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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Zwischen den Zeilen

Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers

Erin mustert ein paar ihrer Bücher aus und stellt diese in einen der nahen öffentlichen Bücherschränken Londons und bemerkt zu spät, dass sie versehentlich auch ihr Lieblingsbuch hineingestellt hatte… in dem Buch steckt zwischen Seiten das letzte Geschenk ihrer besten Freundin, deren Tod sie immer noch nicht überwunden hat.

Das Buch scheint verloren, doch Erin hat Glück, den es taucht ein paar Tage später wieder auf. Doch beim Blättern bemerkt sie, dass jemand auf ihre Notizen geantwortet hat. Zuerst böse darüber, entwickelt sich zwischen Erin und dem geheimnisvollen Unbekannten aber schnell ein ungewöhnlicher Austausch in diversen Büchern, der Erins Herz höher schlagen lässt…

Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein, der Schreibstil lädt dazu ein. Wir lesen sowohl aus Erins als aus James (der Buchfreund) Perspektive und bekommen so einen tiefen Einblick in ihr Leben und ihre Gefühle. Neben der tollen Grundidee zum Buch (wer von uns Buchliebhabern liebt das nicht?) hat mir vor allem auch die Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten sehr gut gefallen und diese war vor allem bei Erin meines Erachtens so was von nötig. Zuviel fand ich die Päckchen, die beide zu tragen hatten, da hätte es für meinen Geschmack auch weniger Dramatisch sein dürfen, ohne das die Grundidee des Buchs daran kaputt gegangen wäre. Außerdem behandelt das Buch einige schwere Themen, wodurch es nicht einfach eine lustig-romantische Story ist. Der Schluss wiederum war auch fast zu viel des Guten, wobei ein solcher Roman natürlich auch so ausgehen darf. Trotz meiner Kritikpunkte hat mich die Geschichte gut unterhalten und sie zeigt, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

In der Erde von Pernilla Ericson

In diesem dritten Teil der vierteiligen Reihe rund um die schwedische Ermittlerin Lilly Hed bekommen wir es mit einem perfiden Verbrechen zu tun. Als ein Einfamilienhaus auf Grund einer Gasexplosion zerstört wird, findet man nur die Leichen zweier Erwachsener, also der Eltern. Die fünfjährige Tochter scheint verschwunden zu sein.

Wenig später, eine ähnliche Katastrophe. Nun sind zwei Mädchen verschwunden, offensichtlich entführt. Der Entführer meldet sich und gibt der Polizei zehn Tage Zeit, seine Forderungen, mehrere Pflegekinder ihren leiblichen Eltern zurückzugeben, zu erfüllen, ansonsten würde er die Mädchen verdursten lassen.

Fieberhaft beginnt die Suche nach den Mädchen und dem Täter. Obwohl Lilly Hed schwanger ist und an einer schlimmen Form der Schwangerschaftsübelkeit leidet, ermittelt sie auch vor Ort ohne Rücksicht auf ihren Zustand zu nehmen. Dabei ist sie wegen des bevorstehenden Prozesses gegen ihren Ex-Freund, der Oberstaatsanwalt, ohnehin ziemlich angespannt.

Erst als sich nach längerer Recherche eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden bei den Explosionen getöteten Frauen ergibt, ist klar, wo nach dem Täter gesucht werden muss. Dabei läuft den Ermittlern die Zeit davon ...

Meine Meinung:

Obwohl ich diesen dritten Fall für Lilly Hed und ihr Team sehr spannen finde, muss ich Kritik üben, die den 5. Stern kostet.

Ich weiß ja jetzt nicht, wie die gesetzlichen Bestimmungen für Schwangere in Schweden sind. Aber, dass eine schwangere Polizistin, die noch dazu an solche Beschwerden leidet, ganz normal Dienst tut, kann ich kaum glauben. Hier sind sowohl die werdende Mutter als auch der Fötus gefährdet. Das Vorgehen widerspricht in meinen Augen der Fürsorgepflicht, die Arbeitgeber seinen Arbeitnehmerinnen gegenüber haben. In Österreich ist es Schwangeren verboten Überstunden zu leisten und die Arbeitgeber haben Schwanger von Arbeiten, die das Leben und die Gesundheit von Mutter und Kind gefährden, sofort nach der Meldung einer Schwangerschaft abzuziehen, auch wenn es den Frauen nicht passt.

Lilly könnte Innendienst machen, aber dass sie vor Ort ermittelt und sich wissentlich in Gefahr begibt, halte ich für unverantwortlich. Ich finde, es genügt schon, dass sie auf Grund des bevorstehenden Prozesses in Gefahr gerät, da muss sie sich nicht auch noch im Job Gefahren aussetzen. Also das kostet sie einige Sympathie bei mir.

Die Auseinandersetzung mit ihrem Ex-Freund steuert langsam und unaufhörlich auf eine Eskalation zu. Es bleibt zu hoffen, dass im vierten und letzten Teil nicht LIlly Hed die Leidtragende sein wird.

Im aktuellen Fall liegt der Fokus weniger auf der Teamarbeit wie wir sie aus den Vorgängern kennen, sondern auf den Alleingängen von Lilly Hed.

Sehr gut gelungen ist der Schwenk zu den entführten Mädchen, die fünf und acht Jahre alt sind und in manchen Handlungen ein wenig zu erwachsen wirken.

Die Verzweiflung des Täter generiert so etwas wie einen Anflug von Mitleid oder Verständnis, seine Rache am System, das Unschuldige das Leben kostet, ist allerdings nicht akzeptabel.

Fazit:

Wie schon oben erwähnt, ist Lilly Hed diesmal für mich nicht die toughe, strahlende Heldin, sondern eine sture Ermittlerin, die das Leben und die Gesundheit ihres Babys in Gefahr bringt. Daher gibt es diesmal nur 4 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein gelungener Ratgeber zum Möbelkauf

Das Möbel-Handbuch von Frida Ramstedt

Dieses Buch ist ein gelungener Ratgeber zum Möbelkauf. In diesem Leitfaden wird erklärt, auf welche Fakten geachtet werden sollte. Ein Möbel soll nicht ausschließlich schön anzusehen und zur Brieftasche passen, sondern hauptsächlich den Bedürfnissen der Menschen, die es benützen angepasst sein.

Dazu werden die Lehren der Ergonomie, die man vielleicht schon vom Arbeitsplatz her kennt, auf den privaten Bereich umgelegt.

Über den scheinbar einfachen Rat, auch die Innenlichte von Türen abzumessen, um damit sicher zu stellen, dass das Möbelstück in die Wohnung passt, musste ich ein wenig schmunzeln. Aber, das hat seine Berechtigung, denn in der Euphorie, das lange gesuchte Wunschmöbel gefunden zu haben, wird das doch manchmal vergessen.

Die einzelnen Kapitel befassen sich ausführlich mit Sitzmöbel, Tischen, Stauraum und Betten unter oben angegebenen Kriterien, Vor-, und Nachteile werden aufgelistet. Auch das Kapitel über die verschieden Materialien sowie die Tabelle über die Holzarten können eine Hilfe bieten, denn die Auswahl ist schier grenzenlos. Leider sind die Verkäufer in einem Möbelhaus oft nur angelernte Verkäufer und können daher nicht immer entsprechend kompetent beraten.

Zahlreiche Skizzen ergänzen die ausführlichen, aber doch leicht verständlichen Ausführungen. Nach der Lektüre wird schnell klar, dass der Kauf eines Möbels mehr ist, als saisonales Shopping, auch wenn uns die Werbung ständig suggeriert, den Jahreszeiten entsprechend, mehrmals im Jahr neue Möbel zu kaufen.
Es schont auch die eigene Geldbörse, ein wenig mehr Zeit und vor allem in Qualität eines neuen Möbelstückes zu investieren. Vom Gedanken an Nachhaltigkeit ist dabei noch wenig die Rede. Apropos Nachhaltigkeit: Die Autorin macht hier auch auf den Gebrauchtmöbelmarkt aufmerksam, bei dem oft nicht bekannt ist, welche Materialien hier verwendet worden sind, weil Gebrauchsanleitungen nicht mehr vorhanden sind. Besonders bei gebrauchten Kindermöbel, die allenfalls neu gestrichen werden, ist auf speichelfeste Lacke zu achten.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem hochwertig und ansprechend gestalteten Handbuch, das die Leser auf wichtige Aspekte hinweist, das für sie persönlich perfekte Möbelstück zu kaufen, 5 Sterne.

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Rezensionen von Natalie:

Zweite Chancen

Wolke Sieben ganz nah von Kirsty Greenwood

Delphi erstickt mit nur 27 Jahren an einem Mikrowellen-Burger und findet sich kurz darauf im Jenseits wieder. Währenddessen sie noch zu verstehen versucht, was passiert ist, steht ihr plötzlich ein attraktiver Mann gegenüber, welcher aber kurz darauf schon wieder verschwindet - er war ein Fehler, sollte noch gar nicht tot sein.

Delphi kämpft um eine zweite Chance und bekommt sie tatsächlich… sie hat 10 Tage Zeit, um in London ihren Seelenverwandten wiederzufinden.

Mir hat das Buch durchaus gefallen - es hatte Witz, skurrile Szenen mit und aus dem Jenseits, aber auch es wurden auch wichtige Lebensthemen behandelt. Delphi macht jedenfalls eine Entwicklung im Laufe des Buchs durch, was ihr definitiv gut tut, ist sie anfangs doch ein ziemlich pessimistischer und eigenbrötlerischer Mensch. Mir war ziemlich schnell klar, in welche Richtung es gehen wird, das Ende hatte dann aber trotzdem nochmal Überraschungen bereit. Alles in allem ein nettes Buch für schöne Lesestunden, wenn man sich auf das skurrile einfach mal einlässt und einen die ein oder andere überzogene Szene nicht stört. 3,5* von mir.

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Rezensionen von Claudia R.:

Erstleser-Geschichte

Idefix und die Unbeugsamen - Der große Taubenschlag von Albert Uderzo; René Goscinny

Klappentext / Inhalt:

Idefix und die Unbeugsamen erleben eine Menge Abenteuer in Lutetia, wo sie sich gegen Monalisa, die Katze des römischen Generals Labienus, und deren treue Hundemeute behaupten müssen.
Die Nacherzählungen ihrer Heldentaten gibt es jetzt auch gesammelt für Erstleser.

Cover:

Das Cover ist toll gestaltet und zeigt Idefix und seine Freunde.

Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt. Die plastische Gestaltung erinnert an eine Trick-Serie und zieht junge Leser an. Ein Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein Erstleserbuch und den bereits sechsten Band einer Reihe. Die Bücher können jedoch auch sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Teile in sich geschlossen sind und jeweils ein eigenes Abenteuer beinhalten. Ein weiteres Abenteuer der Reihe war mir bereits bekannt und so habe ich mich auf den kleinen Helden Idefix und seine Freunde schon wieder sehr gefreut.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu spoilern.

Der Schreibstil ist locker und angenehm. Man kommt schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Es wird verständlich beschrieben und man kommt gut und locker voran. Die große Schrift ermöglicht ein einfaches lesen. Auch der Satzbau ist entsprechend gewählt. Die Kapitel sind angenehm von der Länge und auch die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.

Die bunten Illustrationen geben das Gelesene gut wieder und setzen es sehr schön um.

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aufgebaut und für das Lesealter passend gewählt. Eine tolle und spannende Erstleser-Geschichte, die viel Freude macht. Idefix und seine Freunde wissen sich mal wieder zu helfen und so wird Zusammenhalt, Mut und Freundschaft in dieser Geschichte sehr gut vermittelt.

Fazit:

Spannende und unterhaltsame Erstleser-Geschichte mit Idefix und seinen Freunde.

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Rezensionen von Claudia R.:

ekelig wichtig ....

Von Rotze bis Kotze von Johanna Klement

Klappentext / Inhalt:

Tauche ein in die faszinierende Welt der Körperflüssigkeiten.
Rotze, Sabber & Co. sind einfach widerlich! Aber warum gibt es sie überhaupt? Unsere Körperflüssigkeiten wie Tränen, Blut, Speichel, Nasenschleim oder Schweiß sind richtig clevere Erfindungen der Natur und besitzen geniale Superkräfte, ohne die wir nicht überleben könnten.

Und auch die Tierwelt macht sich so manche Körperflüssigkeit zunutze. Wusstest du, dass Krötenechsen Blut aus ihren Augen schießen können? Oder dass Speichel schmerzlindernd ist? Hier erfährst du neben faszinierenden und richtig ekligen Fakten über die Körperflüssigkeiten auch witzige Fun Facts aus dem Tierreich und erstaunliche Hintergrundinfos aus der Geschichte. Mit den interaktiven Fragen und spannenden Experimenten im Buch kannst du selbst die unglaublichen Fähigkeiten der Supersäfte entdecken. Denn unsere Körperflüssigkeiten sind mindestens so genial wie eklig!
Mit vielen spannenden Fragen und Antworten rund um den Körper

Cover:

Das Cover wirkt etwas ekelig und setzt die angesprochene Thematik damit bildlich um. Kotze und Rotze, werden hier, wie im Titel erwähnt schleimig und schmierig dargestellt und somit auf die verschiedenen Körperflüssigkeiten eingegangen.

Meinung:

Körperflüssigkeiten sind ekelig. Das wird einem oft vermittelt, dass diese aber auch ihr gutes haben und sehr wichtig für den Körper und das Leben sind, wird hier sehr anschaulich, verständlich und kindgerecht vermittelt. Ein Sachbuch welches keineswegs trockene Wissensvermittlung übernimmt, sondern sehr anschaulich, locker und verständlich die Thematik und das Wissen herüber bringt.

Nicht nur der menschliche Körper steht hier im Vordergrund, auch FunFucts aus dem Tierreich und tolle Experimente runden das Ganze hier sehr toll ab. Die Gestaltung und Gliederung ist sehr gut gelungen und man kann hier auf jeden Fall noch so einiges lernen.

Der Schreibstil ist locker und angenehm. Den Informationen kann man sehr gut folgen und diese werden verständlich vermittelt.

Die Illustrationen und Bilder sind passend gewählt. Die Beschreibungen sind nachvollziehbar und das Ganze wird spannend und interessant erklärt. So ist hier nicht der Ekel, sondern die Erklärungen dazu echt toll umgesetzt und man wird richtig gut über die verschiedenen Körperflüssigkeiten, wie Blut, Urin, Magensaft und vieles mehr aufgeklärt und kann sich alles auch sehr gut vorstellen. Die FunFacts dazu sind spannend und die Experimente machen zusätzlichen Spaß, auch kommt der Humor nicht zu kurz. Alles in allem sehr informativ und locker verständlich umgesetzt.

Fazit:

Geniales Sachbuch mit allerhand Informationen und Wissen zu jeder noch so ekligen Körperflüssigkeit.

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Rezensionen von Claudia R.:

besondere Tiergeschichte

Das Pferd der Winde von Tanja Kinkel

Klappentext / Inhalt:

Inspiriert von einem echten mongolischen Pferd: Ein Abenteuer über einen 3000 Kilometer langen Weg nach Hause.
In den 1960er Jahren wird das junge Pferd Mori von seiner mongolischen Heimat mit vielen anderen Pferden bis hoch nach Nordvietnam gekarrt. Denn hier herrscht Krieg, und es fehlt an Lasttieren.

Doch Mori möchte nicht an die Front, er möchte nach Hause, zurück zu Yul, seinem Menschenfreund, zurück zu seiner Herde und zurück zu seiner Steppe. Dafür schließt er sich mit der frechen Papageibreitrachen-Dame Chau zusammen, die dem Feuer ihres Zuhauses entkommen möchte. Der Weg in die Mongolei ist allerdings lang und voller Gefahren ...
Eine außergewöhnliche Reise durch Asien mit vielen tierischen Begegnungen.

Cover:

Das Cover ist sehr schön umgesetzt und zeigt die Willensstärke und Kraft des abgebildeten Pferdes. Der Einklang zwischen Tier und Natur kommt hier bereits auf dem Cover sehr gut herüber. Optisch und auch farblich ist dieses sehr toll und ansprechend ausgewählt.

Meinung:

Atmosphärisch und mit viel Tiefe begeistert diese Tiergeschichte auf besondere Art und Weise. Hengst Mori durchlebt eine beschwerliche Reise um zurück in seine mongolische Heimat zu gelangen. Es wird dabei aus Sicht des Hengstes und auch anderer Tiere erzählt, wobei Mori hier deutlich im Vordergrund steht.

Inhaltlich möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu viel zu verraten oder Informationen vorweg zu nehmen. Ein Blick ins Buch ist lohnenswert.

Es handelt sich nicht um die Heile-Welt Pferde Geschichten, die man zur genüge kennt, sondern wird diese durch wahre Momente und Gegebenheiten beeinflusst und getragen. Mori ist etwas besonderes. Man kommt schnell in Geschichte und Geschehnisse hinein. Der Schreibstil ist besonders und zugleich angenehm und flüssig lesbar.

Die Abschnitte sind teils etwas länger, aber deutlich erkennbar gestaltet. Die Überschriften sind passend gewählt und verraten dabei nicht zu viel. Toll sind auch die wunderschönen Illustrationen und Verzierungen, die das Ganze auflockern und sehr schön abrunden. Die wunderschönen Illustrationen geben die Atmosphäre und Geschehnisse sehr schön wieder und setzen dies gut in Szene. Die Bilder sind toll und passend ausgewählt. Gestaltung und Gliederung haben mir gut gefallen.

Das Gespräch am Ende, statt eines Nachwortes, gibt nochmals weitere Einblicke zur Geschichte und wahren Begebenheiten. Toll fand ich auch das wunderschöne und umfangreiche Glossar in Hinsicht auf die verschiedenen Tiere und weiteren Informationen dazu. Auch die tolle karte rundet das Ganze zusätzlich noch sehr schön ab.

Eine bewegende und tiefgreifende Pferdegeschichte mit bildlichen Beschreibungen. Mir hat es sehr gut gefallen und mich mitgenommen.

Fazit:

Atmosphärisch und mit viel Tiefe begeistert diese Tiergeschichte auf besondere Art und Weise.

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Rezensionen von Claudia R.:

geheimnisvoll und spannend

Moona von Suza Kolb

Klappentext / Inhalt:

Dass Moona eine magische Verbindung zu Tieren aufbauen kann, ist ihr Gabe und Bürde zugleich und macht sie zu einer Außenseiterin in ihrer Welt – in Anglimar, wo sie als Baby hingebracht wurde, um ihr Leben zu retten. Eigentlich stammt sie aus dem Volk der Kunasa, die sehr naturverbunden auf der Insel Sanyala leben.

Eine große Sehnsucht, dunkle Träume und Moonas innere Stimme lassen sie aus ihrer behüteten Welt ausbrechen und ihre wahre Bestimmung finden. Eine Bestimmung, die in einer uralten Prophezeiung geschrieben steht und die Moona mithilfe ihres Seelentieres unter allen Umständen erfüllen will.
Ein spannendes Abenteuer mit einer willensstarken und eigenständigen Heldin, die uns in magische Welten entführt.

Cover:

Das Cover wirkt geheimnisvoll und spannend. Ein Mädchen auf einem Ast und ein Faultier scheinen die Nacht bei Vollmond zu genießen. Im Hintergrund ist ein prächtiges Schloss zu erkennen. Das Cover ist sehr detailreich und schön umgesetzt. Farblich und auch optisch ist es toll gelungen.

Meinung:

Ein märchenhaftes magisches Abenteuer mit sympathischen Charakteren und einer spannenden, sowie geheimnisvollen Storyline. Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Königsleben mit vielen Geheimnissen und rätselhaften Geschehnissen. Moona ist einem schnell sympathisch und bereits durch den Prolog und die ersten Kapitel wird man ans Geschehen gefesselt.

Zu viel vom Inhalt möchte ich hier jedoch nicht verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und sehr beschreibend. Anfangs fand ich das Wortbuilding und auch den Satzbau teils zu ausschweifend. Durch viele Kommas und recht lange Sätze wird es teils etwas schwerer und langatmig. Für die Altersstufe finde ich es schon etwas anspruchsvoller, aber durchaus machbar. Zudem man sich auch schnell an diesen Stil gewöhnte. Die Kapitel selbst sind recht kurz, was es sehr angenehm zu lesen macht und man so schnell einige Kapitel lesen kann und animiert wird noch ein weiteres Kapitel zu lesen. Die kurzen Kapitel bringen zudem Spannung und Tempo hinein.

Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar. Die Verzierungen zu Beginn der Kapitel sind sehr schön gestaltet und lockern das Ganze sehr gut auf. Gestaltung und Gliederung hier haben mir sehr gut gefallen.

Das Buch bzw. die Geschichte ist sehr geheimnisvoll. Es stellen sich nach und nach mehr und mehr Fragen. Wird eine geklärt, tauchen neue auf. So bleibt es bis zum Ende sehr spannend und dieses überrascht durch unvorhersehbare Wendungen. Eine gelungene Geschichte die begeistert und überrascht. Auf jeden Fall sehr geheimnisvoll und fesselnd angelegt. Kurze Kapitel, teils anspruchsvoller Satzbau, liebevolle Charaktere und richtig gute Unterhaltung wird einem hier geboten.

Fazit:

Ein märchenhaftes magisches Abenteuer mit sympathischen Charakteren und einer spannenden, sowie geheimnisvollen Storyline.

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Rezensionen von Ruth:

Trauerarbeit - ein langer Prozess

Mein drittes Leben von Daniela Krien

Mein Name ist Linda. Linda bedeutet die Milde, die Freundliche, die Sanfte. Dieser Name hat nichts mehr mit mir zu tun.“ So stellt sich die Ich- Erzählerin im neuen Roman von Daniela Krien vor. Die Linda von früher, eine kultivierte und gepflegte Frau, glücklich verheiratet mit dem Maler und Kunstlehrer Richard, diese Linda gibt es nicht mehr.

Ein einziger Moment hat alles verändert.
Die 17jährige Tochter Sonja ist mit ihrem Rad unterwegs und wird von einem abbiegenden LKW überfahren.
Auch zwei Jahre nach dem Unfalltod hat Linda aus ihrer tiefen Trauer noch nicht herausgefunden. Nach ihrer Krebserkrankung hat sie ihren alten Job in einer Kulturstiftung gekündigt und sich auf einen heruntergekommenen Bauernhof in einem kleinen Dorf zurückgezogen. Sie braucht Abstand, braucht Zeit für sich selbst. In der früheren Wohnung in Leipzig erinnert alles an die verstorbene Tochter.
Ihr Mann Richard besucht Linda regelmäßig und versucht, sie zur Rückkehr zu bewegen. Vergeblich! Auch er trauert, doch er will endlich wieder nach vorne schauen, will weiterleben. Irgendwann wird er in der Schriftstellerin Brida eine neue Partnerin finden. ( Sie ist uns schon in Daniela Kriens Roman „ Die Liebe im Ernstfall“ begegnet.)
Mit sehr viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen beschreibt die Autorin die Gefühlswelt ihrer Protagonistin, einer Frau, der das Schlimmstmögliche zugestoßen ist. Dabei zeigt sie, wie lange es brauchen kann, aus einem solchem Tiefpunkt herauszufinden.
Was Linda dabei hilft, ist die körperliche Arbeit auf dem Hof und im Garten. Diese Arbeit gibt ihrem Tag Struktur und Sinn. Und der Kreislauf der Natur vom Wachsen und Vergehen hat etwas Tröstendes.
In der Erinnerung durchlebt Linda die Zeit mit ihrer Tochter. Dabei macht sie sich Vorwürfe, ihr Kind mit zu kritischen Augen betrachtet zu haben, stellt sich auch die sinnlose Frage, ob sie das Unglück nicht hätte verhindern können.
Dazwischen gibt es immer wieder Phasen, wo der Schmerz unerträglich wird und der Gedanke an Selbstmord verlockend erscheint.
Während Linda sich beinahe ganz von ihrem früherem Umfeld gelöst hat, findet sie langsam neue Kontakte im Dorf. Das sind Menschen, die weit weg sind von dem gutbürgerlichen Milieu, in dem sie sich früher bewegt hat. Solche wie Nachbar Klaus und seine Frau, die sich als Wendeverlierer sehen und trotzdem nicht resignieren. Oder Natascha, die ein Leben mit einer behinderten Tochter meistern muss.
Es ist ein langer Weg raus aus der Trauer, langsam, oft mit Rückschritten verbunden, bis Linda gelernt hat, mit dem Verlust zu leben.
Dass sie mit ihrer Mutter über die gemeinsame Vergangenheit reden konnte, Verdrängtes ansprechen, war ebenso hilfreich wie der Bruch mit einer früheren Freundin, mit der sie nichts mehr verbindet.
Der Roman ist aber nicht nur die Geschichte über einen unerträglichen Schmerz, sondern auch die Geschichte einer großen Liebe.
Denn dass Richard ihr „ Lebensmensch“ ist, weiß Linda schon lange. „ Nicht die Liebe ist Richard und mir abhandengekommen, nur die gemeinsame Blickrichtung.“
Und als Richard sie braucht, ist sie für ihn da.
Obwohl der Roman tieftraurig ist, entlässt er den Leser mit einem Gefühl der Hoffnung.
Selten treffen die Adjektive „ berührend“ und „ bewegend“ so gut auf einen Roman zu wie hier. Daniela Krien findet die richtigen Worte , nie gleitet sie ins Sentimentale ab. Und obwohl der Leser sehr nah bei Linda ist, hat er großes Verständnis und Sympathie für Richard. Das spricht für die sensible Figurenzeichnung der Autorin. Auch die Nebenfiguren werden nuancenreich beschrieben.
Gleichzeitig ist das Buch eine Lehrstunde in Sachen Empathie. Linda hat früh gespürt, wie sich Freunde und Bekannte abwenden. „ Menschen ermüden vom Leid anderer Menschen. Sie verlieren die Lust, Rücksicht zu nehmen, wollen wieder selbst klagen dürfen. Sie sind heimlich wütend darüber, dass vor meinem Problem jedes ihrer eigenen Probleme verblasst. Meine Anwesenheit zwingt sie, ihr Glück zu begreifen.“
Im Roman erfahren wir, was Trauernde brauchen. Keine gut gemeinten Sprüche, keine Ungeduld! Jeder trauert anders, jedem steht die Zeit zu, die er dafür braucht.
Der Roman findet sich völlig zu Recht auf der Longlist für den diesjährigen Buchpreis. Es ist das bisher beste Buch der Autorin. Klug, einfühlsam und realistisch.

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Rezensionen von René R. Wenzel:

Völliger Schwachsinn

Ferryman von Justin Cronin

Bei diesem Buch habe ich es nur 50 Seiten lang geschafft. Es ist völlig schwachsinnig , wirr, und zusammenhängend man weiß überhaupt nicht, worum es geht! Wie kann man so ein Buch empfehlen?

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