhaltensweisen und Strategien für den Umgang mit sich selbst und für die Begegnung mit anderen vermitteln. So erkennen sie, dass sie in vielerlei Hinsicht ihr Leben aktiv und vor allem positiv (mit)gestalten können und nicht alles hinnehmen müssen, wie es ist. Kurzum, Glühwürmchen-Magie ist ein Mindset- und Resilienztraining für Kinder.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Ein niedliches Glühwürmchen ist darauf erkennbar und auch der Hintergrund ist sehr passend und schön dazu gezeichnet. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Lumina ist ein kleines Glühwürmchen und als sie ihr Strahlen verliert, weiß die schlaue Eule Rat um das Leuchten zurück zu erlangen. Jeder hat mal Probleme, Ängste Sorgen, aber wie geht man am Besten damit um. Dies und noch viel mehr wird kinderecht und liebevoll in diesem Buch erklärt.
Inhaltlich möchte ich hier dennoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details uns Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die Geschehnisse und Handlungen werden verständlich und nachvollziehbar beschrieben. Es wird gut und bildlich beschrieben und auch viele Impulse und Tipps in Sachen Achtsamkeit, Selbstwertgefühl und Resilienz gegeben. Geschickt werden stärkende und aufmunternde Botschaften mit eingebaut.
Jedes Der Kapitel beginnt mit eines Zauberformel und damit auch mit einer wichtigen und wertvollen Botschaft. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge. Auch die Schriftgröße ist gut gewählt. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.
Die Bilder uns Illustrationen sind sehr liebevoll und niedlich gestaltet und gezeichnet. Auch die Emotionen und Gefühle kommen dabei sehr gut herüber. Die Bilder sind liebevoll umgesetzt und runden das Ganze sehr schön ab.
Die Geschichte beinhaltet sehr wertvolle Botschaften, aber auch wichtige Tipps und Impulse. Sie lädt gleichzeitig dazu ein, dies selbst auszuprobieren und hat dadurch einen Mehrwert.
Eine wundervolle und sehr herzerwärmende Erzählung, die Klein und Groß zum Leuchten bringt. Sehr niedlich und toll umgesetzt. Wunderschön Geschichte, bei der man merkt, dass viel Herzblut darin steckt.
Fazit:
Liebevolle und herzerwärmende Geschichte mit wertvollen Botschaften und Impulsen.
Rezensionen von Anndlich:
Tierschutz
Wieso? Weshalb? Warum? Band 43 - Wir schützen die Tiere von Andrea Erne
Der 43. Band der Wieso? Weshalb? Warum? Buchreihe für 4-7 Jährige beschäftigt sich mit dem Thema Tiere und legt dabei den Fokus darauf, wie sie vom Menschen geschützt werden können.
Wir schützen die Tiere erklärt Kindern auf anschauliche Weise alles darüber, wie wir den Tieren im Großen und im Kleinen helfen können.
Besonders die Aspekte, die sich auf das eigene Handeln beziehen, finde ich schön umgesetzt. Zum Beispiel wird angemerkt, dass man mit Hunden aus dem Tierheim spazieren gehen kann. Dies ist eine schöne Möglichkeit, den Tieren im Heim zu helfen, ohne dabei die komplette „Fürsorgepflicht“ für ein Tier auf sich nehmen zu müssen. Außerdem ist es eine Möglichkeit wie Kinder eigenständig helfen können und nicht zwingend die Hilfe eines Elternteils benötigt wird.
Das Wissensbuch bietet für die jungen Leser:innen vieles zum Entdecken und deckt die volle Bandbreite des Tierreichs ab. Neben den Informationen zur Tierhilfe, werden durch viele Zeichnungen auch die unterschiedlichsten Tierarten nebenbei vorgestellt und von den Kindern kennengelernt. Eine Besonderheit ist wie immer die Interaktion mit dem Buch, die durch die vielen klappmöglichlichkaeiten gegeben ist und einiges zum Entdecken bietet.
Wir schützen die Tiere ist ein tolles Buch, denn die Tiere benötigen den Schutz der Menschen und deswegen ist es wichtig, dass Kinder bereits sehr früh ein Gefühl dafür übermittelt bekommen. Dies gelingt dem 43. Band der Wieso? Weshalb? Warum? Buchreihe, auch wenn die einzelnen Themen nur angeschnitten und nicht ausführlich angesprochen werden. Dafür bietet es aber eine super Grundlage, um viel über unterschiedliche Hilfsmöglichkeiten zu erfahren und sich daraufhin intensiver mit einzelnen auseinandersetzen zu können.
Rezensionen von rewareni:
Jasper und Maja
Wir werden wachsen von Andreas van Hooven
Eigentlich würden Jasper und Maja gar nicht zusammen passen. Er ist als Jungunternehmer in einer Traditionsfirma tätig, die an die Rüstungsindustrie liefert und sie ist eine junge Aktivistin, die mit ihren Mitstreitern immer wieder durch Störaktionen und Anschlägen die Politik wachrütteln möchten.
Doch das scheinbar unmögliche passiert und die beiden verlieben sich ineinander. Sie wissen, dass sie im Grunde auf zwei verschiedenen Seiten stehen. Doch als Majas militante Gruppe auf Jaspers Firma einen Anschlag plant weiß sie, dass eine Grenze überschritten wird, mit der sie so nicht leben kann und sie nun eine folgenschwere Entscheidung treffen muss.
In dem Roman ,,Wir werden wachsen“ lässt der Autor Andreas van Hooven zwei Welten aufeinander prallen, die unterschiedlicher nicht sein können.
Aus drei verschiedenen Sichtweisen in der Ich Form geschrieben, wird die Geschichte dabei erzählt.
Jasper, Maja und Hanne, Jaspers Mutter, werden zwar gut dargestellt, trotzdem habe ich nicht wirklich einen Zugang zu ihnen gefunden, das hat sich erst im letzten Drittel gebessert, wo ich das Gefühl gehabt habe, dass sie emotionaler reagiert haben und mehr an Tiefe bekommen haben.
Obwohl es am Ende ein Glossar gibt, haben mich beim Lesen die vielen Abkürzungen genervt wo es sich um chemische, industrielle oder diverse Vereinigungen gehandelt hat, da ich doch jedes Mal das Lesen unterbrochen haben um mir die nötigen Informationen zu holen.
Mein Lesefluss ist auch leider immer wieder unterbrochen worden wenn über Forschungen in Majas Labor berichtet wurde wo ich einfach drüber gelesen habe wenn darüber geredet wurde ob oder wie sich Bakterien verhalten, was Maja ändern könnte....
Ebenso habe ich mir schwer getan wenn über Jaspers Glashausprojekt geredet wurde und man von einer Wasserlöslichkeit des Kryptons hört oder von Hybridzellen.
Die ganzen chemischen, wissenschaftlichen und technischen Details hätten dabei für mich in einem anderen Roman besser hinein gepasst, so ist für mich die eigentliche Geschichte, wie zwei unterschiedliche Welten, Lebenseinstellungen, politische Auffassungen... aufeinander prallen und wie Jasper und Maja trotz aller Widrigkeiten zusammen finden wollen, in den Hintergrund gerückt.
Das Ende war so nicht zu erahnen und hat mich dann überrascht. Der Titel ,,Wir werden wachsen“ hat in dem Roman gezeigt, dass es auf viele verschiedene Art und Weise möglich ist zu wachsen, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.
Rezensionen von Palme123:
Perfekte Mischung
Cosy Secrets - Der kupferne Schlüssel von Franzi Kopka
„Cosy Secrets“ ist für mich das erste Buch von Franziska Kopka – der Autorin – gewesen und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat und ich hoffe, dass sie in der Zukunft auch dem Genre „Romance“ treu bleibt. Für mich ist ihr hier die perfekte Mischung aus Romantik und Spannung gelungen und man fühlt sich auf „jeder Seite wohl“ und hat Spaß mit den Protagonisten und deren Entwicklung.
Der Schreibstil ist leicht und humorvoll. Besonders gut gefallen hat mir die –für mich authentische – beschriebene quirlige Krimi-Autorin Rae gefallen und ich mochte sie bereits mit den ersten Seiten. Aber auch die Nebencharaktere, wie der Kneipenbesitzer Steve und ihr Ex-Freund Archer hatten alle einen eigenen Charme und haben mir sehr gut gefallen.
Kurz zur Handlung: Die überarbeitete Krimi-Autorin Rae erhält einen Anruf von ihrer besten Freundin Mindy, die sie um Hilfe bei der Suche nach ihrer Rae‘s Großmutter bittet. Eigentlich nicht ungewöhnlich, dass diese zwischendurch mal abtaucht, aber etwas ist dieses Mal seltsam und anscheinend steckte die Großmutter vor ihrem Verschwinden in Schwierigkeiten.
Insgesamt ein absolutes Lesehighlight, das ich nur empfehlen kann!
Rezensionen von Bibibabby:
Lustiges und phantasievolles Kinderbuch
Holly, Herbert und die Fleischfresserpflanze von Maja Konrad
Lustiges und phantasievolles Kinderbuch
"Holly, Herbert und die Fleischfresserpflanze" ist eine lustige Geschichte, empfohlen für Kinder ab acht Jahren.
Die Protagonistin Holly bekommt auf einem Flohmarkt eine Fleischfresserpflanze. Eine vegetarische Fleischfresserpflanze, sogar.
Eine riesige Venusfliegenfalle, die sprechen und kochen kann. Und was sie auch besonders gut kann, ist rechnen. Rechnen kann Holly überhaupt nicht. Sie nimmt dann Herr Pula, die Fleischfresserpflanze, zur Schule und lässt sich von ihm bei Matheaufgaben helfen. Nachdem die Pflanze entführt wird, muss Holly und ihr neuer bester Freund Herbert sie finden und retten.
Die Geschichte ist lustig und phantasievoll und hat meinem Kind gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Handlung hat ein gutes Tempo. Die Freundschaftsgeschichte zwischen Holly und Herbert hat mir gut gefallen. Ich finde die vertrauensvolle Beziehung zwischen Holly und ihren Vater auch sehr schön, insbesondere in einem Kinderbuch.
Rezensionen von Lesemama:
Robin Hut, Bruder Schnack und Meggy
Nussknacker-Bande 1: Drei Chaoten auf vier Pfoten von Heike Eva Schmidt
Zum Buch:
Drei Eichhörnchen wohnen zusammen im Wald, ihnen ist ein bisschen langweilig.Nur Nüsse sammeln ist auf Dauer keine Beschäftigung. Da hört das rote Eichhörnchen eine Geschichte von Robin Hood und seiner Bande. So eine Bande will sie auch, also gründen die drei die Nussknacker-Bande und sind auch schnell mitten drin in einem Diebstahl.
Meine Meinung:
Ich fand das Cover total süß und auch die Kurzbeschreibung klang vielversprechend. Ich kenne die Autorin schon von ihren Lama-Gang, die hier auch ihren Auftritt hatte.
Kurze Kapitel, viele Bilder, eine spannende, humorvolle Story, so macht Leseüben Spaß. Der Text ist groß genug geschrieben, es gibt immer wieder einzelne Worte, die fettgedruckt sind und somit Abwechslung. Bei meinem Lesepatenkind kam es ganz gut an.
Ich fand das Wiedersehen mit der Lama Gang ganz witzig, die muss man aber nicht kennen, man "versteht" die Story auch so. Vorlesen kann man das Buch schon gut ab dem Vorschulalter, es trifft den Humor von Grundschulkindern. Zum Selberlesen sollten die Kinder schon geübtere LeserInnen sein.











