Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Historische interessant, aber ...
Wie eine Perle im Ozean von Rey Christina
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil mich der Titel und die Kurzbeschreibung sehr neugierig gemacht hatten. Auch das Cover und die Handlungsorte haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich abgeholt hat. Es ist historisch total interessant, wenn es um die verschiedenen Handlungsorte, die Unterschiede zwischen den Religionen, die Gedanken der Europäer oder die der Menschen auf den Inseln geht.
Auch die verschiedenen Traditionen, die Kampfkünste, die Handelsrouten und -waren und vieles mehr fand ich wirklich interessant.
Leider fehlte für mich aber der letzte Schliff - manchmal war es einfach schon zuviel, was passierte (so zum Beispiel, wenn es um Shaina geht: was soll eine Frau alles erleiden?). Auch die vielen Kämpfe haben mich ein bisschen ermüdet. Mein großtes Problem aber war die unsympathische und egoistische Hauptfigur Buraki. Sie meint alles besser zu wissen, ist total beratungsresisten, lässt sich auch von den besten Freunden und Berater nicht helfen - erst als alles verloren ist, ändert sie ihre Denkweise. Das wirkt auch nicht besonders nett. Wenn ich eine Figur so absolut nicht mag, wird es für mich mit einem Buch dann immer echt schwierig ...
Zum Glück gibt es da noch Shaina, die eine wahre Magierin ist. Sie tut alles für die Natur, ihre Mitmenschen und ein gutes Leben. Egal, was passiert, sie nimmt ihr Schicksal gelassen an und ist dennoch aufrecht, mutig und voller Liebe für ihre Mitgeschöpfe. Ich fand es wunderbar, dass es für sie ein Happy End gibt.
Rezensionen von Sorko:
Kirschblüte und Samurai
Invictum von Danielle Trussoni
Ein Wiedertreffen mit Mike Brink, dem besonders begabten Rätsellöser, der auch dieses Mal wieder vor einer sehr schwierigen Aufgabe steht: er soll in Japan die legendäre Drachenbox öffnen – ein Geheimkästchen, bei dem man nur durch Drücken, Schieben und Ziehen an verschiedenen Riegeln, Hebeln und Knöpfen an den wertvollen Inhalt kommen kann.
Das Problem bei der Drachenbox: es sind sehr viele Aktionen dieser Art zu bewältigen, und ein Fehler kann tödlich sein. Wer es bisher versucht hat, weilt nicht mehr unter den Lebenden. Mike scheint der Einzige zu sein, der es möglicherweise schaffen könnte. Er wird unterstützt von Sakura (Kirschblüte), einer Japanerin mit guten Verbindungen zum Kaiserhaus, die ihn nach Japan holt und seine Neugier weckt. Aber er weiß nicht, ob er ihr wirklich trauen kann. Mike trifft auch den Tenno und seine Frau, ihnen gehört die Drachenbox. Er beginnt damit, die Rätsel zu entschlüsseln und merkt bald, wie gefährlich das ist. Auch andere Mächte sind am Inhalt der Box sehr interessiert. Man trifft auf alte Bekannte (aus der Geschichte des ersten Rätsels), und nicht alle sind gut...
Wieder eine spannende Geschichte um Mike Brink. Ich fand sie allerdings nicht so faszinierend wie das erste Rätsel. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, die Kapitel sind relativ kurz und gut zu lesen, allerdings empfand ich manche Stellen als etwas zu langatmig. Ein paar logische Merkwürdigkeiten fand ich auch, und am Ende hatte ich das Gefühl, dass da noch was kommen muss. Eine wichtige Aufgabe steht Mike ja noch bevor (die KI betreffend), das folgt sicher im nächsten Band.
Aus meiner Sicht sehr gut zu lesen, wenn auch nicht ganz so stark wie der erste Band.
Rezensionen von Ele:
Einsatz in London
Wer keine Grenzen kennt von Dania Dicken
Wer keine Grenzen kennt, Profiler-Thriller von Dania Dicken, EBook
Libby Whitman-Reihe Teil 18
In einem Müllcontainer in London wird eine männliche Leiche gefunden die Spuren von Folter anzeigt. Da es sich um einen amerikanischen Staatsbürger handelt, wendet sich die Metropolitan Police in London mit einem Amtshilfegesuch an die BAU in Quantico.
Libby begleitet ihre Freundin in die Heimat. Zusammen mit Andrea Thornton, Libbys Mutter beginnen die Ermittlungen, schnell stellt sich heraus, dass es sich um einen CIA-Agenten handelte. Wer hat ihn gefoltert und getötet? Zunächst kommen die Agentinnen nicht vorwärts, doch dann überstürzen sich die Ereignisse und sie geraten selbst in Gefahr.
Schon der Epilog, hat mich in Lesefluss kommen lassen, von da ab war kaum mehr Gelegenheit, das Buch überhaupt noch aus der Hand zu legen. Ein Pageturner, unbedingt. Die Figuren sind so sympathisch, natürlich die guten. Die Bösen darf man getrost abgrundtief hassen, Gründe genug gibt die Geschichte her. Der Plot ist nachvollziehbar und authentisch. Die Figuren handeln glaubhaft. Meine Lieblingsfigur in dieser Folge ist Owen, cool, ehrlich und tapfer, steht er seiner Frau und den anderen Hilfsbedürftigen zur Seite, ein guter Papa ist er außerdem.
Dania Dicken schafft es immer wieder mich zu überraschen, es ist ihr auch diesmal wieder bestens gelungen. Selbst als sich der ursprüngliche Fall zu klären beginnt, gibt die Autorin in diesem Band immer wieder Anlass zu weiteren spannenden, nervenzerreißenden Szenen, neue Erkenntnisse und Zusammenhänge tun sich auf und bis zum allerletzten Wort ist der Leser nicht vor neuen Plottwists gefeit. Diesmal gibt es auch ein überraschendes Ende, ein Cliffhanger der übers Buch hinausgeht. Das lässt Hoffnung zu einem ebenfalls brisanten nächsten Band.
Immer wieder muss ich feststellen, dass die Autorin nicht die Nerven ihrer Leser schont, die Helden kommen ständig in konfliktgeladene Situationen, mit atemberaubender Spannung verfolge ich dann die Auflösung. Nebenbei und zum runterkommen, die Familien- und Freundesgeschichte der Protagonistin. Deshalb schon ist es angezeigt, die Bände nacheinander in der Reihenfolge zu lesen, die Entwicklung von Libby und auch die ihres Umfelds erzeugt einen Sog, bindet die Leser an die Geschichte. Es macht richtig Spaß sich im Libby-Universum auszukennen. Zwar sind die Bände einzeln mit abgeschlossenen Fällen, jedoch der Genuss, des Familienanschlusses ist für mich genial.
Die beschriebenen Szenen, teilweise aus dem Ukraine-Krieg, sind mir direkt unter die Haut gegangen, das konnte ich schwer ertragen, auch das Schicksal muslimischer Frauen die nicht nach der Scharia leben wollen beschäftigt mich extrem.
Insgesamt wieder ein vollumfänglich gelungener, unterhaltsamer, spannender Teil der Libby Reihe. Eine Empfehlung für Dania Dicken Fans und die Fans der Libby-Reihe. Von mir 5 Sterne.
Rezensionen von chabli:
Habe schon besseres gelesen…
All das Böse, das wir tun von Sandrone Dazieri
Amala wird auf dem Heimweg von der Schule direkt vor ihrer Haustür entführt und ihre Tante Francesca, eine angesehene Rechtsanwältin begibt sich selbst auf die Suche nach ihr. Dabei erhält sie Unterstützung von einem Mann namens Gerry, von dem sie nicht weiß, ob sie ihm trauen kann. Der Vermisstenfall zeigt Parallelen zu einer Mordserie, die 30 Jahre zurückliegt.
Der Mörder wurde als „Perser“ betitelt und wurde bereits vor vielen Jahren gefasst. Jetzt stellt sich die Frage, ob es sich um einen Nachahmungstäter handelt oder ob damals der falsche verhaftet wurde. Der Verdächtige von damals ist nämlich schon seit Jahren tot..
Das Buch ist in zwei Zeitebenen verfasst – einmal die Gegenwart und einmal die Vergangenheit (vor 30 Jahren). Schön fand ich, dass die Gegenwart aus mehreren Blickwinkeln erzählt wird: Francesca, Amala, Gerry, der Entführer usw. Auch die kurzen Kapitel waren sehr leserfreundlich. Leider war der Teil, der in der Vergangenheit spielt und die Polizistin Itala als Hauptfigur hat, ganz anders. Es kam keine Spannung auf, war sehr langatmig und die Kapitel waren auch extrem lang. Es war extrem langweilig und ich muss mich durchquälen. Auch wurden immer neue Namen erwähnt, die ich nicht zuordnen konnte. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich bisher nie mit italienischer Literatur befasst habe und so die gebräuchlichen Namen nicht kenne / auseinanderhalten kann.
Die Grundidee hinter dem Buch war sehr interessant, leider fand ich die Umsetzung sehr schwierig. Liebhaber italienischer Literatur werden das vielleicht anders sehen, aber für gemütliche Lesestunden eignet sich das Buch meiner Meinung nach nur bedingt
Rezensionen von nil_liest:
Rechnen mit den Fingern
Pi mal Daumen von Alina Bronsky
Was ein toller Roman von einer tollen Autorin! Alina Bronsky hat wieder mal ein richtig gutes Buch vorgelegt mit ‚Pi Mal Daumen‘. Ein toller Titel für diesen mathelastigen Roman. Und keine Sorge, wer nicht so Fan der Rechen- und Logikkunst ist, kommt trotzdem auf jeden Fall auf seine Kosten!
Denn eigentlich geht es um zwei besondere Menschen.
Moni, eine Frau, die auf die 50 zugeht und es doch noch mal wissen will und ein Mathematikstudium beginnt. Auch, wenn ihr Leben mit den drei Enkelkindern ihrer Tochter, dem nicht-helfenden Mann, schon genug ausgelastet ist. Eine Frau, die schon viel erlebt hat und sich bereitwillig jedem Schicksal andient, dass eine helfende Hand braucht.
Damit wären wir auch schon beim hochbegabten Klugscheißer Oscar, der mit 16 Jahren bereits das Mathestudium angetreten hat. Sein Autismus on top, hilft nicht Freundschaften zu schließen und dass er dann auch noch seitens der Eltern reich ist, dass ist den Meisten einfach zu viel.
Und diese beiden finden sich, erst einmal ungewollt und dann ergibt eine schöne Win-Win-Situation. Er hilft ihr bei Mathe und sie ihm beim Leben.
Toll erzählt, bissig mit viel Wärme und Humor werden hier Höhen und Tiefen zweier sehr unterschiedlicher Personen ausgeleuchtet. Vor allem der Lebensmut und der Optimismus Veränderungen in die Hand zu nehmen, das hat mir bei Moni imponiert. Alina Bronsky hat großes Talent runde Charaktere zu erschaffen, die nachhaltig Freude bereiten.
Der Roman hat mir extrem gut gefallen!
Rezensionen von Streiflicht:
Mut und Freundschaft zählen
Moona von Suza Kolb
Schon nach dem ersten Blick aufs Cover wollte ich dieses Buch gerne lesen! Und die Kurzbeschreibung hat ihr übriges getan. Normalerweise sind mir Cover nicht so wichtig, aber bei Kinder- und Jugendbücher finde ich das schon immer gut, wenn ein Cover schön gestaltet ist, zum Inhalt passt und ansprechend ist.
Hier ziehen sich die passenden Illustrationen sogar noch durchs Buch. In schwarz-weiß, aber mich stört das nicht - im Gegenteil kann man so auch noch die Fantasie etwas spielen lassen.
Aber die kommt hier eigentlich eh nicht zu kurz. Schon nach dem kurzen Prolog ist man voller Spannung, was die Prophezeihung genau meint und weiß, dass das noch aufregend werden wird. Moona ist ein Mädchen, das schon immer gerne draußen war, sich in der Natur, umgeben von Tieren und Pflanzen wohlfühlt. Sie spricht ungerne darüber, aber sie hat eine magische Verbindung zu allen Geschöpfen. Als sie dann auch noch auf Zwergfaultier Brad trifft, ist sie umso begeisterter. Er ist ihr Seelentier und erzählt ihr schier unglaubliche Dinge ... dann geht es auch schon an den Hof der Könige und das Abenteuer wird immer rasanter. Zum Glück kann Moona sich auf alte und neue Freunde verlassen, die sie auch in den größten Gefahren begleiten, beschützen und verteidigen.
Mir hat dieses moderne Märchen, in dem sich ein Mädchen mit ganz besonderen Fähigkeiten und wunderbaren Freunden gegen das Böse behauptet, super gut gefallen! Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen und würde gerne noch mehr davon lesen!
Rezensionen von yellowdog:
Lieferservice aus dem Himmel
Die Glückslieferanten von Sanaka Hiiragi
Wer das erste Buch Die Erinnerungsfotografen mochte, wird auch mit Die Glückslieferanten etwas anfangen können. Während sich das erste Buch den Verstorbenen widmete, geht es hier um die Überlebenden.
Wieder wird in Episoden erzählt. Eine Form, die man mögen muss, um das Buch zu genießen. Ein gewisser Reiz liegt auch darin, dass es japanische Literatur ist und die japanische Lebensweise des Alltags zeigt.
In der ersten Episode geht es um eine alte Frau, deren Freundinnen, mit denen sie zusammengelebt hatte, verstorben sind. Sie ist entsprechend deprimiert, doch dann bringt eine Lieferantin eine letzte Botschaft der verstorbenen Freundinnen.
Danach geht es um die junge Fumika, die sich mit ihrer störrischen Oma zerstritten hatte. Eine weitere Geschichte besteht sogar aus fünf Kapiteln und auch der Epilog ist lesenswert.
Es ist ein Buch mit positiven Botschaften.
Rezensionen von Claudia R.:
witzig, dämonisch ...
Karma Drama 1. Dämonische Prüfung von Viktoria Etzel
Klappentext / Inhalt:
Livia scheint vom Pech verfolgt zu sein. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen und ihre Schulnoten sind schlecht. Dann meldet sie ihre verhasste Mathelehrerin auch noch bei der Schulolympiade an, wo sie sich mit den anderen messen muss, um bessere Noten zu bekommen. Außerdem fühlt sie sich beobachtet und sieht an jeder Ecke einen kleinen schwarzen Frosch mit gelben Punkten.
Als sie versucht, ihren mysteriösen Verfolger zu stellen, verwandelt sich der kleine Frosch vor ihren Augen in einen blonden Jungen. Er stellt sich als waschechter Dämon namens Kasimir vor. Kasimir treibt viel Unsinn, um Karma-Punkte für seine Dämonenprüfung zu sammeln. Die beiden schmieden einen Plan: Kasimir wird Livias Schulwettbewerb so manipulieren, dass sie gewinnt und er dafür jede Menge Karma-Punkte bekommt. Da merken sie, dass ein finsterer Dämon nicht nur hinter Kasimirs Karma-Punkten her ist, sondern einen bösen Plan ausheckt, der die gesamte Stadt gefährdet. Wird es Livia und Kasimir gelingen, den finsteren Plan des Oberdämons zu vereiteln?
Band 1 der Fantasy-Reihe entführt Kinder ab 10 Jahren in eine magische Dämonenwelt. Die kämpferische Livia und der gestaltwandlerische Kasimir decken eine finstere Verschwörung auf und gewinnen dabei ungeahnte Erkenntnisse über sich selbst. Eine fantastische Geschichte über Standhaftigkeit und den Glauben an das Gute, perfekt für junge Fantasy-Fans ab 10 Jahren!
Cover:
Gut getarnt und zugleich toll umgesetzt, kann man hier einen Frosch erkennen. Optisch und farblich ist das Ganze toll und passend umgesetzt.
Meinung:
Livia scheint vom Pech verfolgt, doch steckt mehr dahinter und geht mit einem Dämon einen Pakt ein, da beiden glauben einen Nutzen daraus zu ziehen, aber auch hier stellt sich mehr heraus.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr gut, locker und flüssig lesen. Einmal begonnen, kommt man schnell und gut voran und wird zudem schnell ans Geschehen gefesselt. Die Charaktere sind gut durchdacht und auch der Humor kommt hier nicht zu kurz.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine. gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Die Zeitangaben sind hilfreich und dienen der Zuordnung. Auch die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen.
Lustige Streiche machen das Ganze sehr unterhaltsam und so hat man hier tolle Lesemomente. Der Cliffhanger am Schluss weckt die Neugier auf den nächsten Teil und ist auch schon ein wenig fies.
Fazit:
Spannende und humorvolle Erzählung mit witzigen dämonischen Streichen und fesselnden Lesemomenten.
Rezensionen von Hennie :
Ohne Skrupel zum medizinischen Erfolg
Die Vollendete von Andrea Becker
Die Autorin Andrea Becker schrieb mir ins Buch: „Genieß die dunklen Geheimnisse!“ Den Rat habe ich befolgt und die beklemmende Story um die einst erfolgreiche, gefeierte und hochbegabte Konzertpianistin Margret mit wachsender Begeisterung, aber auch mit fassungslosem Entsetzen gelesen.
Schon der Klappentext, den ich hier nicht wiederholen möchte (kann der/die interessierte Leser/in selbst tun!), machte mich extrem neugierig.
Nach den ersten Leseabschnitten steigerte sich das noch. Gut zu lesen, für mich thrillerwürdig! Auch die kurzen, prägnanten Kapitel gefallen mir! Sie sind ganz nach meinem Geschmack.
Mit Margret entwickelte Andrea Becker einen sehr starken Charakter mit außergewöhnlicher Durchsetzungskraft. Sie ergibt sich ihrem unglaublichen Schicksal nicht, sondern kämpft mit ihren Mitteln gegen unmenschliche, übergriffige Praktiken. Ihr zur Seite steht vor allem mit Patte eine pragmatisch handelnde Freundin. Gemeinsam gehen sie vor gegen die skrupellose Forschung und gegen die perfide Durchführung von medizinischen Eingriffen ohne jegliche Menschlichkeit, die alle ethischen und moralischen Grenzen sprengt. Der Mensch dient nur als Versuchstier, als Experimentierfeld wegen dem medizinischen Ersterfolg, der Sensation und dem wissenschaftlichen Weltruhm.
Was da geschieht mit Personen, die sich vertrauenswürdig und ohne Argwohn in ärztliche Behandlung begeben, brachte mich zum tieferen Nachdenken. Unwillkürlich stellte ich Überlegungen an.
Der Titel „Die Vollendete" wurde treffend gewählt. Mit der Darstellung auf dem Cover hatte ich vor dem Lesen so meine Probleme. Es zeigt eine Hand, die auf dem Nacken mit einer vernähten Operationsnarbe liegt. Ich habe es zunächst nicht erkannt.
Rezensionen von yellowdog:
Mon mari
Mein Mann von Maud Ventura
Mein Mann, ist ein gediegenes, sehr französisches und originelles Buch über eine Frau, die ganz und gar auf ihren Mann fixiert ist. Ihre Perspektive ist bis auf den Epilog am Schluß führend. Man ist stets bei ihren Gedanken und Überlegungen. Das sie die Liebe ihres Mannes sich immerzu sichern will hat etwas obsessives.
Auch wenn sie ihn bestrafen will, wenn er auch nur bei Kleinigkeiten mal weniger liebenswert erscheint, ist fast zwanghaft.
Kein Zustand, den man jemand wünschen kann.
Vielleicht ist es aber auch ein Merkmal einer leicht gelangweilten, wohlhabenden Mittelschicht.
Mein Problem mit dem Buch ist, dass ich die Hauptfigur nicht glaubhaft finde. So einseitig denkt doch niemand. Ihre Gedankengänge sind zu schlicht.
Maud Ventura wird jetzt schon als französischer Shooting-Star gehandelt. So weit würde ich in meinen Urteil nicht gehen, obwohl ihr Debüt doch schon mal sehr interessant war.











