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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Ein Erdbeerwunder

Albert und Ella von Anna Laura Jacobi

Auf dem Cover sehen wir Albert und Ella inmitten von grauen Wolken, über ihnen wachsen schöne rote Erdbeeren. Dann folgt ein Blick auf eine graue Stadt ohne jede Pflanze. Zunächst wird uns Albert vorgestellt, er ist „ein kleines bisschen anders als anders Erwachsenen“. Er schaut mit einer Art kindlicher Neugier auf seine Umgebung und wird so zum „Schätzefinder“.

Eine ganze Seite seiner Schätze können wir uns auf einer Seite anschauen, da gibt es viel zu entdecken. Er arbeitet in einer Erdbeerfabrik, was mich zunächst sehr erstaunt hat. Aber in der Welt in der Albert lebt gibt es keinerlei Pflanzen oder Tiere, so werden die Erdbeeren in einer Fabrik gefertigt. Albert ist dafür zuständig die kleinen Samen als kleine gelbe Perlen auf die Früchte zu nähen. Das macht er sehr schnell und deshalb arbeitet er immer noch dort, obwohl er täglich zu spät kommt. An jedem Morgen beobachtet er Elle, die in einer Kirschmarmeladenfabrik arbeitet, wie sie zur Tram geht. Er ist nämlich in Elle verliebt, aber zu schüchtern sie anzusprechen.
Ein wirklich sehr schöne Liebesgeschichte wird in diesem Bilderbuch erzählt, die Bilder sind sehr schön gestaltet und aussagekräftig.
Der Text ist ziemlich lang und die erwachsenen Protagonisten sprechen kleine Kinder wohl nicht so sehr an. Deshalb würde ich das Lesealter frühester bei fünf Jahren festlegen, fast möchte ich sagen, es ist ein Buch für Erwachsene.
Am Ende erntet das Paar Erdbeeren, aber wenn man es realistisch betrachtet, werden keine Erdbeeren ohne die Bestäubung von Insekten wachsen und eine Bestäubung von Hand wird nicht erwähnt.
Ein Buch, das Hoffnung macht, dass auch aus grauen Städten wieder grüne Städte werden können. Aber auch in dieser Geschichte bedarf es dazu so etwas wie ein Wunder.

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Rezensionen von Manu:

Sau guad

Winterkartoffelknödel von Rita Falk

Rezensionen von Caroline :

Kraftvolle Familiengeschichte

Hallo, du Schöne von Ann Napolitano

Ein unglaublich kraftvolle Familiengeschichte hat Ann Napolitano hier abgeliefert.

Chicago in den 80er Jahren. Die Familie Padavano hat vier Töchter, die wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Ihre Mutter Rose bläut ihnen ständig, dass sie selbständig werden müssen, zur Schule gehen müssen, um eine erfolgreiche Karriere zu starten, um unabhängig zu sein.

Der Vater Charlie lernt ihnen zu träumen, zu fliegen und zu lieben, bedingungslos.
Als die älteste der Padavano Schwestern William Waters kennenlernt, beginnt eine neue Zeitrechnung. William ist mit sehr lieblosen Eltern aufgewachsen und sieht in der Familie Padavano alles, was er selbst niemals erfahren durfte. Er steht anfangs am Rande und beobachtet die Familiendynamik und als Julia sich schließlich in ihn verliebt, tritt er ein in diesen erlauchten Kreis.

Mein Eindruck:
Was für eine Geschichte! Ich liebe solche Familienstories, mit vielen Charakteren, die so unterschiedlich gestaltet wurden. Dazu noch die Nebenfiguren, die der Geschichte unglaubliche Tiefe geben.
Die vier Schwestern stehen im Mittelpunkt. Vor allem Julia und Sylvie, die ältesten Schwestern, die einander so gut kennen und verstehen. Was sich mit William ändert, erkennt man als Leserin sehr schnell und man will es nicht gleich wahrhaben. Denn es tut auch reichlich weh, es ist schmerzhaft die Entwicklung zu erahnen und zu sehen, was genau passiert.
Ich habe gelacht und auch geweint. Dieses Buch hatte für mich alles, was ich mir von einer sehr guten Familiengeschichte erwarte.

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Rezensionen von div:

Tierschutz für die Kleinsten

Wieso? Weshalb? Warum? Band 43 - Wir schützen die Tiere von Andrea Erne

Tierschutz für die Kleinsten

Tierschutz / Umweltschutz sind Themen, für welche es kein "zu früh" gibt, daher fand ich dieses Thema in der Ravensburger Wieso weshalb warum Reihe super toll. Zielgruppe: 4-7 Jahre
Warum sollen wir Tiere schützen? Was passiert mit den Tieren, wenn sich die Umwelt verändert? Was benötigen Tiere zum Leben?
Das sind die Fragen, die in diesem WWW Buch behandelt werden.

Im Buch werden bestimmte Tierarten und Lebensräume genauer behandelt, und sehr übersichtlich aufbereitet.
Die Illustrationen und Darstellungen sind wie immer toll gelungen - es gibt so viel zu entdecken. Auch die Texte sind absolut informativ gestaltet und sind sehr passend für die Altersgruppe.
Die Klappen geben Antworten und ziehen jedes kleine Kind auch magisch an.
Das Buch ist absolut gelungen und von uns gibt es eine ganz klare Weiterempfehlung dafür.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Dornröschen

Anna O. von Matthew Blake

"Anna O." von Matthew Blake wird als "Pageturner, der alle um den Schlaf bringt" und als Thriller des Jahres beworben. Dies schürt natürlich eine hohe Erwartungshaltung an das Buch. Der Klappentext liest sich sehr spannend, teasert einen interessanten Fall und ein packendes Setting.

Das Cover ist minimalistisch gehalten, passt jedoch hervorragend zum Inhalt des Buches. Der erste Eindruck ist somit sehr harmonisch.
Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen, der Schrebistil ist leicht und flüssig zu lesen, die Sprache gut versändlich und alltagsnah. Die Kapitel sind sehr kurz, was den Lesefluss prinzipiell steigert. Die Erzählperspektive liegr vornehmlich bei Protagonist Ben, wechselt sich jedoch auch mit Notizen aus Annas Tagebuch und einigen weiteren Charakteren des Buches ab. Weiterhin werden ab und an Gerichtsakten, klinische Gutachten und Verlaufsdokumentationen oder wissenschaftliche Artikel eingeschoben. An diesem Punkt fand ich den Schreibstil sehr unpassend - denn auch in den klinisch-wissenschaftlichen Textstücken verwendet Autor Matthew Blake seinen lockeren und leichten, beinahe blumigen Schreibstil. Das ist absolut unauthentisch und hat mir an dieser Stelle tatsächlich auch etwas die Freude am Lesen genommen. Ein kleine Varianz im Stil hätte auch der besseren Unterscheidung der verschiedenen Charakter-Perspektiven gut getan...
Die Handlung als solche hat mir grundlegend gut gefallen. Vor allem zu Beginn des Buches wird Spannung produziert, die der Vorankündigung des Pageturners gerecht wird. Im Verlauf der Handlung schafft es der Autor leider nicht die Spannung weiterhin zu halten und einige inhaltliche Längen und Verwirrungen schleichen sich ein. Einige Stellen waren mir zu oberflächlich abgehandelt, andere fühlten sich gekünstelt in die Länge gezogen an. Das Ende und die Auflösung des Falles waren zwar eine nette Wendung aber insgesamt unbefriedigend, auch durch die Kürze, in welcher dies dann abgehandelt wurde. Hier hätte das Buch auf jeden Fall noch viel mehr Potenzial gehabt, welches leider nicht ausgeschöpft wurde.
Insgesamt habe ich "Anna O." gern gelesen, ichhabe die Handlung mit unterschiedlich stark ausgeprägtem Interesse verfolgt, finde im Enmdeffekt, dass das Buch seinem Hype nicht ganz gerecht werden kann. Mir war einiges zu inkonsistent, unrealistisch und langatmig.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Tolles Pferdeabenteuer

Forever 1: Forever. Mein Wildpferd und ich von Usch Luhn

Diese Geschichte verspricht ein tolles Abenteuer rund um das Thema Pferde und hält dieses Versprechen auch.
Die Geschichte erzählt von Anni, die auf ein Internat kommt und ihr Wildpferd Ponyherz vermisst. Daraus wird ein großes Abenteuer.
Die Handlung ist sehr interessant. Es wird zunächst viel über das Internat, besondere Freundschaften und den Umgang mit Tieren berichtet.

Am Ende wird es dann noch richtig spannend. Die Geschichte enthält lauter Themen, die Mädchen ab einem Alter von 9 oder 10 Jahren so beschäftigen. Auch die erste Liebe darf da natürlich nicht fehlen.
Die Charaktere sind zum Teil schon aus der Reihe Ponyherz bekannt. Ich mag vor allem Anni, die kein Blatt vor den Mund nimmt und so ist, wie viele Mädchen gerne wären. Von den neuen Charakteren mag ich besonders Harvey sehr gern.
Der Schreibstil ist gut lesbar für jüngere Mädchen, da die Sätze kurz und verständlich sind. Auch die Länge der Kapitel passt sehr gut.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir ebenfalls sehr gut. Schon das Cover zeigt eine Mischung aus Comic und anderen Elementen. Im Buch sind immer wieder Zeichnungen im gleichen Stil zu finden wie die Zeichnung auf dem Cover. Anni schreibt auch Tagebuch, was durch eine andere Schriftart deutlich wird.
Für mich ein rundum gelungenes Buch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die aber leider erst in mehr als einem Jahr erscheinen wird.

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Rezensionen von Netti:

Interessanter Fall mit vielen Charakteren

Toskanisches Verhängnis - Kriminalroman (Nico Doyle ermittelt 4) von Camilla Trinchieri

Dieses Buch ist Band 4 der Reihe. Ich kenne die ersten Bände nicht, denke aber, man kann dieses Buch auch lesen ohne die anderen zu kennen, da es sich um eine abgeschlossene Geschichte handelt .
Allerdings tauchten sehr viele Charaktere gerade in dem ersten Kapiteln auf, wo ich am Anfang etwas Probleme hatte diese zuzuordnen.

Es tauchen auch einige Charaktere auf, die man nicht zur Ermittlung des Falls wirklich benötigt. Ich persönlich hätte es einfacher gefunden, diese Randfiguren die kurz erwähnt werden und die nicht wirklich eine Rolle spielen, einfach weg zu lassen .

Die Geschichte des Krimis ist wirklich gut. Es geht schnell zur Sache, es wird in alle möglichen Richtungen ermittelt und man kann sehr gut mit rätseln, was mir sehr gut gefällt. Es passieren dauernd neue Ereignisse und Wendungen , so das das Buch spannend und interessant bleibt.

Ich kannte die Autorin bislang nicht nicht, aber ihr Schreibstil gefällt mir.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Die Grundgeschichte ist gut, spannend und gut durchdacht und hätte 5 Sterne verdient.
Ich persönlich fand , dass das Buch viel zu viele Charaktere erwähnt, die auch gar nicht alle wichtig sind und ich daher teils etwas verwirrt war und Schwierigkeiten hatte, einen Bezug zu allen Protagonisten aufzubauen. Ansonsten ist es ein gelungener Krimi, den man weiter empfehlen kann

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Rezensionen von yellowdog:

Die Suche nach Grace

In den Farben des Dunkels von Chris Whitaker

In den Farben des Dunkels ist ein emotional berührender Roman.
Das liegt zum großen Teil in der Figurengestaltung und -entwicklung.
Die Hauptfiguren Patch und Saint werden beim Lesen für den Leser lebendig.
Die Handlung beginnt in den Siebzigern. Patch und Saint sind Kinder, und Außenseiter. Dann wird Patch verletzt und entführt, weil er ein Mädchen von den Entführer rettete.

In seiner Gefangenschaft befindet sich auch ein Mädchen, Grace, das ihm Trost gibt.
Patch lässt das Erlebnis auch nach seiner Befreiung nicht los. Von Saint hat er sich entfernt. Als er älter wird, sucht er nach Grace, mit allen Mitteln.
Saint leidet darunter. Chris Whitaker wird beiden Figuren gerecht. Und er kann auch Nebenfiguren gut gestalten, zum Beispiel Misty, das Mädchen das Patch damals gerettet hatte. Sie kommt auch nicht los davon.

Die Jahre vergehen. Patch gerät auf schiefe Wege und Saint wird Polizistin.

Als Leser weiß man auch nicht so recht. Gab es Grace wirklich, oder hat Patch sie sich in seiner Not eingebildet?
Ich denke, dass der Autor recht weit geht mit dem psychologischen Aspekt, der seine Figuren so sehr beeinflusst. Aber es ist glaubhaft. Ein so gewaltiges Ereignis, prägt die betroffenen.
Es passiert noch viel in dem Buch, das trotz seines Umfangs vielleicht etwas überfrachtet ist.
Das Buch hat eine Intensität, die man erst einmal aushalten muss, aber es ist ein Leseerlebnis!

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Rezensionen von yellowdog:

gehen oder bleiben?

Lass uns doch noch etwas bleiben von Lionel Shriver

Lionel Shriver hat ein originelles Buch geschrieben über das Thema selbstbestimmtes Sterben. Das geht sie in diversen Variationen durch.

Mir gefällt der Originaltitel „Should We Stay Or Should We Go“ besser als der deutsche.

Das englische Ehepaar Kay und Cyril Wilkinson beschließen, sich nach ihrem 80 Lebensjahr zu töten, um Krankheit oder Demenz zu entgehen.

Ein Pakt, der in mittleren Jahren geschlossen, noch unverbindlich klingt, wird schließlich konkret.
Aber bei Kay schleichen sich Zweifel ein.
Lionel Shriver weicht dann von einem konventionellen Erzählen ab. Es wird ein Buch mit vielen Verästelungen. In den folgenden Kapiteln spielt sie mögliche Situationen durch. Kay zieht es nicht durch, während Cyril stirbt, dann auch andersrum und die Autorin spinnt aus, wie es mit ihnen weitergeht. Schließlich wird es mit diesen Alternativwelten immer abgedrehter, weicht vom realistischen ab, aber überwiegend ist es stimmig und überzeugend. Es bleibt gut lesbar.
Und vielleicht der stärkste Aspekt: bei all dem zeigt Lionel Shriver auch die Nähe des Paars. Und die Zeit spielt eine Rolle. Es ist die Zeit des Brexit und die der Pandemie. Dadurch entsteht nebenbei auch eine gesellschaftliche Analyse.

Lionel Shriver hat wieder bewiesen, was für eine geschickte Autorin sie ist.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Guter Start, aber später dann nicht mehr alles gut

Alles gut von Cecilia Rabess

Der Klappentext klang gut und dann noch eine Empfehlung von Nick Hornby, das Buch wollte ich lesen.

Es geht um Jess, die nach der Uni einen begehrten Job bei Goldman Sachs ergattert hat. Was sich super anhört, ist es aber nicht. Als schwarze Frau hat sie keinerlei Hilfe, Sympathien oder Wertschätzung zu erwarten und das ist noch stark beschönigend ausgedrückt.

Geschlecht und Hautfarbe = massive Diskriminierung, so platt und einfach ist es leider. Es macht wütend, Jess Geschichte zu lesen.

Leider verlor sich das aber im Laufe des Buchs. Jess wirft mit Rassismusvorwürfen inflationär um sich und wurde mir immer unsympathischer. Einhergehend mit schlechtem Gewissen, weil es nun mal Tatsachen sind, die man geneigt ist, zu verharmlosen, nur weil Josh so unsympathisch ist. Oder ist es umgekehrt? Viel Stoff zum Nachdenken gibt es jedenfalls.

Gekoppelt ist das Ganze mit einer Liebesgeschichte, die natürlich auch nicht eitel Sonnenschein ist. Josh, den Jess schon aus Unizeiten kennt und den sie nicht ausstehen konnte. Das ändert sich grundlegend, grundverschieden sind die Zwei trotzdem. Kann eine Beziehung aber auch funktionieren, wenn man politisch völlig unterschiedliche Überzeugungen hat? Spannend! Auch hier viel zum Nachdenken, gerade weil der reiche Karrieremann mit Netzwerk doch „der Böse“ sein müsste und die vom Rassismus Betroffene diejenige mit den Sympathien. Es ist aber genau umgekehrt. Mutiges und ungewöhnliches Stilmittel.

Ich fand das Buch gut im Hinblick darauf, dass es wütend macht und zum Nachdenken anregt.
Aber ein richtig gutes Buch? Nein, für mich definitiv nicht. Ich war auch sehr genervt beim Lesen und fand die Hauptperson unerträglich.

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