Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bibibabby:
Schöne, lehrreiche Geschichten
Die kleine Schnecke Monika Häuschen 5: Was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit? von Kati Naumann
„Die kleine Schnecke Monika Häuschen – Was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit?“ ist eine Art Geschichten-Sachbuch für Kinder ab 6 Jahren.
Im Buch sind vier Geschichten enthalten. Wir begleiten also die drei Hauptfiguren (die Schnecke Monika Häuschen, der Regenwurm Schorsch und der Graugänserich Günter) durch die vier Jahreszeiten und erfahren, was bestimmte Tiere (Reh, Feldhamster, Eichhörnchen und Blaumeise) zu der Jahreszeit machen.
Nebenbei lernen die Kinder auch über Kaulquappen, Vögel, Getreidearten, usw.
Auf einer unterhaltsamen Art und Weise wird Sachwissen vermittelt. Dies erfolgt nicht nur durch die Geschichten, sondern auch durch kleine grüne Kästchen mit Sachwissen, die immer wieder auftauchen.
Nur die Geschichte mit dem Rehbaby sorgte für einige hochgezogen Augenbrauen, da die Mutter das ältere Geschwister alleine lässt, um das neue Baby zu schützen.
Rezensionen von spozal89:
Ganz ok , mehr aber auch nicht
Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel von Franzi Kopka
ich bin ein unglaublicher Fan vom Kyss-Verlag, weshalb ich grundsätzlich fast alles lese, was in diesem Verlag erscheint. Schon allein das Cover gefiel mir gut und ich liebe Cozy-Romane. Von Franzi Kopka habe ich bisher noch nichts gelesen, daher war ich doppelt gespannt. Eine Zusammenfassung der Story wird es ich meiner Bewertung nicht geben, da ich finde, dass der Klappentext alles aussagt.
Von Krimis bin ich jetzt nicht so der Fan, aber in Verbindung mit Cozy fand ich das Thema ganz interessant.
Zuersteinmal muss ich sagen, dass mir der Schreibstil der Autorin schon gefallen hat. Sehr locker und leicht und in das Städchen Edderton habe ich mich gleich verliebt. Allerdings hätte ich mir gerne noch mehr Details von Eddetton gewünscht und auch die verschiedenen Charaktere noch besser kennen lernen wollen, um mehr Cozy-Gefühle zu entwickeln. Auch Rae und Archer und deren Emotionen haben mich nicht so gecatcht, wie gewünscht. Auch fand ich die Geschichte bis weit über die Hälfte sehr zäh und langweilig. Ich hab das Buch mehrmals weggelegt und nur sehr schwer wieder hineingefunden. Aber irgendwann hat der Fall um die verschwundene Großmutter Fahrt aufgenommen und es wurde spannender. Das Ende fand ich aber dann doch weit an den Haaren hervorgeholt und konnte mich leider nicht überzeugen. Ob ich daher Band zwei lesen werde, weiß ich noch nicht. Alles in allem war die Geschichte ok, hat mich aber wie gesagt leider nicht vom Hocker gehauen und mir viel zu wenig Cozy-Gefühle geschenkt. Dennoch war es nett zu lesen, weshalb ich drei Sterne vergebe.
Rezensionen von Marie aus E.:
Witzige Grundidee, verliert sich aber
Ehemänner von Holly Gramazio
Ich fand den Klappentext interessant und die Leseprobe sehr witzig - das Cover hingegen fürchterlich. Was soll das? Die Kaninchen im Häckeldeckchendesign?
Lauren hat einen magischen Dachboden. Er bringt Ehemänner am laufenden Band und praktischerweise kann man das auch noch steuern. Immer wenn man genug von einem Ehemann hat, dann weiß man, was man zu tun hat.
Die Idee ist witzig und im ersten Drittel hatte ich großen Spaß am Buch. Laurens Irritation bei der ersten Ehemann-Begegnung, köstlich. Und auch die erste Staffel der Männer und Laurens Umfang war großer Lesespass für mich.
Im weiteren Verlauf des Buches nutzt sich die originelle Idee dann aber leider ab - irgendwann wird es langweilig. Leider sogar sehr langweilig.
Die Story an sich hat schon eine schöne Symbolik. Wie daten wir heute? Und welche Chance geben wir einer Beziehung, wenn nicht alles 100%-ig perfekt läuft?
Nichtsdestotrotz ist es Unterhaltungsliteratur, die anfangs ihren Job großartig macht, dann aber leider stark nachlässt.
Rezensionen von Dorsay:
Mitreißend
Die Dämmerung (Art Mayer-Serie 2) von Marc Raabe
An dem auffällig grün unterlegten Buchcover mit schwarzem Schnitt kann man nicht vorbeigehen. Marc Raabe setzt seine Art Mayr und Nele Tschaikowski Serie beeindruckend fort.
Die beliebte Wohltäterin Charlotte Tempel ist für einen bedeutenden Medienpreis nominiert. Doch bevor es zur Verleihung kommt, wird sie im Königswald bizarr drapiert tot aufgefunden.
Ihre rebellische Tochter Leo gerät sofort in Verdacht, zumal die Mutter-Tochter Beziehung ausgesprochen konfliktreich verlief. Indessen passiert ein weiterer ebenso grotesk inszenierter Mord an einer weiteren Preisträgerin des Medienpreises. Hinzu kommt noch, dass Leo eine rätselhafte Tonbandkassette entdeckt, die Vergangenes ans Tageslicht bringt.
Dem Autor ist mit diesem Thriller ein absolut dichter und abwechslungsreicher Thriller gelungen, mit ausgeklügelten Wendungen und informativen Rückblenden. Sehr sympathisch der raubeinige Ermittler Art Mayr und seine schwangere, zweifelnde Kollegin Nele Tschaikowski. Absolut empfehlenswert!
Rezensionen von Marie aus E.:
Vorzügliche Unterhaltung, aber Realitätscheck zweifelhaft
Die Dämmerung (Art Mayer-Serie 2) von Marc Raabe
Marc Raabe ist mit Band Zwei der neuen Reihe zurück.
Ich nehme es gleich mal vorweg - mir gefiel Band Zwei noch besser als der erste Band.
Die Story spielt in zwei Zeitebenen: einmal in der Gegenwart und dann eine sehr ergreifende Geschichte einer jungen Schwangeren in der Vergangenheit.
In der Gegenwart geschieht ein grausamer Mord, das Opfer wird gruselig inszeniert.
Mit dabei natürlich wieder das Ermittlerteam Art Mayer und Nele Tschaikowsky.
Ich mag die private Ebene der Story - das Liebesdrama bei Art und die Zweifel, die die schwangere Nele plagen. Richtig dosiert, nicht zu raumfüllend und schön mit der Handlung verknüpft.
Ach ja, die Handlung: die war wieder sehr spannend und im gewohnten Schreibstil. Temporeich, modern, einfach gut.
Die Auflösung, also wie sich dann alle Fäden
verbunden habe, das war für mich dann wieder überraschend.
Einziger Wermutstropfen: wirklich glaubhaft fand ich die Story nicht, das war diesmal schon sehr unrealistisch. Insbesondere die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, ich weiß ja nicht.
Trotzdem kein Sterneabzug, weil ich wieder ganz vorzüglich unterhalten wurde.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mich nicht überzeugt
Inselbrise von Anja Eichbaum
Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi auf der schönen Nordseeinsel Norderney. Hier wird mit Pfeil und Bogen gemordet. Diese ungewöhnliche Tatwaffe sowie das Setting auf der Insel haben mich zu diesem Krimi greifen lassen. Leider hat mich dieser 7. Fall für den Inselpolizisten Martin Ziegler und der Polizeipsychologin Ruth Kaiser nur mäßig begeistern können.
Warum?
Susan Ophoven, frisch geschieden, will auf Norderney einen Neustart als Schreibcoach wagen. Doch der Neubeginn will nicht so recht gelingen. Zum einem plagt sie sich mit unzuverlässigen Handwerkern herum und zum anderen erhält sie für ihr Schreibseminare schlechte Bewertungen. Es scheint als hätte sich alles gegen sie verschworen. Oder hat sie der lange Arm ihres rachsüchtigen Ex-Ehemanns erreicht?
Als dann noch ihre Ex-Schwiegermutter mit Pfeil und Bogen erschossen aufgefunden wird, gerät sie in das Visier der Ermittler. Doch dann kommt der Polizei die Verdächtige abhanden, weil sie selbst Opfer des Bogenschützens wird ....
Meine Meinung:
Was als „spannender Krimi“ angepriesen wird, entpuppt sich für mich zähe Angelegenheit. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, nämlich bis knapp zu Seite 100, bis der Bogenschütze zuschlägt, ähem schießt.
Zuvor muss ich das Gejammere über schlampige Maler, kritische Seminarteilnehmer und knappe finanzielle Mittel von Susan Ophoven über sich ergehen lassen. Doch damit nicht genug, begleite ich das frisch vermählte Ehepaar Martin und Anne Ziegler auf deren Hochzeitsreise an den Gardasee, einen Blick in das Schlafzimmer inklusive, während auf Norderney sich Daniela Prinzen und Marthe Dirksen sich über den Vorteil oder Nachteil von Kaffee oder Tee mit Whisky unterhalten. Und das alles ausufernd und detailliert beschrieben.
Hat mir der vorherige Band „Inselspiel“ ob seines Settings zu Sylvester und seine komplexen Handlung recht gut gefallen, so finde ich den aktuellen ein wenig ermüdend.
Die Ermittler stolpern durch die Handlung und nur durch die eigenmächtige Unterstützung ihrer Entourage unter der Führung der gewitzten und rüstigen Marthe Dirksen gelingt es, ein wenig Licht in das verworrene Spiel mit Angst und Schrecken zu bringen.
Ihrem bewährten Konzept, die einzelnen Kapitel und Perspektivenwechsel mit Datum und Ort zu versehen sowie dem Personenregister am Anfang bleibt Autorin Anja Eichbaum treu. Beides ist recht hilfreich, denn wegen der großen Anzahl der „Mitspielern“ kann man leicht im Dickicht der Nebensächlichkeiten den Überblick verlieren. Hin und wieder blitzt ein wenig Humor durch, was aber leider die Handlung nicht weiterbringt.
„Das heißt also, wieder warten. Warum sagt einem das nicht jemand, bevor man sich für einen Beruf entscheidet? Currywurstessende Kommissare im Fernsehen halten manche Menschen für eine Übertreibung. Aber, wie soll man denn die Pausenzeiten füllen, bevor es weitergeht?“ Gert schob noch ein Stück Backfisch in den Mund. „Köstlich! Wenn ich auf der Insel arbeiten müsste, hätte ich ratzfatz einen BMI von über 30.“
Martin sah an sich hinunter: „Willst du damit sagen, ich hätte zugelegt?“
Ob ich nun, wie eigentlich vorgenommen, alle Vorgänger dieser Reihe nachlesen werde, muss ich noch überlegen.
Fazit:
Leider hat mich dieser Krimi nicht so recht überzeugt. Daher gibt es auch nur 3 Sterne.
Rezensionen von begine:
Beeindruckendes Werk
Nach uns der Sturm von Vanessa Chan
Vanessa Chan ist eine malaiische Schriftstellerin.
Ihr Debütroman,Nach uns der Sturm, ist vielschichtig. Sie zeichnet lebendige Charaktere.
Man erfährt was die Bevölkerung Malaysias erst 1937 unter den Briten und 1940 bis 1945 unter den Japanern erleiden mussten. Von den Japanern hatten sie sich Freiheit erträumt, aber leider waren die erst recht grausam.
Der Roman schwingt zwischen den Jahren hin und her.
Die Zeit wird aus der Sicht der Mutter Cecily und ihrer drei Kinder erzählt. So erfahren wir vieles. Jujube ist die Älteste und versucht alles am Laufen zu lassen. Abel wird von den Japanern entführt. Jasmin, die Jüngste wird im Keller versteckt und in Jungeinkleider gesteckt. Trotzdem ist sie plötzlich verschwunden. Die Mutter verzweifelt.
Der Autorin gelingt es gut, dieses Stück Zeitgeschichte mit eindrücklicher, fesselnder Art zu erzählen.
Lesenswert.
Rezensionen von LeserinLu :
Vielschichtig
Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit von Volker Surmann
Volker Surmanns Roman "Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit" ist ein anrührendes und trotzdem witziges und unterhaltsames Jugendbuch, das gekonnt die Themen Leben und Tod behandelt, ohne dabei einfache Antworten oder Lösungen zu liefern. Die Geschichte selbst ist vielschichtig und bietet zahlreiche Ansatzpunkte zum Nachdenken und Diskutieren über Traurigkeit, Freundschaft, Coming-out und Mobbing, ohne dabei in Klischees oder Moralisierungen zu verfallen.
Protagonist Leon, der sich selbst als "deprilight" beschreibt, soll sich für ein Referat mit der Trauer zu einem Fahrradunfall bei ihm um die Ecke auseinandersetzen. Bei seiner Recherche wird er von Rouven unterstützt, mit dem Leon mehr gemeinsam hat als gedacht. Bald wird allerdings klar, dass auch Rouven Leons Unterstützung braucht.
Der Erzählstil des Buches ist ansprechend. Der Ich-Erzähler spricht in einer umgangssprachlichen und lockeren Weise, die nicht versucht, sich bei den jungen Leser anzubiedern. An mehreren Stellen finden sich schöne und interessante Metaphern, die das sprachliche Niveau anheben. Zudem ist der Roman durch Leons Recherche auch handlungsgetrieben und teilweise richtig spannend. Daneben gibt es aber auch immer wieder anrührende Passagen, die sehr einfühlsam erzählt waren, dann aber auch durch Humor wieder gebrochen werden, damit der Roman nicht an Leichtigkeit verliert und zu schwermütig wird.
Ich empfehle diesen Roman nicht nur Jugendlichen ab 12, sondern auch allen Älteren, die gerne gute, anspruchsvolle Jugendliteratur lesen und sich mit dem Thema Traurigkeit auseinandersetzen möchten, ohne selbst heruntergezogen zu werden!
Rezensionen von brauneye29:
Interessant
Agatha Christie von Susanne Lieder
Zum Inhalt:
Wir lernen Agatha Christie kennen und ihren Weg zur Bestsellerautorin. Eigentlich war es ihr Wunsch Pianistin zu werden, doch das war relativ erfolglos. Um sich die Zeit zu vertreiben, beginnt sie sich Geschichten auszudenken. Bei der Arbeit in einer Apotheke kommt ihr die Idee zu einem Krimi mit Giftmord und das soll nicht die letzte Idee sein.
Meine Meinung:
Mal wieder fällt mir auf, wie wenig man über manche berühmte Menschen weiß. Ich hatte über das Leben der Agatha Christie und wie sie zum Schreiben kam, überhaupt keine Ahnung und fand das Buch sehr interessant. Auch das ihr privates Leben mal nicht so geradeaus lief, war interessant zu hören. Besonders fand ich, dass Hercule Poirot sie quasi begleitet und später auch Miss Marple. Das fand ich schon ungewöhnlich. Ich hatte die Hörbuchversion und fand diese auch gut gelesen.
Fazit:
Interessant
Rezensionen von nishi93:
Spannend, aber vorhersehbar
Partikel von Wolf Harlander
Mikroplastik - eine Bedrohung für die Umwelt und alles, was auf der Erde lebt. Im Thriller "Partikel" zeichnet Wolf Harlander eine düstere Vision, in der illegale Müllentsorgung das Mittelmeer kontaminiert und Mikroplastik das Leben eines Kindes bedroht.
Es wird aus verschiedenen, interessanten Perspektiven erzählt, auch politische und wirtschaftliche Perspektiven sind dabei, was die Geschichte umso spannender macht.
Was ich etwas schade fand, war, dass eine nicht ganz korrekte Definition von Mikroplastik verwendet wurde (die aber geläufig ist). Was im Thriller die echte Bedrohung ist, ist unsichtbares Makroplastik, das in feinsten Partikeln vorkommt. Mikroplastik hingegen ist mit dem Auge sichtbar - so etwas haben wir nicht im Blut.
Gemeinsam mit der Tatsache, dass die Auflösung am Ende leider so gar nicht überraschend war, verbleibe ich bei guten 4 Sternen.










